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Veröffentlicht von SanneAnderson am 08.04.2026

Zwischen Verlangen und Wiedersehen

2841 mal gelesen 4 Kommentare 23 - 28 Min. Lesezeit
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Liebe Lesebegeisterte,

Diese Geschichte ist mehr als bloße Worte auf Papier. Sie ist ein Flüstern in der Nacht, ein Atemzug zwischen zwei Herzschlägen – geschrieben für alle, die wissen, dass wahre Erotik längst beginnt, bevor Hände sich berühren.

Es ist eine neue Geschichte von Andrea und Juliane, zweier junger Frauen, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet und die die Sehnsucht endlich zusammenführt.

Viel Spaß mit meiner neuen Geschichte „Zwischen Verlangen und Wiedersehen“, einer Fortsetzung der Geschichten „Pferdemädchen“ und „Auf dem Weg nach Rügen“.

Wer sich in diesen Zeilen wiederzuerkennen glaubt, möge wissen: Alle handelnden Personen und Namen sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit ist dem Zufall – oder vielleicht der Sehnsucht – geschuldet.
Lesen ist sexy. Und es macht sexy. Vorausgesetzt, man hält das Richtige in den Händen.
Lasst eure Fantasie los. Die Geschichte hat gerade erst begonnen.

In diesem Sinn, viel Freude.

Eure
Sanne Anderson.

Der Hof öffnete sich vor ihr wie eine andere Welt: Pferdehufe auf altem Pflaster, der Geruch von Heu und Erde, das leise Schnauben der Tiere. Andreas Herz schlug schneller – nicht wegen des Weges, den sie hinter sich hatte, sondern wegen eines einzigen Namens, der in ihr hallte wie ein Echo.

Juliane!

Irgendwo zwischen Stallungen und Sonnenlicht würde sie sein. Irgendwo wartete sie.

Andrea fragte eine der ihr entgegenkommenden Frauen nach Juliane.„Sie ist im Stall in der Futterkammer.“, sagte eine Reiterin und wies ihr den Weg. Leise schlich sie sich an die Tür der Kammer und beobachtete Juliane bei ihrer Arbeit. Dann ein kleines Hüsteln von ihr.

Juliane drehte sich abrupt um. Ihre Augen weiteten sich, für einen Moment schien alles stillzustehen. Kein Wind, kein Rauschen, nur der Blick, der alles sagte.

„Du bist da!“, flüsterte sie.

Andrea nickte. „Natürlich. Oder war die Botschaft „Komm nach Rügen. Ich warte.“, etwa nicht für mich? Sie hielt den Zettel den Juli ihr geschrieben hatte, fest in ihrer Hand. „Doch! - “, flüsterte Juli mit ein paar Freudentränen in den Augen, „das war er.“

Juliane trat einen Schritt näher, ihre Hände noch leicht staubig vom Futter. Andrea ließ den Zettel langsam sinken, als hätte er seine Aufgabe erfüllt. Die beiden standen sich gegenüber. Lange blickten die jungen Frauen sich tief in ihre wundervollen Augen. Dann endlich fielen sie sich in die Arme. Ihre Lippen fanden zueinander. Julies Küsse schmeckten noch viel besser als einst im Internat, dachte Andi so für sich, während sie den vertrauten Geruch von Juliane tief in sich aufsog. Lange standen die beiden Frauen so wild küssend in der Futterkammer, ehe ihre Lippen voneinander lassen konnten. „Ich gestehe, diese, deine Nähe hat mir gefehlt. Komm mit!“, flüsterte Juli Andi zu. Schon griff sie nach ihrer Hand, während irgendwo draußen ein Pferd wieherte. „Komm, ich zeig dir, wo du wohnen wirst, natürlich in meinem – nein in unserem gemeinsamen Zimmer.“ Schon zog sie Andi mit festem Schritt in Richtung Haupthaus. „Ich möchte dich zuerst aber gerne meiner Ma vorstellen. Sie kennt dich schlussendlich nur aus meinen Erzählungen und von den unzähligen Bildern.“

Die schweren Holzdielen knarrten unter ihren Schritten, als sie das Haupthaus betraten. Der Flur war modern eingerichtet und lichtdurchflutet, anders als Andrea es erwartet hatte. An den Wänden hingen gerahmte Fotos von Pferden, Reitturnieren und lachenden Mädchen in Reitkleidung. Der Duft von frischem Holz, Leder, Heu und Lavendel lag in der Luft.

