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Die neue Schlossherrin

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"Ab heute wird sich hier alles ändern! Wer kündigen möchte, darf dies sofort tun. Von allen, die bleiben erwarte ich äußerste Gewissenhaftigkeit!"
Die Worte klangen viel strenger, als es das weiche Gesicht der Frau erwarten ließ.
Claudia, Alina und Sophie sahen sich an. Sie standen nebeneinander aufgereiht wie Perlen einer Kette. Im gleißenden Sonnenlicht, das durch die Fenster des Schlosses hereinglänzte wirkte ihre sorgfältig Dienstkleidung besonders adrett und korrekt. Ihre ihre sorgfältig zurechtgemachten Kurzhaar- und Steckfrisuren verstärkten den Eindruck unschuldiger Schönheit und demütigen Fleißes .
"Euer Dienstherr war ein alter Mann. Ein Greis."
Es klopfte. Die Frau im modernen eleganten Kostüm unterbrach ihre Ansprache. Ein junger, gut ausehender Diener trat ein, übberreichte der neuen Schlossherrin wortlos einen Brief und verließ den Raum mit stolzem Schritt. Die Blicke der neuen Schlosseigentümerin glitten kurz, aber intensiv am geschmeidigen jungen Körper des Briefzustellers hinab. Dann wendete sie sich wieder ihren drei hübschen weiblichen Jungangestellten zu:
"Immerhin hatte dieser alte Mann einen guten optischen Geschmack bei der Auswahl seiner Bediensteten ... auch wenn er davon wohl nicht mehr allzuviel sehen konnte mit seinen schwachen Augen."
Es war offensichtlich, dass die neue Eigentümerin des Hauses mit ihrer Bemerkung mehr auf den groß gewachsenen Überbringer der Post anspielte, als auf die überaus hübschen weiblichen Bediensteten, die vor ihr standen - obwohl auch dies treffend gewesen wäre.
Während Sophie etwas verlegen auf den Boden blickte, konnten sich Alina und Claudia ein stilles Grinsen nicht verkneifen, das sie sich aus den Augenwinkeln heraus gegenseitig zuwarfen. Auch ihnen war nicht verborgen geblieben, dass es hier im Schloss ein großes Angebot an bestens aussehender junger Dienerschaft gab. Und sie waren sich durchaus der Tatsache bewußt, dass die alte Personalchefin des alten Fürsten bei der Auswahl der Nachwuchskräfte für den Servicebereich mehr auf optische Reize geachtet hatte, als auf Zeugnisnoten oder Ausbildungsnachweise. Und nun zeigte die strenge neue Besitzerin des Schlosses durch ihre QWorte und Gesten, dass sie den hübschen Vertretern des männlichen Geschlechts durchaus einiges abgewinnen konnte.
"Hat er euch gefallen?" fragte die Dame, die erst vor wenigen Stunden angereist war und nun begann ihr neues Reich untertan zu machen.
Die drei Mädchen schwiegen betroffen. Wie sollte man denn auch auf so eine Frage antworten? natürlich wäre nahe gelegen zu fragen: "Und Ihnen selbst? Schein ja ganz Ihr Geschmack zu sein ...". Aber so etwas bemerkt man nicht gegenüber einer Chefin - noch dazu einer neuen, die man ganz und gar noch nicht einzuschätzen vermag.
Aber die Schlossherrin schritt auf Sophie zu und blickte sie mit stechenden Augen an: "Ich will eine Antwort, wenn ich eine Frage stelle!"
"Naja ... es gibt noch Hübschere ...gnädige Frau ..." Sophie grinste leicht schelmisch und dachte sich nicht viel dabei.
"Da könntest Du natürlich Recht haben! Du wirst mir bis morgen früh eine Liste aller Bediensteten vorlegen, die Dir hier am Schloß am besten gefallen!"
Sophie schluckte: "Wie bitte?" Sie sah in die stahlblauen entschlossene Augen ihrer neuenn Vorgesetzten.
"Ich will wissen, auf wen Du hier stehst. Wen Du gern mal im Bett hättest. Klar genug ausgedrückt?"
Sophie verschlug es beinahe duie Sprache. Claudia und Alina sahen sie mit großen Augen von der Seite an.
