Veröffentlicht von Davilingus am 23.04.2026
Der gefallene Engel
Zwischen ihnen lag noch immer die Erinnerung an alles, was geschehen war, wie ein feiner Schleier, der sich nicht einfach abschütteln ließ. Verletzungen, Zweifel und unausgesprochene Worte standen noch im Raum, und doch war da gleichzeitig etwas anderes, das stärker war als all das: jene ungebrochene Anziehung, die sie immer wieder zueinander führte, selbst wenn alles dagegengesprochen hätte. Es war, als würde die Nacht um sie herum stiller werden und ihnen für einen Augenblick all das zurückgeben, was verloren geglaubt war. Lillith stand vor ihm, vertraut und wunderschön, und Azzael spürte mit einem Mal nicht mehr nur den alten Schmerz, sondern auch die leise, fast überwältigende Erleichterung, sie wieder so nah bei sich zu haben. In ihrer Gegenwart verlor vieles von dem, was ihn eben noch beschäftigt hatte, an Gewicht, und es blieb nur dieses machtvolle Gefühl, dass zwischen ihnen noch längst nicht alles zerbrochen war.
Lillith schloss die Augen, schien darauf zu warten, dass seine Lippen die ihren berührten. Azzael ließ ihr Kinn los, wich einen Schritt zurück und drehte seinen Kopf zur Seite. „Auch wenn ich wollte, ich kann dich jetzt unmöglich küssen.“ Lillith sah ihn fragend an. „Warum nicht?“ Ihre Stimme klang gekränkt. „Im Essen war so viel Knoblauch, dass ich deine ganze Sippe durch einen Atemhauch ins Koma versetzen könnte.“ Ein breites Grinsen legte sich auf Lilliths Gesicht. „Du glaubst doch nicht wirklich an das Ammenmärchen, dass Vampire sich vor Knoblauch fürchten, nur weil einer von uns das Zeug nicht riechen konnte?“
Lillith zog ihn so dicht zu sich herunter, dass ihr Atem über sein Gesicht strich. Sie suchte seine Lippen und drückte sich so stark an ihn, als wäre er der letzte Strohhalm, an dem sie sich klammerte, um nicht unterzugehen. Trunken vor Glück sie endlich wiederzuhaben, umfasste Azzael ihren Kopf und fühlte eine so starke Erleichterung, dass seine Knie ganz weich wurden. Er wollte alles um sich herum vergessen, alles wurde unwichtig. Nur sie und er. Atemlos küssten sie sich, während Lillith verlangend ihre Scham an ihm rieb.
Sofort schoss ihm das Blut in die Lenden. Sanft ließ er seine Hände über ihren Rücken ihre Taille entlang gleiten, bis er seine Finger in ihrem Po vergrub. Nicht mal in seinen kühnsten Träumen hätte er zu hoffen gewagt, sie jemals wieder berühren zu dürfen, geschweige denn in den Genuss zu kommen, ihren atemberaubenden Körper zu besitzen. Ungeduldig zerrte er an ihrer schwarzen Seidenbluse, riss sie ihr vom Leib und begann, ihre nackten Brüste zu liebkosen. Die Knospen reagierten sofort und wurden hart. Mit jedem Atemzug drängte sich seine wachsende Männlichkeit härter gegen sie. Alles um ihn herum verschwamm, nichts anderes als Lillith konnte er mehr wahrnehmen, er war im Rausch ihrer Leidenschaft gefangen.
Zitternd glitten die Finger ihrer rechten Hand zu seiner Hose hinunter, zogen den Reißverschluss auf und streiften sie über seine Beine, während sie gleichzeitig an ihm herunterglitt. Sein Glied reckte sich ihr entgegen, als sie es aus seiner Shorts befreite. Azzael keuchte auf, als ihre Lippen sich um seine Eichel schlossen. Sie nahm ihn tief in sich auf, saugte und leckte, leckte und saugte. Ein unbeschreibliche Gefühl! Ein Knurren grollte tief in seiner Kehle. Lillith brachte ihn an den Rand der Beherrschung, er hielt es nicht mehr, er wollte sie ganz, die Sehnsucht nach ihr fraß ihn schier auf. „Hör auf“, raunte er. „Komm her.“ Ihre funkelnden Augen blickten zu ihm auf ihn und lösten erneut ein brennendes Verlangen in ihm aus. Er zog sie zu sich, umfasste ihr Gesicht und küsste sie so innig, wie er noch nie ein Frau geküsst hatte. Als er den Kuss beendete, rangen beide nach Atem.
