Er war ein eingefleischter Junggeselle, und er war nicht an einer festen Beziehung mit dem anderen Geschlecht interessiert, mein jüngerer Kollege Björn.
Er war damals 42 Jahre alt, hatte sich ein kleines Häuschen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert gekauft, es sich mit einigem Aufwand wieder hergerichtet und beabsichtigte nicht, dort ein weibliches Wesen einziehen zu lassen, das ihm seine eingerichtete Ordnung wieder verändern würde.
Ich war überzeugt, dass er zu einer Beziehung mit gegenseitiger Rücksichtnahme auch nicht mehr fähig war.
Aber ihm das Interesse am Sex mit einer Frau abzusprechen, wäre grundfalsch, denn ihn umtrieb ständig der Gedanke, eine Frau für Zusammenkünfte zwecks derartiger Handlungen zu finden.
Ich saß mit ihm in einem Büro und erlebte fast tagtäglich, wie er während der Pausen auf seinem privaten Laptop durch alle möglichen einschlägigen Plattformen surfte, um mit Erfolg fündig zu werden.
Eine Frau, die für ihre Dienste weder bezahlt werden wollte, sich nicht mit ihm verloben und schon gar nicht bei ihm einziehen wollte - so etwas suchte er.
Ich bin Enno, damals 56 Jahre alt und geschieden.
Auch ich interessierte mich für Begegnungen mit Frauen ohne auf Zufallsbekanntschaften warten zu müssen, nutzte aber für diesen Zweck nicht das Internet, sondern bevorzugte aus 'taktischen Gründen' kleine Anzeigen in der Lokalpresse.
Bewusst und mehr versuchsweise ließ ich die Katze aus dem Sack, indem ich kurz und knapp schrieb:
"Suche weibliche Bekanntschaft für gelegentliche erotische Treffen."
Mir war dabei klar, dass der Misserfolg auf der Hand lag - und so blieben dann auch die Zuschriften aus, obwohl ich es regelmäßig für kleines Geld inserierte.
"Die Frau, die du suchst, wirst du nicht finden, Björn!", sagte ich ihm eines Tages, als er mir von einer Bekanntschaft erzählte, für die er nach vielen E-Mails 100 Kilometer gefahren war, um dann von ihr gleich der Familie vorgestellt zu werden, die ihn schon als den künftigen Schwiegersohn betrachteten - woraufhin er kalte Füße bekam und die Sache beendete.
"Warum nicht?", fragte er mit erboster Stimme und doch noch voller Zuversicht.
"Weil es eine solche Frau nicht gibt - sie wollen mehr als nur Sex!", belehrte ich ihn.
Umso mehr war ich überrascht, als ich irgendwann doch noch eine Zuschrift auf mein eindeutiges Inserat bekam.
Es waren nur zwei Zeilen und die Angabe einer Handy-Nummer.
Eine SMS wäre mir zu unpersönlich gewesen und so rief ich noch am Abend dort an. Es meldete sich eine rauchige Stimme, die keinesfalls einer jungen Frau gehören konnte, so glaubte ich.
Es sollte ein Treffen stattfinden und nicht etwa an einem neutralen Ort, sondern bei ihr zu Hause, wie sie vorschlug, und ich war erstaunt über ihre Bereitwilligkeit, mir ihre Hausadresse durchzugeben.
Sie verriet mir ihren Namen und ihr Alter und ich erfuhr, dass wir gleichaltrig waren.
ERSTER DONNERSTAG:
Drei Tage später machte ich mich am späten Nachmittag auf den Weg zu Anne und war gespannt auf diese rauchige Stimme. Es war ein Donnerstag, und dieser Wochentag sollte für mich noch Bedeutung bekommen.
Ich musste in eine 20 Kilometer entfernte Kleinstadt fahren und dachte dabei über ihre Vertrauensseligkeit nach, mich direkt zu sich nach Hause einzuladen. Ich war ihr doch noch völlig fremd.
Ich parkte direkt vor dem Mehrfamilienhaus und stieg in die zweite Etage.
Als sie mir lächelnd die Tür öffnete, schien sie mir auf den ersten Blick älter zu sein als ich.
Sie bat mich herein, und ich übergab ihr mein Mitbringsel, ein kleines Blumensträußchen, welches sie dankend und sichtlich erfreut entgegennahm.
Als sie mich ins Wohnzimmer führte sah ich eine Frau, die nicht etwa aufreizend gekleidet war, sondern eher konservativ und hausbacken. Sie bat mich am Tisch, der von zwei sogenannten 2-Sitzer-Sofas und einem einzelnen Sessel umstellt war, Platz zu nehmen, wo sie zwei Tassen gedeckt hatte und entfernte sich wieder, um den Kaffee zu holen.
Ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und Beschnuppern sollte es sein, so hatten wir es am Telefon vereinbart.
Es war wohl eine Minute vergangen, als sie zurück kam, etwas Gebäck auf den Tisch stellte, den Kaffee einschenkte und sich setzte.
