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Die Maitresse des Earls of Sandwich

4,5 von 5 Sternen
Während der Earl die doppelt belegten Brote genoss, fand seine Maitresse an der weit pikanteren Variante gefallen.

Mein kurzfristiger Urlaub führte mich nach England, genauer in die Grafschaft Cambridgeshire. Ich musste ein wenig Abstand vom Alltag gewinnen. Dafür mietete ich eine kleine Suite in Hinchingbrooke House.

Hinchingbrooke House ist ein beeindruckendes Herrenhaus, das von einer malerischen Parkanlage umgeben ist. Das Haus selbst ist ein prunkvolles Beispiel für georgianische Architektur und strahlt majestätische Eleganz aus. Es wurde im siebzehnten Jahrhundert erbaut und spiegelt den Glanz und die Pracht dieser Zeit wider.

Die umliegende Parkanlage ist ein wahres Juwel und erstreckt sich über weitläufige Grünflächen. Hohe, alte Bäume säumen die Wege und schaffen eine zauberhafte Kulisse. Auf dem idyllischen See, von üppigen Wasserlilien bedeckt, gleiten Schwäne majestätisch dahin. Der Park bot mir reichlich Gelegenheit zum Spazieren und Entspannen, mit schattigen Alleen und romantischen Pavillons.

Das Herrenhaus ist aus warmen, karminroten und sandfarbenen Ziegeln erbaut und verfügt über eine beeindruckende Fassade. Die großen, schmuck ausgestalteten Fenster mit ihren dekorativen Läden verleihen dem Gebäude eine harmonische Ausstrahlung. Das Hauptportal ist von dorischen Säulen eingerahmt und bildet einen imposanten Eingang, der die Besucher willkommen heißt.

Die Innenräume sind genauso beeindruckend wie die äußere Fassade. Sobald man durch das hoheitsvolle Hauptportal tritt, wird man von einer Atmosphäre der Eleganz und Geschichte umfangen.

Das Foyer ist großzügig gestaltet und bietet einen ersten Blick auf die opulente Inneneinrichtung. Ein Marmorboden erstreckt sich unter einem eindrucksvollen Kronleuchter aus Kristall, der in sanftem Licht erstrahlt. An den Wänden hängen Porträts früherer Bewohner und historische Gemälde, die die Geschichte des Anwesens erzählen.

Eine breite, geschwungene Treppe mit einem Geländer aus poliertem Mahagoni führt in die oberen Etagen des Hauses, die auch die Unterkünfte der Gäste beherbergen. Die Stufen sind mit einem kostbaren Teppich bedeckt, der die Schritte der Besucher lautlos einsinken lässt. Kunstvolle Verzierungen an den Auf- und Abgängen verleihen der Treppe eine zeitlose Eleganz.

Die Salons und Empfangsräume des Hauses sind mit antiken Möbeln, erlesenen Vorlegern und kunstvollen Kronleuchtern ausgestattet. Hohe Decken mit aufwändigen Stuckverzierungen und prächtigen Wandverkleidungen schaffen eine luxuriöse Atmosphäre. Die großen Fenster lassen das Tageslicht herein und bieten einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Parkanlagen.

Ich fühlte mich in eine andere Zeit zurückversetzt.

Am Abend las ich gerne in den Büchern, die ich aus den Regalen der hauseigenen Bibliothek entnahm. Bei meinen Leseproben bekam ich das Tagebuch von Emilie, der Kammerzofe der Maitresse des Earls of Sandwich, einer der früheren Hausherren, in die Hände.

Eine Maitresse, französisch für Herrin, war ein weiblicher Günstling in adligen Häusern. Die Vorstellung erfolgte öffentlich und somit auch zur Kenntnis der Ehefrau. Die Bedeutung änderte sich erst im Laufe der Zeit hin zu einer mehr oder weniger heimlichen Geliebten eines einflussreichen Mannes.

Seine Maitresse Martha ließ der Earl in Gesang unterrichten, darüber hinaus war Martha eine anmutige, gebildete und geistreiche Gastgeberin. Ihrer feinen Sopranstimme, ihrer jugendlichen Ausstrahlung und noch weiterer Qualitäten wegen, hatte sie viele Verehrer. Neben Geist und Bildung seiner Maitresse waren dem Earl auch körperliche Details wichtig. Insbesondere folgendes Anliegen legt diese Vermutung nahe.

