Letztens traf ich Daniel, einen alten Bekannten aus meiner Clique. Er erzählte mir, dass er mit seiner Frau Urlaub auf Madeira plante.
Madeira. Das war das Stichwort. Ein innerer Film lief ab. Ich war im Jahr 2005 dort gewesen und verbinde mit dieser Insel ganz besondere, wunderbar prickelnde Erinnerungen. Damals wohnte ich in einer traumhaften Hotelanlage in Funchal, dem Pestana Village. Sie bestand aus mehreren aneinandergereihten, zweistöckigen Häusern im landestypischen Stil. Mein Zimmer hatte einen innenliegenden Balkon mit Blick auf das Meer – einfach traumhaft. Im Zentrum der Anlage lag ein länglicher Pool, über den sich eine kleine Holzbrücke spannte.
Ich glaube das interessiert euch nur am Rande. Ihr wollt die „andere“ Geschichte hören.
Die erste Woche war wie im Flug vergangen. Es war Montag, und meine letzte Urlaubswoche hatte begonnen; am Freitag sollte es schon wieder nach Hause gehen. Der Frühstücksraum war an diesem Morgen brechend voll. Alle Zweiertische waren besetzt, sodass ich an einem freien Vierertisch Platz nahm. Ich hatte gerade meinen Kaffee eingeschenkt, als plötzlich zwei Frauen vor mir standen.
„Dürfen wir uns dazusetzen? Hier drinnen ist alles mit Paaren besetzt“, begann die ältere von beiden.
„Gerne“, erwiderte ich und rückte meinen Stuhl zurecht. „Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, als einzelne Person einen ganzen Vierertisch zu blockieren.“
Sie setzten sich. Ich musterte die beiden mit ehrlichem Interesse. Es handelte sich unverkennbar um Mutter und Tochter. Beide waren schlank, von gleicher Statur und einander wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Jüngere schätzte ich auf etwa zweiundzwanzig, dreiundzwanzig Jahre. Die Mutter musste demnach um die vierzig sein, sah aber locker zehn Jahre jünger aus. Sie hätten problemlos als Schwestern durchgehen können – und beide hatten diese faszinierenden, leuchtend blauen Augen.
Die Ältere ergriff die Initiative: „Ich bin Susanne, und das ist meine Tochter Sarah. Wir sind erst gestern angekommen, heute ist unser erster richtiger Ferientag.“
„Mein Name ist Ben. Und wir können im Urlaub gerne beim Du bleiben“, schlug ich lächelnd vor.
„Ja, gerne. Das ist ja das Schöne hier. Mal das Steife ablegen und unkonventionell sein“, erwiderte Susanne und sah mich offen an.
Sarah rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Ich hatte den Eindruck, sie brannte darauf, sich einzubringen. Ich blickte sie auffordernd an, und prompt plapperte sie los: „Ja, ich bin Sarah und zweiundzwanzig!“ Es schien ihr unheimlich wichtig zu sein, ihr Alter sofort klarzustellen, obwohl ich gar nicht danach gefragt hatte. „Und du?“, schob sie direkt hinterher.
Susanne verdrehte amüsiert die Augen. Ich schmunzelte. „Ich bin vor Kurzem dreißig geworden.“
„Du bist also schon länger hier? Wir sind ja, wie Mama schon sagte, erst gestern gelandet.“ Das Wort Mama betonte sie ganz bewusst. Sie wollte offenbar unmissverständlich klarstellen, dass Susanne der älteren Generation angehörte. Sarah schien mir ein echtes Früchtchen zu sein.
Susanne hob leicht die Hand und bremste den Redefluss ihrer Tochter. „Sollen wir uns nicht erst mal etwas vom Buffet holen?“
„Geht ihr ruhig zuerst“, bot ich an. „Ich halte so lange die Stellung, nicht dass der Tisch nachher weg ist.“
Als die beiden sich in Bewegung setzten, drehte sich Sarah noch einmal keck über die Schulter um und grinste mich an. Mich beschlich das sichere Gefühl, dass ich ihr gefiel. Eine süße Maus war sie ja.
Während des Frühstücks löcherten mich die beiden mit Fragen über die Insel. Ich erzählte ihnen von den Boutiquen und Souvenirläden in den Gassen von Funchal – ich wusste schließlich, was Frauen als Erstes interessierte.
„Den Pool solltet ihr allerdings erst gegen Abend besuchen“, riet ich ihnen. „Dann ist es nicht mehr so drückend heiß, die Tagestouristen sind weg und man hat eine reelle Chance, eine freie Liege zu ergattern.“
Nach dem Essen zog ich mich aufs Zimmer zurück, cremte mich ein und schlüpfte in leichte Kleidung. Ich wollte die Steilküste in entgegengesetzter Richtung von Funchal erkunden. In der großen Empfangshalle lief ich den beiden erneut über den Weg. Sie trugen identische, bodenlange, bunt gemusterte Sommerkleider. Es schien sogar dieselbe Kleidergröße zu sein. Sie gingen wirklich als Schwestern durch.
„Bis heute Abend, Ben!“, verabschiedeten sie sich im Chor.
Ich verbrachte den Tag tiefenentspannt, aß im Fischerdorf zu Mittag und gönnte mir später ein kühles Bier im Schatten eines einladenden Außenbereichs. Gegen 17 Uhr war ich zurück in der Anlage. Ich zog die Badehose an und schlenderte hinunter zum Pool.
Susanne und Sarah lagen bereits auf den Liegen und winkten mir sofort zu. „Du hattest recht. Wir haben tatsächlich zwei Liegen und einen Schirm ergattert“, begrüßten sie mich.
Ich setzte mich im Schneidersitz zu ihnen auf den Boden. Susanne war vertieft in ein Buch. „Was liest du denn Schönes?“, fragte ich.
„Die Therapie“ von einem gewissen Sebastian Fitzek. Ist gerade frisch herausgekommen. Der schreibt wirklich gut, ich glaube, von dem wird man noch hören.“
Sarah saß aufrecht auf ihrer Liege und musterte mich ungeniert. Sie hatte mich ja noch nicht in Badehose gesehen. Auch ich nutzte die Gelegenheit für einen genaueren Blick. Beide trugen extrem knappe Bikinis, die mehr enthüllten, als sie verbargen. Sie besaßen eine beneidenswert harmonische Figur und eine Oberweite, die deutlich üppiger war als die sprichwörtliche Handvoll.
Sarah hielt es nicht lange auf dem Platz. „Komm schon, Ben, lass uns ins Wasser gehen!“, forderte sie mich hibbelig auf.
Ich lächelte und ließ mich scheinbar widerwillig von ihr ins kühle Nass ziehen. Im tieferen Wasser alberten wir ungezwungen wie die Kinder herum. Dabei suchte sie immer wieder intensiv den Körperkontakt. Sie schlüpfte hinter mich, schmiegte sich eng an meinen Rücken, sodass ich die pralle Rundung ihrer Brüste deutlich spürte.
Dann drehte sie mich um, umarmte mich von vorne und rieb ihren Oberkörper an meiner Brust, während sie mich mit einem geradezu lüsternen Blick fixierte.
„Sag mal, willst du mich absichtlich um den Verstand bringen?“, fragte ich mit rauer Stimme.
„Kann ich das denn?“, entgegnete sie mit einem wilden Aufblitzen in den Augen.
„Das weißt du ganz genau, du kleines Luder.“ Mein Blick wanderte nach unten; ihre Brustwarzen zeichneten sich bereits deutlich und hart unter dem nassen Stoff ab.
„Nur ein kleines Luder?“, hauchte sie mit unschuldiger Miene. Dann griff sie unter Wasser um mich herum und schob ihre Hand hinten in meine Badehose. Sie packte eine meiner Pobacken fest und prüfend. „Ich liebe Knackärsche. Den ersten Test hast du schon mal bestanden.“
„Du spielst mit dem Feuer“, flüsterte ich ihr ins Ohr.
