Dies ist die Fortsetzung meiner Schilderung "Suite 2050". Zum besseren Verständnis und damit ihr euch richtig gut in die beschriebene Situation hineinversetzen könnt, empfehle ich, zuerst die Teile 1 bis 3 zu lesen.
Er wartet geduldig, bis ich mir die Schuhe angezogen habe, und nickt dann zufrieden. Er geht hinaus ins Wohnzimmer. Ich folge ihm. „Eine Kleinigkeit hätte ich beinahe noch vergessen“, sagt er mit ironischem Unterton und zeigt auf den Arbeitstisch. „Beug dich noch einmal vor auf den Tisch und öffne deine Beine.“ Während ich der Anweisung folge, frage ich mich, was er im Schilde führt. Ziemlich sicher wird er mich nach seinem ergiebigen Orgasmus nicht erneut penetrieren. Kaum berührt mein Oberkörper die Tischplatte, spüre ich, wie er mein Kleid hochschiebt und es über meinem Steißbein zum Liegen bringt. „Ich habe noch ein kleines Geschenk für dich“, lässt er mich währenddessen wissen. Und schon spüre ich, wie er erneut einen Gegenstand zwischen meinen Schamlippen reibt.
Bevor ich darüber nachdenken kann, was es sein könnte, dringt der Gegenstand in mich ein. Er scheint nicht allzu groß zu sein, denn er flutscht mühelos in meinen Körper. „So, das war’s auch schon. Lass uns gehen.“ Ich richte mich wieder auf. Es fühlt sich an, als wäre der Gegenstand vollständig in meine Scheide eingeführt worden. An der Innenseite meiner Schenkel kann ich jedoch eine Art Schnur fühlen. Ich vermute, dass es das Rückholband von Liebeskugeln ist, die er mir gerade eingeführt hat. Ich habe nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, denn er steht schon an der Tür und hält sie für mich auf. Tatsächlich verlassen wir das Hotelzimmer.
Mein Puls schnellt in die Höhe. Schnell ziehe ich noch einmal meinen Pferdeschwanz zurecht, damit zumindest meine Frisur nichts von den intensiven vergangenen Stunden verrät. Wir gehen in schnellem Schritt den langen Gang hinunter bis zu den Aufzügen. Ich spanne meinen Beckenboden an, damit der Gegenstand nicht unbeabsichtigt aus meinem Körper rutscht. Dadurch spüre ich ihn beim Gehen noch deutlicher. Bei den Aufzügen angelangt, dauert es dieses Mal nur wenige Sekunden, bis sich eine der Türen öffnet. Die Kabine ist leer. Er lässt mir höflich den Vortritt, drückt dann eine der obersten Tasten, auf der „Rooftop Bar“ steht, und die Türen schließen sich wieder. Während wir nach oben fahren, nimmt auch die Frequenz meines Herzschlags weiter zu. Dann öffnet sich die Tür. Ich zögere kurz, dann spüre ich seine Hand auf meinem Rücken, die mich sanft, aber bestimmt nach vorne schiebt. Wir verlassen den Aufzug und betreten einen minimalistisch gestalteten Vorraum. Am anderen Ende des Raumes führt eine offene Glastür in eine moderne Bar. Je näher wir der Glastür kommen, desto besser erkenne ich, was mich dahinter erwartet.
Die Bar ist ausgesprochen gut besucht und der Dresscode ihrer Besucher verrät, dass es ein ziemlich angesagter Ort sein muss. Auch wenn einige der anwesenden Frauen in ihren teils sehr kurzen Röcken und Kleidern noch deutlich mehr Haut zeigen als ich selbst, fühle ich mich in meinem weißen Sommerkleid, ganz ohne Make-up und ohne Unterwäsche, so nackt wie noch nie zuvor in einer Bar. Dass mein Körper förmlich nach Sex riechen muss und ich ein Toy in meiner Vagina halte, macht mich zudem nicht selbstsicherer. Doch wieder habe ich keine Zeit lange zu überlegen, denn seine Hand schiebt mich unentwegt nach vorne und wir betreten die Bar. Und tatsächlich. Bis auf die üblichen musternden Blicke mancher Männer scheint sich niemand an meinem Outfit zu stören. Nicht einmal meine Sneakers scheinen negativ aufzufallen.
Auf etwa halber Höhe der langen, stylischen Theke erkenne ich plötzlich zwei Personen auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes, die uns offenbar zuwinken. „Ah – da sind sie ja“, höre ich ihn sagen und spüre wieder seine Hand, die mich in Richtung der beiden lenkt. Als wir näherkommen, erkenne ich den Mann und die Frau. Es sind seine Gäste, die zuvor im Hotelzimmer schon ihr Vergnügen mit mir hatten. Sie sitzen auf breiten Loungesesseln direkt an der Glasfront der Bar. Rechts neben ihnen befinden sich zwei weitere freie Sitze. „Schön, dass ihr es geschafft habt. Kommt, setzt euch bitte“, bietet der Mann an und zeigt auf die beiden freien Sitze. Nachdem wir Platz genommen haben, stellen sich er und seine Partnerin mir mit Namen vor. Ihre Begrüßung wirkt überaus respektvoll und höflich – ganz anders also, als ich die beiden vor wenigen Stunden kennengelernt habe. Nach einigem Smalltalk darüber, wie schön die Bar und vor allem der Ausblick auf das nächtliche Lichtermeer der Stadt ist, will die schöne Dunkelhaarige plötzlich wissen, ob wir unser heutiges Spiel zu einem schönen Abschluss bringen konnten. „Noch nicht ganz“, antwortet ER ihr prompt. „Unsere Liebe ist noch nicht ganz am Ziel, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das hier und jetzt vollenden können.“
Hier und jetzt? Was meint er damit? Kaum hat sich mein Puls etwas beruhigt, schießt er wieder nach oben. „Würdest du uns bitte noch einmal Gin Tonics von der Bar holen?“, fragt er mich höflich, aber bestimmt. „Dieses Mal gerne vier.“ Ich stehe auf, schiebe mein Kleid zurecht und gehe langsam zur Theke. Kaum bin ich dort angelangt, treffen meine Augen auf jene, in die ich heute schon einmal blickte. Mir gegenüber steht der junge Kellner, dem ich vor etwa zwei Stunden splitternackt die Tür geöffnet habe. Jetzt bin ich es, die kurz sprachlos ist. „Bitte, was darf es sein?“, fragt er hingegen selbstsicher und mit amüsiertem Unterton. „Noch einmal drei Gin Tonic auf Zimmer 2050?“
Gerade als ich meine Fassung wiedergefunden habe und selbstbewusst antworten will, spüre ich plötzlich ein starkes Vibrieren in meiner Scheide. Ich zucke zusammen und halte mich an der Theke fest. Ich versuche, einen klaren Gedanken zu fassen, und mir nichts anmerken zu lassen. Schnell wird mir klar, was ER vor dem Verlassen des Hotelzimmers in mich eingeführt hat. Keine Liebeskugeln, sondern ein Vibrator-Ei. Ich drehe mich um und werfe einen Blick zurück auf die Sitzgruppe. Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen. Alle drei beobachten mich gespannt. Er hält sein Mobiltelefon in der Hand, mit dem er das Vibrieren offenbar fernsteuern kann.