Juliane hielt Andis Hand noch immer fest, als wäre sie ein kostbarer Fund, den sie nicht wieder verlieren wollte. „Sie ist wahrscheinlich in ihrem Büro.“, sagte sie leise. Juliane öffnete eine Tür am Ende des Flures behutsam, als wolle sie die Ruhe darin nicht stören. Das Büro war schlicht, aber liebevoll eingerichtet. Ein großer Schreibtisch aus hellem Holz, Regale voller Pferdefachliteratur, ein Fenster mit Blick auf die Koppeln. Am Schreibtisch saß eine Frau mit silbernen Strähnen im dunklen Haar, die gerade etwas in ein Notizbuch schrieb. Als sie die beiden bemerkte, hob sie den Kopf und lächelte.

„Ich darf dir vorstellen!“, sagte Juli. „Magarete-Katharina-Eleonore Freifrau zu Eulenberg. Aber ich nenne sie der Einfachheit halber liebevoll Ma.“, sagte Juli, während sie mit einer liebvollen Handbewegung auf die Frau hinter dem Schreibtisch zeigte. „Ma!“, sagte Juliane, ihre Stimme ein wenig heller als sonst. „Darf ich dir jemanden vorstellen? Das ist Andrea.“

Die Frau stand auf, trat näher und musterte Andrea mit einem Blick, der zugleich neugierig und vertraut wirkte. „Andrea... die Andrea? Die mit den vielen verrückten Ideen und den wilden nächtlichen Aktionen im Internat? Die junge Frau, die fest zu ihrer Meinung steht und deswegen fast vom Internat geflogen wäre?“

Andrea lachte überrascht und verlegen zugleich. „Ja, die bin ich wohl. Und sie müssen Julis Ma sein – ich habe viel von ihnen gehört.“

„Dann willkommen auf dem Hof der zu Eulenbergs!“, sagte sie und nahm Andrea herzlich in den Arm. „Du darfst mich Magarete oder auch einfach nur Ma nennen.“ Julianes Mutter bemerkte den freudigen Glanz in den Augen ihrer Tochter. „Juli hat oft von dir gesprochen. Ich hatte das Gefühl, du gehörst längst hierher.“ Juliane errötete leicht, doch ihr Blick blieb fest auf Andrea gerichtet. „Ich habe nie aufgehört, von dir zu erzählen.“

Magarete lächelte wissend, als sie die beiden jungen Frauen betrachtete. „Dann komm erst mal an. In der Küche unten gibt es frischen Apfelkuchen und starken Kaffee, wenn du magst.“ Andrea nickte dankbar, doch ihr Blick blieb an Juliane hängen. Die Berührung ihrer Hand war noch immer da, wie ein stilles Band, das sich über die Jahre gespannt hatte und nun endlich wieder festgezogen wurde.

Sie folgten Magarete in die große Wohnküche, wo Sonnenlicht durch die bodentiefen Fenster fiel und die Wärme des Raumes sich wie eine Umarmung anfühlte. Der Apfelkuchen duftete nach frischem Zimt, Butter und Kindheit. Während sie sich setzten, begann ein Gespräch, das zugleich leicht und bedeutungsvoll war.

„Weißt du,“, sagte Magarete, während sie Kaffee in die großen Becher einschenkte, „Juli hat mir mal einen Brief gezeigt, den du ihr geschrieben hast. Da stand: „Wenn ich je einen Ort finde, an dem ich ganz ich sein darf, dann hoffe ich, dass du dort schon auf mich wartest.“

Andrea schluckte verlegen. „Ich erinnere mich. Ich wusste nicht, ob sie ihn wirklich gelesen hat.“

Juliane sah sie an, ihre Stimme weich. „Ich habe ihn nicht nur gelesen. Ich habe ihn aufgehoben... Und - ich habe gewartet.“

Später, als die Sonne sich langsam senkte, führte Juliane Andrea in ihr Zimmer im oberen Stockwerk. Juliane öffnete die Tür. Es war modern eingerichtet, aber trotzdem voller Persönlichkeit und Andrea trat in eine Welt ein, die auf den ersten Blick alles über ihre Gastgeberin verriet. Andrea strömte ein Duft entgegen, der sofort Geborgenheit versprach, eine Mischung aus frischem Holz, Heu, Leder und einem Hauch Lavendel, der von einem kleinen Stoffbeutel am Fenster herüberwehte. „Das ist also… dein Reich“, murmelte Andrea und ihre Stimme klang leiser als sonst. Juliane nickte, ein wenig verlegen, aber auch stolz. „Ja. Hier… bin ich irgendwie ich.“

Das Zimmer wirkte nicht einfach eingerichtet – es wirkte bewohnt, geliebt, gestaltet mit Herz und Träumen. Der Raum war groß – großzügig groß, wie es sich für jemanden gehörte, der Raum zum Atmen brauchte. Der Boden aus alten Eichendielen, von Jahrzehnten abgeschliffen und blank gelaufen, leuchtete warm im letzten Sonnenlicht, das schräg durch das riesige Panoramafenster fiel. Jede Diele erzählte eine Geschichte. Sie knarzten leise unter den Schritten, vertraut und lebendig, wie ein altes Haus, das flüstert.

