Erotische Geschichten

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Handwerker auf Wanderschaft ( 14 ), Renate (1)

4 von 5 Sternen
Weil Hermann jetzt oft in seiner Kneipe ist, meint Oskar eines Abends.
" Junge , was ist mir dir los? Nichts mehr am Start? "
" Kein Bock mehr. "
" So würde ich es auch sagen. Egal, noch ein Bier? "
Ab und zu tauchen Olaf und Konsorten auf, um ein paar Runden zu verlieren. Die beiden anderen geben schnell auf, nur Olafs Stolz lässt es nicht zu, aber freut sich jedes mal, wenn er gewinnt.
An einem Abend kommen 4 Frauen, alle so zwischen 50 und 60 Jahre alt, herein. Es ist schon etwas später, deshalb sind sie wohl auch so gut drauf. Hermann ist mit Olaf am Board beschäftigt und seine Kameraden sülzen Oskar am Tresen zu.
Zuerst gehen zwei der Frauen und etwas später die dritte. Die letzte, Hermann kennt sie vom sehen, schaut ihm und Olaf interessiert zu und grinst jedes mal wenn Olaf verliert. Dann verliert Hermann ein Spiel und Olaf jubelt, als wenn er dadurch Weltmeister wird. Seine beiden Kumpanen sind schon fort.
" Habe endlich mal verloren. Oskar mach mal eine Lokalrunde. "
" Mann, bist du wieder großzügig. "
Alle prosten sich zu.
" Ihr beide spielt gut. "
Olaf, schon wieder angesoffen.
" Als wenn Weiber davon Ahnung haben. Kannst ja mitspielen. "
" Nee, lass stecken, ich gewinne nicht gerne gegen Leute, die besoffen sind. Beim nächsten mal gerne."
" Hahahaha! "
Ehe Olaf sich noch im Ton vergreift, meint Hermann.
" Wir nehmen dich beim Wort, wie heißt du eigentlich? "
" Renate. "
Olaf brummelt vor sich hin.
" Das fehlt gerade noch, gegen Weiber spielen. "
Renate schaut ihn von der Seite an.
" Hast du ein Problem? Gerade hast du es noch angeboten. "
" Kein Problem. Bloß wenn sie verlieren, dann heulen sie. "
" Jetzt mache ich, hahaha! "
Olaf zahlt und verlässt grummelnd das Lokal.
" Ist der immer so drauf? "
" Nur wenn er verliert. "
Oskar wirft noch eine Runde Bier und seinen Spezialschnaps als Absacker.
Auf einmal steht Renate auf.
" Tschüss dann."
... und ist verschwunden.
" Was hatte die denn auf einmal? "
" K.A. . Keine Ahnung. "
" Kennst du die? "
" Nee, war noch nie hier. "

