Wieder einmal liege ich abends im Bett und denke darüber nach, was mit mir nicht stimmt.
Es gibt so viele normale Menschen auf dieser Welt. Warum gehöre ausgerechnet ich zu der Sorte „bekloppt“, „abgedreht“ oder einfach „nicht normal“?
Ich werde demnächst 30 Jahre alt, bin frisch getrennt und versuche, mein Leben neu zu sortieren. Als wäre das nicht schon schwer genug, kommen seit der Trennung all die Gedanken und Gefühle hoch, die ich so lange verdrängt habe.
Ich redete natürlich mit meinem Ex Partner vorsichtig über so manche Dinge ,doch er stempelte mich als "nicht normal" ab .
Ich habe schon früh gemerkt, dass ich völlig andere Fantasien habe als meine Freundinnen. Sie redeten von Blümchensex, während ich mir vorstellte, wie es wohl ist, gefesselt zu sein oder vor jemandem zu knien.
Ich habe mich nie getraut, das auszusprechen, weil ich selbst nicht wusste, woher das kommt. Ich hatte Angst, dass man mich für krank hält – genau das tat ich nämlich selbst.
Je älter ich wurde, desto intensiver wurden diese Gedanken. Sex langweilte mich immer mehr, weil ich einfach nie das bekam, wonach ich mich sehnte.
Nach all den Jahren Beziehung bricht dieses Verlangen nun mit voller Wucht durch. Es haut mich regelrecht um.
Vor zwei Wochen fasste ich den Mut und meldete mich anonym auf einer Fetischseite an. Schon nach kurzer Zeit merkte ich: Hier bin ich richtig. Es war ein Aha-Moment vom Feinsten.
Ich durchforstete die Foren, um vieles besser verstehen zu können, und hatte das Gefühl, dass sich endlich alle Puzzleteile zusammensetzten. Lieber spät als nie, oder?
Dennoch war ich wütend darüber, dass ich auf so einen kranken Scheiß stehe. Ich konnte es einfach nicht akzeptieren, loggte mich wieder aus und ging schlafen.
Vor ein paar Tagen loggte ich mich dann doch noch einmal ein, weil die Neugier mich gepackt hatte.
Ich durchflog mein Postfach, das trotz meines unvollständig ausgefüllten Profils fast platzte. Von „Hey, du geile Sau, lass mal ****en“ bis hin zu „Trägst du Windeln?“ war alles dabei.
Ich schmunzelte, weil ich das alles irgendwie verrückt, aber auch amüsant fand. Eine Nachricht fiel mir jedoch sofort ins Auge. Links daneben war ein kleines Profilbild zu sehen – ein Paar braune Augen mit so viel Tiefe, dass ich nicht anders konnte, als darauf zu klicken.
Zero nannte er sich .
Wieso nennt man sich so ?
Es war eine nette, unscheinbare Nachricht. Er fragte, was mich auf diese Plattform getrieben hatte. Außerdem schrieb er, dass nicht alle dort so verrückt unterwegs seien wie die Leute in meinem Postfach. Es gäbe auch ganz normale Menschen.
Ich antwortete ihm, und wir kamen ins Gespräch. Schnell merkte ich, dass er genau wusste, was er tat. Er achtete darauf, wie ich reagierte, wie ich antwortete. Es war seltsam. Er konnte mir sagen, wonach ich mich sehnte, ohne dass ich es aussprach. Als wäre er in meinem Kopf.
Das machte mir Angst. Das ist doch nicht normal.
Ich bin ein Kontrollfreak – zumindest, was mich selbst betrifft. Ich muss mich immer im Griff haben, und das habe ich auch. Doch ich merkte, dass mir allein unsere Gespräche die Kontrolle nahmen. Eigentlich genau das, wonach ich mich sehnte. Doch bereit dafür war ich nicht.
Er gefiel mir, und wir hatten inzwischen viel Kontakt. Morgen sollte unser erstes Treffen stattfinden. Ich war viel zu aufgeregt, um schlafen zu können.
Ich wusste: Wenn ich diesen Schritt gehe, gibt es kein Zurück mehr. Ich werde in diesen Abgrund hineingerissen und komme dort nie wieder heraus.
Will ich das wirklich?
Eine Frage, auf die ich keine Antwort finde.
Als mein Wecker klingelte, reckte ich mich und ging ins Bad. Ich stellte mich unter die Dusche, um einen klaren Kopf zu bekommen.
Ich genoss das warme Wasser auf meiner Haut und stellte mir vor, wie es wohl sein würde, ihm gegenüberzustehen. Sofort schoss mein Puls in die Höhe, denn die Spannung zwischen uns war zum Zerreißen gespannt.
Als ich fertig war, zog ich meinen Bademantel an und ging ins Schlafzimmer.
Ich setzte mich auf mein Bett und fragte mich, was wohl das passende Outfit wäre.
Nicht zu nuttig, nicht zu lieb ... Hm ...
Ich entschied mich für ein schwarzes Kleid mit einem tiefen Ausschnitt. Ich bin der Überzeugung, dass man so viel Oberweite auch in Szene setzen muss – alles andere wäre Verschwendung.
Gedankenverloren zog ich mich an.
Eine neue Nachricht.
„Guten Morgen, Prinzessin. Ich möchte, dass du auf dem Parkplatz neben dem Kiosk auf mich wartest. Bis gleich.“
Bis gleich? Ich habe doch noch zwei Stunden Zeit. Will der mich verarschen?
Ich: „Wie, bis gleich? Abgemacht war in zwei Stunden.“
Er: „Keine zwei Stunden. Zwanzig Minuten. Mehr Zeit hast du nicht mehr. Sei pünktlich, sonst hat das Konsequenzen.“
Ich: „Zwanzig Minuten schaffe ich nicht. Gib mir dreißig. 😉“
Es kam nichts mehr zurück.
Boah, war ich jetzt gestresst und genervt. Niemals schaffe ich das.
In Windeseile schminkte ich mich und betonte meine Augen besonders. Meine Haare brauchte ich gar nicht erst zu föhnen – das hätte den zeitlichen Rahmen gesprengt. Also kämmte ich sie nur und band sie zu einem Zopf zusammen.
Ich rauchte noch eine Zigarette, schnappte mir meine Schlüssel und ging los.
Ich musste nicht lange laufen, bis ich den Parkplatz erreichte. Am Rand stand ein großer Stein, auf den ich mich setzte.
Fuck, bin ich aufgeregt. Nervös zog ich an meiner Zigarette und schaute mich um.
Ich wusste nicht, wie er aussah. Ich hatte nur eine vage Beschreibung. Er sei etwa 1,85 Meter groß, habe schwarze Haare, einen Dreitagebart und braune Augen. Seine Augen kannte ich bereits von dem Profilbild. So dunkel und tief. Wunderschön.
Sein Aussehen spielte irgendwie keine Rolle, weil es zwischenmenschlich einfach ein perfektes Match war.
Ich erschrak, als mein Handy vibrierte, und schaute sofort darauf.