"Hast du gut hergefunden?", fragte sie - wohl nur, um etwas zu sagen, denn sie wirkte auf mich unsicher und nervös. Ich bekam dadurch unweigerlich ein Gefühl der psychischen Überlegenheit.
Ihr unspektakuläres Erscheinungsbild einer älteren Frau gepaart mit der zurückhaltenden Art ließen bei mir plötzlich besondere Gedanken aufkommen.
Ich stellte mir interessante und reizvolle Spiele zur sexuellen Befriedigung mit ihr vor, bei denen ich die Oberhand haben würde - völlig unaufgeregt mit der Gelassenheit der Älteren.
"Ich hatte dir ja am Telefon erzählt, dass ich geschieden bin, und die Anzeige ließ erkennen, was ich suche - wie sieht's denn bei dir aus, was möchtest du?", begann ich nun das Gespräch.
Offensichtlich erleichtert darüber, dass ich den Anfang machte, erzählte sie dann, dass sie auch geschieden sei und auch weiterhin allein leben wolle, aber eben nicht unbedingt wie eine Nonne.
Von ihren verheirateten Freundinnen, mit denen sie sich regelmäßig träfe, wisse sie, dass die mit ihren Ehemännern ständig Sex haben würden und sei schon von denen gefragt worden, ob sie sich nicht auch wieder einen Sexpartner anschaffen wolle. So sei sie dann auf die Idee gekommen, auf meine Anzeige zu antworten, weil sie keine feste Beziehung mehr eingehen wolle.
Es solle dann auf keinen Fall ein junger Mann sein, sondern er müsse etwa gleichaltrig sein.
Ich sagte ihr, dass ich verwundert war über ihr entgegengebrachtes Vertrauen, als sie mir ihre Adresse mit vollem Namen nannte. Sie erwiderte, dass es ihr reiche, wenn sie meinen Vornamen kenne und nicht zu mir nach Hause kommen würde, sondern es gern sähe, wenn ich dort hin käme zu ihr.
"Ich möchte auch keine feste Beziehung", nahm ich den Faden wieder auf und erzählte ihr dann von meinem Kollegen und dass ich dem erklärt hätte, dass es keine Frauen wie sie geben würde, doch nun würde ich eines anderen belehrt, was ich gut fände.
Sie lächelte und ich merkte, dass ihre Nervosität nachließ, dann fragte sie, ob ich einen Kognak zum Kaffee möchte.
"Gern!", sagte ich, obwohl ich nicht wusste, wohin die Reise an dem Abend gehen würde.
Sie begab sich daraufhin zu einem kleinen 'Sekretär', der in der Ecke des Zimmers stand und kam mit einer Flasche Hennessy und zwei Schwenkern zurück.
"Danke dir, Anne", sagte ich, als sie mir einschenkte und setzte nach: "Anne, ist das die Kurzform von Annegret?"
"Nein, von Annelore", entgegnete sie, und ich dachte, dass der Name nun gar nicht zu ihrem Alter passte.
So richtig hat sie mir noch nicht geschildert, was sie sexuell bevorzugt, dachte ich und wollte abwarten, ob sie sich ohne Anstoß dazu entschließt.
Ich nippte an meinem Kognak und blickte dabei zum Fenster des Wohnzimmers. Ich erkannte die Tür, die seitlich im Fensterrahmen mit eingefasst war.
"Oh, du hast einen Balkon?", fragte ich, ohne zu ahnen, was ich mit der Frage auslöste.
"Ja, möchtest du ihn mal sehen?, komm", meinte sie und erhob sich.
Es war ein kleiner niedlicher Balkon mit vielen Pflanzen. Ich blickte hinunter auf die Straße und sah meinen Wagen.
Wir gingen wieder hinein, und als sie die Balkontür schloss, bot sie an, mir die Wohnung zu zeigen.
Wir kamen in ihr relativ kleines Schlafzimmer, wo ein Einzelbett stand, das deutlich ihre Ehelosigkeit bzw. ihr Single-Dasein signalisierte.
Nachdem wir auch die restlichen Räume durchlaufen hatten, saßen wir wieder im Wohnzimmer, und ich hielt es für angebracht, sie nun aus der Reserve zu locken.
"Darf ich dich fragen, welche Farbe deine Unterwäsche hat, die du gerade trägst?", begann ich.
"Meine Unterwäsche??"
"Ja, deine Unterwäsche!"
"Meine Unterwäsche ist weiß, ich trage immer weiße Wäsche, ich habe keine anderen Farben - magst du lieber andere Farben?"
"Nein nein, ich trage auch nur schlichte weiße Unterhosen mit etwas Bein, gern eine Nummer größer wegen der Bequemlichkeit, nur Pants, aber niemals enge Slips - ich finde, die Farbe weiß symbolisiert Reinheit und vermeintliche Unschuld und steht der sexuellen Begierde durch ihre Schlichtheit in Form und Farbe scheinbar entgegen - und das ist meines Erachtens das Interessante, denn die weiße 'Normal-Unterwäsche', die andere vielleicht als nicht-sexy empfinden, erregt mich persönlich sehr - besonders raffinierte Dessous bedeuten mir wenig", erklärte ich ihr.