Ein paar Tage später ist Renate wieder da.
" Kann ich heute mitspielen? "
" Aber nicht beklagen wenn wir dich abziehen und es teuer wird. "
" Dann habe ich Pech. "
" Oskar gib dem Mädel mal ein paar Pfeile, sie will unbedingt verlieren. "
In seiner Überheblichkeit merkt Olaf nicht, das Renate eigene Darts vor sich liegen hat.
Zu Anfang geht es hin und her, jeder gewinnt, jeder verliert. Was Olaf nicht bemerkt, oder bemerken will, Renate spielt auf dem gleiche Level wie wir. Je mehr Olaf in sich reinschüttet, desto mehr gerät er auf die Verliererstraße. Man merkt es Oskar richtig an, ihn freut es.
Irgendwann hat Olaf genug und wankt in Richtung Heimat.
" Du hast aber schon öfter gespielt. "
" Hast mich durchschaut, sogar in einer Dartliga. Suche immer noch nach einem Verein. "
" Habe auch einmal in einer Liga gespielt, aber hier gibt es keinen Verein.
" Kann man ändern. Oskar bist du daran interessiert? Brauchst dann aber noch ein zweites Board. "
Habe ja noch das Hinterzimmer. Wenn es passt und ihr wollt, ich bin dabei.
" Dann brauchen wir noch ein paar Spieler. "
Aber bitte ohne Olaf, ich kenne ein paar passable Leute, die gerne wieder in einer Mannschaft spielen würden. "
Aber so schnell geht es dann doch nicht. Ein paar mal kommen Leute, aber nur Leo bleibt. Als Olaf und seine Kumpel merken, es läuft was, aber ohne sie, will er mit ihnen nicht mehr spielen.
Oskar hat Unterlagen von der Liga besorgt und eines Abends taucht der Spielleiter persönlich auf. Er erklärt, in
5 Wochen ist Meldeschluss für die neue Saison. Man ist froh über jede neue Mannschaft.
" Dann können wir uns das abschminken ,zu wenig Spieler. "
" Tipp von mir. Im Nachbarort hat sich ein Club aufgelöst .Hier die Telefonnummer von Carsten dem Käpt'n. "
Mit einem Anruf haben sie 2 Spieler und 1 Spielerin mehr. Leo bringt Andre, seinen Sohn auch noch mit. Oskar besorgt ein zweites Board und freut sich über rege Trainingseinheiten. Renate und Hermann treffen sich öfter und spielen zusammen.
An einem Abend will sie ziemlich früh heimgehen, weil sie in den letzten Tagen, öfter von ein paar Männern belästigt wurde. Nach dem Training nehmen Ines und Carsten sie mit.
" Kannst ruhig noch bleiben, ich begleite dich und ich belästige dich auch nicht. "
" Ist für dich aber ein Umweg. "
" Kriege ich noch frische Luft und schlafe besser. "
Hermann bringt sie immer öfter heim und erfährt mehr von ihr. Sie ist 55 Jahre alt, geschieden und arbeitet als Frisörin halbtags. Nebenher betreut sie eine Tante, die alleine lebt.
" Könntest du bei ihr einige kleiner Reparaturen ausführen? "
Am nächsten Nachmittag haben sie eine Verabredung bei de Tante. Sie ist schon alt, aber noch rüstig und will in kein Heim. Schnell hat Hermann die paar Handgriffe erledigt und die alte Dame freut sich, als sie mit ihr noch Kaffee trinken und sie jemand zum plaudern hat.
Renate klärt sie auf, das Hermann nicht ihr neuer Freund ist. Auf dem Heimweg erklärt Renate.
" Musst dir nichts bei denken, sie will mich immer wieder mal verkuppeln. "
" Wurde bei mir auch schon versucht. "
" Hast du noch Zeit? Bei mir quietschen 2 Türen fürchterlich und der Wasserhahn tropft. "
" Dann mache ich das gleich mit. "
Auch hier nur Kleinigkeiten.
" Magst du Goulasch? Können ja zusammen essen. "
" Gerne, aber will keine Umstände machen. "
" Dann brauche ich nichts einfrieren und du bekommst zu essen. "
Hermann schaut sie an.
" Erlaube mal. Sehe ich aus, als würde ich nicht zu essen bekommen. Koche für mich, geht mir aber wie dir, bleibt immer was übrig. "
Ungläubig schaut Renate Hermann an.
" Du kannst kochen? "
" Weißt du was, ich lade dich am Sonntag zum Essen ein, dann kannst du dich selber überzeugen. "
" Gut abgemacht. "
> Sicherlich rätselt sie jetzt die ganze Zeit, welches Fertiggericht sie vorgesetzt bekommt. <
Zum Abschied bekommt Hermann einen Kuss als Dank.

