Erotische Geschichten

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Sonnige Tage im August

5 von 5 Sternen
1
Mit einem erleichterten Seufzer und einem zufriedenen Lächeln konnten wir endlich die Ermittlungsakten schließen. Das Ablegen von Bildern und DNA unserer Täter in die Verbrecherkartei wirkte wie ein kollektiver Triumph über das Verbrechen. Die Worte “Und Klappe bitte” hallten metaphorisch durch die Gänge unserer Abteilung des Landeskriminalamtes, während wir die Skrupellosigkeit in unserer ländlichen Idylle erfolgreich zur Strecke gebracht hatten. Mein Chef, stolz auf unser Engagement, riet zu wohlverdienter Erholung – einer Atempause nach der Jagd auf die Schatten des Verbrechens. Inmitten der ländlichen Stille Brandenburgs konnte ich endlich die Überstunden abbauen und mir die nötige Auszeit gönnen, um neue Energie zu tanken und die Vergangenheit mit meiner Ex hinter mir zu lassen. Ich wollte nur ein paar Tage in die Berge fahren, mit meinem Mountainbike über die Hänge fegen, Sonne tanken und den Kopf richtig freibekommen, kurz um mich einfach mal ablenken. Auf die Ostsee und Deutschlands größte und zugleich schönste Insel hatte ich keine Lust. Rügen war immer das Reiseziel Nummer 1 von meiner Ex und mir. Mitten im Packen unterbrach mein Freund Jens meinen Vorbereitungstrubel mit einem Anruf: “Großer, hast du die Tage schon was vor? “ “Ja, schon, denn ich bin am Packen für einen Trip in die Berge. “ “Hast du Lust, das Reiseziel spontan zu ändern und bei diesem sonnigen Wetter ans Meer zu fahren?“ Warum sollte ich das tun? Er erklärte mir, dass Anja leider keinen Urlaub bekommt und er die Hotelsuite nicht allein nutzen wollte, nachdem seine Ex samt Sohn unerwartet in den Urlaub fahren würde. Das Ganze war anders abgesprochen. Er entschied sich, bei Anja zu bleiben und gemeinsame Stunden in trauter Zweisamkeit zu verbringen. Das Geld für die nicht genutzte Suite war für ihn ohnehin verloren, da er großzügig auf die Reiserücktrittsversicherung verzichtet hatte. Als er mir vorschlug, die Hotelsuite zu übernehmen, sah er es als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Ein großzügiges Angebot, das meine Reisepläne gehörig durcheinanderwirbelte. Einen Tapetenwechsel mit etwas Abstand täte mir nach den arbeitsreichen Wochen und dem Beziehungschaos mal nicht schlecht, dachte ich mir. Es geht doch nichts über „best buddy’s“. Ok, du hast mich überredet und so packte ich nun meine sieben Sachen für die Ostsee. Diesmal wollte ich mit der Bahn auf die Insel fahren, wozu gab es schließlich das 49 €-Ticket.

2
Montag früh 10:04 Uhr ging es los. Der Regio startete pünktlich ab Lichtenberg und war herrlich leer, anders, als ich es bei diesem schönen Wetter, erwartet hatte. So fand ich mit meinem Bike reichlich Platz im Radabteil. Innerhalb der Hauptstadt hielten wir an unzähligen Stationen und so füllte sich der Zug nach und nach, immer mehr. Kurz hinter Berlin ein erneuter Halt. Oh man, erst Bernau dachte ich. Wenn das so weitergeht und der Regio an jeder Milchkanne in Brandenburg und Meck Pomm hält, wird es spät heute und der Zug ist bald voll und stickig, wenn die Klimaanlage zu streiken anfängt. Die Tür öffnete sich und da stieg sie ein. Diese faszinierende Frau schien wie ein lebendiges Kunstwerk, ihre Ausstrahlung eine vollendete Mischung aus Kontrasten und Charme. Obwohl sie nicht ganz meinem üblichen Beuteschema entsprach, zog sie mich sofort in ihren Bann. Mit einer Größe von vielleicht einen Meter fünfundsechzig und einer hübschen, sportlichen Figur verströmte sie eine unwiderstehliche Ausstrahlung. Die rote, lockige Löwenmähne, zu einem lässigen Zopf gebunden, und die braungebrannten Arme und Beine verliehen ihr eine atemberaubende Eleganz. Die vielen kleinen, lachenden Sommersprossen auf ihrem Gesicht verrieten eine sonnenverwöhnte Lebensfreude. Manchmal sind es gerade die unerwarteten Begegnungen, die mich von Anfang an begeistern. Wow – was für eine klasse Frau. Irgendwie schaffte sie es mit ihren Taschen, dem Zelt und ihrem roten Mountainbike, auf welches man glatt neidisch werden konnte, dann doch in das Radabteil hinein. Sie steckte ihre Sonnenbrille ins Haar und blickte aus ihren tiefen, fast schwarzen Augen etwas frustriert in die Runde. Entspannt und gut drauf, sah im Moment anders aus. Ich schaute sie an, zwinkerte ihr zu und meinte “Komm einfach durch, ich rutsche, dann haben wir beide hier gemeinsam Platz. ” Sie lächelte, zwinkerte mir zu, schlängelte sich geschickt zu mir und ließ sich auf dem Sitz nieder. “Puh, Danke, dachte schon, ich muss die ganze Reise stehen”, sagte sie in feinstem sächsischem Dialekt und stellte sich als Joanna vor, betonte aber gleich, dass keiner sie so nenne. Jo wäre voll okay. Zugegeben sächsisch zählt nun nicht zu den erotischsten Dialekten auf dieser Welt und trotzdem freute ich mich auf sie als spontane Begleitung. Irgendwie passte diese Aussprache zu dieser Frau. Sachsen, wo die schönen Mädels an den Bäumen wachsen – eine Redewendung, die immer wieder zutrifft, dachte ich mir und grinste in mich hinein. “Ich bin Flo, besser bekannt als Florian. Aber Flo gefällt allen so gut, denn nicht einmal mein Chef verwendet meinen vollen Namen. ” “Jo und Flo auf Reisen, fast wie Jan und Tini aus dem Kinderfernsehen früher”, sagte ich, und Jo meinte, “Ja, aber ohne die Silberhummel, dafür mit schicken Rädern”, und sie grinste frech. Das Eis schien gebrochen. “Woher? Wohin?” fragte ich. “Vom Bahnhof immer der hübschen Nase nach mit dem Zug auf Deutschlands schönste Insel,” antwortete sie schlagfertig. Okay, meine Schöne, auf den Mund bist du jedenfalls nicht gefallen. Wenn das hier so frech weitergeht, wird diese Reise ein einzigartiges und interessantes Erlebnis, und ich darf mich warm anziehen, dachte ich mir. “Und du?” fragte Jo. “Kurztrip nach Rügen, war so aber nicht geplant. Eigentlich wollte ich ja in die Berge fahren,” sagte ich. “Na da bist du wohl in den falschen Zug gestiegen? Süden und Berge ist die andere Richtung. Oder irre ich mich?” grinste sie. “Nein, ist eine längere Geschichte, und im Augenblick fahre ich in die absolut richtige Richtung,” und lächelte sie an. Dann deutete ich auf ihr Bike und fragte: “Ist das etwa deins? Wohl eher nicht, dass hast du bestimmt am Bahnhof gerade eben mitgehen lassen und bist damit fix in den Regio gesprungen, um der Polizei zu entgehen. Ricarda Kimble, alias Jo, auf der Flucht…”. Sie lächelte, und ihre Sommersprossen begannen ganz leicht auf ihrem Gesicht zu tanzen. “Weißt du, es bedarf nur 2 Minuten Angst … Nein im Ernst, ich schaffe manchmal als Influencer und teste Outdoor-Artikel wie Räder und so ein Zeugs. Eigentlich bin ich vom Beruf Krankenschwester. Im Moment geht es für einen namhaften deutschen Hersteller mit Sack und Pack zum Camping. Und der sponsert auch das Rad.” Sie zeigte auf mein signalgrünes, leuchtendes Bike und meinte frech grinsend: “Auch zu viel Geld, oder? Die Farbe kommt schon echt krass. Hat das Teil etwa einen Carbon-Leichtrahmen? Alle Achtung - dachte ich es mir doch gleich, dass man in deinem Alter wohl schon die teurere Rentnerausführung mit Motor braucht, nicht wahr?” Und wieder lachten all ihre Sommersprossen, an ihren Augen bildeten sich kleine Falten, und die rote Löwenmähne verströmte einen anziehenden Duft. Überhaupt roch Jo sehr angenehm. Na hallo, die Frau kennt sich aber gut aus, dachte ich mir. “Weißt du, so genau habe ich es noch nie betrachtet, also mit der Rentnerausführung”, erwiderte ich. “Sonst bin ich damit eher in den Bergen unterwegs, und da ist manches Mal Motorunterstützung angebracht. Als IT-Spezi verdiene ich auch nicht gerade schlecht. Das Rad habe ich schon eine ganze Weile und möchte es auch nicht mehr missen.” Sie stimmte mir zu und räumte ein, dass sie trotz ihres einzigartig coolen Dialektes doch mehr Flachlandtirolerin sei und mit den hohen Bergen eher weniger am Hut hätte. “Mit so einem Bike hätte sie auch schon öfter geliebäugelt, es aber wegen der hohen Anschaffungskosten lieber gelassen. Mit etwas Glück darf sie das Rad behalten, und ich soll mal bitte die Daumen drücken.” “Die Insel hat aber auch anspruchsvolle Radwege und höhere Erhebungen mit langgezogenen Anstiegen, wenn ich es recht erinnere. Egal in welche Richtung man unterwegs ist, der Wind kommt immer von vorne”, sagte ich. Jo zeigte auf ihren fitten Körper und konterte geschickt: “Schaue ich wirklich so unsportlich aus? Außerdem kann ich mit einer guten und fein abgestimmten Gangschaltung umgehen.” Ja, genauer betrachtet hatte sie eine sehr sportliche Figur. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, und eh wir uns versahen, waren wir auf der Insel angekommen. Mittlerweile wusste ich, dass Jo auf dem Campingplatz in Prora logieren würde. Das passte gut, ich hatte ja von Jens die Suite im Hotel geschenkt bekommen, und der Zeltplatz ist nur einen Steinwurf entfernt. Der Regio hielt am Bahnhof von Prora, die Türen öffneten sich automatisch und wir stiegen aus dem mittlerweile fast leeren Zug. Langsam gingen wir rüber zum Radweg. Gemeinsam fuhren wir los und Jo bog glatt in die falsche Richtung zum Campingplatz an der Jugendherberge ab. Gott sei Dank war ich in meinem früheren Leben bei der Bundeswehr, hatte es gelernt eine Karte zu lesen und konnte auf meine diesbezüglichen Erfahrungen zurückgreifen. Gefühlvoll dirigierte ich Jo zurück auf den Radweg zum richtigen Campingplatz, da sie immer noch drauf und dran war, zur Jugendherberge zu radeln. “Ganz nach weiblicher Intuition mit null Plan im Gelände, oder warum willst du zum falschen Campingplatz in Prora?” meinte ich und grinste sie dabei frech an. “Kann die kleine Jo denn ahnen, dass es in diesem Nest hier zwei Campingplätze gibt? Da verlässt Frau sich einmal auf das Internet, danke Google!” Dann drehten wir um. Ich fuhr den schmalen Radweg über, etwas schräg hinter ihr und hatte genug Zeit, ausgiebig ihren festen, kleinen Po auf dem Sattel zu betrachten. “Sie macht eine verdammt gute Figur auf dem Rad”, dachte ich mir und musste unweigerlich grinsen, ganz typisch Mann. An meinem Hotel angekommen verabschiedeten wir uns voneinander, denn für Jo ging es jetzt nur noch ein paar hundert Meter geradeaus. “Stolzer Kasten – wow, sieht edel aus,” meinte sie. “Ist er auch. Ich war hier schon ein paar Mal zu Gast,” sprach ich und wünschte ihr wunderschöne sonnige Tage auf der schönsten Insel. Sie lächelte mich an und frech sächselnd sagte sie: “So groß ist dieses Eiland ja nun auch wieder nicht, und man fährt sich bestimmt die Tage über den Weg.” “Na ja, so eine hübsche rote Löwenmähne auf einem stylischen Bike ist bestimmt nicht zu übersehen. Außerdem muss ich nur schauen, wo die Männer mit den verdrehten Hälsen sind, dann weiß ich, wo sie ist,” zwinkerte ich ihr lachend zu. Irgendwie hatte ich es verpasst oder mich nur nicht getraut, Jo nach ihrer Nummer zu fragen. Vielleicht wollte sie auch allein sein und sich auf den Influencer-Job konzentrieren. So bezog ich meine Suite und freute mich über das großartige Geschenk von Jens, das keine Wünsche offenließ. Zwei große Bäder mit riesigen Duschen und stylisch eingerichtete Schlafzimmer mit Betten der Luxusklasse, einer Dachterrasse, die zum Träumen einlädt und einen fantastischen Blick über die gesamte Binzer Bucht bietet. Jens hatte einen verdammt guten Geschmack bei der Wahl der Unterkunft bewiesen. OK – Urlaub ist auch für ihn Luxus pur und die Suite hat bestimmt Einiges gekostet.

