Erotische Geschichten

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Schöner Arsch

5 von 5 Sternen
Nieke kam mit zwei Limoncillos aus der Kombüse und reichte Ulf, genannt Skip, eine Frucht. Skip knackte die Schale mit den Zähnen, der Mecklenburger aus Vorpommern kannte sich auch mit karibischem Obst aus. Der Saft lief über das Kinn und tropfte von den Fingern. Nieke führte seine rechte Hand zum Mund und lutschte die Finger einen nach dem anderen. Die Animation wirkte augenblicklich. Skip holte seinen Sch*anz aus den Shorts und präsentierte Nieke eine halbe Erektion. Nieke beugte sich vor und labte den Halbsteifen im Spalt zwischen ihren Brüsten, bis er ganz steif war und von der Erregungsautomatik bewegt wurde.
„Ja, f*ck meine Titten“, spornte Nieke ihren Freund an. Skip hatte es gern laut und derb. Nieke hatte sich daran erst gewöhnen müssen, aber inzwischen geilte sie die tierische Stimmung, die Skip brauchte, selbst auf.
„Spr*tz mich voll.“
Das ließ Skip sich nicht zweimal sagen. Gleich würde er sich um Nieke kümmern. Darauf war Verlass. Doch vorher bot Nieke Skip noch einen geilen Anblick. Sie hob und presste ihren Busen und leckte eine schmale ******spur von der Haut, schluckte demonstrativ und präsentierte ihre Zunge. Das meiste war an Stellen gelandet, wo sie mit der Zunge nicht hinkam. Skip streifte mit einem Finger einen Samenklecks von ihrem Hals und offerierte ihn Nieke zum Ablecken. Sie saugte so engagiert, dass sich bei Skip gleich wieder etwas rührte.
Es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als einen Mann heiß zu machen. Die Behauptung stammte von Niekes vormals bester Freundin Steffi. Nieke hatte sich oft darüber gewundert, wie barock die von Haus aus solide Steffi werden konnte, und es bis zu Skip nicht für möglich gehalten, das Verlangen eines Mannes so explizit anzustacheln. Vermutlich übertraf sie inzwischen ihre Freundin, wenn es darum ging, die Flamme der Erregung lodern zu lassen. Nach einem halben Beziehungsjahr war ihm die leibliche Lusttopografie seiner Freundin vollkommen vertraut. Er beugte dich über sie, seine Lippen streiften über den Bogen ihres Halses. Sie hielt den Atem an. Und als sie wieder Luft schöpfte, war sein Mund auf ihrem. Er erforschte ihren Lustgrad, und sie ließ ihn nicht im Unklaren.
Sie küssten sich leidenschaftlich. Skip zog sie auf sich und genoss die Unwillkürlichkeit ihres Entgegenkommens. Alles war Wärme, Nähe, Jetzt. Er berührte ihr Lustzentrum. Gerade gab es nur sie und ihn, sein Mund auf ihren Höfen, seine Finger in ihrer Vagina, sein Atem an ihrem Ohr. Jetzt wollte sie seinen Sch*anz. Das sagte sie ihm mit jener Deutlichkeit, auf die er abfuhr. Die beiden synchronisierten sich wie im Traum. Nachdem sie fast gleichzeitig gekommen waren, vermählte sich das Nachbeben mit der ozeanischen Nacht, und sie wussten beide, dass sie einen Schatz hatten, der nur ihnen beiden gehörte.
Der Katamaran driftete. Wellen schlugen gegen die Bordwand. Kein Lichtsmog, kein Dunst. Unverkennbar waren die Gürtelsterne des Orion. Es roch nach Tang.
Die Korallenriffe vor Grand Cayman wirkten als natürliche Wellenbrecher und sorgten für ein gleichmäßiges Brandungsgeräusch. Eine einzelne Lichtspur, die über das Firmament zuckte. Dann zwei. Dann drei. Nieke und Skip richteten sich auf.
