Ich wache auf. Mein Blick wandert auf meinen Wecker. Verdammt ich habe verschlafen. Erschrocken darüber, dass es schon so spät ist, springe ich aus meinem Bett. Mir wird leicht schwindlig, da ich zu schnell aufgestanden bin und setze mich kurz auf das Bett. Ein Grinsen huscht über mein Gesicht, als ich an meinen Traum, zurück denke. Schon oft hatte ich geträumt, aber in dieser Intensität war das noch nie. Ich schwelge noch ein wenig in Erinnerung, dann begebe mich ins Badezimmer.
Ich stehe unter die Dusche und als das warme Wasser auf meine Haut prasselt, schließe ich kurz die Augen. Einzelne Momente, aus meinem Traum, tauchen vor meinem inneren Auge auf. Dieser Mann und das Geschehene auf der Toilette. Ich ermahne mich selbst, nicht zu sehr ab zu trieften, ich habe keine Zeit. Schnell seife ich meinen Körper ein, wasche mir meine Haare. Kurz noch die kleinen Stoppeln unter Achseln, Schambereich und Beine rasieren. Dann springe ich aus der Dusche und schlüpfe in meinen Bademantel. Mein Blick wandert zum Spiegel.
Genau wie in meinem Traum erblickt mich ein müdes und blasses Gesicht entgegen. Der Barbesuch hatte sich gerächt. Ich bereue es aber nicht, denn es war ein schöner und lustiger Abend gewesen mit meiner besten Freundin. Ich mag sie, denn mit ihr ist es immer lustig. Sie hatte eine Art an sich, eher ungewollt, Leute zum Lachen zu bringen. Sie war ein kleiner Tollpatsch, der selten ein Fettnäpfchen ausließ. Ich musste nochmals Lachen als ich mich an den gestrigen Abend zurück erinnere und an die Geschichte die meine Freundin zum Besten gab.
„Stell dir vor was mir mal wieder passiert ist“ schießt es aus ihr heraus als wir uns begrüßt hatten. „Du wirst dich mal wieder kaputt lachen“ warnte sie mich schon vor. „Ich bin gespannt“ gab ich zurück. „Ich hab dir doch von meinem Schwarm erzählt. Hab ihn bei Facebook geaddet und stell dir vor da hat so eine Tussi alles geliked und Kommentare drunter geschrieben. Du weißt ja wie eifersüchtig ich bin“ fing sie an zu erzählen. Ich kommentierte es mit einem kurzen Nicken. „Da hab ich ihm geschrieben: Verarschen kann ich mich selber, er solle doch mit ihr glücklich werden und das mir doch wieder zeigt das alle Männer Schweine sind und lügen“ Sie machte kurz Pause, die ich unkommentiert lies. „Ich hab also richtig Dampf abgelassen, aber so richtig, hab ihn sogar beschimpft. Und jetzt kommt der Hammer“ setzte sie fort. Dann, um die Spannung zu erhöhen, machte sie eine Pause. Ich schaute sie fragend an und war gespannt was kommen würde.
„Er hat mir dann geantwortet“ dabei überschlugen sich fast ihre Worte, sie atmete tief durch „das ist meine Schwester“ Jetzt fing ich lauthals an zu Lachen und fragte: „Du willst mir jetzt nicht erzählen du warst eifersüchtig auf seine Schwester und hast ihn deshalb fertig gemacht?“ „Ja genau so war es, woher soll ich denn auch wissen das es seine Schwester ist, er erzählt ja so gut wie nichts von sich“ so als würde sie ihr Verhalten irgendwie entschuldigen wollen. „Ja genau er ist schuld, dass Madame sich nicht unter Kontrolle hat und erst mal fragt wer die andere ist“ erwiderte ich und lachte dabei weiter. „Du bist nicht ohne Grund Miss Fettnäpfchen“ legte ich nach. „Ach das sagt gerade die Richtige Miss Fettnäpfchen“ gab sie spöttisch von sich. Sie legte ihren Kopf in ihre Hände und verzog dabei ihren Mund. Ich wusste genau was jetzt kommen würde.
