Die Sonne strahlt ins Zimmer und Hermann schließt geblendet die Augen. Leicht verkatert sitzt er mit einem Pott Kaffee am Küchentisch. Er denkt über die letzte Zeit seines Lebens nach.
> Bald wird er 60 Jahre alt und man sollte meinen, er hätte den Zenit noch nicht überschritten. Nur fühlte sich alles anders an. Besonders, seit er sich im Vorruhestand befindet. Seit über 20 Jahren geschieden, weil seine Ex ein falsches Spiel mit ihm gespielt hatte. Jetzt seit einigen Monaten wieder solo, weil ihm die langjährige Lebensgefährtin den Laufpass gegeben hat.
Und warum alles?
Nur weil er es mit der Treue nicht immer so genau genommen hat. Solange er noch beruflich viel unterwegs war, ist es nicht aufgefallen. Als er dann keinen Außendienst mehr machen konnte und vorzeitig Rentner wurde, da hätte er sein Lotterleben aufgeben müssen. Aber so in einem jahrelangen Trott als Sextourist eingebunden, hatte er weitergemacht und war aufgeflogen. Selber schuld.
Jetzt wo er wieder solo und scharf wie ein Rettich war, könnte man doch weitermachen. Aber immer mehr stellte er fest, in seinem Alter nicht mehr so leicht wie früher. Im Internet tummeln sich immer Fakes und Spinner. Früher als man noch ohne PC auskam und Briefe schreiben musste, war es um einiges leichter. Dauerte zwar länger, gab auch Spinner, aber meistens scheuten diese die Ausgaben für Porto.
Hermann erinnert sich gerne an diese Zeit. Anfangs kamen häufiger Absagen, aber mit der Zeit hatte er ein Gespür dafür entwickelt, wo was ging. Besonders waren damals alleinstehende Frauen zwischen 35 und 50 Jahren genauso scharf auf guten Sex wie er. Immer wenn eine Frau mehr wollte als er gewillt war zu geben, beendete er diese Beziehung. Dann lernte er Marion kennen und hatte zum ersten Mal wieder den Wunsch nach einer festen Partnerschaft, ebenso wie Marion. Anfangs war es für Beide immer befriedigend. Marion störte es auch nicht, das Hermann beruflich weiter weg musste und nur zum Wochenende kam. Im Gegenteil, oftmals kamen sie nur zu Mahlzeiten aus dem Bett. Mit der Zeit änderte es sich aber, die Anziehungskraft ließ nach. Das war die Zeit, als Hermann wieder anfing auf Inserate zu schreiben. Weil er schon lange vorher seine Einsatzorte kannte, war es einfach in den Gegenden willige Gespielinnen zu finden. Bis auf wenige Ausnahmen, immer erfolgreich.
Als er dann Rentner war und meinte, er könne so weiter machen wie gehabt, da kam Marion durch einen dummen Zufall hinter seine Seitensprünge uns stellte ihm seine Koffer vor die Tür. Deshalb saß er jetzt hier und schob Frust. Hatte in der letzten Zeit zwar einige Versuche im Internet gestartet, aber ziemlich erfolglos.
... und immer nur in der Kneipe rumhängen, Skat oder Dart spielen und am nächsten Morgen " miaute " der Kater, das konnte es nicht sein. Immer in Erinnerungen schwelgen auch nicht, denn das steigerte nur sein Verlangen, wieder einmal gute Sex zu haben.
> Bei seiner ganzen Grübelei erinnerte er sich daran, er hatte einmal selbst ein Inserat gestartet, in diesem bot er sich als Handwerker an. War damals ganz erfolgreich gewesen, ob es immer noch klappt? Einen Versuch war es wert. <
Sofort kam Leben in ihn. PC hochgefahren und und diverse Portale aufrufen, war eins. Davon gab es ziemlich viele. Bei einem weiteren Pott Kaffee durchforstete er mehrere davon.
Bingo!
Er findet ein Portal, welches sich ausschließlich privaten Anzeigen widmet, die alle ein eindeutiges Ziel haben. In mehreren Kategorien wurden Interessenten für sexuelle Abenteuer gesucht. Einige kamen nicht in Frage, aber > Er sucht Sie <, > Sie sucht Ihn < oder > Diverse Wünsche > findet er als geeignet. Flugs entwirft Hermann einen, so hofft er jedenfalls, ansprechenden Text.
>> Ein Hallo an alle Suchenden.