"Ich weiß, was du meinst, Dessous besitze ich auch gar nicht", kam es von ihr.
Ich fragte sie nun abermals nach ihren Wünschen, woraufhin sie mir sagte, dass sie gern meinen Vorstellungen entsprechen würde und selbst keine speziellen Wünsche habe - sie würde gern das tun, was ich möchte, habe aber eine Bedingung und würde hoffen, dass ich damit einverstanden wäre.
Der Donnerstag sollte fester Bestandteil unserer Treffen werden, immer wöchentlich am Donnerstag sollte ich sie besuchen, wenn es mir möglich wäre.
Dann fragte sie, ob ich jedes Mal bereit sei, am selben Abend wieder zu fahren, statt bei ihr übernachten zu wollen.
Natürlich erklärte ich mich einverstanden, denn es ging mir lediglich darum, uns einen Orgasmus zu verschaffen, ohne dass die Notwendigkeit bestünde, anschließend noch eine Nacht dort zu verbringen.
Außerdem hatte ich erkannt, dass es in ihrer Wohnung keine Möglichkeit gab, als zweite Person eine Liegestatt für die Nacht zu finden - weder ihr Einzelbett noch die kurzen Sofas und schon gar nicht der einzelne Sessel waren dazu geeignet.
Ich fand, dass alle Rahmenbedingungen besprochen waren und wollte noch an dem Abend eine Gefälligkeit von ihr, bevor ich sie wieder bis zum nächsten Donnerstag verlassen musste, denn ich war inzwischen unter Strom.
"Stehst du bitte einmal auf?!", bat ich sie, die immer noch dasaß, als wollte ich ihr eine Versicherung verkaufen.
"Ich möchte deinen Schlüpfer sehen", sagte ich, als sie meiner Bitte ohne zu zögern nachgekommen war.
"Wir hatten doch am Telefon vereinbart, uns zum Kennenlernen nur zu unterhalten - auf Intimes bin ich heute gar nicht vorbereitet, lass uns das doch auf den nächsten Donnerstag verschieben", sagte sie zu meiner Verblüffung und setzte sich wieder.
"Ich wollte ja auch nicht unbedingt jetzt mit dir schlafen, sondern mir nur das von dir zeigen lassen, was vorhin Gegenstand unserer Unterhaltung war - tue mir doch bitte den Gefallen", entgegnete ich und fasste den festen Entschluss, ihr nicht näher zu kommen, als ihr lieb war - nur so konnte ich ihr Vertrauen gewinnen, um sicher zu stellen, dass sie mich wieder zu sich einlädt, denn meine Lust auf sie stieg weiter, und vor meinem geistigen Auge sah ich schon reizvolle Spiele mit ihr.
"Nur, wenn du mir auch deine Unterhose zeigst", meinte sie und stellte sich wieder hin.
"Natürlich!"
Ich stellte mich ebenfalls hin und öffnete langsam meinen Gürtel, während ich sagte, dass wir doch ein bisschen Petting machen können und ihr verspräche, uns dann ihrem Wunsch gemäß bis zur nächsten Woche Zeit zu geben.
Ich wusste nicht, wann sie das letzte Mal einen Mann so gesehen hatte, denn ihr Blick klebte förmlich an meiner sich deutlich unter meinem Schlüpfer abzeichnenden Erregung, als ich die Hose rutschen ließ, was meinen Zustand noch untermauerte.
Was sie sah, ließ sie völlig kommentarlos auf sich wirken und öffnete den Reißverschluss ihres Rocks, der ihr dann auf die Füße fiel.
Sie hatte lediglich die untersten Knöpfe ihrer langen Bluse geöffnet, und ich sah einen hüfthohen Taillenslip mit etwas Bein, was mich wieder über ihr Alter rätseln ließ.
Ich war zwar auch kein Twen mehr, aber sie hatte einfach etwas von einer noch älteren Dame, vielleicht so Mitte bis Ende 60 mit einer für mich durchaus noch ansprechenden Figur.
Ich setzte mich wieder, zog schnell meine Schuhe aus, um mich von meiner Hose befreien zu können, ließ aber wohlweislich die Unterhose an, woraufhin auch sie ihren Rock aufhob und säuberlich über die Lehne des Sofas legte.
"Gefällt dir das, was du siehst?", fragte sie und kam näher zu mir.
Ich streckte die Hand aus und streichelte ganz vorsichtig über ihre Knie und als sie nicht zurückwich, auch höher über ihre Schenkel.
"Ja, es gefällt mir sehr", hörte ich mich mit leicht belegter Stimme sagen und schaute zu ihr hoch.
Sie atmete tief - ich sah, wie sich ihre Brust deutlich hob und senkte und wie sie mit geschlossenen Augen nur dastand. Sie sträubte sich nicht, es schien ihr doch zu gefallen.