3
Am nächsten Morgen holte ich mir wie üblich meine Brötchen unten bei Monika, der netten älteren Backwarenverkäuferin und frühstückte ausgiebig auf meiner Dachterrasse. Aus irgendeinem Grund musste ich seit dem vorherigen Abend immer wieder an Jo, ihre rote, lockige Mähne und ihr herzliches, liebevolles Lachen denken. Sie ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Hatte ich mich vielleicht spontan in sie verschossen? Unsicher, ob sie einen Ring am Finger trug, erinnerte ich mich daran, dass ich es versäumt hatte, dies genauer zu prüfen. Das war nun jedoch unwichtig, da ich Jo wohl nicht wiedersehen würde. Mit meinem Bike erkundete ich Prora, fuhr über Binz nach Göhren und weiter zum südlichsten Punkt der Insel. Die Radwege waren hervorragend ausgebaut, gut beschildert, und weite Strecken stellten somit kein größeres Problem dar. In Thiessow entdeckte ich abseits der Route viele schöne Strände. Da noch nicht alle Bundesländer Ferien hatten, hoffte ich auf ein ruhiges Badevergnügen. Am Strand angekommen, suchte ich mir mein sonniges und abgelegenes Plätzchen. Doch so ruhig, wie es auf den ersten Blick schien, war es dann doch nicht, und ich blieb nicht allzu lange. Nach einer kurzen Abkühlung in der Ostsee beschloss ich, zurück nach Prora zu fahren und vielleicht noch einen weiteren Badestopp einzulegen. Gesagt, getan. Kurz vor Binz gibt es den ruhigsten Abschnitt in der gesamten Badebucht. Aber selbst hier tobten die Kinder und hatten Spaß im und am Wasser. Ich verzog mich etwas weiter hinter die Dünen in einen eher ruhigen, blick- und windgeschützten Bereich und legte mich entspannt auf mein Handtuch. Da hier niemand war, den es stören könnte, machte ich FKK für meine nahtlose Bräune. Mit meinen AirPods und Apple Music in den Ohren hatte ich Musik zum Chillen ausgewählt. Norah Jones und ein wenig italienischer Herzschmerz begleiteten meine Entspannung. Die Musik war so erholsam, dass ich wohl etwas weggedöst sein musste, als plötzlich ein Schatten über mir erschien. Ich sah nicht sofort, wer oder was mir da die Sonne verdunkelte, aber es war definitiv eine sportliche Frau in einem engen weißen Oberteil, mit mehr als knappen Shorts und schönen, durchtrainierten Beinen. Noch bevor ich mein Shirt überwerfen konnte – schließlich war FKK hier nicht wirklich erwünscht – hörte ich diese Stimme, die auf feinstem Sächsisch fragte: “Hier hat der Flo sich also versteckt? Nun hab dich mal nicht so mein Lieber, ich bin Krankenschwester und sehe nackte Männer nahezu jeden Tag.” Trotzdem war ich etwas verlegen. Joanna war auf dem Rückweg von ihrem Ausflug in den Süden der Insel und hatte mein leuchtendes Rad am Fahrradstellplatz der Badebucht wiedererkannt. Da sie ein schlaues Mädchen war, hatte sie fix kombiniert: Wo das Rad vom Flo ist, kann Flo auch nicht weit sein. Da sie mich auch nach längerem Suchen am Strand nicht fand, hatte sie beschlossen, sich etwas abseits vom Trubel und den Strapazen der Tour hinter die Dünen zurückzuziehen, um einfach nur noch Sonne auf der Haut zu genießen. Auch sie sah diesen abgelegenen Platz als perfekten Ruheort. Da war sie – die Frau, die mir seit gestern nicht mehr aus dem Kopf ging und dann sieht sie mich, wie von Gott erschaffen. Sie schaute nicht weg, sondern scannte mich langsam von oben bis unten. Ihr schien zu gefallen, was sie da sah. Frisch rasiert und doch schon schön braun gebrannt. Mit knapp 50 ist man kein Zwanzigjähriger mehr, aber alles ist am rechten Platz, und beschwert hat sich auch noch keine Frau. Sie fragte lächelnd: “Hast du hier auch etwas Platz für mich?” “Klar doch, für dich sehr gerne,” sagte ich und rutschte rüber. Noch etwas verdattert meinte ich: “Ich hatte nicht geglaubt, dich jemals auf der Insel wiederzusehen.” Jo lächelte entwaffnend und erwiderte: “Tja, nicht nur du findest die guten und geheimen Plätze auf der Insel.” Sprach’s, und eh ich mich versah, hatte sie sich ihres Shirts entledigt, und ich sah auf zwei schöne feste Brüste. Körbchengröße 75 B oder C schätzte ich – die natürlich wirkten und gut zu ihrer Figur passten. Jo hatte die rote Mähne heute hochgesteckt und sah noch frecher und verführerischer aus als gestern mit dem Zopf. Kein sichtbares Tattoo, was ich gut fand, aber ich hatte noch keine Chance gehabt, sie genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht sollte ich dazu schneller Gelegenheit bekommen als gedacht. Jo fragte: “Was hörst du?” Ich reichte ihr einen meiner AirPods und ließ sie mit reinhören. Sie fing an, entspannt mit den Beinen zu wippen – die Musik schien nicht nur mir zu gefallen. Danke, Apple Music! “Hast du Bock auf einen Kaffee?” fragte ich Jo. Keck kam die eher zweideutige Antwort auf Sächsisch mit einem frechen, breiten Grinsen: “Kaffee nicht unbedingt, eher eine Latte wäre jetzt genau das Richtige, was Frau gebrauchen könnte – sie hatte noch nie die Gelegenheit gehabt, mit einem Typen, eine Latte am Strand zu genießen.” zwinkerte sie mir zu. Ich weiß nicht, wie lange ich sie angesehen hatte, bevor ich wieder fähig war zu reagieren. Ich bin auch nicht gerade auf den Mund gefallen und eher selten sprachlos, aber Jo schaffte es innerhalb von wenigen Augenblicken mir nicht nur die Worte, sondern auch den Atem zu rauben. “Ok, meine Schöne. Mach es dir schon einmal bequem, ich bin gleich wieder da.” erwiderte ich und zog mir rasch etwas über. Wenige hundert Meter von unserem Platz entfernt war eine kleine Strandbar, und ich holte dort zwei *****re Kaffee-Latte. Ich schlich mich an mein abgelegenes und vor neugierigen Blicken sicheres Plätzchen heran. Da war sie, die rothaarige Schönheit mit ihrer Löwenmähne. Auch sie lag nun vor mir, wie Gott sie geschaffen hatte, und ich muss gestehen, der Anblick ihres Körpers war mega heiß. Ich stand eine Weile leise da und betrachtete sie eingehend. So wie sie dalag, *****r Mädchen würde der Köllner sagen. Da hatte es jemand aber gut mit mir gemeint. FKK hatte sie vermutlich auch schon öfter gemacht, denn es fehlten die markanten weißen Streifen an den entscheidenden Stellen oder sie ging sonst regelmäßig ins Solarium. Im Gegensatz zu mir war ihre Scham im Brazilian cut mit einem schmalen, gut getrimmten roten Flaum, der am Ende des fantastisch ausgeprägten Venushügels zu den Schenkeln hin ausrasiert war und einem Pfeil glich. Ich grinste in mich hinein und sang in Gedanken das Lied von Howard Carpendale „Joanna, geboren, um Liebe zu geben…“. Kleines Luder du... Sie blinzelte und fragte mit ihrer entwaffnenden Art: “Und? Gefällt dir, was du da siehst?” Ich konnte nur wie betäubt nicken, spürte, wie ich eine dicke Beule in der Hose bekam, und reichte ihr ihre Latte. Sie grinste frech: “Aha, gleich zweimal Latte zum Preis von einer. Das nenne ich mal einen Superdeal.” Ihr schien meine Beule in der Hose nicht entgangen zu sein. Sie nahm den Strohhalm zwischen ihre vollen Lippen, fing an daran zu saugen – völlig lasziv, eindeutig zweideutig – und leckte dann über ihre roten Lippen. Schnell hatte ich mich meiner Klamotten wieder entledigt und lag neben ihr auf meinem Handtuch mit einem schönen Steifen. Jo’s Interesse schien geweckt zu sein, denn sie beugte sich über mich und küsste mich intensiv, während ihre Finger auf Wanderschaft gingen. Da war er wieder, der betörende Geruch der schönen Frau. Ganz langsam glitten ihre Lippen über meinen Hals, meine Brust, bis zu ihm. Plötzlich war er von einer feuchten Wärme umgeben, und ihre sinnlichen, roten Lippen glitten rhythmisch auf und ab über meinen vor Geilheit pulsierenden Schwanz. Hin und wieder umkreiste ihre Zunge meine Eichel, und ihre Zähne knabberten leicht am Bändchen. Sie spielte mit meinen Bällen und saugte an ihnen, während ihre Hand mein bestes Stück massierte. In meinem Kopf lief nun in Dauerschleife „Joanna, geboren, um Liebe zu geben…“. Sie hatte sichtlich Freude daran mich so zu verwöhnen und wie es sich anfühlte, machte sie das nicht zum ersten Mal. Zwischendrin versuchte sie immer wieder meinen Blick zu erhaschen. Ich genoss es einfach, denn so exklusiv hatte sich lange keine Frau um mich gekümmert. Jo verwöhnte mich fantastisch mit ihrem zarten, warmen Mund und ihren geschickten Fingern, diese Technik beherrschte sie verdammt gut. Üblicherweise bin ich es, der Frauen mit seiner Zunge und den Fingern in den Wahnsinn treibt, Übung macht bekanntlich den Meister – wer weiß wann und ob sich das nicht gleich auszahlen würde. Mein Atem ging immer heftiger und ich wäre beinahe in ihrem Mund explodiert, hätte Jo nicht aufgehört. Sie musste es bemerkt haben und ließ ab, meinte nur: “Du schmeckst unglaublich gut.” Ich genoss das Kompliment noch immer mit geschlossenen Augen und fragte frech zurück: “Und du? Wie schmeckst du?” Sie meinte frivol grinsend: “Find’s doch raus!”. Meinen Blick konnte ich nicht von ihr wenden und vergaß dabei meine Kaffee-Latte vollkommen. Jo räkelte sich völlig entspannt in der Sonne, und ich hatte den Eindruck, sie genoss die Zeit hier mit mir und meine Blicke auf ihrem Körper. Vorsichtig fing ich an, ihre Brustwarzen zu streicheln, was nicht ohne Folgen blieb. Sie war mächtig erregt, so fix wie die Nippel groß und hart wurden, nur durch meine leichten Berührungen mit den Fingern. Langsam beugte ich mich über ihre fantastischen Brüste und saugte zärtlich an ihnen, was sie mit einem leisen Seufzer quittierte. Jo‘s Haut fühlte sich unwahrscheinlich warm, samtig und weich an. Stück für Stück gingen meine Finger nun gefühlvoll auf Wanderschaft, und irgendwann war ich an ihrem Lustdreieck angekommen. Jo öffnete ihre Schenkel etwas weiter und ließ mich tiefer vordringen in ihr mittlerweile sehr feuchtes Zentrum der Lust. In ihrem Inneren fühlte sie sich unglaublich zart und warm an. Mein Finger flutschte nur so rein und raus. Meine Lippen begannen Jo dort zu küssen und ich leckte ihren Venushügel. Langsam umkreiste meine Zunge den Bereich um ihren noch kleinen Kitzler, während mein Zeigefinger in ihr auf- und abglitt. Vorsichtig ertastete ich ihren magischen Punkt. Immer tiefer ging meine Zunge auf Erkundung und ich knabberte und saugte an ihrem Kitzler, bis sie Gänsehaut bekam. Jo stöhnte: “Hast du nur einen Finger?” Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, und schon glitt Finger Nummer zwei in ihre tiefe, feuchte Spalte. Die Frau wusste genau, was sie wollte. Immer schneller ging ihr Atem, immer heftiger hob und senkte sich ihr Brustkorb. Dann wurde sie auf einmal mega feucht, und Jo schmeckte noch intensiver als gerade zuvor. Sie drückte mein Gesicht auf ihre pulsierende Vulva und hörte kurz auf zu atmen. Dann sog sie die Luft tief ein, schob vorsichtig mein Gesicht beiseite und stöhnte einfach nur: “Danke Flo!!!!!” Ok, dachte ich mir, du hast alles richtig gemacht und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich legte mich auf mein Handtuch zurück und genoss den Augenblick, während Jo vorsichtig ihren Kopf auf meine Brust legte. Ich streichelte sie zärtlich an den Lenden, und sie bekam erneut Gänsehaut. Nach einer Weile fragte Jo: “Machst du das immer so? Wow, so intensiv habe ich es noch nie besorgt bekommen. Wenn du auch so gut mit deinem Schwanz umgehst, wie du mit der Zunge *****n kannst, dann halleluja.” “Tja,” grinste ich, “ich bin noch ein paar Tage auf der Insel. Finde es einfach raus.” Früher wäre es nun Zeit für die Fluppe danach, sagte ich, und Jo nickte. “Ich bin aber schon zu lange weg davon, um gerade jetzt wieder damit anzufangen.” “Me too,” meinte ich, “Nichtraucherküsse schmecken einfach besser.” Dann schob ich ihr meine gierige Zunge in den Mund und Jo erwiderte meinen Kuss so leidenschaftlich, als wären wir schon lange zusammen. Einige Zeit später fragte ich Jo: “Sage mal, wie ist denn dein Zeltplatz?” “Der Platz,” meinte sie, “ist absolut ok, volle Ausstattung. Das Zeltequipment wäre dafür, dass es von einem namhaften Hersteller ist, jedoch nicht so prall. Gestern hatte sie schon alles Entscheidende getestet und für ihre Follower entsprechend aufgenommen. Nur noch einige Nachbearbeitungen, dann hätte sie viel Zeit für sich zum Relaxen.” Auf ihre Frage, wie meine Unterbringung wäre, konnte ich nur breit grinsen und meinem Freund Jens danken für 5 Sterne Luxus pur. “Drei Schlafzimmer und zwei Bäder, Dachterrasse, Strandkorb, Liegen, Grill und eine Aussicht über die gesamte Binzer Bucht – Herz, was willst du mehr!” Jo machte große Augen, meinte nur: “ Nun machst du mich aber richtig neugierig.” Über das Hotel hatte sie schon viel im Netz gelesen, so etwas bekommt man nicht einfach so geschenkt. Ich sagte es ja schon im Zug: “Es wäre eine längere Geschichte.” und erzählte ihr, wie ich dazu gekommen bin. Sie fragte mich sofort: “Wann hast du denn Geburtstag?” Ich drehte mich zu ihr um und zeigte unterhalb meiner Uhr auf mein linkes Handgelenk mit einem kleinen Tattoo aus zwei Sätzen römischer Ziffern jeweils einer ober- und unterhalb des Bildes von meinem Herzrhythmus. “Kannst du rechnen?” fragte ich grinsend. Sie lachte und zeigte ihren linken Unterarm, auf dem klein, aber fein wie bei mir, ein Tattoo als Binärcode und einige Sekunden ihres Herzrhythmus gestochen war. Welch ein Zufall – oder hat der liebe Gott hier seine Finger im Spiel. Es dauerte etwas, bis Jo sagte: “Eines davon ist dein Geburtstag. Vermutlich, dass unter der Herzrhythmuskurve. Bis November ist aber noch was hin, oder? Das zweite Datum verstehe ich dabei nicht, es ergibt für mich keinen Sinn. Was hat es damit denn auf sich? Ist mein zweiter Geburtstag, wenn du verstehst. Das erkläre ich dir vielleicht ein anderes Mal, sei mir bitte nicht böse deswegen.” “Da bist du wohl der beste Freund deines Freundes?” “Ja, Jens und ich sind best buddy‘s und ich bin der Patenonkel seines Sohnes. Obwohl ich nur wenig über Jo wusste, kam es mir vor, als wären wir schon eine Ewigkeit zusammen, so vertraut gingen wir miteinander um. Mir fiel auf, dass Jo am nächsten Tag Geburtstag hat und 46 Jahre alt werden würde. Vergewisserte mich aber mit einer charmanten Nachfrage noch einmal, nicht, dass ich mich im Kopf auf die Schnelle verrechnet hatte mit den vielen Nullen und Einsen, es wäre dann peinlich geworden. Meine Anfrage quittierte sie mit einem verschämten Lächeln und Nicken. “Feierst du eigentlich immer allein?” fragte ich. “Keine Eltern, Freunde, Kinder und Verwandte? ”Sie erzählte, dass sie ihre Eltern, als sie noch sehr jung war, auf tragische Weise verloren hat. Kürzlich hatte sie ihren langjährigen Lebenspartner in den Wind geschossen, da er fortan ein etwas jüngeres weibliches Wesen mit größerer Oberweite bevorzugte. Kinder hätte sie sehr gerne gehabt, es hätte nie wirklich funktioniert. Ich schaute Jo an, “Das kann ich nicht verstehen. Du siehst Hammer aus, alles da und genau in der richtigen Größe, so wie Mann es sich nur wünschen kann. Wer betrügt so eine Braut bitte? Das muss ein schöner Volltrottel gewesen sein.” Jo stimmte mir spontan zu und legte ihren Kopf mit der roten Mähne auf meine Brust, dass ihre Haare mich leicht kitzelten. “Hmmmm, da war er wieder der betörende Duft.” Jo fühlte sich gut an auf meiner Haut und ich begann sie wieder ganz vorsichtig mit den Fingerspitzen zu streicheln. Ihre Haut war samtig- unglaublich schön. Jo genoss das Auf und Ab meiner Finger auf ihrem Körper. Ich glaube fast hätte sie zu schnurren angefangen. Langsam frischte der Wind von See her auf und ich bemerkte immer öfter eine zarte Gänsehaut auf Jos Körper. “Ist dir kalt?” “Ja, so langsam wird mir frisch.” “Möchtest du zurück?” “Lass uns gemeinsam zurückfahren und ich schau mir deine Superunterkunft auf dem Zeltplatz an.” Wir packten unsere sieben Sachen rasch zusammen, gingen breit grinsend Hand in Hand zu unseren Rädern. Gemächlich fuhren wir in Richtung Prora zurück. Wieder hatte ich viel Zeit, ihr knackiges Hinterteil zu beobachten, wie es sich sanft gleitend auf dem Sattel hin und her bewegte. Ein so geiler Anblick, dachte ich mir.