Für eine Frau gibt es Arbeiten, die du selbst nicht machen kannst.
Einen Handwerker beauftragen ist nicht immer leicht und kann ziemlich teuer kommen. Das kannst oder willst du dir nicht leisten. Da hätte ich für dich ein Angebot.
Bin handwerklich geschickt und biete dir meine Hilfe an. Dafür verlange ich keine Bezahlung, zumindest nicht in klingender Münze. Aber eine Belohnung in " Naturalien " hätte ich dann doch gerne von dir. ( Hoffe du weißt, oder kannst es dir denken, was ich damit meine. Wenn nicht, erläutere ich dir gerne meine Wünsche. ) Nun zu mir: Bin 59 Jahre alt,182 cm groß, kräftige Figur, graue Haare, kein Bart, Brillenträger. Als Rentner im Vorruhestand habe ich viel Zeit. Bin kein Adonis und erwarte auch nicht das du Modellmasse aufzuweisen hast. Alter und Aussehen zweitrangig, die Chemie muss stimmen.
Eine Schilderung der Arbeiten, die du zu vergeben hast, wäre erwünscht. Über eine ausführliche Antwort würde ich mich freuen und sie wird auch garantiert beantwortet.
Bitte keine Fakes und auf Spinner kann ich gut verzichten.
Nur Mut, ich beiße nicht.
Bis dahin, viele liebe Grüße H. <<
Hermann ist mit dem Text zufrieden, er ist seines Erachtens nach eindeutig, ohne aufdringlich zu wirken. Das Inserat lässt er unter den 3 ausgesuchten Rubriken veröffentlichen.
Erstaunt ist er, sofort eine Mitteilung zu erhalten, das seine Wünsche nach Veröffentlichung eingegangen sind und nach Überprüfung, innerhalb von 2 Stunden erscheinen. Damit hat er nicht gerechnet und hofft auf Erfolg.
Weil der Mensch nicht nur von Luft und Liebe lebt, beschließt Hermann einkaufen zu fahren. Es kann nicht nur sein Kühlschrank eine Nachfüllung gebrauchen. Sein Biervorrat geht auch zur Neige und falls es etwas zu feiern gibt, ersteht er auch noch eine Flasche Whisky. Auf dem Heimweg ist er schon ziemlich hibbelig.
> Die 2 Stunden sind um, ob sich schon was getan hat? <
Es hatte sich was getan. Zuerst die Mitteilung, dass das Inserat veröffentlicht wird. Es war auch in allen 3 Rubriken erschienen.
Hermann verspürt Hunger und macht sich ein paar Würstchen warm, zusammen mit fertigem Kraut - und Kartoffelsalat nicht der Brüller, aber zu mehr kann er sich nicht aufraffen. Für morgen Mittag hat er Hackfleisch eingekauft, entweder für Frikadellen oder Nudeln.
Der PC blinkt und zeigt eingehende Post an.
Tatsächlich schon eine Antwort.
> Ohjeh, und was für eine. Hoffentlich kommen davon nicht noch mehr. <
Von einem Mann, er bietet nach erledigten Arbeiten einen Blow - oder Handjob an.
Danke! Kein Bedarf. Sonst hätte Hermann in der Rubrik > Er sucht Ihn < inseriert.
Während seiner Mahlzeit und einem Bier ( es schmeckt schon wieder ) gehen die nächste Nachrichten ein. Dieses Mal 3 Stück, kurz hintereinander. Bei der ersten ist die Absenderin so jung, mit Wohlwollen könnte Hermann der Opa sein. Die nächste hört sich ganz gut an, aber die Absenderin kommt aus dem hintersten Bayern, viel zu weit entfernt. Außerdem ist es nicht sicher, ob die Absenderin verstanden hat um was es Hermann geht. Ziemlich frustriert öffnet er deshalb Nummer 3 und staunt nicht schlecht. Die Absenderin wohnt nur 15 Kilometer von ihm entfernt, schreibt, bei ihr wären einige kleinere Reparaturen im Haus nötig. und sie fragt nach, ob sie es richtig verstanden hat, das er nach getaner Arbeit Entspannung sucht. Es wäre ein guter Deal und dazu wäre sie gerne bereit, weil, ... auch sie wäre etwas unterversorgt. Das Alter stimmt mit 53 Jahren auch, ebenso das sie eine frauliche Figur ( sprich: mollig ) besitzt.
Also nichts wie ran an die Tastatur.
