Erotische Geschichten

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Nr.433 Liebes-Klapse

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Vor 1985 eingesandt von Hiltrud H. und 1985 veröffentlicht im Stephenson-Verlag in "Keine Angst vorm Lieben"

Liebes-Klapse

Als ich meinen Mann heiratete, wußte ich bereits von seiner Vorliebe, den Frauen als sexuelles Vorspiel den Hintern zu röten. Damals war ich überzeugt, daß sich solche "Perversitäten" mit der richtigen Partnerin legen würden.

Ich jedenfalls war nicht bereit, meinen "Allerwertesten" hinzuhalten.
Meine Eltern haben mich nie geschlagen, ich komme aus gutem Hause!
Außerdem bevorzuge ich die "zärtliche Art" am besten unter der Bettdecke.

Natürlich akzeptiere ich die Veranlagung meines Gatten und ich interessiere mich aus Höflichkeit dafür. So ließ ich mir von ihm einige Heftchen über das Thema zeigen, die er aus London, wo es zahlreiche "Fachgeschäfte" und Kinos gibt, mitgebracht hatte.

Ich wurde sogar von diesen Darstelllungen etwas stimuliert, als wir sie zusammen im Bett betrachteten. Dennoch lehnte ich diese sexuelle Variante für mich nach wie vor ab,
Hatte ich doch Angst vor den Folgen: Ich sah immer die geröteten Popos und Striemen vor mir. So etwas paßte nicht in meine Weltanschauung.

Nach einiger Zeit erschien mir dieser Zustand aber unerträglich. Ebenso die Vorstellung, daß mein Partner sich heimlich Hefte besorgte und sich womöglich selbst befriedigte.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Unser sexuelles Leben war zu dieser Zeit durchaus intakt und nach meinem Empfinden erfüllt. Ich wollte aber nun auch meinem Mann etwas mehr bieten, und so bestellte ich im Versand eine Garnitur Strapse, Strümpfe und einen knappen Tangaslip.

Dieses brachte neuen Schwung in unser Liebesleben. Nicht nur mein Mann wurde durch diese vielleicht weiblichsten aller Kleidungsstücke mehr gereizt, vor allem, wenn er meinen nackten Po schwarz "eingerahmt" sah. Auch mich erregte das knisternde und rutschige Gefühl der Nylons.

Es ließ mich meine Beine aneinanderreiben und meinen Partner damit streicheln, um uns aufzuladen. Dazu die Spannung der Strapse, die er abzog, um sie knallend auf meine Schenkel zurückschnellen zu lassen. Schließlich der Slip mit seinen winzigen Riemchen, die mich intim zwickten, daß ich schnell feuchtete und bereit wurde.... Ich war also wieder einen Schritt weiter!

Wenig später eröffnete mir mein Geliebter, daß er mich gerne mal als Fotomodell für sein eigenes Stimulations-Magazin hätte. Zuerst wollte ich natürlich wieder nicht so recht, doch als er mir vorhielt, andere Mädchen hätten ihm diese Vergnügen gestattet, konnte ich als sein Eheweib ja nicht zurückstehen! Zum Glück besitzen wir eine Sofortbildkamera...

Natürlich interessierte ihn nur meine Rückansicht - ich wurde also über eine Sessellehne gelegt, Rock hoch und Höschen runter bis in Kniekehle und stillhalten, bis es blitzte. Jedes Foto wurde gut vorbereitet, das heißt die rechte Kleidung wurde ausgewählt, die Wäsche dazu. Ich wurde in die gewünsche Position gerückt, mal mit, mal ohne Slip, auch mal mit geöffneten Beinen, so daß mein Intimbereich deutlich auf dem Foto zur Geltung kam.

Das war für mich sehr erniedrigend - aber ich muß es gestehen - auch sehr erregend.
Es hatte mich ja einige Überwindung gekostet, doch nun begann es mir Spaß zu machen.
Inzwischen sind schon mehrere Filme verknipst, und das Album hatte schon einen stattlichen Umfang. Auch das hätte ich mir vor einiger Zeit nicht vorstellen können.

Eines Tages, ich war inzwischen 28 Jahre alt und gut 5 Jahre verheiratet, ließ ich mir Zeitschriften zum Schmökern und etwas zum Naschen mitbringen, um einen gemütlichen Abend im Bett zu verbringen. Früher habe ich das oft und gerne gemacht. Als unsere beiden Kinder im Bett lagen, konnte auch mich zurückziehen.
Mir waren die neuen Heftchen meines Mannes eingefallen, und ich nahm mir heimlich eines der Heftchen davon mit ins Bett. Während ich las, wanderte meine Hand immer seltener zum Naschwerk - ich war wie gebannt.

Weit weniger brutal, als ich immer gedacht hatte, erging es in den Geschichten den geröteten Hausfrauen, Schulmädchen, und Sekretärinnen. Ja sie schienen es sogar zu mögen.Ich spürte mein Feuchtwerden, meine Vagina zog sich zusammen und puckerte.