Ich wagte mich weiter, fuhr mit der Hand über den Baumwollstoff ihres Schlüpfers, streichelte ihren Bauch, strich über die Hüfte bis zu ihrer Pobacke, um dann wieder zu ihrem Bauch zurück zu kehren.
Ich vernahm die Wärme, die von ihrem Schoß ausging, ihren Körperduft, der meinen Schwanz bis zum Maximum anschwellen ließ, strich wie in Trance über ihren bedeckten Venushügel. Dadurch zuckte sie etwas und ihr Atem wurde hörbar und heftig.
"Nicht, hör bitte auf", bettelte sie.
Meine Geilheit hätte mich fast kopflos werden lassen, und ich zwang mich zur Besinnung. Keinesfalls durfte ich sie nun bedrängen und etwas tun, was sie nicht wollte.
Ich ließ von ihr ab und lehnte mich zurück, bearbeitete aber meinen Schwanz weiter, der von seiner Steifheit nichts einbüßen wollte, indem ich ihn in der Hose beließ.
Das konnte sie mir nicht verwehren, auch wenn sie sich nicht anschickte, zu meiner Befriedigung beizutragen, dachte ich und onanierte unbeirrt meinem Orgasmus entgegen, während sie sich zu den Pflanzen auf der Fensterbank begab und ihnen Wasser spendete.
Die Modalfaser meiner Unterhose gab genügend Elastizität her, um meinen Pr*gel auch verdeckt w*chsen zu können, und ihre Gegenwart stimulierte mich dabei derart, so dass sich die Erleichterung spürbar näherte.
Kurz vorm Ejakulieren entblößte ich ihn und entlud dann eine beachtliche Menge auf meinem Bauch.
"Ich hole dir Papier", meinte sie als sie es sah und ging zur Küche.
Sie kam mit einer ganzen Rolle Küchenpapier und einem kleinen Eimer zurück und erzählte mir, dass der Mann ihrer Freundin sich immer heimlich selbst befriedigen würde, worüber diese sich furchtbar geärgert habe.
Sie reichte mir die Papierrolle und ich dachte, wie ihre reife Muschi wohl unter dem Schlüpfer aussieht, den sie mir immer noch unberockt darbot.
"Worüber ärgert sich denn deine Freundin, dass er es heimlich macht, oder dass er es überhaupt macht?", fragte ich und befreite mich von meiner klebrigen Hinterlassenschaft.
"Dass er sich überhaupt einen runterholt, da die beiden regelmäßig zusammen f*cken", meinte sie.
Ich wunderte mich nun über ihre Ausdrucksweise.
"Warum regst du dich so auf?, es ist völlig in Ordnung, wenn zusätzlich masturbiert wird, ihr könntet es ja auch mal zusammen machen", habe sie ihrer Freundin dann erklärt.
Ihre Meinung zu der kleinen Geschichte ihrer Freundin und die Selbstverständlichkeit, mit der sie mich auf ihrem Sessel selbst Hand anlegen ließ, ließen mich hoffen, dass sie zugänglicher war als ich vermutete.
Ich war davon überzeugt, dass es mit Anne etwas Besonderes werden würde und freute mich schon auf die kommende Woche.
Als ich mich verabschiedete, bot ich ihr an, beim nächsten Mal vorher vielleicht essen zu gehen, denn ich hatte in der Nähe ein italienisches und auch ein chinesisches Restaurant entdeckt, als ich zu ihr fuhr.
Aber sie lehnte ab und schlug stattdessen vor, dass ich doch etwas mitbringen könne und favorisierte den Italiener.
"Am liebsten Pasta, egal was - aber bitte keine Pizza", bat sie.
So verblieben wir dann, und ich machte mich auf den Heimweg.
Meinem Kollegen wollte ich vorerst nichts von meiner Bekanntschaft erzählen - vielleicht später, dachte ich mir, je nachdem, wie sich mein Verhältnis zu Anne entwickeln wird.
ZWEITER DONNERSTAG:
"Ich würde gern das tun, was du möchtest und deinen Vorstellungen entsprechen", hatte sie beim letzten Treffen zu mir gesagt. Sie selbst habe keine speziellen Wünsche.
Einige Stunden bevor ich erneut zu ihr fuhr, ging mir diese Aussage durch den Kopf, denn ich dachte darüber nach, wie wir den Abend gestalten könnten.
Das, was sie sagte, hörte sich nach Ergebenheit an - gefiel es ihr, wenn ich über sie verfügte? Es wäre eine Rolle, die ich bisher noch nicht praktiziert hatte, obwohl es mir in den Sinn kam, als ich anfangs mit ihrer Zurückhaltung und unerotischen Ausstrahlung konfrontiert worden war.
In einem solchen Fall würde ich keineswegs dominant auftreten, sondern ihr freundliche und unaufgeregte Anweisungen geben - das nahm ich mir vor.
Beim Italiener musste ich länger warten als ich dachte und so unterrichtete ich Anne telefonisch über meine kleine Verspätung, bekam dann aber schließlich meine Portionen Pasta schön warmhaltend eingepackt mit auf den Weg.
