Erotische Geschichten

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Feierabendverkehr

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Öde langweilig, so eine U-Bahn-Fahrt. Alle Bahnhöfe sehen gleich aus.
Mein Blick wandert einige Sitzreihen weiter. Uuuups, die Sonne geht auf. Das blonde Mädchen mit dem leuchtenden Blick ertappt mich kurz dabei, wie ich sie anstarre. Ich schaue schnell weg. Holla ... ich sollte an was anderes denken ... aber ich schaffe es nicht. Immer wieder schaue ich hin - auf ihren schwarzen Anorak mit der Fellkapuze. Auf ihre genauso schwarze Leggins und die schlichten Turnschuhe darunter. Sie redet mit einer Freundin, die ihr gegenüber sitzt. Die ist deutlich rundlicher und hat ihre Haare hinten zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Ich schaue aus dem Fenster und gehe in mich: Gut aussehende Mädchen gibt es viele. Und viele haben eine nicht ganz so attraktive, aber sicher sehr nette Freundin. Warum schaue ich jetzt und hier als Mann dieses zuckersüße Gesicht mit den hübschen Lächelkonturen so gerne und klammheimlich immer wieder an? warum beobachte ich sogar, wie ihr das fast mittig
gescheitelete blonde Haar immer mal wieder ins Gesicht fällt und mit schönen Bewegungen mit feinen Fingern wieder vor den Augen nach hinten entfernt wird? Und warum wäre ich nie auf die Idee gekommen, ihre Freundin so anzusehen? Meine Augen scheinen meinem gehirn unbedingt Stoff für Fantasien liefern zu wollen, Und diese blonde, zierliche Schönheit liefert sie mir. Als sie weiter mit ihrer Freundin redet, rsikiere ich noch einen Blick zwischen die Seitenflügel ihres geöffneten Anoraks. Das Top ist auch schwarz. es ist so geschnitten, dass es halbrund leicht unterhalb ihrer Schlüsselbeine nur leichte Andeutung der Rundungen, die sich darunter befinden freigibt. Sie beugt sich leicht nach vorne. Es sind neckische kleine Mandarinen, die da unter dem Stoff straff sitzen. Es sind nicht diese hübschen, aber auch eher ganz normalen weiblichen Formen, die meine Augen immer wieer anlocken. es ist einfach dieses wunderschöne, traumhafte, liebevolle Gesicht. Für einen Moment stelle ich mir ihre Lippen zusammengepresst und stöhnend vor. Dann holt mich der nächste langweilige Bahnhof wieder aus meinen gedanken. Noch eine Station - das war's dann für heute, denke ich. Und es gelingt mir dann tatsächlich in den nächsten drei Minuten, das schöne Mädchen und ihre Freundin komplett zu vergessen.
Mein Handy klingelt. Mein Chef hat noch in paar wichtige Sachen vergessen. Ich versuch's kurz zu machen. Das gelingt mir. Als ich das Gespräch beende, nähern wir uns meiner U-Bahn-Station. Ich stehe auf und komme mit meinen Fingern so auf das Display meines Handy, dass es leise piept. Ich schaue auf das Display. Da hat sich die Funktion für die Videoaufnahme eingeschaltet. Im Display sehe ich den Boden der U-Bahn. ich hebe das Handy an und blicke direkt in das Gesicht der blonden Schönheit, die einige Meter vor mir, bereits an der Türe steht - neben ihrer Freundin. Offensichtlich steigen beide aus. Ich beiße mir auf die Lippen. heimlich drücke ich auf meinem Touchscreen auf die Starttaste. Mein Handy filmt sie. Ich glaube