Während ich immer noch damit beschäftigt bin, die durchdringende Vibration in meinem Unterleib einzuordnen, höre ich die Stimme des Kellners: „Ist alles in Ordnung? Geht es Ihnen gut?“ Ich vermeide direkten Blickkontakt und antworte kurz: „Alles bestens. Vier Gin Tonics, bitte. Die Zimmernummer stimmt.“ „Gerne. Sie sitzen dort hinten, stimmt's? Ich bringe Ihnen die Drinks zum Tisch.“ Ich drehe mich schnell um und mache mich auf den Weg zurück zu den anderen. Kaum habe ich die Theke verlassen, hört das Vibrieren wieder auf. Mit fest angespanntem Beckenboden gehe ich zu den anderen zurück und werde mit neugierigen Blicken empfangen. „Na, hast du irgendetwas gespürt?“, will er mit neckischem Blick wissen, nachdem ich mich schnell wieder hingesetzt habe. „Das war ein kleiner Test, ob alles richtig funktioniert. Aber ich möchte, dass du hier und jetzt noch einmal richtig kommst – ein letztes Mal für dieses Spiel. Bekommst du das hin?“
Ich blicke mich um. Vor und neben uns befinden sich mehrere Sofagruppen, die alle voll besetzt sind. Auch an der Theke und auf der Terrasse hinter uns unterhalten sich Gäste angeregt. Es scheinen aber alle beschäftigt zu sein und unserem Tisch keine Aufmerksamkeit zu schenken. Die basslastige Housemusik ist so laut, dass man selbst ein heftiges Stöhnen nicht hören würde. Und dennoch. Es ist eine eigenartige Vorstellung, inmitten all dieser Menschen einen Orgasmus zu haben. Klar, es wäre nicht das erste Mal, dass gleich mehrere Personen Zeuge sind, wenn ich einen Höhepunkt erlebe. Bisher geschah dies aber immer im entsprechendem Rahmen - im Zuge eines Spiels oder einer Veranstaltung mit ausgewählten Gleichgesinnten. Hier ist es etwas anderes. Das hier ist nicht privat, sondern öffentlich. Plötzlich setzt das Vibrieren wieder ein und reißt mich aus meinen Gedanken. Ich habe den Eindruck, dass es noch stärker ist als zuvor. Vielleicht liegt es an der sitzenden, leicht angelehnte Position, durch die ich die Impulse des Vibrators noch intensiver spüre.
Ich versuche meine Gedanken zu fassen. ER will also, dass ich noch einmal komme. Dass ich hier in aller Öffentlichkeit einen Höhepunkt zulasse. Schnell blicke ich mich noch einmal um. Auch wenn ich es mir nicht eingestehen möchte, habe ich das Gefühl, dass es dieses Mal schneller gehen könnte, als ich es mir selbst zutraue. Reizen die vielen Menschen um mich herum eine exhibitionistische Seite in mir, die mir so noch nicht bewusst war? Sicher ist jedoch: Niemand darf es merken. Auch wenn mich hier niemand kennt, möchte ich keinesfalls den Eindruck eines billigen Flittchens erwecken. Als ob sie meine Zweifel lesen könnte, greift die hübsche Dunkelhaarige neben mir meine Hand. Ich bin überrascht und irritiert zugleich. Die Frau, die mich noch vor wenigen Stunden auspeitschte, hält jetzt fürsorglich meine Hand. Und tatsächlich fühlt sich das gut an. Sie gibt mir Halt, schützt mich vor der Außenwelt und erlaubt mir, mich nur noch auf mich selbst zu konzentrieren.
Ich atme tief durch, schließe die Augen und öffne meine überkreuzten Beine ganz leicht. Ich lehne mich zurück und versuche all die Menschen um mich herum auszublenden. Ich konzentriere mich auf das tieffrequente Vibrieren in meinem Körper, das nicht gleichmäßig ist, sondern in Wellen von zu- und abnehmender Intensität durch mein nasses, empfindliches Fleisch dringt. Ich merke, wie ich ihre Hand immer fester drücke und wie auch meine Atmung tiefer und schneller wird. Ich öffne meinen Mund, um noch mehr Luft in meine Lungen zu befördern und muss mich bemühen, ein Stöhnen zu unterdrücken. Wie von Geisterhand passen sich die Vibrationen meiner immer schneller werdenden Atmung an. Mehr noch – das Toy treibt mich geradezu in Richtung Höhepunkt. Ich kann kaum glauben, wie schnell sich das Gefühl eines aufbauenden Orgasmus in meinem Unterleib ausbreitet. Kurz denke ich noch einmal an die vielen Menschen im Raum und an die Schöne neben mir, die meine Hand hält. Doch dann verschwindet alles um mich herum und ich lasse mich fallen. Es gelingt mir kaum noch, mich im Sessel zu halten und dieses ungeheuer intensive Gefühl nicht lauthals mit einem ekstatischen Stöhnen zum Ausdruck zu bringen. Einige heftige, intensive Atemzüge später habe ich den zweiten Höhepunkt des Abends hinter mir.
