Befriedigt, aber etwas müde kommt Hermann heim.
Als Erstes einmal eine Mütze voll Schlaf.
Danach sieht die Welt wieder ganz anders aus.
Auf zu neuen Taten. Mal schauen ob es im Postfach Neuigkeiten gibt.
Das nicht zu knapp. Es sind 31 neue Mails eingegangen. Aber davon sortierte er erst einmal einen Großteil aus. Zum Teil Schrott, ein paar zu weit entfernt und auf eine Komplettrenovierung hatte er keine Lust, nur um eventuell ein paar Nummern zu schieben.
Antworten waren auch dabei. Marianne aus Kassel schrieb, ihr Vordach wäre schon länger undicht, da käme es auf ein paar Tage mehr auch nicht an.
Sigrid aus Hannover teilte mit5, sie würde mit ihrem Mann verreisen und meldet sich später wieder. Sie versicherte nochmals, Gerd hätte nichts dagegen wenn ein anderer Mann sie besteigen würde. er freut sich das nichts dagegen spricht, wenn er zusieht.
Dann war noch ein Hilferuf gekommen. Ilse die Absenderin kam aus der Nähe, sie schrieb.
> " Hilfe, ich brauche dringend einen starken Mann. Mein Kühlschrank hat den Geist aufgegeben und bei Lieferung des neuen, wollte man einen Hunderter für die Entsorgung des alten. Man empfahl mir, ihn bei der Abfuhr von Weißware, an die Straße zu stellen. Mir wurde mitgeteilt, alle 2 Monate findet eine Abfuhr statt, die nächste am Freitag. Hättest du Zeit ihn am Donnerstag an die Straße zu stellen? Im Keller habe ich noch eine alte Waschmaschine, die soll auch raus. Bitte sag > JA <. Gruß Ilse " <
Kein Problem dachte Hermann, aber ein Blick auf den Kalender belehrte, Donnerstag ist ja schon morgen.
Er sagte sein Kommen für 14 Uhr zu.
Postwendend kam die Antwort mit einem Dank im voraus.
Die nächste Zuschrift kam aus Gifhorn. Hermann hatte sie zuerst weniger beachtet. Aber nachdem soviel Schrott dabei war, liest er sie noch einmal genauer.
>> " Hallo lieber H. , habe ich dein Angebot richtig gelesen. Du bietest deine Arbeitskraft an und erwartest Naturalien als Entlohnung. Bin mir nicht sicher ob ich das Gleiche darunter verstehe wie du. Habe einen Verdacht und auch gewisse Vorstellungen, will aber nichts Falsches schreiben. Schreib bitte genaueres.
Arbeit gäbe es bei mir genug. Bei einem größeren Haus fällt immer was an .In unserem Haus wohnen mehrere Generationen. Alle 3 Frauen handwerklich nur bedingt tauglich.
Ich bin Uschi und 49 Jahre alt, bewohne die Erdgeschoßwohnung, nach einem Wasserschaden müssten Decke und eine Wand tapeziert werden. Dabei können gleich 2 Lampen ausgewechselt werden.
Das Tor zum Hof steht immer offen, weil es schwer geht und dadurch eine Rolle gebrochen ist. Ein Schlosser wollte für die Reparatur 480 Euro haben. Dann sind überall noch Kleinigkeiten.
In der Wohnung über mir lebt meine 70 jährige Mutter. Bei ihr war der Wasserschaden und im Flur muss ein neuer Teppich verlegt werden.
Oben unterm Dach ist meine Tochter, nach der Trennung von ihrem Freund, wieder eingezogen. Sie hat schon einige Zeit verpackte Schränke und Regale von IKEA stehen und kommt mit dem Aufbau nicht klar. Sie arbeitet in einem Altenheim und kommt nur an ihren freien Tagen heim.
Welche Arbeiten könntest du denn übernehmen?
Alles ist nicht in einem Tag zu erledigen. Schlafmöglichkeit vorhanden.
Habe ich dich neugierig gemacht, oder abgeschreckt.
Hoffe nicht. Über Antwort würde ich mich freuen.
Im Namen von 3 hilflosen Frauen, liebe Grüße Uschi " <<
Hermann liest diesen Hilferuf noch einmal genau durch.
