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Nancy und der geheimnisvolle Fremde

5 von 5 Sternen
Nancy schaute, in ihre Gedanken versunken, aus dem breiten Fenster ihres Bahnhofskiosks. Die Fünfundzwanzigjährige arbeitete nun schon seit über sechs Monaten hier und der kleine Shop war ihr in der Zeit wirklich ans Herz gewachsen. Viele ihrer Kunden kamen regelmäßig und sie hatte mittlerweile eine fast schon persönliche Ebene zu ihnen entwickelt, auch wenn sie sich nur mit einem Snack oder der neuesten Zeitschrift für die Fahrt mit dem Zug eindecken wollten.

Ein Mann hatte es der jungen Frau dabei besonders angetan. Er suchte ihren Laden gleich zweimal pro Tag auf. Er kam morgens, um sich ein Baguette und einen Kaffee zu kaufen, und noch einmal am späten Nachmittag, um dann mit einem kühlen Eistee den Bahnhof wieder zu verlassen. Der Fremde war deutlich älter als sie, was sie aber nicht störte, sondern ganz im Gegenteil sogar faszinierte. Er hatte ein äußerst markantes Gesicht, war stets gepflegt gekleidet und hatte eine äußerst höfliche Art, sich mit ihr zu unterhalten. Er sprach sehr leise, gebildet und wertschätzend mit ihr. Sein Parfüm war dezent und gleichzeitig angenehm anregend.

Um es kurz zu sagen, er hatte Nancy wirklich den Kopf verdreht und so freute sie sich auch heute wieder, als er zur Tür hereinkam. „Wie immer?“, fragte sie freundlich und der Mann lächelte. „Ganz genau“, sagte er und dabei hatte sie das erste Mal das Gefühl, als würde er sie mit seinen Augen regelrecht ausziehen. Der Grund dafür war möglicherweise ihr sommerliches Outfit, das aus einem kurzen gelben Kleid mit einem tiefen Ausschnitt und einem türkisfarbenen Halstuch bestand. Unter Umständen bildete sie sich all das aber auch nur ein. Sie wusste es nicht. Schaute sie ihm allerdings tief in die Augen, hatte sie enorme Probleme, sich noch zu konzentrieren.

Er griff nach seinen Sachen und zwinkerte ihr zu. Anschließend verschwand er so schnell, wie er gerade erst gekommen war. Nancy atmete tief durch. Dieser Traum von einem Mann brachte sie echt um den Verstand.

Im weiteren Verlauf des Tages passierte nicht mehr viel. Um ehrlich zu sein, hatte Nancy aber auch gar keinen Kopf dafür, denn sie freute sich einfach nur auf später und darauf, den Fremden dann wiederzusehen. In ihren Gedanken überlegte sie, was dieser wohl für einen Beruf ausübte. Möglicherweise war er ein angesehener Immobilienmakler oder er spekulierte mit teuren Aktien an der Börse; auch die Leitung eines großen Unternehmens traute sie ihm zu.

Nancy schüttelte den Kopf. Worüber dachte sie da nur nach?

Die Stunden vergingen und die Uhr zeigte endlich fünf an. Nun sollte er gleich wieder hier und bei ihr erscheinen. Aufgeregt und nervös wippte sie mit ihren Füßen hinter dem Kassentresen auf und ab. Doch das Schicksal schien es nicht wirklich gut mit Nancy zu meinen, denn ausgerechnet heute kam der Mann kein zweites Mal.

Frustriert und enttäuscht verräumte sie so noch ein paar Waren, ehe sie um kurz vor sieben dazu überging, den Laden langsam auf das Schließen vorzubereiten. Sie machte die Kasse, druckte die Abrechnung aus und säuberte die verschiedenen Verkaufsflächen. Der Publikumsverkehr am Baltimore Bahnhof hatte inzwischen auch merklich nachgelassen. Sie war gerade dabei, sich im Hinterzimmer etwas frisch zu machen, als sie den elektronischen Summer der Eingangstür vernahm. Sofort blickte sie nervös auf das Bild der Videoüberwachungskamera, welches den fremden Mann zeigte, auf den sie so sehr gewartet hatte. Er stand groß und markant am Tresen. Nancy atmete tief durch. Mit einem freundlichen Lächeln kehrte sie in den Verkaufsraum zurück.