Sie lachte leise, tauchte bis zum Hals ab und sah mich herausfordernd an. Ich nutzte den Moment, griff beherzt nach ihren festen Brüsten und massierte sie sanft.
„Na, die gefallen dir wohl besonders?“, raunte sie, während ihre Hand unter Wasser zielsicher in meinen Schritt wanderte. In ihren blauen Augen flammte das pure Verlangen auf, als sie spürte, dass meine Badehose bereits bedenklich eng geworden war. „Test zwei ebenfalls bestanden!“, platzte es triumphierend aus ihr heraus.
Ich musste mich erst einmal beruhigen und machte mich sanft von ihr los. Mit einer derart deutlichen Erektion konnte ich unmöglich das Becken verlassen. „Lass uns erst mal eine Runde schwimmen“, schlug ich vor.
Sie sah mich feixend an. Sie wusste ganz genau, warum ich diese Abkühlung brauchte. Nach zehn Minuten schwimmen stiegen wir aus dem Wasser und trockneten uns ab.
An den Liegen angekommen, meinte Sarah: „Ich spring kurz hoch auf mein Zimmer, muss mal für kleine Mädchen“, und verschwand in Richtung der Aufzüge.
„Auf ihr Zimmer?“, fragte ich Susanne verwundert. „Habt ihr kein gemeinsames Doppelzimmer?“
„Nein“, erklärte Susanne und legte ihr Buch beiseite. „Ich brauche nachts meine Ruhe. Du siehst ja, wie unruhig sie ist. Vor ein Uhr nachts geht sie im Urlaub nie ins Bett, das würde mich nur stressen. Sag mal, könntest du mir kurz den Rücken eincremen? Ich glaube, er wird langsam rot.“ Sie reichte mir die Tube.
Sie legte sich auf den Bauch und öffnete geschickt den Verschluss ihres Bikini-Oberteils. „Damit die Träger nicht vollgeschmiert werden“, fügte sie erklärend hinzu.
Ich verteilte die kühle Lotion auf ihrer samtweichen Haut, strich über ihre Schultern und den oberen Rücken.
„Du machst das sehr zärtlich“, schnurrte sie leise.
Ich hatte wohl etwas zu viel Creme erwischt. „Ich habe noch einiges an Lotion auf den Händen. Darf ich deine Beine und den Po mit eincremen?“
„Wenn es dir nichts ausmacht...“, erwiderte sie und blickte mich von der Seite her über die Schulter an.
Es machte mir ganz und gar nichts aus. Als Unterteil trug sie einen knappen String. Ich massierte die wohlgeformten Pobacken genüsslich und langsam ein. Susanne gab ein leises, wohliges Seufzen von sich, wie ein Kätzchen, das gestreichelt wird. Als meine Finger die Innenseiten ihrer Oberschenkel berührten, atmete sie plötzlich tief und hörbar ein.
„Uhh, das kitzelt... Da bin ich wahnsinnig empfindlich.“ Eine feine Gänsehaut überzog augenblicklich ihre Schenkel. „Aber mach ruhig weiter, es tut gut.“
Als die Creme eingezogen war, musste ich die Berührungen schweren Herzens beenden. Sie schloss den Bikini-Verschluss, setzte sich auf, richtete ihre Brüste im Oberteil und sah mich direkt an.
„Du stehst auf große Brüste, hm?“, fragte sie geradeheraus.
„Sieht man mir das so an?“, fragte ich ertappt und etwas kleinlaut.
Sie schmunzelte vielsagend, ließ die Frage aber unbeantwortet. Im selben Moment kam Sarah zurück, und mit der Ruhe war es schlagartig vorbei. Sie plapperte sofort wieder los und fand mühelos ein Thema nach dem anderen.
Nach einer Viertelstunde ergriff ich das Wort: „Wollen wir um 19 Uhr vielleicht zusammen zu Abend essen?“ Beide nickten sofort. „Dann lasst uns fertig machen.“ Wir packten unsere Sachen und gingen auf unsere Zimmer.
Nach dem reichhaltigen Abendbuffet saßen wir noch lange auf der Terrasse zusammen und tranken einen kühlen, spritzigen Weißwein. Sarah hatte derweil schon Blickkontakt zum Nebentisch aufgenommen, wo ein paar jüngere Leute saßen. Gegen 22 Uhr verabschiedete sich Susanne: „Das war ein anstrengender Tag heute. Ich gehe aufs Zimmer.“
Ich nutzte die Gelegenheit, mich ebenfalls aus der Runde auszuklinken. Auf meinem Zimmer angekommen, wollte ich erst mal eine lauwarme Dusche nehmen. Ich zog mein Polohemd über den Kopf, als ich ein leises Knistern in der Brusttasche bemerkte. Ich sah nach. Es war ein kleiner, zusammengefalteter Zettel.
Ich entfaltete ihn und las die Worte:
Heute Abend um elf Uhr. Zimmer 326. Ich lasse die Tür angelehnt. Bitte kein Licht anmachen. Gezeichnet: S.
Ich grinste unwillkürlich. Wann hatte Sarah mir das bloß zugesteckt? Ich hatte absolut nichts bemerkt. Ein raffiniertes Luder. Kurz überlegte ich, ob ich das Abenteuer wagen sollte, doch nach wenigen Minuten übernahmen die Hormone die volle Kontrolle. Sie reizte mich einfach zu sehr.
Punkt 23 Uhr stand ich vor Zimmer 326. Ich trug lediglich Badeshorts und ein T-Shirt. Ich drückte die Klinke vorsichtig nach unten – die Tür gab nach. Im Zimmer war es fast stockdunkel, die Vorhänge waren dicht gezogen. Ich trat leise ein und schloss die Tür hinter mir.
„Sarah?“, flüsterte ich in die Dunkelheit.
„Hier im Bett bin ich, Ben“, ertönte eine sanfte, auffallend leise Stimme aus dem hinteren Teil des Raumes.
Meine Augen gewöhnten sich langsam an das minimale Restlicht, doch ich konnte nur vage Konturen erkennen. Sie lag ausgestreckt auf den Laken.
„Zieh dich aus. Ich bin auch schon nackt“, flüsterte sie. „Ich mag es im Dunkeln. Wenn man nichts sieht, ist der Tastsinn viel intensiver.“
Ich entledigte mich meiner Kleidung und legte mich zu ihr unter die Decke. Sie zog mich sofort in ihre Arme. Ich spürte die weiche, pralle Wärme ihrer Brüste auf meiner Brust – genau wie am Nachmittag im Pool. Unsere Lippen fanden sich zu einem innigen, tiefen Zungenkuss. Erst zärtlich und erkundend, dann immer fordernder.
Ich strich ihr langsam über den glatten Rücken. „Ja, genau so... Verwöhne mich“, hauchte sie.
Meine Hände wanderten über ihre Flanken, die Wirbelsäule hinab bis zum Po. Die Pobacken fühlten sich fest und wunderbar an. Bei meiner Berührung zuckte sie kurz zusammen, gefolgt von einem verhaltenen Stöhnen. Sie drehte sich auf den Bauch, um mir mehr Raum zu geben. Ich strich über die Rundungen, wanderte tiefer zu den Oberschenkeln. Plötzlich zog sie scharf die Luft ein.
„Uhh... das kitzelt so...“
Genau wie bei ihrer Mutter, schoss es mir in diesem Sekundenbruchteil flüchtig durch den Kopf. Wahnsinn, was alles vererbt wird.
Sie öffnete die Schenkel ein wenig. Ich glitt mit der Hand wieder nach oben, strich über die Innenseiten bis zu ihrer Muschi. Als meine Finger zärtlich die Schamlippen berührten, spürte ich, wie eine intensive Gänsehaut ihren gesamten Körper erfasste. Ein leises, lüsternes Seufzen entwich ihren Lippen.
Sie drehte sich wieder um, legte sich auf die Seite und streckte mir den Rücken entgegen. Ich nahm ihren Arm nach oben und liebkoste ihre Flanke bis hinauf zu den Achseln.