4
Am Zeltplatz angekommen, wurde mir ihre „Luxusimmobilie“ vorgeführt. Zugegeben, das Zeltequipment war nicht schlecht, vielleicht etwas klein, aber qualitativ gut. “Das letzte Mal Camping hatte ich, als ich noch bei der Bundeswehr war. Danach hatte ich nie wieder Bedarf, auch nur längere Zeit in einem Zelt zu schlafen. Passen denn hier überhaupt auch zwei Erwachsene rein?” “Na ja”, meinte Jo, “es könnte dann etwas eng werden. Übereinander aber mit Sicherheit. ” und grinste. “Hast du wirklich morgen Geburtstag?” fragte ich noch einmal. “Ja.” “Was machst du an deinem Ehrentag?” “Ich habe noch gar keine klaren Vorstellungen.” “Hast du Lust mit mir zu feiern?” “Wo denn, etwa hier auf dem Campingplatz? Im Zelt? Nein, das bestimmt nicht”, meinte Jo. “Augen auf bei der Wahl der Unterkunft, wenn man Geburtstag hat”, sagte ich lächelnd. “Hast du auch solchen großen Hunger wie ich im Augenblick? Wollen wir gemeinsam zu Abend essen?” Jo zeigte auf eine Auswahl von Dosenfutter. “Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?” “Lust auf *****re Pasta mit viel Liebe zubereitet?” fragte ich. Ihre dunklen Augen begannen zu leuchten. “Wo gibt es die denn?” “In meinem Domizil. Du wolltest es dir eh anschauen, oder?” “Ich danke Dir für die liebe Einladung. Was soll ich mitbringen?” “Na, was Frau so braucht”, grinste ich. Jo ließ sich nicht zweimal bitten, packte rasch etwas zusammen und war in wenigen Minuten abfahrbereit. Schnell erreichten wir das Hotel und fuhren mit dem Aufzug ins Obergeschoss. Jo war überrascht, wie luxuriös es hier war. Unsere Räder stellten wir im geräumigen Vorflur ab und betraten meine Suite. “Wow, ja das lass ich mir mal gefallen.” Sie ließ ihren kleinen Rucksack fallen und sprang auf das extrabreite Sofa. “Dir kann es ja gut gehen.” Ich nickte. “Komm, ich zeige dir den Rest.” Jos Augen wurden von Zimmer zu Zimmer größer, und ihr Grinsen wurde breiter. “Du hast echt einen guten Freund, wenn er dir das geschenkt hat.” “Jupp!” meinte ich. “Gibt es etwas, das du nicht magst oder nicht essen darfst?” fragte ich auf dem Weg in die Küche. “Nüsse und Mandeln bitte nicht, und auch keine Tomaten. Alkohol ist auch kein Muss, ich vertrage nicht viel und bin entsprechend schnell hinüber.” “Ok, das kann ich nachvollziehen, Alkohol ist auch nur bedingt mein Fall, aber wir stoßen schon mit Damensprudel morgen auf dich an, oder?” “Klar!” meinte Jo, “da mache ich glatt eine Ausnahme! Möchtest du vor dem Essen noch unter eine der Duschen springen?” “Wieso, rieche ich etwa?” kam es frech zurück. “Das nicht, aber ich dachte, es entspannt dich, und ich brauche ein paar Minuten zur Vorbereitung der Pasta. Auf dem Campingplatz hättest du ewig warten müssen, bis du für deine Duschmarken warmes Wasser bekommst in den Kabinen. Oder?” meinte ich. “Ok, ich bin dann mal im Bad.” sagte Jo und zwinkerte mir zu. “Bis gleich!” und sie lächelte verführerisch. Ich bereitete rasch etwas scharfen Thunfisch mit Zitronen-Kapernsoße und Bandnudeln zu und deckte den Tisch auf der Dachterrasse. Dann schlich ich mich ins Bad zu Jo, die sichtlich Spaß hatte unter der Regenwalddusche zu stehen. Sie hatte laute Musik in der Dusche angestellt und coole Hits gewählt. Durch das Rauschen des Wassers und die etwas lautere Musik konnte sie nicht wirklich hören, dass ich reinkam. Ich streifte meine Sachen ab und ging zu ihr in die XXL-Kabine. Jo erschrak, als ich plötzlich hinter ihr stand. “Ist das hier die Küche?” fragte sie frech und gab mir einen Kuss. Dann gingen ihre Finger wie selbstverständlich auf Wanderschaft und umfassten mein bestes Stück. Unter ihren Berührungen wurde ich wieder so etwas von erregt. Wow, die Frau hat es drauf, dachte ich. Woher auch immer, Jo hatte auf einmal ein Kondom bei der Hand, kniete sich vor mich und streifte es mir geschickt mit dem Mund über. Sie drehte sich um, stützte sich an der Duschwand ab, reckte mir ihren süßen, festen Po entgegen und meinte nur: “Nimm mich bitte jetzt von hinten!” Sie war auf jeden Fall besser vorbereitet unter die Dusche gegangen als ich dachte. Ich ließ mich nicht zweimal bitten und drang vorsichtig in ihre feuchte Lustgrotte ein. Jo stöhnte leicht auf und drückte mir ihren Körper fester entgegen. Es fühlte sich warm und weich an in ihr zu sein. Ihre Feuchtigkeit kam nicht vom Wasser der Dusche allein. Ich fing an sie im Takt der Musik rhythmisch langsam tief zu stoßen. Rein und raus, rein und raus, mal schneller, mal langsamer. Mit jedem Stoß berührten meine Bälle ihren Körper und ließen mich dadurch noch geiler werden. Dabei ließ ich meinen Finger zu ihrem kleinen Kitzler gleiten, um ihn zu massieren und Jo noch schärfer zu machen. Jo stöhnte und atmete heftiger “Schneller!” stöhnte sie, “ Stoß fester! Bitte! Mach!” bettelte sie. Ich stieß fester und tiefer zu, und Jo bewegte sich im gleichen Rhythmus, als hätten wir nie etwas Anderes gemacht. Dann konnte ich es nicht mehr halten. “Ich komme!” stöhnte ich, und Jo sagte: “Ja bitte, Spr*tz ab! Gibt mir deinen Saft. Jetzt!” Ich weiß nicht, wie lange mein Orgasmus dauerte, aber in Jo kommen zu dürfen fühlte sich unglaublich gut an. Nach unserem geilen Sex betrachtete sie das Kondom und meinte: “Na, das nenne ich eine große Ladung - wow.” “Du machst mich ja auch so was von geil, da bin ich schon etwas spendabler als sonst, was das angeht.” erwiderte ich und grinste. “Du bist mit deinem harten Schwanz auf jeden Fall genauso gut, wie mit deiner flinken Zunge.” lächelte sie mich frivol an und ging aus der Dusche. “Du machst es einem aber auch nicht allzu schwer.” rief ich ihr nach und lachte. Ich duschte schnell fertig und zog mir etwas Lockeres an. Dann ging ich zu Jo, die mittlerweile auf der Dachterrasse saß und ihre Mails checkte. “Das WLAN-Passwort lautet Blaubeere#228.” “Ok, Danke dafür, das spart Datenvolumen.”. sagte Jo. Wir aßen die Pasta, und es schien Jo sichtlich zu schmecken, denn sie haute mächtig rein. “Du kannst *****r kochen.” meinte sie. “Wenn du das so sagst? Bislang hat sich noch keiner beschwert, und alle haben überlebt.” Jo lachte. Schnell räumten wir alles weg und gingen wieder zurück auf die Dachterrasse. “Geiler Ausblick!” hauchte Jo mir ins Ohr und küsste meinen Hals. “Danke, dass ich hier sein darf, hier bei Dir.” “Gerne doch, jederzeit wieder.” meinte ich. “Was machst Du morgen an deinem Geburtstag, hast du was Besonderes vor?” “Nein, eigentlich feiere ich meine Geburtstage nicht mehr.” sagte Jo. “Wie schaut es aus, möchtest Du morgen eine Überraschung haben?” Jo’s fast schwarze Augen begannen hell zu leuchten. “Bist du nicht schon Überraschung genug?” “Ja und nein. Ich kann mir eine Schleife um den Bauch binden, dann hast du schon mal was zum Auspacken.” sagte ich und musste lachen. “Na gut, aber dann wünsche ich mir bitte etwas mit Aufregung und Spannung.” erwiderte sie, “überredet.” ”Ich muss nur mal kurz telefonieren, habe einen Augenblick Geduld bitte.“ Dann ging ich nach unten und rief meinen Freund Stefan an, um einen Heli Rundflug für den morgigen Vormittag zu buchen. Die Zeit verging wie im Flug, und die Zeiger der Uhr rückten auf 0:00 Uhr vor. Pünktlich um Mitternacht knallte der Korken, und wir stießen auf ihr neues Lebensjahr an. Arm in Arm schauten wir lange Zeit in die Sterne, bis Jo meinte: “Sie sei so platt, und der Alkohol täte auch so langsam seine Wirkung. Sie braucht jetzt nur noch ein gutes Bett.” Wir machten es uns gemeinsam in einem der Schlafzimmer bequem. Ich lag hinter Jo, hauchte ihr einen Kuss in den Nacken und wünschte ihr zauberhafte Träume. Jo kuschelte sich schnell an, und ihr knackiger Po drückte sich fest gegen meinen Körper. Dann schliefen wir Arm in Arm ein.