Ein Meteorstrom. Was da über den Himmel zischte, waren Staubkörner, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühten. Jahrtausende hindurch waren sie durchs Sonnensystem gereist. Sie erloschen in einem Aufblitzen. Skip assoziierte ein kosmisches Streichholz, das kurz am Himmel aufflammte. Jeder Lichtpunkt war eine Botschaft aus der Frühzeit des Planetensystems. Kosmische Vergeblichkeit, die sich für einen Wimpernschlag in Schönheit verwandelte.
Am nächsten Vormittag
Der Wasserspiegel war flüssiges Licht. Nieke und Skip tauchten ab. Blasen stiegen auf. Das Riff war eine leuchtende Kalkkathedrale. Skip registrierte flammendes Rot, magisches Türkis, irisierendes Violett. Fächerkorallen wie knochenlose Hände. Anemonen wie fließende Seide. Clownfische tanzten in einem Anemonen-Garten. Nieke floss neben Skip in die Tiefe. Ihr Haar, vom Wasser getragen, rahmte das Gesicht wie Algenfäden in einer Traumsequenz. Kurz verlor sich Skip in den Sensationen lautloser Harmonie und flüssiger Schwerelosigkeit.
Langsam stiegen sie auf. Die Sonne brach über ihnen in tausend Splittern. Der Katamaran krängte in der Dünung. Weißer Rumpf, Teakholzdeck, Segeltuchdach. Der Name 'Ocean Silence' stand in blauen Lettern am Bug. Skip nahm den Scuba-Zylinder ab, löste den BCD (Buoyancy Control Device) und verstaute die Ausrüstung an Bord, bevor er sich ans Deck hievte. Er reichte Nieke die Hand und zog sie hoch. Er sah, wie überwältigt sie war. Das Funkeln in ihren Augen. Ihre Hand strich über seinen Arm. Er streifte ihr das Bikinitop ab, neckte ihre Spitzen, wog die elastisch fallenden Brüste in seinen Händen und saugte an ihnen. Nieke zupfte ihm die Shorts von der Hüfte und massierte den Penis. Sie hörte Skips Herz schlagen und im nächsten Augenblick war die Welt still wie nie.
Dann war Nieke wieder empfänglich für die ozeanische Akustik. Skips Verlangen führte sie auf den Kurs ihrer eigenen Geilheit. Nieke liebte den Moment, wenn Skips Erregung die Regie übernahm, die Zurückhaltung von ihm abfiel wie eine Verkleidung und er nicht mehr an sich halten konnte. Sie hätte ihm gern gesagt, wie gut ihr es gefiel, ihn so aufgeladen zu erleben, aber erstens ging das gerade nicht und zweitens fehlten ihr dafür auch sonst die Worte. Er spri*** zügig ab. Die nächste Erektion würde nicht lange auf sich warten lassen. Es bedufte nur weniger Worte, Fingerspitzengefühl und noch ein bisschen Zungenfertigkeit. Skip ließ Nieke sexuell nie hängen, verfing sich aber auch nicht in den Fallstricken der paritätischen Wohlfahrt. Sein sexueller Egoismus war groß genug, um bei Nieke keinen Zweifel an ihrer überwältigenden Attraktivität entstehen zu lassen. Skip liebte Quickies. Dass es überall passieren konnte, gehörte zum Spiel. Nieke hatte es nie zuvor mit einem Mann gespielt. Es war weiß Gott nicht nur das hochdosierte Normal, das sie in Skips Aura durch die Decke gehen ließ. Dieser Mann konnte Nieke mit Worten kommen lassen. Mit kleinen Berührungen. Mit schierer Zärtlichkeit genauso wie mit den Spielarten einer angenehm temperierten Dominanz.
Skip, 43, ledig, ferner Vater eines Sohnes und einer Tochter mit verschiedenen Müttern, selbständiger Physiotherapeut, gebürtig aus und wohnhaft in B. an der Ostsee. Seine acht Meter lange Yacht lag in der Marina seiner Heimatstadt. Skip hatte den Sportküstenschifferschein (SKS) und das ICC-Zertifikat (International Certificate of Competence). Deshalb konnte er diese Bareboat-Charter-Idylle organisieren. Skip brauchte keinen Skipper. Er war selbst einer. Daher der Spitzname.
