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Veröffentlicht von Manuelmagiera am 02.07.2026

Hörig Teil 12

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Hörig, Teil 12

„Herein!“
„Guten Tag, Herrin. Du hast mich bestellt.“ Ich senkte demütig den Kopf, schloss leise die Tür. Sie sah mich nicht an, sondern hielt mir lediglich ihre Hand zum Begrüßungskuss vor. Ich ging zu ihrem Schreibtisch, beugte die Knie und drückte meine Lippen zuerst auf den schwarzen Opalring, den sie am Finger trug und leckte danach devot ihre knallroten Stiefel.

„Steh auf, Dienerin. Wir gehen gleich ins Studio. Ein Herr will lernen, wie man mit der Peitsche straft. Ich hatte beim letzten Mal den Eindruck, du kannst etwas Hilfe zum Gehorsam gebrauchen und findest anscheinend sogar Gefallen daran.“ Ich dachte an den Freier von letzter Woche, der sich rasch vom ängstlichen Untergebenen zum strengen Herrscher gewandelt hatte, als er von Madame die Erlaubnis erhielt, sich mir zuwenden zu dürfen. Zum Glück war er sehr schnell fertig geworden. Das hörte sich jetzt allerdings ganz anders an. Ich wagte nicht Emilia zu widersprechen. Zum einen spielte ich die Zofe und musste ihr ohnehin gehorsam dienen und außerdem erregte mich ihre Anwesenheit. Ich wollte alles für sie tun.

„Ja, Herrin, ich werde dir eine gehorsame Zofe sein und will tun, was du verlangst.“ Sie schaltete den PC aus und schmunzelte.
Wir gingen wieder über die Straße. Als wir in ihrem Studio standen, forderte sie mich auf, einen dunklen Nebenraum zu betreten. Das Zimmer war angefüllt mit Folterbänken, Strafböcken und Kreuzen, die an die Wand genagelt waren. Ich sollte mich breitbeinig an das Andreas Kreuz stellen. Sie zog mir zärtlich das Bustier aus und nahm auch das kleine schwarze Lederröckchen von meinen Hüften.
Als es an der Tür klopfte, ging sie um zu öffnen. Ich stand derweil für den Herrn bereit. Emilia hatte mir Handfesseln angelegt und diese an einer Kette befestigt. Sie kam mit einem dunkelgekleideten hochgewachsenen schlanken Herrn herein und stellte mich vor. Nach einem Vortrag über die Physiologie der Haut und der Wahl der Gegenstände, die zur Bestrafung und Erziehung angemessen erschienen, erklärte sie dem Gast die richtige Handhabung.

Ich musste mehrfach die Stellung wechseln. Rücken und Po waren die bevorzugten Körperteile, die für einen interessierten Herren oder eine Herrin in Frage kamen. So schlimm wie ich dachte, wurde es nicht. Einige Schläge spürte ich doch, aber sie blieben erträglich. Es kam bei der Bestrafung stets darauf an, das richtige Maß zu finden. Ich konnte eine stetig steigende Erregung nicht verhindern. Emilia sah die Bescherung. Meine festen Brustnippel zeigten offen, was ich fühlte. Der Gast bedankte sich nach einer halben Stunde bei ihr, steckte mir zwei fünfzig Euro Scheine in den String und klatschte liebevoll mit der Hand auf meinen Po.
Emilia brachte ihn zur Tür. Ich lag über einen Strafbock gefesselt und wartete auf ihre Rückkehr.
Sie band mich zärtlich los.