Der Earl duldete an seiner Maitresse keinerlei Körperbehaarung. Nur ihr feines, blondes Haupthaar, das in großzügigen Wellen über ihre Schulter fiel, sollte ihre Lieblichkeit umschmeicheln, wenn sie ihm am Wochenende zum Fünfuhr-Tee und später bei einem Glas Wein Gesellschaft leisten durfte. Um dem Wunsch ihres Herrn nachzukommen, suchte Martha jeden Freitag das Badehaus auf. Ihre Kammerzofe Emilie ging ihr dort bei der Körperpflege und den zur Enthaarung notwendigen Prozeduren zur Hand. Die Achselhaare wurden mit einem einfachen Rasiermesser abgenommen, was gefahrlos durchzuführen war. Sehr heikel allerdings war die Entfernung der Behaarung um ihren Venushügel und zwischen den Schenkeln.

Das Ergebnis dort war in der Vergangenheit unbefriedigend und der Earl hatte schon des Öfteren pieksige Stellen moniert und bestand hier dringend auf mehr Augenmerk.

Emilie schlug deshalb vor, diese delikate Rasur einem erfahrenen Barbier anzutragen, da sie als Kammerzofe offensichtlich kein Geschick hätte. Einer ihrer Vettern habe diesen Beruf erlernt und sei ein Meister der Klingenführung und wenn Maitresse es wolle, dann solle er am besten schon in der nächsten Woche die Aufgabe übernehmen.

Martha war einverstanden. Am darauffolgenden Freitag, gerade als Emilie begann Marthas Schenkel mit Mandelöl einzuwirken, klopfte es an die Tür des Badehauses. Der Aufforderung einzutreten folgte ein junger, gepflegter Mann mit einem Barbierköfferchen in der Hand.

„William, schön, dass Du gekommen bist!“, begrüßte ihn Emilie. „Darf ich vorstellen? Martha, Maitresse des Earls of Sandwich, William, mein Vetter vom Stand der Barbiere.“

William machte eine angemessene Verbeugung, war doch die Maitresse eines Earls klar ranghöher.

„William, in deiner ruhigen Hand liegt die Hoffnung meiner Herrin.“

„Sehr wohl“, antwortete der junge William, öffnete sein Köfferchen und heraus holte er eine silberne Klinge. „Das Mandelöl bitte“, wandte er sich an Emilie.

Währenddessen setzte die Maitresse sich auf das Kanapee und öffnete den Morgenmantel. Der Kammerzofe gab sie einen Wink, dass sie sich entfernen möge.

Emilie verabschiedete sich mit einem flüchtigen Knicks und der junge Barbier nahm die Beine der Maitresse eine Handbreit auseinander, um die nötige Bewegungsfreiheit zu erlangen. Der Morgenmantel indes öffnete sich vollends und gab den Blick frei auf wohlgeformte und pralle Brüste.

William ließ sich davon nicht ablenken, sondern konzentrierte sich ganz auf seine Arbeit, nahm das Fläschchen mit dem Mandelöl und verrieb eine gute Menge auf dem Venushügel seiner Auftraggeberin, um das Haar dort geschmeidig zu bekommen. Vorsichtig setzte er die Klinge an die empfindlichsten Stellen und rasierte mit geschickter Hand das Pfläumchen blitzeblank.

War es seiner Unerfahrenheit bezüglich der weiblichen Anatomie geschuldet, oder lotete er seine Position ein wenig aus? Jedenfalls spannte er mit seiner freien Hand die zarte Haut der Dame aus hohem Hause just mit dem Daumen auf ihrem Knöpfchen, während er die Klinge mit der anderen hinweg zog.

Auch als er ihre Beine noch weiter auseinandernahm, ließ ihn die Maitresse gewähren. Ja es schien, als würde sie sich bei der Prozedur mit geschlossenen Augen sogar ein wenig entspannen. Dagegen sprach aber, dass ihr Atem sich leicht beschleunigte und ihre Hände fester in die Polsterung des Sitzmöbels packten, je forscher William ihr Knöpfchen durch Gegenhalten massierte. Und hätte William seine Augen von der Klinge gewandt, dann hätte er feststellen müssen, dass auch die Vorhöfe ihrer Brüste sich merklich zusammengezogen hatten.

William fuhr unbeirrt fort und verkündete schließlich: „So jetzt noch die allerletzten Härchen.“ Er legte eines ihrer Beine auf seine Schulter, um zwischen Pfläumchen und Anus mit seinem silbernen Werkzeug Zugang zu finden. Den Gegenzug zu seiner Klingenbewegung hielt der Bursche nun mit dem Daumen direkt auf ihrer Rosette. Das Mandelöl hatte sich an dieser Stelle gesammelt, sodass, obwohl er nur wenig Druck aufwendete, sein Daumen bis zur Hälfte der Kuppe versank und dabei den Ringmuskel der Herrin ein wenig spannte.

