Erotische Geschichten

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Wer liest, kommt (weiter)

4,7 von 5 Sternen
Es ist Ferienzeit. Alle Familien sind verreist und mein Lieblingsplatz am Fluss ist nahezu leer. Der frühe Abend ist ein Freudenfest für alle Sinne: das munter fließende Wasser funkelt im Sonnenschein, die Blätter der Espen zittern in Wind und ich bin eingehüllt in ein dauerhaftes Grillenkonzert. Vor mir liegt der zweite Band von Don Winslows "City on fire".
Was soll ich sagen: das Leben ist perfekt.

Irgendwann tauche ich von der fesselnden Story wieder auf an die Oberfläche. In meiner Blickachse sitzt nicht weit entfernt von mir eine junge Frau, ein Buch zwischen ihren Beinen. Sie scheint völlig versunken zu sein in ihre Lektüre. Sie trägt ein Biniki-Höschen in gedämpften Farben, das sich über den deutlich erhabenen Venushügel spannt.

Ich schaue mich unwillkürlich um: bis auf ein Pärchen auf dem schmalen Sandstreifen
ist niemand mehr da.

Mit der Konzentration auf mein Buch ist es vorbei. Ich bin angefixt von dem, was ich vor mir sehe. Und weil ich natürlich weiß, dass da nichts passieren wird, flüchte ich mich in einen Tagtraum: ich stelle mir vor, wie das Pärchen am Ufer aufbricht, sich auf die Räder schwingt und ich mit der attraktiven Leserin alleine zurückbleibe. Irgendwann steht sie dann auf, geht zum Wasser. Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen und frage sie, was sie liest. Wir kommen ins Gespräch. Sind uns sympathisch. Dann gehen wir beide eine Runde ins Wasser und lassen uns danach von den letzten Sonnenstrahlen wärmen.
Und als wäre nichts dabei, zieht sie sich ungeniert vor mir um. Ich bekomme natürlich sofort einen Ständer und versuche, ihn zu verstecken. Und sie sagt zu mir:"Genug gesehen?"

Ein Riesenschreck durchfährt mich. Das war nicht in meinen Kopf. Das war echt. Ich fokussiere meinen Blick. Die Leserin schaut mich herausfordernd an.

"Du hast mir jetzt ne ganze Weile ziemlich intensiv zwischen die Beine geschaut, und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dir ist einer dabei abgegangen."

Ich bin vollkommen überrumpelt. Checke gedanklich meinen Körper und fuck, stimmt, ich habe wirklich einen fetten Ständer.

"Du kannst deinen Mund wieder zumachen."

Ich werde feuerrot, ich kann es deutlich spüren. Und schließe meinen Mund. Ist das peinlich!

"Ich, also, ehrlich..." beginne ich zu stottern.
"Alles gut. ist ja nix passiert. Aber vielleicht solltest du dich ein bisschen besser im Griff haben."
"Absolut." beeile ich mich zusagen und gebe damit alles zu. Fuck.
"Dann bring's jetzt zu Ende."
"Bitte?"
"Du hattest ja offenbar deinen Spaß. Jetzt bin ich dran. Ist ja nur fair."
"Was, äh, wie..." ich stottere schon wieder.
"Dein Mund..." Sie grinst.
 
Schon wieder. Ich schließe ihn. Ich muss ihr vorkommen wie der größte Depp aller Zeiten.

"Du meinst..." beginne ich von neuem.
"Ich will, dass du dir jetzt einen runterholst. Und ich schaue dabei zu."
Mein Schwanz zuckt in wilder Freude. Aber mein Verstand begreift noch nicht.
"Also, das, ich weiß jetzt nicht..." Das kann sie doch nicht ernst meinen!
"Doch nicht genug Fantasie?"

Sie lässt ihre Beine ein wenig nach außen kippen und zieht ihre Bikinihose zur Seite. Ihre Vulva ist rasiert bis auf einen schmalen Streifen. Ihre Schamlippen sind extrem dunkel und passen irgendwie so gar nicht zu ihrem ansonsten hellen Teint.

"Das sollte helfen, oder?"

Ich schaue um mich. Es ist wirklich niemand mehr da außer uns. Kurz überlege ich noch, ob sie mich verarschen will. Ob sie ihr Handy angemacht hat und mich heimlich filmt?
Aber dann bleibt mein Blick erneut an ihrer Vulva hänge und ich denke: Scheiß drauf.

Ich hole meinen Schwanz aus der Hose und beginne langsam zu pumpen. Sehr langsam, denn eigentlich könnte ich sofort kommen, aber das wäre so was von vergeudet.

Nicht lange und sie macht mit. Fährt mit den Fingern in ihre Ritze. Legt ihren Kitzler frei und massiert ihn. Und ich: komme, natürlich viel zu früh, fuck!

Sie lacht laut auf. Ich komme mir vor wie der totale Anfänger.

"Komm her und leg dich auf den Boden, mit dem Gesicht ganz nah an meiner Muschi!"

Ich folge ihrem Befehl. Lege mich auf den Bauch vor sie hin. Meine Nase wittert ihren herben Duft. Sie greift nach meinen Haaren und zieht mich zu ihrer Vulva. Das kann eigentlich nur eines bedeuten, denke ich und beginne zu *****n.

Und tatsächlich: dieses Mal mache ich wohl alles richtig. Sie drückt mich immer fester an sich bis ich kaum noch Luft bekomme. Dann durchläuft sie ein Zittern, sie stöhnt laut auf, drückt mich weg und atmet lang aus.

Keine fünf Sekunden später ist der Schlüpfer wieder über ihrer Vulva.

Ich richte mich auf. Auf der Suche nach Worten. Und schaue wohl wieder ein bisschen dämlich.

"Das war unerwartet."
"Nur 'unerwartet?'" frage ich, fast ein bisschen beleidigt.
"Und ziemlich geil."
Ich grinse. Na also.
"Ich bin übrigens Thomas."
"Cecilia."
"Nächste Woche, gleicher Tag, gleiche Zeit?" fragt sie.
"Äh ja, klar. Geht klar."
Sie schultert ihren Rucksack, schwingt sich auf ihr Rad und fort ist sie, ohne sich noch mal umzudrehen.
Ja, denke ich, wie gesagt: das Leben ist perfekt!
  • Geschrieben von utterlynatural
  • Veröffentlicht am 02.07.2024
  • Gelesen: 8603 mal
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Kommentare

  • Skorpion_6602.07.2024 18:48

    Profilbild von Skorpion_66

    Eine geile Kurzgeschichte, könnte so kurz und knapp im realen Leben auch passiert sein. Man sollte öfters Umschau halten und nicht im eigenen Leben versinken. LG A.

  • CSV06.07.2024 00:19

    Wer kann das toppen?
    Wie hieß das Buch 2019? ... "Männer sind Schweine und Frauen erst recht"... eher ein Aufklärungsbuch für unaufgeklärte Mütter-Männer!

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