Erotische Geschichten

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Hochzeiten 2.0

2 von 5 Sternen
Es war eine schöne Feier gewesen und auch dem Pastor war das Monokel im Auge geblieben. Nur in dem Moment, wo die Ringe getauscht wurden und Marita sich den Brautstrauß nicht mehr vor die Brust halten konnte, bemerkte sie, dass ihm fast die Augen aus dem Kopf fielen, als er – unweigerlich – auf ihre Brüste blickte. Nur allzu deutlich zeigte sich, dass es in der Kirche doch ziemlich kühl war… Zwar war ihr Kleid hochgeschlossen, doch unter dem Glanz des Stoffes zeichnete sich deutlich ab, was sich in welcher Verfassung darunter verbarg und was eben geschieht, wenn es entweder zu kühl wird oder zu heiß…
Und natürlich war das auch Joachim aufgefallen, wobei er sofort an die Überraschung dachte, die Marita ihm bei ihrer ersten Nacht bereitet hatte. So vermutete er zwar schon etwas, doch wissen tat er es eben noch nicht. Genau das aber ließ ihm die gesamte Feier hindurch nicht zur Ruhe kommen, und die Erwartung dessen, was er sehen würde, hatte er seine geliebte Frau denn aus diesem Kleid gepellt, die stieg von Stunde zu Stunde. Das Einzige, was ihn wirklich verunsicherte war die Tatsache, dass seine Frau ja im dritten Monat schwanger war… Andererseits: Es gab ja auch noch andere Möglichkeiten, sich seine Liebe zu beweisen, dem Anderen zu zeigen, wie begehrenswert er immer noch war, ohne gleich richtig…