Gerade als ihre Unterleibsmuskulatur zu zucken begann, da meldete William Vollzug. Jetzt sei wirklich alles tipptopp und sicherlich auch zur vollständigen Zufriedenheit des ehrwürdigen Earls.

„Achhh, jaaa?“, erwiderte die Maitresse, die mit den beiden langgezogenen Worten erst mal einen gewissen Staudruck aus ihren Lungen entlassen musste. Die Maitresse, die sich bis dato mit dem knittrigen Lümmel eines alternden Earls hatte zufriedengeben müssen, sah die Behandlung noch nicht beendet.

„Um sicher zu gehen“, meinte sie, „müssen wir die Probe aufs Exempel machen. Dazu öffne der Bursche seine Hose.“

William tat wie geheißen und die Maitresse nahm seinen strammen Riemen, der bereits in Hab-Acht-Stellung stand, die Reaktionen der Maitresse waren offensichtlich nicht völlig spurlos an ihm vorübergegangen, kritisch in die Hand.

„Das ist ein stattliches Exemplar“, befand sie schließlich, „das sich vortrefflich für die Prüfung, ob da irgendetwas Verstörendes verblieben wäre, eignet. Ich möchte meinen Herrn keinesfalls erneut erzürnen.“

Und während sie dieses ausführte, ließ sie ihre Hand mit festem Griff über des Burschen Schaft gleiten. Dann ließ sie ihre lose Bekleidung fallen, lehnte sich abermals auf dem Möbel zurück und legte dabei ein Bein über die brokatbestickte Lehne.

William wusste, was Gebot der Stunde war und näherte sich den weitgeöffneten Schenkeln der Maitresse. Fast von selbst verschwand sein steifer Riemen in ihrer feuchten Grotte und William bewegte sein edelstes Stück vorsichtig hinaus und hinein.

Will man die vorangegangene Rasur nicht als Vorspiel werten, so dauerte es keine sieben Minuten und die Maitresse stand kurz vor ihrem sexuellen Höhepunkt. Sie suchte zwar ihre Erregung zu verbergen, aber William ließ nicht ab, sie ganz nonchalant in die Kernfederung, die unter dem edlen Stoffbezug bereits ächzte, zu nageln.

Ob Straßenmädchen oder Dame von Stand, beim Verkehr funktionierten alle Weiber gleich, so viel hatte William in seinem kurzen Erwachsenenleben bereits gelernt. Und wie recht er hatte, das fühlte sein bestes Stück. Es wurde von ihren orgiastischen Muskelkontraktionen in einer rhythmischen Art und Weise zusammengedrückt, dass er seine Lanze ziehen musste, um den Druck aus seinen Eiern in kräftigen Schüben zu entladen. Obwohl er auf den Marmorboden des Badehauses zielte, landete ein dicker Spritzer auf den Brüsten der Herrin.

„Oh, Maitresse möge meine Ungeschicklichkeit entschuldigen“, entfuhr es William. „Ich will mich sofort um eure Unbeflecktheit kümmern.“ Er näherte sich der Herrin, und begann flugs mit der Zunge sein ******, welches schon auf das Kanapee zu tropfen drohte, von ihrem schneeweißen Busen zu *****n. Besondere Mühe gab er sich bei den Nippeln. Er kreiste sie mit seiner Zunge ein, um sie schließlich einzusaugen und zwischen Zunge und Gaumen von seinem Ejakulat zu befreien. Zum Schluss nahm er sein Handtuch zur Hand und wischte die restlichen Spuren seines Ergusses hinfort.

„Hat er etwas Störendes oder Pieksiges empfunden?“, war alles, was die Maitresse von ihm wissen wollte.

„Nein, alles perfekt“, antwortete William, „der ehrwürdige Earl wird sehr zufrieden sein.“

„Das will ich hoffen“, erwiderte die Maitresse, „ich wünsche ihn nächsten Freitag zur gleichen Zeit wieder an diesem Orte zu sehen, denn die komplette Prozedur muss jede Woche wiederholt werden. Dann nehme er sich noch zwei Schillinge Barbierlohn vom Beistelltischchen.“

„Sehr wohl und vielen Dank“, antwortete William, packte das eine Arbeitsgerät ins Köfferchen und das andere zurück in seine Hose, nicht ohne beides vorher gründlich zu säubern. Williams Vorfreude auf nächsten Freitag war erheblich, denn er wusste sich auf die Betonung „komplette Prozedur“ durchaus einen Reim zu machen.

