Erotische Geschichten

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Nur diese eine Nacht

4,7 von 5 Sternen
Draußen war es bereits dunkel. Hier waren wir nun, er und ich allein in seiner Wohnung. Genau der Ort, an dem ich jetzt am wenigsten sein sollte. Er stand lässig gegen den Türrahmen gelehnt. Mit der rechten Hand hielt er sich am oberen Rahmen fest und versperrte mir den Weg hinaus. Ich sah in seine Augen, die genauso schwarz waren, wie die Nacht vor seinem Fenster. Er verfolgte jede noch so kleine Bewegung von mir. Durch die Intensität seines Blickes bildete sich Gänsehaut auf meinen Armen. Meine Kehle war plötzlich ganz trocken. Wie bin ich nur in diese Situation gekommen, frage ich mich. Du bist eine erwachsene Frau und nur weil er gut aussieht und unwahrscheinlich gut riecht, lässt du dich hier nicht aus der Reserve locken, redete ich mir selbst gut zu. Der Gedanken an seinen Duft, löste in mir allerdings ein Verlangen aus, das ich so noch nicht kannte. Meine Gänsehaut verstärkte sich und meine Haut begann zu kribbeln. Okay. Kontraproduktiv, Johanna. Du wirst jetzt den letzten Rest Selbstbeherrschung in dir zusammen nehmen und gehen, befahl ich mir.

Gedacht - getan. Ich machte einige Schritte, um an ihm vorbei aus dem Wohnzimmer zu gelangen. Er wirkte überrascht und stellte sich weiter in die Mitte der Tür, so dass ich nicht an ihm vorbeikam, ohne ihn zu Bitten den Weg frei zu machen. Ich stand nun direkt vor ihm. Mein Herz begann zu pochen. Ich war ihm jetzt so nah, er müsste es in meiner Brust schlagen hören können. “Willst du schon gehen?”, fragte er mit rauer Stimme. Ich sah ihm wieder in die Augen und versuchte daraus zu lesen, was er eigentlich von mir wollte - vergebens. Ich räusperte mich und mit bemüht fester Stimme antwortete ich ihm: “Ja, also es war echt nett mit dir heute, aber ich muss langsam wirklich los. Meine Mitbewohnerin und ich wollten heute noch gemeinsam kochen.” Nachdem ich meine lahme Ausrede ausgesprochen habe, wusste ich, dass er mich so einfach nicht gehen lassen würde. Er trat nun ein kleinen Schritt näher an mich heran, so dass sein Gesicht nur noch Millimeter von meinem entfernt war. “Echt nett?”, wiederholte er mit hochgezogener Braue. Mit seinem Mund beugte er sich nun herab auf die Höhe meines Ohrs. Er flüsterte mir etwas zu, das mir den Atem stocken und mich gleichzeitig feuerrot im Gesicht werden ließ. Er grinste gegen meine Schläfe. In meinem Kopf versuchte ich alle Gründe aufzuzählen, warum das hier alles gerade so unglaublich falsch ist, während mein Körper, der Verräter, sich ihm Stück für Stück näherte. Ich drehte langsam mein Gesicht in seine Richtung, sodass sich unsere Lippen nun fast berührten. Ich konnte seinen Atem in meinem Gesicht spüren. Die Atmosphäre um uns herum war zum zerreißen gespannt. Ich merkte plötzlich das ich schwitzte. Mein Gesicht war glühend heiß. Ich schaute ihm noch einmal in die dunklen Augen, die versuchten in meinem Blick Zustimmung zu finden.

