Erotische Geschichten

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Das Hotelzimmer

4,3 von 5 Sternen
© by Alexa Night

„Und denken sie bitte an den Gast heute Abend, junges Fräulein!“, wiederholte sich mein Vater, bevor er sich mit meiner Frau Mutter aufmachte zu seinem geschäftlichen Termin in Koblenz. Es waren die goldenen Zwanziger, genauer gesagt, schrieben wir das Jahr 1926. Meine Eltern waren aus gutem Hause und betrieben ein Gasthaus in Marburg am Rande des Rothaargebirges. Der Termin diente zur Anwerbung von Geschäftsleuten, welche sich zu besonderen Konditionen in unserem Hause niederlassen vermochten.

Ich selbst habe im Alter von 22 Jahren die Aufgabe, meinen Eltern im Gasthaus zur Hand zu gehen, wann immer sie mich brauchten. Es war ein Freitagabend und keines der zehn Zimmer unseres Hauses war belegt. Es war das Wochenende nach dem Passionsfest und nach der Vollbelegung hatten wir es etwas ruhiger. Doch erwarteten wir immerhin am späten Abend noch einen Gast. Gelangweilt schaute ich gegen 21 Uhr noch einmal an meiner Haustracht herunter und richtete meine Haube. Der Herr Vater wollte die Etikette wahren und so waren die Frau Mama und ich gezwungen, eine für unsere Region eindeutige Tracht als Dienstkleidung zu tragen. Der Herr Vater trug ja schließlich auch einen Zwirn wie der Herr Stresemann von der Politik.

Aber das Dienstkleid war ungemütlich und die Unterwäsche, welche aus einem kratzigen Büstenhalter, einem engen Mieder und einer Strumpfhose bestand, kitzelte und kratzte an allen Kanten. Aber ich hatte mir eigenmächtig Arbeitserleichterung verschafft, indem ich mich der Strumpfhose, dem Mieder und dem kratzigen Büstenhalter entledigte. Stattdessen wechselte ich das kratzige Zeug gegen meine Unterwäsche, bestehend aus einem knappen Spitzenrock, einem leichten Spitzenbüstenhalter und einem normalem Schlüpfer in weiß.

Ganz in Gedanken versunken erschrak ich, als es plötzlich an der Tür schellte. Ich richtete meine Haube und tat auf. Es war der Gast, ein junger Mann unweit älter als ich, der mich anlächelte und mich begrüßte. Wir gingen zur Rezeption und ich nahm alle wichtigen Daten von dem Mann auf. Doch als er mir seinen Namen sagte, zuckte ich zusammen. Joseph Stein, den Mann kannte ich doch... Er war ein junger Mann, der in der selben Straße aufgewachsen war. Wir haben uns damals schon oft verabredet. Da ich als junge Dame die Mädchenschule besuchte, sah ich ihn nur in der spärlichen Freizeit, die uns damals blieb. Dann irgendwann war er verschwunden. Und nun wieder in seiner Heimat? Er sah mir in die Augen, als ich meinen Kopf wieder hob und sagte: „Aber sie sind doch das Fräulein Elisabeth! Ich habe sie einige Jahre nicht gesehen!“ Und doch hatte er mich wieder erkannt.

„Doch, doch! Fräulein Elisabeth Wessel! Natürlich, Wessels Gasthaus!“ Ich war entzückt, dass er mich wieder erkannte. Ich hatte damals für den jungen Joseph geschwärmt. Ich hatte sofort weiche Knie und meine Hand zitterte, als ich seine restlichen Daten erfasste. Dann nahm ich den Schlüssel und sagte: „Dann folgen sie mir bitte, mein Herr!“ Ich ging vor, die Treppe hinauf und wies ihm das Zimmer, welches ich erst zwei Stunden zuvor bereitete.