Ich öffne die Augen. Als erstes suchen sie IHN, um ihm zu signalisieren, dass er das noch immer heftig vibrierende Toy in meinem Körper ausschalten kann. Er wirkt zufrieden. Er weiß, dass ich seinem Wunsch entsprechen konnte. Er tippt auf sein Handy, ohne den Blickkontakt zu mir zu verlieren. Die Vibrationen hören sofort auf. Dann wandert mein Blick zur anderen Seite. Die Dunkelhaarige hält nach wie vor meine Hand und sieht mich beglückwünschend an. Tatsächlich hätte ich selbst nicht geglaubt, dass ich nach diesem Abend und in dieser ungewohnten Situation noch einmal so gut kommen könnte. Erst jetzt bemerke ich, dass jemand unmittelbar vor mir steht. Es ist der junge Kellner, der mir die vier Gin Tonics bringt. An seinem verdutzten Gesichtsausdruck erkenne ich, dass er wohl schon länger vor mir steht. Auch das amüsierte Grinsen meiner Begleiter scheint dies zu bestätigen. Hat der junge Kerl kapiert, dass ich gerade einen Orgasmus hatte? Während ich meine Beine wieder überschlage, stellt er die Gläser auf den Tisch vor mir. Wir beide tun so, als wäre nichts gewesen, wobei uns das beide nicht recht gelingt. Er bittet mich noch höflich um meine Unterschrift. Dass er mir dabei in mein freizügiges Dekolleté starrt, stört mich nicht wirklich. Meine harten Nippel, die sich durch den zarten Stoff meines Kleides abzeichnen, hatte er heute schon einmal deutlich offener präsentiert bekommen. Nach einem knappen „vielen Dank“ verlässt der junge Mann unseren Tisch wieder.
„Das ging ja schneller als gedacht, meine Liebe. Ich bin stolz auf dich. Ich hoffe du hattest genauso viel Spaß, wie wir hatten, dir dabei zuzusehen“, kommentiert ER zufrieden. „Ich denke, das ist ein würdiger Abschluss für unser heutiges Spiel. Lasst uns darauf anstoßen.“ Während ich erst allmählich wieder zu Atem komme und noch dabei bin meine Gedanken zu sammeln, nehmen alle die Gläser in die Hand. „Wir haben den Abend wirklich sehr genossen. Vielen Dank, dass wir bei eurem Spiel dabei sein durften“, prostet mir die Schöne im kurzen schwarzen Abendkleid neben mir zu. Dass sie dabei mich und nicht ihn ansieht und er diese Geste anerkennend abnickt, zeigt mir, dass die Zeit meiner Unterwürfigkeit und somit das Spiel nun wirklich zu Ende sind.
Ich nehme als erste einen großen Schluck. Der eiskalte Drink schmeckt herrlich und spendet meiner trockenen Kehle Linderung. Erst allmählich merke ich, dass eine Stelle an meinem Körper nicht ganz trocken geblieben ist. Und auch das Toy, das sich immer noch in mir befindet, muss jetzt raus. Am liebsten würde ich es an Ort und Stelle entfernen, aber es steht außer Frage, dass die voll besetzte Bar kein geeigneter Ort dafür ist. Also entschuldige ich mich bei meinen Begleitern und stehe auf. Wieder richte ich mein Kleid zurecht und gehe, noch etwas zittrig auf den Knien, an der langen Theke vorbei in Richtung der Toiletten. Dort angekommen, bin ich alleine im Raum, dennoch suche ich eine der Kabinen auf. Ich schiebe mein Kleid über mein Becken und öffne die Beine. Zum ersten Mal sehe ich den dünnen, pinkfarbenen Kunstoffstrang, der aus meiner Scheide ragt. Ich entspanne mich und ziehe vorsichtig daran. Das Toy gleitet mühelos aus mir heraus. Ich trockne zunächst das Toy und anschließend meine Vulva mit Toilettenpapier und verlasse dann die Kabine. Zum ersten Mal seit Stunden habe ich Gelegenheit, wieder in einen Spiegel zu blicken. Abgesehen von meiner Frisur, die ich schnell wieder in Ordnung bringe, und meinen müden Augen, deutet äußerlich nicht viel auf die Strapazen der vergangenen Stunden hin. Dass ich kein Make-up tragen durfte, war diesbezüglich sicher von Vorteil. Auch wenn man auf den ersten Blick nichts sehen kann, spüre - und rieche - ich, dass mein Körper dringend eine Dusche braucht. Zumindest mein Gesicht erfrische ich schnell noch mit eiskaltem Wasser, der Rest muss noch warten. Als sich plötzlich die Tür der Toilette öffnet und zwei Frauen den Raum betreten, greife ich schnell nach dem Toy auf dem Waschbeckenrand und lasse es so gut es geht in meiner Hand verschwinden. Da mein Kleid keine Taschen hat, bleibt mir nichts anderes übrig, als es auf diese Weise zurück in die Bar zu nehmen.
Als ich das WC verlasse, steht plötzlich wieder der junge Kellner vor mir. Er kommt gerade mit zwei Kartons auf dem Arm aus einer der anderen Türen. Er wirkt zugleich erschrocken und erfreut. Er grüßt mich mit einem Nicken und gibt mir den Vortritt. Als ich vor ihm den Gang in die Bar hinausschreite, kann ich mir den Spaß nicht verkneifen, drehe meine Handfläche nach hinten und lasse das Toy darin gut sichtbar werden. Bevor ich an der Theke vorbei bin, werfe ich noch einmal einen schnellen Blick zurück. Sein offener Mund macht deutlich, dass er erkannt hat, was ich in der Hand halte. Schmunzelnd kehre ich zum Tisch zurück.
„Na, was bringt dich zum Lachen? Hat dir dein neues Spielzeug etwa noch einmal Freude bereitet?“, will ER wissen. „In gewisser Weise ja“, antworte ich knapp, während ich mich setze und das Toy geschickt unter meinen Schenkeln verstecke. Während wir wieder alle an unseren Getränken nippen, erzählt der Mann, dass es für sie beide das erste Spiel dieser Art gewesen sei und wie aufregend diese Erfahrung für sie war. Beide wollen wissen, ob ihre Bestrafungen für mich nicht zu hart waren und wie ich das gemeinsame Spiel insgesamt erlebt habe. Beflügelt vom Gin, der auf meinen nüchternen Magen besonders rasch wirkt, entwickelt sich das Gespräch schnell zu einem sehr offenen und intimen Austausch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir die beiden wirklich sympathisch und respektvoll erscheinen, dass ich beiläufig sogar ein erneutes gemeinsames Treffen in den Raum stelle.