„Was soll ich denn jetzt nur tun? Ich hab mich total zum Affen gemacht mit der Aktion. Was ich dem alles an den Kopf geworfen habe, der muss doch denken ich hätte sie nicht mehr alle“ sie klang schon fast verzweifelt. „Tja Augen zu und durch, oder du gehst einfach so zur Tagesordnung über als wäre nichts gewesen“, war mein Rat an sie. „Ich hab mich so zum Affen gemacht, warum muss denn mir immer so was passieren“, klagte sie jetzt. „Warum immer mir?“ Ich war immer noch am Lachen. „Ja war mir klar, hab ja gesagt du wirst dich kaputt lachen“ sagte sie und musste dabei auch etwas lachen. Ich versuchte mich wieder zu beruhigen. „Süße nimm es nicht so schwer und wenn ihr mal zusammen seid dann ist das eine gute Geschichte, die ihr zu erzählen habt“ versuchte ich sie aufzumuntern. „Ja du hast gut reden, ich kann dem nie wieder Schreiben. Nein ich werde ihm auch nie wieder schreiben. Am besten ich vergesse ihn. Ich hab es ja auch schon beendet als ich noch dachte es wäre jemand anders als seine Schwester.“ gab sie zurück. Dann ein Seufzen. „Ich hab es mal wieder in Sand gesetzt, bin selber schuld. Wieso muss das immer mir passieren“ fügte sie noch hinzu.
Ich wusste dass sie das immer sagte und sich dann doch ein paar Stunden wieder bei ihm melden würde, denn sie und er konnten nicht ohne einander. Von daher machte ich mir da keine Gedanken und lenkte das Gespräch dann in eine andere Richtung. Es war wieder mal ein sehr schöner Abend gewesen und die neue Bar war von Ambiente toll. Gedämpftes Licht, viel Kerzenlicht, die Möbel waren sehr dunkel gehalten, ich tippte auf Kirschbaum. Nur eines war nicht so optimal. Die Bedienung. Wenn Blicke töten könnten wären meine Freundin und ich an diesem Abend 1000 mal gestorben. Mir war es egal, da stand ich drüber und was das Trinkgeld anbelangte, ich sag nur, selber schuld. Wer Trinkgeld will muss freundlich sein. Ich musste grinsen, denn eigentlich geht der Spruch ja anders.
Inzwischen hatte ich meinem Gesicht Farbe eingehaucht indem ich wie wild pinselte und malte. Ja ein Gesicht hatte Ähnlichkeit mit einem Kunstwerk. Das Gesicht war die Leinwand. Dann ein paar Pinselstriche und Farbe und fertig war das Bild bzw. das Gesicht. Ich war zufrieden als ich das fertige Kunstwerk im Spiegel betrachte. Meine blauen Augen waren jetzt durch Schwarzen Kajal umrandet und meine langen Wimpern wurden durch Wimperntusche verstärkt. Meine Lippen hatte ich in einem Rosa Ton bemalt. Etwas Rouge aber nur ein wenig. Ich mochte es nicht zu sehr angemalt zu wirken. Und seien wir ehrlich, Männer stehen auch eher auf Natürlichkeit wie auf mit Tonnen von Make-up. Manchmal muss man halt ein wenig nachhelfen, so ganz ohne geht dann doch nicht.
Ein Blick auf die Uhr. Verdammt, wie schnell doch die Zeit verfliegt. Ich muss jetzt wirklich einen Zahn zulegen. Schnell binde ich meine langen, nassen Haare zu einem Zopf zusammen. Zum Föhnen war keine Zeit mehr. Nur noch schnell das Kleid überwerfen, sowie die halterlosen Strümpfe, Strapsgürtel und Schuhe anziehen und fertig bin ich. Wieder ein Blick in den Spiegel. Mir gefällt was ich sehe. Mein Kleid sitzt perfekt, würde man genau hinschauen könnte man den Strapsgürtel und die halterlosen Strümpfe erkennen. Meine neuen Heels passten perfekt zum Kleid und man fühlte sich automatisch sexy. Zu guter letzt warf ich meinen Mantel über, schnappte mein Handgepäck und verließ die Wohnung.
Schneeflocken fallen vom Himmel. Mit dem Blick dem Himmel entgegen gerichtet, stand ich da und warte auf mein Taxi. Es sieht aus, als ob die Schneeflocken im Himmel tanzen, bevor sie dann auf Bäume, Autos, Straße und Gehwege zur Ruhe kommen. Jeder weiß dass sich diese Schneeflocken bilden, indem sich in den Wolken aus feinsten Tröpfchen Eiskristalle bilden. Der Gedanke, Frau Holle sitzt oben im Himmel und schüttelt ihre Betten aus, gefiel mir aber eindeutig besser. Ich musste bei dem Gedanken lächeln. Ja ich war eine Träumerin und Romantikerin.
