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Die Nacht, in der sich sein bester Freund einmisch

5 von 5 Sternen
Die Nacht, in der sich sein bester Freund einmischte - Ein Skript von Archie B.

Vincents bester Freund heißt Urs. Die beiden sind seit ihrer Kindheit zusammen aufgewachsen. Der Begriff „Freunde“ ist ja schon recht weit gefasst, aber ihre Beziehung übersteigt das eigentlich, und nicht immer kann ich verstehen, was genau zwischen den beiden passiert.
Ich habe ja bereits erwähnt, dass Vincent überaus gut betucht ist und sein Leben daher keine materiellen, aber scheinbar auch keine emotionalen Grenzen kennt. Er ist durch und durch heterosexuell, was sich wohl ebenfalls aus meinen bisherigen Erläuterungen erschließt. Aber manchmal kommt es vor, dass in einem Moment Zärtlichkeit benötigt wird. Und er holt sie sich dann bei mir oder bei dem ihm Nächststehenden: Urs.
Das sind normalerweise bloß Umarmungen. Die beiden schlafen auch teils zusammen im Bett ein. Aber es ist schon vorgekommen, in ausgelassenen Nächten, dass da kleine Küsschen ausgetauscht wurden. Und das war unleugbar mit einem Beigeschmack von „bi“, aber eigentlich ging es nur um Zuneigung. Liebe. Zwischen Freunden. Zwischen Männern. Liebe, die so groß und so alt ist, dass sie sich teils einfach ähnlich entlädt die Liebe bei Paaren. Und ich finde das niedlich. Und interessant. Und für unsere Beziehung absolut harmlos. Und eigentlich auch ein bisschen erregend.

Bevor ich auf den Punkt komme, muss ich wohl Urs noch etwas genauer vorstellen. Er ist ebenso wie Vincent subjektiv sowie objektiv unglaublich attraktiv. Groß, muskulös und elegant. Aber er ist nicht so maßlos und unersättlich wie Vince. Er ist bescheiden, eher ruhig und sehr traditionell. Er ist durch und durch ein Beziehungsmensch und war bis vor einiger Zeit auch in einer sehr festen zukunftsorientierten Beziehung. Er braucht diese Sicherheit und auch die Unschuld, die einer solchen Beziehung entwächst.
Als er plötzlich wieder Single war, wusste er auch gar nicht recht damit umzugehen. Er fühlte sich augenscheinlich einsam. Und litt fast wie ein Drogenjunkie unter Entzug von Zuneigung und Liebe. Auch körperlich. Zudem war sein bester Freund Vincent nicht – wie sonst immer – Single und konnte mit ihm gemeinsam „auf Jagd“ gehen. Sondern der war zum ersten Mal unter der Haube – meiner Haube, und führte Urs jeden Tag vor Augen, was diesder vermisste.
Diese Umstände gesammelt führten zu der seltsamen, aber aufregenden Nacht, von der ich erzählen möchte. Diese Nacht warf nicht nur für mich, sondern wohl auch für die beiden, ein ganz neues Licht auf ihre Freundschaft.