Am Sonntag gibt Hermann sich besonders Mühe. Renate staunt als er ihr ein 3 - Gänge Menue vorsetzt.
> Klare Fleischsuppe * Rehrücken mit Sauerkraut, Rotkohl und Klößen * und gemischtes Eis als Nachtisch <
" So gut habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Habe ich nicht für möglich gehalten, du kochst wirklich gut. "
Sie beschließen Sonntags abwechselnd zu kochen.
Hermann begleitet Renate nach Hause. Es ist zwar noch nicht dunkel, aber ein bisschen Bewegung tut gut.
" Kommst du noch auf ein Bier mit rein? "
Sie verquatschen sich und es wird später.
Renate verabschiedet sich wieder mit einem Kuss .Als Hermann ihn erwidert, wird er intensiver. Hermann reißt sich los, er will nichts verkehrt machen. Mit Renate etwas anzufangen, wäre gegen seine Prinzipien, nur unverfängliche Affären einzugehen. Aber der Kuss geht ihm nicht aus dem Kopf.
Die nächsten Tage wartet Hermann vergeblich das sie bei Oskar auftaucht. Erst beim nächsten Training sehen sie sich wieder. Hermann hat den Eindruck, sie möchte was sagen, traut sich aber nicht. Ines und Carsten nehmen sie wieder mit. Kurz bevor sie gehen fragt Renate Iris, was sie am Wochenende kocht.
" Habe frei, wir sind bei den Schwiegereltern. "
" Glaube bei mir gibt es Kohlrouladen. "
> War das jetzt ein Wink mit dem Zaunpfahl? Hermann nimmt den Wink an. <
Am Sonntag steht er pünktlich bei Renate auf der Matte und wird freudig begrüßt.
" War mir nicht sicher ob du kommst. "
" Wurde ja eingeladen. "
" Von wem? "
" Von dir. Oder war der Wink mit den Kohlrouladen keine Einladung. Dann habe ich was falsch verstanden und gehe wieder. "
" Unterstehe dich. Wer soll denn denn sonst alles essen. "
Renate schaut Hermann an, druckst aber beim Essen etwas herum. Als sie zusammen den Tisch abräumen, nimmt sich Renate ein Herz.
" Muss was richtig stellen.
Der Kuss letzten Sonntag. "
" Was ist damit? "
" Verstehe den nicht falsch, ist wohl ein bisschen heftig ausgefallen. "
" Mir hat er gefallen. "
" Mir auch, das ist es ja eben. Das wollte ich so nicht. "
Hermann schaut Renate tief in die Augen.
" Wir benehmen uns gerade wie zwei unschuldige Kinder, die was Verbotenes tun. "
Er packt sie und küsst sie lange.
Renate zögert zuerst, erwidert dann aber den Kuss.
Der Bann ist gebrochen. Sie probieren immer mehr Varianten aus, die Küsse werden immer intensiver und fordernder.
Dann platzt Renate heraus.
" Bleibst du zum Frühstück? "
" Könnte ich mir gut vorstellen. "
" Ich auch, sag - ja! "
" Ja! Musst du morgen nicht arbeiten? "
" Ist doch Montag, da bleibt der Laden zu. "

Renate hat noch nicht gesagt, wo Hermann schlafen soll und er traut sich nicht zu fragen.
> Sie benehmen sich wie 2 Teenies vor dem ersten Mal. <
" Gehe dann mal ins Bad, lege dir Handtücher hin und eine neue Zahnbürste habe ich auch für dich. "
Nach einer ganzen Weile ruft sie.
" Bad ist frei. "
Auf der Waschmaschine liegen Handtücher und Zahnbürste. Hermann zieht sich aus und als er sich umdreht, sieht er erst, auf dem Spiegel steht mit Lippenstift geschrieben.
> Lass mich nicht zu lange warten. <
So schnell hat er schon lange nicht mehr geduscht.
Nun das nächste Problem.
Wie soll er ins Schlafzimmer gehen.
Er zieht seinen Slip an und schlingt das Handtuch um die Hüften.
Renate liegt im Bett, bis zum Hals zugedeckt.
" Habe das Bett schon angewärmt. "
Sie schlägt die Decke zurück und ist splitterfasernackt.
Mit einem Zug entledigt sich Hermann von Handtuch und Slip und legt sich neben sie.
Renate deckt beide zu und begrüßt ihn mit einem verheißungsvollen Kuss.
  • Geschrieben von DerHerrMann
  • Veröffentlicht am 28.01.2026
  • Gelesen: 5395 mal

Anmerkungen vom Autor

Die Erzählungen beruhe zum Teil auf eigenen Erlebnissen.
Namen, Orte und Zeitabläufe wurden allerdings verändert.

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