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Nr.322 Sklavin seiner Lust

4 von 5 Sternen
Briefe an den Sex-Kontakter vor 20- 30 Jahre. Zuletzt veröffentlicht 2002 in „Best aus Lesen Verboten“

Sklavin seiner Lust

Sehr geehrte SK-Redaktion,
ich schreibe Ihnen, weil ich meine Gedanken nicht für mich behalten möchte und weil ich finde, daß sie auch für andere Gleichgesinnte interessant sein könnten. Wie viele andere Menschen, habe auch ich schon einmal von einem dominanen Partner geträumt. Ich habe mir diesen Traum erfüllt und in der Realität die Rolle einer Sex-Sklavin übernommen.

Ich habe meine eigenen Bedürfnisse zur Befriedigung meines Partners über Bord geworfen. Ich habe mich bedingungslos unterworfen und mich gefühlt wie die Hauptpersonen in dem erotischen Roman/Film „Geschichter der O“ oder „9 1/2 Wochen“.

Als ich diese Neigung bei mir entdeckte, habe ich mich natürlich mit Hilfe von Büchern und Zeitungsberichten informiert. Ich fand heraus, daß Frauen sich oft unwohl fühlen bei dem Gedanken an solche Phantasien. Viele fürchten sich vor dem alten Mustern der Unterwürfigkeit dem Mann gegenüber. Ist es aber möglich, daß das Dienen als Sex-Sklavin dazu führen kann, sich selbst besser kennenzulernen? Man denke nur an die Heiligen, die Wohltäter oder Märtyrer, die ihr Leben bedingungslos in den Dienst der Menschheit oder des Glaubens gestelllt haben und alle Demütigungen auf sich nahmen. Sie gaben alle eigenen Bedürfnisse auf und erlangten dabei eine höhere Bewußtseinsstufe

Kann auch der Sex-Sklave mit seinem Demutsspiel den irdischen Fesseln entkommen?
Menschen, die sowohl die Rolle des Meisters als auch die des Sklaven ausprobiert haben,
erklären, die Sklaven-Rolle habe sie mehr befriedigt.
Wenn mir ein Mann zu meinen Füßen bedingungslos alle Wünsche erfüllt, ist es für mich interessant und unterhaltsam, aber richtig befriedigt werde ich dadurch nicht. Als Sklavin andererseits ist meine Herz weit offen, und ich bin voller Lust.
Unterwürfig erfahre ich eine Art von Liebe, die durch nichts übertroffen wird. Der Unterschied zwischen Geben und Nehmen geht nahtlos ineinander über.

Vor ein paar Jahren trat ich einer Frauengruppe bei. Ich vrsuchte herauszufinden, wie andere Frauen über meine Sklaven-Fantasien dachten. Ich stieß überall auf Ablehnung und Abscheu. Erst in letzter Zeit ( vor 20-30 Jahren) öffnen sich ja bekanntlich immer mehr Frauen und offenbaren ihre sexuellen Sehnsüchte, wohlwissend, daß diese nicht krankhaft oder selbstverachtend sind.

Später einmal sprach ich mit einer Kollegin, die die gleiche Neigung wie ich hatte. Zunächst sehr zögend erzähle sie mir von ihrem Leben als Sklavin ihres Mannes. So erfuhr ich von ihr, wei sie sich nach einem langen Tag voller Gerede über die Gleichberechtigung der Geschlechter ihren Abend gestaltete.
Sie warf sich abends ein knappes Neglige über, zog ein paar scharfe Schuhe mit Pfennigabsätzen an und erwartete ihren Mann mit einem Martini an der Tür.
Während das Essen in der Küche schmorte, zog sie ihm die Schuhe aus, massierte seine Füße und liebkoste ihn. Lachend fügte sie hinzu, daß ihr Mann allerdings später den Abwasch machen mußte.

Vor meiner Scheidung war ich eine gute Ehefrau. Ich putzte, kochte, arrangnierte für die Kunden meines Mannes viele Parties. Unser Sexleben war einfach, ohne Raffinessen, aber für beide doch befriedigend.
Ich war auch im Bett eine gute Ehefrau. Was das bedeutete, wurde mir erst klar, als ich nach meiner Scheidung den Mann traf, der mir zeigte, wie im Bett die Rollen umverteilt werden können.

Ich hatte das Alleinsein satt und wollte endlich auch die Chance haben, meine Phantasien auszuleben. Was lag also näher, als eine Annnonce aufzugeben? ich schickte ein Inserat an den Orion-Sex-Kontakter, um die Welt auf mich aufmerksam zu machen. Einer der Antwortbriefe kam von Gino.
Gino hatte sein Leben total dem Sex verschrieben. Er kannte Sex mit Männern und mit Frauen, hatte als Sklave gedient, als Meister befohlen und sogar Bücher über Sex veröffentlicht. Seine Bücher waren so faszinierend wie er selbst.
Er war der Mann, mit dem ich ohne Hemmungen meine sexuellen Wüsnche ausleben konnte.