Tauchen war eine Leidenschaft, die Nieke mit Skip teilte. Mit einem PADI-Zertifikat (Professional Association of Diving Instructors) ausgestattet, konnte das Paar vor Grand Cayman ohne Guide ins Wasser springen.
Nieke, 41, geschieden, Mutter von zwei Töchtern, gebürtig aus Kiel, wohnhaft in B., war als Physiotherapeutin und Osteopathin in Skips Betrieb angestellt. Nach ihren Begriffen passte alles. Skip war in jeder Hinsicht verlässlich. Nieke drehte sich unter ihm und spreizte die Backen, wissend, dass Skip den Anblick des gespaltenen Mondes liebte. Sie war genetisch begünstigt. Ihr Bindegewebe war sensationell straff, die Haut fest, die Muskeln nicht nur vom Wassersport tonisiert. Kurz gesagt, Nieke hatte einen schönen Arsch. Sie war von Herzen froh, jemanden gefunden zu haben, der das Wunder (einer makellosen Kehrseite in der zweiten Lebenshälfte) zu würdigen wusste und zudem die Zutaten für ein gutes Lebens kannte. Skip positionierte seinen Sch*anz am Poloch. Nieke streckte sich ihm entgegen. Sie bekräftigte ihre Empfangsbereitschaft mit aufgeilenden Worten. Sie sparte nicht an der falschen Stelle. Das Geschehen lief auf einen Höhepunkt der höchsten Güteklasse hinaus. Fade Orgasmen waren in Skips Lustbetrieb kein Thema, aber in Niekes früherem Liebesleben schon.
Die 'Ocean Silence' ankerte 25 Seemeilen nordöstlich von Grand Cayman, auf der Höhe einer sandigen Koralleninsel, die kaum aus dem Wasser ragte. Eine Kolonie Seeschwalben hatte sich da niedergelassen. Zwei Boote lagen in der Nähe - ein Glasboden-Katamaran, sein Name verriet die Besonderheit - Glass Bottom Explorer, und ein Dreimaster, der wie eine Requisite für schnell abgedrehte TV-Serienmotive wirkte und auch noch Leviathan hieß.
Ihr Beruf, Yoga und andere Leibesübungen hatte Nieke und Skip gelehrt, die Signale des Körpers präzise zu lesen, die Muskeln bewusst zu aktivieren und ihre Atmung mit der Bewegung zu synchronisieren. Die Sagittalwelle lief durch Niekes Körper, während Skip sie anal penetrierte und klitoral stimulierte. Eine sexuelle Monsterwelle rollte an und brach durch alle Dämme der Zurückhaltung. Niekes Lustschreie waren weithin hörbar.
Ein Buckelwal tauchte auf und verstärkte die Tumulte auf den Booten. Zuerst der Blas, ein weißer Atemstoß. Dann hob sich der Rücken, gewölbt, die Finne am Heck. Schließlich ein Schlag mit der mächtigen Fluke, eine träge Bewegung beinah, aber von titanischer Kraft. Das Wasser kräuselte sich in konzentrischen Kreisen.
Majestätisch passierte der Wal die 'Ocean Silence'. Vermutlich war es ein allein reisendes Tier. Die Buckelwale der nördlichen Hemisphäre wanderten saisonal. Im Winter kalbten sie in tropischen Gewässern der Karibik, im Sommer zogen sie in nördliche Küstenregionen zurück. Manchmal gastierten sie ein paar Tage an den äußeren Riffkanten von Grand Cayman.
Das Boot rollte. Die anderen Fahrzeuge verzogen sich, während die blaue Stunde anbrach. Die Sandbank, in ozeanischen Dimensionen kaum größer als ein Maulwurfhügel, diente auch Tölpeln als Refugium. Nieke und Skip aßen gegrillten Riffbarsch, gewürzt mit Limette, Chili und Zucker, und einen mit Koriander aromatisierten Papayasalat - karibisches Streetfood, gekauft auf dem Markt von George Town.