Emilie war ein neugieriges Luder und nicht dem Geheiß ihrer Herrin gefolgt, zurück ins Haus zu gehen, sondern sie war vielmehr um das Badehäuschen herumgeschlichen, um sich an der Rückseite auf die dort befindliche Bank zu stellen, von wo aus man durch einen schmalen Lüftungsschlitz einen Blick ins Innere erhaschen konnte. Emilie stockte der Atem, als sie sah, wie der junge William ihre Herrin auf dem edlen Möbel nahm. Das Ächzen der Federung und das unterdrückte, aber dennoch deutlich hörbare Stöhnen der Maitresse, die es eindeutig genoss, von dem jungen Barbier das Döschen gestopft zu bekommen, ließ sie nur noch akribischer spannen. Sie sah William von hinten und seine strammen Pobacken, die sich bei jedem seiner Lendenstöße anspannten. Besonders bestaunte sie seine respektable Lanze, glatt, mit heller makelloser Haut überzogen, knickte sie nicht ein, sondern diente ihrer Herrin zur Wonne.

Emilie musste an den Stallknecht denken, der sie in der Frühstückspause unlängst auf einem Ballen Stroh beglücken wollte. Aber zum einen war die Unterlage unbequem und der Stallbursche hielt nicht durch, ein Happy End blieb ihr verwehrt. Vom Orgasmus der Maitresse hingegen konnte sie sich nun mit eigenen Augen und Ohren überzeugen.

***

Emilie konnte es kaum bis zum Abend erwarten. Freitagabend war Clubabend. Die Herren der Gesellschaft trafen sich zum Pfeifenrauchen und zu allgemeiner Zerstreuung von der anstrengenden Woche, die ein Mitglied der Oberschicht in der damaligen Zeit zu haben glaubte. Der Club war in einem Flügel des herrschaftlichen Schlösschens untergebracht und die Gäste verteilten sich auf Räumlichkeiten mit unterschiedlichen Amüsiermöglichkeiten. Beliebt waren damals wie heute Gesellschaftsspiele.

Eines davon war Cribbage. Der Earl of Sandwich war ihm mit Leidenschaft zugetan. Bei diesem Spiel zählt Instinkt und Schläue, beides beanspruchte der Earl selbstverständlich für sich. Die Spieler müssen mehrere verschiedene Ziele in Einklang bringen und geistesgegenwärtig bleiben, um Kombinationen zu erkennen und zu addieren. Es ist ein Spiel, bei dem Erfahrung viel zählt – obwohl auch das Glück eine große Rolle spielt. Benötigt werden ein Pokerblatt und ein Brett, auf dem jeder Spieler mit Hilfe zweier Stifte seine Punkte zählt.

Ein anderes Spiel, bei welchem die Herren sich die Zeit gerne vertrieben war Puff. Puff ist eine Variante des auch heute noch bekannten Brettspiels Backgammon.

Die Spiele wurden in unterschiedlichen Gemächern angeboten, die den Namen des jeweiligen Spiels trugen.

Emilie kümmerte sich um die Bar im Puff. Dort schenkte sie nicht nur Lagerbier, französischen Rotwein und Gin Tonic aus, sie war auch Unterhalterin für die männlichen Gäste, die sich keiner Spielrunde anschließen wollten oder konnten, weil alle Runden komplett waren. Da zogen natürlich Geschichten wie heute aus dem Badehause die Herren in ihren Bann und die Trinkgelder bei geschickter Verpackung der Pikanterien nach oben.

***

In der darauffolgenden Woche begab es sich, dass Williams Dienstherr ihn just für den Freitag zu einem Botengang befahl. Um den lukrativen wie aufregenden Job bei der Maitresse nicht zu verlieren, vertraute er sich seinem Zwillingsbruder Stephen an, der ebenfalls das Barbierhandwerk erlernt hatte. Er erzählte ihm von der Maitresse, der makellosen Rasur und der Probe nach vollendeter Arbeit.

Ob er ihm da einen brüderlichen Dienst erweisen könne, wenn er denn um die zehnte Stund nicht von seinem Botengang zurück sei? Da sie sich ja wie ein Ei dem anderen glichen, würde die Maitresse den Unterschied nicht ausmachen können. Käme er aber rechtzeitig zurück, dann würde er diese durchaus liebliche Pflicht gern selbst übernehmen.

