Erotische Geschichten

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Hörig Teil 7

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Hörig Teil 7

„Herein.“ Ich hatte, wie es sich gehörte angeklopft und trat freudig strahlend zu Emilia ins Büro.

„Schau mal, mein erstes selbstverdientes Geld. Und das nur fürs Ausziehen, Baden und Sekt trinken, verbunden mit etwas angenehmem Sex. Was sagst du?“ Euphorisch wedelte ich mit den Scheinen in ihre Richtung. Und erhielt einen harten Dämpfer. Auf ihre Reaktion war ich nicht vorbereitet. Ich hatte gehofft, sie würde sich ebenfalls freuen. Weit gefehlt.

Meine sanfte und liebevolle Gespielin zeigte sich völlig umgewandelt. Sie sah nur kurz vom PC auf und verhielt sich, wie man sich eine Puffmutter und strenge Geschäftsfrau vorstellte.

„Du kannst nicht wissen, dass ich früher als Domina gearbeitete habe. Ich trage das schwarze Kostüm nicht umsonst, sondern als Zeichen meiner Stellung als Sekretärin und Buchhalterin. Einige Mädchen sprechen mich sogar mit „Herrin“ an. Das steht dir natürlich frei. Aber es fällt dir damit vielleicht leichter, deinen eigenen Rang in unserer Hierarchie zu begreifen. Du solltest dich zeitig daran gewöhnen, deinen Lohn emotionslos bei mir abzuliefern. Es ist dein Job und kein Grund für große Aufregung oder Gefühlsduseleien. Gib das Geld her und geh wieder an deine Arbeit.“

Die Worte waren hart gesprochen und ließen mich erschauern. Sie lösten eine Welle von Gefühlen in mir aus, die von Angst über Neugier bis hin zu sexueller Erregung reichten. War das die zärtliche Frau gewesen, mit der ich ein paar Stunden zuvor geschlafen hatte? Vor mir saß eine vollkommen fremde Person. Ich stellte sie mir sofort im Domina Outfit vor.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war sie bestens darin geschult mit einer Peitsche umzugehen. Würde sie, wenn sich die Notwendigkeit ergäbe damit auch uns bestrafen? fragte ich mich.

Mit zitternden Fingern legte ich die Geldscheine auf den Schreibtisch und senkte den Kopf.
„Entschuldige, Herrin. Das wusste ich nicht. Darf ich wieder gehen?“

„Schau mir in die Augen! Ich bin fürs erste zufrieden mit dir. Manchmal kommen noch Stammfreier zu mir, die nach ihrer Bestrafung für eine Sklavin oder Zofe bezahlen. Halte dich bereit. Ich werde dich rufen, wenn es soweit ist. Passende Kleidung erhältst du von mir.“

Ihre Augen blickten kalt. Ich fröstelte, reale Welt und meine tief verborgenen Phantasien verschwammen und vermischten sich irgendwie miteinander. Die Woge ambivalenter Empfindungen hielt mich gefangen und ich verharrte in einer Art Starre, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Dass ich masochistisch veranlagt war, wusste ich schon lange.

Sie nahm das Geld und zählte es. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.
„Was ist noch, Isabelle? Geh wieder ins Lokal.“

„Entschuldige Herrin, ich bin etwas irritiert und muss mich erst einmal orientieren. Das war jetzt eine andere Emilia, als die, die ich vor drei Stunden kennengelernt habe. Verzeih bitte meine Verwirrung.“
Sie stand von ihrem Sessel auf und ging auf mich zu.

„Wir spielen hier nur unsere Rollen, Isabelle. Ich bin die Chefin und du arbeitest als Hure. Private Gefühle pflege ich fein säuberlich voneinander zu trennen. Was du vorhin erlebt hast, war nicht gespielt. Ich bin lesbisch. Nach Feierabend für mich privat, und während der Arbeitszeit für Freier, die dafür bezahlen. Alle Huren hier sind bereit miteinander zu schmusen, wenn es fürs Geschäft gut ist.“
Ich hatte verstanden und sagte es ihr.
„Verzeih, ich werde meine Rolle sofort einnehmen. Würdest du mir helfen, in die Realität zurück zu finden? Ich möchte meine Herrin spüren.“
„Natürlich. Drehe dich um und knie dich auf den Sessel. Du wirst sofort fühlen, was es heißt, für mich zu arbeiten.“
Sie öffnete eine unscheinbare Schranktür und im nächsten Moment schrie ich auf. Mehrere kurze Peitschenhiebe trafen mein Gesäß, das sich zuckend zusammenzog.
„Das sollte genügen, um dich an deinen Job zu erinnern. Und nun geh!“
„Ja, Herrin.“ Mit klopfendem Herzen beeilte ich mich das Büro zu verlassen.