Ich wurde, durch das Hupen des bestellten Taxies, aufgeschreckt. Ein grinsen huscht über mein Gesicht. Bis jetzt war alles wie in dem Traum zuvor, ging mir durch den Kopf. Eine Person eilt um das Taxi herum und öffnet mir die Beifahrertür. „Guten Morgen“ gibt sie von sich. Verdutzt starre ich die Person an. Es handelt sich nicht um einen Mann, wie ich erwartet hatte, sondern eine Frau die auf den ersten Blick für einen Mann durchgehen könnte. Doch ihre Stimme verriet eindeutig, dass es sich hierbei um eine Frau handelt. „Guten Morgen“, gebe ich zurück und steige in das Taxi ein. Die Türe wird zugeschlagen und die kleine Frau rennt um das Taxi herum, und steigt ein. „Wohin?“ fragt sie kurz und knapp. „Zum Hauptbahnhof“ erwidere ich ebenso kurz und knapp.
Die Taxifahrt verläuft ohne jedes weitere Gespräch. Ich beobachte das Schneetreiben weiter und träume noch etwas vor mich hin. „Wir sind da“ werde ich aus meinen Träumereien gerissen. „20, 25 Euro“. Sie scheint nicht die große Rednerin zu sein, was mir aber auch recht ist. Ich gebe ihr 22 Euro mit den Worten „Stimmt so, schönen Tag noch“ und verlasse das Taxi. Ich höre noch wie sie mir hinter her ruft „Danke, das wünsche ich ihnen auch“.
Ich krame mein Ticket aus der Tasche und sehe vorsichtshalber nochmal nach auf welchem Gleis mein Zug abfahren wird. Gleis 8. Ich atme nochmal tief durch, weil ich weiß, dass ich jetzt, um den Zug zu erreichen, einen Zahn zulegen muss. Ich kämpfe mich durch die Menschenmenge. Manche bummeln auf dem Bahnhof umher andere wiederum scheinen es eiliger zu haben, da wird gerannt oder schnellen Schrittes umher gelaufen. Meine Schritte werden schneller, so schnell es mir möglich ist auf den Heels. Ich überlege kurz ob es nicht praktischer gewesen wäre, andere Schuhe anzuziehen aber komme zum Entschluss, nein die Heels müssen es heute einfach sein. Bahnsteig 4. Ich werde langsamer. Mein Atem geht schneller. Kurz durchatmen und weiter geht’s. Bahnsteig 5 Ich werde wieder schneller. Bahnsteig 6 Denke ich kurz nochmal an meinem Traum Bahnsteig 7. Nein ich werde jetzt nicht weiter daran denken. Bahnsteig 8 Puh geschafft. Mein Zug steht noch.
„Achtung, Achtung bitte treten sie zurück die Türen schließen“ ertönt eine Durchsage. Wie in meinem Traum denke ich. Träume können sich erfüllen das hat die Frau von der Lebensberatung gesagt. Man muss es sich nur wünschen und visualisieren dann erfüllen sie sich. Ich schließe kurz die Augen und denke daran wie mich im Traum ein gutaussehender Mann aufgefangen hatte. Innerlich sag ich zu mir, ich wünsche es mir, dabei nehme ich Anlauf und lasse mich in den Zug fliegen.
Zack liege ich auf der Nase. Kein starker, gutaussehender Mann hatte mich aufgefangen. Stattdessen ertönt Gelächter von ein paar Jugendlichen. Na toll auch noch das, denke ich mir. Ich versuche so galant wie möglich aufzustehen und sage selbstbewusst „Normal einsteigen kann jeder, das ist der neuste Trend“. Lachend und Kopfschüttelnd laufen die Jugendliche an mir vorbei und ich bin für einen kurzen Moment alleine. Wieso stand da kein Mann der mich aufgefangen hatte?? Ich hatte es mir doch so gewünscht. Und diese Frau hatte doch gesagt wenn man es sich von ganzen Herzen wünschen würde, dann erfüllt es sich genauso. Und ich hatte es mir doch so sehr von Herzen gewünscht. Was war da nur schief gelaufen? Mit diesen Gedanken mache ich mich auf in mein Abteil.
Auf den Weg in mein Abteil schimpfe ich teilweise mit mir selbst. Wieso glaubst du auch so einer, die doch nur Geld abknüpfen möchte und Leuten Dinge erzählt die sie hören wollen. Ich bin einfach zu gutgläubig. Wenn bei mir jemand überzeugend war, dann konnte er mir alles auf quatschen. Ich war so ein Ich-brauch-es-nicht-aber-ich-nehme-es-trotzdem-weil-sie-so-gut-arrgumentiert-haben-Opfer. Manche können auch so überzeugend wirken, da kann man dann einfach nicht anders.
