Erotische Geschichten

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Hase oder Fuchs - Bachsymphonie (2)

5 von 5 Sternen
Sie war schon vor dem Weckerklingeln wach, sie hatte eine unruhige Nacht hinter sich, ihr Bett war ganz durchgewühlt. Die ganze Woche schon raubte er ihr den Schlaf, und in den seltenen Stunden in denen ihre Augen zufielen träumte sie fast ausschließlich von ihm.
Als sie nach der Dusche über den beschlagenen Spiegel wischte kam es ihr vor wie ein Déjà-vu. Nur konnte sie diesmal keine Müdigkeit in ihren Augen finden, sondern erwartungsvolles Leuchten.
Ihr Chef hatte zu Ehren der neu renovierten Praxis eine kleine Halle außerhalb gemietet und sie würden sich heute gemeinsam zum Grillen und Anstoßen treffen. Er wird auch da sein. Ihre Nervosität erreichte bislang ungeahnte Ausmaße.
Im Schlafzimmer begann sie mit ihrer Routine, Haare kämmen, Augenbraun zupfen, Haut eincremen. Ihre Beine fühlten sich angenehm weich an und umso höher sie an ihnen entlang gleitete umso deutlicher merkte sie das Kribbeln zwischen ihren Schenkeln. Sie überlegte kurz ob sie sich wieder ins Bett legen sollte und sich etwas verwöhnen, aber sie beschloss es sich lieber aufzusparen. Noch hielt sie es auch und sie erhoffte sich heute mehr von ihm als bei ihrer letzten Begegnung. Sie hatten sich seitdem nicht mehr gesehen. Während sie durch ihren Kleiderschrank stöberte kreisten ihre Gedanken weiter. Er sagte wir sehen uns wieder. Das muss doch bedeuten ihm hat gefallen was er gesehen hat. Oder? Geistesabwesend fuhr sie zärtlich mit den Fingerspitzen ihren Hals lang, da wo seine Lippen ihre Haut berührt hatten. Diese Berührung fachte ihre Lust an, doch sie riss sich zusammen und suchte etwas passables zum Anziehen aus. Ihre Wahl fiel auf einen aufwendigen schwarzen BH mit schwarzem Rand und schwarzen überkreuzten Trägern und passendem Unterteil. Dadrüber ein ausgestelltes schwarzes Kleid mit weißen Punkten, welches ihr bis knapp über die Knie ging und eine süße kleine Schleife am Bauch hatte. Heute würde sie sich mal wieder richtig rausputzen.
Sie versuchte die Zeit mit einem Buch tot zu schlagen, und endlich war es soweit sich auf den Weg zu machen. Sie steckte sich die Haare hoch, trug sich Maskara und einen leichten Rosé-Ton auf die Lippen auf und zog sich beige Pumps an. Schon klingelte ihre Mitfahrgelegenheit, sie griff sich schnell ihre Handtasche und stürmte los.
Die Halle lag an einem schönen grünen Fleck, umgeben von Bäumen und einem kleinen Park, mit einer kleinen Brücke über einem natürlich Bach. Ihr Chef begrüßte sie herzlich mit einem Sekt und sie gesellte sich zu ihren Arbeitskollegen nahe am Eingang. Während sie plauderten lies sie ihren Blick durch die Halle wandern, konnte ihn jedoch nirgends entdecken. Jeden eintreffenden Gast musterte sie eingehend, doch er war nicht unter ihnen. Ihre Enttäuschung wuchs um jede Minute und selbst nach dem Buffet war keine Spur vom ihm. Draußen dämmerte es bereits und ihre Kolleginnen versuchten sie zu überreden mit ihnen zu tanzen, doch sie entschuldige sich und wollte etwas frische Luft schnappen, da entdeckte sie ihn auf der entgegen liegenden Seite des Raumes an der Bar. Sein brauner Kopf wirtke etwas zerzaust und er hatte eine hellte enge Jeans und ein hochgekrempeltes schwarzes Hemd an. Hunderte Schmetterlinge tauschten mit den Backsteinen in ihrem Bauch den Platz und sie nahm tief Luf. Er saß alleine dort und unterhielt sich mit dem Barkeeper, also nahm sie auf dem Hocker neben ihm Platz.
"Einen Whiskey mit Cola bitte ." "Kommt sofort."
Sie fühlte seinen Blick auf ihrer Haut ohne ihn angesehen zu haben. "Hallo."
Endlich konnte sie ihm wieder in seine atmenberaubenden Augen schauen. "Hallo."