„Du bist heiß, meine Süße, das sehe ich. Geh ins Bad und mach dich frisch. Wir wollen es uns in meinem Bett etwas gemütlich machen. Bring uns eine Flasche Sekt und zwei Gläser.“
Nachdem ich mich geduscht hatte, kam ich ihrem Befehl nach und stellte zwei Gläser nebst Sekt auf das Glastischchen, welches sich an das große Doppelbett anschloss. Das Bett war mit einem schwarzen Latexlaken abgedeckt und an den Gittern hingen Handfesseln. Emilia trug nun einen engen kurzen Latexslip, der in der Mitte ihre weiblichen Organe offen zugänglich ließ und einen mit einem Gurt über einen schwarzen Ring daran befestigten schwarzen Büstenhalter. Ihre starken Brüste quollen hervor. Sie sahen schön aus, zu schön, um naturbelassen zu sein. Ich suchte nach verräterischen Merkmalen einer Brustoperation und fand sie auch in Form einer kaum sichtbaren Narbe unterhalb des Busens. Ich gab ihr ein Glas Sekt. Wir stießen an, währenddessen bemühte ich mich weiterhin devot zu erscheinen um ihr das Gefühl zu vermitteln, dass ich immer noch ihre Dienerin war. Sie zog mir ein paar Netzstrümpfe an, die schon bessere Tage gesehen hatten. Auch die durchsichtige rote Bluse, die sie mir überstreifte, war etwas zerrissen.

„Du bist eine kleine Schlampe! Benimm dich auch so. Ich bin deine reiche Freundin, zeig mir wie sehr du mich liebst.“

Sie legte sich während wir schmusten, einander streichelten und ich liebevoll ihre weiblichen Körperteile berührte, einen Strap-on um. Es war ein anderes Gefühl von einer Frau genommen zu werden und dabei auf dem Rücken liegend, mit gespreizten Beinen ihre Brüste küssen zu dürfen. Ich ließ mich wohlig in mein Bedürfnis nach Zärtlichkeit und wohltuender Erregung fallen und gab mich ihr hin. Wir stöhnten beide laut. Es dauerte bis ich in höchster Ektase den ersten Orgasmus bekam, der kurze Zeit später von einem zweiten übertrumpft wurde. Auch Emilia schwitzte auf mir und atmete schwer. Wir waren beide feucht geworden und fühlten, wie wir Flüssigkeit verloren. Emilia rieb ihr Knie an meinem Oberschenkel. Ich griff nach meinem Glas, hielt es ihr hin, sie trank, dann führte ich es an meine Lippen.

„Herrin, ich danke dir für deine Güte. Es war wundervoll.“
„Schweig, Dienerin, wenn es für dich gut war, hast du eine Bestrafung verdient. Du bist zu meinem Vergnügen da, nicht umgekehrt.“
„Ja, Herrin.“
„Wann sollst du bei Kalle sein?“
„Um fünf Uhr. Wie spät ist es? Oh, Gott, schon Vier Uhr durch. Ich muss mich umziehen. Erlaubst du mir, aufzustehen, Herrin?“
„Es sei dir gestattet. Kalle ist schon über sechzig Jahre alt und r*mmelt nicht mehr so, wie die Jungen. Er wird es dir zärtlich besorgen. Er behandelt seine Mädchen gut und du arbeitest nur für knappe drei Stunden für ihn. Tom sagte, er wolle spätestens um halb neun nach Hause fahren, weil ihr morgen früh zur Arbeit müsst.“
Ich hatte mich rasch angezogen und küsste Emilia die Hand.

„Ja, Herrin, auf Wiedersehen, ich laufe schnell hinüber und kleide mich um. Bis nächstes Wochenende!“
„Ja, bis nächste Woche. Werd mir nicht untreu, kleine Schlampe!“

Tom stand an der Bar und trank eine Cola. Gottseidank, dann brauchte ich nicht auch noch zu fahren.
„Entschuldige, es dauerte etwas länger bei Emilia, ich mache mich schnell fertig. Es ist nicht weit bis zu Kalles Laden“, sagte ich und gab ihm einen Kuss.
Um kurz nach halb fünf Uhr machten wir uns auf den Weg. Es liefen etliche Leute auf der Großen Freiheit. Einige Mädchen, die ich kannte, grüßten uns.

Eine Gruppe Touristen, ältere Männer und Frauen stiegen an der Straßenecke neben Kalles Dancing Bar aus dem Bus. Die Männer sahen mich mit Stielaugen an und ich wusste sofort, was sie dachten und wollten. Sie waren nicht allein.