Die Arbeiten wären kein Problem, alle durchführbar. Aber wie soll es mit der Belohnung gehen. Zwischen den Zeilen hat Uschi schon richtig gelesen und scheint auch gewillt zu sein. Aber wie will sie es Mutter und Tochter verklickern. Ist eigentlich nicht sein Problem, zuerst einmal eine Mail mit Klartext versenden.
>> " Hallo Uschi, mein Name ist Hermann. Habe deine ausführlichen Zeilen gelesen und könnte alles erledigen. Würde die Übernachtung gerne in Anspruch nehmen.
Wegen der Belohnung möchtest du Genaueres wissen. Du schreibst, du hättest eine ungefähre Vorstellung, traust dich aber nicht, es auszusprechen. Dann mache ich es, auf die Gefahr hin, von dir nichts mehr zu hören.
Mit Naturalien meine ich dich als Frau. Du hast was, was mir fehlt und womit du mich zufrieden machen kannst. Mensch, wir sind erwachsene Leute, kurz gesagt ich möchte mit dir ins Bett gehen. Wie und was dann zwischen uns läuft, das entscheidest du. Bin aber für jeden Wunsch offen.
Habe meinen Kalender befragt. Für mehrere Tage, die ich brauche, habe ich erst in der übernächsten Woche Zeit. Wenn es dir passt, dann könnte ich sofort am Montag bei dir aufschlagen. Werkzeug bringe ich mit, auch für das Tor.
Hoffe damit ist alles gesagt, ansonsten stehe ich für Nachfragen zur Verfügung.
Alles liebe Hermann " <<
Marianne teilt er noch mit, wenn es bei ihr passt, kommt er am nächsten Dienstag.
Nach einiger Zeit trudeln die Antworten ein.
Marianne ist einverstanden und erwartet ihn Dienstag am Vormittag.
Uschi schreibt etwas ausführlicher und erklärt sich mit den Bedingungen einverstanden. Wäre ganz in ihrem Sinne und sie würde sich nach Befriedigung aus Fleisch und Blut sehnen.
Damit sind alle Klarheiten beseitigt.
Am nächsten Mittag macht Hermann sich auf den zu Ilse. Dort wird er schon erwartet. Mit der mitgebrachte Sackkarre, bugsieren sie den Kühlschrank nach draußen und stellen sie an die Straße, wo er gut zugänglich ist, aber nicht stört.
Im Haus gegenüber steht eine Frau am Fenster und beobachtet ihn bei seiner Tätigkeit. Sie steht auch noch dort, als er mit der Waschmaschine aus dem Keller kommt. Schaut auch noch zu, wie er die Sackkarre in den Kofferraum packt.
Manche Leute haben nichts Besseres zu tun.
" Möchtest du eine Tasse Kaffee? "
Ilse schenkt ihm eine Tasse ein.
" Komme gleich zu dir, muss nur mal kurz ins Bad. "
Während Hermann den Kaffee trinkt, klingelt Ilses Handy.
" Telefon! "
" Geh mal ran, sag ich rufe zurück. "
> " Bei Becker. "
" Hallo ich hätte gerne Ilse gesprochen. "
" Kann sie gleich zurückrufen? "
" Muss sie unbedingt sofort sprechen, ist dringend. "
Hermann ruft nach Ilse und sie kommt in Slip und BH zu ihm in die Küche, Ihm läuft bei ihrem Anblick, das Wasser im Munde zusammen.
> " Was gibt es, das du mich störst. Du weißt doch, das ich heute Nachmittag beschäftigt bin. " <
> " Ach du Scheiße. Klar, das ist was anderes. Dann bis bald. "
Ilse erzählt Hermann, das wäre ihre Schwester gewesen. Sie hätte ihr mitgeteilt, das ihre Mutter gestürzt wäre und ihre Hilfe gebraucht.
" Tut mir leid, aber da muss ich hin. Sei mir nicht böse. Melde mich bei dir, eventuell können wir den Rest heute Abend nachholen. "
Hermann ist enttäuscht, sieht aber die Notwendigkeit ein.
" Du findest alleine raus. Muss mich schnell anziehen. "
Als Hermann zum Auto geht, kommt die Neugierige von gegenüber aus dem Haus und stöckelt die Straße hoch. An der nächsten Ecke steht sie und als er vorüberfährt, grinst sie ihn frech an.
Hermann überkommt ein Verdacht. Wird mit ihm ein böses Spiel getrieben?