Stunden später glitzerte das Meer mysteriös im Mondlicht, und Skip spürte, wie die Welt sich vor seinen träumenden Augen veränderte. Die Blicke der Verliebten trafen sich. Sie verstanden sich wortlos. War es eine Mutprobe? Oder einfach nur die einzige angemessene Reaktion auf den maritimen Zauber? Im nächsten Augenblick umarmte sie das Meer. Das Wasser war noch wärmer als die Luft. Biolumineszente Organismen umschwebten die Schwimmer. Jeder Bewegung löste einen Funkenflug aus.
Skip ließ sich auf dem Rücken treiben. Neben sich spürte er Nieke. Ihre Körper berührten sich kaum. Sie speicherten exklusive Erfahrungen. Würde sie die Einmaligkeit ihrer Erlebnisse zusammenschweißen? Es gab hier Haie. Das Unheimliche verbündete sich mit der Magie. Die Angst klapperte mit den Glückszähnen. Ziemlich schnell kletterten sie zurück an Bord, froh darüber, dass die Courage nicht vorzeitig aufgebraucht worden war. Die Erlebnisblase platzte und öffnete den Erregungsraum. Während Skips Handtuchhände sich mit Niekes Schenkeln beschäftigten, ertastete seine Zunge ihren Lusttau.
„Willst du, dass ich ganz schnell für dich komme?“, fragte sie. Das war auch so etwas, dass zu ihrem Spiel gehörte - sich gegenseitig express kommen zu lassen. Der Abspr*tzturbo.
Skip antwortete nicht. Auch im Urlaub fühlte er sich als Chef, das war ein zusätzlicher Reiz. Er hatte sein Leben nach seinen Bedürfnissen geordnet. Nieke passte dazu perfekt mit ihrem Liebreiz und einer natürlichen Leichtgängigkeit. Auch die berufliche Tüchtigkeit schlugen zu Buche. Und dann war da auch noch der formidable Arsch. Skip genoss es, wie Nieke ihn erforschte. Sie wollte ihm gefallen. Zurzeit konnte er noch machen, was er wollte. Nieke spreizte die Beine und biss sich filmreif in die Unterlippe.
„Wem gehörst du?“ fragte Nieke.
„Ich gehöre dir, nur dir“, sang Nieke beinah. Die freudige Hingabe löste sofort eine vollständige Erektion aus. Nieke reagierte auf die flüchtigsten Signale. Sie wusste schon, wie Skip sie jetzt haben wollte - auf allen Vieren mit baumelnden Titten.
„Jetzt f*ck ich dich.“
„Ja, f*ck mich, bitte, f*ck mich.“
Nein, es wurde ihr nicht langweilig, die Lust aus ihm heraus zu kitzeln. Sie griff zwischen ihre Beine nach seinen Hoden und wiegte sie behutsam, während er ihr vehement beiwohnte. Selbst in diesem Moment realisierte Nieke ein Bild von ihrer Lage. Sie sah sich so, wie Skip sie sah. Doch dann löschten die Druckwellen seines Begehrens das Licht in ihrer inneren Rezeption. Ihre Empfindungen sanken unter die Sprachschwelle.
  • Geschrieben von Alison
  • Veröffentlicht am 18.12.2025
  • Gelesen: 25897 mal
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Kommentare

  • CSV20.12.2025 08:39

    Ihre bisherigen 3 Geschichten las ich noch einmal hintereinander. Kompliment & Hut ab an Alison! Sie können schreiben! Sie müssen eine besondere Beobachtungsgabe für Feinheiten haben. Denn beschreiben kann man nur, was man selber wahrgenommen hat. Danke! Von Ihnen möchte ich mehr Geschichten lesen!

  • Alison20.12.2025 10:03

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    Lieber CSV, vielen Dank. Ich freue mich über Ihr Lob und die Ermutigung - und werde gewiss bald wieder eine Geschichte in diesem Rahmen veröffentlichen.

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