In einem dunklen Zimmer jenseits von Zeit und Raum tritt er ein. Mitte 20, ganz in Schwarz, mit dunkel glühenden Augen, sanft geschwungenen Wimpern, einem Körper, der wie eine Naturgewalt schwingt.
Dann trete ich. Mitte 40, in Schwarz, graue Augen, schwer von Traurigkeit, den Blick ausweichend.
Er fragt mit ruhiger Intensität: „Was suchst du hier? Was willst du von mir?“ Ich flüstere: „Ich weiß nicht, was ich suche, aber wenn ich es finde, werde ich es wissen.“ Ich wende mich an ihn: „Und du?“ Er durchbohrt mich mit seinem Blick, entkleidet jede Schicht, entfacht die Flamme und sagt: „Ich suche eine korperbetonte Begegnung.“
Ich atme tief, zähle bis 4, balle meine Faust und lasse meine Finger wieder sich öffenen, trete näher: „Dann lass uns tanzen.“
Er hebt mich in seine Hände, drückt mich gegen die Wand, entkleidet mich, seine Lippen gleiten über meine Haut, meinen Hals, meine Schultern, meine Brust, meinen Bauch.
Ein rotes Licht, ohne Ursprung, streift durch die Dunkelheit, malt unsere Umrisse. Wir sehen die flackernden Blicke, jede feine Bewegung, doch das Wesentliche bleibt verborgen. In der Dunkelheit schimmern meine Augen, und das weiche Licht zeichnet meinen Körper – sinnlich, an der Grenze des Verlangens, das endlich gestillt wird.
Ich denke an nichts, spüre keine Zeit, keinen Schmerz, keine Angst. Meinen Namen kenne ich nicht mehr. Er ist zugleich mein Feind und mein Freund. Ich will, dass er mich zum Höhepunkt führt, sich nicht verlangsamt, nicht ablenkt. Er soll da sein, mich ein Stück emporheben, mich an der richtigen Stelle berühren – und dann kommt das Ahhhhhh. Ich erreiche den Höhepunkt. Für einen Moment gibt es nur Leichtigkeit. Ich bin ganz, ohne Fragen, ohne Gedanken, erfüllt.
Dann trete ich. Mitte 40, in Schwarz, graue Augen, schwer von Traurigkeit, den Blick ausweichend.
Er fragt mit ruhiger Intensität: „Was suchst du hier? Was willst du von mir?“ Ich flüstere: „Ich weiß nicht, was ich suche, aber wenn ich es finde, werde ich es wissen.“ Ich wende mich an ihn: „Und du?“ Er durchbohrt mich mit seinem Blick, entkleidet jede Schicht, entfacht die Flamme und sagt: „Ich suche eine korperbetonte Begegnung.“
Ich atme tief, zähle bis 4, balle meine Faust und lasse meine Finger wieder sich öffenen, trete näher: „Dann lass uns tanzen.“
Er hebt mich in seine Hände, drückt mich gegen die Wand, entkleidet mich, seine Lippen gleiten über meine Haut, meinen Hals, meine Schultern, meine Brust, meinen Bauch.
Ein rotes Licht, ohne Ursprung, streift durch die Dunkelheit, malt unsere Umrisse. Wir sehen die flackernden Blicke, jede feine Bewegung, doch das Wesentliche bleibt verborgen. In der Dunkelheit schimmern meine Augen, und das weiche Licht zeichnet meinen Körper – sinnlich, an der Grenze des Verlangens, das endlich gestillt wird.
Ich denke an nichts, spüre keine Zeit, keinen Schmerz, keine Angst. Meinen Namen kenne ich nicht mehr. Er ist zugleich mein Feind und mein Freund. Ich will, dass er mich zum Höhepunkt führt, sich nicht verlangsamt, nicht ablenkt. Er soll da sein, mich ein Stück emporheben, mich an der richtigen Stelle berühren – und dann kommt das Ahhhhhh. Ich erreiche den Höhepunkt. Für einen Moment gibt es nur Leichtigkeit. Ich bin ganz, ohne Fragen, ohne Gedanken, erfüllt.
Kommentare
Was bitte daran ist erotisch?
"Sex und O" als Druckausgleich/Tiefenentspannung....ist hier
gut getroffen. Warum nicht! Etwas kurz...
Großes Kino, Chapeau
Dein Erzählstil gefällt mir. Leider ist die Geschichte recht kurz.