Er biegt in eine Seitenstraße ab, wendet und postiert sich so, das er die Straße einsehen kann.
Die junge Frau steht dort immer noch und winkt, als Ilse aus dem Haus kommt. Lachend klatschen sie sich ab und verschwinden in der Seitenstraße. Hermann lässt das Auto langsam hinterherrollen und sieht gerade noch wie die Zwei um die nächste Ecke biegen und lachend und feixend die Straße hinuntergehen.
Als sie auf einen Platz einbiegen, fährt er etwas schneller hinterher und sieht wie die Beiden ein Cafe betreten.
Spätestens da weiß Hermann, er wurde kräftig verarscht.
Aber nicht mit ihm.
> Wie du mir, so ich dir. <
Er fährt zurück, parkt hinter den Maschinen, packt die Sackkarre aus und befördert die 2 Teile die Stufen zum Keller hinunter und blockiert damit die Tür. Steigt ins Auto und fährt fröhlich pfeifend in Richtung Heimat.
Wieder eine neue Erfahrung. Man sollte auch nicht nur mit dem Schwanz denken.
Ab unter die Dusche und statt bei Ilse unter die Decke hüpfen, hüpft er gut gelaunt. auf ein paar Bier, in die Kneipe.
Am nächsten Morgen findet er 3 ganz böse Nachrichten, strotzend vor wüsten Beschimpfungen, von Ilse. Er überlegt sie zu ignorieren, als schon die nächste kommt.
Erst als er droht zu kommen > " Ich weiß ja wo du wohnst und deine " liebe " Freundin auch" < , kehrt Ruhe ein.
Mehrere Anrufe am Samstag und Sonntag bei Simone. Er erreicht sie nicht und es kommt ihm so vor, als wenn auch hier der Mohr seine Schuldigkeit getan hat.
Ist eigentlich in seinem Sinne, sich austoben und keinerlei weitere Verpflichtungen eingehen. Aber ein komisches Gefühl, früher hat er solche Verbindungen immer beendet.
Am Dienstag fährt Hermann früher als geplant los und kommt schon vor 10 Uhr bei Marianne an. Sie bewohnt ein kleines Häuschen in einer ruhigen Vorortstraße. Hatte mit ihm noch nicht gerechnet, freut sich aber riesig. Hermann freut sich auch als er sie sieht. Nicht viel größer als 1,6o m, schlank und zierlich, aber mit einer, für ihre Figur, ziemlich großen Oberweite ausgestattet.
Über der Haustür sieht er sofort den Riss im Vordach.
" Kein Wunder das es da durchregnet, "
" Wundert mich auch nicht, habe ich selber gemacht. Mir ist oben ein Blumentopf von der Fensterbank gefallen, ... und peng! "
" Da werden wir neues Plexiglas holen müssen. Das kriegt man nicht mehr dicht. "
Marianne meint, es könnte sein das bei den Resten vom Bau ihrer Terrassenüberdachung, ein passendes Stück übrig wäre.
So war es dann auch. Musste an 2 Seiten nur geringfügig gekürzt werden.
Hermann zieht sich um, entfernt das kaputte Dach, reinigt den Rahmen und streicht ihn neu. Bis zum nächsten Tag muss die Farbe trocknen. Ganz so schnell will er dann auch nicht arbeiten. Soll für was anderes auch noch Zeit sein.
Marianne gesteht ihm, sie wäre keine gute Köchin und fragt ob er mit belegten Brötchen zufrieden ist.
" Kein Problem. Habe gesehen, oben auf der Fensterbank stehen immer noch Blumentöpfe. "
" Die sollen da auch bleiben, "
" Bloß bei der nächsten Unvorsichtigkeit oder einer starken Windböe, dann ist das Dach wieder hin. habe gesehen, hinter dem Plexiglas stehen 2 Holzleisten. Daraus könnte man was machen. "
" Ach diese Zierleisten. Die hatte mein Mann mal gekauft, aber dann ist er vor 4 Jahren plötzlich gestorben. "
Hermann erklärt ihr, welche n Zweck sie erfüllen sollen. Marianne ist hellauf begeistert, will sie dann aber für alle oberen Fenster haben. Schnell war Maß genommen, die Bretter zugesägt und grün gestrichen. Können auch noch bis morgen trocknen.
