Erotische Geschichten

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Ein unmoralisches Angebot

4,5 von 5 Sternen
Wie realistisch ist so etwas? Sie diskutierten über den Sinnesgehalt, die Realität des Filmes und ob jeder in gewissen Situation käuflich wäre.
Herausfordernd stellte Sie ihm die Frage ob er käuflich wäre und schaute ihm dabei süffisant in die Augen. Er bekam Lust sie ein bisschen zu provozieren. Gereizt hatte ihn das schon länger. Doch, er wäre käuflich. Es käme nur auf den Preis an. Er zwinkerte ihr frech zu. Sie nahm seine Steilvorlage an. Die Unterhaltung bekam einen knisternden Unterton. Sie hatten schön häufiger ein bisschen Zweideutigkeit in ihren Gesprächen gepflegt. Beide machten das immer bis zu einem gewissen Punkt mit, aber wenn es dann zu intim wurde, waren beide dem stets ausgewichen. Der Frage, was er denn für Geld alles tun würde wich er diplomatisch aus, indem er einfach wiederholte, dass er unter bestimmten Umständen käuflich wäre und es sich dabei als Gegenleistung nicht um Geld handeln müsse. Wenn es sich lohnen würde, wäre er einem unmoralischen Angebot nicht abgeneigt.
Beide grinste sich vielsagend an, beendeten die Richtung des Gespräches, weil es wieder diesen einen bisher nicht überschrittenen Punkt erreichte, wo das Spiel mit dem Feuer hätte außer Kontrolle geraten können.
Zwei Wochen später tranken sie gemeinsam Kaffee. Nach einer Weile sah sie ihn vielsagend an und sprach von einem Angebot was sie ihm machen wolle. Er stutzte kurz, dann fiel ihm das Gespräch mit dem unmoralischen Angebot wieder ein. Sollte sie das gemeint haben? Bevor er seine Gedanken fortführen konnte, fragte sie ihn was er denn kosten würde, da er ja wohl für ein unmoralisches Angebot käuflich sei. Einerseits verdutzt über diese Offerte, andererseits seit langem davon träumend spielte er mit. Es reizte ihn. Es reizte sie. Beide waren verheiratet, liebten ihre Partner und hatten daher, auch weil sie gute Freunde waren bzw. genau deswegen einen gewissen Punkt nie überschritten. Dieser Scheideweg war jetzt erreicht. Um sich eine Hintertür aufzuhalten sprachen sie im Konjunktiv. Er schmunzelte sie an und meinte, dass er schon wissen müsse welches Angebot sie meine. Sie solle doch bitte deutlicher werden. Der Preis wäre ganz unterschiedlich. Wenn ihm das Angebot gefallen würde, wäre er umsonst zu haben. Bei Nichtgefallen würde er es ohnehin ausschlagen, da er dann unbezahlbar wäre. Nach kurzem Zögern, das Blitzen in ihren Augen war nicht zu übersehen, schlug sie ihm ein unmoralisches Angebot vor. Er könne doch einmal vorbeikommen wenn sie alleine sei. Sie würde ihm schon etwas bieten. Sein Blut rauschte durch seinen Körper und benebelte ihn. Sollte seine Phantasie Wirklichkeit werden. Er präzisierte und fragte mit zittriger Stimme nach, ob sie damit meine, wenn sie länger alleine wäre und er ein bisschen mehr Zeit als sonst habe, da man sich ja schon häufiger mal zusammen zu Hause getroffen habe. Genau das meine sie damit. Die Spannung beider war fühlbar.
Ein paar Tage später klingte das Telefon. Sie war an der Strippe. Sofort machte sich ein Kribbeln bemerkbar. Sie teilte ihm mit leiser Stimme mit, dass sie in den nächsten Tagen alleine sei und fragte, ob er immer noch an dem Angebot interessiert sei oder kalte Füße bekommen habe. Freudig erregt entgegnete er ihr, dass das Angebot noch stehe und man über den Preis nachher reden könne. Alleine der Klang ihrer Stimme hat seine Nervenenden vor Lust vibrieren lassen.
Er hatte den ganzen Nachmittag Zeit, schwang sich in sein Auto und fuhr zu ihr hin. Am Haus angelangt öffnete sich bereits die Tür bevor er die Klingel betätigen konnte. Sie lehnte am Türrahmen.
Er pfiff leise durch die Zähne. Er hatte sie noch nie in einem Kleid gesehen. Enganliegend, nicht zu sexy aber chic. Das Kleid betonte ihre Figur ausgesprochen. Die Farbe Grün passte zu ihrer wallenden Mähne. „Was für ein Rasseweib“, dachte er.
„Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich auch in Schale geworfen“, eröffnete er das Gespräch an der Tür. Seine Blicke wanderten bewundernd über ihren Body. „Was Du trägst gefällt mir. Du weißt doch das ich an Dir das rosa Hemd und diese Jeans mag!“, konterte sie keck. Wie immer umarmten sie sich zur Begrüßung. Diesmal erzeugt die Berührung bei Beiden eine irre Spannung, die kurz vor der Explosion stand. Sie schnupperte an seinem Hals und sog tief die Luft ein. „Mmh, Du weißt das mich dieses Parfüm anmacht!“ „Ich weiß und heute ist ja ein besonderer Anlass zum Anmachen.“ Es schien beiden schwer zu fallen, sich von einander zu lösen. Wie die gegenüberliegenden Pole eines starken Magneten verhielten sich ihre Körper.
Sie ging voraus ins Wohnzimmer. Ihr wiegender Schritt, die sich dabei rhythmisch bewegenden Pobacken zogen seinen Blick magisch an. Er fragte sich, ob sie einen Slip trug. Zumindest waren keine Konturen unter dem Kleid sichtbar. Diese Frage hatte er sich in der Vergangenheit häufiger gestellt und nie eine Antwort darauf erhalten. Sie reichte ihm ein Glas Sekt. Sie prosteten sich zu und leerten es in einem Zug. Die Nervosität war beiden äußerlich zwar nicht anzusehen, aber im Inneren brodelte es. Verständlich, es war ja auch für beide keine alltägliche Situation. Das zweite Glas war schnell gefüllt. Wieder prosteten sie sich zu. Ihre Blicke versanken ineinander und tauchten in die unendlichen Tiefen ein. Sie hatten beide das Gefühl darin ertrinken zu müssen; zu wollen, sich mit dem Strudel in die Tiefe reißen zu lassen, um diesen Moment, diesen womöglich einzigen Moment der Lust für sie Beide einzufrieren, ja unendlich werden zu lassen.
Sie durchbrach diesen Zauber zuerst, stellt ihr Glas ab und ging auf ihn zu. Er tat es ihr gleich und empfing sie in seinen Armen. Sie versanken in einen nicht enden wollenden Kuss, erst zögerlich, dann fordernder bis hin zum gierigen schlängeln der Zungen mit einander. Schwer atmend lösten sie sich von einander, um nach einer kurzen Pause, die nicht länger als ein Atemzug anhielt, wieder in diesen süß schmeckenden Kampf ohne Gewinner hineinzuschlängeln. Seine Hände gingen auf Wanderschaft, legten sich auf ihre Pobacken und griffen wollüstig hinein. Er spürte ihre Hände ebenfalls auf seinem Po. Es hatte ihn sicht- und fühlbar erregt. Sie musste seine Erektion durch die Jeans spüren. Sie rieben sich wiegend an einander. Er spürte ihre harten Nippel auf seiner Brust. „Wie lange sehne ich mich schon danach, Dich so zu spüren“, keuchte er ihr ins Ohr. „Dann sind wir schon zwei“, flüsterte sie zurück. Es kommt beiden wie in Zeitlupe vor. Kleidungsstück für Kleidungsstück folgt der Schwerkraft und fällt zu Boden. Sie wissen nicht wie und wann, aber sie landen beide nackt auf dem Sofa und machen mit der Erkundung des jeweils anderen Körpers weiter. Jeder Quadratzentimeter Haut wird von ihr und ihm erforscht. Gegenseitig treiben sie sich in die Höhe. Bevor sie jedoch von der Wolke der Lust hinweg gerissen werden, nehmen sie sich zurück, um dann das Spiel von vorne zu beginnen. Die Gier Beider wächst so ins unermessliche und verursacht fast körperliche Schmerzen. Ihre harten Nippel, der nasse Schoss, sein harter steil abstehender Phallus, der Schweiß auf der Haut, der schnelle Atem, das Stöhnen und Keuchen zeigt bei Beiden eine rasend nach oben schnellende Erregungskurve. Als sie glauben, es nicht mehr aushalten zu können, wälzt sie sich auf ihn; übernimmt die Führung. Wie von selbst taucht der Phallus in ihre nasse Liebesgrotte ein. Seufzend nimmt sie jeden Zentimeter in sich auf, bis ihre Körper ineinander verschmelzen und Eins werden. Die seit Wochen, eher Monaten aufgestaute Lust auf einander erklettert rasend ungeahnte Höhen des Rausches und endet in einem eruptiven Vulkanausbruch, der Beide im Strudel der lustvollen Dämmerung ohnmächtig versinken lässt. Schweißgebadet finden sie sich in der Realität wieder. Schweigend spüren und genießen sie die Nacktheit des anderen. „Ich bin froh das unmoralische Angebot angenommen zu haben“, flüstert er ihr ins Ohr. „Wir haben noch immer nicht über den Preis gesprochen?“, raunt sie zurück. „Wie ich bereits sagte, bei Gefallen bin ich Umsonst zu haben. Das von eben ist nicht zu bezahlen und wir könnten bei Gefallen das Angebot nochmals erneuern!“ „Vielleicht, wer weiß das schon!“
  • Geschrieben von Marioot
  • Veröffentlicht am 19.11.2010
  • Gelesen: 23666 mal

