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Veröffentlicht von sexus am 10.09.2026

Eine folgenreiche Schadensregulierung (5)

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Fortsetzung:

Lucy war eine junge Frau mit einer triebhaften Gesinnung und insofern hatten wir uns gesucht und gefunden, wie sich einmal mehr zeigte.
Doch es gab Mitmenschen, die einer solchen leidenschaftlichen Beziehung mit Missgunst oder Eifersucht gegenüberstanden und ihre Ablehnung dann mit dem hohen Altersunterschied begründeten.
Das erfuhr ich schon am nächsten Morgen, als meine liebe Ex-Frau Susanne, nachdem sie sich telefonisch angekündigt hatte, vorbeikam, um einige Formalitäten zu regeln, die auch unsere Tochter und ihr zukünftiges Studium betrafen.
Wie Gott mich geschaffen hatte, öffnete ich ihr die Tür, denn diese Ungezwungenheit kannte sie aus unserem früheren Familienleben und war für sie nicht ungewöhnlich. Wir setzten uns zur Besprechung ins Wohnzimmer.

Vorab hatte ich es absolut nicht für nötig gehalten, Lucy davon abzuhalten, während der Anwesenheit meiner Ex in Erscheinung zu treten.
Dennoch hielt sie sich während unseres Gesprächs eine ganze Zeit in der Küche auf, kam aber, weil es ihr offensichtlich zu lange dauerte, schließlich ins Wohnzimmer.
Sie hatte sich nur eine Unterhose übergezogen, war aber ohne Oberteil geblieben, was selbst mich überraschte aber zugleich auch amüsierte, lief auf meine Ex zu und sagte: "Hallo, ich bin die Lucy, schön, sie kennen zu lernen."
Meiner Ex entglitten alle Gesichtszüge, und nach einem frostigen Hallo meinte sie dann, dass wir wohl alles geregelt hätten und ich könne die Unterlagen bei Gelegenheit dann bei ihr vorbeibringen, sie käme nicht nochmal zu mir.

Als ich sie dann wieder zur Tür begleitete, meinte sie abschätzig, dass ich nun tief gesunken sei und ob Lucy noch zur Schule ginge oder wenigstens volljährig wie unsere Tochter sei.
"Verschone mich mit deinem Sarkasmus", erwiderte ich und schloss die Tür wieder, kaum, dass sie draußen war.

"Du bist ja mutig", sagte ich zu Lucy, als ich wieder ins Wohnzimmer kam.
"Von Frau zu Frau, und da ihr FKKler wart, wie du erzählt hast, habe ich mir nichts dabei gedacht - oder war es ein Fehler?", sagte sie, schlang ihre Arme um meinen Hals, schmiegte sich an mich und schaute mich mit großen Augen und fragender Miene an, dabei wirkte sie süß und unschuldig.
"Nein nein, es war in Ordnung so, hätte bloß nicht gedacht, dass du dich traust - FKKler sind wir übrigens immer noch", erwiderte ich, indem ich ihr die schönen langen Haare aus dem Gesicht strich.
"Deine Frau ist sehr attraktiv!"
"Meine Ex-Frau bitte!"
"Okay, sorry!"
"Hat sie noch etwas gesagt über mich, als du sie zur Tür gebracht hast? Ich glaube, sie mag mich nicht!"
"Deine jugendliche Ausstrahlung hat sie irritiert und hat höhnisch gefragt, ob du schon volljährig seist", beantwortete ich Lucys Frage.
"Die Begegnung mit dir wird sie unserer Tochter möglichst negativ schildern, aber wie ich meine Tochter kenne, wird sie sich davon nicht beeinflussen lassen und sich lieber ein eigenes Bild machen", erklärte ich weiter.

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"Ich muss dir etwas erzählen und möchte wissen, was du davon hältst", wechselte Lucy nun das Thema.
"Worum geht es?"
"Es geht um Herrn Bettermann, den ich betreue", begann sie.
"Als ich gestern wieder bei ihm war, ist er das erste Mal mit einer ungewöhnlichen Bitte an mich herangetreten", fuhr sie etwas zögerlich fort.
"Um was hat er dich gebeten?"