„Ja, das ist so aufregend... weiter... ich habe auch noch Titten!“
Ich griff von hinten um sie herum, fasste die schweren, weichen Titten mit beiden Händen und rollte die Nippel zwischen meinen Fingerspitzen. Sie waren bereits steinhart. Ihr Atem beschleunigte sich merklich; das rhythmische, tiefe Ein- und Ausatmen verriet mir, wie sehr sie dieses Spiel genoss. Ich kniff ganz leicht zu, zog sachte an den Spitzen, was ihr ein raues Stöhnen entlockte.
Dann griff sie hinter sich, umfasste meinen mittlerweile harten Schwanz und klemmte ihn geschickt zwischen ihre Oberschenkel. Während ich ihre Titten weiter massierte, bewegte sie ihr Becken in rhythmischen Zügen vor und zurück. Sie verwöhnte mich allein mit der engen Wärme ihrer Schenkel. Es war ein unbeschreibliches, intensives Gefühl. Ich vergrub mein Gesicht in ihrem Nacken und stöhnte leise. Für ihr Alter hat sie verdammt viel drauf, dachte ich fasziniert.
Nach einer Weile öffnete sie die Beine weiter und rollte sich auf den Rücken. Sie flüsterte kaum hörbar: „Verwöhne mich mit den Fingern... und dann nimm deinen Mund.“
Ohne ein Wort zu sagen, glitt ich an ihrem Bauch hinab zu ihrer Muschi. Meine Finger fanden sie vollkommen nass und bereit vor. Ich schob erst einen, dann zwei Finger langsam und tief in sie hinein.
„Oh ja... das ist so gut... tiefer... genau so“, raunte sie atemlos.
Ich bewegte meine Finger in ihr, krümmte sie beim Herausziehen leicht an ihrem G-Punkt. Jedes Mal zuckte ihr Becken auf, begleitet von einem lauteren Stöhnen. Als ich gleichzeitig mit dem Daumen ihren Kitzler kreisend massierte, verlor sie endgültig jede Beherrschung. Sie wand sich unter meinen Händen, keuchte und stammelte unverständliche Worte. „Oh Gott... leck mich... bitte... ich will kommen!“
Ich glitt tiefer zwischen ihre weit geöffneten Beine, zog die weichen Lippen sanft auseinander und presste meine Zunge direkt auf ihre Knospe. Sie schrie förmlich auf. Ich leckte sie in wechselndem Rhythmus, mal sanft kreisend, mal mit festem Druck.
„Schneller... fester!“, keuchte sie und stieß mir ihr Becken regelrecht entgegen. „Ja... ja... genau da! Oh Gott, ich komme... Aaaah!“
Erst ein hohes Wimmern, dann ein ungezügelter Aufschrei. Ihr gesamter Unterkörper bebte in heftigen, unkontrollierten Wellen. Ich legte meine Hand auf ihren flachen Bauch und spürte das deutliche Nachbeben des Orgasmus, während sie schwer atmend in die Kissen sank.
Ich ließ ihr Zeit um zu Atem zu kommen. Schließlich legte sie eine Hand in meinen Nacken, zog mich sanft zu sich und küsste mich tief und leidenschaftlich. „Das war sehr schön... du kannst das gut“, hauchte sie.
Sie rollte sich halb auf mich, liebkoste meine Brust und begann, an meinen Brustwarzen zu saugen. Ein genussvolles Stöhnen entwich mir. Ihre Zunge wanderte weiter nach unten, über den Bauch, immer tiefer, bis ich vor freudiger Erwartung und Erregung zitterte. Mit einer Hand umfasste sie sanft meine Eier, während sie die Vorhaut zurückzog und über die Eichel mit kreisender Zunge leckte.
„Nimm ihn in den Mund, bitte“, bat ich heiser, fast schon flehend.
Sie erhörte mein Bitten. Ich spürte die heiße Enge ihrer Lippen, die mein Glied umschlossen. Sie saugte und leckte mich mit einer innigen Hingabe, die mich fast um den Verstand brachte. Sie verstand es meisterhaft, das intensive Gefühl genau auf dem Höhepunkt zu halten, ohne mich kommen zu lassen. Meine Erregung stieg ins Unermessliche.
„Ich muss dich jetzt spüren... in dir sein“, raunte ich zitternd.
Sofort legte sie sich auf den Rücken und breitete die Beine weit aus. Ich legte mich über sie, rieb meine harte Spitze an ihrer nassen Muschi entlang und stieß dann mit einem langen, tiefen Zug in sie hinein.
Ein spitzer Aufschrei entwich ihr, gefolgt von einer fast animalischen Lust in der Stimme: „F*ck mich... fester... schneller!“
Ihr Becken kam mir mit jedem Stoß unbändig entgegen, während sie gleichzeitig mit den Fingern ihren Kitzler rieb. Sie wurde immer wilder, ihre Atemzüge wurden zu einem lauten Keuchen. Dann schrie sie unvermittelt auf: „Ahhh... Ahhh... spr*tz in mich rein!“
Während eine erneute Orgasmuswelle ihren Körper durchschüttelte, konnte auch ich mich nicht mehr zurückhalten. Ihre Muskeln umschlossen mich wie ein Schraubstock, als ich meinen Samen in mehreren heißen Schüben tief in sie hineinp*mpte.
„Geil... ich spüre dich ********... oh Gott, ist das geil“, wimmerte sie glücklich.
Vollkommen erschöpft ließ ich mich neben sie in die Kissen sinken. Mein Herz hämmerte, mein Atem ging so schnell wie nach einem einhundert-Meter-Sprint – Nur mit einem schöneren, befriedigenderen Gefühl.
Wir lagen noch eine ganze Weile schweigend nebeneinander und streichelten uns sanft.
„Das war wunderschön. Ich bin zweimal gekommen, das schafft wirklich nicht jeder. Ich bin wunschlos glücklich“, flüsterte sie mir ins Ohr.
Kurz nach ein Uhr nachts schlich ich mich aus dem absolut finsteren Zimmer und kehrte auf mein eigenes zurück. Ich lag noch eine Weile wach, ließ die intensiven Stunden Revue passieren und schlief schließlich traumlos ein.
Am nächsten Morgen – es war Dienstag – trafen wir uns wie gewohnt zum Frühstück. Ich war als Erster da und hatte uns einen großen Vierertisch reserviert. Kurz darauf erschienen die beiden Frauen, gehüllt in luftige Sommerkleider. Diesmal trugen sie unterschiedliche Outfits. Nachdem wir uns am Buffet bedient hatten, saßen wir am Tisch. Sarah saß zu meiner Rechten, Susanne mir gegenüber.
Ich nutzte einen Moment, in dem Susanne wegsah, beugte mich zu Sarah und flüsterte ihr ins Ohr: „Das war gestern wunderschön mit dir.“
Sarah hielt in der Bewegung inne und blickte mich mit ehrlicher, völliger Verständnislosigkeit an. „Was meinst du denn?“
Irritiert blickte ich von Sarah zu Susanne auf. Susanne saß da, hielt ihre Kaffeetasse und hatte ein unübersehbares, amüsiertes Grinsen um die Mundwinkel.
In diesem Bruchteil einer Sekunde fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das gestern Abend war Susanne. Deshalb das absolut dunkle Zimmer. Deshalb das leise Flüstern. Deshalb die identische Reaktion auf die Gänsehaut an den Oberschenkeln. Mein Gehirn raste, aber ich schaltete blitzschnell.
Ich wandte mich sofort wieder an Sarah und lächelte charmant: „Na, unser Herumalbern im Pool gestern. Was sonst?“
„Ach so!“, meinte sie nur schulterzuckend und trank einen Schluck Saft.
Ich hob den Blick und sah Susanne direkt in die Augen. Ich lächelte sie wissentlich und voller Bewunderung an. Kurz darauf stand Sarah auf, um sich am Buffet Nachschub zu holen. Kaum war sie außer Hörweite, schob mir Susanne unauffällig einen kleinen Notizblock und einen Stift zu.