Nach etwa 20 Minuten ist mein Glas leer und ich bin richtig betrunken. Noch bevor ich selbst darauf reagiere, steht ER auf und reicht mir die Hand. „Ich denke es ist Zeit für dich, meine Liebe. Du warst heute wirklich großartig und hast dir ein paar erholsame Stunden Schlaf redlich verdient.“ Seine Begleiter wirken etwas enttäuscht, stimmen ihm aber zu. Wir alle stehen auf und verabschieden uns mit freundschaftlichen Küsschen links und rechts. „Es wäre wirklich schön, dich wiederzusehen“, flüstert sie mir noch ins Ohr, bevor sie sich wieder zurück auf ihr Sofa setzt. „Komm, ich begleite dich noch nach unten“, sagt ER. Ich folge ihm. Wieder lasse ich das pinkfarbene Toy so gut es geht in meiner Hand verschwinden, während wir durch die volle Bar schreiten. Im Aufzug sieht er mich noch einmal mit seinem durchringenden Blick an. „Dir ist sicher bewusst, wie gerne ich dich jetzt noch einmal für mich hätte. Aber das Spiel ist vorbei und Regeln sind Regeln. Dafür freue ich mich umso mehr auf unser nächstes Treffen.“ Ich sage nichts, aber anhand meines Blickes kann er erkennen, dass ich ihm zustimme. Die Aufzugtür öffnet sich und wir gehen ohne ein Wort zu sprechen den langen Gang zurück zum Zimmer. An der Tür angekommen, zieht er die Zimmerkarte aus seiner Tasche, hält sie an den Sensor und öffnet die Tür. Er lässt mir den Vortritt und folgt mir ins Zimmer. Während ich an der Stelle im Wohnzimmer stehenbleibe, an der ich vor mehreren Stunden in der Ausgangsstellung auf IHN wartete, geht er auf direktem Weg zur Couch und holt seine schwarze Reisetasche. „Erhol dich gut, meine Liebe. Bis zum nächsten Mal.“ Er reicht mir die Zimmerkarte, küsst mich links und rechts auf die Wange und verschwindet ohne ein weiteres Wort durch die Zimmertür.
Als sich die Tür schließt, machen sich Erleichterung und Enttäuschung breit. Erleichterung, weil ich weiß, dass ich mit meinen Kräften am Ende bin und eine Fortsetzung des Spiels meine körperlichen Grenzen ziemlich sicher überschritten hätte. Enttäuschung, weil mir bewusst ist, dass das Spiel, auf das ich mehrere Monate lang hingefiebert habe, nun zu Ende ist und das nächste Treffen wohl erst in einigen Wochen oder Monaten zustande kommen wird. Mit jeder Sekunde, die verstreicht, spüre ich, wie die permanente Erregung und Anspannung der letzten Stunden einer ungeheuren Müdigkeit und Erschöpfung weichen. Ich lege das Toy auf den Arbeitstisch, gleich neben die große, noch immer feucht schimmernde Ingwerknolle. Abgesehen vom Gehörschutz und der Augenbinde ist sie der einzige Beweis für das intensive Spiel des vergangenen Abends. Das Schneidbrett und alle anderen Gegenstände wie Stricke, Peitschen, Nippelklemmen und Dildos sind verschwunden. Ich finde eine Nachricht, die er mir offenbar unbemerkt auf dem Arbeitstisch hinterlassen hat: „Schlaf dich ordentlich aus. Ich habe eine weitere Nacht für dich gebucht. Du kannst so lange bleiben, wie du willst. Im Schrank an der Garderobe findest du etwas Frisches zum Anziehen – für den Fall, dass dein reizendes Kleid einen längeren, entspannten Aufenthalt unmöglich macht.“
Ich quäle mich zur Minibar, aus der ich mir eine Flasche Wasser hole und lasse mich auf das Sofa fallen. Während ich die Flasche in wenigen hastigen Zügen austrinke, blicke ich auf den Arbeitstisch und stelle mir vor, welchen Anblick SEINE Gäste von hier aus genießen konnten. Kaum ist die Flasche leer, schleppe ich mich auf direktem Wege ins Schlafzimmer. Ich steige aus den Sneakern, streife das Kleid ab und lasse mich so wie ich bin ins Bett fallen.
Am nächsten Morgen sind es die Sonnenstrahlen, die mich sanft aus dem Schlaf holen. Noch völlig benebelt suche ich mein Handy, um herauszufinden, wie spät es ist. Dass mir die Uhr erst kurz nach 9 Uhr anzeigt, verwundert mich. Ich hätte gewettet, dass ich länger schlafen würde. Aber offenbar ist es nicht nur die Sonne, die ein längeres Ausschlafen verhindert. Das starke Hungergefühl, das ich jetzt verspüre, zwingt meinen Körper geradezu zum Aufstehen. Noch bevor ich mich ganz aus den Federn quäle, bleibe ich für eine Weile auf der Bettkante sitzen und lasse das Erlebte Revue passieren. Im hellen Sonnenlicht erkenne ich sein eingetrocknetes ****** auf meiner nackten Haut. Es gibt mir einen ersten Anhaltspunkt, an den sich die Erinnerungen nun Schritt für Schritt knüpfen. Nach ein paar Minuten bin ich bereit, die letzten Spuren des Spiels zu beseitigen und alle Rückstände und Gerüche mit einer belebenden Dusche von meinem Körper zu spülen. Anschließend wandern Augenbinde, Gehörschutz und sogar die benutzte Ingwerknolle in meinen Trolley. Schließlich soll das Hotelpersonal keinerlei Rückschlüsse auf den vergangenen Abend ziehen können.
Nachdem ich sichergestellt habe, dass alle Spuren des Spiels beseitigt sind, gehe ich zum Schrank in der Garderobe. Tatsächlich liegen dort ein eleganter schwarzer Spitzen-BH und ein dazu passendes, verführerisches Höschen. Ich schlüpfe hinein und betrachte mich im Spiegel. Der Mann hat Geschmack. Daneben hängt auf dem Kleiderbügel ein stilvolles, sommerliches Kleid. Es passt wie angegossen, und der Stoff fühlt sich wunderbar zart und weich an. Offenbar bleibt er seinem Faible für luftige Kleider treu, dennoch kann ich mit diesem Exemplar bedenkenlos in den Zug steigen, ohne ständig daran denken zu müssen, allzu freizügige Einblicke zu verhindern.
Es ist kurz vor 10 Uhr. Ich weiß noch nicht, ob ich seine Einladung annehmen und noch länger im Hotel bleiben werde. Ich weiß nur, dass ich jetzt dringend etwas frühstücken muss. Ich schlüpfe in meine Sneakers und verlasse das Zimmer, an das ich mich wohl noch lange zurückerinnern werde.