Seit Urs Single war spielte er eigentlich regelmäßig bei uns das dritte Rad. Aber so fühlte es sich gar nicht an, es störte nicht wie man vielleicht meinen sollte. Die Freundschaft der beiden ist so innig, dass sie im Umgang fast wie eine Person in zwei Körpern wirken, mit zwei unterschiedlichen Charakteren. Aber beide süß.
Er war an diesem Abend bei uns wie an vielen anderen Abenden zuvor. Wir lagen zu dritt gemütlich in Vincents riesigem Bett und schauten fern. Und tranken ziemlich viel Wein. Wir waren also alle angenehm angetrunken und gleichzeitig träge und kuschelig drauf. Wir schauten dem Geschehen im Fernsehen nicht wirklich zu, sondern unterhielten uns vielmehr über Vincent und meine Beziehung und Urs Wunsch, auch wieder solche Liebe zu spüren. Er verriet, dass er es vermisse, im Bett mit einer geliebten Frau zu liegen und von ihr gehalten und gestreichelt zu werden. Und vertraute Küsse im Dunkeln auszutauschen. Er tat uns beiden Leid. Gleichzeitig wuchs in mir durch seine Erzählungen und sein Sehnen der Drang, Vincent genauso zu halten und zu küssen.
Irgendwie passierte es ganz natürlich, dass ich Urs an mich heranzog und die Arme fest um ihn schlang.
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass wir alle drei bereits bloß Unterwäsche trugen. Die beiden Jungs Boxershorts und ich ein knappes Höschen und einen gemütlichen Spitzen-BH. Es war zunächst eine tröstende Geste wie ich Urs‘ Kopf an meine Brust gedrückt hielt, durch seine roten Strähnen streichelte und ihm einen schmatzenden Kuss auf die Stirn drückte. Eigentlich hätte die folgende Handlung sein müssen, ihn wieder loszulassen und ihm aufmunternd auf die Schulter zu klopfen. Ihn dann aus dem Zimmer zu werfen und Vincent die ganze Nacht lustvoll zu vögeln.
Aber in dem Moment mischte Vince sich ein und griff einmal um mich und Urs herum und hielt uns. Und er wäre nicht Vincent hätte er nicht den ersten Schritt getan, diese Situation zu einer sexuell angespannten zu machen. Er stütze sich auf einen Unterarm, drückte sich über mich hinweg zu Urs und küsste diesen auf den Mund. Und zwar nicht scherzhaft oder schmatzend, nein, leise, zärtlich und andauernd. Ich hatte solche Küsse ja wie gesagt schon ein paarmal beobachtet, aber dieser war besonders innig.
Ich glaube, Urs hatte zwischendurch sogar die Augen geschlossen und zeigte dadurch, dass ihm, wie auch immer gesittet, dieser Kuss ein gutes Gefühl machte. Und danach war Urs auch noch einen Tick trauriger. Wahrscheinlich sehnte er sich durch diesen kleinen Hauch Zärtlichkeit noch mehr nach dem, was ihm fehlte.
Ich war stolz und wiedermal noch ein Stück verliebter in Vincent für diese Geste. Seine Zuneigung auf diese Art darzustellen und Geborgenheit zu schenken, ohne Rücksicht, ob dies irgendeiner gesellschaftlichen Norm entglitt, bewunderte ich. Vincent wäre wahrscheinlich nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es unangemessen sein könnte. Ich strich ihm durch die Haare wie zuvor Urs.

Da waren sie, meine beiden Jungs, links und rechts von mir. Halbnackt, emotional geöffnet und beide so niedlich. Ich denke, unterbewusst kam da zum ersten mal in mir der Wunsch auf, Urs in unsere körperliche Liebe mit einzubeziehen. Und zwar nicht nur zu meinem Vergnügen, sondern tatsächlich vor allem, um Urs Liebe zu schenken. Freundschaftliche, körperliche Liebe, gemeinsam mit meinem wundervollen Freund.
Dieser wundervolle Freund hatte wohl einen ähnlichen Gedanken. Ich hatte mich zu ihm umgedreht und erntete sein typisches verschmitztes und zu Schandtaten ermutigendes Grinsen. Ich hatte die Vermutung, dass Vince seinem besten Freund zwar auch helfen wollte, aber bei ihm das Verlangen nach neuen sexuellen Erfahrungen überwog – wie immer.
Ich habe ja bereits zuvor erwähnt, dass Vince eigentlich ein strenger Gegner von Dreiern ist seitdem zwei seiner diesbezüglichen Versuche nicht seinen Vorstellungen gerecht geworden waren. Aber das erstreckte sich wohl nur über Dreier mit ihm und zwei beliebigen Frauen, nicht über Dreier mit mir und seinem besten Freund. Wäre ich nicht so angeheitert gewesen und bereits etwas neugierig, hätte ich wohl jetzt die Notbremse gezogen, um eine langjährige Freundschaft und auch unsere Beziehung nicht zu gefährden oder zu verkomplizieren. Aber dem war ja nicht so.