„Wieso so nervös, Prinzessin? Schließe die Augen und warte, bis ich dich abhole.“
Ich sah mich noch einmal um, entdeckte aber nur ein paar Menschen, die am Kiosk saßen, und eine Frau mit ihrem Kind, die mit einem kleinen Dackel spazieren ging. Ansonsten war hier niemand.
Mein Herz klopfte. Ich kam seiner Aufforderung nach und schloss die Augen. Es fiel mir unglaublich schwer. Meine Nervosität stieg ins Unermessliche.
Ich hörte, wie ein Auto immer näher kam. Es hielt direkt neben mir. Ich zog noch zwei- oder dreimal an meiner Zigarette, bevor ich sie wegschnippte.
Der Motor verstummte. Eine Tür öffnete sich, und ich hörte Schritte. Langsam. Quälend langsam. Sie kamen direkt auf mich zu.
Es war eine Qual, die Augen geschlossen halten zu müssen. Es kostete mich unheimlich viel Überwindung. Die Schritte verstummten genau hinter mir.
Ich hielt die Luft an und versuchte, irgendetwas wahrzunehmen.
Eine dunkle, zugleich erstaunlich sanfte Stimme ertönte direkt neben meinem Ohr. Sofort bekam ich eine Gänsehaut.
„Hallo, Prinzessin. Vergiss das Atmen nicht.“
Ich musste ihn nicht sehen, um sein Grinsen wahrzunehmen.
Unwillkürlich grinste ich ebenfalls.
Er ließ mich gar nicht erst zu Wort kommen.
„Ich möchte dir eine Augenbinde anlegen und dich anschließend auf eine kleine Rundtour mitnehmen. Ist das in Ordnung für dich?“
Er sprach leise und ganz nah an meinem Ohr. Dabei fuhr er mit einem Finger langsam von meiner Schulter über meinen Arm.
„Trau dich. Ich nehme dich mit in eine Welt, die dir noch unbekannt ist. Du entscheidest, wie weit du gehen möchtest. Dein Safeword kennst du.“
In mir tobte ein Kampf. Der Kontrollfreak in mir gegen die devote Stimme.
Ich hörte seinen Atem an meinem Ohr. Ruhig. Sanft. Gleichmäßig.
Meine Neugier siegte, und ich betete, dass ich nicht an einen Spinner geraten war.
Ich nickte. Mehr brauchte es nicht.
Sofort band er mir die Augenbinde um und sagte, dass er mich nun zum Auto führen würde und ich einsteigen solle.
Als ich im Auto saß, ließ er sich Zeit, bevor er selbst einstieg. Ich versuchte, mich wieder in den Griff zu bekommen. Ich war so unglaublich aufgeregt, dass ich kaum noch atmen konnte.
Als die Fahrertür aufging, zuckte ich erschrocken zusammen. Er setzte sich hinein, schloss die Tür und startete den Motor.
„Entspann dich. Wir fahren erst einmal nur.“
„Ich bin total entspannt“, entgegnete ich.
Er lachte kurz auf. „Das sehe ich.“
Er fuhr los. Ich wollte etwas sagen, doch er unterbrach mich sofort. Er nahm mein Kinn und drehte meinen Kopf in seine Richtung.
„Du wirst erst reden, wenn ich es dir erlaube oder dir eine Frage stelle. Verstanden?“
Ich nickte.
Normalerweise redete ich meine Nervosität einfach weg. Nun musste ich in so einer Situation still sitzen. Es kostete mich eine Menge Selbstbeherrschung. Gleichzeitig schoss meine Erregung in die Höhe. Ich spürte seine Dominanz, ohne ihn überhaupt zu sehen. Seine Stimme und sein Tonfall verstärkten dieses Gefühl zusätzlich.
Ich hasste die Stille und wollte ihn auf die Probe stellen.
„Besteht ein erstes Date nicht aus etwas mehr als Schweigen?“, fragte ich ganz trocken und musste mir dabei ein Grinsen verkneifen.
Ich bemerkte, wie er etwas mehr Gas gab und schließlich irgendwo abbog. Er sagte kein Wort, was meinen Puls nur noch weiter in die Höhe trieb.
Plötzlich hielt der Wagen an.
Ich spürte seinen Blick auf mir, doch er schwieg weiterhin.
„Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Willst du mich etwa im Wald verbuddeln?“, fragte ich frech.
Seine Tür öffnete sich. Er stieg aus und kam um den Wagen herum.
Er öffnete meine Tür.
„Steig aus, Mira.“
Kurz. Knapp. So bestimmend, dass mir eine Gänsehaut über den Rücken lief.
Er nahm meine Hand und half mir beim Aussteigen.
Der kühle Wind half zumindest ein wenig gegen die Hitze, die in mir brodelte.
„Du hast mich schon wieder herausgefordert. Ich habe dir oft genug gesagt: Hältst du dich nicht an die Regeln, wird das Konsequenzen haben.“
Seine Stimme klang ruhig, bestimmt und gleichzeitig beinahe amüsiert.
Er legte eine Hand um meine Hüfte und führte mich langsam irgendwohin. Ich spürte, dass wir über einen Sandweg mit kleinen Steinen liefen. Nach einer Weile fühlte sich der Boden weicher an, eher nach Gras. Es roch nach Wald.
Langsam bekam ich doch Panik.
Wie bescheuert bin ich eigentlich?, fragte ich mich und war kurz davor, mir die Augenbinde vom Kopf zu reißen.
Er blieb stehen und führte mich mit dem Rücken gegen etwas Hartes.
„Bleib genau so stehen.“
Ich tastete mit den Händen hinter mich. Schnell stellte ich fest, dass es ein Baum war.
Er trat vor mich und kam ganz nah. Ich spürte seinen Atem an meiner Wange .
„Du kennst dein Safeword. Benutze es, wenn irgendetwas nicht stimmt.“
Mit heiserer Stimme sagte ich: „Ja, ich kenne es.“
„Bist du bereit?“
Nein. Nein und noch mal nein. Wie kann man für so etwas überhaupt bereit sein?
Er griff nach meinem Kinn, hob es leicht an und fragte erneut:
„Bist du bereit, Mira?“
Diese Frage war so eindringlich, dass ich unwillkürlich den Atem anhielt.
„Ja“, brachte ich heiser hervor.
Er nahm meine Hände und legte sie über meinen Kopf. Bestimmend hielt er sie fest und drückte seinen Körper ganz leicht gegen meinen. Ich war überwältigt von den Gefühlen, die in mir tobten.
„Du warst ein böses Mädchen, Mira. Und du weißt, was man mit bösen Mädchen macht.“
Ruckartig drehte er mich um, sodass mein Rücken nun zu ihm zeigte. Ich stützte mich mit den Händen am rauen Baum ab und legte meine Wange auf meinen Handrücken. Mein Atem ging schwer, weil ich ahnte, was nun passieren würde.
Er strich meine Haare zur Seite und berührte mit seinen Lippen meinen Nacken.
„Hast du deine Strafe verdient?“
„Nein. Ich war brav wie ein Engel“, antwortete ich.
Ich spürte sein Grinsen an meinem Nacken.