Sie hatte ein einziges Wort darauf geschrieben:
Böse?
Ich nahm den Stift und schrieb darunter:
Nein, es war wundervoll, du Luder.
Ich schob den Zettel zurück. Sie las es, schmunzelte und notierte prompt:
Lust auf eine Wiederholung?
Meine Antwort stand sofort fest:
Ja, verdammt gerne. Heute Abend? Aber diesmal bei Licht!
Diesmal schrieb sie nichts zurück. Sie sah mich nur mit einem tiefgründigen, unheimlich verheißungsvollen Blick an, lächelte und nickte ganz leicht. Gerade als Sarah zum Tisch zurückkehrte, ließ Susanne den Zettel unauffällig in ihrer Handtasche verschwinden.
Ich erzählte den beiden, dass ich für den heutigen Tag eine geführte Busexkursion gebucht hatte – einmal quer über die Insel bis zur rauen Nordküste. „Ich erzähle euch heute Abend, ob es sich lohnt. Dann könnt ihr die Tour vielleicht für nächsten Dienstag buchen.“ Ich trank meinen Kaffee aus, verabschiedete mich und machte mich auf den Weg, da der Bus in einer halben Stunde abfuhr.
Während der Fahrt durch die spektakuläre Landschaft Madeiras hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Jetzt ergab plötzlich jedes noch so kleine Detail einen Sinn. Das strikte Dunkel, das bewusste Flüstern, um die Stimme zu verstellen... und natürlich die Gänsehaut, als ich ihre Oberschenkel berührte. Da hätte bei mir eigentlich schon der Groschen fallen müssen. Aber ich war Susanne nicht im Geringsten böse. Im Gegenteil: Etwas so Intensives und Leidenschaftliches hatte ich schon lange nicht mehr erlebt.
Ein Highlight der Tour war eine spektakuläre Aussichtsplattform aus Glas, die in gut zweihundert Metern Höhe direkt über dem Abgrund einer Steilklippe schwebte. Auch sonst war der Ausflug dank der Erklärungen über die Geschichte, das Klima und die üppige Pflanzenwelt der Insel absolut gelungen.
Pünktlich zum Abendessen war ich zurück im Hotel. Nach einer schnellen Dusche und in frischer Kleidung ging ich hinunter ins Restaurant. Susanne und Sarah saßen bereits an unserem Tisch und blickten mich neugierig an.
„Na, wie war’s?“, kam es fast wie aus einem Mund.
„Immer langsam, lasst uns erst mal in Ruhe essen. Wir haben doch den ganzen Abend Zeit“, vertröstete ich die beiden lachend.
Während des Essens berichtete ich ausführlich von den Klippen und der Nordküste. Begeistert von meinen Schilderungen beschlossen die beiden, die Tour für die kommende Woche ebenfalls zu buchen. Nach dem Essen bestellte ich eine Flasche Wein, und wir setzten uns nach draußen. Es war ein herrlicher, lauer Sommerabend.
„Ihr seid mir doch hoffentlich nicht böse, wenn ich mich heute Abend ausklinke?“, fragte Sarah plötzlich in die Runde und fügte hinzu: „Ich habe vorhin zwei Mädels in meinem Alter kennengelernt. Wir wollen mal das Nachtleben der Stadt erkunden.“
„Oh, das ist aber schade“, sagte Susanne mit bedauernder Stimme. Ich sah ihr an, dass sie schamlos und verdammt gut log.
So verbrachten Susanne und ich den Abend zu zweit bei gutem Wein. Wir hatten im Vorfeld eine eiserne Regel vereinbart: Gespräche über den Beruf, den Alltag oder eventuelle Lebenspartner zu Hause waren absolut tabu. Wir wollten einfach nur die Stunden genießen, ohne vom Alltagsstress eingeholt zu werden.
Gegen 21:30 Uhr war die Flasche halb geleert. Susanne blickte mich mit einer herrlich unschuldigen Miene an. „Müssen wir eigentlich wirklich bis elf Uhr warten?“
„Ich dachte schon, du fragst nie“, erwiderte ich und lächelte sie offen an. „Geh schon mal vor. Ich klopfe in genau zehn Minuten an deiner Tür.“
Zehn Minuten später stand ich vor Zimmer 326, die restliche Weinflasche in der Hand. Ich drückte die Klinke nach unten – die Tür war offen. Das Zimmer war diesmal nicht finster, sondern in ein warmes, Dämmerlicht gehüllt. Ich ging langsam auf das Bett zu. Dort lag Susanne. Vollkommen nackt, eine absolute Traumfrau. Sie sah mich an und lächelte verschmitzt.
„Jetzt hell genug?“
Ich antwortete nicht mit Worten. Ich stellte die Flasche ab, zog mich aus und legte mich zu ihr.
Die gestrige Nacht, die vollkommen auf das Tasten und Fühlen reduziert war, hatte zweifellos ihren ganz eigenen, intensiven Reiz gehabt. Aber das Ganze nun mit offenen Augen zu erleben, war noch um ein Vielfaches erotischer. Zu sehen, wie ihre Brüste bei meinen Berührungen fest wurden; zu beobachten, wie sich die Vorhöfe beim Lecken lustvoll zusammenzogen und die Brustwarzen immer härter wurden, während ich an ihnen saugte.
Es war berauschend zu sehen, mit welchem Genuss sie mich mit ihrem Mund verwöhnte und mich dabei immer wieder mit diesem tiefen Blick fixierte. Zum ersten Mal konnte ich ihre Muschi, die prallen Lippen, ihren Kitzler sehen und ihn gezielt mit der Zungenspitze umspielen, um ihr die höchsten Freuden zu bereiten.
Und vor allem: den Ausdruck in ihren Augen zu sehen, als ich langsam und tief in sie eindrang. Ihre Gefühle direkt aus ihrem Gesicht abzulesen, während sie sich vollkommen fallen ließ und sich der puren Lust hingab. Das Stöhnen, Keuchen und Wimmern bis hin zu unserem gemeinsamen, erlösenden Orgasmus.
Nun ja, warum beim ersten Mal kein Licht sein sollte wissen wir ja jetzt alle.
Die verbleibenden Tage bis zu meiner Abreise verbrachten wir größtenteils gemeinsam. Sarah war fast nur noch mit ihren neuen Freundinnen unterwegs, was uns natürlich mehr als recht war. Auch tagsüber tauschten wir unauffällig Zärtlichkeiten aus – flüchtige Berührungen, Küsse, wenn wir uns unbeobachtet fühlten, oder anzügliche Bemerkungen im Vorbeigehen. Wenn wir im Pool herumtollten, taten wir das mit sehr viel Körperkontakt, und es verging eigentlich kein Tag, an dem wir nicht für ein leidenschaftliches Schäferstündchen auf Susannes Zimmer verschwanden.
Ich muss gestehen: Von allen Frauen, mit denen ich in meinem Leben zusammen war, sind mir die reiferen am intensivsten in Erinnerung geblieben. Frauen, die genau wissen, was sie wollen, mit denen man Wünsche und Vorlieben ohne falsche Scham austauschen und ausleben kann.
Dann kam unweigerlich der Tag des Abschieds. Am Freitag um 11 Uhr holte mich der Transferbus zum Flughafen ab. Wir hatten im Vorfeld vereinbart, keine Telefonnummern oder Adressen auszutauschen. Für ein echtes Wiedersehen im Alltag wohnten wir einfach zu weit voneinander entfernt. Wir wollten diese Zeit im Gedächtnis bewahren, genau so, wie sie gewesen war: als eine wunderschöne, intensive und romantische Urlaubsliebe.
Bis heute denke ich sehr oft an diese Tage auf Madeira zurück. Und ich bin mir ziemlich sicher, Susanne tut es auch. So hat jeder von uns sein kleines, süßes Geheimnis, an das er sich – besonders an schweren Tagen – unheimlich gerne erinnert.