Dann warf ich alle Gegenargumente über Bord und presste meine Lippen auf seine. Er schien einen Moment lang überrascht, fing sich aber binnen Sekunden und erwiderte meinen ungestümen Kuss. Aus Angst das Gleichgewicht zu verlieren stützte ich mich mit meinen Handflächen auf seiner Brust ab. Er zog mich an sich und legte, während wir uns weiter küssten, seine große Hand auf meinen unteren Rücken, so dass seine Fingerspitzen fast meinen Po berühren. Mit meinen Händen strich ich über seine Brust und merkte, wie seine Nippel dabei hart wurden. Er richtete sich wieder auf, sodass ich mich auf meine Zehenspitzen stellen musste, um mein Gesicht auf der gleichen Höhe wie seines zu halten. Er löste sich von unserem Kuss und sah mich wieder an, diesmal hatte sich sein Blick verändert. Er nahm mein Gesicht in seine Hände und flüsterte: “wunderschön”. Ich zog intuitiv eine Braue in die Höhe und wollte schon ansetzen, um einen sarkastischen Kommentar zu machen, da hockte er sich urplötzlich vor mir nieder und beim Aufstehen, warf er mich über seine breite Schulter. Ich machte einen überraschten Schrei und klopfte ihm scherzhaft auf den Rücken, um ihm zu symbolisieren, dass er mich herunter lassen soll. Er ignorierte meinen körperlichen Widerstand und trug mich hinaus in den Flur in Richtung der Treppe. “Wohin zur Hölle trägst du mich?”, fragte ich. Langsam war meine gespielte Entrüstung zu echter geworden. Im Ernst, ich bin eine erwachsene Frau, was denkt er, was er hier tut!? “Ich bring dich in mein Schlafzimmer, was sonst?”, entgegnete er. Man konnte das Grinsen in seiner Stimme hören. “Bitte was tust du?”, fragte ich entsetzt. Knutschen schön und gut, aber geht das nicht ein bisschen weit? Wir waren inzwischen die halbe Treppe hinaufgestiegen. Als Antwort lachte er nur verschmitzt. Erst als er mich, angekommen in seinem Schlafzimmer, absetzte, sagte er herausfordernd: “Du kannst natürlich jederzeit gehen, aber ich möchte wetten, dass du das gar nicht willst.” Sein Schlafzimmer war sehr ordentlich für einen Mann, keine herumliegenden Socken. Sein Doppelbett war bezogen mit schwarzer Satinbettwäsche. Die Wände waren weiß, an der einen stand ein langer, großer Kleiderschrank mit Spiegeltüren. In dem Spiegel sah ich mich, meine braunen Haare zerzaust, meine Wangen rosig, meine Bluse auf halb acht hängend. Er beobachtete, wie ich mich ansah. Er trat ein Schritt auf mich zu und stand nun hinter mir. Ich drehte mich zu ihm und sah ihn direkt an und fragte: “Was soll das, warum bin ich hier?”. Er schaute mich kurz fragend an und lachte dann wieder leise. “Ist das eine ernstgemeinte Frage? Das ist der Ort an dem ich mir dich seit Wochen, fast Monaten vorgestellt habe.” Okay. Mit dieser Antwort hatte ich nicht gerechnet und tatsächlich fand ich sie auch wenig plausibel. Er hatte nie den Eindruck gemacht, als würde er sich besonders um mich scheren. Unsere Kommunikation war auf das nötigste beschränkt, seit wir uns in dem Café kennengelernt haben. Es gab zwar den ein oder anderen Blickkontakt und natürlich ist er ein gutaussehender Kerl, aber das wusste er auch und die Tatsache allein machte ihn weder sympathischer noch attraktiver. Bevor ich kontern konnte, sagte er mit aufrichtigem Blick zu mir: “Bitte bleib. Nur diese eine Nacht.” Diese Bitte verschlug mir kurz die Sprache. Diesen seltenen Moment nutzte er und küsste mich. Dieser Kuss war nicht wie die zuvor. Es war, als wollte er seine Bitte in diesen Kuss verpacken. Er war so voller Hoffnung, es brach mich fast in Stücke. In diesem Moment verwarf ich all die Zweifel und die verbliebene Selbstbeherrschung und dachte daran, wie lang es her war, dass mich jemand so geküsst hat. Ich kam zu dem Schluss, dass mich wahrscheinlich noch nie jemand so küsste und fragte mich, ob eine Nacht mit ihm genauso gut wäre wie dieser Kuss.

Er vertiefte den Kuss, als wäre es tatsächlich das, wonach er sich lange gesehnt hatte. Währenddessen knöpften seine Hände meine Bluse auf. Er öffnete erst den Obersten und dann den nächsten, so ebnete er sich den Weg die Knopfleiste entlang. Mein Oberteil bedeckte gerade noch meine BH. “Wollen wir dich nicht von dem lästigen Ding befreien?”, fragte er und ohne meine Antwort abzuwarten, zog er mir meine Bluse bereits aus. Nun stand ich vor ihm in besagtem BH und Jeans.