5
Irgendwann morgens erwachte ich und stellte fest, dass Jo noch genauso friedlich auf der Seite lag, wie sie eingeschlafen war. Ihr Atem war gleichmäßig, und sie schien noch tief und fest zu schlummern. Behutsam befreite ich meinen Arm unter ihr und schlich mich leise aus dem Zimmer. Dort bereitete ich ein liebevolles Frühstück für uns beide vor – frische Brötchen, ein Ei, Marmelade, und reichlich starker Kaffee. Eine duftende Tasse davon in der Hand, näherte ich mich leise dem Zimmer, in dem Jo noch immer ruhte. Sie schlief noch, also hielt ich ihr die dampfende Tasse unter ihre kleine, mit lustigen Sommersprossen verzierte Nase und flüsterte sanft: "Guten Morgen, mein liebes Geburtstagskind. Happy Birthday!!!"Jo benötigte einen Moment, um zu realisieren, wo sie war. Mit einem Lächeln öffnete sie ihre Augen, wünschte mir einen guten Morgen und bedankte sich liebevoll. Dann gab sie mir einen langen Kuss. „Kaffee ans Bett – diesen Service gab es schon lange nicht mehr für mich“, sagte sie, schob das Kissen ans Kopfende und machte es sich richtig gemütlich. „Kommst du wieder zu mir ins Bett? Ich mag noch gar nicht aufstehen.“ Ich krabbelte zu ihr unter die Decke. Jos Haut fühlte sich samtig weich und angenehm warm an, einfach himmlisch. Sie zeigte mit dem Finger nach oben und meinte: „Ganz schön frivol, mit dem Spiegel an der Decke, oder?“ und grinste. Nach einer Weile fragte Jo: „Was ist eigentlich aus meiner versprochenen Überraschung geworden? Du hast gesagt, es wird etwas Aufregendes mit Spannung.“ "Die ist bereits in der Pipeline. Nach dem Frühstück müssen wir uns allerdings bald auf den Weg machen. Besitzt du eine gute Kamera? Es wäre angebracht, um die faszinierenden Momente festzuhalten", sagte ich. "Nun machst du mich aber neugierig. Dann muss ich wohl vorher noch schnell zum Zeltplatz zurück." Zusammen gingen wir duschen und genossen anschließend ein ausgiebiges Frühstück auf der Dachterrasse. Jo staunte: "Hast du das alles nur für mich vorbereitet, oder sieht dein Frühstück immer so aus?" "Heute exklusiv nur für dich, aber, wenn ich viel Zeit habe, bereite ich es auch gerne so für mich zu", erwiderte ich. Wir passierten rasch den Zeltplatz auf dem Weg nach Mukran, und Jo packte ihre Kamera ein. "Die hätten sie dir hier aber auch leicht stehlen können, oder? Du bist recht gutgläubig." "Ja, da hast du recht. Aber du warst ja gar nicht für diese Nacht eingeplant", grinste sie mich an. Ich gab ihr einen festen Kuss, den sie leidenschaftlich erwiderte.