Madeira. Das war das Stichwort. Ein innerer Film lief ab. Ich war im Jahr 2005 dort gewesen und verbinde mit dieser Insel ganz besondere, wunderbar prickelnde Erinnerungen. Damals wohnte ich in einer traumhaften Hotelanlage in Funchal, dem Pestana Village. Sie bestand aus mehreren aneinandergereihten, zweistöckigen Häusern im landestypischen Stil. Mein Zimmer hatte einen innenliegenden Balkon mit Blick auf das Meer – einfach traumhaft. Im Zentrum der Anlage lag ein länglicher Pool, über den sich eine kleine Holzbrücke spannte.
Ich glaube das interessiert euch nur am Rande. Ihr wollt die „andere“ Geschichte hören.
Die erste Woche war wie im Flug vergangen. Es war Montag, und meine letzte Urlaubswoche hatte begonnen; am Freitag sollte es schon wieder nach Hause gehen. Der Frühstücksraum war an diesem Morgen brechend voll. Alle Zweiertische waren besetzt, sodass ich an einem freien Vierertisch Platz nahm. Ich hatte gerade meinen Kaffee eingeschenkt, als plötzlich zwei Frauen vor mir standen.
„Dürfen wir uns dazusetzen? Hier drinnen ist alles mit Paaren besetzt“, begann die ältere von beiden.
„Gerne“, erwiderte ich und rückte meinen Stuhl zurecht. „Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, als einzelne Person einen ganzen Vierertisch zu blockieren.“
Sie setzten sich. Ich musterte die beiden mit ehrlichem Interesse. Es handelte sich unverkennbar um Mutter und Tochter. Beide waren schlank, von gleicher Statur und einander wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Jüngere schätzte ich auf etwa zweiundzwanzig, dreiundzwanzig Jahre. Die Mutter musste demnach um die vierzig sein, sah aber locker zehn Jahre jünger aus. Sie hätten problemlos als Schwestern durchgehen können – und beide hatten diese faszinierenden, leuchtend blauen Augen.
Die Ältere ergriff die Initiative: „Ich bin Susanne, und das ist meine Tochter Sarah. Wir sind erst gestern angekommen, heute ist unser erster richtiger Ferientag.“
„Mein Name ist Ben. Und wir können im Urlaub gerne beim Du bleiben“, schlug ich lächelnd vor.
„Ja, gerne. Das ist ja das Schöne hier. Mal das Steife ablegen und unkonventionell sein“, erwiderte Susanne und sah mich offen an.
Sarah rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Ich hatte den Eindruck, sie brannte darauf, sich einzubringen. Ich blickte sie auffordernd an, und prompt plapperte sie los: „Ja, ich bin Sarah und zweiundzwanzig!“ Es schien ihr unheimlich wichtig zu sein, ihr Alter sofort klarzustellen, obwohl ich gar nicht danach gefragt hatte. „Und du?“, schob sie direkt hinterher.
Susanne verdrehte amüsiert die Augen. Ich schmunzelte. „Ich bin vor Kurzem dreißig geworden.“
„Du bist also schon länger hier? Wir sind ja, wie Mama schon sagte, erst gestern gelandet.“ Das Wort Mama betonte sie ganz bewusst. Sie wollte offenbar unmissverständlich klarstellen, dass Susanne der älteren Generation angehörte. Sarah schien mir ein echtes Früchtchen zu sein.
Susanne hob leicht die Hand und bremste den Redefluss ihrer Tochter. „Sollen wir uns nicht erst mal etwas vom Buffet holen?“
„Geht ihr ruhig zuerst“, bot ich an. „Ich halte so lange die Stellung, nicht dass der Tisch nachher weg ist.“
Als die beiden sich in Bewegung setzten, drehte sich Sarah noch einmal keck über die Schulter um und grinste mich an. Mich beschlich das sichere Gefühl, dass ich ihr gefiel. Eine süße Maus war sie ja.
Während des Frühstücks löcherten mich die beiden mit Fragen über die Insel. Ich erzählte ihnen von den Boutiquen und Souvenirläden in den Gassen von Funchal – ich wusste schließlich, was Frauen als Erstes interessierte.
„Den Pool solltet ihr allerdings erst gegen Abend besuchen“, riet ich ihnen. „Dann ist es nicht mehr so drückend heiß, die Tagestouristen sind weg und man hat eine reelle Chance, eine freie Liege zu ergattern.“
Nach dem Essen zog ich mich aufs Zimmer zurück, cremte mich ein und schlüpfte in leichte Kleidung. Ich wollte die Steilküste in entgegengesetzter Richtung von Funchal erkunden. In der großen Empfangshalle lief ich den beiden erneut über den Weg. Sie trugen identische, bodenlange, bunt gemusterte Sommerkleider. Es schien sogar dieselbe Kleidergröße zu sein. Sie gingen wirklich als Schwestern durch.
„Bis heute Abend, Ben!“, verabschiedeten sie sich im Chor.
Ich verbrachte den Tag tiefenentspannt, aß im Fischerdorf zu Mittag und gönnte mir später ein kühles Bier im Schatten eines einladenden Außenbereichs. Gegen 17 Uhr war ich zurück in der Anlage. Ich zog die Badehose an und schlenderte hinunter zum Pool.
Susanne und Sarah lagen bereits auf den Liegen und winkten mir sofort zu. „Du hattest recht. Wir haben tatsächlich zwei Liegen und einen Schirm ergattert“, begrüßten sie mich.
Ich setzte mich im Schneidersitz zu ihnen auf den Boden. Susanne war vertieft in ein Buch. „Was liest du denn Schönes?“, fragte ich.
„Die Therapie“ von einem gewissen Sebastian Fitzek. Ist gerade frisch herausgekommen. Der schreibt wirklich gut, ich glaube, von dem wird man noch hören.“
Sarah saß aufrecht auf ihrer Liege und musterte mich ungeniert. Sie hatte mich ja noch nicht in Badehose gesehen. Auch ich nutzte die Gelegenheit für einen genaueren Blick. Beide trugen extrem knappe Bikinis, die mehr enthüllten, als sie verbargen. Sie besaßen eine beneidenswert harmonische Figur und eine Oberweite, die deutlich üppiger war als die sprichwörtliche Handvoll.
Sarah hielt es nicht lange auf dem Platz. „Komm schon, Ben, lass uns ins Wasser gehen!“, forderte sie mich hibbelig auf.
Ich lächelte und ließ mich scheinbar widerwillig von ihr ins kühle Nass ziehen. Im tieferen Wasser alberten wir ungezwungen wie die Kinder herum. Dabei suchte sie immer wieder intensiv den Körperkontakt. Sie schlüpfte hinter mich, schmiegte sich eng an meinen Rücken, sodass ich die pralle Rundung ihrer Brüste deutlich spürte.
Dann drehte sie mich um, umarmte mich von vorne und rieb ihren Oberkörper an meiner Brust, während sie mich mit einem geradezu lüsternen Blick fixierte.
„Sag mal, willst du mich absichtlich um den Verstand bringen?“, fragte ich mit rauer Stimme.
„Kann ich das denn?“, entgegnete sie mit einem wilden Aufblitzen in den Augen.
„Das weißt du ganz genau, du kleines Luder.“ Mein Blick wanderte nach unten; ihre Brustwarzen zeichneten sich bereits deutlich und hart unter dem nassen Stoff ab.
„Nur ein kleines Luder?“, hauchte sie mit unschuldiger Miene. Dann griff sie unter Wasser um mich herum und schob ihre Hand hinten in meine Badehose. Sie packte eine meiner Pobacken fest und prüfend. „Ich liebe Knackärsche. Den ersten Test hast du schon mal bestanden.“
„Du spielst mit dem Feuer“, flüsterte ich ihr ins Ohr.
Sie lachte leise, tauchte bis zum Hals ab und sah mich herausfordernd an. Ich nutzte den Moment, griff beherzt nach ihren festen Brüsten und massierte sie sanft.
