Erotische Geschichten

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Orientalische Fantasie

3 von 5 Sternen
Ich habe mich mein Leben lang als Forscher und Lebemann gesehen. Reichtum und Macht spielte in meinem Leben nie eine Rolle, mich erfüllte stets die Sehnsucht nach dem Fremden und Exotischen. Das Reisen und das Entdecken war meine Leidenschaft. Aber - ich schreibe es hier ohne jegliche Zurückhaltung nieder - es war auch die Vorfreude auf erotische Genüsse, die mich in ferne Länder und Städte zogen. Auf den Seiten meines geheimen Tagebuchs erinnere ich mich mit wohligem Schauern an die Orgasmen, die ich in exotischen Frauen erleben durfte; sei es in einer ägyptischen Liebesdienerin in Kairo, einer chinesischen Konkubine in Shanghai oder einer indischen Priesterin der Göttin Kali in Kalkutta.
Von Kalkutta möchte ich hier in den folgenden Zeilen erzählen.

Kalkutta, Westbengalen.

Indien...das Land, in dem in meiner Vorstellung orientalische Fantasien wahr wurden. Ein Land voller faszinierender Orte und Mythen. Mich faszinierte vor allem die unverblümte Erotik indischer Skulpturen, wie ich sie an so vielen Tempeln überall im Land gesehen hatte; ganz anders, als das, was ich aus meiner Heimat kannte. Besonders die Skulpturen am berühmten Tempel von Khajuraho hatten es mir angetan und nachts in meinem Hotelzimmer befriedigte ich mich auf meinem zerwühlten und verschwitzten Bettlaken zu den köstlichsten Fantasien, die dieser Anblick in mir weckte. Ich hätte nun eines der vielen Bordelle aufsuchen können, aber das war nicht das, was ich suchte. Ich suchte das Außergewöhnliche, das Magische. Es war auch nicht meine erste Suche nach einem erotischen Abenteuer in einem fernen Land, denn ich wusste, wo und wem ich die entsprechenden Fragen stellen oder auch ein wenig zusätzliches Geld in die Hand drücken musste. Ich sprach weder Bengali noch Hindi, aber die Einheimischen hatten mir in gebrochenem Englisch ein ganz besonderes Geheimnis verraten, welches sie ansonsten vermutlich niemals einem Ausländer verraten würden.

Der große Tempel der Göttin Kali, von dem die Stadt Kalkutta ihren Namen hat. Ein Schauer kroch über meinen Rücken, denn soweit hatte ich mich mit der indischen Mythologie beschäftigt, dass ich wusste, dass Kali eine Göttin des Todes, aber auch der Transformation, aber auch der Erlösung war, die unter anderem oft in Liebesvereinigung mit ihrem Gefährten Shiva zeigt. Mein Schauern wurde nun zu einer sinnlichen Vorfreude, denn man munkelte, dass die Priesterinnen der Kali diesen Aspekt ihrer Göttin in einer realen sexuellen Vereinigung mit einem Mann ausübten.

Ich war am Ziel. Der Tempel erhob sich prachtvoll, aber auch irgendwie drohend vor mir und ich zögerte, die düstere Eingangshalle zu betreten. Es roch schwach nach Weihrauch und anderen unbekannten Substanzen, die große Halle war nur schwach beleuchtet, so dass ich den Innenraum nur schemenhaft erkennen konnte. Eine gewaltige Statue der Kali erhob sich vor meinen Augen, vielarmig, hager, drohend. Ich fröstelte bei diesem Anblick, unschlüssig, ob ich wieder gehen und mein Abenteuer in der Lebendigkeit der Stadt suchen sollte.

Eine Hand berührte mich. Jemand verband mir wortlos die Augen, denn offenbar wurde ich bereits erwartet. Mein unsichtbarer Begleiter führte mich wortlos, durch Gänge und Hallen, wie ich am Klang von Schuhen auf Steinboden erraten konnte. Schließlich bedeutete man, mir stehen zu bleiben und die Augenbinde wurde mir abgenommen.
Staunend ließ ich meinen Blick umher schweifen. Ich befand mich in einer relativ kleinen Kammer irgendwo in einem verborgenen Teil des Tempels. Zwei große Kerzenständer mit vielen Kerzen erleuchteten den Raum spärlich, aber genug, dass ich die prächtigen Skulpturen erkennen konnte. Ähnlich wie in Khajuraho waren hier Paare in allen möglichen und unmöglichen Stellungen zu sehen, nur noch viel expliziter. Diese Kammer war eine einzige Ode an die hemmungslose sexuelle Lust. Und das Götterbild der Kali viel mir auf, das über dem Kopfteil einen breiten, mit Kissen dekorierten Bettes stand. Anders als bei der Statue, die ich oben im Tempel gesehen hatte, wirkte diese Kali hier nun viel fleischlicher. Und sinnlicher. Ihr Körper war nicht mehr hager, sondern elegant und kurvig, vielversprechend. Einladend. Der Duft von Räucherwerk erfüllte auch diesen Raum, aber ebenfalls anders als oben im Tempel, war dieser Geruch hier eindeutig aphrodisierend und ich spürte ein angenehmes Ziehen in meinem Unterleib.
Aus den Augenwinkeln nahm ich eine Bewegung wahr. Ich drehte mich herum. Und erstarrte, unfähig zu entscheiden, ob ich nun wach oder dies alles nur einer meiner erotischen Träume war.