Eine von Vincents unglaublichen Fähigkeiten ist es übrigens, mir Scham zu nehmen. Er macht das, indem er die Situation ebenso erkennt wie ich, ohne sie peinlich werden zu lassen. Er macht dann den ersten, scheinbar unüberwindbaren Schritt und von da an fließt auch für mich alles ganz natürlich. Genauso hat er mich wohl auch an die Rollenspiele und an die Amateurvideos herangeführt. Die fühlten sich bereits nach dem ersten mal total natürlich an. Einiges läuft dabei über seine äußerst überzeugende Körpersprache, aber vieles spricht er auch frisch und frei heraus an.
So war das auch in diesem Moment. „Urs, du bist ein Mensch, der ohne Liebe eingeht“, äußerte er mehr tadelnd als poetisch. Dann nahm er meine Hand und benutze meine Finger wie Malstifte, mit denen er mich Kreise auf Urs‘ Brust malen ließ. Währenddessen drückte er sein Gesicht seitlich an meinen Hals und flüsterte so, dass auch Urs es hören musste: „Süße, meinst du nicht, dass Urs heute hier bei uns schlafen sollt?. Er braucht ein bisschen Zuneigung“. Dann kam wieder dieses schelmische Grinsen, mit dem er den Moment entschärfte und sagte: „Davon haben wir doch genug für drei“.
Ich habe schon oft gedacht, ob ich es eines Tages bereuen würde, Vincent so zu vertrauen, aber ich tue es. Aus vollem Herzen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich würde meine gesamte Seele bereitwillig in Vincents Hände legen, zu seiner freien Verfügung. Ich bin eine unabhängige, selbstständige und stolze Frau. Aber seit ich Vincent kenne weiß ich, dass ich den Gegenpol in meiner Beziehung brauche. Da kann ich schwach sein und die Führung abgeben und möchte mich seinem Willen fügen. Das ist schön, entspannend und sehr – einfach.
Mein Mann hatte eine Ansage gemacht und ich hatte sie verstanden. Wie als wäre ein Schalter umgelegt, als wären mir Fesseln abgenommen worden, wusste ich: Nun war alles erlaubt. Zur Sicherheit schaute ich trotzdem vor jedem weiteren Schritt über meine Schulter zu Vincent. Falls ihm nicht gefiel was geschah, konnte er jederzeit eingreifen.
„Natürlich haben wir das“, stöhnte ich als ich mich der Situation ergab. Ich schob mein Bein über Urs‘ Körper hinweg und zog mich auf ihn. Distanz wahrend schaute ich ihm dabei nicht ins Gesicht, sondern legte meinen Kopf auf seine Brust, und sah meinem Freund in die Augen, wo ich immer Ermunterung und wohliges Vertrauen finde. Vincent rückte ein Stück näher. Noch immer auf seinen Unterarm gestützt, streichelte er mit der anderen Hand über meinen Po. In seiner Berührung lag Zuspruch und gleichzeitig dieser Besitzanspruch auf mich und meinen Körper, den Vincent immer auszuströmen scheint, aber nun ganz besonders.
Ich wusste, dass es ihm schwerfallen musste, mich auf diese Weise jemand anderem geradezu darzubieten, aber der Reiz der Situation lag für ihn genau in diesem Nervenkitzel. Er war neugierig wie ein kleiner Junge, wohin ihn dieser Moment bringen würde, wohin er uns alle bringen würde. Ich dachte, dass er sich häufig teilweise zu unvorsichtig und ohne Rücksicht auf Verluste sexuellen Abenteuern hingab und überlegte, ob ich deshalb beleidigt sein sollte. Aber dann spürte ich Urs‘ Erregung an meinem Schenkel und meine Gedanken wurden dadurch sanft aber direkt in den Moment zurückgeholt.
Wieder flüsterte Vincents Stimme in mein Ohr. Ich spürte, dass er und Urs sich ernst in die Augen schauten als er mich fragte: „Möchtest du ihn küssen?“. Er nahm Urs‘ Gesicht in die eine Hand, mit der er sich aufgestützt hatte, und verlagerte sein Gewicht so auf uns, dass ich Urs‘ Körper unter mir noch stärker spürte. Und seine Wärme. Er fühlte sich ähnlich, aber nicht genau wie Vincent an.
Ein bisschen wirkte das Ganze, als wäre Urs ein Spielzeug und wir wägten ab, ob es uns Freude bringen würde. Urs‘ Blick wurde unsicher und zuckte kurz zu mir herüber. Ihm war wohl als einziges unangenehm zumute. Vielleicht fragte er sich, ob sein bester Freund ihn gerade testete. Und sich gleich lachend zurückziehen und über seine Hilflosigkeit spotten würde. Aber letztlich entschied er wohl, dass es Vincent zuzutrauen war, dies alles ernst zu meinen und selten kam es vor, dass er sich Vincent wiedersetzte.
Ich wusste, dass Urs – was auch immer noch vor uns lag – eine eher passive Rolle einnehmen würde, aber das entsprach nur seinem Naturell und wir waren alle wir selbst in diesem Moment.