„Dann hast du also keine Strafe verdient?“
„Auf keinen Fall“, sagte ich grinsend. „Mein Mut, mich überhaupt auf dieses Treffen eingelassen zu haben, gehört schließlich belohnt."
Er trat einen Schritt zurück, kniete sich nieder und fuhr mit seinen Händen quälend langsam an meinen Waden hinauf, über die Oberschenkel bis zu meinem Po. Langsam zog er mir den String herunter.
„Deinen Mut erkenne ich an. Um deine Strafe kommst du trotzdem nicht herum Prinzessin.“
„Beug dich nach vorne und streck mir deinen Hintern entgegen.“
Ich kam seiner Aufforderung nach.
Mein Atem ging schwer, und mir wurde unglaublich heiß.
Er wird mir jetzt den Hintern versohlen. Fuck.
Ich kam seiner Aufforderung nach.
Mein Atem ging schwer, und mir wurde unglaublich heiß.
Er wird mir jetzt den Hintern versohlen. Fuck.
Stattdessen spürte ich plötzlich seine Hände, die sanft und einfühlsam über meinen Po strichen. Ich hatte mit Schmerz gerechnet.
„So ein schöner Anblick ... Ich will dir vorher noch etwas Spaß gönnen. Halt still.“
Ich spürte etwas Kaltes an mir. Sofort wurde ich rot und schämte mich zutiefst, weil ich merkte, wie erregt ich bereits war.
„So feucht für mich.“
Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken.
Er trat wieder einen Schritt zurück. Kurz darauf spürte ich ein leichtes Vibrieren und zuckte unwillkürlich zusammen. Ich unterdrückte ein Stöhnen.
„Du bleibst genau so stehen. Ich werde jetzt mit der Bestrafung beginnen. Du zählst jeden Schlag.“
Ich schluckte schwer. Ich hatte Angst und war gleichzeitig genauso erregt.
Warum erregt mich dieser kranke Scheiß nur so?
Ich spürte etwas über meinen Hintern streichen. Ich konnte nicht genau sagen, was es war. Es war keine Hand – es fühlte sich glatt, aber gleichzeitig auch etwas rau und kühl an.
Dieses sanfte Streicheln steigerte meine Erregung noch zusätzlich.
Dann kam plötzlich der erste Schlag.
Ein „Ah“ entwich mir vor Schreck, nicht vor Schmerz. Ich begann zu zählen.
„Eins“, sagte ich leise.
Das Vibrieren wurde stärker.
Ein weiterer Schlag folgte, diesmal etwas intensiver.
„Zwei“, sagte ich bereits fast stöhnend.
Es folgten drei und vier.
Er trat näher an mich heran, zog meinen Kopf leicht an den Haaren nach hinten und strich über meinen Po. Es fühlte sich warm und prickelnd an.
„Das war zum Aufwärmen, Prinzessin. Jetzt kommt die Strafe.“
Seine Stimme klang schwer vor Erregung.
Er küsste meinen Nacken und trat wieder zurück.
Bevor er weitermachte, fragte er noch einmal, ob alles in Ordnung sei.
Ich nickte nur.
Er verstärkte die Vibration erneut, was mich beinahe um den Verstand brachte.
Der nächste Schlag war intensiver.
Ich stöhnte auf – vor Schmerz und Lust zugleich.
„Fünf“, sagte ich leise.
Ich konnte mein Stöhnen kaum noch zurückhalten.
Ich stand dort, mitten im Nirgendwo, mit verbundenen Augen und völlig überwältigt von der Situation. Ein beinahe fremder Mann spielte mit meinen Grenzen und brachte Gefühle in mir hervor, die ich selbst kaum verstand.
Wie abgefahren ist das bitte? Und warum fühlt sich etwas, das ich selbst so lange als „krank“ abgestempelt habe, plötzlich so unglaublich intensiv an?
Ein weiterer Hieb riss mich aus meinem Gedankenstrudel.
Ich stöhnte wieder auf.
„Sechs.“
Direkt folgten noch vier weitere.
„Sieben. Acht. Neun. Zehn “
Meine Beine fingen an zu zittern. All das überwältigte mich maßlos. Dieses Verlangen nach mehr, diese Gier, diese Intensität der Gefühle.
Er trat wieder näher an mich heran. Seine Hand strich über meinen Hintern, der mittlerweile glühte.
„Geht es dir gut?“
„Ja“, hauchte ich.
Er legte mein Kleid wieder über meinen Hintern und richtete mich langsam auf, indem er mich sanft in Richtung Baum führte.
Langsam, aber bestimmt, kam er mir näher. Ich spürte seine Nähe deutlich und mein Körper reagierte sofort darauf.
Seine Hand wanderte über meinen Körper, immer näher an die Stelle, nach der sich alles in mir sehnte.
Quälend langsam.
Spielerisch. Neckend.
Immer wieder kurz davor, aber nicht ganz dort, wo ich es mir wünschte. Er gleitet meine scharmlippen rauf und runter .
„Es soll eine Strafe sein, Prinzessin. Du wirst heute keine Erlösung von mir bekommen.“
Und genau in diesem Moment brachte er mich wieder völlig aus dem Gleichgewicht als er meine knopse berührte .
Ich stöhnte auf und wand mich leicht, doch sein Körper hielt mich davon ab, mich weiter zu bewegen.
Ich stöhnte vor Lust und genoss jede einzelne Berührung. Dass ich irgendwo im Nirgendwo war und jederzeit jemand hätte vorbeikommen können, war längst vergessen.
Die Vibration wurde noch einmal stärker und trieb mich immer weiter an meine Grenze. Kurz bevor ich den Höhepunkt erreichte, hörte er auf.
Er drehte mich zu sich, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich.
Ein Kuss, so bestimmend und voller Leidenschaft, dass mir beinahe die Luft wegblieb.
„Du hast das toll gemacht. Das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was du mit mir erleben kannst. Es ist deine Entscheidung, ob du weitergehen möchtest oder es dabei belässt. Ich bringe dich jetzt nach Hause.“
Atemlos stand ich da und war völlig verwirrt.
Ich sagte nur: „Okay.“
Er führte mich zurück zum Auto, half mir beim Einsteigen und fuhr los.
Meine Gedanken überschlugen sich.
Ich war so erregt, dass ich es kaum aushielt.
Ich mache seinen Sitz bestimmt gerade nass, dachte ich und musste schmunzeln.
Immer noch spürte ich die Nachwirkungen der Situation.
Ich fragte ihn, ob er nicht etwas vergessen hätte.
„Du darfst es gerne herausnehmen. Bevor du es mir zurückgibst, machst du es sauber.“
Ich hörte sein Grinsen deutlich.
Die Vibration hörte auf.
Ich winkelte mein Bein an und zog das Vibro-Ei heraus.
„Du solltest vielleicht besser auf den Verkehr achten“, sagte ich mit einem Grinsen und nahm das Ei in den Mund . Natürlich gab ich mir besonders viel Mühe es sauber zu bekommen .
Als ich fertig war, hielt ich es in seine Richtung. Er nahm es entgegen und bedankte sich.
