Erotische Geschichten

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Teil 1: Ilkas zweites Leben

3,7 von 5 Sternen
Ilka schloss die Bürotüre hinter sich. Alle Berechnungen waren abgeschlossen, alle Daten gesichert, die Anrufbeantworter auf Nachtprogrammierung umgeschaltet. Sie verließ das vierstöckige Gebäude, stieg auf dem Firmenparkplatz in ihren Kleinwagen und folgte den Anweisungen ihres Navigationssystems. Die Zieladresse hatte sie schon am Morgen eingegeben. Ihr Herz klopfte wild.

Ihre Fahrt führte sie in einen Randbezirk der Stadt, in dem sie noch nie gewesen war. Die Häuser wurden feiner. Aus Vorgärten wurden Anwesen. Sie bog rechts in einen kleinen Weg ein. Eine Schranke unterbrach dort ihre Fahrt. Das angebrachte Schild verkündete trocken: "Privatstraße - Ein- und Durchfahrt ausgeschlossen". Daneben stand eine Apparatur mit eingebauter Videokamera und einem Display. Ilka drückte einen roten Knopf. Auf dem Display erschien die Aufforderung: "Bitte PIN eingeben." Ilka drückte auf den Tasten die zwölfstellige Zahlenkombination, die sie schon en ganzn Tag im Büro still auswendig vor sich hingemurmelt hatte. Nun ertönte eine Frauenstimme. Ilka erkannte, dass es dieselbe Stimme war, die ihr vor einigen Tagen am Telefon die PIN durchgegeben hatte:
"Ihr Name?"
"Ilka Zöller."
Die Schranke öffnete sich. Ilka lenkte ihren Wagen durch ein kurvenreiches klienes Waldstück, hinter dem sich eine Art Park mit Blumenbeeten, Pavillions und großflächigen Wiesen anschloss.
Ilka erschrak, denn unvermitelt bog vor ihr eine schwarze Limousine aus einem kaum erkennbaren Seitenweg und stellte sich vor sie. Zwei Frauen in weißgrauen Dienstanzügen stiegen aus und öffneten Ilkas Autotüre:
"Ilka Zöller?"
"Ja ..."
"Steigen Sie bitte in unseren Wagen!"
"Und mein Auto? ..."
"Einfach stehen und Schlüssel stecken lassen!"
Ilka folgte den Anweisungen. Ihr Herz klopfte noch wilder als zuvor.
Die Scheiben der Limousine waren verdunkelt und zum Fahrerbereich hin, in dem sich die beiden weißgrau gekleideten Frauen aufhielten, befand sich eine verspiegelte Trennscheibe. Ilka sah nicht, wohin die Fahrt ging.
Nach einigen Minuten stoppte das Fahrzeug. Eine Türe öffnete sich automatisch. Aus einem Lautsprecher erklang eine technische Stimme: "Hallo Ilka. Du hast Dein Ziel erreicht. Bitte steige aus und folge immer dem roten Pfeil."
Ilka verließ die Limousine und ging einige Schritte in einen fluoriszierend violett erleuchteten schmalen Gang hinein. Hinter ihr fiel die Türe des Autos ins Schloss. Dann schloss sich eine schwere Eisengittertüre hinter ihr. Kurz hielt Ilka inne. Sie umschloss mit einer Hand einen Gitterstab und stellte fest, dass die Türe sich nicht mehr öffnen ließ. Aber das machte ihr nichts aus, denn sie wußte, worauf sie sich eingelassen hatte.
Rote Pfeile führten Ilka in einen Vorraum, dann über eine verglaste Brücke in ein palastartiges Gebäude. Ilka bestaunte das Marmor und die edlen Brokatstoffe, die hier verschwenderisch an Treppen und Wandvertäfelungen herum Verwendung gefunden hatten. Trotzdem wirkte dieses Treppenhaus schlicht, was an seiner schieren Größe liegen musste.
"Frau Zöller? Bitte folgen Sie mir!"
Ilka schritt hinter dem jugen Mann, der in martialischer dunkelbrauner Lederkluft wie ein totaler Fremdkörper in diesem Ambiente erschien, die Treppen hinauf.
Oben angekommen zückte der Mann ein Paar Handschellen und eine Augenbinde:
"Hände hinter den Rücken!" Ilka zögerte kurz un dließ sich dann hintre ihrem Rücken die Handschellen anlegen. Dann verband der schlanke, kräftige Blondschopf mit den muskulösen Oberarmen Ilka die Augen. Anschließend führte er sie weiter, Gänge entlang, treppauf und treppab. Erneut hörte Ilka Motorengeräsuche, die nun immer lauter wurden. Nach einer halben Ewigkeit - zumindest kam es Ilka so vor - durfte sie sich setzen. Es war ein sehr bequemer Sitzplatz.
"Hier, trinken Sie das!" Ilka spürte einen Becher an ihren Lippen. Sie trank eine süßliche Flüssigkeit mit einer typischen Energy Drink-Geschmacksnote. Kurz darauf wurde Ilka sehr müde. Sie schlief ein.
Als Ilka die Augen öffnete, ging die Sonne auf. Sie lag an einem Strand - palmenbesäumt und mit türkisfarbenem Wasser, wie sie es aus Reiseprospekten kannte. Von Handschellen und Augenbinden keine Spur mehr. Allerdings auch nicht von Menschen. Ilka war völlig konfus. Mit allem hatte sie gerechnet. Damit nicht. Nichts von dem, was zuvor poassiert hatte, hatte sie wirklich überrascht. Jetzt war sie völlig platt.
Ilka ging einige Schritte durch den herrlich weichen Sand und ließ das angenehm kühle Wasser in der Morgensonne um ihre Füße spülen. Was könnte sie schon tun, außer zu warten? Irgendwann würde ganz sicher jemand erscheinen, um ihr diese Situation zu erklären. Aber es kam niemand. Die Sonne brannte heiß und Ilka wurde hungrig. Sie setzte sich in den Schatten einer Palme und wartete weiter bis zum Abend. Ihre Kehle wurde trocken.
"Hallo. Ist hier irgendjemand? Hallo. Ich bin hier! Ilka Zöller! Wer hat mich hierher gebracht? Hier muss doch jemand sein! Hallo!" Ilkas Rufe verhallten, aber sie war sicher, dass die Leute, die sie hierher gebracht hatten, sie heimlich beobachteten. Ilka hatte keine Angst. Aber sie hatte keine Lust an der Nase herum geführt zu werden. Und sie hatte keine Lust auf Durst und Hunger. Sie beschloss, sich hinter dem Strand umzusehen. Die Kulisse war eigenartig. Filmreif. Alles wirkte wild und doch auf eigenartige Weise so, als wäre jeder Stein und jede Pflanze bewußt von Menschenhand gesetzt worden. Keine Schlingpflanzen oder undurchdringbares Gestrüpp hinderten Ilka daran, sich durch die exotische Pflanzenwelt zu bewegen. Außer einigen Vögeln schienen auch keine Tiere hier zu sein. Das überraschte Ilka nicht, denn niemand konnte daran interessiert sein, sie irgendeiner Gefahr auszusetzen. Sie hörte Wasser plätschern und fand einen malerisch gelegenen schmalen Fluss. Sie setzte sich auf einen Stein und trank Wasser. Das Wasser kühlte und feuchtete ihren trockenen Hals sehr angenehm.
PLötzlich vernahm sie eine sonore männliche Stimme - nicht laut, sondern fast flüsternd, direkt neben ihr. Es gab nur einen Fehler: Es war niemand zu sehen: "Oder wie hatten Sie sich den Job vorgestellt?"
Ilka erschrak nur kurz. Dann musste sie fast lachen über diése Art der Inszenierung, die hier geboten wurde: "Vielleicht professioneller?" lästerte sie.
"Oh, Sie finden das alles hier stümperhaft?" Die Stimme wirkte leicht höhnisch.
"Nein, nein, schon gut. Aber wozu das alles?"
"Sie dachten, Sie werden zu einer Luxusvilla gefahren, dem Hausherrn vorgestellt und von einer seiner willigen Mätressen in ihren Job eingewiesen, stimmt's?"
"Naja, so ungefähr! Ich hab sowas ja auch noch nie gemacht. Ich bin Verwaltungswirtin."
"Hat sie das hohe Honorar gelockt oder wollten Sie ihre Fantasien ausleben?"
"Naja, beides."
"Gut, dann esen Sie sich jetzt ersteinmal satt. Das Büffet befindet sich in der Höhle hinten links hinter dem blauen Busch."