"Nun ja, ich muss vorausschicken, dass ich ihm mal angeboten hatte, seine Nackenmuskeln zu massieren, da er über Schmerzen bei bestimmten Bewegungen klagte und er danach jedes Mal eine Besserung verspürte und so ist es zur Gewohnheit geworden, bei Bedarf immer mal wieder seine Nackenmuskulatur durchzukneten", erzählte sie mir eingangs.
"Als ich gestern mit meinem Zweitschlüssel seine Wohnung betrat, saß er nur mit Bademantel bekleidet im Wohnzimmersessel - daraufhin fragte ich ihn, ob es ihm nicht gut gehe, ob er krank sei.
Er habe wohl wieder falsch gelegen und ziemliche Beschwerden, ich müsse mal wieder seinen Nacken therapieren."

"Ja, und weiter?", fragte ich Lucy nun gespannt.

"Naja, dann hat er wie gewohnt seine Schulter frei gemacht, sodass ich ihn ein wenig massieren konnte.
Ich würde doch schon eine ganze Weile für ihn arbeiten, sagte er plötzlich während der Behandlung. Wir verstünden uns doch sehr gut, und was ich von einem deutlichen finanziellen Aufschlag halten würde.
Womit das denn verbunden wäre, wollte ich von ihm wissen.
Er bat mich, fortan Johann zu ihm zu sagen und ich merkte, dass es ihm schwer fiel, mir sein Anliegen zu unterbreiten.
Er sei ein alter Herr mit seinen 85 Jahren, habe aber auch noch als alleinstehender Mann Sehnsüchte - ob ich bereit sei, diese durch gelegentliche Streicheleinheiten zu stillen, er würde mein Honorar um ein Drittel aufstocken, brachte er es dann vorsichtig über die Lippen."

"Ist das wirklich wahr?", fragte ich Lucy und konnte ihre Schilderung kaum glauben.

"Ja, wirklich, und er sagte ausdrücklich, dass er lediglich Liebkosungen mit den Händen wolle.
Ob ich nun schockiert sei und nicht mehr zu ihm käme, meinte er, weil ich nicht spontan antwortete - er wäre dann traurig, könnte mich aber dann verstehen.
Inzwischen war sein Bademantel weiter heruntergerutscht, sodass sein gesamter Oberkörper frei lag.
Ich versicherte ihm nach etlichen Sekunden des Schweigens, nicht schockiert zu sein, sondern nur überrascht und er sich keine Gedanken machen müsse. Ich hätte ihn doch ins Herz geschlossen und würde auch weiterhin für sein Wohl sorgen, solange ich die Möglichkeit habe."

"Als ich dann dazu überging, meine Massage von der Schulter mit deutlich sanfterem Händedruck auf seinen gesamten Oberkörper auszuweiten, war es mehr das Streicheln, das er sich ersehnte und auch sichtlich genoss.
Plötzlich stand er auf, löste sich dadurch von seinem Bademantel und ich sah, dass er keine Unterhose trug und eine anfängliche Erektion hatte."

"Offenbar hatte er gehofft, dass ich ihm einen runter hole, doch ich hielt ihm den Bademantel hin, sodass er wieder hineinschlüpfen konnte und meinte, noch für ihn einkaufen zu müssen und dann dringend wieder weg müsse und am Montag wieder zu ihm käme, um nach dem Rechten zu sehen.
'Ich bitte um Entschuldigung', sagte er, indem er den Mantel vor seiner Brust zusammenhielt, worauf ich erwiderte 'wofür' und so tat, als habe ich seine Erregung gar nicht wahrgenommen."

"Nach dem Einkauf gab ich ihm einen Kuss auf die Wange, umarmte ihn und zeigte ihm deutlich, ihm nach wie vor positiv gegenüberzustehen. Dann wünschte ich ihm ein schönes Wochenende und verabschiedete mich bis Montag."

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"Was hältst du davon, Mike?", wollte Lucy von mir wissen.
"Du musst ihn ja nicht gerade so verführen wie mich, aber lasse dich auf seine Wünsche ein, gönne ihm die Freude, sonst hat er doch niemand. Teste seine Grenzen aus, du wirst sehen, inwieweit er altersbedingt potenzmäßig noch drauf ist", erklärte ich ihr.

Dass der gute Herr Bettermann bei Lucy nicht auf Gegenwehr stoßen würde, wenn es um die Gefälligkeiten ging, nach denen er sich sehnte, wusste ich inzwischen besser als er selbst, doch er würde es bald merken, welches große Los er auch in der Hinsicht mit ihr gezogen hatte. Ich werde bestimmt von seinem Glück erfahren, dachte ich so bei mir.
Doch die nächste Zeit erfuhr ich nichts Neues über Johann und fragte sie auch nicht danach.