Hastig zerrte sie ihm die restlichen Kleider vom Leib und befreite sich von Hose und Schuhen. Dann zog sie ihn mit sich zu Boden. Mit einer geschmeidigen Bewegung schob sie sich über ihn und senkte sich auf sein Glied hinab, ließ es langsam in die feuchte Wärme ihres Körpers eindringen, während ihre Hände sich auf seine Brust legten. Voller Hingabe warf sie ihren Kopf nach hinten und bewegte sich mit geschlossenen Augen und kreisenden Hüften auf seinem Schoß. Azzael fiel es schwer, sich nicht auf sie zu stürzen, um das Tempo zu bestimmen und so tief in sie einzutauchen, dass er sich in ihr verlor. Sie war atemberaubend! Ihre wippenden Brüste, ihr lustvolles Stöhnen und die Enge Nässe ihres Schosses raubten ihm den Verstand. Er kämpfte schwer mit sich, wollte sich noch nicht mitreißen lassen, wollte jede einzelne Sekunde auskosten, um den Gipfel der Lust mit schleichenden Schritten zu erklimmen. Er begann, ihre Brüste zu streicheln und sanft zu massieren, entlockte ihr damit ein sinnliches Stöhnen. „Du bist so schön!“, flüsterte er leise. „Die schönste Frau, die mir je untergekommen ist. Ich will, dass du mir vertraust. Ich werde dich nie wieder enttäuschen.“
Einen Moment lang war er selbst befremdet über den weichen, warmen Klang seiner Stimme. Doch sie spiegelte sein Innerstes wieder, genau das, war er für sie empfand. Liebe. Ja, er liebte sie, das wurde ihm in diesem Augenblick bewusst. Sie sah ihn an und in ihrem Blick lag so viel Zärtlichkeit, dass es ihm einen Moment lang die Kehle zuschnürte. Es wurde Zeit das Tempo anzugeben. Es hob sich ihr entgegen, umarmte sie fest und rollte sich mit ihr zur Seite. Begehrlich blickte sie zu ihm auf. Azzael küsste sie zärtlich, während er sich langsam aus ihr herauszog und im gleichen Tempo wieder in sie eindrang. Ihr lautes Stöhnen ließ ihn fast die Kontrolle verlieren. Er spürte, wie ihr Körper unter seinem zitterte. Sie hatte recht – egal, was oder wer sie war, sie gehörten zusammen. Nie mehr würde er sie loslassen. Das war das Letzte, was er dachte, bevor die Welle des Höhepunkts ihn mit brachialer Gewalt überschwemmte und ihn mit sich riss.
Als der Sturm zwischen ihnen langsam verebbte, blieb für einen flüchtigen Moment nichts als die Wärme ihrer Nähe und das ruhige Nachhallen dieses Augenblicks. Die Stille, die sich über sie legte, wirkte nicht leer, sondern beinahe friedlich, als hätte die Welt für einen Herzschlag aufgehört, gegen sie zu arbeiten. Es war einer jener seltenen Momente, in denen alles einfacher schien, als könnten sie beide vergessen, was sie trennte, und sich stattdessen ganz dem hingeben, was sie miteinander verband. Doch selbst in dieser Wärme blieb jenes vertraute Knistern zwischen ihnen bestehen – nicht nur aus Gefahr und Herausforderung, sondern auch aus Lebendigkeit, Begehren und der Unmöglichkeit, einander gleichgültig zu sein. Und so dauerte es nicht lange, bis aus der sanften Ruhe zwischen ihnen wieder dieses aufgeladene Spiel erwuchs, das sie beide reizte, herausforderte und unaufhaltsam wieder zueinander zog.