Ihre Ehefrauen warfen mir und den Kolleginnen bitterböse Blicke zu. Wir hatten gar nichts getan, es war unser Job, Männer anzubaggern und geil zu machen. Dafür wurden wir bezahlt. Tom hatte das Dilemma bemerkt, während wir auf Kalles Tür zusteuerten.
„Warum fahren die Weiber auf die Reeperbahn, wenn sie den Anblick von Nutten nicht aushalten? Und nehmen auch noch ihre Kerle mit, die sich statt mit einer vertrockneten Muschi begnügen zu müssen mal wieder nach etwas knackigem frischen sehnen?“

Er öffnete mir die Tür. Die Bar hatte Ähnlichkeit mit Uwes Lokal. Tische, auf denen Stripperinnen tanzten, eine lange Theke und kleine Nischen und Sitzgelegenheiten im Raum. Was auffiel war der Fußboden. Ich blickte auf hellerleuchtete Glasfenster. Es war wundervoll. Unter mir schwammen Fische. Der ganze Fußboden war die Überdachung eines riesigen Aquariums. Tom lachte, als er mein Staunen bemerkte.

„Das ist geil, was? Ich war auch von den Socken. Hier bei Kalle gefällt es mir noch besser als bei Uwe. Ich glaube, Uwe plant auch so eine Attraktion. Ich habe ihn gestern zu einem kleinen Haifischbecken geraten. Die Mädchen tanzen dann Tango an der Stange zu den alten Melodien von Meckie Messer und dem Haifisch mit den Zähnen. Er lachte, aber ich denke, Kalle gefiel die Idee auch und die zwei überlegen sich bereits die Umsetzung.“
„Wer überlegt hier was?“

Ein freundlich lächelnder Sechziger mit Halbglatze und kleinem Bauchansatz kam auf uns zu.
„Ich bin Kalle, du stehst auf meinen Kois. Isabelle, der Name passt zu dir. Bella, die Schöne. Ich habe gerade eine Tablette genommen, meine Süße, ich habe nämlich Diabetes und da steht nicht mehr alles so, wie es soll. Aber so ein Zuckerpüppchen werde ich mir nicht entgehen lassen. Tom, mein Freund, geh‘ zu Susi an die Bar und trink auf das Wohl deines Leckermädchens. Komm, meine Kleine, ich habe herrlichen Krimsekt und Kaviar in meinem Büro. Wir zwei machen uns einen gemütlichen Abend. Ich spüre schon, da rührt sich etwas in meiner Hose!“

Ich war angenehm überrascht. Die joviale etwas altertümliche Weise des Umgangs mit einer Frau erinnerte an Machogehabe der sechziger und siebziger Jahre, als es auf dem Kiez noch wild herging. Huren hatten damals einen noch geringeren Stellenwert als heute und die Männer sahen in ihren Frauen nur Gelddruckmaschinen, die ihnen zu immer mehr Reichtum verhalfen. So mancher widerstand dem Status-und Machtdenken nicht, nahm Drogen ohne zu merken, dass er sich damit selbst das Leben ruinierte und sich im wahrsten Sinn des Wortes durch und mit dem vielen Geld sein eigenes Grab schaufelte.

Nur wenige Kiezgrößen überstanden die Zeit der Bandenkriege, Verhaftungen, Drogen-und Alkoholexzesse unbeschadet und gaben, wie in Kalles Fall, das Geschäft an den Sohn weiter. Kalles Familie lebte schon in vierter Generation auf Sankt Pauli. Seine Mutter und seine Großmutter hatten angeschafft und seine Frau hatte sich erst vor wenigen Jahren vom Strich zurückgezogen und zur Ruhe gesetzt. Sie arbeitete ehrenamtlich in der Hurenhilfe. Die Mädchen hatten mir von ihrem unermüdlichen Engagement erzählt. Den Rest erfuhr ich von Tom. Das Büro war klein, im Nebenraum stand ein gemütliches Bett.