Seine Hand legte sich auf meinen Oberschenkel. Er gab mir die Anweisung meine Beine zu apreizen und ich spürte sofort wieder diese Mischung aus Aufregung und Nervosität.
Er fuhr mit seiner Hand unter mein Kleid und suchte meine klit . Als er sie fand ,gab er sich größte Mühe ,mich in den Wahnsinn zu treiben .
Ich versuchte, mich zusammenzureißen, während ich gleichzeitig jede Berührung genoss. Der Gedanke daran, dass andere Autofahrer uns möglicherweise sehen könnten, machte die Situation nur noch intensiver.
„Mhh, du bist so nass“, sagte er.
„Dein Sitz gleich auch, wenn du so weitermachst“, entgegnete ich frech.
Ich merkte, wie schwer es mir fiel, ruhig zu bleiben. Alles in mir wollte diesen Moment einfach zulassen. Ich wollte endlich all die angestaute Spannung loswerden.
Doch genau kurz davor hörte er wieder auf.
Stattdessen streichelte er nur ruhig mein Bein.
Ich könnte schwören, dass ich ihn grinsen hörte.
Ich versuchte, mich wieder zu sammeln, setzte mich aufrechter hin und bat ihn, das Fenster einen Spalt zu öffnen. Sofort spürte ich den kühlen Fahrtwind.
„Wir sind gleich da“, kündigte er an.
Kurz darauf hielt der Wagen.
Er half mir beim Aussteigen und brachte mich zurück zu dem großen Stein, auf dem ich zuvor gesessen hatte.
Er küsste mich sanft.
„Du darfst es dir heute nicht selbst machen. Nimm die Augenbinde erst ab, wenn du eine Nachricht von mir bekommst. Bis bald, Prinzessin.“
Er stieg ein und fuhr davon.
Nicht selbst machen?
Will der mich verarschen?
Und natürlich würde ich es tun. Ich war fest entschlossen, all diese aufgestaute Spannung loszuwerden. Ob mit den fingern, einem Dildo oder dem Vibrator. Ich werde noch kommen das war sicher .
Ich bekam eine Nachricht. Ich nahm die Augenbinde ab und musste mich erst einmal wieder an das Licht gewöhnen.
Nach dieser ganzen Situation holte ich mir erst einmal eine Zigarette heraus und zündete sie an. Ich bemerkte, dass meine Hände leicht zitterten.
Nachdem ich zwei, drei tiefe Züge genommen hatte, schaute ich auf mein Handy.
„Ich weiß, dass du es dir jetzt am liebsten bis tief in die Nacht zigmal machen möchtest. Das war erst der Anfang. Wenn es weitergehen soll, brauche ich deinen Gehorsam. Falls du die Hände nicht von dir lassen kannst, kann ich gerne noch einmal zurückkommen und sie ans Bett fesseln.
Du sahst wunderschön aus, Zero.“
Ich hasste ihn gerade abgrundtief und musste gleichzeitig grinsen.
Ich antwortete sofort:
„Du hast recht. Ich überlege gerade, ob ich es mir mit meinem Lieblingsspielzeug oder dem Big Ben mache. 🤔“
Ich schickte die Nachricht ab und ging nach Hause.
Als ich in meiner Wohnung angekommen war, ging ich direkt ins Schlafzimmer und ließ mich auf mein Bett fallen.
Alter Falter, war ich aufgewühlt. Wie sollte ich das nur aushalten?
Mein Handy meldete sich.
„Prinzessin, reize mich nicht. Finger weg von dir! 🤨“
Ich lachte.
Jetzt erst recht. Meine rebellische Seite war geweckt.
Ich schickte ihm ein Foto von meinen gespreizten Beinen und zwei Fingern in mir und spielte mit der Herausforderung zwischen uns.
Dabei fiel mir auf, dass er meinen String einfach behalten hatte. „Drecksau“, dachte ich grinsend.
Ich konnte einfach nicht anders, als an das Erlebte zurückzudenken. Die Erinnerungen daran lösten sofort wieder dieses Kribbeln in meinem Bauch aus.
Mein Handy meldete sich erneut.
„Treib es nicht zu weit. Ich weiß, wo du wohnst. Ich komme höchstpersönlich vorbei und fessel dich.“
Mir fiel die Kinnlade herunter.
Hatte er mich etwa beobachtet, wie ich nach Hause ging?
Woher sollte er es sonst wissen?
„Ein Stalker bist du also auch noch?“, antwortete ich.
„Ich habe nur zufällig gesehen, wie du nach Hause gegangen bist, weil ich noch mein Navi einstellen musste.“
„Ich sage ja: Stalker!“, schrieb ich frech zurück.
„So werden aus einem Tag sieben Tage, Prinzessin.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Sieben Tage kein Höhepunkt.“
Ich grinste.
„Und wer sagt, dass ich mich daran halte?“, schrieb ich zurück.
„Ich bin kurz davor und freue mich auf das erlösende Gefühl“, antwortete ich abermals frech.
Ich trieb mich gerade wirklich an meine Grenzen, weil ich einfach nicht anders konnte. Meine Gedanken kreisten nur noch um das, was gerade passiert war.
Plötzlich riss mich das Klingeln der Tür aus meinen Gedanken.
Fuck. Ist er das jetzt?
Ich setzte mich auf.
Noch einmal klingelte es.
Ich stand auf und ging zur Tür, zögerte aber, sie zu öffnen.
Wieder klingelte es.
Ich drückte den Knopf der Sprechanlage.
„Wer ist da?“
„Mach auf. Sofort!“
Oh fuck. Manchmal sollte man wirklich wissen, wann man besser den Mund hält.
Mein Puls schoss wieder in die Höhe.
Ich drückte den Knopf, um die Tür unten zu öffnen.
Selbstbewusst stellte ich mich hin und wartete darauf, dass er nach oben kam.
Als er vor mir stand, sah ich ihn nun zum ersten Mal.
Ein unglaublich attraktiver und sehr männlicher Mann.
Er war ungefähr anderthalb Köpfe größer als ich. Seine Statur war normal, aber sein Oberkörper wirkte deutlich breiter gebaut.
Dunkle Haare, ein markantes Gesicht.
Und diese Augen.
Fuck.
Es fühlte sich an, als würden sie direkt in meine Seele schauen. Sein Gesichtsausdruck war schwer zu deuten, aber ich spürte sofort, welche Wirkung er auf mich hatte.
Ich fand meine Fassung wieder und fragte:
„Was möchtest du denn noch?“
Er drängte mich ein Stück zurück in die Wohnung, schloss dabei die Tür und stellte sich nah vor mich.
„Du bist so frech, Prinzessin.“
Ich zeigte auf den imaginären Heiligenschein über meinem Kopf und klimperte unschuldig mit den Wimpern.
Er lachte auf.
„Du bist der Teufel in Person, Prinzessin.“
Ich grinste.
„Du hast mir immer noch nicht gesagt, warum du hier bist.“
„Ich denke, das erklärt sich von selbst. Du bist ungehorsam, du reizt mich mit Absicht und du hast auch noch Spaß daran.“
Ich biss mir auf die Unterlippe und sah ihn so unschuldig an, wie ich nur konnte.