> " Hallo Simone, habe deine Zuschrift erhalten und muss dir ein Kompliment erteilen. Du hast zwischen den Zeilen richtig gelesen. Was du von dir schreibst, gefällt mir sehr gut und ich wäre gerne bereit dir zu helfen. Wäre gut wenn du mir mitteilen würdest, wann du Zeit hast, ich kann meine Zeit frei einteilen. Was genau ist zu machen? Damit ich das richtige Werkzeug dabei habe. Zumindest das, was ich in die Tasche packen muss. Viele Grüße Hermann " <
Umgehend kommt eine Antwort von Simone.
> " Hallo Hermann, danke für deine prompte Antwort. Am besten du rufst mich einmal an, dann können wir alles bereden. Freue mich. Simone " <
Hermann kann sich das Grinsen nicht verkneifen. Klappt ja besser als erwartet. Deshalb greift er sofort zum Telefon und nach dem 3. Klingeln meldet sich Simone mit sympathischer Stimme. Die Beiden verstehen sich auf Anhieb und reden zusammen, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen. Alle Reparaturen, die sie anführt, sind Kleinigkeiten und innerhalb kurzer Zeit auszuführen. Hermann hat den Eindruck das ihr das " danach " viel wichtiger ist.
Ganz in seinem Sinne, deshalb verabredet er mit ihr, gleich am nächsten Tag zu kommen, was ihr auch sehr recht erscheint. Zum Ende des Gesprächs druckst Simone allerdings etwas herum und gesteht auf Nachfrage.
" Ich habe eine leichte Gehbehinderung und ziehe einen Fuß etwas nach, hoffe das stört dich nicht. "
Gut das er was eingekauft hat, es gibt etwas zu feiern. Zumal noch ein paar Anfragen eintrudeln, die beantwortet gehören. Um Zeit zu gewinnen, vertröstet Hermann diese erst einmal für ein paar Tage. Ganz interessant erscheinen ihm 2 Stück davon.
Eine von einer Witwe ( 60 ) aus Kassel, die ein Vordach zu reparieren hat und sofort schreibt, Übernachtungsmöglichkeit wäre vorhanden.
Die zweite Möglichkeit muss sich Hermann genauer überlegen. Frau ( 49 ), mollig, verheiratet. Es müssen 2 Lampen ausgetauscht werden. Der Mann hat 2 linke Hände
und wäre einverstanden, wenn Hermann sie nach getaner Arbeit vernaschen würde. Bedingung: Er darf dabei zusehen und vielleicht mitmischen.
Wie es seine Art ist, kommt Hermann pünktlich bei Simone an. Aber nicht nur deswegen, eine große Portion Neugier treibt ihn auch an. Simone gesteht ihm dann, sie wäre gegenüber ihrer sonstigen Gewohnheit, auch schon seit 7 Uhr auf den Beinen.
Wie schon am Telefon, sie verstehen sich auf Anhieb.
Das weibliche Wesen, welches Hermann die Haustür öffnet, ist ganz nach seinem Geschmack. Eine griffige Figur mit allem was dazu gehört, genauso hat er es am liebsten. Simone ist kleiner als er und als sie vor ihm hergeht, merkt er von ihrer Gehbehinderung nur etwas, weil er darüber Bescheid weiß.
Einen Kaffee lehnt er ab, er lässt sich sofort die Arbeiten zeigen, die er erledigen soll. Wie er es sich schon gedacht hatte, es waren alles nur Kleinigkeiten. Bei den meisten würde es schon langen, wenn er Fett oder Öl anwenden würde.
" Wo kann ich mich hier umziehen? "
Simone zeigte ihm das Bad und Hermann zieht seinen Blaumann an. Dabei merkt er, der Wasserhahn am Waschbecken tropft. Den nimmt er sich als erstes vor. Neue Dichtung und dann war es das. Danach die Tür ausgehängt, Zarge gereinigt, Fett dran und eine Unterlegscheibe und schon schleift sie nicht mehr am Boden und leicht geht sie auch wieder.
Simone werkelt in der Küche.
" So, die ersten Sachen sind erledigt. Badezimmertür schließt wie neu und der Hahn tropft auch nicht mehr, brauchte nur eine neue Dichtung. "
" Das hat mich am Allerwenigsten gestört. "
" Dann hättest du einmal ein Litermaß drunter stellen sollen. Man glaubt nicht wie schnell ein paar Tropfen einen Liter ergeben. "
Hermann machte sich dann an die nächsten Türen die quietschten. Auch das war schnell erledigt. An der Haustür musste er allerdings das Schloss ausbauen. Kein Wunder das es Schwergang hatte, total trocken und voller Staub.