Auf dem Flur lehnte ich Sekunden später an der dunkelrot gestrichenen Wand. Die vielen Eindrücke liefen vor meinem inneren Auge ab. Ich bemühte mich sie zu verarbeiten. Ich war im Puff, schaffte als Hure an und musste mich meiner lesbischen Herrin fügen. Alle Phantasien seit Beginn meines Sexuallebens von der Pubertät an, zogen im Kopf an mir vorüber. Meine gesamten Träume hatten sich innerhalb eines einzigen nachmittags erfüllt.
Ich spürte Hitze zwischen meinen Beinen. Ohne Nachzudenken überließ ich mich meinem Trieb, der mich geradewegs wieder in die Kneipe führte.

„Isabelle, gut, dass du da bist. Die zwei Herren dort am Tisch sind allein. Bringe ihnen bitte ihre Getränke und frag sie nach ihren Wünschen.“ Clarisse schob mir ein Tablett auf den Bartresen, mit zwei Gläsern Bier darauf.

Mit weichem Schritt, meine körperlichen Reize beim Gehen betonend trat ich zu den Gästen. Sie sahen einander ähnlich, waren verschiedenen Alters. Ich beugte meine Brüste vor und stellte das Bier ab.
„Darf ich mich zu euch setzen?“
Der Ältere lachte und nickte.
„Ihr seht euch sehr ähnlich, Zufall?“
„Ich bin Marvin“, antwortete der Jüngere. „Wir haben geschäftlich in Hamburg zu tun. Mein Vater wollte mir zusätzlich an diesem Wochenende die sündigste Meile der Welt zeigen.“
„Ich bin heute sehr spendabel, mein Sohn. Wir haben einen schönen Geschäftsabschluss erzielt. Das muss gefeiert werden. Was möchte die Dame trinken?“

Ich kuschelte mich an die zwei, mit dem festen Willen, im Falle des Falles auch beide zu bedienen. Sie sahen sauber und adrett aus. Der hochgewachsene Marvin weckte in mir einerseits Begierde nach Sex und andererseits meldete sich eine Art Mutterherz, das ihn beschützen wollte.

„Ich nehme ein Glas Sekt. Ich bin Isabelle. Der Kiez ist dafür da, Spaß zu haben und den bekommt ihr bei uns.“
„Ich heiße Hans, bin seit 20 Jahren mit Marvins Mutter sehr glücklich verheiratet. Als Diabetiker läuft bei mir nicht mehr so viel. Aber mein Junge hier, ist erst neunzehn und muss endlich mal das richtige Leben kennen lernen. Nicht nur die kleinen Schulmädchen in seiner Klasse. Bitte eine Flasche Sekt, für uns.“ Er winkte Clarisse und rief ihr die Bestellung zu.

„Diabetes ist nicht so schlimm, mein Schatz. Ich habe meine Methoden und zeige dir gerne einiges, dass du zuhause deiner Frau zum Nachmachen erklären kannst. Wollen wir nach hinten gehen? Marvin darf im Whirlpool auf uns warten. In diesem Fall hat der Papa natürlich Vorrang. Wenn es dir gefallen hat, empfiehlst du mich deinem Sohnemann und entspannst dich auch im Pool. Was meint ihr? Ist das ein Angebot?“