„Oh, Sie sind aber spät dran heute“, sagte sie und der Mann nickte. „Ja, heute wollte der Tag am Gericht auch echt kein Ende nehmen. Aber kann ich wohl trotzdem noch einen Eistee bekommen?“, fragte er und sie zwinkerte ihm zu. „Aber natürlich“, antwortete sie und während sie das Getränk aus dem Eisschrank holte, musterte er sie erneut von oben bis unten. „Ganz ehrlich, ohne das Tuch wirkt das Kleid noch verführerischer auf ihrer so weichen Haut“, hauchte er und Nancys Beinen begannen schlagartig zu zittern. Ihr war überhaupt nicht aufgefallen, dass sie das Stückchen Stoff im Eifer des Gefechts nicht wieder umgelegt hatte. Nun zeigte das Kleid natürlich sehr viel mehr von ihrem Dekolleté und ihrem so herrlichen Vorbau.

Im ersten Moment war ihr das mehr als unangenehm. Dann aber fand sie recht schnell Gefallen an dem Umstand, dass er dieses Detail bemerkt und sie direkt darauf angesprochen hatte. Offenkundig ließ es ihn also auch nicht kalt.

„Es freut mich, wenn Ihnen gefällt, was Sie sehen“, sagte sie leise, während sie ihm den Eistee reichte und er nickte. „Ein solcher Anblick gefällt jedem Mann, glauben Sie mir“, erwiderte er und dabei schaute er ihr tief in die Augen. Damit war es um Nancys Contenance geschehen. Wenn sie diesen Mann haben wollte, war jetzt die Gelegenheit gekommen, um den Angriff zu wagen. Also schritt sie, zu allem bereit, langsam und andächtig, an dem Fremden vorbei, zur Eingangstür, um diese abzusperren und das Schild darin auf, „wir haben geschlossen“ zu drehen.

„Hm, möchten Sie mich jetzt etwa einsperren?“, fragte der Mann mit einem frechen Grinsen im Gesicht. „Als Staatsanwalt muss ich sie darüber informieren, dass Freiheitsberaubung eine Straftat ist“. Nancy lächelte. „Und mir den Verstand zu rauben, ist erlaubt?“, fragte sie. „Ich finde, man sollte unsere Gesetze dringend mal überprüfen“, fuhr sie fort, „vielleicht folgen Sie mir ja einfach nach hinten und wir reden dort weiter, über die Dinge, von denen Sie glauben, dass ich sie hier breche. Dann kann ich mir auch mein fehlendes Tuch wieder umlegen, wenn Sie es möchten“. Das Grinsen in dem Gesicht des Mannes wurde immer größer. Er stellte seinen Aktenkoffer ab und deute Nancy mit seiner Hand den Weg. „Wenn Sie vorgehen möchten, komme ich Ihnen gerne hinterher“, sagte er und die junge Frau lächelte. Der Mann hatte angebissen. Sie hatte ihren Traum wirklich am Harken.

Der Raum hinter dem Laden war mehr als klein. Es befanden sich lediglich ein Tisch, ein Stuhl, ein Spiegel und zwei kleinere Schränke in ihm. Nancy lehnte sich an den Tisch und schaute in das Gesicht des Fremden. „Sag mal, wie heißt du eigentlich?“, fragte sie und er lachte. „Parker, Parker James und du?“. „Nancy, Nancy Steward“.

Die Situation war mehr als skurril, aber auch unendlich heiß, anregend und äußerst verführerisch. Nancy sah wirklich fantastisch in ihrem so kurzen und dünnen Kleid aus. Wenn man sie länger betrachtete, konnte man darunter sogar ihr weinrotes Höschen erahnen. Den dazugehörigen BH sah man ohnehin, denn der tiefe und weite Ausschnitt ließ einen direkten Blick auf ihre üppigen und wohlgeformten Brüste zu. Parker konnte sich also zurecht gar nicht genug an ihr sattsehen.

Gerade hatte er noch gelächelt. Nun aber wurde sein Blick mit jeder Sekunde wieder ernster. Er ging schweren und breiten Schrittes auf sie zu, stellte sich direkt vor sie hin und die beiden begannen einander zu küssen. Dabei wanderte er mit seinen Händen zärtlich über ihr Kleid und die so verlockenden Kurven darunter. Er spürte, wie sich ihre Knospen aufstellten, und seine Finger glitten weiter in die Tiefe. Sie streichelten Nancys nackte Beine und tasteten sinnlich über deren weiche Haut. Seine Augen funkelten und die junge Verkäuferin biss sich angeregt von diesem Anblick nervös auf die Lippen. Parker packte daraufhin deutlich fester zu. Er griff entschlossen nach Nancys Höschen und zog dieses fordernd in die Tiefe. Dann drehte er sie so zu sich um, dass sie mit dem Rücken zu ihm stand und sie sich auf dem Tisch abstützen konnte. Nancy stöhnte zum ersten Mal auf.