Mit Lucy war frischer Wind und neues Leben auch in mein Haus gekommen - wenn sie während der Werktage manchmal vormittags bei Johann zu tun hatte, war ich stets im Hotel beschäftigt. War ich ab nachmittags zu Hause und nicht aus sonstigen Gründen abwesend, konnte es sein, dass sie schon bis spät abends im Trocadero arbeiten musste oder ebenfalls anderweitig unterwegs war. Wir trafen also nur an manchen Nachmittagen oder Abenden sowie an freien Wochenendtagen zusammen - und natürlich nachts.
Wir schliefen beide hüllenlos und stets eng umschlungen Körper an Körper. Mal hatte sie ein Bein zwischen den meinen, oder ich hatte meines zwischen ihren und schmiegte meinen Schenkel an ihre warme Muschi. wenn wir wach wurden, resultierte daraus manchmal eine nächtliche Penetration.

Tagsüber lief sie meistens so im Haus herum, wie sie meiner Ex gegenübergetreten war - barbusig und mit Unterhose.
Oft war sie dann am Telefonieren mit ihrem Bekanntenkreis oder hielt sich im Arbeitszimmer auf und beschäftigte sich mit ihrer Fachliteratur.
Wenn ich währenddessen nicht die Zeit damit verbrachte, uns vielleicht ein leckeres Mittagessen zuzubereiten, dann vertiefte ich mich in einen Roman, der aktuell von mir gelesen wurde und genoss es, mich im Haus ausnahmslos splitternackt zu bewegen, solange ich es nicht verlassen musste.
Oft waren wir aber auch in unserer gemeinsamen Zeit zusammen unterwegs, um shoppen zu gehen etc. oder fuhren zum Essen zu einem Restaurant.
Waren wir zu Hause und nicht mit anderen Dingen beschäftigt, dann f*ckten wir, und dieses Bedürfnis überkam uns dann sehr spontan und oft, z.B. zwischen den Tätigkeiten bei der Hausarbeit oder beim Kochen. Bei diesen Arbeiten wechselten wir uns gleichberechtigt ab.

Es waren wohl gut zwei Wochen vergangen, als meine Neugier mich doch veranlasste, Lucy nach dem Befinden von Johann Bettermann zu fragen.
"Ich wollte dir eigentlich die Einzelheiten ersparen, aber da du nun fragst, will ich ehrlich sein und nichts verheimlichen", sagte sie.
"Du kannst mir ruhig Details beschreiben, ich mag das", erwiderte ich.

"Okay, du erinnerst dich, dass er sich neulich nach der ersten Oberkörpermassage für seine Erregung entschuldigt hatte, weil es ihm doch peinlich war, wie ich dir erzählte."
"Ja, ich erinnere mich."

"So, und deswegen hatte ich mir vorgenommen, ihm beim nächsten Besuch ein wenig entgegenzukommen, weil ich wusste, wonach er sich sehnt.
Ich fragte ihn, wie es seinem Nacken gehe und ob er immer noch den Wunsch habe, von mir gestreichelt zu werden.
Als er das bejahte, sagte ich, dass er sich dafür am besten aufs Bett legt, den Oberkörper frei macht und die Hose auszieht und war gespannt, ob er diesmal eine Unterhose trägt. Er hatte eine an.
Ich fragte, ob er spezielle Wünsche habe, er bräuchte sich nicht zu schämen - damit wollte ich es ihm leicht machen und gleichzeitig erfahren, wie weit ich mich selbst ihm gegenüber öffnen kann."

"Ob ich bereit sei, mich auch bis auf meine Unterwäsche auszuziehen, fragte er dann auch ganz ermutigt.
Ich sagte ihm, dass ich keinen BH trüge, es aber kein Problem für mich sei, denn er habe ja auch nur noch seine Unterhose an.
Auch nur noch mit Höschen bekleidet, fing ich an, an ihm zu hantieren, ich streichelte und massierte seinen Körper, während er mich unentwegt betrachtete.
Er hat ein 90 cm breites Einzelbett und so konnte ich ihn behandeln, indem ich immer ums Bett herumging und die Seiten wechselte.
Es gefiel mir, ich sah, wie sein Schwanz in seinem weiten Schlüpfer anwuchs und wurde dabei auch feucht.
Ich müsste bei Johann jetzt eigentlich Nägel mit Köpfen machen, dachte ich und überlegte, aufs Bett zu steigen und mich breitbeinig über ihn zu begeben."