"Äh, mit wem ich ins Bett ... will ... aber äh ... wozu wollen Sie das wissen?" Sophies glatte Mädchenstirne kräuselte sich. Sie erschrak, als sie die Finger ihrer neuen Vorgesetzten auf der Knopfleiste ihrer Bluse spürte.
"Weil es mir Spaß macht. Wie gesagt, Du kannst stattdessen auch gerne kündigen. dann verlässt Du jetzt den Raum. Und wer mitgehen mag, kann mitgehen!"
Die blonde Frau, die noch nicht älter als Mitte dreißig wirkte, drehte sich um und zeigte den Mädchen die kalte Schulter. Die Sekunden vergingen. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Aber weder Sophie noch Claudia oder Alina hätten sich getraut, einen Ton von sich zu geben. Alina und Claudia bobachteten genau, wie Sophie reagierte. Würde sie gehen? Aber Sophie blieb stehen - wenn auch sichtlich aufgewühlt und nervös. Eine Minute verging. Zwei Minuten vergingen.
Endlich drehte sich die Schlossherrin um: "Ihr seid ja noch alle da! Das freut mich. Also, was Sophie gilt, gilt auch für Euch beiden, Claudia und Alina. Wenn Ihr morgen zum Dienst kommt, bringt Ihr mir eine Liste aller Jungs, die du hier so richtig ... sagen wir mal ... anregend ... findet. Haben wir uns verstanden?"
Eine neuerliche kurze, aber sehr lang wirkende Pause folgte. Auch Claudia und Alina wußten nicht so recht, wie sie sich verhalten sollten. Aber noch ehe sie weiter nachdenken konnten, legte die neue Patriarchin nach: "Ich will auf der Liste nur Namen von Jungs lesen, mit denen Ihr Euch mehr vorstellen könntet als nur ein gemeinsames Abendessen an einer langen Tafel im Kerzenlicht! Ich will wissen, wer in euren kleinen geheimen Fantasien eine Rolle spielen könnte ... mit wem Ihr Euch im Fackelschein des Burggemäuers in einem seidenverhüllten Himmelbett in abgeschiedenen Gemächern vorstellen könntet, Euch mit Haut und Haar wild und hemmungslos hinzugeben. Habe ich mich klar genug ausgedrückt?"
Sophie nickte teils verwirrt und teils gedankenversunken in sich hinein. Claudia sah abwechslend ihre gute Freundin Sophie und die Frau an, deren blaue Augen nun trimphierend und neugierig zugleich blitzten. Es war der blonen Frau mit dem hellblauen Kostüm anzusehen, dass sie es genoss, mit den gefühlen der Mädchen zu spielen. Fast schien sie damit zu rechnen, dass wenigstens eine von ihnen den Raum verlassen würde. Nichts dergleichen geschah. Alina schien sogar leicht erheitert. Sie kratzte sich hinter dem Ohr und schien sich bereits Gedanken zu machen, wer auf einer solchen Liste auftauchen könnte. jedenfalls war ihr eine Vorgesetzte, die solche Listen verlangte lieber als ewige Putz- und Aufräumarbeiten.
"Habe ich mich klar genug ausgedrückt?" wiederholte die neue Schlossherrin.
"Ja!" flüsterte Sophie.
"Ja schon ..." assistierte Claudia etwas lauter, während Alina regelrecht gut gelaunt schien: "Ja, cool, sowas hab ich echt noch nie gemacht." Erst als sie merkte, dass Sophie und Claudia nicht so euphorisch reagierten, schraubte Alina ihr Temperament etwas zurück. Aber die Schlossherrin kam auf sie zu und tätschlete lobend ihre Schulter: "So mag ich das! Lust aufs Leben! Super, Alina! Deine Kolleginnen werden sich ganz bestimmt ein Beispiel an Dir nehmen!"
Ein eigenartig verruchter Blick streifte Claudia, als die elegante Dame an ihr vorbei ging. Sophie konnte diesen Blick nicht sehen, aber Alina schien es fast wie ein verschwörerischer Blick unter guten Freundinnen. Und tatsächlich sah Alina, dass Claudia für einen Skundenbruchteil zurückschmunzelte. Als Claudia bemerkte, dass Alina sie beobachtete, fror ihr Gesicht aber wieder zu einer verunsicherten Fassade ein. Alina kräuselte die Stirn. Sophie bemerkte nichts von alledem.