Wir hattten eine wundervolle Affäre, die eine ganze Zeit anhielt. Unsere erste Nacht verlief relativ normal. Wir erforschten unsere Körper und unsere Reize. Ich hatte einen tollen Orgasmus, und das in der Missionars-Stellung! Das war noch nie passiert! Früher kam ich nur, wenn ich rittlings auf meinem Mann draufsaß. Aber Gino verbot es mir. Er lachte mich aus, drückte meine Schenkel auseinander und ... ich kam so oft, daß ich fast ohmächtig wurde.

Gino wußte, was ich wollte. Entsprechend behandelte er mich bei unserem zweiten Treffen. Da war ich bereit, alles für ihn zu tun. Er reichte mir eine knappe Schürze und eine Dienstmädchenhaube. Ich streifte mir beides ohne zu zögern über. Als er dann vor mir au dem Bett lag, kam ich mir doch etwas lächerlich vor. Als ich wissen wollte, was jetzt folgte, erklärte er mir, daß ich das doch wissen müßte. Schließlich sei ich einmal Haus- und Ehefrau gewesen.

Da wurde mir klar, daß ein Teil meines bisherigen Hausfrauen-Daseins nichts anderes als das Ausleben meiner sexuellen Phantasien gewesen war. Ich wußte jetzt, warum trotz der Langeweile in meiner Ehe der Sex ganz gut geklappt hatte. Gino wollte mich nicht als Ehefrau. Er würde sich nie in mein Leben einmischen. Gino wollte mich nur nachts, bei ihm konnte ich völlig nach meinen Instinkten leben und nur meinen Trieben gehorchen.
Sklavin wollte ich sein, sonst nichts.

Er hatte alles vorbereitet: Eine Schale mit Obst und eine Flasche Wein standen auf einem Tisch am Bett. Daneben lagen einige bizarre Gegenstände aus Leder, die mich ängstigten, aber auch erregten.
Er machte es es sich bequem und wartete, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, auf den Service. Dann befahl er mir, ihn hochzubringen, während er mir zuzwinkerte..

Ich kniete mich hin und massierte ihm die Zehen. Er schloß genießerisch die Augen. Ströme von Lust flossen durch mein Herz und in meinem Schoß. Ich küßte seine Füße, umspielte die Zehen mit der Zunge, leckte und saugte. Ich war dankbar, ihn auf diese Art befriedigen zu dürfen. ich glitt an seinen Beinen rauf, bis ich wahnsinnig vor Lust seine Schamgegend erreichte. Ich saugte, während Gino sich hinunterbeugte, um mich wie einen Hund zu kraulen.
Ich sah unterwürfig zu ihm auf. Erwartungsvoll dachte ich daran, wie er sich an meinem Körper befriedigen würde.

Dann teilte er mir mit, daß er Hunger hätte und zeigte auf die Obstschüssel. Er legte sinen Kopf in meinen Schhoß und erwartete, daß ich mit den süßen Trauben fütterte. Als er nach meinen Brüsten griff, hielt ich sie ihm bereitwilig hin. Er saugte abwechselnd an meinen Brüsten und an den Weintrauben, während ich immer ungeduldiger wurde, und mein Körper vor Erregung vibrierte.

Als die Weintrauben alle waren und meine Brüste sich total ausgesaugt anfühlten, befahl Gino mir, ihn weiter zu befriedigen. Ich machte alles, was er wollte, die ganze Nacht hindurch. Ich war wie Wachs in seinen Händen. Endlich, gegen Morgen, legte er mich aufs Bett und brachte mich mit seinen Fingern zum Orgasmus. Das war die Belohnung für meine Dienste.

Später badete, massierte und fütterte ich ihn. Teilnahmslos sah er dabei fern oder las, während ich zu seinen Füßn saß. Zwischendurch tätschelte er mir den Kopf, um mich ein wenig für die Aufmerksamkeit zu belohnen.

Vielleicht mag das alles fremdartig und erniedrigend klingen, aber das Seltsame war, daß unsere übrige Beziehung völlig normal verlief. Außerhalb des Bettes waren wir gleichwertig. Wir sprachen über unsere gemeinsamen Interessen, wir gingen ins Kino, ins Museum oder in den Park Er kochte für mich und ich für ihn. Wir waren wie ein normales Paar. Aber plötzlich sagte Gino dann mitten im Gespräch:
„ Was kannst du für mich tun, Sklavin?“

Es wirkte wie ein Zauberwort. Wenig später lag ich dann nackt zu seinen Füßen und befriedigte ihn.
Er fesselte und knebelte mich und machte mit mir, was ihm gerade so einfiel. Und ich war glücklich - herrlich glücklich. Gino respekierte mich in zweifacher Weise: als intellektuelle, intelligente Frau und
als Sklavin seiner Lust.
Bei ihm lernte ich, beides zu sein, ganz ohne Vorbehalte zu lieben. Er öffnete mir neue Welten der Lust, Er respektierte mich als Frau und liebte mich als Sklavin. Pervers? verrückt? Warum?
Uns beiden machte es doch Spaß, und nur das zählt. Was meinen Sie?
Liebe Grüße
Ihre Marlene

CS: wie schon gesagt, eine um 20 - 30 Jahre alte bemerkenswerte sehr ehrliche Zuschrift



  • Geschrieben von CS
  • Veröffentlicht am 01.02.2019
  • Gelesen: 8978 mal

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