Beim Essen fragt Marianne, wie es weitergehen soll.
" das liegt in deinem Ermessen. So wie du entscheidest, so wird es geschehen. Diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen. "
" Möchte ja auch, aber ich mache sowas nicht jeden Tag, lass mir noch ein wenig Zeit. Vielleicht erfüllst du mir einen anderen Wunsch, würde gerne einmal wieder in die Sauna. Aber hier gibt es nur eine ohne Frauentag und alleine als Frau fühlt man sich immer etwas wie Freiwild. "
War doch schon einmal ein guter Anfang. Hermann willigt sofort ein. Sie machen sich fertig und fahren in den Nachbarort, wo es eine großzügige Saunalandschaft gibt.
Ohne Scheu zieht sich Marianne vor ihm aus und er kann in Natura sehen was sie zu bieten hat. Kurze, aber muskulöse Beine, am Körper kein Gramm Fett, aber eine herrliche runde Brust.
Hermann bemerkt, auch Marianne betrachtet ihn ausgiebig und ist mit dem Ergebnis anscheinend zufrieden.
Weil die Saunalandschaft ziemlich weitläufig ist und auch nicht viele Leute anwesend sind, waren sie meistens auch alleine. Nur im Salzwasserbecken schwimmen mehrere Leute. Marianne schaut sich immer wieder interessiert um. Beim letzten Gang in der finnischen Sauna fragt sie.
" Bin ich dir nicht zu klein und zu dürr? Wenn ich hier die anderen Frauen betrachte, die sehen doch eher so aus, wie Männer sich das wünschen. Ich dagegen eher wie ein kleines Mädchen.“
" Du hast deswegen doch wohl keine Beklemmungen. Du hast eine gute Figur, ein nettes Gesicht und alles, was Männer sich an einer Frau wünschen. "
" Na, dann bin ich zufrieden. Du gefällst mir auch, ich mag große, kräftige Männer. "
" Na, dann haben wir das ja auch geklärt. "
Hermann bekommt von Marianne den ersten Kuss.
" Danke, das du mich nicht bedrängt hast. "
" Da hätte keiner von uns Beiden was von. "
" So denken aber viele Männer nicht. "
Anscheinend hatte sie schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Als Erstes einmal eine Mütze voll Schlaf.
Danach sieht die Welt wieder ganz anders aus.
Auf zu neuen Taten. Mal schauen ob es im Postfach Neuigkeiten gibt.
Das nicht zu knapp. Es sind 31 neue Mails eingegangen. Aber davon sortierte er erst einmal einen Großteil aus. Zum Teil Schrott, ein paar zu weit entfernt und auf eine Komplettrenovierung hatte er keine Lust, nur um eventuell ein paar Nummern zu schieben.
Antworten waren auch dabei. Marianne aus Kassel schrieb, ihr Vordach wäre schon länger undicht, da käme es auf ein paar Tage mehr auch nicht an.
Sigrid aus Hannover teilte mit5, sie würde mit ihrem Mann verreisen und meldet sich später wieder. Sie versicherte nochmals, Gerd hätte nichts dagegen wenn ein anderer Mann sie besteigen würde. er freut sich das nichts dagegen spricht, wenn er zusieht.
Dann war noch ein Hilferuf gekommen. Ilse die Absenderin kam aus der Nähe, sie schrieb.
> " Hilfe, ich brauche dringend einen starken Mann. Mein Kühlschrank hat den Geist aufgegeben und bei Lieferung des neuen, wollte man einen Hunderter für die Entsorgung des alten. Man empfahl mir, ihn bei der Abfuhr von Weißware, an die Straße zu stellen. Mir wurde mitgeteilt, alle 2 Monate findet eine Abfuhr statt, die nächste am Freitag. Hättest du Zeit ihn am Donnerstag an die Straße zu stellen? Im Keller habe ich noch eine alte Waschmaschine, die soll auch raus. Bitte sag > JA <. Gruß Ilse " <
Kein Problem dachte Hermann, aber ein Blick auf den Kalender belehrte, Donnerstag ist ja schon morgen.
Er sagte sein Kommen für 14 Uhr zu.
Postwendend kam die Antwort mit einem Dank im voraus.
Die nächste Zuschrift kam aus Gifhorn. Hermann hatte sie zuerst weniger beachtet. Aber nachdem soviel Schrott dabei war, liest er sie noch einmal genauer.