Diese Lebensberaterin klang so was von überzeugend. Sie meinte das wäre der Schlüssel für ein erfülltes Leben. Wünsche dir was und es wird dir erfüllt. Ja klar man hat gesehen wohin das führt. Ich habe mich komplett zum Affen gemacht auch wenn es nur eine Gruppe Teenager war, die ich nie wieder in meinem Leben sehen werde, aber trotzdem es geht ums Prinzip. Ich bin aber auch selbst Schuld, warum hab ich nicht erst mal einen Blick in den Zug geworfen, ob da wirklich einer steht? Und warum finde ich jetzt das blöde Abteil nicht?
Total angenervt und wütend auf mich selbst suche ich mein Abteil. Ich schreite eilig von einem Abteil zum anderen dabei frage ich mich: warum ich mich so abhetze? Ich war ja jetzt im Zug, verpassen konnte ich ihn also nicht mehr. Meine Schritte verlangsamen sich dabei automatisch. Endlich, da ist mein Abteil. Ich öffne die Türe und trete ein. Eine Frau, ein Mann und ein Kind starren mich an, als würde ich vom Mars kommen. Während wir uns kurz mit einem Hallo begrüßen springt das Kind, im Alter von ungefähr 7 Jahre, auf und richtet seine Wasserspritzpistole auf mich. „Hände hoch oder ich schieße“ schreit er dabei. „Franz Wilhelm würdest du das bitte unterlassen und dich wieder hinsetzen“ gibt seine Mutter von sich.
Franz Wilhelm? Wie kann man nur sein Kind so nennen, geht mir durch den Kopf. In diesem Moment sehe ich einen Strahl Wasser auf mich zukommen, der mich mitten im Schoss trifft. Ich schaue erst nach unten, dann werfe ich ihm einen bösen Blick zu. „Franz Wilhelm setz dich jetzt hin“ dabei zerrt die Frau an seinem Arm und schreit ihren Mann an „So tu doch auch mal was, es ist auch dein Sohn“ „Ist ja nur Wasser, das trocknet wieder“ sagt er grinsend. Ich lasse das ganze unkommentiert. „Die hat die Hände nicht hochgemacht“, schreit der Kleine. Ich höre noch wie seine Mutter ihn auffordert sich zu entschuldigen, als ich das Abteil verlasse.
Ich laufe den Gang entlang um eine Toilette zu suchen. Mir geht dabei durch den Kopf das ich im Traum auch Nass war, dass hatte aber andere Gründe. Eines musste ich ja klein Franz Wilhelm lassen, zielen konnte er. An der Toilette angekommen betrat ich diese. Bewusst schließe ich die Türe nicht zu. Wer weiß, dachte ich mir, vielleicht kommt es ja doch noch anders wie gedacht. Ich nehme ein Stück vom Toilettenpapier und versuche mich trocken zu legen. Dann schaue ich in den Spiegel und grinse.
In meinem Traum fing ich an mich zu streicheln als ich auf der Zugtoilette war, vielleicht sollte ich das jetzt auch tun. Zugegeben ich war nicht gerade in Stimmung dafür. Ich sollte das mit dem Wünsche erfüllen nochmals ausprobieren. Mein Wunsch ist es, dass ich von einem gutaussehenden Mann in der Toilette überrascht werde und ich meinen Traum real erleben werde. Ich wünsche es mir aus tiefstem Herzen. Dieses Mal wird es in Erfüllung gehen, da bin ich mir sicher.
Ich schließe die Augen, lasse meine Hand über meine Brust gleiten. Es fühlt sich gut an. Dabei denke ich intensiv zurück an meinem Traum und Vorfreude macht sich bereit. Meine andere Hand macht sich auf den Weg eine Etage tiefer. Zuerst streiche ich etwas über meinen Bauch, dann wandert meine Hand unter mein Kleid. Ich bemerke, dass ich nicht nur von außen Nass bin, sondern dass mein String auch leicht feucht ist. Um heraus zu finden ob die Feuchtigkeit vom nassen Kleid darüber kommt oder ob die Gedanken an den Mann meiner Träume etwas in mir ausgelöst hat, bahnt sich mein Finger unter das Höschen.
Eindeutig hat mich mein Kopfkino feucht werden lassen. Kurz öffne ich meine Augen. Ich war auf der Zugtoilette, alleine. Ich zwicke mich kurz in die Brustwarze. Schmerz lass nach, aber gut, ich bin wach, kein Traum. Ich grinse und schließe meine Augen wieder. Mit einem Finger dringe ich in mich ein und stöhne auf. Wie gut es sich anfühlt. Ich lasse den Finger ein paarmal rein und raus gleiten und ein zweiter Finger gesellt sich schließlich dazu. Dabei befreit meine andere Hand meine Brust aus dem BH-Körbchen. Ich knete die Brust erst einige male, bevor ich anfange, mit meinen Finger, die Brustwarze zu umschließen. Erst reibe ich sie zwischen den Fingern und ziehe dann erst leicht dran und es dann immer stärker werden zu lassen. Dabei fingere ich mich weiter und lasse einen dritten Finger in mich gleiten. Ich beiße mir dabei auf die Unterlippe um mein Stöhnen zu unterdrücken.