Es gibt so viele normale Menschen auf dieser Welt. Warum gehöre ausgerechnet ich zu der Sorte „bekloppt“, „abgedreht“ oder einfach „nicht normal“?
Ich werde demnächst 30 Jahre alt, bin frisch getrennt und versuche, mein Leben neu zu sortieren. Als wäre das nicht schon schwer genug, kommen seit der Trennung all die Gedanken und Gefühle hoch, die ich so lange verdrängt habe.
Ich redete natürlich mit meinem Ex Partner vorsichtig über so manche Dinge ,doch er stempelte mich als "nicht normal" ab .
Ich habe schon früh gemerkt, dass ich völlig andere Fantasien habe als meine Freundinnen. Sie redeten von Blümchensex, während ich mir vorstellte, wie es wohl ist, gefesselt zu sein oder vor jemandem zu knien.
Ich habe mich nie getraut, das auszusprechen, weil ich selbst nicht wusste, woher das kommt. Ich hatte Angst, dass man mich für krank hält – genau das tat ich nämlich selbst.
Je älter ich wurde, desto intensiver wurden diese Gedanken. Sex langweilte mich immer mehr, weil ich einfach nie das bekam, wonach ich mich sehnte.
Nach all den Jahren Beziehung bricht dieses Verlangen nun mit voller Wucht durch. Es haut mich regelrecht um.
Vor zwei Wochen fasste ich den Mut und meldete mich anonym auf einer Fetischseite an. Schon nach kurzer Zeit merkte ich: Hier bin ich richtig. Es war ein Aha-Moment vom Feinsten.
Ich durchforstete die Foren, um vieles besser verstehen zu können, und hatte das Gefühl, dass sich endlich alle Puzzleteile zusammensetzten. Lieber spät als nie, oder?
Dennoch war ich wütend darüber, dass ich auf so einen kranken Scheiß stehe. Ich konnte es einfach nicht akzeptieren, loggte mich wieder aus und ging schlafen.
Vor ein paar Tagen loggte ich mich dann doch noch einmal ein, weil die Neugier mich gepackt hatte.
Ich durchflog mein Postfach, das trotz meines unvollständig ausgefüllten Profils fast platzte. Von „Hey, du geile Sau, lass mal ****en“ bis hin zu „Trägst du Windeln?“ war alles dabei.
Ich schmunzelte, weil ich das alles irgendwie verrückt, aber auch amüsant fand. Eine Nachricht fiel mir jedoch sofort ins Auge. Links daneben war ein kleines Profilbild zu sehen – ein Paar braune Augen mit so viel Tiefe, dass ich nicht anders konnte, als darauf zu klicken.
Zero nannte er sich .
Wieso nennt man sich so ?
Es war eine nette, unscheinbare Nachricht. Er fragte, was mich auf diese Plattform getrieben hatte. Außerdem schrieb er, dass nicht alle dort so verrückt unterwegs seien wie die Leute in meinem Postfach. Es gäbe auch ganz normale Menschen.
Ich antwortete ihm, und wir kamen ins Gespräch. Schnell merkte ich, dass er genau wusste, was er tat. Er achtete darauf, wie ich reagierte, wie ich antwortete. Es war seltsam. Er konnte mir sagen, wonach ich mich sehnte, ohne dass ich es aussprach. Als wäre er in meinem Kopf.
Das machte mir Angst. Das ist doch nicht normal.
Ich bin ein Kontrollfreak – zumindest, was mich selbst betrifft. Ich muss mich immer im Griff haben, und das habe ich auch. Doch ich merkte, dass mir allein unsere Gespräche die Kontrolle nahmen. Eigentlich genau das, wonach ich mich sehnte. Doch bereit dafür war ich nicht.
Er gefiel mir, und wir hatten inzwischen viel Kontakt. Morgen sollte unser erstes Treffen stattfinden. Ich war viel zu aufgeregt, um schlafen zu können.
Ich wusste: Wenn ich diesen Schritt gehe, gibt es kein Zurück mehr. Ich werde in diesen Abgrund hineingerissen und komme dort nie wieder heraus.
Will ich das wirklich?
Eine Frage, auf die ich keine Antwort finde.
Als mein Wecker klingelte, reckte ich mich und ging ins Bad. Ich stellte mich unter die Dusche, um einen klaren Kopf zu bekommen.
Ich genoss das warme Wasser auf meiner Haut und stellte mir vor, wie es wohl sein würde, ihm gegenüberzustehen. Sofort schoss mein Puls in die Höhe, denn die Spannung zwischen uns war zum Zerreißen gespannt.
Als ich fertig war, zog ich meinen Bademantel an und ging ins Schlafzimmer.
Ich setzte mich auf mein Bett und fragte mich, was wohl das passende Outfit wäre.
Nicht zu nuttig, nicht zu lieb ... Hm ...
Ich entschied mich für ein schwarzes Kleid mit einem tiefen Ausschnitt. Ich bin der Überzeugung, dass man so viel Oberweite auch in Szene setzen muss – alles andere wäre Verschwendung.
Gedankenverloren zog ich mich an.
Eine neue Nachricht.
„Guten Morgen, Prinzessin. Ich möchte, dass du auf dem Parkplatz neben dem Kiosk auf mich wartest. Bis gleich.“
Bis gleich? Ich habe doch noch zwei Stunden Zeit. Will der mich verarschen?
Ich: „Wie, bis gleich? Abgemacht war in zwei Stunden.“
Er: „Keine zwei Stunden. Zwanzig Minuten. Mehr Zeit hast du nicht mehr. Sei pünktlich, sonst hat das Konsequenzen.“
Ich: „Zwanzig Minuten schaffe ich nicht. Gib mir dreißig. 😉“
Es kam nichts mehr zurück.
Boah, war ich jetzt gestresst und genervt. Niemals schaffe ich das.
In Windeseile schminkte ich mich und betonte meine Augen besonders. Meine Haare brauchte ich gar nicht erst zu föhnen – das hätte den zeitlichen Rahmen gesprengt. Also kämmte ich sie nur und band sie zu einem Zopf zusammen.
Ich rauchte noch eine Zigarette, schnappte mir meine Schlüssel und ging los.
Ich musste nicht lange laufen, bis ich den Parkplatz erreichte. Am Rand stand ein großer Stein, auf den ich mich setzte.
Fuck, bin ich aufgeregt. Nervös zog ich an meiner Zigarette und schaute mich um.
Ich wusste nicht, wie er aussah. Ich hatte nur eine vage Beschreibung. Er sei etwa 1,85 Meter groß, habe schwarze Haare, einen Dreitagebart und braune Augen. Seine Augen kannte ich bereits von dem Profilbild. So dunkel und tief. Wunderschön.
Sein Aussehen spielte irgendwie keine Rolle, weil es zwischenmenschlich einfach ein perfektes Match war.
Ich erschrak, als mein Handy vibrierte, und schaute sofort darauf.