Ich hatte mich an Hans angelehnt und meine Hand auf seine Hose gelegt. Tom war ebenfalls Diabetiker und ich wusste, was ich zu tun hatte, um meinen Freier in Fahrt zu bringen.
Er durfte nur keine Skrupel wegen seiner Frau haben. Und Marvin natürlich auch nicht. Ich ging taktisch vor, wollte ihm bei unserer Session erzählen, wie glücklich sein Vater bei mir gewesen war und dass er nun die passenden Tricks kannte, um sie mit seiner Frau auszuprobieren.
„Was sagst du, Sohn? Wollen wir es wagen?“
„Ach, Vater. Wenn du dir etwas in den Kopf gesetzt hast, gibst du eh keine Ruhe. Hauptsache Mutter erfährt nichts davon.“
„Und wenn, Marvin, mein kleiner Liebling. Ich werde deinem Papa zeigen, was die Mutti zu tun hat. Dann klappt‘s auch mit dem Zucker. Freut euch auf eine schöne Stunde mit mir. Hans, es kostet 500 für euch beide. Ist das okay?“ Er nickte. Seine Augen schauten gierig auf meinen Busen.

Ich nahm unseren Korb, den Clarisse wohlweislich bereits vor die Tür, die zu den Hinterzimmern und dem Wellnessbereich führte, gestellt hatte.
Es war ein großartiges Gefühl. Jetzt war ich schon das erste Mal ganz alleine für meine Gäste verantwortlich. Diese beiden sympathischen Menschen hatten einen unvergesslichen Abend verdient.

Und es klappte. Hans kam überglücklich. Er hatte seit zwei Jahren nach der Diabetes Diagnose und durch die Einnahme seiner Tabletten keinen richtigen Orgasmus mehr gehabt. Das Abspr*tzen kam ihm wie eine Erlösung vor. Ich erklärte ihm, welche Aufgabe seiner Frau zukam und riet ihm, nebenan in der Boutique einige Dessous für sie zu erstehen. Sie soll denken, wenn sie sich selbst für ihn zur Hure macht, braucht er nächstes Mal nicht mehr zu einer zu gehen. Ich kannte die Frauen. Ich nahm ihr nichts weg, sondern war ihre Verbündete im Kampf gegen die Diabetes bedingte sexuelle Dysfunktion bei ihrem Ehemann.

Außerdem diente der Aufenthalt hier ihrem Junior. Der brauchte wirklich etwas Nachhilfe. Seine Klassenkameradinnen waren ja auch noch grün. Und grün und grün, das gibt logischerweise nur Salat, wie ich ihm lachend erklärte. Er schaffte es nicht mehr in mich, sondern kam kurz nachdem ich ihn mit Mund und Hand berührte, erg*ss sich aber gottlob noch in das Kondom.
Der kleine Schatz erhielt diverse Tricks und Ratschläge, wie es mit einem Mädchen klappt. Hans küsste mich zum Abschied zärtlich und steckte mir mit Blick auf Marvin einen fünfzig Euro Schein unter die Rüschen meines Slips. Ich brachte beide zur Tür.

Danach tat ich, was alle Huren zu tun hatten. Ich räumte unser Zimmer auf, entsorgte beide Kondome und packte die Getränke in den Korb für Clarisse. Doch zunächst nahm ich mir das Geld aus der Kommode und warf Sammi, den ich noch nicht kannte, einen Luftkuss in die Kamera.
Sachlich und ohne einen Anflug von Gefühl klopfte ich bei Emilia an die Bürotür, übergab die 500 Euro und zeigte auf das Geld in meinem Slip. Emilia lächelte.

„Das ist für mich ok. Mit Tom musst du selbst sprechen. Ich habe im Übrigen morgen Abend einen Gast in meinem ehemaligen Studio. Meine Freundin Janette führt es eigentlich, aber sie stellt mir die Räumlichkeiten stets zur Verfügung, wenn ich sie darum bitte. Du bist morgen um 17 Uhr hier im Büro. Dann gehen wir rüber und ich werde dir dein Kostüm geben. Sei bitte pünktlich. Ich mag keine Verspätungen. Weder beim Freier noch bei den Mädchen.“
„Ja, Herrin. Ich werde da sein. Ich gehe wieder an die Arbeit.“

Mit dem Korb in der Hand trat ich zu Clarisse an die Bar. Sie schmunzelte, als sie meinen besonderen Lohn entdeckte.
„Geh runter in den Aufenthaltsraum und schließ dein Geld weg. Es sind schon einige Gäste da. Du kannst gleich wieder an die Arbeit gehen. Es wird in ein bis zwei Stunden voll sein.
Whow. Mein erster Abend und jeder Moment aufregender als der andere. Lucie kam zu mir ins Bad.