Die frisch gebackene Herrin des Hauses setzte noch einmal zu einem kurzen Monolog an:
"Wie ich schon sagte:: Ab heute wird sich hier alles ändern. Ich will eure Attraktivität nicht länger nur für Bettenmachen und Kartoffelschälen verschleudern. Beim Schälen fällt mir da etwas viel besseres ein. Und bei den Betten auch. Ihr bringt mir morgen früh die Liste oder Ihr sucht Euch einen neuen Arbeitsplatz, verstanden? Ich will hier keine wiedersehen, die sich nicht mein neues Schlosskonzept einfügen will. Aber wer gehorscht, bekommt die Juns seiner Träume direkt auf dem roten teppich serviert. Klar?!"
Sophie nickte gehorsam und schien sich intensive Gedanken darüber zu machen, für welche der beiden Alternativen sie sich wohl entscheiden würde.
"Alina spielte kurz mit ihren Lippen und meldete sich dann kleinlaut zu Wort: "Äh, darf ich fragen, was ich mit den Jungs auf dieser Liste machen soll?" Ihr Lächeln verwandelte sich fast in ein Grinsen.
"Natürlich darfst Du fragen!" Dies schien nicht zu bedeuten, dass auch eine Antwort auf die Frage gewährt wurde.
Genussvoll wanderten die Blicke der Partriarchin über Alinas halb verunsichertes, halb von offensichtlich nicht ganz kreuzbraven Gedanken gezeichnetes Gesicht und glitt dann an ihrem schönen, leicht kurvigen schlanken Körper hinunter. Nicht nur Claudia und Sophie kam es so vor, als würde Alina von den Blicken der Schlossherrin geradezu ausgezogen. Und dann kam noch eine Bemerkung, die diese Vermutungen deutlich unterstrich: "Du bist ja wirklich ein sehr scharfes Sahneschnittchen. Da wäre man doch gerne ein Mann ..."
Zu Claudias und Sophies Erstaunen fühlte sich Alina regelrecht geschmeichelt von dieser anzüglichen bemerkung.
"Ihr könnt jetzt gehen! Nein, Du nicht, Claudia! Du bleibst noch hier!"
Alina sah ihre Kollegin mit einem leicht verdächtigenden Blick an und wendete sich dann gemeinsam mit Sophie der Türe zu. Als beide die Türe hinter sich geschlossen hatten, setzte sich die neue Eigentümerin des Hauses in einen breiten, goldenen Sessel mit rotem Polster.
"Na, wie war ich?"
"Hey, Patti, genial. Wie machst Du das? das wirkt total echt! ... Frau Schlossherrin!" sagte Claudia und ihre Gesichtszüge entspannten sich zu einem überaus breiten Grinsen.
"Die zwei sind aber auch echt zuckersüß!" erwiderte die Frau im Sessel. "Wir werden hier noch jede Menge Spaß haben, stimmt's?"
Es klopfte.
"Herein!"
Die Türe wurde geöffnet. Ein schlanker, straff gewachsener junger Mann mit leicht gewelltem dunkelblonem Haar und sehr schönen blauen Augen trat ein: "Hallo Ihr Beiden! Wir wären dann drüben im Ballsaal soweit"
"Hi Alex! Super Timing! Wir sind schon unterwegs!" antwortete Claudia und gab dem Neuankömmling einen kurzen Begrüßungskuss auf beide Wangen.
"Geile Location hier!" antwortete der smarte junge Kerl.
"Ja, ich hoffe, Gunni und Sven haben das mit der Baronin gut im Griff."
"Hab grad ne SMS bekommen. Läuft super. Reifenpanne. Flieger verpasst. Der nächste geht erst nächte Woche. Alles wie geplant."
"Schön, dann ab in en Ballsaal. Unser Event kann beginnen. Mmmmh, ich bin schon richtig scharf ..."
Patti nahm Claudia in den Arm. Alex ging hinter den beiden Hübschen her und blickte mit Vorfreude auf ihre knackigen Pos.

Fortsetzung folgt.














  • Geschrieben von Echt_nett
  • Veröffentlicht am 17.11.2014
  • Gelesen: 8430 mal

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