Es schien, als wäre das Götterbild lebendig geworden und von seinem Sockel heruntergestiegen, so sehr ähnelte der Körper dieser Frau den Skulpturen von Tempeltänzerinnen und Göttinnen: dunkle Augen mit schweren Lidern und langen Wimpern, volle, sinnliche Lippen, schwarzes Haar, welches ihr in weichen Wellen bis auf die Oberschenkel fiel. Bis auf einen reich verzierten Gürtel war sie vollkommen nackt. Ihre Brüste waren hoch und prall, die Taille fast surreal schmal, ihr Becken breit, perfekt um die Stöße eines Mannes aufzunehmen. Ihre Haltung und ihr Blick war stolz, königlich. "Dakshina." sagte sie mit einer sinnlich-rauchigen Stimme, was vermutlich ihr Name und auch das einzige Wort war, das sie mit mir sprechen sollte.

Mit einer geschmeidigen Bewegung ließ sie sich neben mich auf das Bett sinken. Ich nahm den Duft ihrer Haut und ein fremdartiges betörendes Parfüm war, meine Kehle wurde vor heißer plötzlicher Begierde eng und ich spürte, wie mein Glied steif wurde.
Sie betrachtete mich, ohne ein Wort, intensiv, ließ ihre schlanken Finger erst über mein Gesicht, dann über meinen Körper wandern. Sie drängte mich sanft, aber bestimmt in die Kissen, drängte ihren Oberkörper an mich. Ein wohliges Schauern erfasste mich, als sich ihre Brüste an mich pressten. Dakshina ließ es zu, dass meine Hände ihre Brüste liebkosten, sie waren fest, rund und prall, so wie ich es bei den indischen Skulpturen gesehen hatte, würden niemals irgendein stützendes Kleidungstück benötigen, um hoch zu stehen. Meine Berührung erregte sie, das war nicht zu übersehen. Ihre Lippen waren leicht geöffnet und die schweren Augenlider halb geschlossen, sie atmete schwer, als ich ihre aufgerichteten Brustwarzen stimulierte.
Sie ließ sich in einer Art Schneidersitz vor mich sinken, ihre Beine gespreizt, die Unterschenkel lose um meine Taille geschlungen. Ihr Intimbereich war dunkel, die Haare sorgfältig gestutzt und genau wie ihre Haut parfümiert. Sie war bereits feucht, hoch erregt, und auch meine Lust war für mich kaum noch auszuhalten. Ihr Blick fixierte mich, ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Meine Hand glitt von ihren Brüsten langsam, unendlich langsam über ihren Bauch, weiter nach unten, spürten den Schweiß auf ihrer Haut.

Sie zog scharf die Luft ein, als meine Hand ihr Ziel fand. Ihr Becken zuckte, sie drängte sich meinen tastenden Fingern entgegen, machten mir mehr als deutlich, was sie wollte. Sanft kreisend das dunkle Schamhaar beiseite schiebend ertastete ich Dakshinas Klitoris. Steif, hoch aufgerichtet, bereit für die Berührung. Ihr schweres Atmen wurde schneller, als ich ihre Lustperle nun zwischen zwei Fingern sanft rieb, drückte, zupfte, sie immer wieder zwischen Stimulation und Entspannung hielt. Und ich wollte mehr, wollte diese Frau zu ihrem ersten Höhepunkt bringen. Mein Daumen massierte weiterhin, als ich nun mit zwei Fingern in sie eindrang. Dakshinas Stöhnen sagte mir, dass es ihr gefiel, dass sie mehr wollte. Ich spürte jede Stuktur ihrer engen Vagina, ihre Nässe floss an meinem Handgelenk herab. Meine Finger tasteten sich zu jenem einen speziellen Punkt vor, dessen Stimulation jede Frau zur Ekstase brachte. Dakshina keuchte auf, rieb sich an meiner Hand, stimulierte sich selbst immer weiter dem Orgasmus entgegen...Und sie kam mit einem heiseren Schrei und auch ich konnte ein lustvolles Aufstöhnen nicht zurückhalten.

Und es war noch nicht vorbei. Noch lange nicht.