Anstatt Vincent zu antworten begann ich vorsichtig, Urs zu küssen. Erst nur mit den Lippen, aber relativ schnell wurde daraus richtiges Knutschen. Ich hatte Urs nie zuvor mit Zunge geküsst, es fühlte sich aufregend an. Weniger fordernd als Vincent. Eher schüchtern und zögerlich und doch spürte ich, dass er nicht aufhören würde. Ich war es, die kurz innehielt, um wie an einem Meilenstein angekommen die Situation zu evaluieren.
Etwas panisch und mit flehendem Bitten um Verzeihung im Blick setzte sich Urs plötzlich auf. „Vince, es tut mir Leid. Sie ist deine Freundin, ich würde niemals wagen..“, sein Redeschwall erlosch angesichts der Tatsache, dass er sehr wohl gerade gewagt hatte, die Freundin seines besten Freundes lustvoll zu küssen.
Vincent drückte ihn, keinen Widerspruch duldend, zurück in die Kissen, küsste mich und dann Urs kurz auf den Mund, als könnte er dort entstandene Flammen löschen, ergriff Urs‘ Hand und führte sie an meinem Rücken herab bis über meinen Po und zu meinen Beinen.
Eingeklemmt zu sein zwischen Urs‘ Unsicherheit und Vincents Dominanz hatte einen überraschend erregenden Effekt auf mich und ich beschloss, diese Gelegenheit, zwei wunderschöne Männer gleichzeitig berühren zu dürfen, einfach zu genießen. Ich schloss die Augen und genoss das Gefühl als Urs wieder Kontrolle über seine Hand übernahm und zögerlich meinen Körper berührte. Ich spürte, dass sein Herz ebenso stark klopfte wie meines, aber auch er hatte wohl beschlossen, sich dem Moment nun hinzugeben, denn als ich ihn anschaute, um ihn nochmal zu küssen, waren seine Augen geschlossen und das Gesicht entspannt.
Das überraschte mich, ich musste grinsen und in einem Moment der Gedankenübertragung sah ich zu Vince, der ebenfalls darüber schmunzelte. Ich liebte diesen Mann, der mich gerade unter seiner Aufsicht seinem Freund anvertraute, in diesem Moment so sehr, dass sich etwas in meiner Brust verkrampfte. Ich fühlte mich so wohl und geborgen und sicher mit den beiden. Und obwohl ich nur einen der beiden auf romantische Art liebte, verschmolzen alle Gefühle in diesem Moment und bildeten eine neue, andere Art der emotionalen Bindung zwischen uns allen.

Davon ermutigt griff ich nach hinten zwischen Vince‘ Beine und spürte seinen harten, vor Verlangen geschwollenen Penis. Wie diesem Ruf folgend fummelte sich meine Hand in seine Boxershorts und umschloss fest den Schaft seiner Männlichkeit. Ich bewegte meine Hand daran hoch und runter. Vincents Reaktion auf sexuelle Handlungen ist immer direkt und daher war ich nicht überrascht als seine starken Arme sich wie aus dem Nichts um mich schlossen und mich kurz von Urs abhoben, um mir in einer geübt fließenden Bewegung das Höschen abzustreifen.
Ich wollte die Situation direkt eindeutig voranbringen und nutze die Gelegenheit, mir auch direkt den BH über den Kopf zu ziehen. Urs war davon wohl etwas überrascht, aber er ließ sich dann auch nicht lag bitten. Der Anblick einer nackten Frau, die nicht seine langjährige Freundin war, ließ seine Augen groß werden. Das fand ich süß und verstand es als Kompliment.
Ich setzte mich auf und auch Urs rutschte in eine aufrechtere Haltung, vielleicht um mich einmal genau anzusehen. Aber vielleicht auch, um Vincent noch einmal die Chance zu geben, ihn rauszuschmeißen. Mit benebeltem Blick umschlossen seine Hände meine Brüste. Vincent legte seinen Kopf auf Urs Bauch ab, um ohne Anstrengung die Innenseite meiner Schenkel küssen zu können.
Das Bild wie Vincents blonde Haarsträhnen zart auf Urs‘ Bauchmuskeln zu liegen kamen drang in meine durch die Erregung geschärfte Wahrnehmung. Ich spürte, dass vier Hände meinen nackten Körper erkundeten. Zwei wild und fordernd, zwei schüchtern und zaghaft. Vincents Küsse wanderten über meinen Bauch bis zum Venushügel. Ich hatte mich glücklicherweise frisch rasiert und wusste, dass diese Erkenntnis gerade ebenfalls durch Vincents Gedanken huschte. „Oh, Süße“, hörte ich ihn unter mir seufzen.
Normalerweise folgte diesen Worten immer noch ein „Ich liebe deine wundervolle glatte Muschi. Ich will sie lecken und küssen und meinen Schwanz tief in sie stoßen“, aber anscheinend machte Urs‘ Beteiligung sogar Vincent etwas schüchterner. Und so blieb er still. Ich spürte seine Zunge tastend erst an meinen äußeren, dann an meinen inneren Schamlippen.