„Na, die gefallen dir wohl besonders?“, raunte sie, während ihre Hand unter Wasser zielsicher in meinen Schritt wanderte. In ihren blauen Augen flammte das pure Verlangen auf, als sie spürte, dass meine Badehose bereits bedenklich eng geworden war. „Test zwei ebenfalls bestanden!“, platzte es triumphierend aus ihr heraus.
Ich musste mich erst einmal beruhigen und machte mich sanft von ihr los. Mit einer derart deutlichen Erektion konnte ich unmöglich das Becken verlassen. „Lass uns erst mal eine Runde schwimmen“, schlug ich vor.
Sie sah mich feixend an. Sie wusste ganz genau, warum ich diese Abkühlung brauchte. Nach zehn Minuten schwimmen stiegen wir aus dem Wasser und trockneten uns ab.
An den Liegen angekommen, meinte Sarah: „Ich spring kurz hoch auf mein Zimmer, muss mal für kleine Mädchen“, und verschwand in Richtung der Aufzüge.
„Auf ihr Zimmer?“, fragte ich Susanne verwundert. „Habt ihr kein gemeinsames Doppelzimmer?“
„Nein“, erklärte Susanne und legte ihr Buch beiseite. „Ich brauche nachts meine Ruhe. Du siehst ja, wie unruhig sie ist. Vor ein Uhr nachts geht sie im Urlaub nie ins Bett, das würde mich nur stressen. Sag mal, könntest du mir kurz den Rücken eincremen? Ich glaube, er wird langsam rot.“ Sie reichte mir die Tube.
Sie legte sich auf den Bauch und öffnete geschickt den Verschluss ihres Bikini-Oberteils. „Damit die Träger nicht vollgeschmiert werden“, fügte sie erklärend hinzu.
Ich verteilte die kühle Lotion auf ihrer samtweichen Haut, strich über ihre Schultern und den oberen Rücken.
„Du machst das sehr zärtlich“, schnurrte sie leise.
Ich hatte wohl etwas zu viel Creme erwischt. „Ich habe noch einiges an Lotion auf den Händen. Darf ich deine Beine und den Po mit eincremen?“
„Wenn es dir nichts ausmacht...“, erwiderte sie und blickte mich von der Seite her über die Schulter an.
Es machte mir ganz und gar nichts aus. Als Unterteil trug sie einen knappen String. Ich massierte die wohlgeformten Pobacken genüsslich und langsam ein. Susanne gab ein leises, wohliges Seufzen von sich, wie ein Kätzchen, das gestreichelt wird. Als meine Finger die Innenseiten ihrer Oberschenkel berührten, atmete sie plötzlich tief und hörbar ein.
„Uhh, das kitzelt... Da bin ich wahnsinnig empfindlich.“ Eine feine Gänsehaut überzog augenblicklich ihre Schenkel. „Aber mach ruhig weiter, es tut gut.“
Als die Creme eingezogen war, musste ich die Berührungen schweren Herzens beenden. Sie schloss den Bikini-Verschluss, setzte sich auf, richtete ihre Brüste im Oberteil und sah mich direkt an.
„Du stehst auf große Brüste, hm?“, fragte sie geradeheraus.
„Sieht man mir das so an?“, fragte ich ertappt und etwas kleinlaut.
Sie schmunzelte vielsagend, ließ die Frage aber unbeantwortet. Im selben Moment kam Sarah zurück, und mit der Ruhe war es schlagartig vorbei. Sie plapperte sofort wieder los und fand mühelos ein Thema nach dem anderen.
Nach einer Viertelstunde ergriff ich das Wort: „Wollen wir um 19 Uhr vielleicht zusammen zu Abend essen?“ Beide nickten sofort. „Dann lasst uns fertig machen.“ Wir packten unsere Sachen und gingen auf unsere Zimmer.
Nach dem reichhaltigen Abendbuffet saßen wir noch lange auf der Terrasse zusammen und tranken einen kühlen, spritzigen Weißwein. Sarah hatte derweil schon Blickkontakt zum Nebentisch aufgenommen, wo ein paar jüngere Leute saßen. Gegen 22 Uhr verabschiedete sich Susanne: „Das war ein anstrengender Tag heute. Ich gehe aufs Zimmer.“
Ich nutzte die Gelegenheit, mich ebenfalls aus der Runde auszuklinken. Auf meinem Zimmer angekommen, wollte ich erst mal eine lauwarme Dusche nehmen. Ich zog mein Polohemd über den Kopf, als ich ein leises Knistern in der Brusttasche bemerkte. Ich sah nach. Es war ein kleiner, zusammengefalteter Zettel.
Ich entfaltete ihn und las die Worte:
Heute Abend um elf Uhr. Zimmer 326. Ich lasse die Tür angelehnt. Bitte kein Licht anmachen. Gezeichnet: S.
Ich grinste unwillkürlich. Wann hatte Sarah mir das bloß zugesteckt? Ich hatte absolut nichts bemerkt. Ein raffiniertes Luder. Kurz überlegte ich, ob ich das Abenteuer wagen sollte, doch nach wenigen Minuten übernahmen die Hormone die volle Kontrolle. Sie reizte mich einfach zu sehr.
Punkt 23 Uhr stand ich vor Zimmer 326. Ich trug lediglich Badeshorts und ein T-Shirt. Ich drückte die Klinke vorsichtig nach unten – die Tür gab nach. Im Zimmer war es fast stockdunkel, die Vorhänge waren dicht gezogen. Ich trat leise ein und schloss die Tür hinter mir.
„Sarah?“, flüsterte ich in die Dunkelheit.
„Hier im Bett bin ich, Ben“, ertönte eine sanfte, auffallend leise Stimme aus dem hinteren Teil des Raumes.
Meine Augen gewöhnten sich langsam an das minimale Restlicht, doch ich konnte nur vage Konturen erkennen. Sie lag ausgestreckt auf den Laken.
„Zieh dich aus. Ich bin auch schon nackt“, flüsterte sie. „Ich mag es im Dunkeln. Wenn man nichts sieht, ist der Tastsinn viel intensiver.“
Ich entledigte mich meiner Kleidung und legte mich zu ihr unter die Decke. Sie zog mich sofort in ihre Arme. Ich spürte die weiche, pralle Wärme ihrer Brüste auf meiner Brust – genau wie am Nachmittag im Pool. Unsere Lippen fanden sich zu einem innigen, tiefen Zungenkuss. Erst zärtlich und erkundend, dann immer fordernder.
Ich strich ihr langsam über den glatten Rücken. „Ja, genau so... Verwöhne mich“, hauchte sie.
Meine Hände wanderten über ihre Flanken, die Wirbelsäule hinab bis zum Po. Die Pobacken fühlten sich fest und wunderbar an. Bei meiner Berührung zuckte sie kurz zusammen, gefolgt von einem verhaltenen Stöhnen. Sie drehte sich auf den Bauch, um mir mehr Raum zu geben. Ich strich über die Rundungen, wanderte tiefer zu den Oberschenkeln. Plötzlich zog sie scharf die Luft ein.
„Uhh... das kitzelt so...“
Genau wie bei ihrer Mutter, schoss es mir in diesem Sekundenbruchteil flüchtig durch den Kopf. Wahnsinn, was alles vererbt wird.
Sie öffnete die Schenkel ein wenig. Ich glitt mit der Hand wieder nach oben, strich über die Innenseiten bis zu ihrer Muschi. Als meine Finger zärtlich die Schamlippen berührten, spürte ich, wie eine intensive Gänsehaut ihren gesamten Körper erfasste. Ein leises, lüsternes Seufzen entwich ihren Lippen.
Sie drehte sich wieder um, legte sich auf die Seite und streckte mir den Rücken entgegen. Ich nahm ihren Arm nach oben und liebkoste ihre Flanke bis hinauf zu den Achseln.
