Die Bestie
Lange hast du auf diese Nacht gewartet, hast Informationen zusammengetragen, bist jedem noch so kleinen Gerücht gefolgt. Nun stehst du hier. Die Nacht beginnt bereits hereinzubrechen, wie weiße Tücher schwimmt der Nebel durch die kalte Stadt, legt sich auf die alten, abgefahrenen Pflastersteine und lässt sie glänzen. Du schaust dich um und keine Seele ist zu erblicken, selbst die alte, nahe Fabrik wirkt beinahe bedrohlich still und finster, einem Mahnmal gleich. Ein kalter Schauer läuft dir den Nacken hinab, hinterlässt ein flaues Gefühl in der Magengrube.
War es die richtige Entscheidung hierher zu kommen? Noch kannst du davonlaufen, doch wann würdest du wieder diese Chance bekommen.
Du läufst langsam weiter, die Sohlen deiner kniehohen, flachen Stiefel knirschen, in dieser Stille, bei