6
Wir radelten in Richtung Mukran und dann weiter zur B196. Jo war äußerst neugierig und fragte mehrmals, was denn nun die Überraschung sei. Wir bogen auf ein Industriegelände ein und steuerten den Rügen-Heli-Port an. Stefan, ein ehemaliger Kamerad und enger Freund aus Bundeswehrzeiten, hatte die Firma nach seinem Abschied von der Luftwaffe gegründet und war mittlerweile auf der Insel als Pilot sehr gefragt. Dort angekommen parkten wir unsere Räder. Jo schaute leicht unsicher in die Umgebung. Dann meinte sie: "Aber du hast jetzt nicht vor, mit mir zu fliegen, oder? Die kleine Jo hat nämlich große Angst vor dem Fliegen." "Echt jetzt? Kein Mensch hat heute noch Flugangst", entgegnete ich beruhigend. "Mit mir an deiner Seite kann dir nichts passieren – versprochen!" "Ich bin erst einmal nach Malle geflogen, und das war nicht so toll. Wetterchaos über den Wolken, und ich habe mir die Seele aus dem Leib … na du weißt schon. Und Hubschrauber bin ich schon gar nicht geflogen." "Sieht das heute hier etwa nach schlechtem Wetter aus auf der Insel?" Ich zeigte nach oben. "Blauer Himmel bis zum Weltall! Du bist stark, denn ich glaube an dich. Außerdem hast du dir etwas Aufregendes und Spannendes gewünscht. Nichts ist aufregender und spannender als so ein Rundflug mit dem Helikopter über diese Insel. "Dann begaben wir uns zur Anmeldung. Stefan war noch nicht da, aber die Kollegin am Empfang kannte mich und war informiert. Sie bat uns, in seinem Büro auf ihn zu warten, und fragte, ob wir Kaffee wollten. Wir nickten beide zustimmend. Jo nahm vorerst in der hintersten Ecke des Büros Platz. Ich kannte Stefans Büro in- und auswendig. Immer wieder gerne betrachte ich die Bilder an der Wand. "Schau mal hier", sagte ich und zeigte auf ein großes Foto. Jo kam langsam zu mir. "Das ist Stefan, und da auf dem Foto ist die ganze Crew drauf." "Bist du das hier?" fragte sie, und zeigte auf das Bild vor ihr. Ich nickte. "Wir haben viele Jahre zusammen bei der Luftwaffe gedient. Stefan und ich waren in einigen Auslandseinsätzen. Er flog die Hubschrauber, und ich habe als einer der Controller am Boden auf ihn aufgepasst. Hin und wieder hatte ich das zweifelhafte Vergnügen die Jungs wieder provisorisch zusammenzuflicken, wenn es notwendig war." "Ok!" kam es langgezogen aus ihrem Mund. "Du überraschst mich." "Kein Ding, immer wieder gerne," gab ich zurück. Jo schaute sich die Bilder genauer an, und ich merkte, wie es in ihrem hübschen Kopf zu rattern begann und sie neugieriger wurde. Dann betrat Stefan das Büro. "Hey Flo!" rief er und umarmte mich fest. "Cool, dass du da bist, man, wie lange haben wir uns schon wieder nicht gesehen." Stefan erzählte mir schnell, dass Anne und er vor ein paar Tagen wieder Eltern geworden sind. "Daran merke ich einmal mehr, wie lange wir uns schon wieder nicht gesehen haben. Als ich das letzte Mal bei euch war, war Anne erst im 4. Monat. Meinen Glückwunsch, stolzer Papa!" sagte ich. "Noch ein Mädchen – ich kann nur „Büchsen“ zeugen," grinste er zurück, aber egal, Hauptsache die kleine Maus ist gesund. "Stefan, darf ich dir nun vorstellen: Joanna, oder einfach kurz Jo." "Jo, ich präsentiere den “ Weltbesten“ Hubschrauberpiloten, den die Luftwaffe jemals hatte, meinen besten Freund Stefan." Beide begrüßten sich herzlich, und er betrachtete Joanna von allen Seiten. Dann ging er hinter ihr entlang zu seinem Schreibtisch und hob den Daumen in meine Richtung, was mich grinsen ließ. Nach den Fragen, wie es mir ginge, und dem ganzen Drumherum war Jo an der Reihe. "Du bist also heute das Geburtstagskind?" fragte er. "Ja", sagte Jo und nickte etwas verlegen. "Herzlichen Glückwunsch vom ganzen Team des Rügen-Heliports!" Er drückte Jo fest an sich, hob sie hoch und gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange. "Na mal langsam," intervenierte ich. Stefan grinste. "An deinem Dialekt, meine kleine Sachsengusche, müssen wir aber noch was feilen," meinte er und lachte herzlich. Ich erwiderte: "Nein, der passt schon gut zu ihr, lass mal sein." "Ja ja, Sachsen, wo die schönen Mädels an den Bäumen wachsen – oder Flo? Ist das nicht immer dein Leitspruch gewesen?" "Nun ist gut, hier wird nicht aus dem Nähkästchen geplaudert," lachte Stefan. "Seid ihr bereit?" und schaute Jo dabei an. Sie zögerte. "Ich muss aber vorher noch mal für kleine Mädchen, sonst mache ich mir vor Angst gleich in die Hose," sagte sie. "Den Gang, zweite Tür rechts." Jo kam zurück, und ich nahm sie bei der Hand, versprach ihr, dass es ein absolut einmaliges Erlebnis sein wird. "Bei Stefan war die Anzahl von Start und Landung ausnahmslos, wirklich ausnahmslos, eine gerade Zahl," sagte ich. Jo schaute verdutzt, schnallte aber schnell, was ich meinte, und grinste. "Ok, ich bin mutig, aber wenn es nicht geht, kehren wir bitte um. Versprochen?" "Ja, das versprechen wir," kam es wie aus einem Mund. Wir gingen langsam zum Startplatz, und Stefan fragte, "Womit wollen wir fliegen?". " Spontan sagte ich: "Die Bo 105, sie liegt ruhiger in der Luft, ist wendiger und leiser." "Gute Wahl!" meinte Stefan. "Die 105 hätte er mit Rücksicht auf Jos Flugangst auch genommen." Er erklärte ihr geduldig die Funktionsweise des Helis, um ihr so langsam Stück für Stück die Angst zu nehmen. Der Techniker hatte den Pre-Check abgeschlossen und die Maschine an ihn übergeben. Stefan stieg ein, und Jo und ich kletterten auf die Rückbank. "Anschnallen und Kopfhörer auf," sagte ich, zeigte ihr, wie es gemacht wird und wo die Kopfhörer eingestöpselt werden. "Alles in Ordnung?" erkundigte sich Stefan, während die Turbine langsam auf Hochtouren lief. Ein Blick zu Jo zeigte, dass sie noch immer etwas ängstlich schaute, aber trotzdem nickte, jedoch entschlossen wirkte. "Roger!", gab ich zurück und hob den Daumen. "Schaffst du es noch, uns beim Tower anzumelden?" "Klar doch, sehr gerne. Wer ist in?" erkundigte ich mich. "Rügen Radar Laage. Echo-Tango-November-Lima?" sagte ich. "Korrekt, hast nichts verlernt." "Wie lautet dein Callsign?" fragte ich ihn. "Delta-Echo-Sierra-Alpha two three four." Ich sprach den Tower an. "Rügen Radar für Delta-Echo-Sierra-Alpha two three four." "Is in", schnarrte es aus dem Lautsprecher. "Delta-Echo-Sierra-Alpha two three four airborne inbound Mukran Port. Destination Roundflight Rügen, Person on Board three." "Roger, cleared for takeoff! Good luck and have a nice trip", schnarrte es erneut aus dem Lautsprecher. "Du beherrschst das noch gut, hast nichts verlernt", meinte Stefan, während er die Maschine sanft in die Luft brachte. Jo's Augen schweiften aufgeregt hin und her, aber allmählich entspannte sie sich und genoss offensichtlich ihr Geschenk. "Ihr Kerle seid verrückt", kommentierte sie. "Danke!" und warf uns einen Luftkuss zu. Die Reise begann. Vorbei an Schloss Speecker, Glowe, Juliusruh, über das Wasser am Fischerdorf Vitt vorbei, nach Kap Arkona, um dann zurück an der Westküste entlangzufliegen, über die Insel Hiddensee, bis hin zum Rügendamm und zum Stralsunder Hafen mit dem Ozeaneum und der angrenzenden Altstadt. "Vergiss nicht zu fotografieren, das erlebst du so schnell nicht wieder", erinnerte ich Jo. Jo zeigte Daumen hoch und knipste mit einem breiten Grinsen wild drauf los. Stefan hatte Jo’s Kopfhörer kurz abgeschaltet. "Wo hast du bitte diese Braut aufgegabelt?" fragte er mich. "Glaubst du mir, wenn ich sage, im Zug auf der Reise auf die Insel?" Stefan schüttelte nur den Kopf und gab Jo's Kopfhörer wieder frei. Vorbei an Dänholm, Glewitz bis hin zum südlichsten Zipfel nach Klein Zicker flog Stefan mit uns. Jo schoss ein Bild nach dem anderen und vergaß dabei ihre Flugangst. Wir kreisten eine Weile über dem Jagdschloss Granitz und flogen dann am Weltkulturerbe Stubbenkammer vorbei, zurück zum Heli-Landeplatz. "So einen beeindruckenden Anblick der Natur hatte ich schon lange nicht mehr", dachte ich. Ich meldete uns über Funk beim Tower ab. "Machen wir noch ein Bild zur Erinnerung?" fragte Stefan. "Klar", sagten wir, "aber bitte mit dem Heli drauf. Hast du vielleicht noch eine Fliegerkombi, die ich mir kurz überwerfen kann? Das werden die Bilder des Jahrhunderts von mir und den Helm, den leihst du mir bitte auch einmal ganz kurz", sagte Jo. "Das glaubt mir sowieso kein Mensch, weil alle wissen, dass ich, die kleine Joanna, nie mehr fliegen wollte. Stefan reichte Jo die Fliegerkombi, auch wenn sie ihr etwas zu groß war, und wir gestalteten eine coole Fotosession in und vor dem Helikopter. Vom Hangar begaben wir uns dann in Stefans Büro. Jos breites Grinsen war nach wie vor auf ihrem Gesicht zu sehen, und ihre süßen Sommersprossen tanzten vor Vergnügen. "War es denn nun so schlimm?", fragte Stefan. "Nein, überhaupt nicht. Das war unbeschreiblich schön. Vielen Dank euch beiden. Diesen Geburtstag vergesse ich bestimmt nicht so schnell", sagte Jo. Sie gab mir einen tiefen Kuss, umarmte dann Stefan und schmatzte ihm auf die Wange. "Kaffee?", fragte Stefan. Mit zweimal Daumen hoch signalisierten wir unsere Zustimmung. Während ich kurz auf die Toilette verschwand, entspann sich ein Gespräch zwischen Stefan und Jo. "Nun mal Butter bei den Fischen, wie lange kennt ihr euch denn wirklich schon? Flo hat sich dazu nicht äußern wollen.", fragte Stefan. "Seit vorgestern Vormittag", sagte Jo und grinste. "Du musst einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. So legt er sich selten ins Zeug für eine Frau. Er hatte schon zu viel Pech im Leben. Bitte tue ihm nicht weh. Er ist einer meiner besten Freunde." Jo nickte nachdenklich, und man merkte, dass in ihr etwas zu arbeiten begann. Auf meinem Rückweg brachte ich den Kaffee mit. "Warte ab, bis er mit dir Fallschirmspringen geht. Hin und wieder muss er es sich beweisen und seiner Leidenschaft nachgehen. Flo ist einer der unsichtigsten und verantwortungsvollsten Fallschirmspringer, die ich jemals habe kennenlernen dürfen.", sagte Stefan lachend. "No way – ohne mich. Das! - mache ich bestimmt nicht. Ich bin doch nicht lebensmüde und vertraue mein Leben einem Stück Stoff an und falle aus tausend Metern Höhe. Nicht mal aus hundert Metern springe ich. Never! Ihr seid beide so etwas von durchgeknallt, Jungs, aber ich mag euch sehr.", sagte Jo mit großen Augen. "Flo, wie sieht es heute mit einem spontanen Grillabend bei uns aus?", fragte Stefan, als ich wieder in sein Büro kam. "Anne wird sich riesig freuen, dich bzw. euch zu sehen." "Frage bitte das Geburtstagskind. Sie ist heute die Bestimmerin", antwortete ich. Jo schien nicht abgeneigt zu sein und stimmte zu. "Denke daran, wir haben neu gebaut, nicht weit von hier", und er gab mir seine neue Adresse. "Na dann bis zum Abend. Auf Annes Gesicht bin ich schon jetzt gespannt, und auf die Mäuse freue ich mich auch", sagte ich. Wir stiegen auf unsere Räder und fuhren langsam in Richtung Prora.