„Nah, du legst ja gut los. Hast du schon unsere Herrin von ihrer schlagenden Seite kennengelernt?“
Ich lachte demonstrativ etwas gequält auf, drehte mich zur Seite und wies auf den noch sichtbaren Rest meiner Begegnung mit Emilias dunkler Seite der Macht.
„Morgen Abend muss ich der Herrin bei einem Freier helfen, hat sie gesagt.“
„Schön, da wünsche ich dir viel Spaß. Der Verdienst ist nicht schlecht, denn die Freier zahlen extra für die Zofe. Die Herrin stellt ihren Körper natürlich nicht für ordinären Sex zur Verfügung. Für das substanzielle sind wir da und Emilias gut betuchte Freier geben oft hohes Trinkgeld. “

Ich bedankte mich für das Hintergrundwissen. Das musste ich irgendwie Tom verklickern. Wenn ich das Geld einfach behielt würde er vielleicht nicht erfreut sein. Ach, ich schalt mich. Was er nicht weiß…

In der Bar war es lebendiger geworden. Ich sah auf die Uhr, die 22.30 Uhr zeigte. Mein Blick schweifte über die Gäste. Einige saßen schon mit einem Mädchen am Tisch. Ich kannte die Kolleginnen noch nicht alle, aber ich vermutete, dass sämtliche Frauen in der Bar zu Uwe gehörten.
Ein sehr kräftiger junger Mann stand plötzlich neben mir. Seine Oberarme waren mit allen möglichen Motiven tätowiert. Er trug nur ein T-Shirt.
„Clarisse, mach mir bitte ein Bier fertig, ich bin ganz ausgedörrt.“
Er drehte sich zu mir um.
„Du bist die Neue? Ich bin Sammi.“
„Schön, ich bin Isabelle. Mein Mann Tom ist mit Uwe unterwegs. Sie haben mich zum Arbeiten zurückgelassen.“ Ich schmunzelte.

Er gefiel mir. Ich hatte ohnehin einen Faible für kräftige Jungs, die ihre Muskeln spielen ließen. „Es ist beruhigend zu wissen, dass du auf unser Geld aufpasst.“
Seine Hand führ über meine Wange, streichelte meine Brust und blieb auf meinem Oberschenkel ruhen.
„Wir schließen um fünf Uhr. Dann endet auch deine offizielle Arbeitszeit. Komm in meinen Kontrollraum, damit ich dir alles zeigen kann, raunte er mir zu.
Er nahm sein Bier und trank einen Schluck.
„Ich werde da sein.“ Mein Arm schlang sich um seine starken Schultern, während ich seinen Kopf zu mir heranzog und ihm einen liebevollen Kuss auf den Mund gab.
„Ich muss jetzt arbeiten, träum von mir.“

Eine Gruppe von vier älteren Männern, gut gekleidet, die nach Geschäftsleuten aussahen, hatte die Bar betreten. Ich spürte wie mich ein Arm berührte. Er gehörte einer Frau.
„Ich bin Martina. Clarisse sagte, du bist unsere neue Kollegin. Siehst du die Männer, die eben hereingekommen sind? Wir sollten zu ihnen gehen und sie nach ihren Wünschen fragen.“

„Das wollte ich gerade tun. Ich bin Isabelle, wie viele Frauen arbeiten hier eigentlich?“
„Hier in der Kneipe wechselt das, meistens sind wir zu fünft, Clarisse nicht mit eingerechnet. In den Hinterzimmern sind es noch mal um die acht. Zwei bis drei stehen vor der Tür und sechs bis acht im Kontakthof hinter dem Parkplatz. Da steht noch ein zweites Bettenhaus. Ich kenne nicht alle Frauen. Sie arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten und die Fluktuation ist groß. Manche überstehen die Probezeit nicht. Es ist ein Job, für den man geboren sein muss. Du machst den Eindruck, als wenn es dir Spaß macht?“
Lachend bestätigte ich sie.
„Es ist alles sehr aufregend hier. Bisher habe ich nur mit meinem Mann gespielt. Ich bin in der Verwaltung tätig und wir wohnen im Norden auf dem Land. Mein Job ist langweilig. Hier ist richtig etwas los.“