selber nicht, dass ich das mache ... aber jetzt, wo ich damit begonnen habe, mache ich mit Herzklopfen weiter. Ich gehe näher an sie heran und halte mein Handy möglichst unauffällig. Ich drücke es gegen meine Jacke, so dass es so wirkt, als hielte ich es einfach nur zufällig beim Aussteigen in der Hand. Aber dann möchte ich auch wissen, ob ich sie tatsächlich 'drauf' habe und schiele nach unten. Dann halte ich es etwas höher und so schräg, dass ich weiter nachschauen kann. Sie scheint nichts zu merken und redet weiter mit ihrer Begleiterin. ich richte die Kamera auf ihr Gesicht und gehe noch einen schritt näher. Dann lasse ich die Aufnahme auf ihren geöffneten Anorak wandern. Gerade als ich dort angekommen bin, zuüft sie sich ihre Top etwas nach oben und drückt die beiden Seitenflügel der Jacke davor zusammen. Schnell drücke ich mein Handy wieder an mich. Der Zug bremst. Sie schaut zur Türe hinaus. Sehr schönes Seitenprofil, denke ich. Dann schaut sie kurz zu mir, zu ihrer Freundein, tuscghelt etwas und schaut wieder zu mir ... und auf mein Handy ...
Oh Mann, denke ich, in was für eine Situation haabe ich mich da jetzt gebracht ... aber sie wird doch bestimmt nichts merken. oder? Und selbst, wenn sie ahnt, was ich da gerade mache, kann sie es nicht sicher WISSEN. Ich setze den harmlosesten Blick der Welt auf und schaue ganz woanders hin. Später werde ich auf den Aufnahmen meines Handy sehen, dass sie sich in diesem Moment ganz kurz direkt auf mich zudreht, leicht grinst, ihre Lippen spitzt, frontal in die Linse meines Handy sieht, fast unmerklich "Huhu!" sagt und sich dann grinsend und auch mit leicht verdrehten Augen ihrer Freundin zuwendet. Von dort ist dann auf der Aufnahme ein weiteres "Huhu!" zu hören. Der Zug hält. Sie stellen sich nebeneinander und schauen woanders hin. Einige Augenblicke später schaut SIE dann noch einmal kurz zu mir, um zu prüfen, ob mein Handy immer noch so unverdächtig verdächtig mit der Linse auf sie gerichtet ist. Aber ich lasse es jetzt am ausgestreckten Arm nach unten baumeln, wo es nun sinnlose Aufnahmen vom Boden macht. Erst beim Aussteigen mogele ich mich etwas dichter hinter die beiden Mädchen und drehe mein Handy von unten her so nach oben, dass ich später noch einige sehr knackige bewegte Nahaufnahmen von ihrem knackig in Leggins verpackten Po haben werde.
Als ich mir das alles kurz darauf auf dem Nachhauseweg ansehe, finde ich sie wirklich noch süßer als vorher. Und jetzt sehe ich die Sequenz, in der sie direkt in mein Handy lächelt und "Huhu!" sagt. Ich habe sowas 'eigentlich ja wirklich peinliches noch nie gemacht. Aber jetztschaue ich mir immer wieder diese schönen Augen und dieses unsichere Halblächeln an. Und meine Augen wandern dabei auch gerne, lüstern und schamlos über ihre Schlüsselbeine nach unten. Ja, ich gebe es zu, ich bin ich sehr froh, dass ich diese Aufnahmen besitze. Und obwohl ich dieses Mädchen nie weider sehen werde, habe ich sie tief in mein Herz geschlossen - wovon sie natürlich nie etwas erfahren wird, denn lästig oder aufdringlich zu werden, ist nun wirklich nicht mein Ding. Ich genieße einfach nur mein eigenes herzklopfen, wenn die Sonne in meinem Handy erstrahlt.