Die Wände – in einem sanften, gebrochenen Weiß, das je nach Licht mal creme, mal pastellgrau wirkte – waren kaum noch zu sehen. Pferde mit fliegenden Mähnen sprengten darüber hinweg. Aquarelle, Fotografien in Schwarz-Weiß, ein großformatiges Ölgemälde, auf dem ein Rappe im Regen über eine nasse Weide galoppierte, dazwischen weite Landschaften – Hügel, Morgennebel, ein einsamer Baum am Horizont. Und überall Zeichnungen, offensichtlich von Julianes eigener Hand: skizzenhaft, lebendig, hingeworfen und doch präzise. Bleistift, Kohle, manchmal Buntstift. Menschen, Tiere, Hände, Gesichter. kleine Polaroids, mit Washi-Tape befestigt. Dazwischen chaotisch, aber liebevoll ein handgeschriebener, gerahmter Spruch:

„Mut beginnt dort, wo die Angst endet.“

Oben über dem Bett, hinter dem Kopfteil – der feine Akt, gezeichnet mit Bleistift, überlebensgroß, zeigte eine junge Frau in einer ruhigen, natürlichen Pose. Die Linien waren weich und zurückhaltend gesetzt, sodass der Körper nicht idealisiert, sondern authentisch wirkte. Durch sanfte Schraffuren entstanden ein zarter Übergang zwischen Licht und Schatten, der die Rundungen und Konturen dieses Körpers subtil hervorhob. Die Zeichnung wirkte intim, aber nicht aufdringlich. Sie fingt die Ruhe des Moments ein, die Gelassenheit der Haltung und die stille Präsenz der jungen Frau. Der Fokus lag weniger auf Nacktheit als auf Form, Ausdruck und der sensiblen Beobachtung der Künstlerin. Obwohl das Gesicht nur schemenhaft angedeutet war, erkannte Andrea sich sofort – in jeder Linie, jeder Kurve, jedem zärtlichen Strich. Ihr Herz machte einen kleinen Sprung. Sie zog Juli sanft zu sich heran, so nah, dass sie ihren Atem spüren konnte, und schaute tief in diese Augen, die sie schon so oft heimlich beobachtet hatten.

„Du hast diese Zeichnung von mir...", flüsterte Andi, „...über deinem Bett hängen?" Ein Lächeln spielte um ihre Lippen, halb ungläubig, halb geschmeichelt.

Juli erwiderte ihren Blick, ohne zu blinzeln, ohne sich zu schämen. „Und?" Ein leises, warmes Lachen.

„Du hast sie mir nie gezeigt." Es war keine Anklage. Eher ein staunendes Entdecken.

„Nein." Julis Stimme wurde weicher, fast ein Hauch. „Ich habe sie aus den vielen kleinen Skizzen zusammengesetzt – all den Momenten, die nur mir gehörten." Sie ließ ihre Fingerspitzen kurz Andis Wange streifen. „Weißt du noch, wie oft du für mich nackt Modell gestanden hast? Wie du einfach du warst, ohne dich zu verstecken?" Sie schluckte. „Es hat mich jedes einzelne Mal verrückt gemacht. Dich so zu betrachten, jeden Strich zu setzen und dabei kaum atmen zu können."

Andrea sagte nichts mehr. Sie zog Juli stattdessen noch ein kleines Stück näher – bis kein Raum mehr zwischen ihnen blieb.

Andrea schloss für einen Augenblick die Augen, als Julianes Hand erneut ihre Wange berührte. Es war eine so leichte Berührung, fast nur ein Hauch – und doch fühlte sie sich an, als würde jemand eine Tür öffnen, die lange verschlossen gewesen war. Juliane ließ ihre Finger nicht sofort sinken. Sie blieb da, sanft, ruhig, als wolle sie sagen: Ich bin hier. Wirklich hier.

Andrea öffnete die Augen wieder. Ihre Blicke trafen sich – nicht hastig, nicht unsicher, sondern wie zwei Menschen, die sich endlich trauen, das zu sehen, was schon lange zwischen ihnen schwebte. Juliane beugte sich ein kleines Stück vor. Nicht fordernd. Nicht drängend. Nur ein stilles Angebot. Andrea antwortete, indem sie ebenfalls ein Stück näher rückte. Ihre Stirnen berührten sich leicht. Ein winziger Kontakt – aber er ließ beide lächeln, als hätten sie gerade einen geheimen Schatz gefunden. Sekunden später fanden ihre heißen Lippen zueinander, verschmolzen ihre Zungen.

