Ja, die Rittersleut
Einst, als ich ritt über die düstere Alp auf jenem Wege nach Augsburg erblickte ich in einem Weiler ein gar traurig dreinschauend junges Weib. Ich, dessen Ruf durchs Lande hallt als der, der wohlbekannt, über magische Kräfte verfügen solle, hielt an und sprach die Liebliche an.
>>Mein gar trauriges Kind, was gibst so gelind, was trübt deinen Sinn, wo soll ich hin?<< Meine Verse gereimt gar in Eile brachten die Süße zum Lächeln. Und ich verweilte für Stunden an ihrem Herd und wärmte mich, aß von ihrer Suppe und trank von ihrem Wein.
Und so erfuhr ich, dass ihr so rauer Gebieter sie knechtete und schliff wie ein Sklave. Nur mühen, kochen und Felder bestellen musste die Gute und litt unter dieser Knute.
>>So setzt dich her und leg deine Stirn auf mein Schoß und erzähl mir deine Sorgen. In d