"Vom Massieren ging ich dann immer mehr zum reinen Streicheln über, was er sichtlich genoss.
Als ich dann neben seinem Bett in seiner Reichweite stand, streckte er seinen Arm nach mir aus und befummelte auch mich - ich hielt still, weil es mich anmachte.
Ob er mich mal nackt sehen möchte, fragte ich ihn, was er mit einem Kopfnicken beantwortete, und ich glaube, er konnte sein Glück gar nicht fassen.
Ich zog mir mein Höschen aus und was nun folgte, benötigte keine Worte zwischen uns, denn mir war klar, was er gern wollte, aber sich nicht traute, mich danach zu bitten."

"Hast du ihn gef*ckt?", fragte ich nun Lucy.

"Als er Anstalten machte, sich ebenfalls seine Unterhose im Liegen ausziehen zu wollen, half ich ihm dabei und zog sie über seine Beine", erzählte sie weiter.

"Ich war überrascht von der beachtlichen Steife seines Schwanzes und begab mich jetzt auch kurzerhand aufs Bett.
Naja, dann habe ich ihn mir eingeführt und dann ist er aber sehr schnell gekommen.
Ich bin dann wieder runter von ihm und bin ins Bad, um mich zu waschen.
Anschließend bin ich für ihn einkaufen gefahren."

"So, das war nach dem Freitag, als er dir das Angebot machte, dich für zusätzliche Streicheleinheiten höher bezahlen zu wollen - und wie hast du dich bei den weiteren Besuchen verhalten?", wollte ich von ihr wissen.

"Nun, Ich habe ihm gesagt, dass ich dafür keineswegs bezahlt werden wolle, ein einmaliger Ausrutscher von mir gewesen sei und ein Geschlechtsverkehr nicht wieder vorkäme, da ich einen Freund habe. Er könne sich ja in meiner Anwesenheit selbst befriedigen, mehr aber nicht. Doch seinen Nacken massieren würde ich weiterhin."

Was tatsächlich weiterhin zwischen Lucy und Johann lief, wollte ich gar nicht wissen und ich fragte sie auch nicht mehr.

Es vergingen mehrere Wochen und wir hatten Samstag und ein Wochenende, an dem Lucy mal nicht im Trocadero arbeiten musste.
Wir waren vormittags unterwegs, als ich mich entschloss, bei meinem Freund Gerald anzurufen, um zu erfahren, ob wir eben auf einen Sprung vorbeikommen könnten.
Es wäre nicht Gerald gewesen, wenn er nicht gesagt hätte: "Was heißt auf einen Sprung? Wenn es bei euch passt, kommt ihr natürlich heute Abend, dann holen wir nach, was uns neulich nicht gelungen ist, nämlich deine reizende Lucy kennenzulernen, von der du uns erzählt hattest. Dann machen wir uns schöne Stunden!"

Ich ließ Lucy bewusst im Unklaren über die lockere Art von Gerald und Ronda, bevor wir am Abend zu ihnen fuhren.
Lucy sollte den beiden unvoreingenommen begegnen, denn Ronda neigte dazu, immer sehr dem Alkohol zuzusprechen, und wenn sie angetrunken war, vollführte sie manchmal gern halbnackt ein Tänzchen vor den Gästen, auch vor weiblichen.
So konnte es vorkommen, dass sie dann auch mit Worten und Gesten ein, für nicht Gleichgesinnte, sexuell anzügliches Verhalten zeigte.
Gerald störte es nicht und ich empfand das immer als amüsant. Doch wie Lucy im Falle eines Falles reagieren würde, das wollte ich dann sehen, ohne sie vorgewarnt zu haben.
Außerdem sollte sie zunächst nichts davon wissen, dass Ronda nicht nur Männer mochte, sondern auch Frauen - und Lucy war eine begehrenswerte junge Frau.
Mit den beiden verband mich eine sehr enge Freundschaft, auf die ich keinesfalls verzichten wollte, deshalb hatte ich ein großes Interesse daran, wenn Lucy ihnen auch Sympathie entgegen brächte - wie der Abend auch immer verlaufen sollte.