Lillith drehte sich zu ihm. Das Funkeln ihrer grünen Augen machte ihn für einen Moment sprachlos. Er konnte seinen Blick nicht von ihr wenden, so als zöge sie ihn in ihren Bann. Wie Blitze zuckte sein Verlangen nach ihr durch seinen Kopf und seine Lenden. Nur mühsam gelang es ihm, seine Augen von ihr loszureißen. Er durfte nicht dumm sein und seinen Trieben folgen. Er hatte sich schon genug Ärger durch sie eingebrockt.
Der Eulenruf erklang, und Azzael fragte sich einen Moment lang, ob sie mit dem Vogel unter einer Decke steckte. Romantische Gefühle erzeugen, um seinem Zorn zu entkommen, das sah ihr ähnlich. Vampire waren hinterhältig und berechnend. Unvermittelt schmiegte sie ihren wohlgeformten Körper an seine Brust. Azzael stand da, steif wie ein Klotz. Sein Verstand raste, doch der Wirbel von Gedanken in seinem Gehirn kam zu keinem Entschluss. „Wollen wir nicht noch einmal ganz von vorne anfangen?“, schnurrte sie in sein Ohr. Sie löste sich etwas von ihm und sah ihm tief in die Augen. Azzael schnaubte. Wie sollte das gehen? Ein Vampir und ein gefallener Engel als ein Liebespaar, das war doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Doch er schwieg.
Seine Willenskraft schien sich allmählich aus dem Staub zu machen, seine Wut war viel zu schnell verraucht, um sie von sich zu stoßen. Und wenn das wieder einer ihrer Tricks war, um ihm zu entkommen? In diesem Moment war es ihm egal. Der Duft nach Lavendel hüllte ihn ein, Hitze durchflutete ihn, ehe sein Herz in einen schnelleren Rhythmus verfiel. Blutleere herrschte in seinem Kopf. Sanfte Finger glitten durch sein Haar und streichelten seinen Nacken. Wenn die Drogen es nicht konnten, aber Lillith würden ihn noch um seinen Verstand bringen. Das Verlangen nach ihr durchfuhr ihn wie einen Adrenalinstoss und er war plötzlich hellwach.
Heiss flutete es seinen Unterleib und schrie nach einer Wiederholung. Er musste sie haben, hier, sofort, sonst würde er verrückt werden. Mit einem Arm packte er sie und zog sie in eine Umarmung. Leise stöhnte sie auf, als er seinen Körper noch enger an sie presste, sodass sie seine Erektion spüren konnte. Seine Hände gruben sich in ihr Haar, bevor er mit einem stürmischen Kuss über sie herfiel. Seine Hand fand den Weg in ihren Slip und massierte ihre nackte Scham. Sie bog sich ihm fordernd entgegen, gierte danach, an ihrer erregbarsten Stelle berührt zu werden. Azzael tat ihr den Gefallen.
Seine Finger fanden ihre Perle und begannen sie spielerisch zu umkreisen. Lillith stöhnte laut auf. Einen Moment hielt er in der Bewegung inne und genoss es, ihr noch ein wenig süße Qualen zu bereiten. Sie hatte es nicht anders verdient. „Hör nicht auf.“ Ihr Blick aus funkelnden Smaragdaugen hielt ihn gefangen und flehte um mehr. Er schenkte ihr ein durchtriebendes Grinsen und ließ sie noch ein paar Sekunden zappeln, bis er erneut begann, mit seinem Zeigefinger ihre Perle durch kreisende Bewegung zu reizen. Sie hob ihr rechtes Bein, schob sich ihm mit einem lustvollen Wimmern entgegen. Azzael umfasste mit der linken Hand ihren Oberschenkel, fühlte ihre weiche Haut, während ihre Perle unter seinem Finger immer stärker anschwoll. Unaufhaltsam trieb er sie dem Höhepunkt entgegen.