William machte sich eilends mit der aufgehenden Sonne auf den Weg, mochte er doch die süße Obliegenheit im Badehaus nicht allzu gerne seinem Bruder abgeben.

Stephen wiederum wurde das Harren lang und voller Erwartung nach den Ausführungen seines geliebten Bruders machte er sich aus dem Haus, wusste er doch, dass die Maitresse und ihre Kammerzofe schon vor der zehnten Stund die Schönheitspflege im Badehause begannen. Voller Spannung klopfte er ein Quart vor dem vollen Schlage der Kirchturmuhr an die Tür und öffnete sie vorsichtig.

„Ah, William, du bist schon da?“, begrüßte ihn die Zofe, die sich offensichtlich vom Wechselspiel der Brüder narren ließ.

Die Maitresse nickte ihm mit einem Lächeln zu und wandte sich an Emilie: „Ist gut, wolltest Du dich nicht um den Mittagstisch kümmern?“

„Sehr wohl“, erwiderte Emilie und verschwand mit einem kurzen Knicks. Ihre Neugier verbot ihr abermals den direkten Weg zurück ins Haus, vielmehr lief sie wieder nach hinten und lugte durch den Schlitz.

Stephen näherte sich mit einer gebührlichen Verbeugung der Maitresse. Diese öffnete ohne weitere Worte ihren Morgenrock, legte ein Bein über die Seidenstickerei und Stephen machte sich den Ausführungen seines Bruders vom Vortag folgend, mit der Klinge an den sprießenden Flaum. Ja auch um ihre süße Rosette kümmerte er sich fürsorglich und verrieb noch eine Extraportion Mandelöl, bis er verkündete: „Alles ist jetzt perfekt und glatt.“

„Er macht seine Arbeit sehr gut“, ließ ihn die Maitresse wissen, die abermals durch die vielen Berührungen flinker Finger nicht unbeeindruckt geblieben war.

„Aber um sicher zu gehen, muss ich die Probe erneut fordern.“

Während sie diese Worte an ihn richtete, griff sie nach seiner Hose, öffnete diese und nahm mit einer geschickten Handbewegung sein gutes Stück heraus, das in Vorfreude bereits auf beträchtliche Größe angewachsen war.

„Merkwürdig“, sagte sie halb zu sich selbst, „deinen Riemen habe ich irgendwie weniger nach oben gebogen in Erinnerung.“ Stephen schoss ein wenig die Verlegenheitsröte ins Gesicht. Würde der Schwindel jetzt auffliegen, weil die Maitresse offensichtlich ein sehr scharfes Auge für das beste Stück des Mannes hat?

Bevor Stephen sich jedoch hätte äußern können, übernahm die Maitresse selbst das Wort: „Dieses Mal läuft die Nagelprobe anders herum. Du legst dich aufs Kanapee und ich sitze auf, so wie es der alte Earl ebenfalls oft wünscht.“

Stephen setzte sich mit halb heruntergelassener Hose aufs Möbel. Die Maitresse bückte sich ihm entgegen und prüfte mit einem Auf- und Abgleiten ihrer Hand die Festigkeit seines Lümmels, die durch diese Behandlung weiter zunahm.

Sie war wohl zufrieden mit dem, was sie da packen konnte, und setzte sich mit ihrem frischrasierten Pfläumchen rittlings auf, um seinen Riemen vollends in ihrer Grotte verschwinden zu lassen.

Die Maitresse nahm beide Hände an seine Schultern und begann durchaus geübt mit leichten Reitbewegungen, die ihre Titten sanft wippen ließen, auf und ab zu gleiten. Sie wollte wissen, ob Stephen irgendetwas Störendes fühle. Stephen verneinte, er würde einiges fühlen, aber stören würde da nichts, ganz im Gegenteil. Die Maitresse verschärfte ihren Ritt: „Und jetzt?“

Bevor Stephen antworten konnte, schlug die Turmuhr. Mit dem zehnten Schlag pochte es aufgeregt an der Tür und ohne eine Antwort abzuwarten wurde sie auch schon geöffnet und hindurch trat William.