"Du hättest mit den Mädchen tanzen sollen.", stellte er mit einer angezogenen Augenbraue fest während er einen Schluck von seinem Getränk nahm.
"Beobachtest du mich etwa?", sie fühlte wie ihre Wangen aufglühten. "Warum hast du mich nicht gegrüßt?"
"Ein Räuber muss sein Opfer doch beobachten damit er einen perfekten Plan entwickeln kann." Es erschien wieder ihr heiß ersehntes schiefes Grinsen auf seinem Gesicht.
Sie nippe an ihrem Glas, welches der Barkeeper nur allzu freundlich gemischt hatte. "Verrätst du mir deinen Plan?"
"Mh... In Ordnung. Aber erst wenn du dein Glas aufgetrunken hast." Etwas dunkles blitze in seinen Augen auf. "Deal." Sie nahm einen weiteren tiefen Schluck und merkte wie der Whiskey ihren Bauch von ihnen wärmte. Gemischt mit dem Sekt von vorhin würde ihr das sicher etwas die Sinne vernebeln. Doch sie wollte seinen Plan kennen und so groß war das Glas garnicht. Als sie ihr Glas nach dem letzen Schluck abstellte merkte sie das er auch schon fertig war. Erwartungsvoll schaute sie ihn an. "Komm mit." Er nahm sie an der Hand und führte sie durch den Seiteneingang in den Park. Seine Hand war angenehm warm und er hatte schöne, lange Finger. Komisch das mir das noch nicht aufgefallen ist. Wie sich diese Finger wohl in mir anfühlen würden... Sie errötete, der Alkohol bließ den metaphorischen Luftballon ihrer Lust noch mehr auf. Bald würde er platzen.
Kleine Lämpchen erhellten den Kieselweg und tauchten den Park in romantisches Licht. Die Musik aus der Halle hörte man nurnoch gedämpft und auf der Brücke blieb er stehen und begann von seinem Plan zu erzählen. "Teil Eins meines Plans war es dich zu verführen. Dein Blick an unserem Letzten treffen nach zu urteilen hat das funktioniert." Sie konnte nicht anders als grinsen und beschlagen zu Boden schauen. Er lehnte sich an die Brücke und lauschte dem Bach, sie hat es ihm gleich. "Teil Zwei, dich in deiner Lust nah an die Verzweiflung bringen. Wenn es bei dir halb so sehr wie bei mir gewirkt hat bin ich zufrieden." "Ich hab die ganze Woche kaum ein Auge zu bekommen, weil ich nicht aufhören konnte über dich zu phantasieren." Kaum war es ausgesprochen bereute sie ihre Worte. Ich trinke nie wieder. Er schaute sie an "Ach ja? Was hast du denn phantasiert?" Er drehte sich zu ihr und kam einen Schritt auf sie zu. Jetzt ist es eh zu spät und um brav zu sein. "Ich musste mir immer und immer wieder vorstellen wie es sich angefühlt hat als du meinen Hals berührt hast, wie es sich anfühlen würde deine Lippen noch anderswo zu fühlen, wie es wäre deine Lippen zu küssen..."
"Willst du das jetzt wissen?, flüsterte er verführerisch.
"Ja", hauchte sie.
Er blickte zu ihr hinab, strich mit seinen langen Fingern zärtlich eine Haarsträhne hinters Ohr und küsste sie. Das Gefühl war überwältigend und ihr Herz blieb für eine Sekunde stehen um dann einen Sprung zu machen und dann einen Sprint zu leisten. Seine Lippen sind so weich und warm. Einen Stöhnen kam ihr über die Lippen und sie drückte sich gegen ihn, schlag die Arme um seinen Hals und vergrub eine Hand in seinem wirren braunen Schopf. Ihre Zunge suchte seine, leckte über seine Lippen, fand was sie suchte und vollführte einen leidenschaftlichen Tanz. Heilige Mutter Gottes schmeckt er gut. Keuchend löste er sich leicht von ihr, hielt sie an den Schulter. "Ganz ruhig Häschen, du bist ja außer Rand und Band." "Da bist du ganz allein dran Schuld."