„Ja, das ist so aufregend... weiter... ich habe auch noch Titten!“
Ich griff von hinten um sie herum, fasste die schweren, weichen Titten mit beiden Händen und rollte die Nippel zwischen meinen Fingerspitzen. Sie waren bereits steinhart. Ihr Atem beschleunigte sich merklich; das rhythmische, tiefe Ein- und Ausatmen verriet mir, wie sehr sie dieses Spiel genoss. Ich kniff ganz leicht zu, zog sachte an den Spitzen, was ihr ein raues Stöhnen entlockte.
Dann griff sie hinter sich, umfasste meinen mittlerweile harten Schwanz und klemmte ihn geschickt zwischen ihre Oberschenkel. Während ich ihre Titten weiter massierte, bewegte sie ihr Becken in rhythmischen Zügen vor und zurück. Sie verwöhnte mich allein mit der engen Wärme ihrer Schenkel. Es war ein unbeschreibliches, intensives Gefühl. Ich vergrub mein Gesicht in ihrem Nacken und stöhnte leise. Für ihr Alter hat sie verdammt viel drauf, dachte ich fasziniert.
Nach einer Weile öffnete sie die Beine weiter und rollte sich auf den Rücken. Sie flüsterte kaum hörbar: „Verwöhne mich mit den Fingern... und dann nimm deinen Mund.“
Ohne ein Wort zu sagen, glitt ich an ihrem Bauch hinab zu ihrer Muschi. Meine Finger fanden sie vollkommen nass und bereit vor. Ich schob erst einen, dann zwei Finger langsam und tief in sie hinein.
„Oh ja... das ist so gut... tiefer... genau so“, raunte sie atemlos.
Ich bewegte meine Finger in ihr, krümmte sie beim Herausziehen leicht an ihrem G-Punkt. Jedes Mal zuckte ihr Becken auf, begleitet von einem lauteren Stöhnen. Als ich gleichzeitig mit dem Daumen ihren Kitzler kreisend massierte, verlor sie endgültig jede Beherrschung. Sie wand sich unter meinen Händen, keuchte und stammelte unverständliche Worte. „Oh Gott... leck mich... bitte... ich will kommen!“
Ich glitt tiefer zwischen ihre weit geöffneten Beine, zog die weichen Lippen sanft auseinander und presste meine Zunge direkt auf ihre Knospe. Sie schrie förmlich auf. Ich leckte sie in wechselndem Rhythmus, mal sanft kreisend, mal mit festem Druck.
„Schneller... fester!“, keuchte sie und stieß mir ihr Becken regelrecht entgegen. „Ja... ja... genau da! Oh Gott, ich komme... Aaaah!“
Erst ein hohes Wimmern, dann ein ungezügelter Aufschrei. Ihr gesamter Unterkörper bebte in heftigen, unkontrollierten Wellen. Ich legte meine Hand auf ihren flachen Bauch und spürte das deutliche Nachbeben des Orgasmus, während sie schwer atmend in die Kissen sank.
Ich ließ ihr Zeit um zu Atem zu kommen. Schließlich legte sie eine Hand in meinen Nacken, zog mich sanft zu sich und küsste mich tief und leidenschaftlich. „Das war sehr schön... du kannst das gut“, hauchte sie.
Sie rollte sich halb auf mich, liebkoste meine Brust und begann, an meinen Brustwarzen zu saugen. Ein genussvolles Stöhnen entwich mir. Ihre Zunge wanderte weiter nach unten, über den Bauch, immer tiefer, bis ich vor freudiger Erwartung und Erregung zitterte. Mit einer Hand umfasste sie sanft meine Eier, während sie die Vorhaut zurückzog und über die Eichel mit kreisender Zunge leckte.
„Nimm ihn in den Mund, bitte“, bat ich heiser, fast schon flehend.
Sie erhörte mein Bitten. Ich spürte die heiße Enge ihrer Lippen, die mein Glied umschlossen. Sie saugte und leckte mich mit einer innigen Hingabe, die mich fast um den Verstand brachte. Sie verstand es meisterhaft, das intensive Gefühl genau auf dem Höhepunkt zu halten, ohne mich kommen zu lassen. Meine Erregung stieg ins Unermessliche.
„Ich muss dich jetzt spüren... in dir sein“, raunte ich zitternd.
Sofort legte sie sich auf den Rücken und breitete die Beine weit aus. Ich legte mich über sie, rieb meine harte Spitze an ihrer nassen Muschi entlang und stieß dann mit einem langen, tiefen Zug in sie hinein.
Ein spitzer Aufschrei entwich ihr, gefolgt von einer fast animalischen Lust in der Stimme: „F*ck mich... fester... schneller!“
Ihr Becken kam mir mit jedem Stoß unbändig entgegen, während sie gleichzeitig mit den Fingern ihren Kitzler rieb. Sie wurde immer wilder, ihre Atemzüge wurden zu einem lauten Keuchen. Dann schrie sie unvermittelt auf: „Ahhh... Ahhh... spr*tz in mich rein!“
Während eine erneute Orgasmuswelle ihren Körper durchschüttelte, konnte auch ich mich nicht mehr zurückhalten. Ihre Muskeln umschlossen mich wie ein Schraubstock, als ich meinen Samen in mehreren heißen Schüben tief in sie hineinp*mpte.
„Geil... ich spüre dich ********... oh Gott, ist das geil“, wimmerte sie glücklich.
Vollkommen erschöpft ließ ich mich neben sie in die Kissen sinken. Mein Herz hämmerte, mein Atem ging so schnell wie nach einem einhundert-Meter-Sprint – Nur mit einem schöneren, befriedigenderen Gefühl.
Wir lagen noch eine ganze Weile schweigend nebeneinander und streichelten uns sanft.
„Das war wunderschön. Ich bin zweimal gekommen, das schafft wirklich nicht jeder. Ich bin wunschlos glücklich“, flüsterte sie mir ins Ohr.
Kurz nach ein Uhr nachts schlich ich mich aus dem absolut finsteren Zimmer und kehrte auf mein eigenes zurück. Ich lag noch eine Weile wach, ließ die intensiven Stunden Revue passieren und schlief schließlich traumlos ein.
Am nächsten Morgen – es war Dienstag – trafen wir uns wie gewohnt zum Frühstück. Ich war als Erster da und hatte uns einen großen Vierertisch reserviert. Kurz darauf erschienen die beiden Frauen, gehüllt in luftige Sommerkleider. Diesmal trugen sie unterschiedliche Outfits. Nachdem wir uns am Buffet bedient hatten, saßen wir am Tisch. Sarah saß zu meiner Rechten, Susanne mir gegenüber.
Ich nutzte einen Moment, in dem Susanne wegsah, beugte mich zu Sarah und flüsterte ihr ins Ohr: „Das war gestern wunderschön mit dir.“
Sarah hielt in der Bewegung inne und blickte mich mit ehrlicher, völliger Verständnislosigkeit an. „Was meinst du denn?“
Irritiert blickte ich von Sarah zu Susanne auf. Susanne saß da, hielt ihre Kaffeetasse und hatte ein unübersehbares, amüsiertes Grinsen um die Mundwinkel.
In diesem Bruchteil einer Sekunde fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das gestern Abend war Susanne. Deshalb das absolut dunkle Zimmer. Deshalb das leise Flüstern. Deshalb die identische Reaktion auf die Gänsehaut an den Oberschenkeln. Mein Gehirn raste, aber ich schaltete blitzschnell.
Ich wandte mich sofort wieder an Sarah und lächelte charmant: „Na, unser Herumalbern im Pool gestern. Was sonst?“
„Ach so!“, meinte sie nur schulterzuckend und trank einen Schluck Saft.
Ich hob den Blick und sah Susanne direkt in die Augen. Ich lächelte sie wissentlich und voller Bewunderung an. Kurz darauf stand Sarah auf, um sich am Buffet Nachschub zu holen. Kaum war sie außer Hörweite, schob mir Susanne unauffällig einen kleinen Notizblock und einen Stift zu.