Das Herzstück des Raumes war das Bett – ein großes, einladendes Boxspringbett in tiefem Anthrazit, mit einem Kopfteil aus hell gebeiztem Holz. Es sah aus, als könnte man darin für immer verschwinden. Kissen in verschiedenen Grüntönen, ein wolliger Überwurf, der halb heruntergefallen war. Neben einem zerwühlten Kopfkissen lag ein kleines Plüschpferd – nicht kitschig, sondern liebevoll abgenutzt, ein Stück Kindheit, das sie nicht loslassen wollte. Daneben am Kopfkissen, das Schlafshirt, welches einmal Andrea gehörte und dass sie Juli zum Abschied aus dem Internat als Erinnerung an sich mitgegeben hatte. „Du hast es in dein Bett gelegt?“, fragte Andrea mit einem verschmitzten Lächeln auf ihren Lippen. „Nicht nur das, ich trage es jede Nacht. Damit habe ich den vertrauten Geruch von dir eng bei mir und ich träume sanft von dir.“, meinte Juli etwas schüchtern. Auf dem Nachttisch rechts davon stand eine alte Messinglampe, ein halbvolles Glas Wasser und ein gerahmtes Foto. Andrea blieb unwillkürlich stehen.

Zwei Mädchen, irgendwo zwischen sechzehn und siebzehn - im Internat, erkennbar an den schmucklosen Fluren im Hintergrund. Sie lachten – nein, sie strahlten, beide gleichzeitig, als hätte jemand im genau richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt. Ihre Köpfe nah beieinander. Zwei junge Frauen, eng aneinander gelehnt, lachend, verliebt – ein Moment, der mehr sagte als Worte. Man musste kein Wort lesen, um zu verstehen, was dieses Foto bedeutete.

Gegenüber dem Bett, in einer tiefen Wandnische, hing ein großer Fernseher – aber er wirkte fast beiläufig, als wäre er nicht der Mittelpunkt des Raumes, sondern nur ein Gast. Davor, schräg an die Wand gerückt, stand ein alter Schreibtisch aus massivem Holz, dessen Oberfläche von Tintenflecken und eingeritzten Kritzeleien gezeichnet war. Darauf thronte ein MacBook, umgeben von einem sanften Chaos aus Skizzenblöcken, Stiften, Haftnotizen und einem verblichenen Aufkleber-Sammelsurium.

Das große Panoramafenster dominierte mit einem schmalen weißen Rahmen den Raum. Draußen erstreckten sich die Weiden, die im Licht wie flüssiges Gold wirkten. Der Himmel färbte sich rosa und lavendelblau, und man konnte fast das Schnauben der Pferde hören. Draußen lagen die Koppeln in das Abendlicht getaucht, das Gras in leuchtendem Goldgrün, der Horizont schon in tiefes Orange übergehend. Und davor, auf dem breiten Fensterbrett, lagen Dinge, die jemand dort abgelegt hatte, weil er sie immer im Blick haben wollte – ein kleines Keramikpferd, ein verwitterter Stein, eine getrocknete Wildblume in einem schmalen Glas.

Die Panoramatür stand einen Spalt offen. Warme Abendluft drang herein. Man konnte die hölzerne Hollywoodschaukel sehen deren Ketten leise im Abendwind klirrten. Davor ein kleiner runder Tisch auf dem eine Weinflasche und zwei Gläser standen sowie eine Kerze geschützt in einem Windlicht. Vor dem Tisch zwei gemütliche Sessel mit weichen Decken. Die Sessel tief und einladend, schienen auf jemanden zu warten. Es war ein Ort für Sommernächte, für Gespräche, für Träume. Es roch nach Holz, nach Heu, nach Sommer und ganz verträumt wieder nach einem Hauch von Lavendel.

„Komm!“, sagte Juliane plötzlich und öffnete die Panoramatür ein Stück weiter. Der warme Wind strich herein, trug den Duft von Gras und Sommer mit sich. Die Hollywoodschaukel bewegte sich sanft, als hätte sie auf die beiden gewartet.