Gebannt beobachtete er, wie sie fordernd ihr Becken bewegte und sich unter ihm wand. „Azzael ...“, stöhnte sie. „Was kann ich für dich tun, mein Täubchen?“, flüsterte er heiser und fuhr fort, sie mit seinem Finger zu verwöhnen. „Nimm mich endlich und schenk mir Erlösung.“ Ihre Stimme klang rauh vor Lust und Ungeduld. Doch er reizte sie unerbittlich weiter und lauschte dabei auf die wimmernden Laute, die sie von sich gab. Es dauerte nicht lange, da spürte er das rhythmische Zucken ihrer Muskeln, ihr ganzer Körper durchlief ein Beben.
Lilliths erleichtertes Aufstöhnen erstickte Azzael mit seinen Lippen und kostete mit allen Sinnen ihren Höhepunkt aus. Berauscht bis zur Grenze der Unträglichkeit, glaubte er, jeden Moment den Verstand zu verlieren. Scharf sog Lillith die Luft ein, als er ihren apfelförmigen Po umfasste, sie hochhob und auf die Fensterbank setzte. Azzael ließ gierig seine Zunge über ihre Kehle gleiten und drang mit einem so kräftigen Stoß in sie ein, dass sich ihre Fingernägel in seinen Rücken krallten und ein Gurren aus ihrer Kehle drang. Warme Nässe umfing ihn und raubte ihm die Sinne. Immer wieder stieß seine harte, heiße Erregung in sie hinein, bis sie sich aufs Neue unter ihm wand.
Ihr Seufzen und Stöhnen, das sich immer mehr steigerte, klang wie eine Sinfonie in seinen Ohren und erregte ihn so sehr, dass er seinerseits mit primitiven, kehligen Lauten antwortete. Er beschleunigte sein Tempo und schob immer aggressiver seine Hüfte vor, bis sie heiser aufschrie und erneut eine Welle der Erlösung über sie hinwegrollte. Endlich konnte er sich gehen lassen. Schwer atmend schloss er die Augen und ließ sich mitreißen von der Welle der Lust, die ihn überschwemmte. Er spürte, wie die Hitze sich in ihm steigerte. Wie die Enge ihres Körpers sein Sinne benebelte, er noch stärker anschwoll und sich pusierend in ihrem Innersten ergoß.
Lillith schloss die Augen, schien darauf zu warten, dass seine Lippen die ihren berührten. Azzael ließ ihr Kinn los, wich einen Schritt zurück und drehte seinen Kopf zur Seite. „Auch wenn ich wollte, ich kann dich jetzt unmöglich küssen.“ Lillith sah ihn fragend an. „Warum nicht?“ Ihre Stimme klang gekränkt. „Im Essen war so viel Knoblauch, dass ich deine ganze Sippe durch einen Atemhauch ins Koma versetzen könnte.“ Ein breites Grinsen legte sich auf Lilliths Gesicht. „Du glaubst doch nicht wirklich an das Ammenmärchen, dass Vampire sich vor Knoblauch fürchten, nur weil einer von uns das Zeug nicht riechen konnte?“
Lillith zog ihn so dicht zu sich herunter, dass ihr Atem über sein Gesicht strich. Sie suchte seine Lippen und drückte sich so stark an ihn, als wäre er der letzte Strohhalm, an dem sie sich klammerte, um nicht unterzugehen. Trunken vor Glück sie endlich wiederzuhaben, umfasste Azzael ihren Kopf und fühlte eine so starke Erleichterung, dass seine Knie ganz weich wurden. Er wollte alles um sich herum vergessen, alles wurde unwichtig. Nur sie und er. Atemlos küssten sie sich, während Lillith verlangend ihre Scham an ihm rieb.