Er schubste sie leicht nach vorn und seine Hände begannen von hinten über ihre nackte Grotte zu tanzen. Er streichelte sie, rieb an ihr und seine Finger umkreisten ihre Perle, die mit jeder Berührung feuchter und feuchter wurde. Anschließend hockte er sich auf dem Boden, um ihr das Kleid nach oben zu schieben und sie auch mit seiner Zunge zu verwöhnen.

„Oh! Hammer!“, Nancy stöhnte laut und erregt auf. Parker war ein absolut erfahrener und wunderbarer Liebhaber, der er genau wusste, was er mit seiner Zunge zu tun hatte, um sie zum Schweben zu bringen. Immer wieder änderte er die Intensität und die Geschwindigkeit seiner so intimen Berührungen. Es war Nancy, als seien seine Lippen überall auf, in und an ihrem Schritt. Keuchend und nach Luft ringend, klammerte sie sich an den Tisch.

Sie hörte, wie sich die Schnalle seines Gürtels öffnete und seine Hose zu Boden fiel. Sie fühlte, wie er hinter ihr stand und seinen Schaft mit einem Gummi umhüllte. Ihre Erregung war so groß, dass sie kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Sie wollte ihn nur noch komplett spüren und diesen Wunsch erfüllte er ihr nun.

Er drang von hinten vorsichtig und sanft in sie ein. Sein Schaft war groß und absolut nach Nancys Geschmack. Langsam und zärtlich begann er, sich in ihr zu bewegen, und er wurde rasch schneller dabei. Aus seinem anfänglichen Gleiten wurde ein Stoßen und aus dem Stoßen ein Hämmern, das derart intensiv und stark war, dass Nancy sich über dem Tisch kaum noch halten konnte.

Seine Hände griffen von hinten fordernd und lüstern nach den Trägern ihres Kleides. Er zog diese schnell und heftig in die Tiefe, anschließend befreite er ihre üppigen Brüste aus dem BH, indem er diesen ebenfalls nach unten beförderte. Wie groß, mächtig und schön, ihre Rundungen jetzt über den Tisch tanzten. Es war der absolute Wahnsinn. Sie war der Wahnsinn. Nancy gab sich ihm einfach nur hemmungslos hin.

Parker wusste genau, wie er mit seinem Schaft umzugehen hatte. Immer wieder wechselte er das Tempo und mehrere Male verharrte er auch kurz in seiner Bewegung, nur um danach noch schneller und kräftiger wieder Fahrt aufzunehmen. Auf so stürmische und wilde Art und Weise war Nancy noch nie verwöhnt worden. Parker war ein Mann, der zärtlich und doch bestimmend bei seinem Tun handelte. Er nahm sich, was er wollte, ohne dabei aber respektlos zu sein oder nur auf sich zu schauen.

Nancys lusterfüllter Atem wurde immer lauter und schneller. Ein großer und kräftiger Schacht pochte und zitterte in ihr. Parker war kurz davor zu explodieren und als er es tat, setzte er noch einmal zu letzten, kräftigen Bewegungen an. In diesem Moment kannte auch Nancy kein Halten mehr. „Was, was tust du da nur mit mir?“, stotterte sie und dabei drehte er sie wieder zu sich um, sodass sie einander erneut küssen konnten.

Nancy genoss den Geschmack seiner Lippen, fühlte sich aber urplötzlich von einem lauten Surren gestört. Sie öffnete die Augen und starrte ungläubig auf die Videoüberwachungskamera im Verkaufsraum. Der fremde Mann stand dort, angezogen am Tresen, und er wartete auf sie.

Die attraktive, junge Frau hatte tatsächlich einen äußerst feuchten Tagtraum gehabt. Sie zitterte am ganzen Körper, atmete tief durch und griff nach ihrem Halstuch. Doch dann lächelte sie und legte dieses wieder beiseite. Vielleicht war es ja wirklich ein Wink des Schicksals, wenn sie dieses nun ganz unabsichtlich hier vergessen würde. Sie war jedenfalls gespannt darauf zu sehen, was der Abend für sie noch an Überraschungen zu bieten hatte, denn in jedem Traum steckt immer auch ein Funke Hoffnung und ein großes Stück Wahrheit.
  • Geschrieben von ErosPoet
  • Veröffentlicht am 05.04.2024
  • Gelesen: 16437 mal
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Kommentare

  • Flyman710.04.2024 13:07

    Tagträume können so schön sein. Tolle Geschichte , 5 Sterne von mir.

  • SanneAnderson17.04.2024 08:53

    Profilbild von SanneAnderson

    wahrlich eine Geschichte, die einen Träumen lässt

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