Erotische Geschichten

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Erektile Dysfunktion

4,6 von 5 Sternen
„Das könnte mir nicht passieren!“ Wie oft habe ich diesen Satz schon am Stammtisch in Männerkreisen gehört. Ich gehöre auch zu der Gattung Mann, dem so was noch nie passiert ist. Ich muss mich verbessern. „Bis gestern“ wäre der richtige Terminus technicus.

Den gestrigen Tag, bzw. Nacht würde ich am liebsten aus meinem Gedächtnis unwiderruflich löschen. Da bahnt sich nach längerer Enthaltsamkeit, andere Wesen meiner biologischen Fraktion sagen dazu ‚Durststrecke’, eine auf beiderseitige Sympathie beruhende heiße Nacht an und dann…..

Das langbeinige, wohlproportionierte, rotblondlangmähnige weibliche Wesen kann Mann durchaus als hübsch, nein sexy bezeichnen. Ein Eyecatcher halt. Eloquent, extrovertiert, interessant. Sie kam, sah und siegte. Vereinnahmt mich mit ihrer versprühend knisternden Erotik. Der Abend ist berauschend, verfliegt wie im Fluge. Viel zu schnell in Bezug auf die teilweise lichterloh brennende Konversation. Viel zu langsam in Bezug auf das sich unausweichlich anbahnende Tête-à-tête. Es kommt wie es kommen musste. Wir landen in ihrer Wohnung. Die achtlos auf dem Boden verteilten Kleidungsstücke zeichnen eine Spur der wilden Gier nach Sex vom Flur in das Schlafzimmer. Ihre Nacktheit raubt mir den Verstand. Was für ein heißer Feger. Über die nachfolgenden Szenen breite ich resigniert den Mantel des Schweigens.

….und dann versagt meine Standhaftigkeit kläglich. Dieses Desaster war mir bis zu der Nacht fremd. All ihre wirklich fantastischen Bemühungen –sie ist eine wahre Meisterin der Fellatio- führten nicht zu dem gewünschten Erfolg. Auch ihre Bemerkungen: „Das passiert schon mal. Ist nicht schlimm. Dieses Problem ist mir nicht fremd“ muntern mich nicht auf. Zu guter Letzt trete ich wie ein begossener Pudel die Heimreise an. Zuvor tauschen wir noch die Handynummern aus.

In den nächsten Tagen halte ich gehörigen Abstand zu der Frauenwelt. In einer Endlosschleife drehen sich meine Gedanken nur um das eine, durchleben diese Sekunden immer und immer wieder. Ich will Gewissheit! War es nur eine einmalige Geschichte oder bahnt sich da ein Problem an. Hätte ich eh nicht einen Routinecheck beim Urologen meines Vertrauens. Ich lasse mir einen Termin geben.

Die hübsche Sprechstundenhilfe bittet mich vor dem Untersuchungsraum 2 zu warten. Ich würde dann abgeholt. Ich werde reingebeten. „Frau Dr. kommt gleich“, säuselt die beschäftigte Arzthelferin im Vorbebeigehen. „Frau Dr. schießt es mir siedendheiß durch den Kopf! Wieso Frau Dr.? Ich bin doch bei Dr. Rudnik!“ Ich komme nicht zu weiterem Nachdenken. Eine Ärztin betritt den Untersuchungsraum. In einer anderen Atmosphäre...hmm...ihre rotblonde Mähne ist streng nach hinten gekämmt. Ihre Brille verleiht ihr eine gewissen Inteligenz und Distanz. Ihre Figur steckt in einem weißen Kittel, der ihre Figur nur erahnen lässt. Ich kann ihr doch nicht.... oh man... mir schießt die Röte ins Gesicht.