Sofort schoss ihm das Blut in die Lenden. Sanft ließ er seine Hände über ihren Rücken ihre Taille entlang gleiten, bis er seine Finger in ihrem Po vergrub. Nicht mal in seinen kühnsten Träumen hätte er zu hoffen gewagt, sie jemals wieder berühren zu dürfen, geschweige denn in den Genuss zu kommen, ihren atemberaubenden Körper zu besitzen. Ungeduldig zerrte er an ihrer schwarzen Seidenbluse, riss sie ihr vom Leib und begann, ihre nackten Brüste zu liebkosen. Die Knospen reagierten sofort und wurden hart. Mit jedem Atemzug drängte sich seine wachsende Männlichkeit härter gegen sie. Alles um ihn herum verschwamm, nichts anderes als Lillith konnte er mehr wahrnehmen, er war im Rausch ihrer Leidenschaft gefangen.
Zitternd glitten die Finger ihrer rechten Hand zu seiner Hose hinunter, zogen den Reißverschluss auf und streiften sie über seine Beine, während sie gleichzeitig an ihm herunterglitt. Sein Glied reckte sich ihr entgegen, als sie es aus seiner Shorts befreite. Azzael keuchte auf, als ihre Lippen sich um seine Eichel schlossen. Sie nahm ihn tief in sich auf, saugte und leckte, leckte und saugte. Ein unbeschreibliche Gefühl! Ein Knurren grollte tief in seiner Kehle. Lillith brachte ihn an den Rand der Beherrschung, er hielt es nicht mehr, er wollte sie ganz, die Sehnsucht nach ihr fraß ihn schier auf. „Hör auf“, raunte er. „Komm her.“ Ihre funkelnden Augen blickten zu ihm auf ihn und lösten erneut ein brennendes Verlangen in ihm aus. Er zog sie zu sich, umfasste ihr Gesicht und küsste sie so innig, wie er noch nie ein Frau geküsst hatte. Als er den Kuss beendete, rangen beide nach Atem.
Hastig zerrte sie ihm die restlichen Kleider vom Leib und befreite sich von Hose und Schuhen. Dann zog sie ihn mit sich zu Boden. Mit einer geschmeidigen Bewegung schob sie sich über ihn und senkte sich auf sein Glied hinab, ließ es langsam in die feuchte Wärme ihres Körpers eindringen, während ihre Hände sich auf seine Brust legten. Voller Hingabe warf sie ihren Kopf nach hinten und bewegte sich mit geschlossenen Augen und kreisenden Hüften auf seinem Schoß. Azzael fiel es schwer, sich nicht auf sie zu stürzen, um das Tempo zu bestimmen und so tief in sie einzutauchen, dass er sich in ihr verlor. Sie war atemberaubend! Ihre wippenden Brüste, ihr lustvolles Stöhnen und die Enge Nässe ihres Schosses raubten ihm den Verstand. Er kämpfte schwer mit sich, wollte sich noch nicht mitreißen lassen, wollte jede einzelne Sekunde auskosten, um den Gipfel der Lust mit schleichenden Schritten zu erklimmen. Er begann, ihre Brüste zu streicheln und sanft zu massieren, entlockte ihr damit ein sinnliches Stöhnen. „Du bist so schön!“, flüsterte er leise. „Die schönste Frau, die mir je untergekommen ist. Ich will, dass du mir vertraust. Ich werde dich nie wieder enttäuschen.“
Einen Moment lang war er selbst befremdet über den weichen, warmen Klang seiner Stimme. Doch sie spiegelte sein Innerstes wieder, genau das, war er für sie empfand. Liebe. Ja, er liebte sie, das wurde ihm in diesem Augenblick bewusst. Sie sah ihn an und in ihrem Blick lag so viel Zärtlichkeit, dass es ihm einen Moment lang die Kehle zuschnürte. Es wurde Zeit das Tempo anzugeben. Es hob sich ihr entgegen, umarmte sie fest und rollte sich mit ihr zur Seite. Begehrlich blickte sie zu ihm auf. Azzael küsste sie zärtlich, während er sich langsam aus ihr herauszog und im gleichen Tempo wieder in sie eindrang. Ihr lautes Stöhnen ließ ihn fast die Kontrolle verlieren. Er spürte, wie ihr Körper unter seinem zitterte. Sie hatte recht – egal, was oder wer sie war, sie gehörten zusammen. Nie mehr würde er sie loslassen. Das war das Letzte, was er dachte, bevor die Welle des Höhepunkts ihn mit brachialer Gewalt überschwemmte und ihn mit sich riss.
