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Veröffentlicht von Lulu am 20.02.2015

Prägung

7700 mal gelesen 7 Kommentare 2 - 3 Min. Lesezeit
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7700 mal gelesen 7 Kommentare 2 - 3 Min. Lesezeit
Ich hatte damals einen heißblütigen Verehrer.
Sexuell gesehen absolut stimmig, menschlich Jemand von dem ich die Finger lassen wollte.

Eines Nachts spät, ich lag schon im Bett, meldete er sich per SMS. Wollte mich unbedingt sehen.
Ich antwortete, ein Fehler. Nun wusste er das ich zu Haus war.
Ich hatte Freunde von außerhalb zu Besuch, sie schliefen im Wohnzimmer. Was ich ihm auch mitteilte.
Ihm war das total egal. Er drohte damit seinen Finger dauerhaft auf den Klingelknopf zu legen und das ganze Haus zu wecken, wenn ich ihm nicht öffnen würde.
Ich wurde im Minutentakt wütender. Aber ich wusste auch, er prahlte nicht.
Um ihn nicht in meine Wohnung zu lassen, warf ich mir nur schnell ein Longtop über und machte mich auf nach unten, um ihm gehörig die Meinung zu geigen.
Als ich ihm die Tür zum Hof öffnete, ging ich sofort auf ihn los. Schubste ihn und warf ihm sauer alles mögliche verbal an den Kopf.
Das gelang mir ganze 30 Sekunden vielleicht.
Dann packte er mich, drängte mich in den Hausflur und küsste mich stürmisch. Ich bekam kaum Luft.
Meine Wut wandelte sich schlagartig in Lust um.
Ich wehrte mich noch ein wenig, hatte aber keine Chance gegen ihn. Er wusste wie er mich bekam. Diese Leidenschaft, spürbar mit jeder Faser seines Körpers. Seine rechte Hand griff fest in meinen Nacken, die Linke fand den Weg zwischen meine Beine. "Hätte ich blos ein Höschen angezogen" war mein letzter Gedanke, bevor er mit zwei Fingern in mich eindrang. Ich stöhnte auf.
Als das Flurlicht erlosch, öffnete er seinen Reißverschluss. Ich sah ihn kurz an, wusste was er erwartete, ging langsam in die Knie, öffnete bereitwillig meinen Mund.
Er brauchte nur ein paar Stöße, die gesamte Situation war fast unwirklich. Er entlud sich hart, fordernd und massiv. Ich nahm jeden Tropfen auf, fühlte mich unendlich begehrt. Seine rechte Hand hatte mittlerweile meine Haare erreicht, hielt sich regelrecht an ihnen fest.
Wir verharrten noch einen Moment, ich lehnte mich an ihn.
Dann zog er mich wieder auf die Beine und küsste mich.
Sein geflüstertes "Ich danke Dir" durchflutete meinen gesamten Körper. Ich fing ein wenig an zu zittern. Die Kälte im Hausflur, ich spärlich bekleidet, trotzdem innerlich aufgeheizt und nass zwischen meinen Beinen.
Erschöpft bat ich ihn zu gehen und begleitete ihn zurück zur Tür. Ein abschließender Kuss auf die Stirn, schon war er verschwunden.
Als ich zurück in der Wohnung war und mich immer noch wie elektrisiert in mein Bett kuschelte, hatte ich bereits erneut eine SMS von ihm auf dem Handy.
Er zollte mir in einem einzigen Satz Respekt, Einzigartigkeit und auch Liebe, auf seine Art.
Ich war etwas Besonderes, indem ich ihm gab was er brauchte und er mich auf diese bestimmte Art und Weise forderte, wie ich es mir wünschte, nicht entbehren konnte...
Veröffentlicht von Lulu am 20.02.2015

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Kommentare

Mone 20.02.2015 18:36

Perfekt, mehr kann man dazu nicht sagen.

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Lulu 20.02.2015 18:57

Dankeschön Mone...

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doreen 21.02.2015 11:21

Super absolut perfekt

LG
Doreen

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Lulu 21.02.2015 12:10

Danke Dir auch Doreen...

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ChrisHH 22.02.2015 15:23

Wow, geradezu atemberaubend!
Respekt, liebe Lulu!
Ein tolles Erstlingswerk!

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Funyboy01 24.02.2015 16:57

Wow, hammerheiß geschriebn, einfach perfekt!!!!

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wschnauz 28.02.2015 13:50

Poh! stark stark stark!!!

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