Meine Lehrmeisterin
Meine Lehrmeisterin
Ich war vor einigen Wochen achtzehn geworden, hatte meinen Führerschein bekommen und nun war ich auf dem Weg nach Bayern. Meine Hände schwitzten, ich saß zum ersten Mal ohne Fahrlehrer am Steuer eines Autos und kutschierte uns, meine drei Freunde und mich, über die Autobahn in Richtung Österreich. Noch etwa eine Stunde und wir mussten am Ziel sein. Jörg, dem der alte Renault mit der Revolverschaltung gehörte, hatte sich auf die Rückbank zurückgezogen und schlief. Peter war bierselig ebenfalls eingeschlafen und nur Thomas, der neben mir saß, riskierte ab und zu ein Auge. Ich bog von der Autobahn ab und fuhr über Bundes- und Landstraßen. Thomas dirigierte mich, ab und zu Anweisungen gebend, die er nach dem ADAC-Atlas auf seinen Knien interpretierte.
Es war nach zweiundz