Du gehörst mir
Die Lampe im Wohnzimmer taucht alles in ein warmes, gedämpftes Licht, das wie ein weicher Schleier über uns liegt. Schatten tanzen an den Wänden, und für einen Augenblick wirkt es, als hätte die Welt sich zurückgezogen, als gäbe es nur noch diesen Raum und uns darin. Ich spüre, wie nah du neben mir sitzt, deine Schulter fast gegen meine gelehnt, den leisen Duft deiner Haut, der sich unmerklich mit dem Rotwein in der Luft vermischt. Ein schwerer, betörender Nebel aus Nähe und Erwartung.
Ich sage nichts, halte die Spannung, während meine Hand langsam über deine Knie wandert. Ganz beiläufig, als wäre es ein Zufall, und doch voller Absicht. Meine Finger verweilen dort, spielen mit dem Stoff deiner Hose, lassen Kreise entstehen, die immer kleiner, immer bestimmter werden. Gleichzeitig fängt