Ich bewunderte seine Entschlossenheit und konnte nicht umhin gegen seine Lippen zu lächeln. Er beugte sich zu mir hinunter und flüsterte in mein Ohr: “Du machst mich so an. Weißt du eigentlich wie heiß zu bist?”. Ich merkte, wie es in meiner Körpermitte zu kribbeln begann. Kurz fragte ich mich, ob das zum Vorspiel gehört oder ob er das tatsächlich so meint. Ich verwarf die Frage und beschloss mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.
Er ging ein Schritt zurück und betrachtete mich. Mit seinem Blick zeichnete er meine Taille nach. Ich trat wieder ein Stück näher an ihn heran und fasste die unter sein dunkelblaues Shirt und zog es ihm ebenfalls über den Kopf und warf es in irgendeine Ecke seines Schlafzimmers. Jetzt standen wir beide voreinander - ich ohne meine Bluse, nur im BH und er ohne sein Shirt. Ich betrachtete ihn nun ebenfalls. Ich dachte immer er wäre einfach schlank, aber unter seinem Oberteil versteckte er definierte Brustmuskeln und den Ansatz von einem Sixpack. Yum.

während ich ihn hungrig anschaute, nahm er meine Hand und führte mich in Richtung seines Bettes. Ich setzte mich an den Rand und er wies mich an, mich hinzulegen. Die Bettwäsche war kühl. Ich schaute an die Decke, die Gänsehaut hat sich inzwischen über meinen ganzen Körper ausgebreitet. Gott, macht der Typ mich feucht, dachte ich noch, als er sich auf mich setzte. Er zog mit seinen Fingern die Träger meines BHs herunter. Er küsste mich unter meinem Ohr, dann entlang meines Halses, bis hin wo der Träger gerade noch hing. Zeitgleich nahm er meine beiden Hände in seine Linke und hielt die wie Handschellen über meinem Kopf zusammen. Er küsste mich nun weiter herab, bis in mein Dekolletee. Er zog mich an meinen Handgelenken hoch, um mit seiner freien Hand meinen BH auf meinem Rücken zu öffnen und ihn beiseite warf. Er hielt einen Moment inne, betrachtete meine Brüste und flüsterte: “So schön..”. Anschließend begann er sie zu küssen. Während all dem beobachtete ich ihn. Mein Kopf war so herrlich leer. Es kreise nur ein Gedanke immer wieder in mir und zwar wie unglaublich gut das hier gerade tat. Als er sanft auf meinen rechten Nippel biss, atmete ich tief ein und musste leise stöhnen. Davon angefeuert nahm er ihn weiter in seinen Mund und umkreiste ihn mit seiner Zunge. Ich ließ den Kopf nach hinten fallen und schloss die Augen. “Oh..mein.. Gott..” flüsterte ich. Meine beiden Nippel waren inzwischen hart wie Knöpfe und das Kribbeln in meiner Körpermitte wurde immer mehr zu einem Verlangen zwischen meinen Beinen. Um ihm das nicht vorzuenthalten, begann ich meine Hüfte langsam an seiner zu kreisen. Dabei spürte ich, wie hart er war. Ein Raunen entfuhr seiner Kehle und er biss mir sanft in die Brust. Ich wollte nicht länger, dass er meine Hände festhielt. Ich wollte ihn berühren, also entfesselte ich mich aus seinem Griff und begann meine mit meinen Händen über seinen Rücken zu streicheln. Um so mehr er mit meinen Brüsten spielte, wurde aus dem Streicheln ein Kratzen. Wieder biss er in meinen Nippel und ich hatte das Gefühl, dieses Vorspiel nicht mehr auszuhalten. Ich krallte mich in seinen Rücken. Ich wollte mehr. Ich brauchte mehr. Mit meinen Händen nahm ich seinen Kopf von meiner Brust und küsste ihn. Der Tanz unserer Zungen war diesmal unkoordiniert und wild.