"Das ist doch noch nicht alles was du wissen wolltest." Erneut strich er zärtlich über die Wange und drehte sie an den Schultern um. "Halt dich ruhig am Rand fest." Die tat wie geheißen und schloss die Augen. Das Rauschen des Baches, das Pochen ihres Körpers und die gedämpfe Musik vermischten sich zu einer Symphonie und sie fühlte seine Wärme in ihrem Rücken. Er legte vorsichtig eine Hand auf ihren Hals und schob ihren Kopf hoch um ihren Hals zu liebkosen. Erst zärtlich, dann immer intensiver während er mit seiner anderen Hand ihren Körper erforschte. Seine Hand glitt von ihrer Hüfte über ihren Bauch zu ihrer Brust, die er kaum ganz umfassen konnte und massierte sie. Bei der Wärme und Festigkeit seiner Berührungen wurde ihr schwindelig. Willig drückte sie ihren Hintern gegen seinen Schoß und konnte deutlich die Erhebung in seiner Jeans fühlen. Um ihn weiter zu reizen glitt sie mit ihrem Po seine Erregung entlang und genoss das raue, harte Gefühl an ihren unteren Lippen. Als Bestrafung kniff er ihr in die harte Brustwarze, konnte ein Stöhnen jedoch nicht zurück halten. "Ich mag dein Kleid.", grinste er wieder einmal an ihrem Hals, schob ihren Rock hoch und gab ihr keinen ruhigen Moment um vernünftig einzuatmen. Sie wollte aus Angst protestieren, Was wenn jemand kommt?, doch er brachte sie mit einem festen Druck in ihrem Oberschenkel auf der Stelle zum Schweigen. Er beugte sich auf die Knie und begann ihre Schenkel entlang zu küssen, den empfindlichen Übergang zwischen Oberschenkel und Po. Sie reckte ihm instinktiv ihren Unterleib entgegen und biss sich auf die Lippe um ein Stöhnen zu vermeiden. Seine Hand glitt ihren festen runden Po hoch bis sie den Slip fand und runterzog. Bin ich denn verrückt geworden? Ihre Lust war inzwischen viel zu groß um ihm noch Einheit zu gebieten also lies sie sich fallen. Inzwischen hatte er sich den anderen Schenkel vorgenommen und kam ihrer Mitte immer näher... Küsste erst eine ihrer Lippen um dann wieder die Seite zu wechseln und wieder bis sie ihm mit einem leisen hohen Stöhnen ihre Qual zu verstehen geben versuchte. Unerwartet augenblicklich leckte er ihr sachte über ihr Lustzentrum, worauf ihr ein tiefes zufriedenen Stöhnen entgliet. Ihre Finger krallten sich in das Holz und sie konnte nicht fassen wie sehr seine Zunge sie aus der Fassung brachte. Eigentlich kein Wunder, sie wartete schon so lange darauf... Lange würde sie das nicht aushalten und er schien es drauf anzulegen. Fest umrundetete er ihren empfindlichsten Punkt an genau der richtigen Stelle. Der Mann hat eine Ahnung davon was er tut. Sie fühlte das er Gefallen an seinem Tun fand und das spornte sie zusätzlich an. Plötzlich hörte sie Stimmen sich nähern, doch war sie so nah daran zu kommen, und er hörte nicht auf, drückte ihre Schenkel noch fester mit seinen Händen als sie sich verkrampfte. Es kam wie ein Sektkorken an Silvester, die ganze Spannung der letzten Woche lag in diesem Höhepunkt und sie drückte die Beine zusammen und biss sich in die Hand um die Menschen nicht auf sich aufmerksam zu machen und genoss jede Sekunde in der er immernoch nicht von ihr ablies. Als ihre Muskeln sich entspannten lies er ihren Rock runtergleiten und gab ihr einen Kuss auf die Wange. "Das war aufregend, aber ich glaube wir sollten reingehen." Sie brachte noch kein Wort von sich und lies sich von ihm an der Hand rein führen. Eine kleine Gruppe Raucher hatte sich am Seiteneingang versammelt, sie schienen nichts gemerkt zu haben obwohl sie sich sicher war man hätte ihr alles von ihrem Gesicht ablesen können. Drinnen bestellte er ihr ein Glas Wasser uns sich einen Whiskey mit Cola.
"Ich habe auch einen Plan", sagte sie ihm. "Du bist es mir eigentlich schuldig ihn mir zu verraten."
Sie lehnte sich nah an sein Gesicht und flüsterte ihm ins Ohr: "Dich mit zu mir nach Hause nehmen und dich so hart ran nehmen wie ich es will seit dem ich dich das erste Mal gesehen habe. Aber erst wenn du das Glas aufgetrunken hast."
Er setzte sein Glas an und trank es in einem Zug leer. "Komm."
  • Geschrieben von Fuchs
  • Veröffentlicht am 04.05.2016
  • Gelesen: 4631 mal
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