Sie hatte ein einziges Wort darauf geschrieben:
Böse?
Ich nahm den Stift und schrieb darunter:
Nein, es war wundervoll, du Luder.
Ich schob den Zettel zurück. Sie las es, schmunzelte und notierte prompt:
Lust auf eine Wiederholung?
Meine Antwort stand sofort fest:
Ja, verdammt gerne. Heute Abend? Aber diesmal bei Licht!
Diesmal schrieb sie nichts zurück. Sie sah mich nur mit einem tiefgründigen, unheimlich verheißungsvollen Blick an, lächelte und nickte ganz leicht. Gerade als Sarah zum Tisch zurückkehrte, ließ Susanne den Zettel unauffällig in ihrer Handtasche verschwinden.
Ich erzählte den beiden, dass ich für den heutigen Tag eine geführte Busexkursion gebucht hatte – einmal quer über die Insel bis zur rauen Nordküste. „Ich erzähle euch heute Abend, ob es sich lohnt. Dann könnt ihr die Tour vielleicht für nächsten Dienstag buchen.“ Ich trank meinen Kaffee aus, verabschiedete mich und machte mich auf den Weg, da der Bus in einer halben Stunde abfuhr.
Während der Fahrt durch die spektakuläre Landschaft Madeiras hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Jetzt ergab plötzlich jedes noch so kleine Detail einen Sinn. Das strikte Dunkel, das bewusste Flüstern, um die Stimme zu verstellen... und natürlich die Gänsehaut, als ich ihre Oberschenkel berührte. Da hätte bei mir eigentlich schon der Groschen fallen müssen. Aber ich war Susanne nicht im Geringsten böse. Im Gegenteil: Etwas so Intensives und Leidenschaftliches hatte ich schon lange nicht mehr erlebt.
Ein Highlight der Tour war eine spektakuläre Aussichtsplattform aus Glas, die in gut zweihundert Metern Höhe direkt über dem Abgrund einer Steilklippe schwebte. Auch sonst war der Ausflug dank der Erklärungen über die Geschichte, das Klima und die üppige Pflanzenwelt der Insel absolut gelungen.
Pünktlich zum Abendessen war ich zurück im Hotel. Nach einer schnellen Dusche und in frischer Kleidung ging ich hinunter ins Restaurant. Susanne und Sarah saßen bereits an unserem Tisch und blickten mich neugierig an.
„Na, wie war’s?“, kam es fast wie aus einem Mund.
„Immer langsam, lasst uns erst mal in Ruhe essen. Wir haben doch den ganzen Abend Zeit“, vertröstete ich die beiden lachend.
Während des Essens berichtete ich ausführlich von den Klippen und der Nordküste. Begeistert von meinen Schilderungen beschlossen die beiden, die Tour für die kommende Woche ebenfalls zu buchen. Nach dem Essen bestellte ich eine Flasche Wein, und wir setzten uns nach draußen. Es war ein herrlicher, lauer Sommerabend.
„Ihr seid mir doch hoffentlich nicht böse, wenn ich mich heute Abend ausklinke?“, fragte Sarah plötzlich in die Runde und fügte hinzu: „Ich habe vorhin zwei Mädels in meinem Alter kennengelernt. Wir wollen mal das Nachtleben der Stadt erkunden.“
„Oh, das ist aber schade“, sagte Susanne mit bedauernder Stimme. Ich sah ihr an, dass sie schamlos und verdammt gut log.
So verbrachten Susanne und ich den Abend zu zweit bei gutem Wein. Wir hatten im Vorfeld eine eiserne Regel vereinbart: Gespräche über den Beruf, den Alltag oder eventuelle Lebenspartner zu Hause waren absolut tabu. Wir wollten einfach nur die Stunden genießen, ohne vom Alltagsstress eingeholt zu werden.
Gegen 21:30 Uhr war die Flasche halb geleert. Susanne blickte mich mit einer herrlich unschuldigen Miene an. „Müssen wir eigentlich wirklich bis elf Uhr warten?“
„Ich dachte schon, du fragst nie“, erwiderte ich und lächelte sie offen an. „Geh schon mal vor. Ich klopfe in genau zehn Minuten an deiner Tür.“
Zehn Minuten später stand ich vor Zimmer 326, die restliche Weinflasche in der Hand. Ich drückte die Klinke nach unten – die Tür war offen. Das Zimmer war diesmal nicht finster, sondern in ein warmes, Dämmerlicht gehüllt. Ich ging langsam auf das Bett zu. Dort lag Susanne. Vollkommen nackt, eine absolute Traumfrau. Sie sah mich an und lächelte verschmitzt.
„Jetzt hell genug?“
Ich antwortete nicht mit Worten. Ich stellte die Flasche ab, zog mich aus und legte mich zu ihr.
Die gestrige Nacht, die vollkommen auf das Tasten und Fühlen reduziert war, hatte zweifellos ihren ganz eigenen, intensiven Reiz gehabt. Aber das Ganze nun mit offenen Augen zu erleben, war noch um ein Vielfaches erotischer. Zu sehen, wie ihre Brüste bei meinen Berührungen fest wurden; zu beobachten, wie sich die Vorhöfe beim Lecken lustvoll zusammenzogen und die Brustwarzen immer härter wurden, während ich an ihnen saugte.
Es war berauschend zu sehen, mit welchem Genuss sie mich mit ihrem Mund verwöhnte und mich dabei immer wieder mit diesem tiefen Blick fixierte. Zum ersten Mal konnte ich ihre Muschi, die prallen Lippen, ihren Kitzler sehen und ihn gezielt mit der Zungenspitze umspielen, um ihr die höchsten Freuden zu bereiten.
Und vor allem: den Ausdruck in ihren Augen zu sehen, als ich langsam und tief in sie eindrang. Ihre Gefühle direkt aus ihrem Gesicht abzulesen, während sie sich vollkommen fallen ließ und sich der puren Lust hingab. Das Stöhnen, Keuchen und Wimmern bis hin zu unserem gemeinsamen, erlösenden Orgasmus.
Nun ja, warum beim ersten Mal kein Licht sein sollte wissen wir ja jetzt alle.
Die verbleibenden Tage bis zu meiner Abreise verbrachten wir größtenteils gemeinsam. Sarah war fast nur noch mit ihren neuen Freundinnen unterwegs, was uns natürlich mehr als recht war. Auch tagsüber tauschten wir unauffällig Zärtlichkeiten aus – flüchtige Berührungen, Küsse, wenn wir uns unbeobachtet fühlten, oder anzügliche Bemerkungen im Vorbeigehen. Wenn wir im Pool herumtollten, taten wir das mit sehr viel Körperkontakt, und es verging eigentlich kein Tag, an dem wir nicht für ein leidenschaftliches Schäferstündchen auf Susannes Zimmer verschwanden.
Ich muss gestehen: Von allen Frauen, mit denen ich in meinem Leben zusammen war, sind mir die reiferen am intensivsten in Erinnerung geblieben. Frauen, die genau wissen, was sie wollen, mit denen man Wünsche und Vorlieben ohne falsche Scham austauschen und ausleben kann.
Dann kam unweigerlich der Tag des Abschieds. Am Freitag um 11 Uhr holte mich der Transferbus zum Flughafen ab. Wir hatten im Vorfeld vereinbart, keine Telefonnummern oder Adressen auszutauschen. Für ein echtes Wiedersehen im Alltag wohnten wir einfach zu weit voneinander entfernt. Wir wollten diese Zeit im Gedächtnis bewahren, genau so, wie sie gewesen war: als eine wunderschöne, intensive und romantische Urlaubsliebe.
Bis heute denke ich sehr oft an diese Tage auf Madeira zurück. Und ich bin mir ziemlich sicher, Susanne tut es auch. So hat jeder von uns sein kleines, süßes Geheimnis, an das er sich – besonders an schweren Tagen – unheimlich gerne erinnert.
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden