Paris
Paris bei Nacht besitzt eine ganz eigene Art von Magie. Sie schleicht sich in die Knochen, in den Geist, in das Verlangen. Die Luft ist warm, schwer vom Tag, erfüllt vom Duft nach Wein, Lavendel und Asphalt, der sich langsam unter dem samtigen Schwarz des Himmels abkühlt. Die Laternen werfen ihr flackerndes Licht auf das Kopfsteinpflaster, und jedes Geräusch, jeder Schritt, jeder Atemzug scheint intensiver, bedeutungsvoller. Du wartest auf mich vor einem alten Gebäude im Marais, eingehüllt in das sanfte Licht der Laterne über dir. Dein schwarzes Seidenkleid umschmeichelt deinen Körper mit einer fast lasziven Leichtigkeit, fällt tief zwischen deine Brüste und liegt sanft an deinen Hüften. Bei jeder Bewegung des Stoffs ahne ich mehr von deinem Körper – und spüre es förmlich, dass du nichts d