Mit meinen Händen machte ich mich ungeduldig an seine Gürtelschnalle. Ich öffnete seine Hose. Unsere Blicke trafen sich. Seiner war intensiv und voller Begierde. Er nahm meine Hände von seiner Hose und löste sich von mir, so dass er aufstehen konnte. “Nein..”, flüsterte ich. Er ignorierte meine Einwände und beugte sich über mich und öffnete meine Hose. Er zog meine Skinny Jeans von meinen Beinen, so dass ich vor ihm lag und nur noch mein String anhatte. Er kniete sich vor das Bett und zog mich an den Beinen zu sich heran. Er küsste die Innenseite meines Oberschenkels, leckte mit seiner Zunge den String entlang zu meiner empfindlichsten Stelle. Er zog mein Höschen beiseite und legte seinen Daumen auf meine Klitoris und begann ihn langsam mit Druck zu kreisen. Bisher hatte ich ihn beobachtet, jetzt ließ ich wieder den Kopf nach hinten fallen und diesmal entwich mir ein ziemlich lautes Stöhnen. “Ohhh meiiinn Gott..was machst du mit mir?” fragte ich mehr mich selbst als ihn. Er schaute von dort unten zu meinem Gesicht herauf und lächelte nur dieses schiefe Lächeln. Dann widmete er sich wieder meiner Mitte. Er kreise langsam weiter und ich spürte wie dort unten alles feuchter wurde und die Lust in mir aufflammte. Ich stöhnte wieder. Jetzt zog er mir den nassen String aus und warf ihn achtlos ins Schlafzimmer. Mit seinen Händen schob er nun meine Beine auseinander und zog mich weiter an sein Gesicht heran. Seine Lippen lagen jetzt an meinen. Dann berührte er sie vorsichtig mit seiner Zunge. Wieder entglitt mir ein lautes Stöhnen. Er nahm seine Finger und öffnete mich. Er glitt mit seiner Zunge durch mein Intimstes, hielt an meiner Klitoris inne und ich verlor auch den letzten Zweifel.

Das Gefühl, dass er in mir auslöste war unglaublich und unbeschreiblich zugleich. Zusätzlich zu den gleichmäßigen Bewegungen seiner Zunge, drang er mit seinem Zeige- und seinem Mittelfinger so tief es ging in mich ein. Ich wusste nicht wohin mit mir, deshalb krallte ich meine rechte Hand in seine dunklen Haare und die Andere in seine Schulter. Er zog die Finger langsam aus mir heraus und stieß sie wieder herein. Ich stöhne und beugte ihm meine Hüfte entgegen. Keine Ahnung wie lange ich das noch aushalte, dachte ich. “Du schmeckst so unwiderstehlich gut.”, flüsterte er gegen mein Inneres. Sein Sextalk brachte mich endgültig um den Verstand. Meine Muskeln spannten sich an und ich merkte, dass ich nicht mehr lange aushalten würde. Ich war sicher bereits nassgeschwitzt. Er stieß seine Finger noch einmal in mich hinein, dieses Mal mit mehr Druck, während er mich mit seiner Zunge verwöhnte. Ich komme gleich, dachte ich. Das schien er auch mitbekommen zu haben, denn er begann an meiner Klitoris zu saugen. Jetzt war es soweit, ich explodierte. Heiße Wellen durchdrangen meinen Körper. Mir wurde heiß und kalt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich geschrien habe. Das Gefühl der Erlösung war so stark, ich war mir nicht sicher, ob ich je so einen Orgasmus erlebt habe.

Als ich mich wieder ein wenig gefangen hatte, schaute ich ihn an. Er hatte sich nicht bewegt und lag immer noch zwischen meinen Beinen. Ich setzte mich auf und zog ihn zu mir auf sein Bett. “Dafür muss ich mich wohl revanchieren.”, sagte ich und leckte dabei mit meiner Zunge über meine Lippen.
  • Geschrieben von Azura
  • Veröffentlicht am 26.05.2021
  • Gelesen: 5240 mal

Kommentare

  • Mileck29.05.2021 12:57

    Wow....wunderschön geschrieben...von mir 5 Sterne für eine prickelnde Geschichte, die viele Männer lesen sollten, um die Wünsche einer Frau zu empfinden....

  • CS29.05.2021 21:46

    Gratulation!

  • Kamadeva08.06.2021 20:36

    Toll geschrieben! So funktioniert echte Erotik! Folgt eine Fortsetzung?

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