Simone bestand darauf das er eine Pause einlegte, zusammen ließen sie sich einen Kaffee schmecken und plauderten.
So erfuhr Hermann, sie ist sei 3 Jahren geschieden, hat aber vorher auch nicht viel von ihrem Ex gehabt. Er kannte nur seine Arbeit, Fußball und seine Stammkneipe.
" Du magst hoffentlich Putengeschnetzeltes und Reis, ist in ungefähr einer Stunde fertig. "
" Esse ich gerne. "
" Gottseidank, habe gedacht, dann bekommst du einmal eine richtige Mahlzeit. "
Sie war erstaunt als Hermann ihr eröffnete, er würde regelmäßig selber kochen.
" Dann mache ich mal weiter. Viel ist nicht mehr. Nur noch das Kellerlicht und dort dir Türen. "
Auch diese Arbeiten waren schnell erledigt. Als Hermann wieder nach oben kam, duftete es herrlich aus der Küche.
" So fertig, was hast du sonst noch zu erledigen? "
" Nichts mehr, du bist schneller als ich dachte. Wir können essen. Duschen kannst du danach. "
Hermann hatte schon lange nicht mehr so gut gegessen, oder lag es an der netten Gesellschaft und weil er sich ausmalte, was alles noch passieren kann.
Nach dem Essen kam die große Überraschung.
" Habe dir schon ein Handtuch ins Bad gelegt. ich räume inzwischen den Tisch ab. "
Hermann stand gerade unter der Dusche als sich die Tür öffnete und Simone nackt ins Bad kam.
" Kann ich dir helfen? "
... und ob sie das konnte.
Sie schlüpfte zu ihm unter die Brause und weil Hermann das gefiel was er sah, machte es sich sofort sichtbar bemerkbar. Sein kleiner Freund richtete sich sofort in voller Größe auf. Was Simone mit Freude registrierte. Sie machte sich sofort daran, ihn ordentlich einzuseifen.
Alles geschieht mit solch einer Selbstverständlichkeit, gerade so, als wenn es nicht das erste Mal ist.
> Bald wird er 60 Jahre alt und man sollte meinen, er hätte den Zenit noch nicht überschritten. Nur fühlte sich alles anders an. Besonders, seit er sich im Vorruhestand befindet. Seit über 20 Jahren geschieden, weil seine Ex ein falsches Spiel mit ihm gespielt hatte. Jetzt seit einigen Monaten wieder solo, weil ihm die langjährige Lebensgefährtin den Laufpass gegeben hat.
Und warum alles?
Nur weil er es mit der Treue nicht immer so genau genommen hat. Solange er noch beruflich viel unterwegs war, ist es nicht aufgefallen. Als er dann keinen Außendienst mehr machen konnte und vorzeitig Rentner wurde, da hätte er sein Lotterleben aufgeben müssen. Aber so in einem jahrelangen Trott als Sextourist eingebunden, hatte er weitergemacht und war aufgeflogen. Selber schuld.
Jetzt wo er wieder solo und scharf wie ein Rettich war, könnte man doch weitermachen. Aber immer mehr stellte er fest, in seinem Alter nicht mehr so leicht wie früher. Im Internet tummeln sich immer Fakes und Spinner. Früher als man noch ohne PC auskam und Briefe schreiben musste, war es um einiges leichter. Dauerte zwar länger, gab auch Spinner, aber meistens scheuten diese die Ausgaben für Porto.
Hermann erinnert sich gerne an diese Zeit. Anfangs kamen häufiger Absagen, aber mit der Zeit hatte er ein Gespür dafür entwickelt, wo was ging. Besonders waren damals alleinstehende Frauen zwischen 35 und 50 Jahren genauso scharf auf guten Sex wie er. Immer wenn eine Frau mehr wollte als er gewillt war zu geben, beendete er diese Beziehung. Dann lernte er Marion kennen und hatte zum ersten Mal wieder den Wunsch nach einer festen Partnerschaft, ebenso wie Marion. Anfangs war es für Beide immer befriedigend. Marion störte es auch nicht, das Hermann beruflich weiter weg musste und nur zum Wochenende kam. Im Gegenteil, oftmals kamen sie nur zu Mahlzeiten aus dem Bett. Mit der Zeit änderte es sich aber, die Anziehungskraft ließ nach. Das war die Zeit, als Hermann wieder anfing auf Inserate zu schreiben. Weil er schon lange vorher seine Einsatzorte kannte, war es einfach in den Gegenden willige Gespielinnen zu finden. Bis auf wenige Ausnahmen, immer erfolgreich.