Es dauerte etwas, bis Gerald nach unserem Läuten die Tür öffnete.
"Mike, altes Haus, schön, dass ihr da seid!", sagte er bestens gelaunt und streckte die Hand zuerst nach Lucy aus.
"Ich bin Lucy", sagte sie und wirkte dabei so schüchtern wie sie eigentlich gar nicht war.
"Ja, ich bin der Gerald, herzlich willkommen Lucy!", kam es von ihm.
"Denn kommt rein", meinte er und führte uns anschließend ins Wohnzimmer.
"Setzt euch doch, Ronda kommt auch gleich, sie war bei einer Freundin und ist erst kurz bevor ihr kamt nach Hause gekommen", ließ er uns wissen.

Ich stand auf und Lucy erhob sich ebenfalls, dann kamen wir hinter dem Tisch hervor, um Ronda zu begrüßen, die nach ein paar Minuten freudestrahlend ins Zimmer gekommen war und sich für ihr verspätetes Erscheinen entschuldigte.
"Du bist also die Lucy, von der Mike uns schon vorgeschwärmt hat? Ich bin Ronda - herzlich willkommen in unserem Freundeskreis!", sagte sie, als sie zunächst auf Lucy zugegangen war und sie so innig umarmte, als sei sie eine nahe Verwandte.
Dann wechselte sie zu mir und begrüßte mich, wie üblich zwischen uns, mit einem Kuss auf den Mund - wie jedes Mal ließ sie mich dabei ihre Zunge spüren.
Das war nicht ungewöhnlich, war es doch zwischen Ronda und mir schon einmal zum Geschlechtsverkehr gekommen, von dem Gerald durchaus Kenntnis hatte, weil es in seinem Beisein und auf seinen Wunsch hin geschah. Doch davon später vielleicht mehr.

Der Duft von Rondas dezentem Parfüm erfüllte sofort den Raum, und wieder trug sie ihr Mini-Hauskleid, das mal eben die Hälfte ihrer Oberschenkel bedeckte.
Nachdem wir uns wieder gesetzt hatten, zündete Ronda noch zwei Kerzen an, die auf dem Tisch standen - dabei schaute sie zu Lucy und lächelte.
Da ich nun wieder eine Frau im Haus hatte, bestand ich gleich anfangs darauf, den nächsten Abend zu viert wieder bei uns auszurichten. So war es in der Vergangenheit mit meiner Ex-Frau zur Gewohnheit geworden - und so sollte es wieder sein - immer im örtlichen Wechsel. Die kurzfristige und unerwartete Einladung durch Gerald hatte sich ja durch meinen spontanen Anruf am Nachmittag ergeben.

Nachdem wir alle mit unserem Wunschgetränk versorgt waren, konnte der Abend beginnen.
Das meiste über Lucys Person hatte ich schon bei meinem vorherigen Besuch verlauten lassen, und so gab es neben den allgemeinen Themen über dies und das nur am Rande noch Detail-Fragen im Laufe unserer Unterhaltung. Dabei war es auch für mich neu zu hören, dass Lucy beabsichtigte, ihr Jurastudium für eine Ausbildung zur Notarfachangestellten aufzugeben. Sie habe durch ihre Vorkenntnisse erhebliche Vorteile, wie z. B. eine wesentlich verkürzte Ausbildungszeit - so sagte sie.

Dass im Haus von Gerald und seiner Frau immer eine gewisse erotische Atmosphäre vorherrschte, war natürlich auf Rondas Verhalten zurückzuführen - und dies wurde von Gerald befürwortet und manchmal auch angeregt. Da schickte er seine Frau quasi nach vorn, wie früher in seinem Nachtclub. Und sie hatte Spaß daran.
Ich hatte den beiden bei meinem letzten Besuch schon verraten, dass Lucy sexuell sehr aktiv war und mir einiges abverlangte, was Gerald zu der Bemerkung verleitete, dass er sie in seiner Bar gut hätte gebrauchen können - ein sehr gut bezahlter Nebenjob für eine Studentin, wie er meinte. Diese Qualifikation sah er nun bestimmt auch wegen ihres Erscheinungsbildes abgerundet.

Da Gerald die Einladung spontan ausgesprochen hatte, war es für Ronda aus terminlichen Gründen nicht mehr möglich gewesen, so wie sie es sonst gern tat, etwas Warmes für uns zuzubereiten, das hatte er uns vorab signalisiert und so hatten wir uns schon zu Hause eine kleine Grundlage verschafft, um dem zu erwartenden Konsum der geistigen Getränke besser standzuhalten. Ein Übriges tat das reichlich aufgedeckte Knabberzeug und Konfekt auf ihrem Tisch.
Wir hatten uns allesamt für Wein entschieden - nur Ronda hatte wie üblich ihren höherprozentigen speziellen Drink, den sie sich stets in einem Weinglas anrührte und aus der Küche an den Tisch holte.