Martha schloss ihren Morgenrock, hatte aber keine Zeit, sich von Stephens Riemen zu lösen, der tief in ihrer Weiblichkeit steckte. Trotzdem fasste sie sich und machte ihrem Erstaunen Luft: „Ihr seid ja zu zweit, ihr Strolche, das hätte ich aber gerne vorher gewusst.“

„Ja“, sagte William, „ich bin untröstlich, es war aus der Not geboren, ich musste heute eine Besorgung für die Zunft machen und wusste nicht, ob ich rechtzeitig im Badehaus anlande, da dachte ich mein Bruder könne sich der Angelegenheit annehmen oder waren Maitresse unzufrieden?“

„Ich will nicht klagen, aber die Erprobung ist noch nicht abgeschlossen.“

William näherte sich der Chaiselongue und hob den Morgenrock der Maitresse über ihr apartes Hinterteil, um einen Eindruck von seines Bruders Arbeit zu erlangen. Das missfiel der Maitresse, wollte sie doch ihr Gesäß mit Stoff bedeckt wissen. Nur als sie ihre Hand nach hinten nahm, um den Rock wieder über ihre Blöße zu ziehen, da verlor sie nach vorne den Halt und senkte sich mit ihren weichen Titten auf Stephens Brust, der darüber freudig überrascht seine Lippen auf die ihren drückte und damit eine Artikulation der Maitresse zur Situation unmöglich wurde.

William, der das Geschehen von hinten betrachtete, sah nicht viel mehr als eine in die Luft gereckte, sehr reizende Kehrseite, den Riemen seines Bruders in der Grotte und eine gut geölte, zartrosa Rosette.

Sehr gut erinnerte er sich an den weichen Anus der Maitresse und wie leicht sein Daumen den Ringmuskel spannen konnte. Er nahm das vermeintliche Angebot beim Schopf, verrieb mit sanftem Druck die Reste des Mandelöls und zog den Daumen, den die Herrin schon wieder halb vereinnahmt hatte heraus und ersetzte ihn kurzerhand durch seinen Riemen, der ihm allein beim Gedanken, was nun folgen sollte, aus der Hose sprang.

Er musste mit seiner Schwanzspitze nur leicht drücken, um den Widerstand zu überwinden. Der Maitresse gelang es endlich, Luft zu holen und sie stieß ein: „Was fällt euch ...“ hervor.

In diesem Augenblick durchdrang William ihre Hinterpforte und der Maitresse stockte der Atem und sie musste ihren Satz unterbrechen. William ließ sich nicht beirren. Langsam aber bestimmt begann er sie in ihr einfach nur aufreizendes Popöchen zu f*cken. Sehr deutlich spürte er seinen Bruder, der darunter in der anderen spannenden Unterleibsöffnung steckte.

Zwei junge und kräftige Schwänze gleichzeitig waren Martha eigentlich einer zu viel. Und sie versuchte nochmals, sich mitzuteilen, aber das Öffnen ihres Kirschmundes nahm Stephen abermals als Aufforderung seinen Mund auf ihre Lippen zu drücken. Ihre Zungen fanden sich und ein wildes Ringen der beweglichen Organe ließ die Gegenwehr der Maitresse erlahmen.

Das Gefühl des vollständig ausgefüllt Seins kam der Herrin sehr wohlgefällig an: Stephens fordernde Zunge zuzüglich zwei stramme Riemen, die im Wechseltakt sämtliche Rezeptoren ihres Unterleibs stimulierten. Aus ihrem sexuellen Höhepunkt, den sie nun binnen kürzester Zeit erreichte, machte sie dieses Mal keinen Hehl, sondern sie schrie ihn mit einem: „Ihr seid mir aber zwei ganz schlimme Lausebengel“, hinaus.

Emilie verfolgte das ungebändigte Liebesspiel auf ihrem Beobachtungsposten. Sie hatte es natürlich akzeptiert, dass die Herrin über Privilegien verfügt, von denen sie nur träumen konnte, aber die Idee es auch mit zwei Kerlen gleichzeitig zu treiben, war nun ein für alle Mal in ihre Gehirnwindungen gebrannt. All den verdorbenen Geschichten, die sie im Puff mit großem Vergnügen verbreitet hatte, wollte sie jetzt handfeste Erlebnisse folgen lassen. Ganz in Anwandlung zu - Wie der Herr (die Herrin) so das Gescherr.

***

Es war schon spät am Abend und die letzte Spielrunde im Puff näherte sich dem Ende. Zwei junge Barone bestellten jeder noch einen Dirty Martini, der auch zu damaliger Zeit mit einer Olive serviert wurde. Es war das höchstbepreiste Getränk auf der Karte, da der Import von Oliven zur damaligen Zeit ein teures Unterfangen war.

Die Spieler der letzten Runde verabschiedeten sich, sodass Emilie mit den beiden Baronen allein in der Bar zurückblieb.