Als der Sturm zwischen ihnen langsam verebbte, blieb für einen flüchtigen Moment nichts als die Wärme ihrer Nähe und das ruhige Nachhallen dieses Augenblicks. Die Stille, die sich über sie legte, wirkte nicht leer, sondern beinahe friedlich, als hätte die Welt für einen Herzschlag aufgehört, gegen sie zu arbeiten. Es war einer jener seltenen Momente, in denen alles einfacher schien, als könnten sie beide vergessen, was sie trennte, und sich stattdessen ganz dem hingeben, was sie miteinander verband. Doch selbst in dieser Wärme blieb jenes vertraute Knistern zwischen ihnen bestehen – nicht nur aus Gefahr und Herausforderung, sondern auch aus Lebendigkeit, Begehren und der Unmöglichkeit, einander gleichgültig zu sein. Und so dauerte es nicht lange, bis aus der sanften Ruhe zwischen ihnen wieder dieses aufgeladene Spiel erwuchs, das sie beide reizte, herausforderte und unaufhaltsam wieder zueinander zog.
Lillith drehte sich zu ihm. Das Funkeln ihrer grünen Augen machte ihn für einen Moment sprachlos. Er konnte seinen Blick nicht von ihr wenden, so als zöge sie ihn in ihren Bann. Wie Blitze zuckte sein Verlangen nach ihr durch seinen Kopf und seine Lenden. Nur mühsam gelang es ihm, seine Augen von ihr loszureißen. Er durfte nicht dumm sein und seinen Trieben folgen. Er hatte sich schon genug Ärger durch sie eingebrockt.
Der Eulenruf erklang, und Azzael fragte sich einen Moment lang, ob sie mit dem Vogel unter einer Decke steckte. Romantische Gefühle erzeugen, um seinem Zorn zu entkommen, das sah ihr ähnlich. Vampire waren hinterhältig und berechnend. Unvermittelt schmiegte sie ihren wohlgeformten Körper an seine Brust. Azzael stand da, steif wie ein Klotz. Sein Verstand raste, doch der Wirbel von Gedanken in seinem Gehirn kam zu keinem Entschluss. „Wollen wir nicht noch einmal ganz von vorne anfangen?“, schnurrte sie in sein Ohr. Sie löste sich etwas von ihm und sah ihm tief in die Augen. Azzael schnaubte. Wie sollte das gehen? Ein Vampir und ein gefallener Engel als ein Liebespaar, das war doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Doch er schwieg.
Seine Willenskraft schien sich allmählich aus dem Staub zu machen, seine Wut war viel zu schnell verraucht, um sie von sich zu stoßen. Und wenn das wieder einer ihrer Tricks war, um ihm zu entkommen? In diesem Moment war es ihm egal. Der Duft nach Lavendel hüllte ihn ein, Hitze durchflutete ihn, ehe sein Herz in einen schnelleren Rhythmus verfiel. Blutleere herrschte in seinem Kopf. Sanfte Finger glitten durch sein Haar und streichelten seinen Nacken. Wenn die Drogen es nicht konnten, aber Lillith würden ihn noch um seinen Verstand bringen. Das Verlangen nach ihr durchfuhr ihn wie einen Adrenalinstoss und er war plötzlich hellwach.
Heiss flutete es seinen Unterleib und schrie nach einer Wiederholung. Er musste sie haben, hier, sofort, sonst würde er verrückt werden. Mit einem Arm packte er sie und zog sie in eine Umarmung. Leise stöhnte sie auf, als er seinen Körper noch enger an sie presste, sodass sie seine Erektion spüren konnte. Seine Hände gruben sich in ihr Haar, bevor er mit einem stürmischen Kuss über sie herfiel. Seine Hand fand den Weg in ihren Slip und massierte ihre nackte Scham. Sie bog sich ihm fordernd entgegen, gierte danach, an ihrer erregbarsten Stelle berührt zu werden. Azzael tat ihr den Gefallen.