Fortsetzung folgt
Er war damals 42 Jahre alt, hatte sich ein kleines Häuschen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert gekauft, es sich mit einigem Aufwand wieder hergerichtet und beabsichtigte nicht, dort ein weibliches Wesen einziehen zu lassen, das ihm seine eingerichtete Ordnung wieder verändern würde.
Ich war überzeugt, dass er zu einer Beziehung mit gegenseitiger Rücksichtnahme auch nicht mehr fähig war.
Aber ihm das Interesse am Sex mit einer Frau abzusprechen, wäre grundfalsch, denn ihn umtrieb ständig der Gedanke, eine Frau für Zusammenkünfte zwecks derartiger Handlungen zu finden.
Ich saß mit ihm in einem Büro und erlebte fast tagtäglich, wie er während der Pausen auf seinem privaten Laptop durch alle möglichen einschlägigen Plattformen surfte, um mit Erfolg fündig zu werden.
Eine Frau, die für ihre Dienste weder bezahlt werden wollte, sich nicht mit ihm verloben und schon gar nicht bei ihm einziehen wollte - so etwas suchte er.
Ich bin Enno, damals 56 Jahre alt und geschieden.
Auch ich interessierte mich für Begegnungen mit Frauen ohne auf Zufallsbekanntschaften warten zu müssen, nutzte aber für diesen Zweck nicht das Internet, sondern bevorzugte aus 'taktischen Gründen' kleine Anzeigen in der Lokalpresse.
Bewusst und mehr versuchsweise ließ ich die Katze aus dem Sack, indem ich kurz und knapp schrieb:
"Suche weibliche Bekanntschaft für gelegentliche erotische Treffen."
Mir war dabei klar, dass der Misserfolg auf der Hand lag - und so blieben dann auch die Zuschriften aus, obwohl ich es regelmäßig für kleines Geld inserierte.
"Die Frau, die du suchst, wirst du nicht finden, Björn!", sagte ich ihm eines Tages, als er mir von einer Bekanntschaft erzählte, für die er nach vielen E-Mails 100 Kilometer gefahren war, um dann von ihr gleich der Familie vorgestellt zu werden, die ihn schon als den künftigen Schwiegersohn betrachteten - woraufhin er kalte Füße bekam und die Sache beendete.
"Warum nicht?", fragte er mit erboster Stimme und doch noch voller Zuversicht.
"Weil es eine solche Frau nicht gibt - sie wollen mehr als nur Sex!", belehrte ich ihn.
Umso mehr war ich überrascht, als ich irgendwann doch noch eine Zuschrift auf mein eindeutiges Inserat bekam.
Es waren nur zwei Zeilen und die Angabe einer Handy-Nummer.
Eine SMS wäre mir zu unpersönlich gewesen und so rief ich noch am Abend dort an. Es meldete sich eine rauchige Stimme, die keinesfalls einer jungen Frau gehören konnte, so glaubte ich.
Es sollte ein Treffen stattfinden und nicht etwa an einem neutralen Ort, sondern bei ihr zu Hause, wie sie vorschlug, und ich war erstaunt über ihre Bereitwilligkeit, mir ihre Hausadresse durchzugeben.
Sie verriet mir ihren Namen und ihr Alter und ich erfuhr, dass wir gleichaltrig waren.
ERSTER DONNERSTAG:
Drei Tage später machte ich mich am späten Nachmittag auf den Weg zu Anne und war gespannt auf diese rauchige Stimme. Es war ein Donnerstag, und dieser Wochentag sollte für mich noch Bedeutung bekommen.
Ich musste in eine 20 Kilometer entfernte Kleinstadt fahren und dachte dabei über ihre Vertrauensseligkeit nach, mich direkt zu sich nach Hause einzuladen. Ich war ihr doch noch völlig fremd.
Ich parkte direkt vor dem Mehrfamilienhaus und stieg in die zweite Etage.
Als sie mir lächelnd die Tür öffnete, schien sie mir auf den ersten Blick älter zu sein als ich.
Sie bat mich herein, und ich übergab ihr mein Mitbringsel, ein kleines Blumensträußchen, welches sie dankend und sichtlich erfreut entgegennahm.
Als sie mich ins Wohnzimmer führte sah ich eine Frau, die nicht etwa aufreizend gekleidet war, sondern eher konservativ und hausbacken. Sie bat mich am Tisch, der von zwei sogenannten 2-Sitzer-Sofas und einem einzelnen Sessel umstellt war, Platz zu nehmen, wo sie zwei Tassen gedeckt hatte und entfernte sich wieder, um den Kaffee zu holen.
Ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und Beschnuppern sollte es sein, so hatten wir es am Telefon vereinbart.
Es war wohl eine Minute vergangen, als sie zurück kam, etwas Gebäck auf den Tisch stellte, den Kaffee einschenkte und sich setzte.