„Gibt es Neuigkeiten aus den hohen Häusern?“, wollte der eine wissen. „Nun“, antwortete Emilie, „aus einem Badehause wüsste ich unerhörtes zu berichten“, und sie schob ihr Trinkgeldkörbchen in Richtung der beiden, die jeder einen Schilling hineinlegten.

„Ich weiß von einer Dame am Hof zu berichten, die ließ sich von zwei Burschen zu einer Zeit bedienen.“ Bei den weiteren Ausführungen bekamen die Barone große Augen und rote Ohren.

„Das hast Du frei erfunden“, wandte der eine ein. „Die hintere Pforte einer Frau eignet sich ganz gewiss nicht zu dem, was Du uns erzählt hast. Und zwei Recken? Das geht doch gar nicht.“

„Damen sind sehr aufnahmefähig“, widersprach Emilie, „die Herren müssen zusammen spielen und dürfen keine Konkurrenten sein. Auch eine zärtliche Vorbehandlung ist notwendig, so wie ich es berichtet habe, mit Mandelöl zum Beispiel.“

„Oder Olivenöl?“, warf der andere ein und schwenkte mit einer Hand das Glas Martinioliven, die darin in der Öllake schwammen.

„Oder Olivenöl“, wiederholte Emilie und nahm den Schlüssel aus dem Barfach, ging um den Tresen und schloss die Salontür von innen ab. Dann setzte sie sich zwischen die beiden Barone auf die Theke und schob ihr Trinkgeldkörbchen nochmal zu den beiden rüber.

„Jeder zehn Schilling und die Herren dürfen sich selbst überzeugen und müssen sich nicht mit den Ausführungen meiner Geschichte begnügen. Sie dürfen nun meine Strumpfbänder lösen, wenn sie möchten.“

Die Barone ließen sich nicht lange bitten, legten den Obolus ins Körbchen und nahmen jeder eines ihrer Beine, um die Bänder vom Mieder zu lösen. Emilie stemmte ihre Hände auf den Schanktisch und hob ihr Popöchen. Die Barone blickten einander an, packten ihr Höschen, der eine rechts, der andere links und zogen es über ihre Beine, sodass es zu Boden rutschte.

Emilie lehnte sich zurück und legte ihre Beine links und rechts auf die Schultern der Barone. Der Baron mit dem Olivenglas fackelte nicht lange. Angeregt durch Emilies detaillierte Schilderung der Geschehnisse aus dem Badehaus ließ er ihre Rosette nicht zu kurz kommen.

Emilie hatte natürlich nicht teilnahmslos zusehen können, als ihre Herrin von den beiden Burschen durchgef*ckt wurde und dabei einen offensichtlich mächtigen Höhepunkt erlangt hatte. Vielmehr war ihre Hand zwischen ihre Beine gewandert und unterstützte dort mit geschwinden Bewegungen ihre Vorstellungskraft mit ihrer Herrin die Rollen zu tauschen. Nur allein der Höhepunkt blieb ihr erneut verwehrt, da just der Gärtner in den Hof bog und Emilie ihr Fingerspiel abbrechen musste.

Umso stärker fühlte sie jetzt das Verlangen, endlich zum glücklichen Ende zu kommen und darüber hinaus das leere Körbchen mit einem ganzen Wochenlohn aufgefüllt zu wissen.

Emilie stieg vom Tresen und öffnete dem Baron mit den öligen Fingern die Hose. Ein ziemlich harter Riemen, so wie sie ihn sich gewünscht hatte, sprang heraus. Sie zögerte nicht, nahm einen abgenähten Hammeldarm aus ihrer Schürze und stülpte das Präservativ aus vergangenen Zeiten über die Wurzel des Barons. Dann erklomm sie seinen Schoß und schob sich den Schwanz samt Überzieher in ihr Döschen, dessen Innenwände sich in freudiger Erwartung auf einen flotten Dreier mit natürlichem Gleitmittel befeuchtet hatten.

Emilie ging ins Hohlkreuz und reckte ihren Hintern in die Luft. Der Baron, welcher nun hinter ihr stand und sehr aufmerksam das Einölen ihrer Rosette verfolgt hatte, wusste die Geste zu deuten. Mit seinem Daumen dehnte er ein wenig den Ringmuskel der jungen Magd, so wie er es aus ihren eigenen Schilderungen erfahren hatte. Dann setzte er seine Schwanzspitze an.