Er wartet geduldig, bis ich mir die Schuhe angezogen habe, und nickt dann zufrieden. Er geht hinaus ins Wohnzimmer. Ich folge ihm. „Eine Kleinigkeit hätte ich beinahe noch vergessen“, sagt er mit ironischem Unterton und zeigt auf den Arbeitstisch. „Beug dich noch einmal vor auf den Tisch und öffne deine Beine.“ Während ich der Anweisung folge, frage ich mich, was er im Schilde führt. Ziemlich sicher wird er mich nach seinem ergiebigen Orgasmus nicht erneut penetrieren. Kaum berührt mein Oberkörper die Tischplatte, spüre ich, wie er mein Kleid hochschiebt und es über meinem Steißbein zum Liegen bringt. „Ich habe noch ein kleines Geschenk für dich“, lässt er mich währenddessen wissen. Und schon spüre ich, wie er erneut einen Gegenstand zwischen meinen Schamlippen reibt.
Bevor ich darüber nachdenken kann, was es sein könnte, dringt der Gegenstand in mich ein. Er scheint nicht allzu groß zu sein, denn er flutscht mühelos in meinen Körper. „So, das war’s auch schon. Lass uns gehen.“ Ich richte mich wieder auf. Es fühlt sich an, als wäre der Gegenstand vollständig in meine Scheide eingeführt worden. An der Innenseite meiner Schenkel kann ich jedoch eine Art Schnur fühlen. Ich vermute, dass es das Rückholband von Liebeskugeln ist, die er mir gerade eingeführt hat. Ich habe nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, denn er steht schon an der Tür und hält sie für mich auf. Tatsächlich verlassen wir das Hotelzimmer.
Mein Puls schnellt in die Höhe. Schnell ziehe ich noch einmal meinen Pferdeschwanz zurecht, damit zumindest meine Frisur nichts von den intensiven vergangenen Stunden verrät. Wir gehen in schnellem Schritt den langen Gang hinunter bis zu den Aufzügen. Ich spanne meinen Beckenboden an, damit der Gegenstand nicht unbeabsichtigt aus meinem Körper rutscht. Dadurch spüre ich ihn beim Gehen noch deutlicher. Bei den Aufzügen angelangt, dauert es dieses Mal nur wenige Sekunden, bis sich eine der Türen öffnet. Die Kabine ist leer. Er lässt mir höflich den Vortritt, drückt dann eine der obersten Tasten, auf der „Rooftop Bar“ steht, und die Türen schließen sich wieder. Während wir nach oben fahren, nimmt auch die Frequenz meines Herzschlags weiter zu. Dann öffnet sich die Tür. Ich zögere kurz, dann spüre ich seine Hand auf meinem Rücken, die mich sanft, aber bestimmt nach vorne schiebt. Wir verlassen den Aufzug und betreten einen minimalistisch gestalteten Vorraum. Am anderen Ende des Raumes führt eine offene Glastür in eine moderne Bar. Je näher wir der Glastür kommen, desto besser erkenne ich, was mich dahinter erwartet.
Die Bar ist ausgesprochen gut besucht und der Dresscode ihrer Besucher verrät, dass es ein ziemlich angesagter Ort sein muss. Auch wenn einige der anwesenden Frauen in ihren teils sehr kurzen Röcken und Kleidern noch deutlich mehr Haut zeigen als ich selbst, fühle ich mich in meinem weißen Sommerkleid, ganz ohne Make-up und ohne Unterwäsche, so nackt wie noch nie zuvor in einer Bar. Dass mein Körper förmlich nach Sex riechen muss und ich ein Toy in meiner Vagina halte, macht mich zudem nicht selbstsicherer. Doch wieder habe ich keine Zeit lange zu überlegen, denn seine Hand schiebt mich unentwegt nach vorne und wir betreten die Bar. Und tatsächlich. Bis auf die üblichen musternden Blicke mancher Männer scheint sich niemand an meinem Outfit zu stören. Nicht einmal meine Sneakers scheinen negativ aufzufallen.
Auf etwa halber Höhe der langen, stylischen Theke erkenne ich plötzlich zwei Personen auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes, die uns offenbar zuwinken. „Ah – da sind sie ja“, höre ich ihn sagen und spüre wieder seine Hand, die mich in Richtung der beiden lenkt. Als wir näherkommen, erkenne ich den Mann und die Frau. Es sind seine Gäste, die zuvor im Hotelzimmer schon ihr Vergnügen mit mir hatten. Sie sitzen auf breiten Loungesesseln direkt an der Glasfront der Bar. Rechts neben ihnen befinden sich zwei weitere freie Sitze. „Schön, dass ihr es geschafft habt. Kommt, setzt euch bitte“, bietet der Mann an und zeigt auf die beiden freien Sitze. Nachdem wir Platz genommen haben, stellen sich er und seine Partnerin mir mit Namen vor. Ihre Begrüßung wirkt überaus respektvoll und höflich – ganz anders also, als ich die beiden vor wenigen Stunden kennengelernt habe. Nach einigem Smalltalk darüber, wie schön die Bar und vor allem der Ausblick auf das nächtliche Lichtermeer der Stadt ist, will die schöne Dunkelhaarige plötzlich wissen, ob wir unser heutiges Spiel zu einem schönen Abschluss bringen konnten. „Noch nicht ganz“, antwortet ER ihr prompt. „Unsere Liebe ist noch nicht ganz am Ziel, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das hier und jetzt vollenden können.“
Hier und jetzt? Was meint er damit? Kaum hat sich mein Puls etwas beruhigt, schießt er wieder nach oben. „Würdest du uns bitte noch einmal Gin Tonics von der Bar holen?“, fragt er mich höflich, aber bestimmt. „Dieses Mal gerne vier.“ Ich stehe auf, schiebe mein Kleid zurecht und gehe langsam zur Theke. Kaum bin ich dort angelangt, treffen meine Augen auf jene, in die ich heute schon einmal blickte. Mir gegenüber steht der junge Kellner, dem ich vor etwa zwei Stunden splitternackt die Tür geöffnet habe. Jetzt bin ich es, die kurz sprachlos ist. „Bitte, was darf es sein?“, fragt er hingegen selbstsicher und mit amüsiertem Unterton. „Noch einmal drei Gin Tonic auf Zimmer 2050?“
Gerade als ich meine Fassung wiedergefunden habe und selbstbewusst antworten will, spüre ich plötzlich ein starkes Vibrieren in meiner Scheide. Ich zucke zusammen und halte mich an der Theke fest. Ich versuche, einen klaren Gedanken zu fassen, und mir nichts anmerken zu lassen. Schnell wird mir klar, was ER vor dem Verlassen des Hotelzimmers in mich eingeführt hat. Keine Liebeskugeln, sondern ein Vibrator-Ei. Ich drehe mich um und werfe einen Blick zurück auf die Sitzgruppe. Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen. Alle drei beobachten mich gespannt. Er hält sein Mobiltelefon in der Hand, mit dem er das Vibrieren offenbar fernsteuern kann.