Kommentare

  • Dagmar20.11.2010 09:31

    Profilbild von Dagmar

    Hui, das ist eine heiße Geschichte. Macht richtig Spaß diese zu lesen. Bei solchen Angeboten würde ich auch nicht nein sagen, wäre ja blöd nicht wahr. Das ist was uns gefällt (meinem Schatz u. mir), eine aufgestaute Sehnsucht auszuleben, was nur mit Sex und nichts mit Liebe zu tun hat.
    Das Lesen hat meine innere Spannung so angeheizt, das ich jetzt sofort zu meinen Schatz muß, sonst zerplatze ich.
    Küßchen Dagmar

  • Mone28.02.2012 12:48

    Hallo Mario,
    diese Geschichte raubt mir den Atem, beschreibt sie doch ...
    (meine negativen Schwingungen) so ist das Leben und zwar genauso.
    LG Mone
    PS : ich finde es sehr schön mit dir zu kommuniezieren

  • Marioot28.02.2012 12:56

    Mone,

    vielen Dank für Deine Blumen.
    Manchmal ist das Leben so und es bleibt ein Traum;-))
    PS: Gleichfalls;-)) ....

  • Sensei27.10.2014 16:15

    So stelle ich es mir in etwa vor als meine Frau mich betrogen hat. Was sich daraus entwickeln kann das macht das Leben miteinander aus. Immer wenn sich eine Tür schließt öffnet sich woanders eine neue. So bleibt das Leben spannend.

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