„Wie kann ich Ihnen... sie wirft einen kurzen Blick auf den Bildschirm des Laptops ...Herr Schneider helfen? Oh ist das peinlich. Ich kann doch nicht mit einer Frau, mit ihr... …“Ähm, ich würde das gerne mit Dr. Rudnik besprechen.Ich bin bei ihm Patient!“ „Herr Dr. Rudnik ist im Urlaub und ich bin seine Urlaubsvertretung! Also...?“ Ihre Stimmlage verrät eine gewisse Belustigung und Ungeduld. Sie lässt sich weiter nichts anmerken. Ich schweige betreten. Nach einem weiteren Blick auf den Bildschirm äußert sie: „Beim letzten Routinecheck sind bei Ihnen die nicht invasiven Untersuchungen incl. Sexualanamnese, die Kontrolle der Leber- und Nierenfunktion usw überprüft worden. Es gab keine Auffälligkeiten. Was kann ich heute für Sie tun?“ Sie muß doch meinen tomatenroten Kopf bemerken. Zumindestes fühlt sich mein Kopf so an. Meine Hände sind schweißnass. Mein Puls scheint nicht geahnte Frequenzen zu erreichen Innerlich winde ich mich. Mensch Schneider, reiß Dich zusammen. „Tja, wie soll ich das ausdrücken. Hmm... ...also... tja, Sie wissen ja wie das so ist wenn Mann und Frau... ...hmmm... also, wenn sie im Bett landen“ Fragend schaue ich Frau Dr. ...wie heißt sie eigentlich?... ...auf dem Namensschild steht ...Dr. Weiler.. an. Es entsteht eine künstliche Pause. „Also Sie sind mit einer Frau im Bett gelandet. Und dann...?“ Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie diese Situation genießt. Seufzend ergebe ich mich meinem Schicksal. „Ich konnte nicht!“ Am liebsten wäre ich jetzt unsichtbar. Mein Blick wandert zum Boden und sucht einen imaginären Punkt auf der anderen Seite der Erdkugel. „Sie meinen, Sie hatten eine Erektionsstörung und wissen jetzt nicht ob das der Beginn einer erektilen Dysfunktion sein könnte oder nur eine einmalige Sache gewesen ist. Aus ihrem Mund klingt das so sachlich, so problemlos sachlich. Aber SIE hat ja nicht das Problem. „Was ist eine erektile Dysfunktion?“, kommt es über meine Lippen. „Als erektile Dysfunktion oder Impotenz versteht man die mangelnde Versteifungsfähigkeit des Penis und Vergrößerung bzw. die ungenügende Dauer der Erektion. Bei ihnen waren die nicht invasiven Untersuchungen negativ. Es kann sich also auch nur um eine einmalige -sie grinst mich dabei an- Errektionsstörung gehandelt haben.“ „Ich möchte aber Gewissheit. In solch eine Situation möchte ich nicht noch einmal hinein geraten“, stammel ich mit immer noch gesenktem Blick „Herr Schneider, dann bleiben nur noch minimalinvasive Untersuchungen. Die sogenannte Doppler- und Duplexsonographie des Penis und der Penisgefäße . Dabei werde ich in den Schwellkörper eine Injektion setzen und anschließend durch die Doppler- und Duplexsonographie die Schwellkörper im Penis genauestens untersuchen können!“ „Sie wollen mir eine Injektion in den Penis setzen?“, frage ich entsetzt. „Herr Schneider. Von der Injektion in den Penis spüren sie nur einen kleinen Pieckser. Mehr nicht!“ „OK. Ich will Gewissheit!“ „Gut. Ziehen sie bitte Hose und Slip aus!“

Immer noch verlegen entkleide ich mich und lege mich auf die Liege. Ich kann es nicht glauben. Ich liege halb nackt auf einer Liege und Frau Dr. Weiler streift sich gerade die Einweghandschuhe über ihre Hände, als wäre das das selbstverständlichste der Welt. Für sie wird das auch so sein. Immer noch keine Regung von ihr. Ich muß doch verrückt sein. Bloß nicht an Sex denken schießt es mir durch den Kopf. Das wäre ja hochnotpeinlich wenn genau in diesem Moment... Nein, das geht ja überhaupt nicht. Die rotblonde Frau Dr. Weiler nähert sich mir, stellt eine Nierenschale, in der sich eine aufgezogene Spritze befindet, neben mir auf die Liege. Ich schließe die Augen. Was mach ich eigentlich hier. Das war bestimmt nur ein einmaliges Versagen. Widerstand regt sich in mir. Ich spüre ihre Hände an meinem Penis. Die Hände sind auffallend warm. Bloß nicht an Sex denken... Ihre Finger drücken meinen Penis, schieben die Vorhaut zurück. Bloß nicht an Sex denken... Ich zucke zusammen. Ein kleiner Pieckser. Mehr ist es nicht. „So Herr Schneider. Das war es schon. Wir müssen jetzt 5 – 10 Minuten warten, bis das ge*******e Medikament die volle Wirkung zeigt. Ihr Penis wird in der Zeit anschwellen und ich werde dann die Untersuchung fortführen. Bleiben sie ruhig liegen. Ab und an wird es Patienten schwindlig. Das ist ganz normal. Ich bin gleich wieder da. Nicht weglaufen“, zwinkert sie mir schelmig zu und verlässt den Raum.