Dann endlich war es soweit. In ihrem neuen, gemeinsamen Schlafzimmer war es angenehm warm und in den beiden Nachttischlampen brannten rote Kerzenbirnen. Sie tauchten den gesamten Raum in wohlig warmes Licht und zauberten geheimnisvolle, lockende Reflexe auf den Satin ihres Kleides. Joachim trat auf sie zu und schlang seine Arme um sie: „Liebes… endlich allein“ – „Ja, Lieber. Endlich. Hab schon gemerkt, dass du’s zuletzt gar nicht mehr erwarten konntest. Frag mich nur warum? – Du kennst mich doch und meinen Körper. Das ist doch für dich alles nichts Neues mehr. Aber trotzdem: schön, dass du mich immer noch so begehrst!“ – „doch, es ist etwas Neues! – Wir sind nämlich ab heute Mann und Frau. Mit allem Drum und Dran. Mit Urkunde und Ring und so… Und dies, mein Schatz, ist unsere Hochzeitsnacht! – Außerdem: dein Kleid ist so wunderschön… eben ein Hochzeitskleid. Nicht nur irgendeines, sondern eben dein Hochzeitskleid.“ – „Ich weiß doch mittlerweile, was du magst. Und außerdem mag ich selbst es auch. Sonst hätte ich nicht gerade dieses gekauft. Nur für dich und mich… für uns… nur für diesen Tag, nur für diese Nacht…“, flüsterte sie ihm ins Ohr. – So wie damals, so hatte er auch diesmal vor Aufregung und Erwartung wieder einen Kloß im Hals, und seine Stimme klang rau: „Ich will endlich sehen, was darunter ist. Auch wenn du mich so schon über die Maßen reizt, wenn ich sehe, was deine Brüste da unter dem Stoff machen…“ Er griff zart danach und ließ ihre herrlichen Halbkugeln in seinen Händen hin und her gleiten. Leise stöhnte Marita auf und sofort standen die Brustspitzen wieder hart und fordernd ab. Diesmal aber vor Wonne und nicht vor Kälte. – „Joachim… was hast du vor? – Vergiss nicht, dass du es mit einer werdenden Mutter zu tun hast!“, drohte sie ihm schelmisch. Er aber nahm das für bare Münze und zuckte kurz zurück. – „Ach du, Joachim… Es ist zwar schön, dass du so rücksichtsvoll bist, so sensibel. Aber ich bin doch erst im dritten Monat. Da brauchst du wirklich noch keine Rücksichten zu nehmen!“, meinte sie, drehte sich um und ihm nun den Rücken zu. – „Mach schon! – Pack endlich dein Geschenk aus!“, raunte sie und: „Diesmal ist es auch nicht gar so arg eingepackt wie beim ersten Mal, weißt du noch?“ – Joachim dachte an die lange Knopfleiste des Flamencokleides. Nein, diesmal war es wirklich einfacher, denn am Rücken befand sich vom Nacken bis zum Po nur ein langer Reißverschluss. Zwar hätte er den mit einem schnellen Ruck öffnen können, entschied sich aber für die genussvollere Variante… Millimeterweise zog er ihn nun auf und hielt dabei immer wieder inne, um Marita am ganzen Körper zu streicheln, während er das gerade nackt gewordene Stückchen Haut ihres Rückens mit kleinen Küssen bedeckte. Nach und nach war er nun bei der Hälfte der Reissverschlußlänge angelangt und zog nun die Luft durch die Zähne: „Oh je, was hast du mit mir vor?“, fragte er, als er beim Häkchenverschluss ihres BH angelangt war und gleichzeitig bemerkt hatte, dass auch er aus demselben Stoff bestand, den er so gern hatte. – „Wart ab, wenn ich erst aus dem Kleid heraus bin!“, drohte sie zum Scherz.
Einerseits fiel es ihm schwer, würde es doch das erste und letzte Mal sein, dass er seine Marita in diesem Kleid sehen und genießen würde, andererseits wuchs aber auch seine Ungeduld, doch endlich das zu sehen und es anfassen zu dürfen, was sie noch vor ihm versteckt hielt. – Leise kichernd wand sie sich aus seinen Armen, ging zur Stereo Anlage und drehte leise Musik an: der Blues, bei dem sie zum ersten Male miteinander getanzt hatten. Sie begann nun, das fortzusetzen, was Joachim begonnen hatte und zog den Reißverschluss Millimeter um Millimeter weiter nach unten, während sie ihren Körper im Takt der Musik drehte und wiegte. Das Glänzen der Lichtreflexe auf ihrem Körper, da, wo er noch von Stoff bedeckt war, und der samtige Schimmer dort, wo das rote Licht schon auf nackte Haut traf, machten ihn schier wahnsinnig vor Begierde, sie anzufassen, zu spüren, zu riechen, sie zu streicheln und ja, schließlich sie auch besitzen zu wollen. Er musste sich setzen, denn er spürte seine Beine vor Erregung zittrig werden. Schließlich war Marita am Ende des Verschlusses angelangt und ließ nun das Kleid mit