Wir gingen zu den Männern.
„Gehört ihr zusammen?“, fragte Martina. „Da drüben ist ein gemütlicher Tisch.“
Sie folgten uns. Ich hatte mich bei einem dunkelhaarigen schlanken Mitfünfziger untergehakt, der nicht abgeneigt von mir zu sein schien. Martina begann ein zwangloses Gespräch. Ich blieb am Tisch stehen.
„Was möchtet ihr trinken?“ Die Männer sahen einander an. Nach und nach wollten alle ein Glas Bier vom Fass und luden uns zum Sekt ein. Wie selbstverständlich machte ich mich auf den Weg zu Clarisse und gab die Bestellung auf.

„Wie geht das mit der Bezahlung hier, bei den Getränken? Kommst du kassieren, wenn wir so weit sind, um mit den Gästen nach hinten zu gehen?“
„Rufe mir zu, dass ich die Rechnung bringen darf, wenn ihr euch einig seid. Dann komme ich an den Tisch. Besprecht selbst, was ihr an Getränken im Korb mitnehmen wollt. Die Preise für die Zimmer stehen auf einer extra Liste, die auf den Tischen liegt. Ich schicke euch gleich zwei weitere Mädchen. Lasst die Männer entscheiden, wer die jeweilige Favoritin sein soll. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.“

Sie gab mir das Tablett. Als ich es auf dem Tisch abstellte, kamen Tom und Uwe in die Kneipe. Sie gingen direkt auf Clarisse und die Bar zu und Tom sah mir, als er sich umblickte, ganz kurz in die Augen. Ein komisches Gefühl, ein leichter Anflug von Peinlichkeit überkam mich. Ich schämte mich etwas. Mein Ehemann sah mich in fast durchsichtiger Kleidung und nahezu offenem Busen, wie ich Getränke vor vier Männer und drei ebenso leicht bekleidete Frauen stellte. Wie eine professionelle Hure setzte ich mich neben meinen Freier, schenkte Sekt ein und prostete ihm zu. Ich bot mich also einem fremden Mann für Geld an. Inzwischen waren die weiteren Frauen eingetroffen, so dass jeder Gast über die erhoffte Gesellschaft verfügte.

Anregende Gespräche, Smalltalk und vorsichtiges Anschmiegen folgten. Es machte Spaß, allerdings fühlte ich immer wieder Toms Augen auf mir ruhen. Ganz so frei und ungezwungen konnte ich mich nicht geben. Entweder ich überzeugte ihn davon, nicht anwesend zu sein, wenn ich arbeitete oder ich musste lernen, keine Schamgefühle aufkommen zu lassen.

Martina hatte sich mit den Freiern geeinigt. Ich rief Clarisse, sie möchte die Rechnung bringen. Mein Gast bezahlte alles. Er war der Chef einer Versicherungsagentur. Für die Frau zahlte allerdings jeder selbst, da waren sich alle einig. Clarisse räumte den Tisch ab.
„Wollt ihr Getränke mit auf die Zimmer nehmen?“, fragte sie in die Runde.

Jedes Paar erhielt eine Flasche Sekt, die die Gäste zusätzlich am Tresen zahlten. Sie wünschten alle sich mit ihrer Dame in eines der Hinterzimmer zurückzuziehen. Ich wäre gerne wieder in den Wellnessbereich gegangen, aber Gerhard, so nannte sich mein Gast, wollte mit mir allein sein.