Ich stand an der Tür und öffnete diese, damit er an mir vorbei in den Raum treten konnte. Mit einem Nicken, gab ich ihm die Ehre und wollte gerade die Tür hinter ihm schließen, als er sich noch einmal zu mir drehte und fragte: „Sie zeigen mir das Zimmer nicht? Fräulein Elisabeth?“ Ich zögerte und nickte noch einmal kurz. Dann trat ich nach ihm ins Zimmer und zeigte ihm alles. Das allerdings war nicht üblich. Der Gast war König und man zwängte sich nicht auf. Nachdem er sich alles in Ruhe ansah, legte er seine Tasche auf das französische Bett und öffnete sein Jackett. Er hatte einen ähnlichen Zwirn, wie mein Vater, nicht so olle Knickerbocker, wie die meisten Männer sie trugen. Er sah vorzüglich aus und ehe ich in Verlegenheit kam, betonte er: „Aber sie haben sicher noch eine Menge Arbeit vor sich!“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, mein Herr! Das Haus ist leer ... Entschuldigen sie … fast leer und die Herrschaften sind geschäftlich verhindert!“ Ich verließ das Zimmer und konnte seine Blicke spüren, die immer noch an meinem Kleid hingen. Meine Beine waren nackt.

Ob ihm das imponierte? Ich wusste es nicht. Dann plötzlich öffnet er noch einmal die Tür und bat mich zur späteren Zeit noch einmal mit einer Zigarre und einem hauseigenem Cognac zurück zu kehren. Ich knickste vor ihm und sagte: „Natürlich, mein Herr! Wie sie es wünschen!“

Schnell begab ich mich in den Keller und holte einen französischen Cognac, den der Herr verlangte und stellte die Flasche auf ein Tablett, mit dem ich dann eine halbe Stunde später mit der verlangten Zigarre aus kubanischem Tabak zurück an die Tür des belegten Zimmers zurück kehrte. Ich klopfte und wartete, bis mir aufgetan wurde. Glücklicherweise hatte ich alle meine Arbeiten erledigt und konnte demnächst meinen Tag abschließen. Das Haus war verschlossen. „Kommen sie, Fräulein Elisabeth!“, holte er mich samt Tablett ins Zimmer und schloss die Tür. Erst stand ich ohne Plan mitten im Raum, aber dann nahm ich eines der beiden Gläser von der Anrichte, schenkte ihm den edlen Tropfen ein und reichte ihm das Glas. Er fasste um meine Hand. „Aber nein, erweisen sie mir die Ehre und kosten ihn!“ Ich schüttelte den Kopf und sagte: „Es ist spät mein Herr …“ Doch er bestand darauf und ich wollte ihm den Gefallen nicht abschlagen. So nippte ich an dem Cognac und verschluckte mich fast daran. „Oh Gott! Nicht so schnell!“, lachte er und klopfte sanft auf meinen Rücken. Mir ging das durch und durch. Nun lockerte er seine Krawatte und zog sie über den Kopf.

Sein Hemd knöpfte er etwas weiter auf, so dass man eine leichte Behaarung auf der Brust sehen konnte. Er war wirklich ein gestandener Mann. „Kommen sie. Setzen sie sich. Ich brauche ihren Rat!“, sagte er und wies mir das Bett. „Aber mein Herr, es schickt sich nicht, das Gemach des Gastes zu betreten!“, wehrte ich ab. Doch es brachte nichts. Er zündete sich die Zigarre an und fing an zu reden. Eine wirklich zwiespältige Konversation, die er begann.

Ich saß derweil doch auf dem Bett und hörte ihm zu. Er erzählte von seiner Abreise aus der Heimat, von Paris und seiner zukünftigen Braut, die er in naher Zukunft ehelichen würde. Zu Schade, denn er wäre der perfekte Mann und der Herr Vater wartete auch schon darauf, dass sich irgendwann mal ein Herr aus gutem Hause für mich interessieren würde. Damals war es so, dass die Wahl des Gemahls in erster Linie der Entscheidung der Eltern zu Grunde gelegt war. War eben der Zeitpunkt noch nicht gekommen für mich. Derweil übergab der Herr mir das Glas und schenkte selbst ein. „Zum Wohle, Fräulein Elisabeth!“, sagte er und nun musste ich die Hälfte des großzügig eingegossenen Cognac trinken. Der hochprozentige Alkohol stieg mir sofort zu Kopf und nun setzte sich Joseph neben mich. Ich war sehr verlegen und gab ihm den Rest Cognac und sagte: „Zum Wohle!“ Er trank und paffte an der Zigarre. Dann drehte er sich zu mir und lächelte. „Fräulein Elisabeth, wie soll ich meine Braut ehelichen, wenn ich doch über keinerlei Erfahrungen auf dem Gebiet habe.