Juliane setzte sich, und die Schaukel gab ein leises, beruhigendes Knarren von sich. Andrea ließ sich neben sie fallen, ihre Knie berührten sich leicht. „Hier sitze ich abends oft, manchmal stundenlang.“, sagte Juli leise. Andrea schaute mit einem verträumten Blick zu ihr. „Und ich verstehe genau warum.“

Die Sonne war inzwischen fast verschwunden, und der Himmel färbte sich in Rosa- und Lilatönen. Juliane zog die Decke über ihre Beine, und ohne groß nachzudenken, legte sie auch einen Teil davon über Andreas Knie. Ihre Hände berührten sich kurz. Nicht zufällig. Nicht unbemerkt. Andrea sah auf ihre Finger, dann zu Juliane – ein Blick, der fragte, ohne Worte zu benutzen. Juliane hielt den Blick. Und in diesem Moment schien der ganze Raum – das Licht, die Weiden, die Schaukel, die Wärme – den Atem anzuhalten.

Beide Mädchen saßen eng aneinander gekuschelt auf der Hollywoodschaukel. Auf dem Tisch ein Windlicht, dessen leuchtende Kerze Licht und Geborgenheit spendete. Die Gläser gefüllt mit Rotwein. Immer wieder suchten sich ihre Münder, fanden sich ihre Lippen, fummelten ihre Hände unter den Shirts. „Es gibt da etwas das ich dir noch sagen muss.“, flüsterte Juli zurückhaltend. „Ich habe vor kurzer Zeit etwas mit einem Jungen hier angefangen. Luca, er ist auf dem Hof einer der Handwerker. Ich weiß auch nicht, wie es kam, seufzte sie Schuldbewusst, aber er ist so ein süßer Typ und neulich beim Baden, wir waren beide nackt…“, stammelte sie verlege und ihre Augen begannen verträumt zu leuchten. „Nun ja, ich hatte endlich einmal Gelegenheit einen echten Mann aus Fleisch und Blut nackt vor mir zu haben und ihn auch anfassen zu dürfen. Anders als immer nur diese Filmchen im Internat zu sehen und dann mit einem Dildo rumzuspielen. Aber was erzähle ich dir, du kennst das ja auch nur zu gut. Neugierig darauf war ich schon lange, wie sich so ein Mann zwischen den Beinen anfühlt. Ich habe ihm von uns, von unserem allabendlichen Treiben im Internat, der Lesbenburg, erzählt. Als Gegenleistung dafür durfte ich ihn überall am Körper berühren – egal wie. Während meiner bildhaften Erzählungen ist der Typ richtig heiß geworden. Sein Schwanz wuchs zu einer Größe, so etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Wie es ist, das erste Mal seine Eier in meinen Händen halten zu dürfen, sie anzufassen, verträumt damit zu spielen, an ihnen zu lecken, seinen Schwanz anzufassen, vorsichtig zu massieren, ihn im Mund zu haben. Glaube mir, dass kannst du mit nichts auf dieser Welt vergleichen. Ich konnte zum ersten Mal einen echten Steifen in meinen Händen halten, habe meine Finger fest darumgelegt und ihm dann genussvoll einen runtergeholt. Es war ein geiles Erlebnis ihn so zu seinem Höhepunkt zu massieren. Ich hätte nicht gedacht wie viel Spaß das macht zuzusehen, wie sein Saft aus ihm rausschießt, während er sich unter den gefühlvollen Bewegungen meiner festen Hand immer wieder aufbäumt. Und nun weiß ich endlich auch wie der Saft der Jungs schmeckt. Er hat mich überall zärtlich gestreichelt und es mir schlussendlich mit seinen großen Fingern und einer flinken Zunge besorgt. Das war ganz anders, als ich das bis dato von uns her kannte.“

Andi schaute Juli tief in ihre wundervollen Augen. Dann zog sie ihr Gesicht zu sich und gab ihr einen innigen und langanhaltenden Kuss. „Das trifft sich gut. Denn ich bin auch nicht so billig beim Trampen davongekommen. Da war Clara, eine zierliche süße Bitch mit kleinen süßen Tittchen, die mich bis Leipzig mitnahm und mich eine Nacht bei sich aufnahm. Man Juli, die war so etwas von heiß auf mich, das merkte ich schon kurze Zeit nach dem ich in ihrem Auto Platz genommen hatte. Ich wollte mich für die Mitnahme als Tramperin erkenntlich zeigen - nun ja. Und, sei bitte jetzt nicht sauer, da war auch noch Leo, der Courier, der mich heute, freundlicherweise, bis zu dir auf die Insel gebracht hat. Ich hatte viel Spaß in seinem Transporter mit ihm, denn der süße Typ war so schüchtern und unbedarft. Der starrte während der Fahrt immer wieder verlegen aus dem Augenwinkel auf meine üppige Oberweite, die recht schön unter dem Tanktop im Rhythmus der Autobahn mitschwang. Als ich dann blankzog, hätte er fast vor Schreck seinen Transporter in die Leitplanke gesteuert. Ich glaube der hatte zum ersten Mal eine nackte Frau vor sich. Vermutlich habe ich ihn sogar entjungfert. Auch ich weiß nun, wie der Saft der Jungs schmeckt und wie geil es ist einen echten Schwanz aus Fleisch und Blut in seine nasse Spalte zu schieben. Ich hoffe du bist mir deswegen nicht böse.“ Dieses Mal schaute Juliane Andrea lange, sehr lange tief in ihre Augen. Dann zog sie Andreas Gesicht zu sich heran. Ihre heißen Lippen berührten einander, ihre Zungen verschmolzen. Es begann eine wilde Knutscherei. Ihre Hände glitten unter ihre Shirts, suchten die Wärme des Körpers des jeweils anderen. „Komm wir machen auf meiner großen Spielwiese weiter.“, flüsterte Juli und zog Andi langsam hinüber zum Bett, ohne dass sich dabei ihre Münder voneinander trennten.