„Vince“, Urs schien noch immer etwas mit sich zu ringen, „ich kann doch nicht…“. In dem Moment ließ Vince von mir ab und legte für einen kurzen Moment eine Sachlichkeit an den Tag, die wir alle brauchten, um Klarheit über die Regeln in dieser Situation zu gewinnen.
„Urs, hör zu: Ich bin hier. Ich pass schon auf. Und wir lieben dich beide. Ich möchte, dass du heute Nacht genießen kannst. Und wenn du irgendwas tust, was mir gegen den Strich gehst, wirst du das sofort merken. Versprochen“, er hatte die Augenbrauen Gehorsam fordernd hochgezogen und blickte zuerst Urs, dann mich streng an.
„Hey, wir machen nur, wozu wir Lust haben. Und hören auf, wo wir aufhören wollen“. Während er sprach zog er sich umständlich seine Boxershorts aus. „Ich werde jetzt mit meiner Freundin schlafen. Guck einfach zu, wenn du möchtest. Sie ist ziemlich heiß und ausnahmsweise darfst du auch anfassen“.
Er hatte gesprochen und genau so wurde es gemacht. Er zog mich an sich heran, sodass er eng an mich gedrückt hinter mir lag und seine nackte Erektion zwischen meine Pobacken drückte. Seine Hände umschlossen fest meine Hüften, ich hatte keine Wahl als so liegenzubleiben und ihn gewähren zu lassen. Dabei vergrub er das Gesicht in meinen Haaren und küsste meinen Hals, meine Schultern und den Rücken. Seine Atmung wurde schwerer und er war so in seine Sache vertieft, dass sich Urs wohl unbeobachtet genug fühlte, langsam wieder einzusteigen. Ich schloss nun auch die Augen und ließ sie zu.
Ich gab mich ganz Vincents Körper hinter mir hin und schloss gleichzeitig auf der anderen Seite Urs in die Arme und drückte ihn fest an mich. Ich fuhr mit den Händen durch seine Haare und er umschloss mit seinen großen Händen meine Taille und begann, mein Dekolleté zu küssen. Seine Hände wanderten an meinem Bauch nach oben und drückten dann meine Brüste zusammen. Er küsste zwischen den prallen Wölbungen entlang und ich fühlte, wie unglaublich feucht ich bereits war.
Ich war froh, dass es Vincents Hände waren, die meine starke Erregung entdeckten. Zuerst legte sich die warme Hand meines Freundes schützend über meinen Schambereich, als würde er mich gegen den Nebenbuhler abschirmen wollen. „Hm?“, setzte ich an, ich brauchte nicht viel zu sagen, Vincent verstand mich ohne Worte. „Ist schon ok. Ich finde es schön“, flüsterte er beruhigend zurück. Aber er meinte vielleicht auch Urs, denn dessen Hand war ebenfalls auf dem Weg mein Bein hinauf.