>> " Hallo lieber H. , habe ich dein Angebot richtig gelesen. Du bietest deine Arbeitskraft an und erwartest Naturalien als Entlohnung. Bin mir nicht sicher ob ich das Gleiche darunter verstehe wie du. Habe einen Verdacht und auch gewisse Vorstellungen, will aber nichts Falsches schreiben. Schreib bitte genaueres.
Arbeit gäbe es bei mir genug. Bei einem größeren Haus fällt immer was an .In unserem Haus wohnen mehrere Generationen. Alle 3 Frauen handwerklich nur bedingt tauglich.
Ich bin Uschi und 49 Jahre alt, bewohne die Erdgeschoßwohnung, nach einem Wasserschaden müssten Decke und eine Wand tapeziert werden. Dabei können gleich 2 Lampen ausgewechselt werden.
Das Tor zum Hof steht immer offen, weil es schwer geht und dadurch eine Rolle gebrochen ist. Ein Schlosser wollte für die Reparatur 480 Euro haben. Dann sind überall noch Kleinigkeiten.
In der Wohnung über mir lebt meine 70 jährige Mutter. Bei ihr war der Wasserschaden und im Flur muss ein neuer Teppich verlegt werden.
Oben unterm Dach ist meine Tochter, nach der Trennung von ihrem Freund, wieder eingezogen. Sie hat schon einige Zeit verpackte Schränke und Regale von IKEA stehen und kommt mit dem Aufbau nicht klar. Sie arbeitet in einem Altenheim und kommt nur an ihren freien Tagen heim.
Welche Arbeiten könntest du denn übernehmen?
Alles ist nicht in einem Tag zu erledigen. Schlafmöglichkeit vorhanden.
Habe ich dich neugierig gemacht, oder abgeschreckt.
Hoffe nicht. Über Antwort würde ich mich freuen.
Im Namen von 3 hilflosen Frauen, liebe Grüße Uschi " <<
Hermann liest diesen Hilferuf noch einmal genau durch.
Die Arbeiten wären kein Problem, alle durchführbar. Aber wie soll es mit der Belohnung gehen. Zwischen den Zeilen hat Uschi schon richtig gelesen und scheint auch gewillt zu sein. Aber wie will sie es Mutter und Tochter verklickern. Ist eigentlich nicht sein Problem, zuerst einmal eine Mail mit Klartext versenden.
>> " Hallo Uschi, mein Name ist Hermann. Habe deine ausführlichen Zeilen gelesen und könnte alles erledigen. Würde die Übernachtung gerne in Anspruch nehmen.
Wegen der Belohnung möchtest du Genaueres wissen. Du schreibst, du hättest eine ungefähre Vorstellung, traust dich aber nicht, es auszusprechen. Dann mache ich es, auf die Gefahr hin, von dir nichts mehr zu hören.
Mit Naturalien meine ich dich als Frau. Du hast was, was mir fehlt und womit du mich zufrieden machen kannst. Mensch, wir sind erwachsene Leute, kurz gesagt ich möchte mit dir ins Bett gehen. Wie und was dann zwischen uns läuft, das entscheidest du. Bin aber für jeden Wunsch offen.
Habe meinen Kalender befragt. Für mehrere Tage, die ich brauche, habe ich erst in der übernächsten Woche Zeit. Wenn es dir passt, dann könnte ich sofort am Montag bei dir aufschlagen. Werkzeug bringe ich mit, auch für das Tor.
Hoffe damit ist alles gesagt, ansonsten stehe ich für Nachfragen zur Verfügung.
Alles liebe Hermann " <<
Marianne teilt er noch mit, wenn es bei ihr passt, kommt er am nächsten Dienstag.
Nach einiger Zeit trudeln die Antworten ein.
Marianne ist einverstanden und erwartet ihn Dienstag am Vormittag.
Uschi schreibt etwas ausführlicher und erklärt sich mit den Bedingungen einverstanden. Wäre ganz in ihrem Sinne und sie würde sich nach Befriedigung aus Fleisch und Blut sehnen.
Damit sind alle Klarheiten beseitigt.
Am nächsten Mittag macht Hermann sich auf den zu Ilse. Dort wird er schon erwartet. Mit der mitgebrachte Sackkarre, bugsieren sie den Kühlschrank nach draußen und stellen sie an die Straße, wo er gut zugänglich ist, aber nicht stört.
