Zimmer 406
In einem dunklen Zimmer jenseits von Zeit und Raum tritt er ein. Mitte 20, ganz in Schwarz, mit dunkel glühenden Augen, sanft geschwungenen Wimpern, einem Körper, der wie eine Naturgewalt schwingt.
Dann trete ich. Mitte 40, in Schwarz, graue Augen, schwer von Traurigkeit, den Blick ausweichend.
Er fragt mit ruhiger Intensität: „Was suchst du hier? Was willst du von mir?“ Ich flüstere: „Ich weiß nicht, was ich suche, aber wenn ich es finde, werde ich es wissen.“ Ich wende mich an ihn: „Und du?“ Er durchbohrt mich mit seinem Blick, entkleidet jede Schicht, entfacht die Flamme und sagt: „Ich suche eine korperbetonte Begegnung.“
Ich atme tief, zähle bis 4, balle meine Faust und lasse meine Finger wieder sich öffenen, trete näher: „Dann lass uns tanzen.“
Er hebt mich in seine Hände, dr