Die folgenden Stunden arbeitete ich routinemäßig. Um kurz vor fünf Uhr waren die letzten Gäste gegangen. Ich erinnerte mich an mein Versprechen, das ich Sammi gegeben hatte. Ich fühlte mich müde und ausgelaugt, aber ich wollte es einlösen.
„So, Mädels, Clarisse gibt euch jetzt den Absacker, der geht wie immer aufs Haus. Das hier ist Isabelle, sie arbeitet zur Probe bei uns.“
Uwe drehte mich vor die anderen Frauen, die inzwischen an der Theke angekommen waren, ihre Getränke von Clarisse erhielten und mich freundlich begrüßten. Ich bestellte mir einen Fruchtcocktail.
„Es hat Spaß gemacht, aber ich bin auch rechtschaffen kaputt!“ Alle lachten.

Uwe meinte, er würde mich noch kurz Sammi vorstellen.
„Das brauchst du nicht, wir haben uns schon an der Bar kennengelernt und für nach Dienstschluss verabredet. Er hatte eine ausgedörrte Kehle, der arme Junge und brauchte dringend ein Bier. Und ich glaube, er braucht auch noch etwas Liebe. Ich gehe sofort zu ihm. Nenn mir nur die Zimmernummer.“

Uwe sah Tom an.
„Ich bin hellauf begeistert, Tom. Wir zwei gehen gleich mal zu Emilia und schauen, was unser neues Pferdchen eingespielt hat. Komm, meine Süße. Es ist die Tür, wo Technikraum draufsteht.“
Einen Augenblick später drückte er selbst die Klinke herunter.
„Hallo, Sammi, mein Freund. Darf ich dir meinen Kumpel Tom und seine Frau Isabelle vorstellen?“
Mein kräftiger Aufpasser drehte sich grinsend um. Sein Raum war vielleicht 9 qm groß. Ein Häftling im Knast hatte sicher ein komfortableres Zimmer. Die Wand war mit Fernsehmonitoren übersät. Ich ließ meine beiden Begleiter auf dem Flur.

„Das ist hier zu eng für einen flotten Vierer. Sammi wird mir allein alles zeigen.“
Tom drohte mir lächelnd mit dem Finger.
„Vom Personal war nicht die Rede.“
„Raus mit euch!“

Als sie gegangen waren setzte ich mich breitbeinig vor Sammi auf den Stuhl, küsste ihn auf den Mund und öffnete seine Hose. Was mir entgegenkam sah sehr gut aus. Auf das obligatorische Waschen seines Joysticks verzichtete ich. Zwei Finger und er war bereits so steif, dass der Gummi anstandslos drüber passte. Ich tat, was ich als Hure zu tun hatte. Wir brauchten keine überflüssigen Worte.

„So, mein Schatz. Ich mag so kräftige tätowierte Burschen. Und das war für heute meine letzte Amtshandlung. Ich bin hundemüde und hoffe, dass sich mein Zuhälter nicht auch noch von mir bedienen lassen will.“
„Schlaf schön, mein Herz. Das machen wir mal wieder, ja?“ Er erwiderte meinen Kuss und ich versank in zärtlicher Leidenschaft.
Ich klopfte an Emilias Büro.

„Ich, bin fertig, wollen wir gehen?“, fragte ich Tom.
„Ach so, Morgen muss ich um 17 Uhr hier im Büro sein. Ich soll der Herrin helfen.“
Uwe sah auf.
„Hast du wieder jemanden fürs Studio?“ Emilia lächelte.
„Ein Stammfreier hat sich gemeldet. Er wird um halb sieben da sein und ich will Isabelle umziehen und ihr alles zeigen. Er zahlt gut.“
„Emilia war früher Domina und hat sich mit ihrer Nachfolgerin geeinigt, dass sie ihr altes Studio zeitweise ausleihen darf. Sie braucht manchmal eine Helferin und Zofe oder Sklavin, je nachdem, was der Freier sich wünscht“, erklärte Uwe zu Tom gewandt.
„Ja, kein Problem. Wir fahren erstmal ins Hotel, schlafen und essen eine Runde. Um wieviel Uhr soll Isabelle wieder hier sein?“
„Ihr könnt um drei Uhr wiederkommen, dann zeige ich ihr die anderen Zimmer, wie sich die Mädchen den Gästen vorstellen und wir gehen nach draußen vor die Tür. Damit sie auch die Nachbarclubs und Türsteher und die Frauen von Nebenan kennen lernt. Es ist wichtig, dass die Mädchen wissen, wer zu wem gehört, damit es keine Gebietsstreitigkeiten gibt. Aber sie passen auf und gehen sehr lieb miteinander um. Die Frauen halten hier ohnehin alle zusammen. Da haben die Zuhälter nichts zu lachen.“
„So gehört sich das auch!“ Emilia und ich hatten die Worte fast gleichzeitig ausgesprochen. Tom verabschiedete sich von den beiden.