Während ich immer noch damit beschäftigt bin, die durchdringende Vibration in meinem Unterleib einzuordnen, höre ich die Stimme des Kellners: „Ist alles in Ordnung? Geht es Ihnen gut?“ Ich vermeide direkten Blickkontakt und antworte kurz: „Alles bestens. Vier Gin Tonics, bitte. Die Zimmernummer stimmt.“ „Gerne. Sie sitzen dort hinten, stimmt's? Ich bringe Ihnen die Drinks zum Tisch.“ Ich drehe mich schnell um und mache mich auf den Weg zurück zu den anderen. Kaum habe ich die Theke verlassen, hört das Vibrieren wieder auf. Mit fest angespanntem Beckenboden gehe ich zu den anderen zurück und werde mit neugierigen Blicken empfangen. „Na, hast du irgendetwas gespürt?“, will er mit neckischem Blick wissen, nachdem ich mich schnell wieder hingesetzt habe. „Das war ein kleiner Test, ob alles richtig funktioniert. Aber ich möchte, dass du hier und jetzt noch einmal richtig kommst – ein letztes Mal für dieses Spiel. Bekommst du das hin?“
Ich blicke mich um. Vor und neben uns befinden sich mehrere Sofagruppen, die alle voll besetzt sind. Auch an der Theke und auf der Terrasse hinter uns unterhalten sich Gäste angeregt. Es scheinen aber alle beschäftigt zu sein und unserem Tisch keine Aufmerksamkeit zu schenken. Die basslastige Housemusik ist so laut, dass man selbst ein heftiges Stöhnen nicht hören würde. Und dennoch. Es ist eine eigenartige Vorstellung, inmitten all dieser Menschen einen Orgasmus zu haben. Klar, es wäre nicht das erste Mal, dass gleich mehrere Personen Zeuge sind, wenn ich einen Höhepunkt erlebe. Bisher geschah dies aber immer im entsprechendem Rahmen - im Zuge eines Spiels oder einer Veranstaltung mit ausgewählten Gleichgesinnten. Hier ist es etwas anderes. Das hier ist nicht privat, sondern öffentlich. Plötzlich setzt das Vibrieren wieder ein und reißt mich aus meinen Gedanken. Ich habe den Eindruck, dass es noch stärker ist als zuvor. Vielleicht liegt es an der sitzenden, leicht angelehnte Position, durch die ich die Impulse des Vibrators noch intensiver spüre.
Ich versuche meine Gedanken zu fassen. ER will also, dass ich noch einmal komme. Dass ich hier in aller Öffentlichkeit einen Höhepunkt zulasse. Schnell blicke ich mich noch einmal um. Auch wenn ich es mir nicht eingestehen möchte, habe ich das Gefühl, dass es dieses Mal schneller gehen könnte, als ich es mir selbst zutraue. Reizen die vielen Menschen um mich herum eine exhibitionistische Seite in mir, die mir so noch nicht bewusst war? Sicher ist jedoch: Niemand darf es merken. Auch wenn mich hier niemand kennt, möchte ich keinesfalls den Eindruck eines billigen Flittchens erwecken. Als ob sie meine Zweifel lesen könnte, greift die hübsche Dunkelhaarige neben mir meine Hand. Ich bin überrascht und irritiert zugleich. Die Frau, die mich noch vor wenigen Stunden auspeitschte, hält jetzt fürsorglich meine Hand. Und tatsächlich fühlt sich das gut an. Sie gibt mir Halt, schützt mich vor der Außenwelt und erlaubt mir, mich nur noch auf mich selbst zu konzentrieren.
Ich atme tief durch, schließe die Augen und öffne meine überkreuzten Beine ganz leicht. Ich lehne mich zurück und versuche all die Menschen um mich herum auszublenden. Ich konzentriere mich auf das tieffrequente Vibrieren in meinem Körper, das nicht gleichmäßig ist, sondern in Wellen von zu- und abnehmender Intensität durch mein nasses, empfindliches Fleisch dringt. Ich merke, wie ich ihre Hand immer fester drücke und wie auch meine Atmung tiefer und schneller wird. Ich öffne meinen Mund, um noch mehr Luft in meine Lungen zu befördern und muss mich bemühen, ein Stöhnen zu unterdrücken. Wie von Geisterhand passen sich die Vibrationen meiner immer schneller werdenden Atmung an. Mehr noch – das Toy treibt mich geradezu in Richtung Höhepunkt. Ich kann kaum glauben, wie schnell sich das Gefühl eines aufbauenden Orgasmus in meinem Unterleib ausbreitet. Kurz denke ich noch einmal an die vielen Menschen im Raum und an die Schöne neben mir, die meine Hand hält. Doch dann verschwindet alles um mich herum und ich lasse mich fallen. Es gelingt mir kaum noch, mich im Sessel zu halten und dieses ungeheuer intensive Gefühl nicht lauthals mit einem ekstatischen Stöhnen zum Ausdruck zu bringen. Einige heftige, intensive Atemzüge später habe ich den zweiten Höhepunkt des Abends hinter mir.