"Hast du gut hergefunden?", fragte sie - wohl nur, um etwas zu sagen, denn sie wirkte auf mich unsicher und nervös. Ich bekam dadurch unweigerlich ein Gefühl der psychischen Überlegenheit.
Ihr unspektakuläres Erscheinungsbild einer älteren Frau gepaart mit der zurückhaltenden Art ließen bei mir plötzlich besondere Gedanken aufkommen.
Ich stellte mir interessante und reizvolle Spiele zur sexuellen Befriedigung mit ihr vor, bei denen ich die Oberhand haben würde - völlig unaufgeregt mit der Gelassenheit der Älteren.
"Ich hatte dir ja am Telefon erzählt, dass ich geschieden bin, und die Anzeige ließ erkennen, was ich suche - wie sieht's denn bei dir aus, was möchtest du?", begann ich nun das Gespräch.
Offensichtlich erleichtert darüber, dass ich den Anfang machte, erzählte sie dann, dass sie auch geschieden sei und auch weiterhin allein leben wolle, aber eben nicht unbedingt wie eine Nonne.
Von ihren verheirateten Freundinnen, mit denen sie sich regelmäßig träfe, wisse sie, dass die mit ihren Ehemännern ständig Sex haben würden und sei schon von denen gefragt worden, ob sie sich nicht auch wieder einen Sexpartner anschaffen wolle. So sei sie dann auf die Idee gekommen, auf meine Anzeige zu antworten, weil sie keine feste Beziehung mehr eingehen wolle.
Es solle dann auf keinen Fall ein junger Mann sein, sondern er müsse etwa gleichaltrig sein.
Ich sagte ihr, dass ich verwundert war über ihr entgegengebrachtes Vertrauen, als sie mir ihre Adresse mit vollem Namen nannte. Sie erwiderte, dass es ihr reiche, wenn sie meinen Vornamen kenne und nicht zu mir nach Hause kommen würde, sondern es gern sähe, wenn ich dort hin käme zu ihr.
"Ich möchte auch keine feste Beziehung", nahm ich den Faden wieder auf und erzählte ihr dann von meinem Kollegen und dass ich dem erklärt hätte, dass es keine Frauen wie sie geben würde, doch nun würde ich eines anderen belehrt, was ich gut fände.
Sie lächelte und ich merkte, dass ihre Nervosität nachließ, dann fragte sie, ob ich einen Kognak zum Kaffee möchte.
"Gern!", sagte ich, obwohl ich nicht wusste, wohin die Reise an dem Abend gehen würde.
Sie begab sich daraufhin zu einem kleinen 'Sekretär', der in der Ecke des Zimmers stand und kam mit einer Flasche Hennessy und zwei Schwenkern zurück.
"Danke dir, Anne", sagte ich, als sie mir einschenkte und setzte nach: "Anne, ist das die Kurzform von Annegret?"
"Nein, von Annelore", entgegnete sie, und ich dachte, dass der Name nun gar nicht zu ihrem Alter passte.
So richtig hat sie mir noch nicht geschildert, was sie sexuell bevorzugt, dachte ich und wollte abwarten, ob sie sich ohne Anstoß dazu entschließt.
Ich nippte an meinem Kognak und blickte dabei zum Fenster des Wohnzimmers. Ich erkannte die Tür, die seitlich im Fensterrahmen mit eingefasst war.
"Oh, du hast einen Balkon?", fragte ich, ohne zu ahnen, was ich mit der Frage auslöste.
"Ja, möchtest du ihn mal sehen?, komm", meinte sie und erhob sich.
Es war ein kleiner niedlicher Balkon mit vielen Pflanzen. Ich blickte hinunter auf die Straße und sah meinen Wagen.
Wir gingen wieder hinein, und als sie die Balkontür schloss, bot sie an, mir die Wohnung zu zeigen.
Wir kamen in ihr relativ kleines Schlafzimmer, wo ein Einzelbett stand, das deutlich ihre Ehelosigkeit bzw. ihr Single-Dasein signalisierte.
Nachdem wir auch die restlichen Räume durchlaufen hatten, saßen wir wieder im Wohnzimmer, und ich hielt es für angebracht, sie nun aus der Reserve zu locken.
"Darf ich dich fragen, welche Farbe deine Unterwäsche hat, die du gerade trägst?", begann ich.
"Meine Unterwäsche??"
"Ja, deine Unterwäsche!"
"Meine Unterwäsche ist weiß, ich trage immer weiße Wäsche, ich habe keine anderen Farben - magst du lieber andere Farben?"
"Nein nein, ich trage auch nur schlichte weiße Unterhosen mit etwas Bein, gern eine Nummer größer wegen der Bequemlichkeit, nur Pants, aber niemals enge Slips - ich finde, die Farbe weiß symbolisiert Reinheit und vermeintliche Unschuld und steht der sexuellen Begierde durch ihre Schlichtheit in Form und Farbe scheinbar entgegen - und das ist meines Erachtens das Interessante, denn die weiße 'Normal-Unterwäsche', die andere vielleicht als nicht-sexy empfinden, erregt mich persönlich sehr - besonders raffinierte Dessous bedeuten mir wenig", erklärte ich ihr.