„Papa, was macht die Frau da?“ Erschrocken reiße ich meine Augen auf und wer steht vor mir? Franz Wilhelm. Ich erstarre und werde sofort knallrot. Papa von Franz Wilhelm starrt mich mit großen Augen an. Ich starre abwechselnd von kleinem Mann zum großen Mann. Stille. Ich stehe immer noch da, mit drei Finger in mir. Zum Glück wird das ganze durch mein Kleid etwas verdeckt. Was nicht verdeckt wird, ist meine Brust und die Nippel zwischen meinen Finger. Der Papa von Franz Wilhelm löst sich als erstes aus seiner Schockstarre. Er zieht kopfschüttelnd und kommentarlos seinen Sohn aus der Toilette. Ich atme aus, denn ich hatte die ganze Zeit die Luft angehalten gehabt. Oh mein Gott wie peinlich ist das denn? Das kann doch alles nicht wahr sein. Was hab ich nur gemacht?
Sofort sperre ich die Toilettentüre ab. Ich brauche sofort ein Erdloch das sich auftut und mich verschluckt. Mein Blick geht nach unten als würde ich wirklich nach einem solchen suchen. Mittlerweile habe ich meine Brust wieder eingepackt. Ich stehe einfach da und schaue mich im Spiegel an. Was hab ich nur getan? Franz Wilhelm wird wahrscheinlich immer noch seinen Papa löchern. Was wird er antworten? Wird er es seiner Frau erzählen? Erdloch wo bist du??????? Ich kontrolliere ob die Toilettentüre auch wirklich zugeschlossen ist. Sicher ist sicher.
Dann klappe ich den WC Deckel nach unten und setze mich drauf. So sitze ich einige Minuten einfach da. Was soll ich jetzt nur tun? In mein Abteil kann ich auf keinen Fall zurück. Oder soll ich einfach so tun als wäre nichts passiert und in mein Abteil gehen? Nein ausgeschlossen, mir war viel zu peinlich was Vater und Sohn gesehen hatten. Ich werde die restliche Zugfahrt einfach auf der Toilette verbringen. Genauso werde ich das machen, beschließe ich.
„Hallo? Alles ok da drin? Brauchen sie noch lange“ ertönt es von draußen und wird durch ein Klopfen untermalt. „Moment bitte kurz, bin gleich fertig“ schrei ich zurück. Jetzt hilft alles nichts, ich muss den Ort des Geschehens und des Rückzugs verlassen, ob ich will oder nicht. Keinesfalls will ich aufsehen erlangen. Ich erhebe mich, blicke nochmal kurz in den Spiegel und öffne die Türe. Ich blicke direkt in zwei blaue Augen. Ich hatte noch nie solch wunderschöne Augen gesehen. Mein Blick wandert über die Nase zum Mund. Es blitzen weiße Zähne hervor als der Mund sich zu einem Lächeln verformt. Ein junger, gutaussehender Mann steht vor mir.
Der Zug wechselt die Gleise, dadurch verliere ich das Gleichgewicht und lande in den Armen der Lächelnden. „Nicht so stürmisch“ sagt der Blauäugige, dabei lacht er. „Entschuldigung, der Zug, ich kann nichts dafür“, stammel ich, während ich mich noch immer in den Armen des Mannes befinde. „Schon gut, war doch nur ein Spaß. Darf ich?“ dabei deutet er auf die Türe, die sich bei dem Geruckel des Zuges geschlossen hatte. Ich nicke. Er lässt mich los und verschwindet in der Toilette.
Das kann alles nicht wahr sein, denke ich. Paar Minuten früher und wer weiß vielleicht wäre mein Traum in Erfüllung gegangen. Verdammt, Franz Wilhelm warum musstest du nur reinkommen. Ich stehe immer noch wie angewurzelt vor der Toilettentür. Mir kommt ein Gedanke. Ich presse mein Ohr an die Türe und versuche wahr zu nehmen was sich im inneren abspielt. Vielleicht legt er ja gerade Hand an sich. Mein Traum konnte sich immer noch erfüllen. Er hatte mich aufgefangen auch wenn es vor der Toilettentür war und nicht beim Einsteigen in den Zug. Wäre er ein paar Minuten früher gekommen dann würden wir jetzt schon ganz andere Dinge tun. Jetzt wäre es halt einfach so dass ich halt ihn dabei erwischen werde und das Ganze dann seinen Lauf nehmen würde.