Im Haus gegenüber steht eine Frau am Fenster und beobachtet ihn bei seiner Tätigkeit. Sie steht auch noch dort, als er mit der Waschmaschine aus dem Keller kommt. Schaut auch noch zu, wie er die Sackkarre in den Kofferraum packt.
Manche Leute haben nichts Besseres zu tun.
" Möchtest du eine Tasse Kaffee? "
Ilse schenkt ihm eine Tasse ein.
" Komme gleich zu dir, muss nur mal kurz ins Bad. "
Während Hermann den Kaffee trinkt, klingelt Ilses Handy.
" Telefon! "
" Geh mal ran, sag ich rufe zurück. "
> " Bei Becker. "
" Hallo ich hätte gerne Ilse gesprochen. "
" Kann sie gleich zurückrufen? "
" Muss sie unbedingt sofort sprechen, ist dringend. "
Hermann ruft nach Ilse und sie kommt in Slip und BH zu ihm in die Küche, Ihm läuft bei ihrem Anblick, das Wasser im Munde zusammen.
> " Was gibt es, das du mich störst. Du weißt doch, das ich heute Nachmittag beschäftigt bin. " <
> " Ach du Scheiße. Klar, das ist was anderes. Dann bis bald. "
Ilse erzählt Hermann, das wäre ihre Schwester gewesen. Sie hätte ihr mitgeteilt, das ihre Mutter gestürzt wäre und ihre Hilfe gebraucht.
" Tut mir leid, aber da muss ich hin. Sei mir nicht böse. Melde mich bei dir, eventuell können wir den Rest heute Abend nachholen. "
Hermann ist enttäuscht, sieht aber die Notwendigkeit ein.
" Du findest alleine raus. Muss mich schnell anziehen. "
Als Hermann zum Auto geht, kommt die Neugierige von gegenüber aus dem Haus und stöckelt die Straße hoch. An der nächsten Ecke steht sie und als er vorüberfährt, grinst sie ihn frech an.
Hermann überkommt ein Verdacht. Wird mit ihm ein böses Spiel getrieben?
Er biegt in eine Seitenstraße ab, wendet und postiert sich so, das er die Straße einsehen kann.
Die junge Frau steht dort immer noch und winkt, als Ilse aus dem Haus kommt. Lachend klatschen sie sich ab und verschwinden in der Seitenstraße. Hermann lässt das Auto langsam hinterherrollen und sieht gerade noch wie die Zwei um die nächste Ecke biegen und lachend und feixend die Straße hinuntergehen.
Als sie auf einen Platz einbiegen, fährt er etwas schneller hinterher und sieht wie die Beiden ein Cafe betreten.
Spätestens da weiß Hermann, er wurde kräftig verarscht.
Aber nicht mit ihm.
> Wie du mir, so ich dir. <
Er fährt zurück, parkt hinter den Maschinen, packt die Sackkarre aus und befördert die 2 Teile die Stufen zum Keller hinunter und blockiert damit die Tür. Steigt ins Auto und fährt fröhlich pfeifend in Richtung Heimat.
Wieder eine neue Erfahrung. Man sollte auch nicht nur mit dem Schwanz denken.
Ab unter die Dusche und statt bei Ilse unter die Decke hüpfen, hüpft er gut gelaunt. auf ein paar Bier, in die Kneipe.
Am nächsten Morgen findet er 3 ganz böse Nachrichten, strotzend vor wüsten Beschimpfungen, von Ilse. Er überlegt sie zu ignorieren, als schon die nächste kommt.
Erst als er droht zu kommen > " Ich weiß ja wo du wohnst und deine " liebe " Freundin auch" < , kehrt Ruhe ein.
Mehrere Anrufe am Samstag und Sonntag bei Simone. Er erreicht sie nicht und es kommt ihm so vor, als wenn auch hier der Mohr seine Schuldigkeit getan hat.
Ist eigentlich in seinem Sinne, sich austoben und keinerlei weitere Verpflichtungen eingehen. Aber ein komisches Gefühl, früher hat er solche Verbindungen immer beendet.