einem Ruck zu Boden gleiten, während sie sich nun zu ihm umdrehte. Was er jetzt sah, verschlug ihm Atem und Sprache: Hatte er gedacht, sie trüge eine Hebe, so wie in ihrer ersten Nacht, vielleicht diesmal nur weiß, wegen der Hochzeit, so sah er sich ge- aber nicht enttäuscht. Das war ja noch erregender, dieses zwei Mal in der Mitte offene Stück Stoff, das auch nur einen Teil ihres Prachtbusens bedecken konnte. Und dort, wo es offen war, lugten die aufgerichteten Nippel hervor und luden schier dazu ein, sie zu liebkosen, sie zu küssen, zart an ihnen zu knabbern und zu nagen… Dann wanderte sein begieriger Blick abwärts und er stellte mit anfänglichem Bedauern fest, dass sie den Tanzgürtel über und nicht unter dem Slip trug. Er würde ihn ihr also ausziehen müssen, bevor… Doch dann bemerkte er, dass auch der Slip an der entscheidenden Stelle eine Öffnung besaß! – Er konnte ihr das Zeug ausziehen, musste es aber nicht! – Mit kleinen Schritten und wiegenden Hüften, auf ihrem Gesicht ein breites Lächeln, tänzelte sie auf ihn zu: „Überraschung gelungen?“ – „Gelungen!“, antwortete Joachim fast atemlos und: „Mein Gott, ist das herrlich… bist DU herrlich! – Du machst mich noch wahnsinnig!“ – „Vielleicht will ich das ja auch… Ist schließlich unsere Hochzeitsnacht. Auch wenn es nicht unsere erste ist…“ – Joachim war außerstande zu antworten, denn Marita war bei ihm angelangt und hatte ihm mit sanfter Gewalt ihre Brüste ins Gesicht gedrückt. Manchmal sind Männer wie Kinder und manchmal sogar wie Babys, wenn sie eine weibliche Brust in der Nähe wissen. Sofort befassten seine Lippen und die Zunge sich mit ihren aus dem Stoffspalt hervorstechenden Brustwarzen, während seine Hände die Brüste leise massierten und drückten. Marita schien das zu gefallen, denn nun streckte sie ihm auch ihren Unterkörper entgegen: „Du, ich mag’s nicht nur an den Möpsen! – Da gibt’s auch noch mehr zu erkunden.“ – Er ließ es sich nicht zwei Mal sagen. Und schließlich hatte er ja auch noch eine Hand frei.
Sie hatte sich nun aufgerichtet, so dass direkt vor seinen Augen sich das Stückchen Haut, eingerahmt von Strapsgürtel und Slip, gar zu verlockend darbot. Zu verlockend, um ignoriert zu werden. Ausgiebig bedeckte er es mit seinen Küssen, während seine Finger an den Säumen des Stoffes entlangfuhren. Wieder ließ Marita ein Schnurren hören, genussvoll und nach Wollust klingend. Sodann widmete er sich dem Stückchen nacktem Oberschenkel zwischen der Oberkante der Netzstrümpfe und dem Beginn von Tanzgürtel und Slip. – „Oh, Joachim, wie herrlich zärtlich du bist. – Aber… aber ich platze gleich! Spürst du es? – Bitte, bitte fass mich doch an! Du weißt doch, warum mein Höschen offen ist! – Oder hast du das noch nicht spitz gekriegt?“ – Natürlich hatte er! – So ließ er denn auch seine Zunge dorthin wandern, wo Marita sie sich ganz offensichtlich wünschte, woraufhin sich ihr Körper unter seinen Zärtlichkeiten aufbäumte. Wieder und wieder drückte sie sich ihm entgegen. Sie zitterte dabei und ihre Hinterbacken bebten. „Ich… ich… ich kann gleich nicht mehr…!“, presste sie hervor. „Dann komm…“, meinte er heiser, stand auf, riss sie in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich wie ein Ertrinkender, nahm sie dann bei der Hand und zog sie in Richtung Bett. Wie ausgehungerte Tiere, so fielen sie übereinander her, wälzten sich – mal er, mal sie oben oder unten – eng umschlungen auf dem breiten Laken. Keiner von beiden vermochte hinterher zu sagen, wann und wie es geschehen war, dass sie sich vereinigt hatten. Es war einfach geschehen und ohne dass sie sich noch die Zeit genommen hätten, ihr auch nur noch ein einziges weiteres Kleidungsstück auszuziehen. Joachim hatte sich schon zuvor, noch während Marita ihren Striptease vollführte, seine Sachen vom Leib gerissen. Es war fast so, als wären sie das erste Mal zusammen. So, als hätten sie sich gerade erst kennen gelernt. So leidenschaftlich, so versessen aufeinander, das Hirn ausgeschaltet, sich nur dem Gefühl, dem Drängen, dem Trieb hingebend, in ihm, mit ihm versinkend, bis endlich das „Ich“ ausgelöscht war und es nur noch ein einziges, das einige Wesen „Wir“ gab, die Verschmelzung in einem sekundenlangen Stückchen Ewigkeit, Unendlichkeit, Unsterblichkeit…