Seine Finger fanden ihre Perle und begannen sie spielerisch zu umkreisen. Lillith stöhnte laut auf. Einen Moment hielt er in der Bewegung inne und genoss es, ihr noch ein wenig süße Qualen zu bereiten. Sie hatte es nicht anders verdient. „Hör nicht auf.“ Ihr Blick aus funkelnden Smaragdaugen hielt ihn gefangen und flehte um mehr. Er schenkte ihr ein durchtriebendes Grinsen und ließ sie noch ein paar Sekunden zappeln, bis er erneut begann, mit seinem Zeigefinger ihre Perle durch kreisende Bewegung zu reizen. Sie hob ihr rechtes Bein, schob sich ihm mit einem lustvollen Wimmern entgegen. Azzael umfasste mit der linken Hand ihren Oberschenkel, fühlte ihre weiche Haut, während ihre Perle unter seinem Finger immer stärker anschwoll. Unaufhaltsam trieb er sie dem Höhepunkt entgegen.
Gebannt beobachtete er, wie sie fordernd ihr Becken bewegte und sich unter ihm wand. „Azzael ...“, stöhnte sie. „Was kann ich für dich tun, mein Täubchen?“, flüsterte er heiser und fuhr fort, sie mit seinem Finger zu verwöhnen. „Nimm mich endlich und schenk mir Erlösung.“ Ihre Stimme klang rauh vor Lust und Ungeduld. Doch er reizte sie unerbittlich weiter und lauschte dabei auf die wimmernden Laute, die sie von sich gab. Es dauerte nicht lange, da spürte er das rhythmische Zucken ihrer Muskeln, ihr ganzer Körper durchlief ein Beben.
Lilliths erleichtertes Aufstöhnen erstickte Azzael mit seinen Lippen und kostete mit allen Sinnen ihren Höhepunkt aus. Berauscht bis zur Grenze der Unträglichkeit, glaubte er, jeden Moment den Verstand zu verlieren. Scharf sog Lillith die Luft ein, als er ihren apfelförmigen Po umfasste, sie hochhob und auf die Fensterbank setzte. Azzael ließ gierig seine Zunge über ihre Kehle gleiten und drang mit einem so kräftigen Stoß in sie ein, dass sich ihre Fingernägel in seinen Rücken krallten und ein Gurren aus ihrer Kehle drang. Warme Nässe umfing ihn und raubte ihm die Sinne. Immer wieder stieß seine harte, heiße Erregung in sie hinein, bis sie sich aufs Neue unter ihm wand.
Ihr Seufzen und Stöhnen, das sich immer mehr steigerte, klang wie eine Sinfonie in seinen Ohren und erregte ihn so sehr, dass er seinerseits mit primitiven, kehligen Lauten antwortete. Er beschleunigte sein Tempo und schob immer aggressiver seine Hüfte vor, bis sie heiser aufschrie und erneut eine Welle der Erlösung über sie hinwegrollte. Endlich konnte er sich gehen lassen. Schwer atmend schloss er die Augen und ließ sich mitreißen von der Welle der Lust, die ihn überschwemmte. Er spürte, wie die Hitze sich in ihm steigerte. Wie die Enge ihres Körpers sein Sinne benebelte, er noch stärker anschwoll und sich pusierend in ihrem Innersten ergoß.
Kommentare
Schöne überSINNLICHE Geschichte. Ich mag Geschichten, die explizit sind, ohne in vulgäre Sprache zu verfallen. Ist Dir wirklich gut gelungen. Geschichten mit gehobenem sprachlichen Niveau gibt's hier leider nicht in rauben Mengen, aber diese hier gehört echt zu den besseren!