Mir wurde heiß und kalt, und so legte ich meinen Finger auf meine Perle und bgann zu "arbeiten"
Das befriedigte mich jedoch nicht. Ich legte das Heft zur Seite, stand auf, zog mir Strapse und Strümpfe an und klopfte an die Wand zum Wohnzimmer, wo mein Mann fernsah.
Er schien meine Wünsche geahnt zu haben, denn er war sogleich zur Stelle.

Als er das aufgeschlagene Heft sah und meinen Aufzug sah, wußte er, daß jetzt seine Zeit gekommen war. Er zögerte keine Sekunde, setzte sich auf die Bettkante und legte mich über seine Knie. Da lag ich nun begierig wie nie, mein völlig jungfräulich blanker Hintern ganz seiner Gnade ausgeliefert. Dann landeten auch schon die ersten Klapse auf meinen Backen und Schenkeln.

Mein Geliebter war sehr vorsichtig und verstreichelte die Schläge sofort. Dennoch entstand ein unbeschreibliches Prickeln und eine Wärme, die sich sofort auch auf Vulva und Kitzler ausbreitete.
Ich konnte nicht anders als mit dem Popo hin und her und auf und ab zu zappeln, was uns nur noch mehr anheizte.

Nach einer ganzen Weile dieses Feuerwerks hieß er mich auf dem Bett zu knien und drang sogleich in mich ein. Wir erreichten nach kurzer Zeit einen wilden gemeinsamen Höhepunkt.
Nie hätte ich das für möglich gehalten, welche Wallung mit mir vorgegangen war.

So also wurde ich erweckt aus meinem erotischen "Dornröschenschlaf". Manchmal denke ich von früh bis spät an nichts anderes mehr und sehne Abende herbei, weil wir dann Zeit haben zu spielen.
War ich früher wirklich die Unbeteiligte, die am liebsten unten lag? Heute sieht das so aus:
Unsere Spiele beginnen mit einer Verfolgungsjagd durchs Zimmer. Ich sträube und wehre mich nach Kräften: "Ich will nicht, ich will nicht!" Doch er ist der Stärkere und besiegt mich. Nun liege ich atemlos auf seinen Knien, zapple noch ein wenig und versuche zu entfliehen.

Doch er hält meine Hände auf meinem Rücken und je mehr ich mich wehre, desto höher schiebt er sie.
Ich muß nachgeben. Die ersten Klapse landen noch auf dem Rock, dann wird er hochgezogen, einige treffen das Höschen, und schließlich streift mein Mann es genießerisch im Zeitlupentempo herab bis zu meinen Knöcheln.

Eine Ewigkeit vergeht - ich bekomme Gänsehaut, während ich auf die weitere "Behandlung" warte.

Dann geht es los. Hui - rechts, links, rechts, links, - das prickelt und zwiebelt! Ich beiße die Zähne zusammen und reibe wie besessen meine Oberschenkel an einander.
Ah... welche Erholung, er verreibt die Hiebe wieder. Ich sauge vor Wonne die Luft ein, denn seine Hand wandert zwischen meine Beine.... - gleich - gleich meine Perle - aber nein - autsch, auf den Schenkel. Ich versuche, die bereits glühenden Backen zusammen zukneifen, aber vergeblich. Jedesmal wartet er, bis ich wieder entspanne. Ich stöhne, meine Beine wirbeln in der Luft. Mit eisernem Griff bringt er mich immer wieder in die richtige Lage.

Endlich hat er Erbarmen, der Pullover wird hochgestreift und der BH geöffnet. Mein Liebster umfaßt meine Brüste, streichelt und massiert sie und spielt schließlich mit den Brustwarzen, daß ich vor lauter "Oh" und "Ah" nicht mehr ein noch aus weiß. ich drehe mich zu ihm um und wir überschütten uns mit Küssen, während wir uns entkleiden.

Ich gebe mich ganz hin und lasse alle Gefühle in mich hineinströmmen, öffne mich und stöhne und ächze. Dann falle ich vor ihm auf die Knie, und wir sinken gemeinsam zu Boden, und sein Glied darf nun den ersehnten Ort erobern. Immer schneller, immer härter, tiefer und tiefer, bis wir beide schweben und eins werden.

Erschöpft und glücklich strahlen wir uns an - sind wir nicht für einander geschaffen?
Mein Mann weiß nicht, daß ich unsere Geschichte veröffentlichen will.
Ich fürchte, es gefällt ihm nicht!
So gebe ich ihm wieder einen Grund....

Eingesandt um 1985 von Hiltrud H.

CS: Von einem Mann oder Frau geschrieben? Ich weiß es nicht! Aber es gibt hier Gefühlsbeschreibungen, die eine Frau möglich erscheinen lassen.
Deutlich für den Jugendschutz gesoftet!!!

Solche Stories haben wir selten eingesandt bekommen.
Dank "50 Shades of Grey" gehört softes Bondage und Spanking als Vorspiel heute zum Mainstream. Ein Thema, das jede Frauenzeitschrift jährlich mindestens einmal aufgreift.
  • Geschrieben von CS
  • Veröffentlicht am 10.09.2021
  • Gelesen: 1721 mal

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