Erotische Geschichten

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Klaustrophobie

4,3 von 5 Sternen
Der Wechsel in die Firma No.1 am Platze hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil. Meine Qualifikationen, mein analytisches Denken und das Durchsetzungsvermögen gegenüber der Männerwelt waren meiner Kariere förderlich. Der Nachteil der Geschichte: Viel Arbeit, wenig Privatleben und noch weniger Sexualleben, obwohl mir Sex in allen Facetten schon immer Spaß gemacht hat. Es mangelt in letzter Zeit halt an Gelegenheiten.

Dabei finde ich mich als Mitvierzigerin durchaus attraktiv, was ich an den vielen Blicken, an den vielen lüsternen Blicken der Männerwelt, die mich in Gedanken in allen möglichen Stellungen vögeln, ablesen kann. Blonde lockige Haare, kurvige Figur, kein Hungerhaken aber auch keine Rubensfrau. Lange Beine. Auf meine Brüste war ich von je her stolz. Alles Natur. Groß und immer noch fest. Ich pflege und stähle meinen Body. Alles in Allem finde ich mich selbst sexy und zeigte das auch gerne in der Firma. Manchmal, so wie heute, reitet mich der Teufel. Bereits unter der Dusche überkommt mich eine mir innewohnende Lust. Das Duschen dauert etwas länger als üblich, da ich ausgiebig meinen Körper einseife, glatt rasiere, abdusche und mich anschließend eincreme. Bei dieser Prozedur richten sich meine Knospen auf. Wohlige Schauern jagen durch meinen Körper, mein frisch rasiertes Pfläumchen wird nass .Verdammt, ich habe keine Zeit um mir Befriedigung zu verschaffen und muss mich beeilen. Ich wähle ein provozierendes Outfit für die jährliche Betriebsversammlung. Halterlose Nylons, String und passende Büstenhebe. Darüber nur noch der eine handbreit über dem Knie endende Business Rock mit dazu abgestimmter transparentweißer Bluse und Blazer. Alles Ton in Ton.

Meine Lust ist heute intensiver als sonst. Die harten Nippel drücken permanent gegen den Stoff der Bluse, mein String ist durchnässt. Gut das ich heute kein Meeting habe. Ich könnte mich nicht konzentrieren. Meine nicht jugendfreien Bilder vor meinem geistigen Auge werden immer deutlicher. Ein Nico spielt darin eine tragende Rolle. Ich muss mich sputen, ansonsten komme ich zu spät zur Versammlung. Wie immer ist der Aufzug nicht zur Stelle wenn man es eilig hat. Auch ein mehrfaches Drücken beschleunigt diesen Prozess nicht.

„Guten Morgen Frau Schulz. Sie sehen heute mal wieder umwerfend aus! Darf ich sie nach unten begleiten?“ Immer frohe Laune verbreitend nähert sich Nico aus unserer Abteilung. Erst seit drei Monaten bei uns hat er bereits alle Frauenherzen erobert. Bei seinem Erscheinen schmelzen alle dahin. Auch ich. Das liegt nicht nur an seiner knackigen Erscheinung, sondern auch an seinem Charme und Witz den er versprüht. Bisher hat er allen Flirtversuchen der Frauenwelt erfolgreich widerstanden. Einerseits ist er galant, um sein aufregendes Aussehen wissend, flirtet bis zu einer gewissen Grenze mit, aber andererseits gnadenlos unnahbar. Es macht bereits das Gerücht die Runde, dass er schwul sein soll. In seiner Begleitung ist bisher keine Frau gesehen worden.

„Gerne Herr Mayer. Auch auf dem Weg zur Betriebsversammlung?“ „Klar, ist doch ein Pflichtprogramm!“ Auf den Aufzug wartend streifen sich unsere Hände ein wenig. Diese Berührung löst in mir einen Stromschlag aus, der sich rasend schnell in meinem Körper ausbreitet. Jede Faser scheint unter Spannung zu stehen. Meine unterdrückte Lust keimt auf. Eine Schamesröte befällt mein Gesicht. Meine Knospen richten sich wie auf Befehl auf. Ich spüre das Pulsieren meiner Labien. Hoffentlich sieht Nico –in Gedanken nenne ich ihn Nico, ansonsten Herr Mayer. Etikette muss sein- das nicht. Wieso löst so eine kurze Berührung in mir diese Reaktion aus? Wir lächeln uns an. Endlich kommt der Aufzug und ich kann mich galant aus dieser Situation befreien.