Emilie spürte voller Geilheit den Druck, ihr ganzer Körper war voll explosiver Erwartung auf das Eindringen seiner erlauchten Männlichkeit. Bei der Maitresse sah das ganz leicht aus, dachte sie noch, und da wurde das Drängen des rückwärtigen Barons so stark, dass er den Widerstand überwand und sie seine Männlichkeit an ihrer Darmwand entlanggleiten spürte.

Beide Schwänze waren jetzt in ihrem Körper und bewegten sich schön gleichmäßig, ja sie fühlte sich geradezu wie in einem Wiegebett und wohlige Schauer breiteten sich in ihrem Körper aus. Als sie stärker wurden, klammerte sie sich an die Schultern des vorderen Barons.

„Eure Lordschaften!“, rief sie, „Always at you service!“

Ein andauernder Orgasmus durchzuckte ihren Körper und ihre Beckenbodenmuskulatur kontrahierte und drückte die beiden Schwänze, die nur durch die dünne Dammwand getrennt waren zusammen, sodass auch die Barone auf ihre Kosten kamen und die Gabe von zweiundzwanzig Schillingen gut angelegt sahen.

Der vordere Baron spr*tzte in den Hammelpräser, der hintere direkt in den zarten Darm des Mägdeleins. Emilie konnte die warmen Schübe und die Pumpbewegungen des Schwellkörpers des hinteren Barons so intensiv in ihrem Leib fühlen, dass sie noch einen zweiten, kleinen Orgasmus hinterher erhielt.

„Glaubt ihr jetzt, dass meine Geschichte nicht erfunden war, sondern sich genau so zugetragen hatte?“, fragte Emilie, die von ihrem doppelten Höhepunkt noch etwas außer Atem war und das Körbchen mit den Schillingen in Ihre Schürzentasche leerte.

„Ich bin da noch nicht überzeugt“, meinte der vordere Baron, „ich habe von deinem Hinterstübchen ja gar nichts mitbekommen.“ „Nun“, meinte Emilie schnippisch, „nächste Woche können die Herrn Barone gern die Seiten tauschen.“

Nebenan wurde das Ergebnis der Cribbage-Runde ausgezählt. Es war der Earl of Sandwich, dessen Scoreboard die meisten Punkte aufwies und ihn selbstzufrieden nicken ließ. In einer Hand hielt er zur körperlichen Stärkung nach einem langen Kartenspielabend ein Stück gebratenes Rindfleisch zwischen zwei Weißbrotscheiben.

***

Völlig versunken beim Studium dieser anregenden Lektüre war mir entgangen, dass zwischenzeitlich zwei Personen den Leseraum von Hinchingbrooke House betreten hatten und es sich auf dem Sofa unter dem Fenster bequem gemacht hatten.

Ich betrachtete die beiden Eindringlinge in meine Ruheoase. Es waren junge Kerle, knabenhaft muteten sie an, wie Schuljungen schienen sie in einer Art Uniform zu stecken. Jeder trug ein hellblaues Hemd mit dunkelblauem Jackett mit Einstecktuch und Messingknöpfen. Ihre schwarzen Hosen mit Nadelstreifen und die Lederschuhe mit dünner Sohle verliehen ihnen einen Touch von Aristokratie. Auch sonst ähnelten die beiden einander verblüffend.

„Ich bin Anneli“, stellte ich mich schließlich ein wenig plump vor. „Mit wem habe ich die Ehre den Aufenthalt in der Bibliothek zu teilen?“

„Ich bin Bill und das ist mein Bruder Steve“, erwiderte einer von beiden.

„Ich habe Euch nicht kommen hören“, sagte ich etwas entschuldigend und legte meinen Lesestoff auf den Kaffeetisch, der zwischen dem Sofa und dem Ohrensessel stand, auf dem ich es mir gemütlich gemacht hatte.

„Ich habe hier ein sehr faszinierendes Tagebuch gelesen. Es ist über zweihundert Jahre alt, es hat mich ganz aus der Realität entführt und immer noch bin ich gefangen von dem, was ich las.“

Am Abend trafen wir uns nochmal in der Lounge. Wir unterhielten uns sehr locker über England und die alte Aristokratie, bis Steve zur späteren Stunde mich plötzlich fragte: „Dürfen wir dich auf einen Dirty Martini einladen?“

Da fiel es mir siedendheiß ein, ich hatte Emilies Tagebuch auf dem Kaffeetisch in der Bibliothek liegen lassen ...
  • Geschrieben von xzb
  • Veröffentlicht am 13.09.2023
  • Gelesen: 17322 mal

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