„Wieso so nervös, Prinzessin? Schließe die Augen und warte, bis ich dich abhole.“
Ich sah mich noch einmal um, entdeckte aber nur ein paar Menschen, die am Kiosk saßen, und eine Frau mit ihrem Kind, die mit einem kleinen Dackel spazieren ging. Ansonsten war hier niemand.
Mein Herz klopfte. Ich kam seiner Aufforderung nach und schloss die Augen. Es fiel mir unglaublich schwer. Meine Nervosität stieg ins Unermessliche.
Ich hörte, wie ein Auto immer näher kam. Es hielt direkt neben mir. Ich zog noch zwei- oder dreimal an meiner Zigarette, bevor ich sie wegschnippte.
Der Motor verstummte. Eine Tür öffnete sich, und ich hörte Schritte. Langsam. Quälend langsam. Sie kamen direkt auf mich zu.
Es war eine Qual, die Augen geschlossen halten zu müssen. Es kostete mich unheimlich viel Überwindung. Die Schritte verstummten genau hinter mir.
Ich hielt die Luft an und versuchte, irgendetwas wahrzunehmen.
Eine dunkle, zugleich erstaunlich sanfte Stimme ertönte direkt neben meinem Ohr. Sofort bekam ich eine Gänsehaut.
„Hallo, Prinzessin. Vergiss das Atmen nicht.“
Ich musste ihn nicht sehen, um sein Grinsen wahrzunehmen.
Unwillkürlich grinste ich ebenfalls.
Er ließ mich gar nicht erst zu Wort kommen.
„Ich möchte dir eine Augenbinde anlegen und dich anschließend auf eine kleine Rundtour mitnehmen. Ist das in Ordnung für dich?“
Er sprach leise und ganz nah an meinem Ohr. Dabei fuhr er mit einem Finger langsam von meiner Schulter über meinen Arm.
„Trau dich. Ich nehme dich mit in eine Welt, die dir noch unbekannt ist. Du entscheidest, wie weit du gehen möchtest. Dein Safeword kennst du.“
In mir tobte ein Kampf. Der Kontrollfreak in mir gegen die devote Stimme.
Ich hörte seinen Atem an meinem Ohr. Ruhig. Sanft. Gleichmäßig.
Meine Neugier siegte, und ich betete, dass ich nicht an einen Spinner geraten war.
Ich nickte. Mehr brauchte es nicht.
Sofort band er mir die Augenbinde um und sagte, dass er mich nun zum Auto führen würde und ich einsteigen solle.
Als ich im Auto saß, ließ er sich Zeit, bevor er selbst einstieg. Ich versuchte, mich wieder in den Griff zu bekommen. Ich war so unglaublich aufgeregt, dass ich kaum noch atmen konnte.
Als die Fahrertür aufging, zuckte ich erschrocken zusammen. Er setzte sich hinein, schloss die Tür und startete den Motor.
„Entspann dich. Wir fahren erst einmal nur.“
„Ich bin total entspannt“, entgegnete ich.
Er lachte kurz auf. „Das sehe ich.“
Er fuhr los. Ich wollte etwas sagen, doch er unterbrach mich sofort. Er nahm mein Kinn und drehte meinen Kopf in seine Richtung.
„Du wirst erst reden, wenn ich es dir erlaube oder dir eine Frage stelle. Verstanden?“
Ich nickte.
Normalerweise redete ich meine Nervosität einfach weg. Nun musste ich in so einer Situation still sitzen. Es kostete mich eine Menge Selbstbeherrschung. Gleichzeitig schoss meine Erregung in die Höhe. Ich spürte seine Dominanz, ohne ihn überhaupt zu sehen. Seine Stimme und sein Tonfall verstärkten dieses Gefühl zusätzlich.
Ich hasste die Stille und wollte ihn auf die Probe stellen.
„Besteht ein erstes Date nicht aus etwas mehr als Schweigen?“, fragte ich ganz trocken und musste mir dabei ein Grinsen verkneifen.
Ich bemerkte, wie er etwas mehr Gas gab und schließlich irgendwo abbog. Er sagte kein Wort, was meinen Puls nur noch weiter in die Höhe trieb.
Plötzlich hielt der Wagen an.
Ich spürte seinen Blick auf mir, doch er schwieg weiterhin.
„Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Willst du mich etwa im Wald verbuddeln?“, fragte ich frech.
Seine Tür öffnete sich. Er stieg aus und kam um den Wagen herum.
Er öffnete meine Tür.
„Steig aus, Mira.“
Kurz. Knapp. So bestimmend, dass mir eine Gänsehaut über den Rücken lief.
Er nahm meine Hand und half mir beim Aussteigen.
Der kühle Wind half zumindest ein wenig gegen die Hitze, die in mir brodelte.
„Du hast mich schon wieder herausgefordert. Ich habe dir oft genug gesagt: Hältst du dich nicht an die Regeln, wird das Konsequenzen haben.“
Seine Stimme klang ruhig, bestimmt und gleichzeitig beinahe amüsiert.
Er legte eine Hand um meine Hüfte und führte mich langsam irgendwohin. Ich spürte, dass wir über einen Sandweg mit kleinen Steinen liefen. Nach einer Weile fühlte sich der Boden weicher an, eher nach Gras. Es roch nach Wald.
Langsam bekam ich doch Panik.
Wie bescheuert bin ich eigentlich?, fragte ich mich und war kurz davor, mir die Augenbinde vom Kopf zu reißen.
Er blieb stehen und führte mich mit dem Rücken gegen etwas Hartes.
„Bleib genau so stehen.“
Ich tastete mit den Händen hinter mich. Schnell stellte ich fest, dass es ein Baum war.
Er trat vor mich und kam ganz nah. Ich spürte seinen Atem an meiner Wange .
„Du kennst dein Safeword. Benutze es, wenn irgendetwas nicht stimmt.“
Mit heiserer Stimme sagte ich: „Ja, ich kenne es.“
„Bist du bereit?“
Nein. Nein und noch mal nein. Wie kann man für so etwas überhaupt bereit sein?
Er griff nach meinem Kinn, hob es leicht an und fragte erneut:
„Bist du bereit, Mira?“
Diese Frage war so eindringlich, dass ich unwillkürlich den Atem anhielt.
„Ja“, brachte ich heiser hervor.
Er nahm meine Hände und legte sie über meinen Kopf. Bestimmend hielt er sie fest und drückte seinen Körper ganz leicht gegen meinen. Ich war überwältigt von den Gefühlen, die in mir tobten.
„Du warst ein böses Mädchen, Mira. Und du weißt, was man mit bösen Mädchen macht.“
Ruckartig drehte er mich um, sodass mein Rücken nun zu ihm zeigte. Ich stützte mich mit den Händen am rauen Baum ab und legte meine Wange auf meinen Handrücken. Mein Atem ging schwer, weil ich ahnte, was nun passieren würde.
Er strich meine Haare zur Seite und berührte mit seinen Lippen meinen Nacken.
„Hast du deine Strafe verdient?“
„Nein. Ich war brav wie ein Engel“, antwortete ich.
Ich spürte sein Grinsen an meinem Nacken.