Irgendwann unterhielten wir uns über Freizügigkeit, Nacktheit in den eigenen vier Wänden und die Vorliebe für FKK, die auch auf Gerald und Ronda zutraf.
Die Themen bekamen immer mehr Bezug zur Sexualität und so war es programmiert, dass dann im Laufe des Abends Ronda auch das übliche ungehemmte Verhalten zeigte.
Als sie sich wieder einmal schon reichlich angeschickert einen weiteren Drink aus der Küche holte, kam sie mit offenerem Dekolleté wieder zurück ins Wohnzimmer, und es war nicht zu übersehen gewesen, dass Lucy den ganzen Abend schon in ihrem Fokus stand.
"Lucy, Mike hat uns das letzte Mal erzählt, wie gut du in unsere Runde passen würdest", begann sie leicht lallend, "denn ihr beide habt genau so oft Sex zusammen wie Gerald und ich - das ist doch schön" setzte sie mit schwerer Zunge nach.

Ich ahnte, was noch folgen sollte und hätte ihr am liebsten den Mund zugehalten, aber dann schaute ich zu Lucy und sah, wie sie mit erwartungsvoller, lächelnder, aber nicht abwehrender Miene dasaß.
"Darf ich dir mal eine sehr direkte Frage stellen?", fragte Ronda sie mit einer plötzlichen Klarheit in der Stimme, als hätte sie wieder zu mehr Nüchternheit zurückgefunden.
"Ja bitte!", kam es mit einem Lacher zwischen den Worten von Lucy, deren anfängliche Schüchternheit inzwischen auch vom Rotwein verdrängt worden war.
Um ihrer Frage wohl einen Anstrich von freundschaftlicher Vertrautheit zu verleihen, stand Ronda auf, setzte sich zunächst dicht neben Lucy und legte den Arm um ihre Schulter. Der Körperkontakt, der dabei entstand, war gewiss beabsichtigt.

"Hast du schon mal bei einem Vierer mitgef*ckt?", fragte sie das, was ich Lucy, aus Angst, sie zu verlieren, niemals gefragt hätte.
Ich erkannte sofort, dass Ronda mit ihrer direkten unverblümten Art versuchte, wieder alte Gewohnheiten aufleben zu lassen, die seit der Scheidung von meiner Frau Susanne abhanden gekommen waren.
So kam es in der Vergangenheit vor, dass wir bei unseren Zusammenkünften zu viert gelegentlich durchaus Lust verspürten, Sex miteinander zu haben. Da war meine Ex auch keine Spielverderberin.
Lucy war zwar sehr sexorientiert, sie aber für einen Vierer als Ersatz für meine Ehemalige ins Boot zu holen, wäre mir nicht in den Sinn gekommen, doch ihre Attraktivität war für Ronda natürlich verlockend.

Ich kannte meine Lucy zu diesem Zeitpunkt offenbar immer noch nicht richtig, denn ihre Reaktion auf Rondas Frage verblüffte mich.
"Nein, bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, kann ich mir aber geil vorstellen", gab sie Ronda zu verstehen, legte ihre Hand dabei auf meinen Oberschenkel und schaute mich an, weil sie noch nicht wusste, dass Ronda, Gerald und ich in der Hinsicht längst eine verschworene Gemeinschaft waren.

Lucy jetzt aufzuklären, erübrigte sich für mich, da Ronda mir zuvor kam.
"Ja, das ist auch sehr geil, und du würdest unseren Dreier wieder zum Vierer machen, weil Susanne, also Mikes Ex, seit der Scheidung auch uns den Rücken sozusagen zugekehrt hat, verstehst du?", klärte sie Lucy auf.
"Hast du schon mal mit einer Frau Sex gehabt?", wollte Ronda nun wissen.
Ich schaute zu Gerald, der mir mit zustimmendem Kopfnicken und einem Schwenk mit dem Arm ohne Worte deutete: "Lass Ronda mal machen."

"Nein!", gestand Lucy.
"Nein?", kam es fragend von Ronda, als würde sie sich drüber wundern und fuhr dabei langsam über Lucys Oberschenkel.


Fortsetzung folgt

Veröffentlicht von sexus am 10.09.2026

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