Ilka sah tatsächlich blaue Blüten. Und da die Stimme, die offensichtlich aus einem versteckten Lautsprecher gekommen war, nichts mehr sagte, ging sie dorthin. Sie staunte nicht schlecht. Es gab keine Leckerei, die dieses Büffet nicht bot. Allerdings war es so in der Höhle angeordnet, dass Ilka keinen Weg dorthin finden konnte.
Die Wege verzweigten sich wie in einem Labyrinth, hohe Mauern und tiefes Wasser bildeten eine undurchschaubare und undurchdringliche Wand. "Ach kommt schon, was soll das?" begann Ilka Selbstgespräche zu führen ... vielleicht würde ja wieder jemand antworten? Ilka betrat eine kleine Lagune und erschrak. Überall lehnten Frauen ihres Alters an Felsen, spielten mit ihren Händen im Wasser und manche streichelten einander. Alle trugen nur wenige Stoffetzen an der Haut. Trotz der trüben Umgebung wirkten sie sauber, offensichtlich gebadet und betsens gepflegt von den Haar- bis zu den Zehenspitzen. Nich alle waren ausgesprochene Schönheiten. Aber insgesamt ergaben sie ein sehr ansehnliches Bild. Ilka ging auf zwei von ihnen zu, die dicht beieinander saßen: "Hallo, ich bin Ilka ..."
Die beiden Frauen sahen sie mit großen Augen fast hypnotisch an: "Hi, gleich wird's wieder supergeil!" sagte eine von ihnen.
"Ja!" kicherte die Zweite, "Ich will schon so sehr. Du auch?"
"Äh, könnt ihr auch normal reden? Muss hier alles Show sein? Kann mir mal irgendjemand ganz normal sagen, was ich tin soll und vielicht auch, wiich an was zu essen komme?"
"Oh ja und Essen gibt's danach auch!" sagte eine der beiden Frauen und begann die andere zu küssen, die daraufhin eine Hand auf den Oberschenkel ihrer Höhlengenossin legte und sie zärtlich bis an ihren Lendeschurz heran zu streicheln begann. Dafür erntete sie ein "Mmmmh, machst Du das aber gut! Gibt's bald Schwänze?"
Ilka war entgeistert. Was hatten diese Mädels denn geraucht? Jetzt sah Ilka, wie ein halbes Dutzend ebenso leicht bekleideter Männer aus einem Winkel der Höhle traten: "Hallo Mädels, habt Ihr zufällig ein bißchen Lust?"
Ilka hörte Worte wie "cool" oder "na klar", aber auch Worte fremder Sprachen, die sie nicht verstand. Gemeinsam schien allen einzig, dass sie sich riesig auf das zu freuen schienen, was nun geschah. Die Männer nahmen jeweils zwei oder drei Frauen zu sich und begannen damit, sie genüsslich zu entkleiden. Einige legten sich auf den Rücken und ließen sich von vier oder fünf Frauen gleichzeitig verwöhnen. Andere legten eine oder zwei Mädchen vor sich auf einen Felsen und steigerten die weibliche Lust mit gekonnten Zungen- und Fingerspielen. Ilka fand das Stöhnen und die Ekstase der Mädchen irgendwie übertrieben.
"Sie können nicht anders. Es ist das Wasser des Baches" erklärte der unglaublich gut aussehende junge Mann mit dem spanischen Gesicht und den dichten, kurzen dunklen Haaren, der plötzlich neben ihr stand. "Es macht sie geil. Sie wollen nur noch das Eine. Gerfährlich wird es erst, wenn sie es zu lange nicht bekommen. Dann würden sie es sich aktiv und sogar aggressiv holen wollen. Aber warum sollten wir es soweit kommen lassen? Sie sind alle schön, scharf und ich mache es mit jeder gerne - egal, ob sie neu dazu kommt oder schon länger dabei ist."
"Sie setzen sie unter ... Drogen?"
"Oh nein. Das macht nicht süchtig. Es gibt hier nur nicts anderes zu trinken. Und so lässt die Wirkung nur nach dem Essen für eine Weile nach."
Ilka sah den sanftmütig lächelnden Mann an. Sie war hin und hergerissen von seinem Charme und ihrem Unrechtsempfinden. Während sie seinen straffen, von einigen schönen Muskellinien durchzogenen Bauch betrachtete, ereiferte sie sich: "Aber das ist ja dann wohl kein freier Wille!"