Wild küssend fielen sie rücklings auf ihre großzügige Liebesinsel. Ihre Hände, ihre heißen feuchten Lippen konnten nicht voneinander lassen. Wild zog Juli Andi das Shirt über ihren Kopf, während sie auf dem Rücken lag und Andi mit gespreizten Beinen auf ihr saß. Leidenschaftlich sehnsuchtsvoll blickte sie auf ihre schönen großen Brüste, die leicht seitlich in ihrer vollen Schönheit an ihr herabhingen. „Wie ich diesen Anblick doch vermisst habe.“, stöhnte Juli leise erregt. Schon war sie dabei Andis pralle Brüste in ihren Händen zu halten. Ihre Finger begannen dabei wie von selbst, verträumt mit ihren Brustwarzen zu spielen. Juli wusste genau welche Knöpfe sie bei Andi drücken musste, um sie hemmungslos scharf zu machen. Sie nahm ihre gepiercten Brustwarzen zwischen die Finger und zwirbelte leicht an ihnen. Das sie damit alles richtig machte merkte sie gleich, denn Andi quittierte das umgehend mit Gänsehaut, die langsam abwärts ihren Körper herunterwanderte. Sie legte den Kopf in den Nacken und biss sich dabei gedankenversunken auf die Lippe. Ein wohliges, leise Stöhnen drang aus ihrer Kehle. Andi genoss eben diese Liebkosungen von Juliane. Es turnte sie schon immer an, wenn diese kleine Bitch mit ihren Brüsten und Brustwarzen spielte. Juli hob Kopf und Oberkörper langsam an. Fast in Zeitlupe kam ihr Mund Andis prallen Brüsten näher. Juli begann sich die Lippen zu lecken. Andrea konnte es kaum erwarten endlich die flinke Zunge ihrer Gespielin darauf zu spüren. Erwartungsvoll schloss sie ihre Augen. Dann endlich. Ein vorsichtiges Darüberstreichen mit der Zunge über die Brustwarze. Erst links, dann rechts, dann wieder links und rechts. Andi merkte schon nach dieser kurzen Berührung den ersten Tropfen Feuchtigkeit in ihrem Höschen. „Warte bitte.“, flüsterte sie Juli zu. Juli schaute kurz auf. In der Zeit hob Andi ihren Po an und entledigte sich ihrer Jeans und dem spärlichen Tanga. Auch Juliane riss sich fast die Klamotten vom Leib und legte sich wieder Rücklings auf ihre große Spielwiese. „Wo waren wir gerade stehengeblieben?“, fragte sie Andi leise. „Keine Ahnung.“, flüsterte sie frech grinsen zurück. „Ich glaube hier …“ Andi zog Julis Kopf hoch, drückte ihn sanft und bestimmend zwischen ihre pralle Oberweite. Juliane genoss diesen Moment, hielt inne und sog den vertrauten Geruch von Andreas Körper tief in sich hinein, während ihre flinken Finger erneut frech an Andis Brustwarzen spielten. Andi saß breitbeinig auf einem Schenkel von Juli. Je mehr Juli sie berührte umso mehr begann sie zwischen ihren Beinen zu tropfen. Das durfte selbst Juliane nicht entgangen sein, denn sie intensivierte ihre Fingerspiele. Sie hob den Oberkörper etwas weiter an. Andrea genoss es endlich die warmen Brüste mit den erregten, kleinen leicht spitzen Nippeln von Juli auf ihrem Körper spüren zu können. Leise kehlig stöhnte sie bei der ersten Berührung auf. Langsam, ganz langsam, das Rinnsal aus ihrer kleinen Spalte ausnutzend, fing sie an ihre süße Muschi auf Julis Schenkel zu reiben. Ihre Schamlippen glitten auseinander, passten sich an die Kontur von Julianes sportlichem Schenkel an. Juli legte ihre Hand in Andis Nacken und zog sie sanft zu sich heran. Sie schaute ihr dabei so tief in ihre Augen, während Andi ihre nasse Spalte, fester denn je, auf ihren Schenkel presste. Beide junge Frauen hielten kurz den Atem an, genossen diesen erotischen Augenblick. Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin trafen sich ihre Lippen mit ihren gierigen Zungen, vereint in ihren heißen Mündern.