Dakshina drängte mich erneut in die Kissen zurück, brachte sich mit der Geübtheit der erfahrenen Liebhaberin in Position, um mich zu besteigen. Es war soweit, der Moment, den ich mir in meinen Fantasien auf meiner Indienreise immer wieder ausgemalt hatte, war in dieser schwach beleuchteten Tempelkammer real geworden. Sie rieb sich an meiner Erektion, ihr nasser, vielversprechender Eingang um meine Spitze waren eine von ihr wohl überlegte, süße Folter.
Sie stöhnte auf, rau und kehlig, als mein Daumen erneut ihre Klitoris fand, ihren empfindlichsten Punkt abwechselnd sanft und hart massierte. Ihr Becken zuckte, sie rieb sich an meinem sie stimulierenden Finger, um ihre Lust noch weiter zu steigern.

Sie wollte mich spüren. Jetzt. Ihr Stöhnen vermischte sich mit meinem, als ich in sie eindrang. In ihr war es siedend heiß, glitschig - und unglaublich eng, noch enger, als ich vorhin mit meinen Fingern in ihr war. Ich rieb und massierte die Wände ihrer Vagina, die mich so fest umgab, als wolle sie mich zerquetschen. Ich musste mich unter Aufbringung all meiner Willenskraft davon abhalten, nicht sofort zu kommen.
Sie war die Reiterin, die mich mit pumpenden und kreisenden Bewegungen ihres Unterleibs fast um den Verstand brachte, sie genoss es, ließ sich in ihrer Lust gehen. Sie wollte mich und ich wollte sie, unsere Vereinigung war hemmungslos, unser Keuchen und Stöhnen erfüllte die Tempelkammer.
Meine zitternden Hände krallten sich in ihre festen Pobacken, als ich von unten her mit kraftvollen Bewegungen zustieß, um noch tiefer in sie einzudringen. Meine Spitze drängte gegen den Eingang zu ihrer Gebärmutter, brachte Dakshinas weibliches Heiligtum zum Beben. Ihr Stöhnen wurde lauter, ihr Liebeskanal begann zu zucken, aber ich wollte sie noch nicht von der süßen Qual erlösen. Sie ritt mich wie von Sinnen, bewegte ihr Becken rasend schnell, warf den Kopf in den Nacken, massierte sich die Brüste, trieb sich selbst zur Ekstase. Und auch ich war im Rausch der Lust, nahm sie nun mit tiefen harten Stößen, brachte uns beide an den Rand des Wahnsinns...
Mein Glied schwoll an, wurde so dick und hart, dass es fast schmerzte, pulsierte in der nassen, warmen Umklammerung, die Spitze drängte gegen Dakshinas Gebärmuttereingang und glitt ein winziges Stück hinein...

Der Orgasmus kam für uns beide gleichzeitig. Wir schrieen beide unseren Höhepunkt hinaus, wild, animalisch, ursprünglich. Ihre Finger krallten sich in meinen Rücken, meine kneteten grob ihre Pobacken. Ihre Oberschenkel und ihre Bauchdecke bebten, die Kontraktionen in ihrer Vagina waren die intensivsten, die ich jemals bei einer Frau auf dem Gipfel sexueller Erregung gespürt hatte. Es war eine Explosion, wie eine kurze Ohnmacht vor Ekstase.
Ich ergoss meinen Samen in die Priesterin der Kali, wie Shiva in einer Liebesvereinigung mit der Göttin. Und sie hielt mich fest umklammert, so als wolle sie jeden einzelnen Tropfen in sich einsaugen.

Wir hielten uns fest umschlungen, außer Atem, schweißnass, noch das letzte lustvolle Nachbeben genießend. Schließlich erhob sie sich schweigend und erlaubte mir einen letzten Blick auf ihren nackten Körper, strich fast achtlos über die Innenseite ihrer Oberschenkel, an denen die Essenz unserer Vereinigung hinablief. Sie verließ die Kammer und ich blieb mit einem Gefühl absoluter Befriedigung aber auch Unwirklichkeit zurück. War dies alles wirklich kein Traum gewesen?

Ich muss wohl wie in Trance durch die Straßen zu meinem Hotel geirrt sein, immer noch mein Erlebnis vor Augen.
Mir war bewusst, das Dakshina selbstverständlich Empfängnisverhütung praktizierte, aber dennoch erfüllte mich die Vorstellung, sie geschwängert zu haben, jedes Mal mit lustvoller Erregung und war noch lange Zeit danach das Motiv allzu lebhafter erotischer Träume.

Diese Zeilen wird niemand je zu lesen bekommen. Mein Tagebuch ist an einem guten Versteck und sollte es doch jemand finden, mein Name und meine Identität bleibt ein Geheimnis. Möge es dem Leser ebenso lustvolle Fantasien bescheren, wie ich sie erlebt habe.
  • Geschrieben von Rosa_Damascena
  • Veröffentlicht am 30.01.2026
  • Gelesen: 3461 mal

Anmerkungen vom Autor

Diese Geschichte ist reine Fiktion und spiegelt keineswegs religiöse Praktiken und Traditionen sowie Gegebenheiten im Hinduismus, bzw. in Indien dar.
Es ist eine erotische Fantasie zum Träumen und Genießen, die ich in dieses faszinierende Setting gesetzt habe.
R.-D.

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