Da wurde es mir leicht unangenehm. „Ich bitte sie inständig, mir zu helfen!“, sagte er voller Panik und stand auf. Er zögerte und legte den Finger auf seine Lippen. Dann marschierte er auf und ab. Plötzlich sagte er: „Wenn ich sie nun bitten würde, sich in die Situation meiner Braut zu versetzen. Dann könnte ich sie ganz offen fragen, was ich tun würde oder sollte?“

Ich verstand die Frage erst nicht, aber er machte Ernst und ich musste mich ganz auf das Bett setzen. Aber ich nickte und spielte diese Situation mit. Er knöpfte sein Hemd auf und zog es aus, um es auf den Stuhl zu legen. Dann öffnete er die Hose seines Anzugs und ließ diese fallen. Er entledigte sich der Schuhe und Strümpfe und schenkte sich noch einen Cognac ein, den er zum Abnippen wieder an mich gab. Er kniete vor mir auf dem Bett und überlegte. „Ich komme also zu ihnen in das gemeinsame Schlafgemach und ...“ Er stockte. „Aber sie liegen dann nicht mit samt des Hochzeitskleides auf dem Gemach, oder?“ Ich nahm schnell einen großen Schluck des Cognac, worauf hin Joseph seine noch glimmende Zigarre in den Aschenbecher auf dem Nachttisch legte. „So geht das nicht!“, sagte ich und war mir sicher, dass seine Hochzeitsnacht doch nicht so kompliziert sein konnte. Ich hatte doch selbst keine Ahnung, wie man eine perfekte Hochzeitsnacht verlebte. „Ich hätte weniger an, schätze ich!“, sagte ich und öffnete ganz langsam meine Tracht und nahm die Haube ab. Mein fast goldenes Haar löste sich aus der Haube und fiel an mir herunter. Da sah er mich an und sagte:

„Sie sind sehr hübsch, Fräulein Elisabeth!“ Nun ja, die Gelegenheit verlangte es, dass ich das Kleid auszog und so saß ich in der knappen Unterwäsche auf dem Bett. Mir war warm und als Joseph mich fast nackt auf dem Bett sitzen sah, regte sich die Männlichkeit in seiner Hose. „Ich würde zu ihnen kommen!“, sagte er und krabbelte auf das Bett. Nun kniete er vor mir und sah mir in die Augen. „Sie bringen mich in eine sehr prekäre Lage!“, sagte ich und verstummte wieder.

Doch Joseph war ganz in Gedanken und fragte immerzu, was er machen durfte oder sollte. Ich hatte keinen anderen Ausweg und versuchte ihm zu erklären, dass er die Frau seines Lebens nur ganz sanft berühren sollte. Ich nahm seine Hand und führte sie an meinem Oberschenkel zwischen meine Beine. Ganz langsam schoben sich seine Finger an den Innenseiten meiner Oberschenkel zum Schlüpfer, der mittlerweile etwas feucht geworden war. Seine Fingerspitzen kreisten auf dem seidenen Stoff und mir wurde warm und kalt. Ich schloss die Augen und seufzte leise. „Ist das so gut?“, fragte er verunsichert und wartete auf meine Antwort. Doch ich ließ meinen Kopf nach hinten fallen und machte den Mund weit auf. Er streichelte mich ganz sanft und es kam ein lautes „Aaaahhh“ aus meinem Mund. Meine Hand schlich sich über die leicht behaarten Beine an seinem Körper hoch und schnell hatte ich die pralle Männlichkeit in den Fingern. Ich schob meine Finger seitlich unter die Unterhose und fasste das steife Glied an.
„Pfff“, zischte er. „Ich glaube, diese Hochzeitsnacht werde ich nicht überleben!“ Er war erregt und verunsichert zugleich, aber er streichelte mich weiter und hatte auch seine Finger unter meine leicht feuchte Unterhose geschoben. Er musste einfach fühlen, dass ich total nass war. Vielleicht hatte er mehr mit seiner Erektion zu kämpfen? „Und dann?“, fragte er, als ich meinen Kopf etwas zur Seite neigte. Ich seufzte: „Dann werden sie vermutlich ihre Braut des Höschens entledigen und sich selbst frei machen. Ich zog meinen Büstenhalter aus und beobachtete, wie Joseph mit zittrigen Fingern meine Unterhose über die Beine zog.