Mein Ohr habe ich noch immer an die Türe gepresst, jetzt schließe ich meine Augen um mich voll und ganz konzentrieren zu können, was sich im inneren der Toilette abspielt. Stille. Keinen einzigen Ton vernehme ich. Presse mich noch dichter mit meinem Ohr an die Tür. War da ein Stöhnen? Ungläubig justiere ich mein Ohr neu. Eindeutig, ja ich höre ein Stöhnen. Mir schießen sofort Bilder in den Kopf. Bilder von einem gutaussehenden Mann, mit heruntergelassener Hose. Wie er seinen Schwanz in der Hand hält und sie vor und zurück bewegt. Bei diesen Gedanken merke ich dass ich wieder feucht werde. Ich grinse vor mich hin. Super das mit dem Wünschen scheint wohl doch zu klappen. Gut ein wenig anders wie im Traum, das muss ich zugeben, aber ist auch egal wichtig ist ja nur das der Hauptakt so stattfinden wird wie geträumt.
Ich drücke den Griff der Toilettentüre nach unten und tatsächlich springt die Türe auf. Er hatte nicht abgeschlossen. Voller Vorfreude was mich jetzt erwartet halte ich einen Moment inne. Gleich würde ich seine Finger auf und in mir spüren. Und nicht nur seine Finger, wie ich mich erinnere. Auch seine Faust und zu guterletzt seinen Schwanz. Orgasmus ich komme, schreie ich innerlich. Ich kann es kaum erwarten und reiße die Türe auf. Mein Blick fällt auf einen Mann, mit heruntergelassener Hose, der mich erschrocken anstarrt.
Erdloch wo bist du???? Dieser Mann steht nicht, wie von mir erwartend mit Schwanz in der Hand vor mir, sondern sitzend auf der Toilette. Augenblicklich wird mir klar dass manche Menschen auch Laute von sich geben wenn sie etwas anderes auf der Toilette verrichteten. Ich werde knallrot. Wo bleibt das verdammte Erdloch, wenn man es mal brauchte??? ? Wir starren uns an ohne etwas zu sagen. Das war so nicht geplant. Langsam erhole ich mich aus meiner Schockstarre und bringe ein „Oh Entschuldigung“ heraus. Was von mir noch mit einem „Scheiße“ kommentiert wird. Jetzt lacht er lauthals los und sagt „im wahrsten Sinne des Wortes“.
Sein Lachen ist ansteckend und wenn man genau darüber nachdenkt ist die Situation zum Brüllen, also stimme ich in sein Lachen mit ein. Ich stehend, er sitzend und so lachen wir nun auf der Toilette. Als wir aufhören zu lachen, sage ich zu ihm „Tut mir wirklich leid, sie sollten beim nächsten mal besser abschließen“, dabei drehe ich mich um und verlasse die Toilette. Ich bleibe kurz vor der Toilettentüre stehen und überlege was war jetzt peinlicher. Mich beim Selbstbefriedigen von Franz Wilhelm und Papa erwischen zu lassen oder die Situation von eben. Eindeutig das erwischen lassen.
Da fällt mir ein, dass ich nicht mehr in mein Abteil zurückgehen kann. Die Option Toilette als Rückzug fällt auch weg. Ich beschließe es mal mit dem Speisewagen zu probieren. Außerdem brauche ich jetzt unbedingt einen Drink. Im Speisewagon angekommen verschaffe ich mir erst mal einen Überblick. Der Wagen ist gut besucht, nur noch wenige Tische sind frei. Einige der Mitpassagiere sind gerade dabei zu Frühstücken. In diesem Moment wird mir bewusst das es noch früh am Morgen ist. Alkohol um diese Zeit und auf nüchternen Magen ist wohl doch keine gute Idee. Ich beschließe anstelle eines Drinks nehme ich wohl besser doch eine heiße Schokolade.
Mit meiner Tasse heißer Schokolade visiere ich einen Tisch an. Ich stelle meine heiße Schokolade ab und nehme Platz. Ich lasse das Erlebte Revue passieren, dabei muss ich laut los lachen. Die anderen Leute schauen zu mir herüber und schauen mich etwas verwirrt an. Ich versuche mich zu beruhigen und das Lachen zu unterdrücken das mir nicht gleich gelingt. Irgendwann hab ich mich wieder beruhigt und nehme einen Schluck aus meiner Tasse. Die heiße Schokolade schmeckt sehr lecker, hätte ich so nicht erwartet. Als ich meine Tasse abstelle und mein Blick wieder nach oben geht, steht ER vor mir. Er, der kurz vorhin noch sitzend vor mir auf der Toilette war. Erdloch wo bist du???
