Zu spät...
Es war ein Tag wie jeder Andere auch. Nach 10 Stunden stupider Fließbandarbeit kam ich nach Hause. ‚Endlich die Beine hoch nehmen’, dachte ich mir. Während ich mich auszog, um mich danach auf meine Couch zu legen, fiel mein Blick flüchtig auf den Wecker. „19:03 Uhr“, brummelte ich vor mich hin. „Mist, Biny!“, fiel es mir ein. Hatte ich doch gerade erst vor 2 Stunden mit meiner Liebsten telefoniert, dass ich sie 10 vor 7 vom Bahnhof abholen solle. Jedes Mal nahm sie den Weg in Kauf, mit dem Zug zu mir zu kommen, nur um bei mir sein zu können. Und ich vergesse es! Schon klingelte es an meiner Tür, ein Schlüssel fuhr ins Schloss. Ich wusste, dass sie es ist. Mit einem versöhnlichen „Hi Schatz, es tut mir leid!“ wollte ich sie begrüßen. Doch ein lautes, forsches „Sei still!“ ließ mich verstumm