Urs‘ Berührungen waren sehr sanft und mich überlief ein Schauer nach dem Nächsten. Dies war definitiv jetzt schon einer der intensivsten Sexmomente meines Lebens.
Ich spürte, dass sich Urs nicht mehr weiter traute, also ergriff ich von Vincent inspiriert die Oberhand. Entschlossen schob ich Urs von mir weg, setzte mich vor ihn und küsste seine Brust- und Bauchmuskeln.
Er und Vince trainierten jeden Morgen in Vince‘ Fitnessraum und waren beide gestählt. Unter seiner schwarzen Boxershorts zeichnete sich deutlich seine ebenfalls großzügige Anatomie ab. Vorsichtig berührte ich sein noch bedecktes Paket. Vincent kniete hinter mir, rhythmisch drückte er sein Gemächt immer wieder gegen mich, bis sich meine feuchte Lust überall verteilt hatte. Er lockerte kurz seinen festen Griff um meine Hüfte. Er war abgelenkt davon, was gerade zwischen mir und Urs geschah. Aber nicht negativ, er war neugierig und gespannt.
Beide hatten ihre Augen fest auf mich gerichtet als ich langsam begann Urs‘ Beule zu streicheln. Ich küsste über dem Bund seiner Boxershorts entlang und steckte dabei einen Finger nach dem anderen darunter. Neckend schaute ich zu Vincent. „Na Süßer, ich zieh jetzt deinem besten Freund die Hose aus“, dachte ich und Vince nickte kaum merklich als hätte ich es laut gesagt.

Dann widmete er sich wieder seiner Aufgabe. Er nahm seinen Schwanz in die Hand, rieb ihn noch zweimal zwischen meinen Beinen hin und her und drang dann mit einem Stoß bis zum Anschlag in mich ein. Ich musste genussvoll aufstöhnen.
Vincents Glied war genau so lang und breit, dass mich ein leichter ekstatischer Dehnungsschmerz durchfuhr. Der Sex war über mich gekommen, nun war ich Butter in Vincents und Urs Händen. Langsam zog ich Urs‘ Boxershorts nach unten und konnte seinen den zweiten Penis des Abends betrachten.
Penisse sind ja nicht oft ansehnlich, aber sowohl er als auch Vincent sind von der Natur gesegnet. Ich betrachtete Urs‘ perfekte Größe, Form und seine glatte, glänzende Eichel, die ich einfach nur mit meinen Lippen umschließen wollte.