Ich zeigte ihm den Umkleideraum im Keller und zog mir schnell meine Zivilkleidung an.
„Du warst sehr gut, meine Süße. Uwe und ich teilen uns den Verdienst. Du hast in einer Nacht 2350 Euro verdient. Wir sind ja auch an den Getränken beteiligt. Uwe rundet großzügig auf. Möchtest du etwas frühstücken, bevor du ins Bett gehst?“

„Gerne, ich bin zwar hundemüde, aber trotzdem irgendwie richtig aufgedreht. Willst du dein Pferdchen heute Morgen auch noch einmal reiten?“
Er enthielt sich der Antwort. Wir saßen inzwischen im Auto. Es waren nur zwei Querstraßen weiter zum Hotelparkplatz. Die Absteige hatte schon bessere Tage gesehen. Tom schob mich mit unseren Taschen zum Portier.
„Ich soll von Uwe grüßen, er hat ein Zimmer bestellt, “
Der dunkelhaarige untersetzte Mann war nicht mehr der Jüngste und passte äußerlich zu seinem Arbeitsplatz. Er sah mich mit gierigem Blick an und zog mich erstmal genussvoll aus. Tom schrieb unsere Namen in das Gästebuch und nahm den Zimmerschlüssel entgegen.

„Können wir schon etwas zum Frühstück haben?“ Der Alte nickte und zeigte mit der Hand auf eine Tür, die zum Restaurant führte. Wir brachten schnell das Gepäck nach oben. Das Zimmer sah auf den ersten Blick sauber aus. Ich ging ins Bad. Die Spinnweben musste man ignorieren, ansonsten würde ich gleich duschen können.
Im Frühstücksraum saßen ein paar Gäste, die anscheinend auch die Nacht auf dem Kiez zugebracht hatten. Ein Pärchen machte den Eindruck, als wenn es in derselben Konstellation wie Tom und ich lebten.

Eine junge Frau baute gerade das Büfett auf. Ich spürte Hunger. Wider Erwarten wurde ich angenehm überrascht. Das Essen war vorzüglich, Eier mit Speck, kleine Würstchen, Frikadellen und alle Sorten Brötchen, Brot, Marmelade. Auch Aufschnitt und Käse, Kaffee und Orangensaft.
Ich aß schweigend. Tom schien sehr zufrieden zu sein. Eine halbe Stunde später hatte er die Tür unseres Zimmers abgeschlossen. Er zog sich wie ich aus und kam mir nackt ins Bad nach. Die Dusche war groß genug für uns zwei. Ich zeigte meinem Mann, was ich heute Nachmittag und im Laufe des Abends alles gelernt hatte. Er ließ sich nicht zweimal bitten.

Gewohnheitsmäßig verzichteten wir auf Kondome. Wir waren verheiratet und ohne Gummi würde ich nie einen Gast an mich heranlassen.
„Wie gefalle ich dir, mein Süßer?“ Er sah mir in die Augen.
„Es ist alles sehr aufregend. Uwe hat mich einigen Jungs vorgestellt und die haben mir ihre Läden gezeigt. Ich bin vorhin fremdgegangen, sei nicht böse. Es war ein Test der Jungs. Sie sah dir ähnlich, aber ich dachte nur an dich, als ich in ihren Armen lag.“

Ups! Das kam plötzlich und unerwartet. Ich musste unwillkürlich schlucken. Schalt mich. Ich durfte nichts sagen. Ich hatte in einer Nacht eine zweistellige Anzahl an Männern gehabt.