Ich öffne die Augen. Als erstes suchen sie IHN, um ihm zu signalisieren, dass er das noch immer heftig vibrierende Toy in meinem Körper ausschalten kann. Er wirkt zufrieden. Er weiß, dass ich seinem Wunsch entsprechen konnte. Er tippt auf sein Handy, ohne den Blickkontakt zu mir zu verlieren. Die Vibrationen hören sofort auf. Dann wandert mein Blick zur anderen Seite. Die Dunkelhaarige hält nach wie vor meine Hand und sieht mich beglückwünschend an. Tatsächlich hätte ich selbst nicht geglaubt, dass ich nach diesem Abend und in dieser ungewohnten Situation noch einmal so gut kommen könnte. Erst jetzt bemerke ich, dass jemand unmittelbar vor mir steht. Es ist der junge Kellner, der mir die vier Gin Tonics bringt. An seinem verdutzten Gesichtsausdruck erkenne ich, dass er wohl schon länger vor mir steht. Auch das amüsierte Grinsen meiner Begleiter scheint dies zu bestätigen. Hat der junge Kerl kapiert, dass ich gerade einen Orgasmus hatte? Während ich meine Beine wieder überschlage, stellt er die Gläser auf den Tisch vor mir. Wir beide tun so, als wäre nichts gewesen, wobei uns das beide nicht recht gelingt. Er bittet mich noch höflich um meine Unterschrift. Dass er mir dabei in mein freizügiges Dekolleté starrt, stört mich nicht wirklich. Meine harten Nippel, die sich durch den zarten Stoff meines Kleides abzeichnen, hatte er heute schon einmal deutlich offener präsentiert bekommen. Nach einem knappen „vielen Dank“ verlässt der junge Mann unseren Tisch wieder.
„Das ging ja schneller als gedacht, meine Liebe. Ich bin stolz auf dich. Ich hoffe du hattest genauso viel Spaß, wie wir hatten, dir dabei zuzusehen“, kommentiert ER zufrieden. „Ich denke, das ist ein würdiger Abschluss für unser heutiges Spiel. Lasst uns darauf anstoßen.“ Während ich erst allmählich wieder zu Atem komme und noch dabei bin meine Gedanken zu sammeln, nehmen alle die Gläser in die Hand. „Wir haben den Abend wirklich sehr genossen. Vielen Dank, dass wir bei eurem Spiel dabei sein durften“, prostet mir die Schöne im kurzen schwarzen Abendkleid neben mir zu. Dass sie dabei mich und nicht ihn ansieht und er diese Geste anerkennend abnickt, zeigt mir, dass die Zeit meiner Unterwürfigkeit und somit das Spiel nun wirklich zu Ende sind.
Ich nehme als erste einen großen Schluck. Der eiskalte Drink schmeckt herrlich und spendet meiner trockenen Kehle Linderung. Erst allmählich merke ich, dass eine Stelle an meinem Körper nicht ganz trocken geblieben ist. Und auch das Toy, das sich immer noch in mir befindet, muss jetzt raus. Am liebsten würde ich es an Ort und Stelle entfernen, aber es steht außer Frage, dass die voll besetzte Bar kein geeigneter Ort dafür ist. Also entschuldige ich mich bei meinen Begleitern und stehe auf. Wieder richte ich mein Kleid zurecht und gehe, noch etwas zittrig auf den Knien, an der langen Theke vorbei in Richtung der Toiletten. Dort angekommen, bin ich alleine im Raum, dennoch suche ich eine der Kabinen auf. Ich schiebe mein Kleid über mein Becken und öffne die Beine. Zum ersten Mal sehe ich den dünnen, pinkfarbenen Kunstoffstrang, der aus meiner Scheide ragt. Ich entspanne mich und ziehe vorsichtig daran. Das Toy gleitet mühelos aus mir heraus. Ich trockne zunächst das Toy und anschließend meine Vulva mit Toilettenpapier und verlasse dann die Kabine. Zum ersten Mal seit Stunden habe ich Gelegenheit, wieder in einen Spiegel zu blicken. Abgesehen von meiner Frisur, die ich schnell wieder in Ordnung bringe, und meinen müden Augen, deutet äußerlich nicht viel auf die Strapazen der vergangenen Stunden hin. Dass ich kein Make-up tragen durfte, war diesbezüglich sicher von Vorteil. Auch wenn man auf den ersten Blick nichts sehen kann, spüre - und rieche - ich, dass mein Körper dringend eine Dusche braucht. Zumindest mein Gesicht erfrische ich schnell noch mit eiskaltem Wasser, der Rest muss noch warten. Als sich plötzlich die Tür der Toilette öffnet und zwei Frauen den Raum betreten, greife ich schnell nach dem Toy auf dem Waschbeckenrand und lasse es so gut es geht in meiner Hand verschwinden. Da mein Kleid keine Taschen hat, bleibt mir nichts anderes übrig, als es auf diese Weise zurück in die Bar zu nehmen.
Als ich das WC verlasse, steht plötzlich wieder der junge Kellner vor mir. Er kommt gerade mit zwei Kartons auf dem Arm aus einer der anderen Türen. Er wirkt zugleich erschrocken und erfreut. Er grüßt mich mit einem Nicken und gibt mir den Vortritt. Als ich vor ihm den Gang in die Bar hinausschreite, kann ich mir den Spaß nicht verkneifen, drehe meine Handfläche nach hinten und lasse das Toy darin gut sichtbar werden. Bevor ich an der Theke vorbei bin, werfe ich noch einmal einen schnellen Blick zurück. Sein offener Mund macht deutlich, dass er erkannt hat, was ich in der Hand halte. Schmunzelnd kehre ich zum Tisch zurück.
„Na, was bringt dich zum Lachen? Hat dir dein neues Spielzeug etwa noch einmal Freude bereitet?“, will ER wissen. „In gewisser Weise ja“, antworte ich knapp, während ich mich setze und das Toy geschickt unter meinen Schenkeln verstecke. Während wir wieder alle an unseren Getränken nippen, erzählt der Mann, dass es für sie beide das erste Spiel dieser Art gewesen sei und wie aufregend diese Erfahrung für sie war. Beide wollen wissen, ob ihre Bestrafungen für mich nicht zu hart waren und wie ich das gemeinsame Spiel insgesamt erlebt habe. Beflügelt vom Gin, der auf meinen nüchternen Magen besonders rasch wirkt, entwickelt sich das Gespräch schnell zu einem sehr offenen und intimen Austausch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir die beiden wirklich sympathisch und respektvoll erscheinen, dass ich beiläufig sogar ein erneutes gemeinsames Treffen in den Raum stelle.
