Der heimliche Beobachter
Spielerisch drückte Karin meine Arme gegen die Wand, bedeckte meinen Körper mit heißen Küssen, ließ ihre Zunge über meine Brustwarzen gleiten, versenkte ihren Kopf tief in dem Tal zwischen meinen Brüsten. Das Fenster war geöffnet, die Vorhänge zurückgezogen, wie immer in letzter Zeit, wenn wir uns liebten. Wir wussten, dass wir einen Zuschauer hatten, und es bereitete uns diebische Freude, ihn bei unserem wilden Treiben zusehen zu lassen.
Dass wir einen Zuschauer, einen Spanner haben, erfuhren wir eigentlich nur durch einen Zufall, wer sich da per Teleskop heimlich in unser Schlafzimmer schlich, uns beim Intimsten, was es zwischen zwei Menschen gibt, beobachtete. Durch einen seltsamen Lichtreflex kamen wir ihm auf die Schliche, einen Lichtreflex, der sich in unserem Schlafzimmer brach, d