7
"Ich hätte Lust, gemeinsam zu baden. Wie wäre es damit?", fragte ich. "Gerne" sagte sie. "Pool oder Ostsee?" "Geht auch Beides?" fragte ich. Wir gingen zuerst über die Dünen zum Meer, wo die Wellen wild tobten."Ups – die Flagge ist oben, Neptun und die DLRG wollen nicht, dass wir im Meer planschen", sagte Jo. "Die Wellen sind heute echt krass, so habe ich die Ostsee selten erlebt. Dann auf zum Pool." Das Wasser dort war herrlich erfrischend, und nach ausgiebigem Baden trockneten wir uns in der Sonne auf den Liegen. "Hast du dein Handy dabei, Jo?" fragte ich. "Immer doch." "Entsperrst du es bitte einmal und gibst es mir?" "Was hast du nun schon wieder vor?" fragte sie. "Einfach entsperren", bat ich. Jo gab mir ihr Handy, ich tippte meine Nummer ein, wählte die grüne Taste, ließ es kurz klingeln und legte auf. Anschließend machte ich ein lustiges Bild von mir und gab ihr das Telefon zurück. "So einer bist du, stimmt. Wir hatten vergessen, Nummern auszutauschen. Das ist mir auf dem Weg zum Zeltplatz auch eingefallen, bis ich umgedreht hatte und noch einmal zum Hotel zurückgefahren war, warst du schon weg und ich schon traurig, dass wir das versäumt hatten. Aber ich konnte dich zum Glück wiederfinden", gestand sie. "Ich hatte mich ehrlich gesagt nicht getraut, dich danach zu fragen, denn von Haus aus bin ich eher schüchtern." "Möchtest du nicht den Rest der Zeit bei mir wohnen? Du bist doch mit dem Test fertig, oder?" fragte ich. "Eigentlich schon, das klingt nach einem Plan. Ich finde den Luxus in der Suite eh viel besser als mein kleines Zelt auf dem Platz", stimmte sie zu. "Ok, lass uns packen und losfahren." Rasch waren wir vom Zeltplatz zurück und verstauten das Equipment im Hotel. Jo sah auf ihr Handy. "Ich muss mich erst einmal für die Glückwünsche zum Geburtstag bedanken und mich bei meiner besten Freundin Frida melden. Die hat es schon mehrfach versucht, mich zu erreichen." "Ich bin dann mal duschen", sagte ich. Ich genoss das frische kühle Nass aus der Regenwalddusche auf meiner Haut. Dann zog ich mir etwas Leichtes an und ging zu ihr auf die Dachterrasse, wo Jo immer noch telefonierte. Sie sah glücklich aus. Ich hörte noch so einen Satz wie "toller Mann, Jackpot und schönster Tag im Leben". Ich tat so, als hätte ich nichts gehört, als Jo auflegte. "Machst du dich auch fertig?" fragte ich. "Klar doch, ich bin schon mächtig neugierig auf deine Freunde. Bin dann mal im Bad." Wow, Jo hatte sich *****r zurechtgemacht, als sie wieder zu mir kam. Ich war hin und weg, so fesch sah sie aus. Die Haare zum lockeren Zopf, knappe Hotpants und ein Shirt mit einem Ausschnitt, der keine Wünsche offenließ, da sie auf einen BH verzichtet hatte. "So heiß wie du ausschaust, weiß ich gar nicht, ob ich den Grillabend mit meinen Freunden genießen kann oder nur Augen für dich habe", sagte ich. Sie grinste, und wir fuhren gemächlich zu Stefan.