„Dann hast du also keine Strafe verdient?“
„Auf keinen Fall“, sagte ich grinsend. „Mein Mut, mich überhaupt auf dieses Treffen eingelassen zu haben, gehört schließlich belohnt."
Er trat einen Schritt zurück, kniete sich nieder und fuhr mit seinen Händen quälend langsam an meinen Waden hinauf, über die Oberschenkel bis zu meinem Po. Langsam zog er mir den String herunter.
„Deinen Mut erkenne ich an. Um deine Strafe kommst du trotzdem nicht herum Prinzessin.“
„Beug dich nach vorne und streck mir deinen Hintern entgegen.“
Ich kam seiner Aufforderung nach.
Mein Atem ging schwer, und mir wurde unglaublich heiß.
Er wird mir jetzt den Hintern versohlen. Fuck.
Ich kam seiner Aufforderung nach.
Mein Atem ging schwer, und mir wurde unglaublich heiß.
Er wird mir jetzt den Hintern versohlen. Fuck.
Stattdessen spürte ich plötzlich seine Hände, die sanft und einfühlsam über meinen Po strichen. Ich hatte mit Schmerz gerechnet.
„So ein schöner Anblick ... Ich will dir vorher noch etwas Spaß gönnen. Halt still.“
Ich spürte etwas Kaltes an mir. Sofort wurde ich rot und schämte mich zutiefst, weil ich merkte, wie erregt ich bereits war.
„So feucht für mich.“
Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken.
Er trat wieder einen Schritt zurück. Kurz darauf spürte ich ein leichtes Vibrieren und zuckte unwillkürlich zusammen. Ich unterdrückte ein Stöhnen.
„Du bleibst genau so stehen. Ich werde jetzt mit der Bestrafung beginnen. Du zählst jeden Schlag.“
Ich schluckte schwer. Ich hatte Angst und war gleichzeitig genauso erregt.
Warum erregt mich dieser kranke Scheiß nur so?
Ich spürte etwas über meinen Hintern streichen. Ich konnte nicht genau sagen, was es war. Es war keine Hand – es fühlte sich glatt, aber gleichzeitig auch etwas rau und kühl an.
Dieses sanfte Streicheln steigerte meine Erregung noch zusätzlich.
Dann kam plötzlich der erste Schlag.
Ein „Ah“ entwich mir vor Schreck, nicht vor Schmerz. Ich begann zu zählen.
„Eins“, sagte ich leise.
Das Vibrieren wurde stärker.
Ein weiterer Schlag folgte, diesmal etwas intensiver.
„Zwei“, sagte ich bereits fast stöhnend.
Es folgten drei und vier.
Er trat näher an mich heran, zog meinen Kopf leicht an den Haaren nach hinten und strich über meinen Po. Es fühlte sich warm und prickelnd an.
„Das war zum Aufwärmen, Prinzessin. Jetzt kommt die Strafe.“
Seine Stimme klang schwer vor Erregung.
Er küsste meinen Nacken und trat wieder zurück.
Bevor er weitermachte, fragte er noch einmal, ob alles in Ordnung sei.
Ich nickte nur.
Er verstärkte die Vibration erneut, was mich beinahe um den Verstand brachte.
Der nächste Schlag war intensiver.
Ich stöhnte auf – vor Schmerz und Lust zugleich.
„Fünf“, sagte ich leise.
Ich konnte mein Stöhnen kaum noch zurückhalten.
Ich stand dort, mitten im Nirgendwo, mit verbundenen Augen und völlig überwältigt von der Situation. Ein beinahe fremder Mann spielte mit meinen Grenzen und brachte Gefühle in mir hervor, die ich selbst kaum verstand.
Wie abgefahren ist das bitte? Und warum fühlt sich etwas, das ich selbst so lange als „krank“ abgestempelt habe, plötzlich so unglaublich intensiv an?
Ein weiterer Hieb riss mich aus meinem Gedankenstrudel.
Ich stöhnte wieder auf.
„Sechs.“
Direkt folgten noch vier weitere.
„Sieben. Acht. Neun. Zehn “
Meine Beine fingen an zu zittern. All das überwältigte mich maßlos. Dieses Verlangen nach mehr, diese Gier, diese Intensität der Gefühle.
Er trat wieder näher an mich heran. Seine Hand strich über meinen Hintern, der mittlerweile glühte.
„Geht es dir gut?“
„Ja“, hauchte ich.
Er legte mein Kleid wieder über meinen Hintern und richtete mich langsam auf, indem er mich sanft in Richtung Baum führte.
Langsam, aber bestimmt, kam er mir näher. Ich spürte seine Nähe deutlich und mein Körper reagierte sofort darauf.
Seine Hand wanderte über meinen Körper, immer näher an die Stelle, nach der sich alles in mir sehnte.
Quälend langsam.
Spielerisch. Neckend.
Immer wieder kurz davor, aber nicht ganz dort, wo ich es mir wünschte. Er gleitet meine scharmlippen rauf und runter .
„Es soll eine Strafe sein, Prinzessin. Du wirst heute keine Erlösung von mir bekommen.“
Und genau in diesem Moment brachte er mich wieder völlig aus dem Gleichgewicht als er meine knopse berührte .
Ich stöhnte auf und wand mich leicht, doch sein Körper hielt mich davon ab, mich weiter zu bewegen.
Ich stöhnte vor Lust und genoss jede einzelne Berührung. Dass ich irgendwo im Nirgendwo war und jederzeit jemand hätte vorbeikommen können, war längst vergessen.
Die Vibration wurde noch einmal stärker und trieb mich immer weiter an meine Grenze. Kurz bevor ich den Höhepunkt erreichte, hörte er auf.
Er drehte mich zu sich, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich.
Ein Kuss, so bestimmend und voller Leidenschaft, dass mir beinahe die Luft wegblieb.
„Du hast das toll gemacht. Das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was du mit mir erleben kannst. Es ist deine Entscheidung, ob du weitergehen möchtest oder es dabei belässt. Ich bringe dich jetzt nach Hause.“
Atemlos stand ich da und war völlig verwirrt.
Ich sagte nur: „Okay.“
Er führte mich zurück zum Auto, half mir beim Einsteigen und fuhr los.
Meine Gedanken überschlugen sich.
Ich war so erregt, dass ich es kaum aushielt.
Ich mache seinen Sitz bestimmt gerade nass, dachte ich und musste schmunzeln.
Immer noch spürte ich die Nachwirkungen der Situation.
Ich fragte ihn, ob er nicht etwas vergessen hätte.
„Du darfst es gerne herausnehmen. Bevor du es mir zurückgibst, machst du es sauber.“
Ich hörte sein Grinsen deutlich.
Die Vibration hörte auf.
Ich winkelte mein Bein an und zog das Vibro-Ei heraus.
„Du solltest vielleicht besser auf den Verkehr achten“, sagte ich mit einem Grinsen und nahm das Ei in den Mund . Natürlich gab ich mir besonders viel Mühe es sauber zu bekommen .
Als ich fertig war, hielt ich es in seine Richtung. Er nahm es entgegen und bedankte sich.