„Da vorne ist das Licht für das Bad. Mach dich frisch, Kind und leg dich hin. Ich bringe uns etwas zu essen und trinken.“
Ich zog mich aus, wusch mich noch einmal und schminkte mich nach. Im Neglige räkelte ich mich aufs Bett, ließ mich von meinem Gastluden mit Kaviar füttern und spülte mit Sekt nach. Professionell wurde mein Freier von seinen bereits zu engen Hosen befreit. Sein Mannesteil stand nach der Pilleneinnahme stramm und bereit zum letzten Gefecht, wobei ich ängstlich hoffte, dass mein ältlicher Diabetiker die blaue Tablette auch verkraften würde. Es war nicht ungefährlich auf Chemie zurückzugreifen, wenn einen die Manneskraft im fortgeschrittenen Alter langsam verließ.

Ich gab ihm, was er wünschte. Zärtlicher Sex mit einem Hauch von Sinnlichkeit und einer Prise Leidenschaft in gerade richtiger Dosierung ließ uns einen unvergesslichen Abend erleben, bescherte jedem einen wundervollen Höhepunkt. Die Erregung klang mit Sekt und Kaviarbrötchen langsam aus, ich kuschelte mich in seine Arme, die mir Schutz und Geborgenheit signalisierten.
Er küsste mich liebevoll auf den Mund.

„Ach, mein Herz, wäre ich doch ein paar Jahre jünger und gesünder, wie früher. Du wärst die Frau meiner Träume. Auch wenn dein Mann dich nicht mehr hergäbe, was ich verstehen kann, ich würde dir für einmal Sex wie eben die Sterne vom Himmel holen. Du bist viel zu schade für die Kerle da draußen. Ich sollte für dich den Preis verdoppeln!“

„Das würden die anderen Mädchen sicher nicht gut finden. Sie haben mir erzählt, dass es feste Preise auf dem Kiez gibt, an die sich die Mädels halten, auch die, die frei auf eigene Rechnung arbeiten. Aber es war herrlich mit dir. Ich habe in deinen Armen vergessen, wer ich hier eigentlich bin. Und ich hatte Angst um dich, wegen der Pille. Aber es scheint alles gut gegangen zu sein. Ach, Kalle, ich könnte noch stundenlang neben dir liegen und mit dir schmusen.“

Ich trank mein Glas Sekt aus, er schenkte nach.
„Hauptsache Tom trinkt heute nichts, ich darf nicht mehr Autofahren, wir müssen um zwanzig Uhr los. Morgen ist wieder die biedere Arbeit gefragt“, erzählte ich ihm.“

„Er wollte nichts trinken, nur Autofahrerobstcocktails, sagte er, du darfst noch ein wenig ins Lokal gehen und schauen, ob du einige Freier glücklich machen kannst. Es kostet dreihundert mit allem. Sekt ist inbegriffen. Susi gibt dir die Zimmerschlüssel, wenn der Gast bezahlt hat.“
Nach einer halben Stunde stand ich neben der Bar, unterhielt mich mit Susi und schaute mich nach potenziellen Freiern um. Tom hatte sich mit einem Obstcocktail in den Filmraum zurückgezogen. Es gab nonstop Kino, Sexfilme in allen Genres. Ich konnte tatsächlich noch drei Freier überreden, mit mir aufs Zimmer zu gehen. Um halb acht Uhr war der letzte fertig. Ich zog mich bei Kalles Mädchen im Umkleideraum im Keller um.

„Tom, lass die Filme und mache dich fertig. Wir brauchen mindestens zwei Stunden nach Hause. Ich muss Morgen um sechs Uhr aufstehen. “
Er stand aus seinem bequemen Kinosessel auf, brachte sein Glas zu Susi an die Bar und ging kurz zu Kalle ins Büro. Sie kamen beide heraus. Kalle küsste mich zum Abschied.

„Pass auf dich auf, Leckermädchen. Wir sehen uns nächstes Wochenende.“
Ich schlief während der Heimfahrt ein. Eine neue anstrengende Arbeitswoche lag vor uns. Mein Schwager feierte am Mittwoch seinen Geburtstag, das bedeutete, dass ich vor ein Uhr nachts nicht ins Bett kam. Ausschlafen durfte ich allenfalls am Samstag und Sonntag im Stundenhotel auf dem Kiez, nach einer harten Arbeitsnacht in meinem Nebenjob als Sankt Pauli Hure.
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Veröffentlicht von Manuelmagiera am 02.07.2026

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