"Niemand hat Sie oder irgendeine andere Frau gezwungen hierher zu kommen. Sie bekommen genau das, was in der Stellenbeschreibung erklärt wurde. Und Kost und Logis sind frei. Das Honorar wird jeden Monat auf das angegebene Gehaltskonto überwiesen."
Ilka musste über so viel Chuzpe den Kopf schütteln: "Das ist ... also ... hmmm, mmmhhhmm". Mitten im Satz hatte sie vergesn, was sie sagen wollte. Dann fiel ihr etwas anderes ein: "Das Bachwasser? Aber ich habe ..."
"Davon getrunken, ja! Und ich denke, Ilka, ich ziehe Dich jetzt schon mal aus, ja?"
"Hallo? Ich ..."
"Gefalle ich Dir gar nicht?" fragte der Mann und Ilka spürte, dass sie ihn von Sekunde zu Sekunde unwiderstehlicher fand.
"Doch schon ... äh, halt, ich wollte eine Ausbildung und mir ist auch klar, dass Sex zum Job dazu gehört - also so irgendwie als Hausmädchen war das doch gedacht, oder? Ich dachte, ich könte so eine Art zweites Leben führen - mit gutem Gehalt dabei. Ich ... ich wolte doch nur mal ausprobieren, ob ich so was könnte ... oh könnte ...was wollte ich sagen ... oh, das BAchwaaser ... das Bach ... das Schwachwasser ... das also, wie lange .... mmmmh, wie lange machst Du das denn schon mit den ganzen Frauen .... und mit allen oder wie ... hmmm, würdets du mit mir auch mal ... äh ... Du bist ja echt süß." Ilkas Verstand begann sich keineswegs aufzulösen. Er drehte sich nur plötzlich nicht mehr um das "Warum", sondern nur noch um das "Wie".
"weißt Du, ich wüprde mir unglaublich gerne mal Deine süßen Titten anschauen, Ilka. Die kenn ich noch gar nicht. Und dann saug ich ein bißchen dran, ok?"
"Du bist aber gar kein artiger Junge!" brabbelte Ilka.
"Oh, stimmt. Und jetzt lass mal sehen. Oh, wow. wie schön! Mal sehen, ob die genauso gut schmecken, wie sie aussehen ..."
Die Lagune hatte sich in einen einzigen großen Orgientempel verwandelt. Und im dunkelblauen Wasser spiegelten sich die Körper all der wild und hemmungslos ineinander verstrickten Körper.
"Hey, Joe, komm mal. Die hier ist neu. Hat total süße Augen. Musst du unbedingt mal ausprobieren!" rief Ilkas Höhlenwelterklärer einen anderen smarten jungen Mann herbei, der gleich noch zwei der Mädchen mitbrachte, mit denen er sich gerade beschäftigte. Ilka sah überall um sich herum bebendes Fleisch, hüpfende Busen, gierige Schwänze und ausgesprochen attraktive Waschbrettbäuche. Sie wünschte immer den zu sich, den sie gerade betrachtete und konnte gar nicht genug bekommen: "Kann mich der da drüben auch mal? fragte sie ungeduldig und bekam ihn einige Augenblicke später frei Haus "serviert". Immer wieder wurde sie von irgendeiner Männerhand auch an die Lippen und andere weiche Körperteile anderer Frauen herangeführt, um dort ihre Zunge spielen zu lassen. Ilka war in Ekstase und ständig durchpflügten kleine und große Orgasmen wie Orgelpfeifen in ihren Körper. Um sich herum hörte sie aus gierigen Männerkehlen Worte wie: "Die hier ist auch gut" oder "Probier mal die Blonde und die Dunkelhaarige zusammen" oder "Hammer, wie die reitet." Von Hemmungen oder gar Moral konnte hier weit un breit keine Rede sein. Einige der Jungs hileten das hohe Tempo erstaunlich lange durch -manche sogar mehrmals hintereinander. Nach und nach wanderten die gänzlich Zufriedengestellten zum Büffet ab - und die Frauen freuten sich ebenfalls riesig auf das leckere Essen. Auch Ilka.


  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 24.06.2014
  • Gelesen: 7474 mal

Kommentare

  • Funyboy0116.06.2015 00:12

    Sehr schön geschrieben, dafür 5Sterne, ich bin schon auf die Fortsetzungen gespannt.
    Schreib bitte weiter so.

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