„Darf ich?“ Ohne die Antwort abzuwarten drückt Nico auf die entsprechende Taste im Aufzug. Die Türen schließen sich. Ich bin mit ihm alleine. Ich atme einmal tief durch um ein wenig meine Spannung abzubauen. Aufzug fahren ist nicht mein Ding. Wenn möglich, gehe ich diesem Transportmittel aus dem Weg. In mir wohnt eine gewisse Platzangst. Nicht ausgeprägt, aber doch latent vorhanden. Der Aufzug setzt sich abwärts in Bewegung. „Alles OK mit Ihnen?“ „Ja, alles gut. Habe ja einen attraktiven Mann dabei!“ Nico schmunzelt. Der Aufzug ruckelt und bleibt unvermittelt stehen. In mir steigt Panik auf. „Verdammt, das darf doch nicht wahr sein“, stammel ich. Ratlos zuckt Nico die Schultern und drückt mehrfach verschieden Knöpfe. Das verdammt Ding rührt sich nicht. „Wir kommen zu spät zur Versammlung!“ Ich versuche mich abzulenken. Mein Herz pocht wie wild. Mit: „Christine! Wird gleich schon weiter gehen!“, reißt mich Nico aus meinen Gedanken. Er kennt meinen Vornamen! „Wenn wir viel Pech haben dauert es nur zwei Stunden!“ „Wie bitte, zwei Stunden in diesem verfluchten Ding!“ „Ich finde es berauschend. Zwei Stunden mit Dir allein in diesem verfluchten Ding, was Aufzug heißt!“

Ich schaue Nico an. Mein Herz pocht wie verrückt. Diesmal ist es nicht seine Erscheinung und meine frechen Gedanken an ihn. Der Gedanke an diesen still stehenden Aufzug ist der Auslöser meiner erhöhten Herzfrequenz. Sein Blick hat etwas von einem Raubtier bekommen. „Zwei Stunden mit Dir alleine!“ Süffisant wiederholt er diese Phrase von eben. Er nähert sich mir. Sein männlich herber Duft raubt mir die Sinne. Als er mich berührt pocht mein Herz wie verrückt. Diesmal ist es seine Erscheinung und meine freche Gedanken an ihn. Meine Platzangst weicht der anschwellenden sexuellen Begierde. Seine Hände wandern zu meiner Taille. Er zieht mich an sich und küsst mich sanft. Ich erwidere den Kuss. Meine Knie werden weich. Oh mein Gott. Kann er gut küssen. Wir saugen uns förmlich an- und ineinander. Schwindelgefühl und Erregung befällt mich.

Nico löst sich von mir, drückt mich gegen die Aufzugswand. „Davon träume ich schon lange“, raunt er mir ins Ohr. Gekonnt öffnet er Blazer und Bluse. Als er meine Brüste in der Büstenhebe in Natura erblickt, stöhnt er wollüstig auf und beugt sich vor. Ich will nach ihm greifen. Er hält meine Hände fest und dann spüre ich nur noch seine Lippen, Zunge und Zähne, die meine zum Bersten erhärteten Nippel malträtiert. Ich drücke meinen Körper gegen den Seinigen. Spüre seine Erregung. Ich stöhne laut auf, winde mich unter seiner süßquälenden Tortur. Das alles ist verrückt. Jederzeit könnte sich der Aufzug wieder in Bewegung setzten, Mitarbeiter hinzusteigen. Ein an sich Fremder saugt wie wild an meinen Brüsten und ich zerfließe vor Lust, genieße dieses Verbotene. Meine Erregung schnellt in die Höhe.