Er stand auf und entledigte sich seiner Hose. Ein steifes wohl geformtes Glied zeigte nach vorn und Joseph kam wieder aufs Bett. „Und dann?“, fragte er neugierig. Ich überlegte und klappte meine Beine auseinander. Er hatte einen freien Blick auf meinen nassen Schlitz, der in dem Moment nur darauf wartete, erobert zu werden. „Dann denke ich, wird die Braut dem Herren den Weg zu sich zeigen, worauf hin er sie erobern wird!“ Wie das letztendlich werden würde, wusste auch ich nicht. Ganz langsam schob sich Joseph zwischen meine Beine und fing wieder an mit seinen Fingern meine jaulende Muschel zu streicheln, die sich ihm feucht hingab. Ich griff zwischen uns und leitete sein Glied geradeaus zwischen meine Beine. Seinen Finger, der derweil in mir steckte, zog er heraus und flüsterte in mein Ohr: „Und da muss ich dann hin!“ Ein leises „Ja“ aus meinem Mund.

Dann schob er sich ganz zwischen meine Beine. Sein Glied drang in mich ein und mit einem lauten Schrei krallte ich mich an Joseph fest. Er kam immer tiefer und nach einem kleinen Druck hatte er mir die Jungfräulichkeit genommen, worauf hin er sanft in mir glitt und mir nach ein paar Stößen meine Muschel glühen ließ. Ich fing an zu stöhnen. „Hör nicht auf. Bitte höre nicht auf!“ Dann wurden die Stöße tiefer und fester. Seine Lippen suchten nach meinen und wir küssten uns wild, wie ein junges verliebtes Paar. Ich sah es in seinen Augen, dieses Feuer und die Erregung. Mit lauten Seufzern tobte er in mir, bis meine Lust nach einem lauten Schrei abflaute. Er zuckte und ergoss sich in mir. Dann sank er auf mich herab und sagte:

„Fräulein Elisabeth, das war ein sehr schöner Moment!“ Ich atmete schnell und meinte: „Lisa, mein lieber Joseph. Ich bin immer noch die Lisa, welche du aus der Nachbarschaft kennst!“ Ich erwachte am Samstagmorgen in dem Bett des Gasthauses neben dem nackten Herrn Joseph, der sich an diesem Morgen noch einmal vorsichtig von hinten auf mich legte und mich mit einem unsittlichen Akt lieb weckte. Er liebte mich, wie ein Ehemann und zeigte mir, was es hieß mit einem Mann intim zu werden. Nach ein paar Stunden erhob ich mich aus dem Gästebett und sah erschrocken auf einen kleinen roten Fleck, der auf der Unterdecke eingetrocknet war. „Entschuldige!“, sagte ich. „Ich werde das gleich richten!“ ich zog mich an und verließ unter Tränen das Zimmer …
  • Geschrieben von AlexaNight
  • Veröffentlicht am 27.05.2013
  • Gelesen: 8128 mal
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Kommentare

  • CS29.11.2018 12:03

    Diese Geschichte ist so ungewöhnlich, daß ich sie für die Startseite vorgeschlagen habe ( für ein paar Monate!)
    Aber "On Air" ist auch gut! Im Jul 2015 haben Sie aufgehört hier zu veröffentlichen. Heute haben wir doppelt so viele Besucher! Wenn Sie eine neue Geschichte reinstellen, werden Sei für alle neuen Besucher wieder sichtbar! Wie bei Orion sind hier 40% der Besucher Frauen bis 40 Jahre

  • MichaL13.12.2018 21:02

    Profilbild von MichaL

    Wirklich eine wundervolle Geschichte!

  • Der_Leser18.12.2018 10:34

    Toll! Einfach toll!

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