Es ist viele Monate später und ich habe den 'Vorfall' fast vergessen. Auch die Aufnahmen habe ich jetzt schon lange nicht mehr angesehen. Plötzlich sehe ich sie. Schon wieder in der U-Bahn. Ich erkenne sie sofort. Sie sitzt alleine auf einem der wenigen freien Plätze. Ich sehe sie an. Sie scheint sich keinen Deut mehr an mich zu erinnern. Ich atme tief durch und setze mich neben sie. Ich ahbe eine Idee - eine verrückte. Und obwohl ich mich über mich selber wundere, setze ich diese Idee in die Tat um. Ich kruschtele mein Handy aus meiner Tasche und lasse den kurzen Film von 'damals' ablaufen. Nach einer Weile merke ich, dass sie darauf aufmerksam geworden ist, was da auf meinem Handyscreen abläuft. Ich spreche sie an: "Darf ich Du sagen? Oder soll ich fragen: 'Kennen Sie die da?'"
Sie schürzt die Lippen: "Kann es sein, dass Sie einen Schuss haben?" Sehr direkt.
"Ich wollt's eigentlich gleich wieder löschen. Aber ich schaff's nicht. Sorry."
"Machen Sie das ständig? Junge Mädchen heimlich filmen?"
"Wenn ich jetzt 'Nein' sage glaubst Du mir's ja ohnehin nicht."
Ich stelle fest, dass mich einige Fahrgäste, die Gesprächsfetzen aufgeschnappt haben, etwas schal ansehen.
"Stimmt." sagt sie trocken.
"Sind doch aber gelungene Aufnahmen, oder? Ich meine, dieses Lächeln ... ich kann's stundenlang anschauen. Eines der schönsten Gesichter, die ich je gesehen habe. Und hier sagst du gleich 'Huhu! Erinnerst du dich? Warst Du Dir ganz sicher, dass ich Aufnahmen mache?"
"Düster. Ich erinnere mich düster. Und ich war mir düster sicher. Aber ich find so was echt daneben. Und pervers auch eigentlich. Sie können mich doch nicht einfach heimlich filmen und sich dann wer weiß was an meinen Bilder runterholen."
Sie war wirklich sehr direkt und nicht auf den Mund gefallen.
"Ja, das hab ich mir eigentlich auch gedacht. Aber naja, du siehst halt einfach irgendwie genial aus ..." Gerade als die Bilder vom U-Bahn-Boden von unten her langsam auf ihren Po zudrehten, knipste ich mein Handy aus. Ich musste ihr ja nicht alles zeigen ...
"Außerdem habe ich nen Freund ... und Sie sind ...naja, schon etwas älter ..." fügte sie hinzu.
"Ja, und ich bin verheiratet." sagte ich offen heraus, "und meine Frau ist 15 Jahre jünger als ich."
"Und die findet sowas bestimmt ganz dolle lustig, dass Sie heimlich Mädchen in der U-Bahn filmen!" Jetzt wurde sie auch noch leicht sarkastisch.
"Oh, lustig nicht ... aber ihr gefällt Deine Gesicht auch ganz gut."
Kurz blieb ihr süßer roter Mund offenstehen. Dann atmete sie fassungslos aus: "Ha ... das glaub ich jetzt nicht. Nein, Ihrer Frau haben Sie das ganz bestimmt nicht gezeigt ... oder uist die auch so ne Perverse ..."
Ich musste lachen.
"Sei mir nicht böse, aber in deinem Alter haben wir die Dinge auch noch nicht so locker gesehen. Ich hatte ne feste Freundin und wenn einem jemand anders gefiel, dann musste man Schluss machen oder alles Gefühle in Fragte stellen oder so ... heute sitzen wir ab und zu in der Stadt in einem Cafe und zeigen uns gegenseitig die Jungs und Mädchen, die wir nicht von der bettkante stoßen würden. Aber das könnte Dir natürlich nicht passieren ...." Ich gab ihr etwas Sarkasmus zurück: "...Du würdest außer bei Deinem Märchenprinz natürlich nie irgendwelche Fantasien mit anderen Jungs im Kopf haben ..."
"Das hab ich nicht gesagt. Aber ... aber .... aber also Appetit holen kann man sich ja woanders. Aber essen tu ich zu Huase."
"Ich auch", sagte ich zufrieden, "diese Bilder in meinem Handy sind ja nur der Appetizer. Ich habe Deinen Anorak nur in meiner Fantsaie ausgezogen ... und in der Realität war es der meiner Frau ... was durchaus nicht zu verachten ist ... auch, wenn der Appetizer manchmal etwas länger auf der Zunge nachwirkt"
Die Fahrgäste ringsum blickten sehr unterschiedlich drein. Einige waren dem Kopfschütteln nahe, andere lauschten mit wachsendem Interesse.
Mein 'Filmstar' musste grinsen: "Sie sind echt die Härte ... also, ich weiß nicht ... "
"Schon gut. Wenn Du mir Deine Handynummer gibst, spiel ich Dir das Filmchen gerne mal rüber ..."
"Träumen Sie weiter ..."
"Also gut. Ich muss jetzt hier gleich aussteigen. Hier ist meine Vistienkarte, falls Du irgendwann mal anders darüber denkst."
Ich drückte ihr meine echte Visitenkarte in die Hand, stand auf, schmunzelte sie an und ging.

Manchmal, wenn das Handy klingelt oder wenn ich eine SMS erhalte, denke ich, wie es wäre, wenn SIE es wäre ...







  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 22.12.2014
  • Gelesen: 8446 mal

Kommentare

  • Klaus (nicht registriert) 22.12.2014 21:24

    Interessante Art des Schreibens.

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