Und dann plötzlich nicht mehr.
Durch Vincents stärker werdende Stöße wogte mein Körper vor und zurück. In einem etwas schnelleren Takt rieb ich nun Urs‘ Penis, aber ich konnte ihn doch nicht in den Mund nehmen. Anscheinend war hier meine Grenze der außermonogamen Intimität erreicht. Vince, mein Retter, hatte mein Zögern wohl bemerkt und bevor die Situation komisch wurde, änderte er wieder alle Variablen.
Er ließ von mir ab, schob mich zur Seite wie als lege er mich für später auf Eis. Herausfordernd schaute er nun Urs an. Es war sein Sexblick. Aber war es noch sein Sexblick, wenn er Urs anschaute? Dann änderte sich der Blick wieder in das schelmische Grinsen.
„Lass mal vergleichen“, sagte er zu Urs und rutschte auf Knien an ihn heran. Die beiden kicherten. „Nur einmal im Leben sollen sich unsere Schwerter kreuzen“, bemühte sich Urs, ebenfalls zu scherzen. Es war ein kindisches Spiel zwischen Jungs und nur das waren sie in diesem Moment. Sie spielten und ich war wie nicht anwesend. Aber sie berührten sich nicht, da war wohl ihre Grenze der freundschaftlichen Intimität erreicht. So einfach ergaben sich in der Nacht die Regeln, sie waren einfach da und offen für jeden erkennbar.
Dann zog Vincent mich zurück in seine Arme und prahlte: „Schau sie dir an, ist sie nicht wunderschön?“.
Urs legte seine Stirn an Vincents, eine häufige Geste zwischen den beiden. „Das ist sie. Ihr seid beide wunderschön. Und ich liebe euch auch, wirklich“, antwortete Urs. „Du kannst stolz sein, eine solche Frau zu haben“.
„Du darfst sie nehmen, Urs“, flüsterte Vince. „Nimm sie“, und wie um diese Aussage unmissverständlich zu machen, griff er nach einem Kondom auf unserem Nachtschrank und drückte es Urs entgegen.
Ich weiß nicht, wie Urs reagierte und ich merkte nicht, wie er das Kondom überstreifte. Denn Vincent legte sich vor mir hin, zog mich zu ihm herab und küsste mich. Er versuchte, heimlich Blickkontakt herzustellen. Er wollte wissen, ob er zu weit gegangen war. Zur Antwort küsste ich seine Augenlider zu, seine Nase und seinen Hals. Meine Hände wanderten nach unten und schlossen sich fest um seinen Penis. Ich küsste an ihm herab und massierte weiter. Ich begann ebenfalls schwer zu atmen und fühlte Urs‘ Bewegungen hinter mir. Auch er brauchte wohl meine Bestätigung.
„Ja… Urs..“, konnte ich zwischen dem Stöhnen herausbringen. „Ja….“. Ich streckte ihm meinen Po ganz leicht entgegen und fühlte dann wie er vorsichtig ansetzte und nur die Spitze seines Penis langsam in mich schob. Auch er dehnte meine Muschi so, dass es angenehm zog. „Ohh, ist das gut….“, flüsterte ich mehr zu mir selbst.
Eine Lust, von beiden Seiten penetriert zu werden, durchfuhr mich, also nahm ich Vincents Schwanz so tief wie ich konnte in den Mund und lutschte an ihm entlang. Gleichzeitig schob sich Urs endlich ganz in mich hinein und begann mich langsam und zärtlich, aber konstant, zu vögeln. Immer wenn er mit seinem Schwanz anstieß rutschte mein Mund an Vince hoch bis ich fast würgen musste. Beide benutzten mich für ihre Befriedigung, aber beide liebten mich. Und ich liebte beide. Ich wollte ihnen gut tun, so wie sie mir gerade gut taten. Immer schneller bewegte sich Urs in mir hin und her und ich wusste, dass ich gleich kommen würde. Eine Sekunde lang durchzuckten mich Schuldgefühle, einen anderen Mann so sehr zu genießen. Und das ohne Scham direkt vor der Nase meines Freundes.
Aber da überkam mich mein Orgasmus. Er begann tief und wurde immer stärker. Meine Muschi zog sich rhythmisch eng um Urs‘ Penis zusammen, als wolle sie ihn niemals hergeben, Trotz Vincents prall geschwollenen Gemächts in meinem Mund brachte ich es fertig leise, aber immer schneller und höher zu stöhnen.
„Ahh… oh, ahhh“, entfuhr es mir. Urs stieß jetzt ein paar Mal heftiger und tiefer zu als vorher, dann verlagerte er sein Gewicht leicht über mir und ich spürte, wie er heiß in mich ejakulierte. Ich wünschte mir in dem Moment nichts mehr als jetzt sofort Vincents warmen Samenerguss in meinem Mund zu schmecken, um den Moment perfekt zu machen.
Wie auf’s Stichwort erhörte mein wundervoller Freund meinen Wunsch. Sein Körper verkrampfte sich, auch er stöhnte leise auf. Seine Hände hielten fest meinen Hinterkopf fest im Griff und er ließ sein Glied selber noch einige Male langsam und genussvoll in meinem Mund hin und hergleiten. Dann kam er für einen wundervollen Moment in meinen Mund bis auch sein Körper sich mit einem befriedigten Zittern entspannte. Schwer atmend und schwitzend ließen beide Jungs von mir ab.

Urs machte sich daran, das Kondom abzustreifen und zu entsorgen und gab Vincent und mir einen kleinen Moment zu zweit.
„Ich liebe dich“, presste Vincent erschöpft hervor. Er rückte sich meinen Körper zurecht und kuschelte sich so eng an mich, wie er konnte. „Ich dich auch, Vince“, schaffte ich zu sagen. Die Worte waren nicht ausreichend, aber Bessere gab es auch nicht für dieses überwältigende Gefühl der Zuneigung, das ich in dem Moment für ihn verspürte.
„Ist alles ok?“, fragte er mich und zog mich noch etwas enger an sich, sodass mir weiterhin die Luft wegblieb. Für mich war alles ok. Mein Körper fühlte sich warm und wohlig an und meine Gedanken waren stumpf und zufrieden.
Dennoch dämmerte mir, dass wir uns sehr bald mit dem Geschehenen auseinander setzten müssten. Doch das konnte aufgeschoben werden. Ich drückte Vincent so fest ich konnte zurück und sagte noch einmal: „Ich liebe dich“.
Da fiel Urs zurück ins Bett. Er legte sich mit unter die Bettdecke, aber mit dem Rücken zu uns. Ob aus Scham oder um uns die Möglichkeit zu geben, unseren Pärchenmoment auszudehnen, wusste ich nicht. Das waren Themen für den nächsten Tag.
Noch immer erschöpft, aber langsam etwas tiefer atmend und zwischen den Beinen pochend kuschelte ich mich zwischen die beiden besten Männer der Welt und schlief beschützt und geborgen ein.