8
Die Überraschung schien perfekt gelungen zu sein, und Stefans zwei Töchter begrüßten Jo und mich mit fröhlichem Geschrei. Ich umarmte Anne herzlich und stellte ihr Joanna vor. Anne betrachtete Jo ausgiebig und meinte dann mit einem breiten Grinsen: "Was für ein großartiger Fang!" Die beiden Mädels nahmen uns für eine ganze Weile in Beschlag und zeigten uns stolz ihre Zimmer, die Tiere und den romantisch beleuchteten Pool im Garten. Der Abend verging wie im Flug, und Jo lauschte gespannt den Geschichten über die Abenteuer und Einsätze, die Stefan und ich gemeinsam erlebt hatten. Da es schon weit nach Mitternacht war, bot uns Anne an, im Gästezimmer zu übernachten. Die kleinen Mäuse würden sich auf jeden Fall freuen, wenn wir morgen Früh mit am Frühstückstisch sitzen würden. Trotz der Dunkelheit der Nacht, die vom sternenklaren Himmel erhellt wurde, war es angenehm warm, und wir konnten beide nicht wirklich schlafen. Jo hatte die romantische Idee, sich im Pool abzukühlen. Gesagt, getan. Wir hatten einen zauberhaften Abend voller Spaß und unbeschwerter Momente im Pool, während wir unter dem funkelnden Sternenhimmel miteinander lachten und uns näherkamen. Wir hofften dabei, die Nachbarn nicht allzu sehr gestört zu haben, denn die Nacht war erfüllt von unserem Lachen und den leisen Geräuschen unserer gemeinsamen Freude im Pool. Der Sex mit Jo war fantastisch. Am Morgen betraten die beiden Mäuse unser Zimmer voller aufgeregter Freude, um uns zu wecken. Mit lautem Geschrei sprangen sie auf das Bett und riefen: „Guten Morgen, ihr Schlafmützen!" Wir waren nach unserem nächtlichen Abenteuer noch etwas müde, aber wir ließen den Kindern ihre sichtliche Freude, uns lautstark zu wecken. „Der Kaffee ist fertig, hat Mama gesagt", verkündeten die kleinen Mäuse einstimmig. „Ok, wir kommen", antworteten Jo und ich. Der Frühstückstisch auf der Terrasse war reich gedeckt, und im gesamten Haus duftete es nach frischem Kaffee. Als wir auf der Terrasse erschienen, konnte Anne sich ihr Grinsen nicht verkneifen. „Na, heute Nacht etwas Spaß gehabt?" fragte sie mit einem Augenzwinkern. „Wir? Äh, nein", versuchten Jo und ich zu beschwichtigen, während Jo dabei etwas verlegen wurde. „Zu überhören seid ihr jedenfalls nicht gewesen", scherzte Anne. „Wir waren doch nicht laut", verteidigte ich uns, aber Anne zwinkerte und meinte, ne Flo, du nicht. Jo wurde verlegen, sie errötete und murmelte „Sorry". „Da uns hier keiner kennt, schiebt es bitte auf uns, dann seid ihr aus dem Schneider. Aber es war soooooooo heiß", fügte ich lachend hinzu. "Mama, was haben die beiden heute Nacht im Pool gemacht?" fragten die beiden Mäuse wie aus einem Mund. Ups – nicht aufgepasst, dass Kinderohren mit am Tisch saßen. Tja, Flo, nun mal ran, dachte ich. Stefan grinste süffisant vor sich hin. Ich erklärte ihnen, dass Jo und ich uns einfach liebhaben und unbedingt im Wasser miteinander spielen wollten. Peinlicher geht es wohl nicht, dachte ich, während alle grinsten. Die Kinder fragten: „Und was habt ihr gespielt?" Ok, ich kam nicht vom Haken. „Fangen!" sagte Jo lachend, und ihre Sommersprossen begannen zu tanzen. Das klang plausibel. „Spielt ihr auch mal Fangen im Pool mit uns?" fragten die Mäuse. „Ein anderes Mal", sagte Anne und war sichtlich dankbar, dass das Thema vorerst vom Tisch war. So ausgiebig hatten wir lange nicht mehr gefrühstückt. Stefan musste los, und so halfen wir Anne noch beim Aufräumen. Zum Abschied drückten wir die Mäuse und Anne fest. Während sie noch kurz etwas mit Jo redete, ging ich schon zu unseren Rädern. Nach einer Weile kam Jo zu mir und gab mir einen tiefen, innigen Kuss. Ihre Lippen fühlten sich so samtig und weich an. „Danke für diesen großartigen Geburtstag gestern. Du hast echt supernette Freunde", sagte sie und stieg aufs Rad. „Na los! Oder brauchst du eine Extraeinladung mit deinem Rentnerbike", frotzelte Jo und trat kräftig in die Pedale.

9
Im Hotel angekommen, erkundigte ich mich: „Wie lange hattest du vor, hier auf der Insel zu bleiben?" Jo antwortete lächelnd: „Samstag ist Schicht im Schacht. Ich muss noch etwas für meinen Auftrag erledigen und meine Follower beglücken. Warum?" „Wenn ich dir dabei helfe, bleibst du dann bitte bis Sonntag?" schlug ich vor. „Klingt gut, gerne, mit dir - auf jeden Fall", sagte Jo. Innerhalb von einer Stunde hatten wir alles im Netz und der Auftrag schien erledigt. „Lust auf -", begann ich meinen Satz, „- Dich?" fragte Jo mit einem Augenzwinkern. "Immer!" stimmte ich lachend zu. „Ok, und danach eine Radtour zum Naturerbe Stubbenkammer?" schlug ich vor. „Wenn wir dazu noch die Kraft haben, gerne", antwortete Jo. Sprach‘s und fing an für mich zu strippen. Ich hatte den Eindruck, dass sie bereits Erfahrung in dieser Verführungskunst hatte und genoss ihre Performance sichtlich. Gleichzeitig meldete sich meine Erregung, und mein Verlangen wurde immer intensiver, besonders als Jo immer weniger Kleidung trug. Wir gingen langsam in das Schlafzimmer und Jo widmete sich ausgiebig meinem besten Stück. Es machte mich noch heißer sie dabei im Spiegel an der Decke zu beobachten. Nach einer Weile war sie so feucht und erregt und meinte zum *****n kommst du nicht mehr ich brauche jetzt deinen festen Schwanz in mir. Und schon hatte sie ein Kondom übergerollt, saß auf mir und schob ihn geschickt in ihre feuchte Spalte. Sie ritt auf mir, als gäbe es kein Morgen und ich genoss jede ihrer tiefen Bewegungen und merkte jeden zuckenden Muskel in ihrer pulsierenden, kleinen, heißen Vagina. Ihre herrlich prallen Brüste wippten auf und ab in ihrem Rhythmus. Hin und wieder ließ Jo mich an ihren Nippeln knabbern und saugen, was sie noch viel heißer werden ließ. Während Jo bemerkte, dass ich sie im Spiegel beobachtete, lief in meinem Kopf wieder das Lied „Joanna, geboren, um Liebe zu geben …“ in Dauerschleife. Meine Beobachtungen schien sie noch mehr anzuturnen und nach wenigen Augenblicken kam sie unter lautem Stöhnen zum Orgasmus. Sie verharrte eine geraume Zeit, bevor sie wieder fähig war sich zu bewegen. Sanft schmiegte sich ihr Kopf an meine Brust, und erneut durchströmte mich ihr betörender Duft. "Wow, was für eine Frau", dachte ich, während ich die Berührung ihrer warmen Haut auf meinem Körper genoss. "Treibst du das mit den Männern immer so?" fragte ich. Jo grinste nur und erwiderte: "Lass mich mal kurz nachdenken - vielleicht, wenn alles passt, ja, dann hin und wieder schon." "Ich glaube, ich brauche erst einmal eine Dusche", sagte ich und versuchte aufzustehen. "Ist das so?" fragte sie, drehte sich auf den Rücken und spreizte ihre Beine, sodass ich fast bis zum Bauchnabel sehen konnte. "Ich glaube eher noch nicht", grinste ich zurück. Ich betrachtete ihre schön ausrasierte Vulva. " "Was hat es mit diesem Pfeil auf sich?" fragte ich und strich sanft über ihren rasierten Flaum. Diese dezente Markierung des Weges zum Lustzentrum bringt wohl jeden Mann um den Verstand. Das hat mir mal eine gute Freundin empfohlen, und seitdem mache ich es so – und es ist einfach perfekt", sagte Jo breit grinsend. "Bei dir hat es doch auch funktioniert, oder? Du hast den Weg zu meinem Lustzentrum doch schnell gefunden, oder nicht?" "Jupp, und wie", erwiderte ich. Schnell widmete ich mich ihren schönen, festen Brüsten und spielte abwechselnd mit meiner Zunge, knabbernd und saugend an ihren immer härter werdenden Nippeln. Jo stöhnte leicht auf und genoss es sichtlich. Langsam wanderte mein Mund zu ihrem Bauch, wo ich ihren süßen Bauchnabel längere Zeit verwöhnte, bevor ich mit meiner Zunge weiter auf Forschungsreise ging. Diesmal wollte ich alles *****n, außer ihrem süßen kleinen Kitzler. Kein Finger, nicht einmal meine Zunge sollte in ihre rosa Lustgrotte eindringen, bis sie förmlich darum bettelt. Und der Plan ging auf. Ich streichelte ihre Schamlippen vorsichtig und begann, sanft an ihnen zu saugen. Meine Zunge huschte quer zu ihrer Vagina, und es fühlte sich für sie an, als würde ich überall sein. Jo's Stöhnen wurde intensiver."Ich sehne mich danach, dass du einen Finger in meine kleine, feuchte Spalte schiebst. Bitte, bitte!! Jetzt!!" flehte Jo. Ich zögerte, verstärkte jedoch meinen Einsatz mit meiner Zunge. "Bitte!!!!" drängte es langgezogen aus ihrem Mund. Obwohl ich sie noch ein wenig zappeln lassen wollte, konnte ich nicht widerstehen und schob vorsichtig den ersten Finger in ihre kleine, rosa Spalte. "Wow, wie feucht du schon bist", dachte ich und gesellte gleich den zweiten Finger dazu. Jo stöhnte hell auf, und ihr Becken begann sich rhythmisch im Takt meiner Finger zu bewegen – auf und ab, kreisend, wieder auf und ab – einfach himmlisch. Zärtlich streichelte ich mit meinem Daumen ihren Kitzler, und Jo bekam Gänsehaut. Meine Zunge glitt über ihre heiß pulsierende Vulva, und unter meinem Saugen schwoll ihr erregter Kitzler enorm an. Dann erlebten wir wieder diesen magischen Moment, in dem Jo heftig zu stöhnen begann und plötzlich anders schmeckte – genauso, wie ich es bereits bei unserem ersten Mal erfahren hatte. Sie hielt den Atem an, bevor sie tief Luft holte. Mit einem grinsenden Blick ließ ich von ihr ab. „Ich kann nicht mehr", stöhnte Jo. „Du machst mich wahnsinnig." "Das ist einfach unglaublich, wie du das machst mit deiner Zunge. Wo warst bitte du vorher?" Jo äußerte ihr Kompliment, und ich genoss es. "Nun, jetzt bin ich hier, hier bei dir", sagte ich glücklich und zufrieden. So verbrachten wir den Abend und die Nacht im Hotel. Für die geplante Radtour fehlte uns heute beiden die Kraft.