Auch nach dem Orgasmus blieben sie – auf wundersame Weise nach wie vor vereint – nebeneinander liegen, blickten sich glücklich und mit glänzenden Augen ab, bis Joachim sie fragte: „Noch einmal?“ – „Ja… noch einmal… mit viel Gefühl…“ – Marita musste lachen über ihre eigenen Worte, spürte aber schon sehr bald Joachims langsame Bewegungen, so als würde er sie noch einmal, diesmal jedoch in Zeitlupe lieben wollen. Unendlich sanft, kaum dass sie seine Berührungen wie einen Hauch wahrnahm, strich er über ihr langes Haar, dann die Wangen entlang, die Schultern und folgte dann den Trägern des BH bis hin zu den so verlockenden Rundungen. – „Alter Busenfetischist!“, raunte sie ihm zu. – „Na und? – Wenn schon! Welcher Mann ist das nicht? Und ich liebe nun mal die etwas größeren Ausgaben, mit denen du mich so verwöhnst.“ Seine letzten Worte waren kaum noch zu verstehen, denn mittlerweile hatte er sein Gesicht zwischen ihren beiden Wonnekugeln verborgen und presste sie von außen an sein Gesicht, als wolle er zwischen ihnen ertrinken oder ersticken, während sein Becken kleine, langsam – sanfte Stöße hervorbrachte. Gerade genug, um den Druck nur ganz leicht zu erhöhen und ihn dann sogleich wieder weniger werden zu lassen. Er wusste nur zu gut, wie er seine Frau stimulieren konnte, wie er auch in ihr das Wollen wieder wecken konnte. Und gleichzeitig bereitete er sich selbst damit neue Lust, die, nach und nach sich verstärkend, irgendwann nur noch eine Richtung kannte: „Ich will dich!“
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Eva saß ihrer Mutter gegenüber und schaute sie fragend an: „Sag mal, woran denkst du da eigentlich – he? Du lächelst so selig. – Man könnte fast meinen… Sag mal, hast du gerade an deine eigene Hochzeitsnacht gedacht?“ – „Ja, allerdings!“ – „Komm, erzähl mir davon.“ – Maritas Antwort war bestimmt: „Nein, Eva, das werde ich nicht tun! Erstens würden alle Worte dieser Welt nicht ausreichen, dir das zu schildern. Und zweitens befürchte ich, dass du – wenn es denn bei dir soweit ist – immer wieder vergleichen würdest, ob es bei euch denn auch so ist, wie es bei Vater und mir vor fünfundzwanzig Jahren war und…“ – „…Heute noch ist, wolltest du sagen?“ – „Ach Eva, natürlich ist es nach einer so langen Zeit nicht mehr so. Da tritt schon Anderes in den Vordergrund, wird Anderes wichtiger als Sex. Aber lieben tun wir uns immer noch und Sex haben wir auch noch!“ – „Heißt das, es hört nie auf?“ – Marita musste lachen. – „Lach mich bitte nicht aus! Ich weiß das doch alles nicht. Darüber spricht man selbst im Sexualkundeunterricht nicht. Ja, man liest das Eine oder Andere. – Aber stimmt das alles auch?“ – „Es kann so sein, muss es aber nicht! Man muss schon selbst etwas dafür tun. Phantasie entwickeln, Aufgeschlossenheit, Tabulosigkeit, Neugier und… Vertrauen… ja, viel, viel Vertrauen. Vertrauen darauf, dass dir dein Partner niemals bewusst wehtun will, darauf, dass auch er so aufgeschlossen, neugierig, phantasievoll, offen und tabulos ist wie du selbst. Darauf vertrauen können, dass dein Partner auf dich eingeht, auf deine Phantasien, deine Wünsche. Sex und Erotik ist ein riesiges Wunderland. Und wenn man es denn entdecken will…“
Während sie ihrer Tochter das sagte, war Marita immer leiser geworden und ihre Gedanken weit in die Vergangenheit gewandert. Zu Benno, ihrer ersten großen Liebe. Zu der Ursache, warum sie bei Joachim anfangs und noch so lange Zeit so vorsichtig gewesen war. Bis sie Eva schließlich fragen hörte: „Hey, Du, was ist los? – Plötzlich Trübsal?“ – „ Nein Eva, aber wenn ich diese Erfahrungen, an die ich gerade gedacht habe, nicht gemacht hätte, dann wären dein Vater und ich heute nicht zusammen und… und dich gäbe es nicht.“ Sie tätschelte ihrer Tochter die Wange und lächelte sie an: „So, und wann gehen wir beide einkaufen für deinen großen Tag?“