Nach etwa 20 Minuten ist mein Glas leer und ich bin richtig betrunken. Noch bevor ich selbst darauf reagiere, steht ER auf und reicht mir die Hand. „Ich denke es ist Zeit für dich, meine Liebe. Du warst heute wirklich großartig und hast dir ein paar erholsame Stunden Schlaf redlich verdient.“ Seine Begleiter wirken etwas enttäuscht, stimmen ihm aber zu. Wir alle stehen auf und verabschieden uns mit freundschaftlichen Küsschen links und rechts. „Es wäre wirklich schön, dich wiederzusehen“, flüstert sie mir noch ins Ohr, bevor sie sich wieder zurück auf ihr Sofa setzt. „Komm, ich begleite dich noch nach unten“, sagt ER. Ich folge ihm. Wieder lasse ich das pinkfarbene Toy so gut es geht in meiner Hand verschwinden, während wir durch die volle Bar schreiten. Im Aufzug sieht er mich noch einmal mit seinem durchringenden Blick an. „Dir ist sicher bewusst, wie gerne ich dich jetzt noch einmal für mich hätte. Aber das Spiel ist vorbei und Regeln sind Regeln. Dafür freue ich mich umso mehr auf unser nächstes Treffen.“ Ich sage nichts, aber anhand meines Blickes kann er erkennen, dass ich ihm zustimme. Die Aufzugtür öffnet sich und wir gehen ohne ein Wort zu sprechen den langen Gang zurück zum Zimmer. An der Tür angekommen, zieht er die Zimmerkarte aus seiner Tasche, hält sie an den Sensor und öffnet die Tür. Er lässt mir den Vortritt und folgt mir ins Zimmer. Während ich an der Stelle im Wohnzimmer stehenbleibe, an der ich vor mehreren Stunden in der Ausgangsstellung auf IHN wartete, geht er auf direktem Weg zur Couch und holt seine schwarze Reisetasche. „Erhol dich gut, meine Liebe. Bis zum nächsten Mal.“ Er reicht mir die Zimmerkarte, küsst mich links und rechts auf die Wange und verschwindet ohne ein weiteres Wort durch die Zimmertür.
Als sich die Tür schließt, machen sich Erleichterung und Enttäuschung breit. Erleichterung, weil ich weiß, dass ich mit meinen Kräften am Ende bin und eine Fortsetzung des Spiels meine körperlichen Grenzen ziemlich sicher überschritten hätte. Enttäuschung, weil mir bewusst ist, dass das Spiel, auf das ich mehrere Monate lang hingefiebert habe, nun zu Ende ist und das nächste Treffen wohl erst in einigen Wochen oder Monaten zustande kommen wird. Mit jeder Sekunde, die verstreicht, spüre ich, wie die permanente Erregung und Anspannung der letzten Stunden einer ungeheuren Müdigkeit und Erschöpfung weichen. Ich lege das Toy auf den Arbeitstisch, gleich neben die große, noch immer feucht schimmernde Ingwerknolle. Abgesehen vom Gehörschutz und der Augenbinde ist sie der einzige Beweis für das intensive Spiel des vergangenen Abends. Das Schneidbrett und alle anderen Gegenstände wie Stricke, Peitschen, Nippelklemmen und Dildos sind verschwunden. Ich finde eine Nachricht, die er mir offenbar unbemerkt auf dem Arbeitstisch hinterlassen hat: „Schlaf dich ordentlich aus. Ich habe eine weitere Nacht für dich gebucht. Du kannst so lange bleiben, wie du willst. Im Schrank an der Garderobe findest du etwas Frisches zum Anziehen – für den Fall, dass dein reizendes Kleid einen längeren, entspannten Aufenthalt unmöglich macht.“
Ich quäle mich zur Minibar, aus der ich mir eine Flasche Wasser hole und lasse mich auf das Sofa fallen. Während ich die Flasche in wenigen hastigen Zügen austrinke, blicke ich auf den Arbeitstisch und stelle mir vor, welchen Anblick SEINE Gäste von hier aus genießen konnten. Kaum ist die Flasche leer, schleppe ich mich auf direktem Wege ins Schlafzimmer. Ich steige aus den Sneakern, streife das Kleid ab und lasse mich so wie ich bin ins Bett fallen.
Am nächsten Morgen sind es die Sonnenstrahlen, die mich sanft aus dem Schlaf holen. Noch völlig benebelt suche ich mein Handy, um herauszufinden, wie spät es ist. Dass mir die Uhr erst kurz nach 9 Uhr anzeigt, verwundert mich. Ich hätte gewettet, dass ich länger schlafen würde. Aber offenbar ist es nicht nur die Sonne, die ein längeres Ausschlafen verhindert. Das starke Hungergefühl, das ich jetzt verspüre, zwingt meinen Körper geradezu zum Aufstehen. Noch bevor ich mich ganz aus den Federn quäle, bleibe ich für eine Weile auf der Bettkante sitzen und lasse das Erlebte Revue passieren. Im hellen Sonnenlicht erkenne ich sein eingetrocknetes ****** auf meiner nackten Haut. Es gibt mir einen ersten Anhaltspunkt, an den sich die Erinnerungen nun Schritt für Schritt knüpfen. Nach ein paar Minuten bin ich bereit, die letzten Spuren des Spiels zu beseitigen und alle Rückstände und Gerüche mit einer belebenden Dusche von meinem Körper zu spülen. Anschließend wandern Augenbinde, Gehörschutz und sogar die benutzte Ingwerknolle in meinen Trolley. Schließlich soll das Hotelpersonal keinerlei Rückschlüsse auf den vergangenen Abend ziehen können.
Nachdem ich sichergestellt habe, dass alle Spuren des Spiels beseitigt sind, gehe ich zum Schrank in der Garderobe. Tatsächlich liegen dort ein eleganter schwarzer Spitzen-BH und ein dazu passendes, verführerisches Höschen. Ich schlüpfe hinein und betrachte mich im Spiegel. Der Mann hat Geschmack. Daneben hängt auf dem Kleiderbügel ein stilvolles, sommerliches Kleid. Es passt wie angegossen, und der Stoff fühlt sich wunderbar zart und weich an. Offenbar bleibt er seinem Faible für luftige Kleider treu, dennoch kann ich mit diesem Exemplar bedenkenlos in den Zug steigen, ohne ständig daran denken zu müssen, allzu freizügige Einblicke zu verhindern.
Es ist kurz vor 10 Uhr. Ich weiß noch nicht, ob ich seine Einladung annehmen und noch länger im Hotel bleiben werde. Ich weiß nur, dass ich jetzt dringend etwas frühstücken muss. Ich schlüpfe in meine Sneakers und verlasse das Zimmer, an das ich mich wohl noch lange zurückerinnern werde.
Kommentare
CSV17.12.2025 05:34
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