"Ich weiß, was du meinst, Dessous besitze ich auch gar nicht", kam es von ihr.
Ich fragte sie nun abermals nach ihren Wünschen, woraufhin sie mir sagte, dass sie gern meinen Vorstellungen entsprechen würde und selbst keine speziellen Wünsche habe - sie würde gern das tun, was ich möchte, habe aber eine Bedingung und würde hoffen, dass ich damit einverstanden wäre.
Der Donnerstag sollte fester Bestandteil unserer Treffen werden, immer wöchentlich am Donnerstag sollte ich sie besuchen, wenn es mir möglich wäre.
Dann fragte sie, ob ich jedes Mal bereit sei, am selben Abend wieder zu fahren, statt bei ihr übernachten zu wollen.
Natürlich erklärte ich mich einverstanden, denn es ging mir lediglich darum, uns einen Orgasmus zu verschaffen, ohne dass die Notwendigkeit bestünde, anschließend noch eine Nacht dort zu verbringen.
Außerdem hatte ich erkannt, dass es in ihrer Wohnung keine Möglichkeit gab, als zweite Person eine Liegestatt für die Nacht zu finden - weder ihr Einzelbett noch die kurzen Sofas und schon gar nicht der einzelne Sessel waren dazu geeignet.
Ich fand, dass alle Rahmenbedingungen besprochen waren und wollte noch an dem Abend eine Gefälligkeit von ihr, bevor ich sie wieder bis zum nächsten Donnerstag verlassen musste, denn ich war inzwischen unter Strom.
"Stehst du bitte einmal auf?!", bat ich sie, die immer noch dasaß, als wollte ich ihr eine Versicherung verkaufen.
"Ich möchte deinen Schlüpfer sehen", sagte ich, als sie meiner Bitte ohne zu zögern nachgekommen war.
"Wir hatten doch am Telefon vereinbart, uns zum Kennenlernen nur zu unterhalten - auf Intimes bin ich heute gar nicht vorbereitet, lass uns das doch auf den nächsten Donnerstag verschieben", sagte sie zu meiner Verblüffung und setzte sich wieder.
"Ich wollte ja auch nicht unbedingt jetzt mit dir schlafen, sondern mir nur das von dir zeigen lassen, was vorhin Gegenstand unserer Unterhaltung war - tue mir doch bitte den Gefallen", entgegnete ich und fasste den festen Entschluss, ihr nicht näher zu kommen, als ihr lieb war - nur so konnte ich ihr Vertrauen gewinnen, um sicher zu stellen, dass sie mich wieder zu sich einlädt, denn meine Lust auf sie stieg weiter, und vor meinem geistigen Auge sah ich schon reizvolle Spiele mit ihr.
"Nur, wenn du mir auch deine Unterhose zeigst", meinte sie und stellte sich wieder hin.
"Natürlich!"
Ich stellte mich ebenfalls hin und öffnete langsam meinen Gürtel, während ich sagte, dass wir doch ein bisschen Petting machen können und ihr verspräche, uns dann ihrem Wunsch gemäß bis zur nächsten Woche Zeit zu geben.
Ich wusste nicht, wann sie das letzte Mal einen Mann so gesehen hatte, denn ihr Blick klebte förmlich an meiner sich deutlich unter meinem Schlüpfer abzeichnenden Erregung, als ich die Hose rutschen ließ, was meinen Zustand noch untermauerte.
Was sie sah, ließ sie völlig kommentarlos auf sich wirken und öffnete den Reißverschluss ihres Rocks, der ihr dann auf die Füße fiel.
Sie hatte lediglich die untersten Knöpfe ihrer langen Bluse geöffnet, und ich sah einen hüfthohen Taillenslip mit etwas Bein, was mich wieder über ihr Alter rätseln ließ.
Ich war zwar auch kein Twen mehr, aber sie hatte einfach etwas von einer noch älteren Dame, vielleicht so Mitte bis Ende 60 mit einer für mich durchaus noch ansprechenden Figur.
Ich setzte mich wieder, zog schnell meine Schuhe aus, um mich von meiner Hose befreien zu können, ließ aber wohlweislich die Unterhose an, woraufhin auch sie ihren Rock aufhob und säuberlich über die Lehne des Sofas legte.
"Gefällt dir das, was du siehst?", fragte sie und kam näher zu mir.
Ich streckte die Hand aus und streichelte ganz vorsichtig über ihre Knie und als sie nicht zurückwich, auch höher über ihre Schenkel.
"Ja, es gefällt mir sehr", hörte ich mich mit leicht belegter Stimme sagen und schaute zu ihr hoch.
Sie atmete tief - ich sah, wie sich ihre Brust deutlich hob und senkte und wie sie mit geschlossenen Augen nur dastand. Sie sträubte sich nicht, es schien ihr doch zu gefallen.