Als er dann Rentner war und meinte, er könne so weiter machen wie gehabt, da kam Marion durch einen dummen Zufall hinter seine Seitensprünge uns stellte ihm seine Koffer vor die Tür. Deshalb saß er jetzt hier und schob Frust. Hatte in der letzten Zeit zwar einige Versuche im Internet gestartet, aber ziemlich erfolglos.
... und immer nur in der Kneipe rumhängen, Skat oder Dart spielen und am nächsten Morgen " miaute " der Kater, das konnte es nicht sein. Immer in Erinnerungen schwelgen auch nicht, denn das steigerte nur sein Verlangen, wieder einmal gute Sex zu haben.
> Bei seiner ganzen Grübelei erinnerte er sich daran, er hatte einmal selbst ein Inserat gestartet, in diesem bot er sich als Handwerker an. War damals ganz erfolgreich gewesen, ob es immer noch klappt? Einen Versuch war es wert. <
Sofort kam Leben in ihn. PC hochgefahren und und diverse Portale aufrufen, war eins. Davon gab es ziemlich viele. Bei einem weiteren Pott Kaffee durchforstete er mehrere davon.
Bingo!
Er findet ein Portal, welches sich ausschließlich privaten Anzeigen widmet, die alle ein eindeutiges Ziel haben. In mehreren Kategorien wurden Interessenten für sexuelle Abenteuer gesucht. Einige kamen nicht in Frage, aber > Er sucht Sie <, > Sie sucht Ihn < oder > Diverse Wünsche > findet er als geeignet. Flugs entwirft Hermann einen, so hofft er jedenfalls, ansprechenden Text.
>> Ein Hallo an alle Suchenden.
Für eine Frau gibt es Arbeiten, die du selbst nicht machen kannst.
Einen Handwerker beauftragen ist nicht immer leicht und kann ziemlich teuer kommen. Das kannst oder willst du dir nicht leisten. Da hätte ich für dich ein Angebot.
Bin handwerklich geschickt und biete dir meine Hilfe an. Dafür verlange ich keine Bezahlung, zumindest nicht in klingender Münze. Aber eine Belohnung in " Naturalien " hätte ich dann doch gerne von dir. ( Hoffe du weißt, oder kannst es dir denken, was ich damit meine. Wenn nicht, erläutere ich dir gerne meine Wünsche. ) Nun zu mir: Bin 59 Jahre alt,182 cm groß, kräftige Figur, graue Haare, kein Bart, Brillenträger. Als Rentner im Vorruhestand habe ich viel Zeit. Bin kein Adonis und erwarte auch nicht das du Modellmasse aufzuweisen hast. Alter und Aussehen zweitrangig, die Chemie muss stimmen.
Eine Schilderung der Arbeiten, die du zu vergeben hast, wäre erwünscht. Über eine ausführliche Antwort würde ich mich freuen und sie wird auch garantiert beantwortet.
Bitte keine Fakes und auf Spinner kann ich gut verzichten.
Nur Mut, ich beiße nicht.
Bis dahin, viele liebe Grüße H. <<
Hermann ist mit dem Text zufrieden, er ist seines Erachtens nach eindeutig, ohne aufdringlich zu wirken. Das Inserat lässt er unter den 3 ausgesuchten Rubriken veröffentlichen.
Erstaunt ist er, sofort eine Mitteilung zu erhalten, das seine Wünsche nach Veröffentlichung eingegangen sind und nach Überprüfung, innerhalb von 2 Stunden erscheinen. Damit hat er nicht gerechnet und hofft auf Erfolg.
Weil der Mensch nicht nur von Luft und Liebe lebt, beschließt Hermann einkaufen zu fahren. Es kann nicht nur sein Kühlschrank eine Nachfüllung gebrauchen. Sein Biervorrat geht auch zur Neige und falls es etwas zu feiern gibt, ersteht er auch noch eine Flasche Whisky. Auf dem Heimweg ist er schon ziemlich hibbelig.