„Ist der Platz hier noch frei“ fragt er mich. Ich nicke, zu mehr bin ich gerade nicht imstande. Er bedankt sich und setzt sich neben mich. Ich starre die Tasse vor mir an. Was soll ich jetzt tun? Erste Möglichkeit: Ich stehe einfach auf und gehe. Nur wohin soll ich gehen? Zweite Möglichkeit: ich bleibe einfach sitzen, trinke meine heiße Schokolade und verhalte mich unauffällig. Dritte Möglichkeit: Ich bitte ihn zu gehen. Was aber unhöflich wäre, erst jemand Platz nehmen zu lassen und dann aufzufordern er solle wieder gehen. Ich entscheide mich für Möglichkeit Nummer zwei.
Ich merke wie ich mit meinen Füßen auf und ab wippe. Das mache ich immer so wenn ich angespannt und nervös bin. Ich versuche mich zu beruhigen indem ich mir selbst gut zu rede. Bleib ganz ruhig, es ist alles in Ordnung. Endlich bekomme ich auch meine Füße unter Kontrolle. Ich wage einen kurzen Blick neben mich, mit der Hoffnung, dass er vielleicht nicht mehr neben mir sitzt. Er sitzt da und schaut mich an. Sofort geht mein Blick wieder Richtung Tasse. Warum schaut er mich so an? Ihm scheint es wohl nicht peinlich zu sein, was vorhin passiert ist oder warum macht er das jetzt das er sich neben mich setzt und mich dann noch anschaut?? Vielleicht ist er ja auch ein Psychopath geht mir durch den Kopf.
Vielleicht bin ich auch nicht mehr so ganz normal, geht mir durch meinen Kopf. Immerhin war ich es, die sich in der Toilette selbst befriedigt hatte und dann auch noch gedacht habe, er würde es auch tun und wir würden dann hemmungslos übereinander herfallen. Was hab ich mir nur dabei gedacht? Und das schlimmste ich kann das niemanden erzählen, jeder würde mich für verrückt erklären. Wieso hatte er denn nicht abgeschlossen?? Und warum zum Teufel hatte ich nicht abgeschlossen? Mir wäre heute einiges erspart geblieben. Das alles nur wegen einem Traum.
„Papa, Papa ich will ein Eis“ ertönt es durch den Speisewagen. Oh nein Franz Wilhelm schießt es mir durch den Kopf. Ich hebe meinen Blick um mich zu vergewissern das es sich um ihn handelt und nicht um ein anderes Kind. Leider werden meine Hoffnungen dass es sich um ein anderes Kind handelt enttäuscht. Es ist Franz Wilhelm mit Papa. Es scheint ganz so als hätten sie mich noch nicht entdeckt. Ich versuche mich so klein wie möglich zu machen und drehe ihnen meinen Rücken zu. Das hat zu Folge, dass ich nun dem Toilettenmann genau gegenüber sitze und sich unsere Blicke treffen. Er grinst mich an. „Alles in Ordnung mit dir?“ fragt er mich. „Ehrlich gesagt nein“, antworte ich ihm.
„Erzähle mir es einfach, ich bin ein guter Zuhörer“ sagt er aufmuntert zu mir. Mir fällt dabei auf, wie schön seine Stimme klingt. Sie ist tief, etwas rauchig und doch samtig. Zu solchen Stimmen sage ich gerne Orgasmus Stimmen. Denn diese können eine Frau in den Orgasmus reden, und genau eine solche Stimme hat er. Ich überlege. Soll ich ihm wirklich alles erzählen, angefangen von meinem Traum bis hin zur Selbstbefriedung? Warum eigentlich nicht? Ich kenne ihn nicht und werde ihn wahrscheinlich nie wieder sehen und er denkt eh schon das ich total bekloppt bin und peinlicher kann es eh nicht mehr werden. Ich fange, nach kurzem Zögern, zu erzählen an.
Er hört nur zu. Kommentiert das ein oder andere durch ein grinsen, ein nicken und ein „Erzähle ruhig weiter“. An manchen Stellen lachen wir zusammen. „Jetzt dachte ich dass ich im Speisewagen sicher bin aber dann tauchst du auf und Franz Wilhelm mit Papa ist auch noch da. Wie gut das die Zugfahrt irgendwann auch mal enden wird“, schließe ich meine Erzählung ab. „Was eigentlich schade ist, dass wir bald da sein werden“ sagt er. Ich starre ihn an. Wie meint er das jetzt? Er lächelt mich an und steht auf. War ja klar, der denkt ich habe sie nicht mehr alle und wird jetzt die Flucht ergreifen. Würde ich an seiner Stelle auch tun.