Wild knutschend wälzten sie sich immer wieder über Julianes großzügiges Liebeslager. Mal war Andrea oben, mal hatte Juliane die Oberhand. Sie bekamen nicht genug voneinander. Irgendwann war es Juliane, die sich langsam küssend abwärts an Andreas Körper bis zu ihrem Lustdreieck bewegte. Vorsichtig legte sie ihr Gesicht zwischen ihre Schenkel. Allein der Geruch den Andis Lustzentrum in diesem Augenblick verströmte heizte Juli so dermaßen ein. Flink schob sie ihre heißen, fest angeschwollenen Schamlippen auseinander. Andis Klit thronte prall und einladend über dem Eingang zu ihrer feuchten Spalte. Ihre glänzenden Schamlippen verrieten unverwechselbar Andreas Erregungskurve. Mit einem süffisanten Grinsen schaute Juli kurz zu Andi auf, noch bevor sie gleich zwei Finger nahm und diese allmählich von ihrer geschwollenen Klit an abwärts zwischen ihre Schamlippen schob, während ihr Mund sich dabei sanft ihrem Kitzler näherte. Sie blies vorsichtig auf ihn drauf und Andrea zuckte merklich zusammen, gefolgt von einer weiteren intensiven Gänsehaut und einem kalten Schauer, der ihr den Rücken runter lief. Bevor das gerade erlebte in Andis Kopf real wurde, hatte Juli längst ihre flinken Finger in ihrer feuchten Spalte und massierte Andrea langsam und gefühlvoll zugleich. Andrea stöhnte hemmungslos kehlig. „Fuck, du kleines geiles Biest, du zarte Bitch, du, fuck, fuck, fuck.“, wimmerte sie. Jede Auf- und Ab-Bewegung, jedes Rein und Raus, wurde mit einem flutschendem Geräusch von Andis süßer Muschi quittiert. Auch aus Julis Lustzentrum fand ein kleines Rinnsal an ihren Innenseiten der Schenkel seinen Weg, so sehr hatte sie das mit Andrea angeturnt. Kurz ließ sie von ihr ab. Andrea hob den Kopf schaute fragend zu ihr auf. „Warte, ich habe da so eine Idee.“, flüsterte Juli. Sie krabbelte zu ihrem Nachtkasten und kramte ein wenig darin rum und hielt ihn dann in der Hand. Einen Doppelvibrator. „Den habe ich schon lange genau für diesen Moment besorgt.“, sagte sie frivol grinsend. Sie krabbelte zurück zu Andi, nahm auf ihrem Schenkel Platz. Auch Andrea merkte, wie geil Juliane mittlerweile war. Juli schob den Vibrator kurz sehr tief zwischen ihre Beine, zog ihn aber gleich wieder raus. Dann führte sie ihn sanft Andi ein. Ein freudiges, langgezogenes „aaahhh“ entwich dabei Andreas Lippen. Juli glitt auf ihrem mittlerweile vom Schweiß der Erotik heißen und feuchten Körpern hoch bis zu Andis Mund. Sie verweilte in dem Augenblick, als sie das kalte Metall des Brustwarzenpiercings an ihren spitzen Nippeln spürte. Sie presste ihre Brüste fest gegen Andreas große warme weiche Brüste. Dann trafen sich ihre Lippen und ihre Zungen vereinten sich zu einem wilden Spiel. Juliane erhob sich vorsichtig von ihren verschwitzten Körpern. Andi stellte ihre Schenkel weit gespreizt auf. Ihre nasse Muschi einladend weit geöffnet, neugierig auf das, was da gleich passieren würde. Sie rutschte mit ihrem Unterleib dicht an Andreas Unterkörper heran, so dass kaum ein Blatt Papier noch dazwischen gepasst hätte. Wie warm und weich Andis Haut ist, dachte Juliane kurz, wie feucht sie ist. Dann hob sie das rechte Bein von Andi kurz an, aber nur, um es Sekunden später sanft und behutsam auf ihrem Schenkel wieder abzulegen. Genussvoll zog sie den Vibrator vorsichtig aus Andis Spalte, gefolgt von einem ploppenden Geräusch. Sie drehte die nasse Seite geschickt zwischen ihren Fingern um, schob ihn grinsend zwischen ihre frechen Lippen, naschte daran genüsslich, während die Finger der anderen Hand ihre eigenen Schamlippen spreizten. Dann führte sie ihn bei sich ein. Die andere Seite des Doppelvibrators schob sie vorsichtig in Andreas süße Spalte zurück. Sie rückte dadurch noch dichter an Andi heran. Sie spürte nicht nur den Vibrator in sich, nein, ihre beider heißen nassen Schamlippenpaare berührten sich intensiv. Irgendwie gelang es Juli, den Vibrationsmodus in Gang zu setzen. Als die ersten Bewegungen einsetzten, staunten beide Mädchen nicht schlecht. Fast wie auf Kommando quiekten sie erregt auf, gefolgt von einem kehligen, wie eine Befreiung klingenden langgezogen gestöhntem „ -aaahhh!“. Andi dachte nur noch fuck, fuck, fuck. „Was stellst du mit mir an?“, röchelte sie vor lauter Erregung. Juliane grinste nur frivol. „Gefällt es dir etwa nicht?“, stöhnte sie dabei lüstern. Wie auch immer sie erhöhte das Tempo der Vibrationen, sowie ihrer Stöße. Juli genoss jede Schwingung des Vibrators. Sie stieß immer wieder dabei an Andrea, ja sie besorgten es sich gerade gemeinsam. Je dichter Juliane ihrem Höhepunkt kam, umso heftiger und fester bewegte sie sich gegen Andrea. Beide Mädchen fanden ihren Rhythmus. Beide genossen das rhythmische Wackeln ihrer Brüste und das Gefühl, wenn der Vibrator durch den Stoß des jeweils anderen oben in ihrer heißen Spalte anstieß. Es waren nur noch wenige Sekunden, dann kam erst Juliane laut stöhnend und später auch Andrea. Ihr lief der Saft nur so aus der Spalte, während sich bei ihr die Beckenmuskulatur immer wieder aufs Neue zusammenzog. „Schalt ab!“, stöhnte sie, als sie wieder Herr ihrer Sinne wurde. „Bitte mach! Ich kann nicht mehr. Bitte, bitte, Juli schalte endlich ab.“ Juliane beobachtete ihre Gespielin wie sich ihr Körper hin und her wand zwischen den immer wieder neu einsetzenden Orgasmen. Dann hatte sie ein Einsehen und zog den Vibrator vorsichtig aus Andreas nasser Spalte. Sie beugte sich über Andis Lustdreieck und ließ zum Abschluss flink ihre Zunge über die zum Bersten geschwollene Klit von Andrea gleiten. Das war nun endgültig zu viel für Andi. „Fuck!“, schrie sie sich dabei aufbäumend, während sie gleichzeitig erneut überall eine wahnsinnig imposante Gänsehaut bekam. Unter ihr auf dem Laken bildete sich ein großer nasser Fleck. Sie hatte endgültig die vollständige Kontrolle über ihren Körper verloren.