Ich wagte mich weiter, fuhr mit der Hand über den Baumwollstoff ihres Schlüpfers, streichelte ihren Bauch, strich über die Hüfte bis zu ihrer Pobacke, um dann wieder zu ihrem Bauch zurück zu kehren.
Ich vernahm die Wärme, die von ihrem Schoß ausging, ihren Körperduft, der meinen Schwanz bis zum Maximum anschwellen ließ, strich wie in Trance über ihren bedeckten Venushügel. Dadurch zuckte sie etwas und ihr Atem wurde hörbar und heftig.
"Nicht, hör bitte auf", bettelte sie.
Meine Geilheit hätte mich fast kopflos werden lassen, und ich zwang mich zur Besinnung. Keinesfalls durfte ich sie nun bedrängen und etwas tun, was sie nicht wollte.
Ich ließ von ihr ab und lehnte mich zurück, bearbeitete aber meinen Schwanz weiter, der von seiner Steifheit nichts einbüßen wollte, indem ich ihn in der Hose beließ.
Das konnte sie mir nicht verwehren, auch wenn sie sich nicht anschickte, zu meiner Befriedigung beizutragen, dachte ich und onanierte unbeirrt meinem Orgasmus entgegen, während sie sich zu den Pflanzen auf der Fensterbank begab und ihnen Wasser spendete.
Die Modalfaser meiner Unterhose gab genügend Elastizität her, um meinen Pr*gel auch verdeckt w*chsen zu können, und ihre Gegenwart stimulierte mich dabei derart, so dass sich die Erleichterung spürbar näherte.
Kurz vorm Ejakulieren entblößte ich ihn und entlud dann eine beachtliche Menge auf meinem Bauch.
"Ich hole dir Papier", meinte sie als sie es sah und ging zur Küche.
Sie kam mit einer ganzen Rolle Küchenpapier und einem kleinen Eimer zurück und erzählte mir, dass der Mann ihrer Freundin sich immer heimlich selbst befriedigen würde, worüber diese sich furchtbar geärgert habe.
Sie reichte mir die Papierrolle und ich dachte, wie ihre reife Muschi wohl unter dem Schlüpfer aussieht, den sie mir immer noch unberockt darbot.
"Worüber ärgert sich denn deine Freundin, dass er es heimlich macht, oder dass er es überhaupt macht?", fragte ich und befreite mich von meiner klebrigen Hinterlassenschaft.
"Dass er sich überhaupt einen runterholt, da die beiden regelmäßig zusammen f*cken", meinte sie.
Ich wunderte mich nun über ihre Ausdrucksweise.
"Warum regst du dich so auf?, es ist völlig in Ordnung, wenn zusätzlich masturbiert wird, ihr könntet es ja auch mal zusammen machen", habe sie ihrer Freundin dann erklärt.
Ihre Meinung zu der kleinen Geschichte ihrer Freundin und die Selbstverständlichkeit, mit der sie mich auf ihrem Sessel selbst Hand anlegen ließ, ließen mich hoffen, dass sie zugänglicher war als ich vermutete.
Ich war davon überzeugt, dass es mit Anne etwas Besonderes werden würde und freute mich schon auf die kommende Woche.
Als ich mich verabschiedete, bot ich ihr an, beim nächsten Mal vorher vielleicht essen zu gehen, denn ich hatte in der Nähe ein italienisches und auch ein chinesisches Restaurant entdeckt, als ich zu ihr fuhr.
Aber sie lehnte ab und schlug stattdessen vor, dass ich doch etwas mitbringen könne und favorisierte den Italiener.
"Am liebsten Pasta, egal was - aber bitte keine Pizza", bat sie.
So verblieben wir dann, und ich machte mich auf den Heimweg.
Meinem Kollegen wollte ich vorerst nichts von meiner Bekanntschaft erzählen - vielleicht später, dachte ich mir, je nachdem, wie sich mein Verhältnis zu Anne entwickeln wird.
ZWEITER DONNERSTAG:
"Ich würde gern das tun, was du möchtest und deinen Vorstellungen entsprechen", hatte sie beim letzten Treffen zu mir gesagt. Sie selbst habe keine speziellen Wünsche.
Einige Stunden bevor ich erneut zu ihr fuhr, ging mir diese Aussage durch den Kopf, denn ich dachte darüber nach, wie wir den Abend gestalten könnten.
Das, was sie sagte, hörte sich nach Ergebenheit an - gefiel es ihr, wenn ich über sie verfügte? Es wäre eine Rolle, die ich bisher noch nicht praktiziert hatte, obwohl es mir in den Sinn kam, als ich anfangs mit ihrer Zurückhaltung und unerotischen Ausstrahlung konfrontiert worden war.
In einem solchen Fall würde ich keineswegs dominant auftreten, sondern ihr freundliche und unaufgeregte Anweisungen geben - das nahm ich mir vor.
Beim Italiener musste ich länger warten als ich dachte und so unterrichtete ich Anne telefonisch über meine kleine Verspätung, bekam dann aber schließlich meine Portionen Pasta schön warmhaltend eingepackt mit auf den Weg.
Fortsetzung folgt
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