Oh man. Sex wird ganz klar überbewertet. Was man nicht alles für das bischen Spaß über sich ergehen lässt. Mein Penis schwillt an. Ich habe doch garnicht an Sex gedacht. Verdammt. Unglaublich. So groß, dick und so hart. Da gewinnt 'stahlhart' doch eine andere Bedeutung. Fast schmerzhaft richtet sich mein Penis auf. Die Adern am Schaft pulsieren sichtbar. Und ich habe immer noch nicht an Sex gedacht. „Das Zeug ist gut, das muß ich mir beschaffen“, schießt es mir durch den Kopf. Mir wird leicht schwindlig. Das ganze Blut in meinem Körper scheint sich in meinem Penis zu sammeln. Ich schließe die Augen, versuche ruhig zu atmen und spüre meinen pochenen Penis. Irre!
„Alles gut?“ Ihr Stimme holt mich aus dem Nebel heraus .Ich habe sie gar nicht hereinkommen hören. Toll, ich liege hier mit einem harten Penis und sie.... „Ja, außer das mit etwas schwindlig ist!“ „Nur etwas oder wird Ihnen schwarz vor Augen?“ „Nein, nur schwindlig!“ „OK, bleiben sie ruhig liegen. Ich beginne jetzt mit der Untersuchung!“ Ich höre ein Summen, fühle ihre warmen Finger an meinem Schaft. Sie presst meinen Schaft zusammen. „Schön, das ist eine 4!“, höre ich sie monoton von sich geben. „Wie 4?“, frage ich erschrocken. „Die Härte der Versteifung wird in einer Skala von 1 bis 5 gemessen. 1 ist schwach ausgeprägt. Bei Ihnen ist die Versteifung eine 4. Also alles im grünen Bereich. Ich fühle wieder ihre warmen Finger, irgend etwas was meinen Schaft hoch und runter fährt. „Die Schwellkörper sind normal ausgeprägt, der Blutfluß und -stau ist in Ordnung“, fährt sie mit monotoner Stimme fort. Das Summen endet. Ihre Finger greifen um meinen Schaft, packen fest zu und bewegen sich langsam auf und ab. „Ähm...“ „Nur noch diese Untersuchung und wir sind fertig. Entspannen Sie sich!“ Besser gesagt als getan. Diese Situation ist grotesk. Ich liege hier halbnackt und Frau Dr. massiert meinen Schwanz. Ihre Bewegungen werden schneller. Mein Atem wird schneller. Ich bin nur noch ein pulsierender Schwanz. Das kann nur das Medikament sein. Ich spüre wie sich mein Körper anspannt. Der Vorbote! Oh man, ihre Fingerfertigkeit lässt mich auf den süssen Abgrund zurasen. Es gibt kein Zurück mehr. Keuchend bäume ich mich auf. Der orgastische ICE fegt über mich hinweg. Pumpend spritze ich ab. Schub für Schub. Es will nicht enden. Frau Dr. melkt weiter bis ich mich keuchend wieder zurückfallen lassen. „Keine Ejakulationsstörungen. Ejakulat ausreichend vorhanden“, höre ich in weiter Ferne durch eine Nebelwand wieder ihre monotone Stimme. „Herr Schneider. Die Untersuchung ist abgeschlossen. Sie können sich säubern und wieder anziehen“, sagt sie in ihrer so sachlich monotonen Stimme und legt mit ein paar Papiertücher auf den Bauch.

Immer noch benommen nehme ich Platz. „Herr Schneider, die Untersuchungen sind alle negativ verlaufen. Es liegt keine organische Störung vor. Die Errektion und Ejakulationsfähigkeit sind nicht zu beanstanden und altersgerecht im grünen Bereich. Es kann sich nur eine einmalige Geschichte gehandelt haben. Um ganz sicher zu gehen, möchte ich morgen die Untersuchung ohne die Injektion wiederholen. Sozusagen unter Realbedingungen. Lassen Sie sich vorne bitte für morgen Abend den letzten Termin geben!“ Frau Dr. Weiler steht auf und streckt mir ihre Hand hin. Verstört, zu keinem klaren Gedanken fertig verabschiede ich mich brav und lasse mir bei der Sprechstundenhilfe einen Termin geben.