Juliane schaute grinsend dabei zu, wie das Leben langsam in Andis Körper zurückkam. Vorsichtig kuschelte sie sich an Andrea an, bohrte ihre spitzen Brustwarzen in Andis Rücken. Tief sog sie den Geruch ihrer Gespielin ein, während die linke Hand ihren Körper umfasste. Ruhig suchte sie die untere große Brust von Andrea, platzierte sie zärtlich in ihrer Hand. Sie streichelte gedankenversunken immer wieder leicht mit den Fingern über die Brustwarze. Andi schnurrte nun wie eine Katze, genoss die absolute Nähe und die Wärme von Julis Körper in ihrem Rücken. Ihren Po presste sie fest in Julis Schoß, kuschelte sich an sie. Völlig erschöpft fielen beide junge Frauen in den Schlaf.
Veröffentlicht von SanneAnderson am 08.04.2026

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Kommentare

CSV 16.04.2026 23:17

Dank an SanneAnderson! Wie immer ...aus meiner Sicht...
gelungen! Jenseits von 5 Sternchen!

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SanneAnderson 17.04.2026 17:57

Lieben Dank

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Ostdrache 20.04.2026 12:42

Toll geschrieben! Da werde ich garantiert noch mehr von dir lesen.

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SanneAnderson 20.04.2026 18:09

Dankeschön für 5 * Ostdrache, eine kleine Auswahl meiner Geschichten findest du ja hier in diesem Portal.

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Wir arbeiten daran, sie in Zukunft bereitzustellen.
Vielen Dank für dein Verständnis.