Das Callgirl
Seit ich in unserer Firma einige Sprossen der Karriereleiter fast im Hechtsprung gemeistert hatte, wurden mir immer mehr Aufgaben, die ein gehöriges Maß an Vertrauensvorschuss der Chefetage voraussetzen, übertragen. Manchmal war ich wochenlang unterwegs, Messen, Kundenkontakte, Einkauf, einfach die Repräsentation der Firma nach außen.
Dass darunter mein Familienleben litt, ich meinen Man teilweise nicht einmal an den Wochenenden zu Gesicht bekam, war wohl ein äußerst negativer Aspekt meiner Unternehmenskarriere, aber den Mehrverdienst, den ich mit nach Hause brachte, konnten wir sehr gut brauchen. Gerade hatten wir das neue Häuschen bezogen, Kredite mussten abgezahlt werden, unsere Einrichtung war noch nicht komplett. Irgendwann waren auch Kinder geplant, bis dahin wollten wir möglichst s