Am Dienstag fährt Hermann früher als geplant los und kommt schon vor 10 Uhr bei Marianne an. Sie bewohnt ein kleines Häuschen in einer ruhigen Vorortstraße. Hatte mit ihm noch nicht gerechnet, freut sich aber riesig. Hermann freut sich auch als er sie sieht. Nicht viel größer als 1,6o m, schlank und zierlich, aber mit einer, für ihre Figur, ziemlich großen Oberweite ausgestattet.
Über der Haustür sieht er sofort den Riss im Vordach.
" Kein Wunder das es da durchregnet, "
" Wundert mich auch nicht, habe ich selber gemacht. Mir ist oben ein Blumentopf von der Fensterbank gefallen, ... und peng! "
" Da werden wir neues Plexiglas holen müssen. Das kriegt man nicht mehr dicht. "
Marianne meint, es könnte sein das bei den Resten vom Bau ihrer Terrassenüberdachung, ein passendes Stück übrig wäre.
So war es dann auch. Musste an 2 Seiten nur geringfügig gekürzt werden.
Hermann zieht sich um, entfernt das kaputte Dach, reinigt den Rahmen und streicht ihn neu. Bis zum nächsten Tag muss die Farbe trocknen. Ganz so schnell will er dann auch nicht arbeiten. Soll für was anderes auch noch Zeit sein.
Marianne gesteht ihm, sie wäre keine gute Köchin und fragt ob er mit belegten Brötchen zufrieden ist.
" Kein Problem. Habe gesehen, oben auf der Fensterbank stehen immer noch Blumentöpfe. "
" Die sollen da auch bleiben, "
" Bloß bei der nächsten Unvorsichtigkeit oder einer starken Windböe, dann ist das Dach wieder hin. habe gesehen, hinter dem Plexiglas stehen 2 Holzleisten. Daraus könnte man was machen. "
" Ach diese Zierleisten. Die hatte mein Mann mal gekauft, aber dann ist er vor 4 Jahren plötzlich gestorben. "
Hermann erklärt ihr, welche n Zweck sie erfüllen sollen. Marianne ist hellauf begeistert, will sie dann aber für alle oberen Fenster haben. Schnell war Maß genommen, die Bretter zugesägt und grün gestrichen. Können auch noch bis morgen trocknen.
Beim Essen fragt Marianne, wie es weitergehen soll.
" das liegt in deinem Ermessen. So wie du entscheidest, so wird es geschehen. Diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen. "
" Möchte ja auch, aber ich mache sowas nicht jeden Tag, lass mir noch ein wenig Zeit. Vielleicht erfüllst du mir einen anderen Wunsch, würde gerne einmal wieder in die Sauna. Aber hier gibt es nur eine ohne Frauentag und alleine als Frau fühlt man sich immer etwas wie Freiwild. "
War doch schon einmal ein guter Anfang. Hermann willigt sofort ein. Sie machen sich fertig und fahren in den Nachbarort, wo es eine großzügige Saunalandschaft gibt.
Ohne Scheu zieht sich Marianne vor ihm aus und er kann in Natura sehen was sie zu bieten hat. Kurze, aber muskulöse Beine, am Körper kein Gramm Fett, aber eine herrliche runde Brust.
Hermann bemerkt, auch Marianne betrachtet ihn ausgiebig und ist mit dem Ergebnis anscheinend zufrieden.
Weil die Saunalandschaft ziemlich weitläufig ist und auch nicht viele Leute anwesend sind, waren sie meistens auch alleine. Nur im Salzwasserbecken schwimmen mehrere Leute. Marianne schaut sich immer wieder interessiert um. Beim letzten Gang in der finnischen Sauna fragt sie.
" Bin ich dir nicht zu klein und zu dürr? Wenn ich hier die anderen Frauen betrachte, die sehen doch eher so aus, wie Männer sich das wünschen. Ich dagegen eher wie ein kleines Mädchen.“
" Du hast deswegen doch wohl keine Beklemmungen. Du hast eine gute Figur, ein nettes Gesicht und alles, was Männer sich an einer Frau wünschen. "
" Na, dann bin ich zufrieden. Du gefällst mir auch, ich mag große, kräftige Männer. "
" Na, dann haben wir das ja auch geklärt. "
Hermann bekommt von Marianne den ersten Kuss.
" Danke, das du mich nicht bedrängt hast. "
" Da hätte keiner von uns Beiden was von. "
" So denken aber viele Männer nicht. "
Anscheinend hatte sie schon schlechte Erfahrungen gemacht.
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