„Es ist gut, ich habe angeschafft und das waren mehr als einer. Und bei Sammi war es sogar leidenschaftlich geworden. Aber du bist mein Ehemann und ich liebe nur dich. Das dürfen wir nie vergessen, versprich mir das? Alles, was jetzt hier geschieht, ist nur Geschäft.“

„Ich verspreche es, du gehörst zu mir und daran wird sich nie etwas ändern. Sex ist Sex und Liebe ist Liebe. Was hast du da in der Handtasche?“

„Ach, das hab ich extra auf dem Zimmer verdient. Emilia sagte, das brauche ich ihr nicht geben. Alles, was wir gesondert von den Freiern bekommen, ob mit oder ohne Sonderwünsche, gehört uns. Es sind nur 200 Euro.“
Er drehte mich zu sich herum, legte sich auf mich und drückte meine beiden Arme auf die Matratze.

„Hast du etwa an deinem ersten Arbeitstag bereits gebunkert? Du kleines Luder? Du willst deinen Zuhälter bescheißen?“ Seine Augen blitzten, obwohl ihm bei den Worten der Schalk im Nacken saß. War das ernst gemeint oder Spaß? Ich entschloss mich an Spaß zu denken und mitzuspielen.

„Nein, natürlich nicht. Ich würde dich nie bescheißen. Aber das ist mein selbstverdientes Geld und du hast noch nicht gesagt, wie viel ich vom Hauptverdienst von dir bekomme.“
„Ich glaube, ich muss mich erst einmal durchsetzen, damit du nicht auf dumme Gedanken kommst. Du hast alles, was du verdienst, mir morgens zu zeigen. Ich entscheide, was du davon behältst, hast du das verstanden, kleine Bordsteinschwalbe?“
Ich musste kichern. Er hielt mich immer noch fest.
„Aua, du tust mir weh!“
„Ja, das wollte ich auch. Du wirst gehorchen lernen!“ Ok, wenn er das so wollte.
„Entschuldige, ich will es nie wieder tun. Bitte haue mich nicht. Ich will immer gehorsam sein!“ Ich schluchzte demonstrativ und konnte während meine Stimme angstvoll und unterwürfig zitterte, sogar eine kleine Träne aus den Augen drücken. Er ließ von mir ab.

„Gut, ich bezahle von deinem Verdienst das Hotel und das Essen für uns. Dann stehen mir 200 Euro für Benzin und Auto zu. Vom Rest bekommst du 20 Prozent. Und ich bekomme von allem, was du extra erhältst die Hälfte.“

„Was? Das ist ja Wucher!“ Ich empörte mich und das war diesmal nicht gespielt. Was bildete der sich ein? Ich ging mit fremden Kerlen ins Bett und er wollte absahnen?
Sei vorsichtig, mahnte eine Stimme, die sich wieder ins vorherige Nutte-Zuhälterspiel einklinkte. Verärgere ihn nicht.
„Schatz, du hast völlig Recht. Wir sollten gerecht teilen. Ich bin mit 40% vom Hauptverdienst einverstanden und gebe dir freiwillig und ohne Ansage 40% von meinen Extras. Ist das ein Deal?“ Was er konnte, konnte ich schon lange.
Er legte den Arm um mich und löschte das Licht.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit einer so durchtriebenen Nutte verheiratet sein würde.“
  • Geschrieben von Manuelmagiera
  • Veröffentlicht am 02.01.2026
  • Gelesen: 2840 mal

Anmerkungen vom Autor

Tom und Gitti spielen Hure und Zuhälter. Als Tom seinen Freund Uwe in Hamburg besucht, der dort ein Bordell betreibt, wird aus dem Spiel ernst. Gitti nennt sich Isabelle und beginnt anzuschaffen. Es macht ihr Spaß. Aber als Tom wieder ins Lokal kommt und sie bei der Arbeit sieht, fühlt sie Schamgefühl. Aber das hält nur kurz. Sie behält wie alle guten Huren die Oberhand und setzt sich gegen ihre beiden Zuhälter durch. Anders bei ihrer Chefin Emilia: Die ehemalige Domina zieht Isabelle in ihren Bann und lässt sie in ihre kühnsten Träume versinken. Auf die neugeborene Hure Isabelle warten spannende Abenteuer und die einzigartige Athmosphäre von St. Pauli.

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