Hörig Teil 12
Hörig, Teil 12
„Herein!“
„Guten Tag, Herrin. Du hast mich bestellt.“ Ich senkte demütig den Kopf, schloss leise die Tür. Sie sah mich nicht an, sondern hielt mir lediglich ihre Hand zum Begrüßungskuss vor. Ich ging zu ihrem Schreibtisch, beugte die Knie und drückte meine Lippen zuerst auf den schwarzen Opalring, den sie am Finger trug und leckte danach devot ihre knallroten Stiefel.
„Steh auf, Dienerin. Wir gehen gleich ins Studio. Ein Herr will lernen, wie man mit der Peitsche straft. Ich hatte beim letzten Mal den Eindruck, du kannst etwas Hilfe zum Gehorsam gebrauchen und findest anscheinend sogar Gefallen daran.“ Ich dachte an den Freier von letzter Woche, der sich rasch vom ängstlichen Untergebenen zum strengen Herrscher gewandelt hatte, als er von Madame die Erlaubnis erhie