Seine Hand legte sich auf meinen Oberschenkel. Er gab mir die Anweisung meine Beine zu apreizen und ich spürte sofort wieder diese Mischung aus Aufregung und Nervosität.
Er fuhr mit seiner Hand unter mein Kleid und suchte meine klit . Als er sie fand ,gab er sich größte Mühe ,mich in den Wahnsinn zu treiben .
Ich versuchte, mich zusammenzureißen, während ich gleichzeitig jede Berührung genoss. Der Gedanke daran, dass andere Autofahrer uns möglicherweise sehen könnten, machte die Situation nur noch intensiver.
„Mhh, du bist so nass“, sagte er.
„Dein Sitz gleich auch, wenn du so weitermachst“, entgegnete ich frech.
Ich merkte, wie schwer es mir fiel, ruhig zu bleiben. Alles in mir wollte diesen Moment einfach zulassen. Ich wollte endlich all die angestaute Spannung loswerden.
Doch genau kurz davor hörte er wieder auf.
Stattdessen streichelte er nur ruhig mein Bein.
Ich könnte schwören, dass ich ihn grinsen hörte.
Ich versuchte, mich wieder zu sammeln, setzte mich aufrechter hin und bat ihn, das Fenster einen Spalt zu öffnen. Sofort spürte ich den kühlen Fahrtwind.
„Wir sind gleich da“, kündigte er an.
Kurz darauf hielt der Wagen.
Er half mir beim Aussteigen und brachte mich zurück zu dem großen Stein, auf dem ich zuvor gesessen hatte.
Er küsste mich sanft.
„Du darfst es dir heute nicht selbst machen. Nimm die Augenbinde erst ab, wenn du eine Nachricht von mir bekommst. Bis bald, Prinzessin.“
Er stieg ein und fuhr davon.
Nicht selbst machen?
Will der mich verarschen?
Und natürlich würde ich es tun. Ich war fest entschlossen, all diese aufgestaute Spannung loszuwerden. Ob mit den fingern, einem Dildo oder dem Vibrator. Ich werde noch kommen das war sicher .
Ich bekam eine Nachricht. Ich nahm die Augenbinde ab und musste mich erst einmal wieder an das Licht gewöhnen.
Nach dieser ganzen Situation holte ich mir erst einmal eine Zigarette heraus und zündete sie an. Ich bemerkte, dass meine Hände leicht zitterten.
Nachdem ich zwei, drei tiefe Züge genommen hatte, schaute ich auf mein Handy.
„Ich weiß, dass du es dir jetzt am liebsten bis tief in die Nacht zigmal machen möchtest. Das war erst der Anfang. Wenn es weitergehen soll, brauche ich deinen Gehorsam. Falls du die Hände nicht von dir lassen kannst, kann ich gerne noch einmal zurückkommen und sie ans Bett fesseln.
Du sahst wunderschön aus, Zero.“
Ich hasste ihn gerade abgrundtief und musste gleichzeitig grinsen.
Ich antwortete sofort:
„Du hast recht. Ich überlege gerade, ob ich es mir mit meinem Lieblingsspielzeug oder dem Big Ben mache. 🤔“
Ich schickte die Nachricht ab und ging nach Hause.
Als ich in meiner Wohnung angekommen war, ging ich direkt ins Schlafzimmer und ließ mich auf mein Bett fallen.
Alter Falter, war ich aufgewühlt. Wie sollte ich das nur aushalten?
Mein Handy meldete sich.
„Prinzessin, reize mich nicht. Finger weg von dir! 🤨“
Ich lachte.
Jetzt erst recht. Meine rebellische Seite war geweckt.
Ich schickte ihm ein Foto von meinen gespreizten Beinen und zwei Fingern in mir und spielte mit der Herausforderung zwischen uns.
Dabei fiel mir auf, dass er meinen String einfach behalten hatte. „Drecksau“, dachte ich grinsend.
Ich konnte einfach nicht anders, als an das Erlebte zurückzudenken. Die Erinnerungen daran lösten sofort wieder dieses Kribbeln in meinem Bauch aus.
Mein Handy meldete sich erneut.
„Treib es nicht zu weit. Ich weiß, wo du wohnst. Ich komme höchstpersönlich vorbei und fessel dich.“
Mir fiel die Kinnlade herunter.
Hatte er mich etwa beobachtet, wie ich nach Hause ging?
Woher sollte er es sonst wissen?
„Ein Stalker bist du also auch noch?“, antwortete ich.
„Ich habe nur zufällig gesehen, wie du nach Hause gegangen bist, weil ich noch mein Navi einstellen musste.“
„Ich sage ja: Stalker!“, schrieb ich frech zurück.
„So werden aus einem Tag sieben Tage, Prinzessin.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Sieben Tage kein Höhepunkt.“
Ich grinste.
„Und wer sagt, dass ich mich daran halte?“, schrieb ich zurück.
„Ich bin kurz davor und freue mich auf das erlösende Gefühl“, antwortete ich abermals frech.
Ich trieb mich gerade wirklich an meine Grenzen, weil ich einfach nicht anders konnte. Meine Gedanken kreisten nur noch um das, was gerade passiert war.
Plötzlich riss mich das Klingeln der Tür aus meinen Gedanken.
Fuck. Ist er das jetzt?
Ich setzte mich auf.
Noch einmal klingelte es.
Ich stand auf und ging zur Tür, zögerte aber, sie zu öffnen.
Wieder klingelte es.
Ich drückte den Knopf der Sprechanlage.
„Wer ist da?“
„Mach auf. Sofort!“
Oh fuck. Manchmal sollte man wirklich wissen, wann man besser den Mund hält.
Mein Puls schoss wieder in die Höhe.
Ich drückte den Knopf, um die Tür unten zu öffnen.
Selbstbewusst stellte ich mich hin und wartete darauf, dass er nach oben kam.
Als er vor mir stand, sah ich ihn nun zum ersten Mal.
Ein unglaublich attraktiver und sehr männlicher Mann.
Er war ungefähr anderthalb Köpfe größer als ich. Seine Statur war normal, aber sein Oberkörper wirkte deutlich breiter gebaut.
Dunkle Haare, ein markantes Gesicht.
Und diese Augen.
Fuck.
Es fühlte sich an, als würden sie direkt in meine Seele schauen. Sein Gesichtsausdruck war schwer zu deuten, aber ich spürte sofort, welche Wirkung er auf mich hatte.
Ich fand meine Fassung wieder und fragte:
„Was möchtest du denn noch?“
Er drängte mich ein Stück zurück in die Wohnung, schloss dabei die Tür und stellte sich nah vor mich.
„Du bist so frech, Prinzessin.“
Ich zeigte auf den imaginären Heiligenschein über meinem Kopf und klimperte unschuldig mit den Wimpern.
Er lachte auf.
„Du bist der Teufel in Person, Prinzessin.“
Ich grinste.
„Du hast mir immer noch nicht gesagt, warum du hier bist.“
„Ich denke, das erklärt sich von selbst. Du bist ungehorsam, du reizt mich mit Absicht und du hast auch noch Spaß daran.“
Ich biss mir auf die Unterlippe und sah ihn so unschuldig an, wie ich nur konnte.
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