Die frische Luft lässt mich wieder klare Gedanken fassen. Dieses freche Weib. Na warte. Ich zücke mein Handy: ...Soso … Frau Dr. Weiler. Ihr wallende rotblonde Mähne hat mir beim ersten Treffen besser gefallen. Sie sind dann nicht so erschreckend sachlich nüchtern sondern eher wild.Ich würde Ihnen gerne heute noch meine Standfestigkeit unter Realbedingungen beweisen und nicht bis morgen Abend warten wollen. Ihr Patient Herr Schneider;-)... Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten....Herr Schneider. Gerne führe ich die Untersuchung unter Realbedingungen kurzfristig fort. 19.00 Uhr bei mir! Adresse müsste Ihnen ja noch bekannt sein. Ihre Frau Dr. Weiler;-)... Ich habe noch 4 Stunden Zeit...
  • Geschrieben von Marioot
  • Veröffentlicht am 09.01.2013
  • Gelesen: 21654 mal

Anmerkungen vom Autor

...mal was anderes mit der Option einer Fortsetzung

Kommentare

  • Mone09.01.2013 14:38

    He, du bist vieleicht vielseitig und offen, das so eine Geschichte einem Mann einfällt ist erstaunlich, wo "Mann " Darüber eigentlich nicht spricht. Du hast aber ein gelungenes Stück abgeliefert und Lust auf die Fortsetzung geweckt, die heiße Frau Docktor wird sicher auf das Beste verwöhnt werden. Leider habe ich keine rote Wallemähne, aber Blond ist auch ziemlich sexy, die Folgeuntersuchung an dir (mit dir) würde ich liebend gern durchführen.

  • Marioot09.01.2013 14:57

    Mone...

    ...danke für die Blumen. Liebend gerne;-))))

    Mario

  • Blackraven7809.01.2013 15:41

    Profilbild von Blackraven78

    Lieber Mario, meine verwandte Schreiberseele,

    ein Schmunzeln liegt auf meinen Lippen und es will nicht aufhören. Diese Story ist sehr originell, gefällt mir wirklich gut.
    Sich als Frau in die Rolle der Ärztin zu versetzen, auch wenn nur gedanklich ist, hat was!

    Du spielst frivol, ich mag diese Art, schreibe sie selber gern so, denn es ist erregender als aller Purismus.

    Liebe Grüße

    Blackraven78

    catherineblaypunktkomm

  • Blackraven7809.01.2013 15:56

    Profilbild von Blackraven78

    Mario,

    ich grinse hier noch immer und hätte richtig Lust und viele Ideen, den 2. Teil zu deiner Geschichte zu schreiben. Du weckst mit deinen Worten meine Kreativität, wie schön ...

    Ja, ja ... verwandte Schreiberseelen.

    Blackraven78

  • nightrider10.01.2013 08:51

    Profilbild von nightrider

    Kurz und bündig: Klasse. Großes Kinol.

    NR, der auf die Fortsetzung wartet

  • Marioot11.01.2013 13:13

    ...ich verneige mich vor den Komentaren

    Mario

  • doreen (nicht registriert) 13.01.2013 10:02

    Deine Geschichte gefällt mir richtig gut.
    Freu mich auf die Fortsetzung.

    LG
    Doreen

  • sigi347 (nicht registriert) 21.01.2013 21:55

    Wirklich sehr gut geschrieben, gefällt mir gut.

  • sigi347 (nicht registriert) 21.01.2013 21:56

    Wirklich sehr gut geschrieben, gefällt mir gut.

  • sigi347 (nicht registriert) 21.01.2013 21:56

    Wirklich sehr gut geschrieben, gefällt mir gut.

    LG Dieter

  • Melanie (nicht registriert) 27.01.2013 18:03

    echt geil geschrieben, macht mich an und neugierig auf die Fortsetzung

  • Kaspar (nicht registriert) 05.03.2015 12:12

    "Erektile Dysfunktion" (Ed), auch bekannt als 'Impotenz', ist die Unfähigkeit, zu erreichen oder aufrechtzuerhalten eine Erektion für befriedigende sexuelle Aktivität. erektiler Dysfunktion unterscheidet sich von anderen Bedingungen, die Geschlechtsverkehr, wie Mangel an sexuellen Wunsch und Probleme mit der Ejakulation und Orgasmus stören. kamagra Bitte keine Links veröffentlichen/

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