Nur diese eine Nacht
Draußen war es bereits dunkel. Hier waren wir nun, er und ich allein in seiner Wohnung. Genau der Ort, an dem ich jetzt am wenigsten sein sollte. Er stand lässig gegen den Türrahmen gelehnt. Mit der rechten Hand hielt er sich am oberen Rahmen fest und versperrte mir den Weg hinaus. Ich sah in seine Augen, die genauso schwarz waren, wie die Nacht vor seinem Fenster. Er verfolgte jede noch so kleine Bewegung von mir. Durch die Intensität seines Blickes bildete sich Gänsehaut auf meinen Armen. Meine Kehle war plötzlich ganz trocken. Wie bin ich nur in diese Situation gekommen, frage ich mich. Du bist eine erwachsene Frau und nur weil er gut aussieht und unwahrscheinlich gut riecht, lässt du dich hier nicht aus der Reserve locken, redete ich mir selbst gut zu. Der Gedanken an seinen Duft, löst