10
Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück, brachen wir in Richtung Stubbenkammer auf. Jo fuhr wie gewohnt vorweg, und ich durfte dabei wieder ihren knackigen Hintern auf dem Sattel bewundern - ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Der Weg mit motorisierter Unterstützung war schon anspruchsvoll, und Jo trat kräftig in die Pedale. Bei einem Zwischenstopp fragte ich: „Leihst du mir dein cooles Mountainbike? Ich möchte ausprobieren, wie es sich darauf auf diesem Untergrund und in diesem Gelände fährt.“ Jo stellte mir bereitwillig ihr Rad zur Verfügung und schwang sich auf mein E-Bike. Damit düste sie so schnell davon, dass ich Mühe hatte, Schritt zu halten. Dank der perfekt abgestimmten Gangschaltung ihres Rades und meiner Erfahrung im Radsport hatte ich sie aber bald wieder eingeholt. Jo hatte ein breites Grinsen im Gesicht und meinte: „Die Rentnerausführung macht gut was her. Das Teil geht ja ab wie eine Rakete, das hatte ich so gar nicht erwartet. Da könnte ich glatt neidisch auf dich werden, so viel Spaß hat mir das gerade bereitet.“ Oben angekommen besichtigten wir das Weltnaturerbe, die Kreidefelsen. Von diesem Punkt der Insel aus bot der neue Skywalk einen ganz besonderen Blick auf diese einzigartige Natur Deutschlands schönster Insel. Der Rückweg gestaltete sich viel einfacher, da es auf glatt asphaltierten Serpentinen bergab in Richtung Saßnitz ging. Uns bereitete es sichtlich viel Vergnügen, mit Highspeed auf der Straße ins Tal zu fahren. Die Tour hätte ewig so weitergehen können. Im Hotel angekommen gingen wir an den Strand, um noch etwas in der Ostsee zu baden. Anders als die Tage zuvor war das Meer heute ruhig und sanft. Jo und ich planschten ausgiebig und gingen danach noch Hand in Hand am Strand in Richtung Binz. Jeder war für sich in Gedanken und ließ die letzten Tage Revue passieren. „Schade, morgen ist es vorbei mit der trauten Zweisamkeit an der Ostsee. Mir fällt es nicht gerade leicht, jemandem meine Gefühle zu gestehen, aber, du hast mir so den Kopf verdreht. Im Moment habe ich jede Menge Schmetterlinge im Bauch. Von der ersten Minute an, als du in den Zug gestiegen bist und keinen Platz gefunden hast, war ich spontan verschossen, nennt man das glaube ich. Passiert mir nicht allzu oft, aber es ist passiert. Die Tage mit dir auf der Insel waren so schön und erholsam. Einfach einmalig.“ „Geht mir ähnlich“, sagte Joanna. „Bist du mir böse, wenn ich noch nicht weiß, was ich wirklich möchte? Ich bin nach meiner Trennung vermutlich noch nicht so weit, mich auf ein neues Liebesabenteuer einzulassen.“ „Das muss ich akzeptieren, ich kann dir nicht böse sein. Welchen Grund hätte ich denn dazu? Es waren sonnige, schöne gemeinsame Tage im August. Die werde ich nie vergessen können, so wie ich dich nie vergessen kann“, sagte ich und lächelte sie an. „Meine Nummer hast du, und wann immer du magst, ruf einfach an. So weit entfernt wohnen wir nicht voneinander, und man kann sich treffen.“ Joanna nickte in Gedanken versunken und sagte: „Erstmal brauche ich am Montag ganz viel Kraft für meine neue Stelle im Krankenhaus. Ich werde die neue Stationsleitung meiner Intensivstation. Dafür sind ein glückliches Händchen und all mein wacher Verstand für das Teamwork mit den Kollegen nötig, zumal ich mit Vielen schon zusammengearbeitet habe. Fortan bin ich deren Vorgesetzte.“ „Wow, da hast du ja eine gewaltige Verantwortung. Chapeau, Jo“, sagte ich. Dann gab sie mir einen tiefen, langanhaltenden Kuss. „Lass uns zurückgehen und unseren letzten Abend miteinander genießen.“ Im Hotel angekommen ging Jo ins Bad, um sich für die Nacht fertig zu machen. Im Bett kuschelten wir uns eng aneinander, und ich genoss zum vermutlich letzten Mal den betörenden Duft dieser wahnsinnig schönen Frau.

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Nach dem guten Frühstück am darauffolgenden Morgen checkten wir beide aus, fuhren zum Bahnhof und dann weiter ins Brandenburgische und nach Berlin. Kurz vor Bernau seufzte Jo und meinte „Time to say goodbye“ und küsste mich innig. Dann hielt der Zug und Jo musste aussteigen. „Wir telefonieren. „sagte sie und ihre sonst so feurigen, leuchtenden, dunklen Augen wurden glasig. „Machen wir. Dann schlossen sich die Türen und der Zug fuhr ab. Gerne hätte ich die Zeit angehalten, aber es half nicht. Vorbei war vorbei. Daheim angekommen rief ich meinen Freund Jens an, um mich für das krasse Geschenk bei ihm zu bedanken. Ich bot ihm an, obwohl er mir den Hotelaufenthalt geschenkt hatte, die Hälfte dazuzugeben, so exquisite Geschenke macht man sich nicht mal unter besten Freunden. Er zierte sich zwar wie eine alte Jungfer, gab dann schließlich nach. Dann musste ich ihm unbedingt von Jo erzählen. Jens meinte nur lachend, na dann hätte er ja alles richtig arrangiert für mich und er freut sich darauf die Frau mal kennenlernen zu können.

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Als ich am darauffolgenden Montag im Büro auftauchte, mit der Sonne im Gesicht und einer gesunden Bräune, erntete ich neidische Blicke meiner Kollegen. Lilly, meine langjährige Partnerin, kommentierte das Ganze mit einem Augenzwinkern: “Na, du hast wohl ordentlich Farbe in den Bergen getankt?” Mit einem Grinsen korrigierte ich sie: “Nicht in den Bergen, sondern entspannt an der Ostsee.” Neugierig geworden, wollte Lilly mehr über meine Auszeit wissen, und so begann ich, von Joanna und den erlebnisreichen sonnigen Tagen im August auf der Insel zu erzählen. Als ich bei der Frage nach meinem Herzen stockte, fragte Lilly direkt: "Hat diese Frau etwa dein Herz erobert?" Ein Schulterzucken und ein ehrliches "Ich befürchte ja" waren meine Antwort. In den nachfolgenden Wochen im Büro wurden die Tage von einer monotonen Routine geprägt. Ermittlungsakten stapelten sich auf meinem Schreibtisch, und die Bürolampe begleitete mich durch endlose Stunden von Aktenstudium und Recherchen im Internet. Das monotone Summen der Klimaanlage und das Klappern der Tastatur wurden zu den Hintergrundgeräuschen unseres Alltags. Alte Fälle wurden sorgfältig durchforstet, Berichte verfasst und Akten geschlossen. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Dezernaten aus unterschiedlichen Bundesländern führte zu langwierigen Videokonferenzen, in denen Informationen ausgetauscht und Erkenntnisse vertieft wurden. Der Bildschirm wurde zur Schnittstelle für den Austausch von Wissen und das Entwickeln von Strategien. Trotz der Unscheinbarkeit der Büroarbeit verlieh die Suche nach Hinweisen und das Knacken von Fällen dem tristen Büroalltag eine gewisse Spannung. Während ich durch Akten blätterte und mich durch Datenbanken wühlte, versuchte ich gleichzeitig, Joannas Gesicht vor meinem inneren Auge zu behalten. Zwischen den Ermittlungen fanden sich Momente der Ablenkung, in denen ich versuchte, mit Joanna in Verbindung zu bleiben. Liebevolle Nachrichten von meiner Seite aus wurden in die digitale Sphäre geschickt, doch die Hoffnung auf eine Antwort schwand allmählich. “Nun ja”, dachte ich, “das war wohl nichts. Immerhin waren es ein paar wundervolle spannende und erotische Sommertage im August.
  • Geschrieben von SanneAnderson
  • Veröffentlicht am 08.02.2024
  • Gelesen: 18883 mal
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Kommentare

  • eroticwriter14.02.2024 23:29

    Ich mag die Story, vielleicht könnte der Anfang etwas gestrafft werden. Die erotischen Passagen sind schön dargestellt ohne zu übertreiben.

  • CSV16.02.2024 22:32

    Danke an Sanne für den schönen Heimatkundeunterricht mit erotischer Spannung. Als das mit der Kriminalabtlg. anfing dachte ich schon . O Gott... Sex and Crime funktioniert nicht.
    Dann wurde es doch ncch ein nette Liebesstory!

    Bitte Absätze machen für bessere Lesbarkeit!!! Wir haben hier genug Platz! Jugendschutz beachtet! Danke!

  • langer01121.02.2024 23:14

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    Endlich Mal eine schöne Geschichte, die nicht mit auf Sex gebaut ist

  • SanneAnderson22.02.2024 16:47

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    Danke für den Post. Es muss ja nicht immer gleich in die "Vollen" gehen oder? Es wird bestimmt hier noch eine Fortsetzung geben. Dauert aber noch etwas.

  • Matze25.02.2024 07:22

    Sehr schöne Geschichte, hat mir sehr gut gefallen. Vor allem wie Du die Spannung aufgebaut hast, hat mich sehr berührt, dabei ist dann das Ende etwas traurig.
    Freue mich auf Deine nächste Geschichte.

  • SanneAnderson26.02.2024 10:56

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    Hi Matze,
    im Moment bin ich dabei die Geschichte fortzuschreiben. Es wird noch etwas dauern, aber es wird definitiv eine Fortsetzung geben. Einige meiner Kollegen, die alt Testleser immer herhalten müssen, haben ähnliches signalisiert..

  • lovegood66629.02.2024 22:39

    Schöne Geschichte. Bin auch gespannt auf eine Fortsetzung.

  • Habicht17.04.2024 22:37

    Super schöne Geschichte, dankeschön.

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