Als Nico nun auch meinen Brüste knetet, nutze ich die Gelegenheit und werde selber aktiv. Meine Hände wandern an seiner Hüfte entlang. Ich mache mich an seinem Gürtel zu schaffen, öffne den Reißverschluss seiner Hose und lasse meine Hände zu seinem besten Stück wandern. Meine Finger umschließen seinen harten Penis. Keuchend massiere ich seinen immer härter werden Kolben, will ihn nur noch spüren. Nico lässt von mir ab, dreht mich abrupt um und drückt mich gegen die Spiegelwand im Aufzug. Ich erschaudere ob der Kälte an meinen Brüsten und der Gier die uns beide befällt.

Nico drückt sich von hinten an mich, knabbert an meinem Hals und Ohrläppchen. Ich stöhne auf. Seine Hände schieben meinen Rock nach oben und dann, dann spüre ich seinen harten pochenden Kolben, wie er sich seinen Weg mit einem Stoß in mein nass geschwollenes Pfläumchen bahnt. Hart stößt er zu und drückt mich dabei immer und immer wieder gegen den Spiegel. Oh Gott, genau das will und brauche ich jetzt. Ich stöhne und strecke ihm meinen Po entgegen. Ich will mehr und ich bekomme mehr. Nico packt meine Hüften und zieht mich immer wieder zu sich heran. Ich werde förmlich aufgespießt. Meine Brüste wippen bei jeder Bewegung gegen den Spiegel, werden dagegen gepresst. Unsere Leiber werden immer heftiger und schneller. Nico presst mich wieder gegen den Spiegel und dringt kräftig in mich ein. Ich spüren den Orgasmus mit aller Gewalt auf mich zurasen. Blitze durchdringen meinen Körper. Jede Zelle scheint unter Strom zu stehen. Bebend bis in die Zehenspitzen stemme ich mich den auf mich zurollenden Woge der Lust entgegen. Mit aller Macht strömen die eruptiven Schübe durch mich hindurch und mit lautem Stöhnen aus mir heraus. Zitternd lehne ich an der Wand. Ich spüre seinen warmen Oberkörper an mir und seinen zuckenden Kolben in mir. Auch sein Atem erlangt langsam wieder Normalität.

Schweigend bringen wir unsere Kleider wieder in Ordnung. Wie von Geisterhand setzt sich der Aufzug in Bewegung. „Das war knapp“, denke ich bei mir. Im Erdgeschoss verlassen wir den Aufzug. Grinsend betreten mehrere Mitarbeiter den nun leeren Aufzug. Einem Instinkt folgend schaue ich in die Kabine. Auf dem Spiegel befinden sich die verwischten Abdrücke meiner Brüste. Wie peinlich….


  • Geschrieben von Marioot
  • Veröffentlicht am 14.05.2013
  • Gelesen: 9640 mal

Kommentare

  • doreen15.05.2013 15:30

    Hallo Mario ,

    deine Geschichte hat mir gerade meinen nicht so guten Tag gerettet.
    Ich kann nur sagen einfach genial und super.
    Du bekommst 5 Sterne von mir.

    LG
    Doreen

  • Marioot16.05.2013 09:02

    Doreen

    Ist doch schön Dir den Tag zu retten

    Mario

    Danke

  • Mone16.05.2013 13:09

    Deine Geschichte macht mich atemlos vor Lust, mein Mitte prickelt und wünscht sich einen steckengebliebenen Aufzug mit dem richtigen Mann.
    Danke!!!

  • nightrider16.05.2013 14:48

    Profilbild von nightrider

    Ich melde mich freiwillig. grins

    Tolle Story, Mario. Danke dafür

  • Okefenokee16.05.2013 17:55

    Jaaaaaaaaaaaaa, Aufzug hat was ... ;-)

    Gute Idee gehabt :-)


    Grüße :-)
    Okefenokee

  • Marioot17.05.2013 09:51

    An Alle

    Danke für die Blumen

  • Mone16.07.2013 09:49

    Hallo Mario,
    Ich habe soooo lange nix von dir gehört, gehts dir gut?
    liebe Grüße von Mone

  • nylonfreak22.08.2013 12:59

    Sehr scharfe Geschichte!
    Werde beim nächsten Mal Aufzug fahren genau aufpassen! ;-)
    5 Sterne

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