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„Ach, wenn ich doch bloss ein Stück von Deiner Lockerheit hätte, Mama!“ – Eva fühlte sich gar nicht wohl in ihrer Haut, als sie mit ihrer Mutter vor dem Erotik – Shop stand. „Und wo ist das Problem?“ – „Ich weiß nich’… Die Männer da drin. Die geilen sich doch nur auf! – Ich find’ das irgendwie schlimm!“ – „Was ist schlimm? – Deine Phantasie? – Was passiert da in Dir, wenn Du Dir das Szenario vorstellt? – Weißt Du das? – Hast Du mal darüber nachgedacht, was das da in Dir ist? – Von mir und Deinem Vater ist das jedenfalls nicht!“ – „Ich find’ es einfach Scheiße, wenn sich Männer an Frauenbildern aufgeilen.“ – „Mensch Eva! – Was ist daran denn nun schlimm? – Ganz abgesehen davon, dass das bestimmt nicht alle tun, sondern sich so’nen Film gemeinsam mit ihrer Frau ansehen und dann miteinander in die Heia gehen. Selbst die, die sich – wie Du sagst – hier aufgeilen: was machen die denn? – Sie gehen nach Hause, nachdem sie sich so Appetit geholt haben, und essen zu Hause! – Was ist daran – bitte schön – verwerflich?“ – „Ich weiß nich’…!“ – „So, Du weißt also nicht! – Dann denk’ vielleicht mal darüber nach! – Sonst sehe ich schwarz für Lars und für Dich und für Euer Glück! – Meine Güte! – Wie kann die Tochter eines Elternpaares, das der 68er – Bewegung entstammt, nur dermaßen verklemmt sein!“ – „ Ich bin nicht verklemmt!!“ – „Natürlich bist Du verklemmt! Sonst hättest Du schon lange darüber nachgedacht, warum Du zum Beispiel solche Scheu vor so einem Laden hier hast. Was ist denn dabei, wenn zwei Menschen, die sich lieben, alles Mögliche ausprobieren, wenn sie experimentieren? Ja, sicher, mag sein, manches geht schief und sie stellen fest: nichts für mich. Aber das, mein Kind, das muss man erstmal herausfinden! Und dabei, meine liebe Tochter, dabei hilft Dir keine Theorie. Dabei hilft Dir kein Buch! – Das musst Du selbst probieren! Praxis!! – Jawohl! Nur die sagt Dir, was gut, was schlecht ist – Praxis, liebe Tochter! – Aber die wolltest Du ja nicht.“
Marita hatte sich richtig in Rage geredet. Im Grunde aber war sie eigentlich gar nicht mal böse auf ihre Tochter, sondern viel mehr auf sich selbst! – Wie konnte es nur passieren, dass gerade sie und Joachim, die so stolz auf ihre Unverklemmtheit, so stolz darauf waren, Teil der 68er – Revolution gewesen zu sein, heraus aus dem Muff, heraus aus der bornierten Verklemmtheit der 50er Jahre, wie konnte es sein, dass gerade sie eine solche Tochter hatten, die sich scheinbar genau nach dem sehnte, genau das anstrebte, was sie und Jochen so froh gewesen waren, abgestreift, besiegt zu haben? – Es war ihr absolut unverständlich… Eva hatte ihre Mutter fast ungläubig angesehen, so überrascht war sie ob deren heftigem Ausbruch. Immer war sie tolerant gewesen. Immer verständnisvoll, immer die liebende, verstehende Mutter. Und nun das! – So würde das wohl nichts mehr mit dem Einkauf für die Hochzeitsnacht!
  • Geschrieben von Kurt
  • Veröffentlicht am 03.01.2018
  • Gelesen: 6900 mal

Kommentare

  • Kurt03.01.2018 18:43

    Ja. ja, immer diese "technischen" Probleme. Aber die gibt's in der Erotik ja auch. Ich will aber meinen interessierten Lesern die Fortsetzung der Geschichte nicht vorenthalten. Viel Spaß"

  • CS05.01.2018 21:37

    Nette Hochzeitsnacht-Geschichte..... mit dem 68er-Mutter-Einfügung.
    ...Als Beates Großstadt-Läden in den 60er/70er eröffnet wurden, standen Schlangen davor. „Wegen Überfüllung geschlossen“. Paare mit Kinderwagen schoben durch die Gänge. Porno war noch bis 1975 verboten.

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