> Die 2 Stunden sind um, ob sich schon was getan hat? <
Es hatte sich was getan. Zuerst die Mitteilung, dass das Inserat veröffentlicht wird. Es war auch in allen 3 Rubriken erschienen.
Hermann verspürt Hunger und macht sich ein paar Würstchen warm, zusammen mit fertigem Kraut - und Kartoffelsalat nicht der Brüller, aber zu mehr kann er sich nicht aufraffen. Für morgen Mittag hat er Hackfleisch eingekauft, entweder für Frikadellen oder Nudeln.
Der PC blinkt und zeigt eingehende Post an.
Tatsächlich schon eine Antwort.
> Ohjeh, und was für eine. Hoffentlich kommen davon nicht noch mehr. <
Von einem Mann, er bietet nach erledigten Arbeiten einen Blow - oder Handjob an.
Danke! Kein Bedarf. Sonst hätte Hermann in der Rubrik > Er sucht Ihn < inseriert.
Während seiner Mahlzeit und einem Bier ( es schmeckt schon wieder ) gehen die nächste Nachrichten ein. Dieses Mal 3 Stück, kurz hintereinander. Bei der ersten ist die Absenderin so jung, mit Wohlwollen könnte Hermann der Opa sein. Die nächste hört sich ganz gut an, aber die Absenderin kommt aus dem hintersten Bayern, viel zu weit entfernt. Außerdem ist es nicht sicher, ob die Absenderin verstanden hat um was es Hermann geht. Ziemlich frustriert öffnet er deshalb Nummer 3 und staunt nicht schlecht. Die Absenderin wohnt nur 15 Kilometer von ihm entfernt, schreibt, bei ihr wären einige kleinere Reparaturen im Haus nötig. und sie fragt nach, ob sie es richtig verstanden hat, das er nach getaner Arbeit Entspannung sucht. Es wäre ein guter Deal und dazu wäre sie gerne bereit, weil, ... auch sie wäre etwas unterversorgt. Das Alter stimmt mit 53 Jahren auch, ebenso das sie eine frauliche Figur ( sprich: mollig ) besitzt.
Also nichts wie ran an die Tastatur.
> " Hallo Simone, habe deine Zuschrift erhalten und muss dir ein Kompliment erteilen. Du hast zwischen den Zeilen richtig gelesen. Was du von dir schreibst, gefällt mir sehr gut und ich wäre gerne bereit dir zu helfen. Wäre gut wenn du mir mitteilen würdest, wann du Zeit hast, ich kann meine Zeit frei einteilen. Was genau ist zu machen? Damit ich das richtige Werkzeug dabei habe. Zumindest das, was ich in die Tasche packen muss. Viele Grüße Hermann " <
Umgehend kommt eine Antwort von Simone.
> " Hallo Hermann, danke für deine prompte Antwort. Am besten du rufst mich einmal an, dann können wir alles bereden. Freue mich. Simone " <
Hermann kann sich das Grinsen nicht verkneifen. Klappt ja besser als erwartet. Deshalb greift er sofort zum Telefon und nach dem 3. Klingeln meldet sich Simone mit sympathischer Stimme. Die Beiden verstehen sich auf Anhieb und reden zusammen, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen. Alle Reparaturen, die sie anführt, sind Kleinigkeiten und innerhalb kurzer Zeit auszuführen. Hermann hat den Eindruck das ihr das " danach " viel wichtiger ist.
Ganz in seinem Sinne, deshalb verabredet er mit ihr, gleich am nächsten Tag zu kommen, was ihr auch sehr recht erscheint. Zum Ende des Gesprächs druckst Simone allerdings etwas herum und gesteht auf Nachfrage.
" Ich habe eine leichte Gehbehinderung und ziehe einen Fuß etwas nach, hoffe das stört dich nicht. "
Gut das er was eingekauft hat, es gibt etwas zu feiern. Zumal noch ein paar Anfragen eintrudeln, die beantwortet gehören. Um Zeit zu gewinnen, vertröstet Hermann diese erst einmal für ein paar Tage. Ganz interessant erscheinen ihm 2 Stück davon.
Eine von einer Witwe ( 60 ) aus Kassel, die ein Vordach zu reparieren hat und sofort schreibt, Übernachtungsmöglichkeit wäre vorhanden.
Die zweite Möglichkeit muss sich Hermann genauer überlegen. Frau ( 49 ), mollig, verheiratet. Es müssen 2 Lampen ausgetauscht werden. Der Mann hat 2 linke Hände
und wäre einverstanden, wenn Hermann sie nach getaner Arbeit vernaschen würde. Bedingung: Er darf dabei zusehen und vielleicht mitmischen.
Wie es seine Art ist, kommt Hermann pünktlich bei Simone an. Aber nicht nur deswegen, eine große Portion Neugier treibt ihn auch an. Simone gesteht ihm dann, sie wäre gegenüber ihrer sonstigen Gewohnheit, auch schon seit 7 Uhr auf den Beinen.
Wie schon am Telefon, sie verstehen sich auf Anhieb.
Das weibliche Wesen, welches Hermann die Haustür öffnet, ist ganz nach seinem Geschmack. Eine griffige Figur mit allem was dazu gehört, genauso hat er es am liebsten. Simone ist kleiner als er und als sie vor ihm hergeht, merkt er von ihrer Gehbehinderung nur etwas, weil er darüber Bescheid weiß.
Einen Kaffee lehnt er ab, er lässt sich sofort die Arbeiten zeigen, die er erledigen soll. Wie er es sich schon gedacht hatte, es waren alles nur Kleinigkeiten. Bei den meisten würde es schon langen, wenn er Fett oder Öl anwenden würde.
" Wo kann ich mich hier umziehen? "
Simone zeigte ihm das Bad und Hermann zieht seinen Blaumann an. Dabei merkt er, der Wasserhahn am Waschbecken tropft. Den nimmt er sich als erstes vor. Neue Dichtung und dann war es das. Danach die Tür ausgehängt, Zarge gereinigt, Fett dran und eine Unterlegscheibe und schon schleift sie nicht mehr am Boden und leicht geht sie auch wieder.
Simone werkelt in der Küche.
" So, die ersten Sachen sind erledigt. Badezimmertür schließt wie neu und der Hahn tropft auch nicht mehr, brauchte nur eine neue Dichtung. "
" Das hat mich am Allerwenigsten gestört. "
" Dann hättest du einmal ein Litermaß drunter stellen sollen. Man glaubt nicht wie schnell ein paar Tropfen einen Liter ergeben. "
Hermann machte sich dann an die nächsten Türen die quietschten. Auch das war schnell erledigt. An der Haustür musste er allerdings das Schloss ausbauen. Kein Wunder das es Schwergang hatte, total trocken und voller Staub.
Simone bestand darauf das er eine Pause einlegte, zusammen ließen sie sich einen Kaffee schmecken und plauderten.
So erfuhr Hermann, sie ist sei 3 Jahren geschieden, hat aber vorher auch nicht viel von ihrem Ex gehabt. Er kannte nur seine Arbeit, Fußball und seine Stammkneipe.
" Du magst hoffentlich Putengeschnetzeltes und Reis, ist in ungefähr einer Stunde fertig. "
" Esse ich gerne. "
" Gottseidank, habe gedacht, dann bekommst du einmal eine richtige Mahlzeit. "
Sie war erstaunt als Hermann ihr eröffnete, er würde regelmäßig selber kochen.
" Dann mache ich mal weiter. Viel ist nicht mehr. Nur noch das Kellerlicht und dort dir Türen. "
Auch diese Arbeiten waren schnell erledigt. Als Hermann wieder nach oben kam, duftete es herrlich aus der Küche.
" So fertig, was hast du sonst noch zu erledigen? "
" Nichts mehr, du bist schneller als ich dachte. Wir können essen. Duschen kannst du danach. "
Hermann hatte schon lange nicht mehr so gut gegessen, oder lag es an der netten Gesellschaft und weil er sich ausmalte, was alles noch passieren kann.
Nach dem Essen kam die große Überraschung.
" Habe dir schon ein Handtuch ins Bad gelegt. ich räume inzwischen den Tisch ab. "
Hermann stand gerade unter der Dusche als sich die Tür öffnete und Simone nackt ins Bad kam.
" Kann ich dir helfen? "
... und ob sie das konnte.
Sie schlüpfte zu ihm unter die Brause und weil Hermann das gefiel was er sah, machte es sich sofort sichtbar bemerkbar. Sein kleiner Freund richtete sich sofort in voller Größe auf. Was Simone mit Freude registrierte. Sie machte sich sofort daran, ihn ordentlich einzuseifen.
Alles geschieht mit solch einer Selbstverständlichkeit, gerade so, als wenn es nicht das erste Mal ist.
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