  • Geschrieben von Archie_B
  • Veröffentlicht am 27.04.2019
  • Gelesen: 20840 mal

Kommentare

  • Blackraven7827.04.2019 23:26

    Profilbild von Blackraven78

    Liebe Archie B,

    sehr schön geschrieben. Tolle erste Geschichte mit viel Respekt für beide Geschlechter. Gefällt mir sehr gut.

    5 Sterne von mir.

    Liebe Grüße

    Blackraven78

  • Archie_B27.04.2019 23:50

    Vielen lieben Dank, Blackraven78!

    Ich freue mich sehr über das Kompliment. Dann werde ich mir doch mal deine Werke zu Gemüte führen ;)

    Liebe Grüße zurück,
    Archie.

  • Mone28.04.2019 06:32

    Wunderbar ,ein Hochgenuss vielen Dank für dieses romantische Meisterwerk

  • Archie_B28.04.2019 11:24

    Danke, Mone! "Meisterwerk" ist ein großes Lob :)

  • Mone28.04.2019 11:42

    Es ist einfach so

  • Harrywald (nicht registriert) 28.04.2019 15:03

    Hey

    Da wird man ja neidisch bei so tollen Männern. Weiter so tolle Story.

    Lg

  • doreen28.04.2019 17:52

    Toll geschrieben :)

  • CS28.04.2019 18:43

    Glückwunsch!

  • Archie_B28.04.2019 19:03

    Danke an alle!! Schön zu hören, dass man meinen Geschmack teilt und wertschätzt :)

  • MichaL29.04.2019 00:28

    Profilbild von MichaL

    Wow, endlich mal wieder eine Geschichte, die so richtig unter die Haut geht! Du schreibst sehr gefühlvoll und verstehst es, Deinen Leserinnen und Lesern auch die Gefühswelt Deiner Protagonisten nahe zu bringen. Erst hierdurch wird die Erotik so fühlbar, das man sich beim Lesen selbst mitten im Geschehen zu befinden scheint.

    Ich freue mich, bald noch eine weitere Geschichte von Dir mit fünf Sternen bewerten zu dürfen!

  • LuckyBen30.04.2019 14:07

    Profilbild von LuckyBen

    Liebe Archie_B,

    du hast hier einen wunderbaren Erstling hin gesetzt! Herrlich, mit welch schönen Worten du die verschiedenen Situationen beschreibst.

    Ich freue mich auf weitere Geschichten von dir!

    5* dafür.

    LG
    Lucky

  • Archie_B03.05.2019 16:22

    Vielen lieben Dank MichaL und LuckyBen für eure tollen Worte!
    Ich sehe, mein wunderbares Dreier-Erlebnis hat es in die Empfehlungen der Redaktion geschafft. Das freut mich riesig :)
    Ich werde mich sehr bald darum kümmern, von noch einem Abenteuer zu berichten, vielleicht von einem ganz besonderen Poker-Abend bei Vince .... ;)

  • Ossi12.05.2019 06:36

    Profilbild von Ossi

    Eine sehr gut geschriebene Geschichte die direkt anspricht, da freut man sich gerne auf weitere tolle Abenteuer :)

    5 Sterne

  • Petersch0707 (nicht registriert) 28.05.2019 06:27

    Eine wundervolle geschichte wo alle ihren schönen spaß haben?

  • Archie_B31.05.2019 22:59

    Ich freue mich riesig über euren Zuspruch. 8ch hoffe, bald noch ein Erlebnis mit Vince veröffentlichen zu können:)

  • alex-cac12.06.2019 13:40

    Sehr, sehr, sehr schön - geschrieben
    - erotisch
    - nachvollziehbar.
    Die 5 Sternchen sind zu wenig. Deshalb landet diese Geschichte im Schatzkästchen.

    LG alex-cac

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