Er greift nach meiner Hand und zieht mich nach oben zu sich. „Folge mir“, flüstert er mir zu. Ich schlucke und mein Herz schlägt schneller. Was hat er vor? Wird sich mein Traum jetzt doch erfüllen? Immerhin habe ich ihm davon erzählt, wobei ich ein paar Details ausgelassen habe. Meine Neugier und mein Wunsch treibt mich so an, dass ich ihm wortlos folge. Wir verlassen den Speisewagen und kurze Zeit später befinden wir uns auf einer Toilette wieder. Mein Atem geht schneller. Er drückt mich gegen die Wand. „Du wirst es jetzt nochmal genauso wie in deinem Traum machen und ich warte kurz draußen vor der Tür.“ Dann verlässt er die Toilette.
Ich stehe an der Wand gelehnt da. Kneife mir kurz in den Oberschenkel. Autsch, das tat weh. Ok kein Traum, das hier ist die Realität. Wie in meinem Traum fange ich an meine Brüste zu streicheln. Der Gedanke, dass er draußen vor der Tür wartet und bald herein kommen wird um mit mir all die Dinge zu tun, erregt mich sehr. Meine Nässe nimmt schnell zu. Zwei Finger bahnen sich den Weg in meine Spalte. Ich bin zu ungeduldig und zu scharf um mir erst nur einen Finger reinzuschieben. Ich bewege die Finger kurz rein und raus und nehme einen dritten dazu. Wieder bewege ich sie einige male rein und raus. Der vierte Finger gleitet in mich, als ich meine Brüste aus dem BH befreie. Meine Nippel sind schon hart und als ich sie berühre durchzuckt es mich. Ich spiele mit ihnen, indem ich sie zwischen meine Finger reibe, dann ziehe ich an ihnen. Mein Atem geht immer schneller und ich stöhne. Ich unterdrücke es nicht, denn ich weiß genau, dass er vor der Tür steht und es hört und ich will, dass er es mitbekommt.
Jetzt schiebe ich den letzten Finger meiner Hand in mich. Es fühlt sich so wahnsinnig gut an und ich kann es kaum abwarten seine Faust in mir zu spüren. Bald wird es soweit sein. Mein Stöhnen nimmt zu, meine Nässe auch. Die Nässe bahnt sich ihren Weg entlang meiner Oberschenkel. Meine Brustwarzen sind jetzt richtig hart und stehen wie zwei Antennen ab. In meinem ganzen Leben war ich noch nie so erregt wie in diesem Augenblick. Ich habe das Gefühl zu zerspringen. In diesem Moment öffnet sich die Türe.
Er tritt herein. Das Abschließen der Türe kommentiert er mit einem „Sicher ist sicher“. Dann tritt er vor mich und schaut mir tief in die Augen. Seine Lippen kommen mir näher und er küsst mich leidenschaftlich. Seine Hand wandert dabei nach unten und ich ziehe meine Hand aus meiner Spalte um sie für seine Hand freizugeben. Er fährt einmal mit zwei Finger durch, dabei küssen wir uns weiter. Dann löst er seine Lippen von meinen und stattdessen habe ich augenblicklich seine zwei Finger, die er zuvor durch meine nasse Spalte gezogen hat, im Mund. Als ich meinen Saft schmecke, wandert meine Hand nach unten zwischen meine Beine und mach genau das gleiche. Ich tauche kurz meine Finger in mich und stecke sie in seinen Mund. Er saugt gierig an ihnen. Ich schließe kurz meine Augen. Als ich sie wieder öffne kniet er vor mir und schiebt mein Kleid etwas höher. Er zieht mir meinen String aus, den er in seiner Hosentasche verschwinden lässt. „Als kleines Andenken“ haucht er mir zu.
Er leckt mit seiner Zunge einmal durch meine Spalte bevor er sich meinem Kitzler widmet. Ich presse mein Becken nach vorne und stöhne. Er konnte wahnsinnig gut mit seiner Zunge umgehen, das hatte ich schon beim Küssen bemerkt. Er umkreist den Kitzler leicht, dann leckt er darüber mit etwas Druck um ihn daraufhin wieder zu umkreisen. Kurze Zeit später spüre ich seine Zunge tief in mir, dabei reibt er meinen Kitzler mit seinem Daumen. Gleich würde ich kommen, wenn er so weiter macht. Bitte nicht aufhören, flehe ich innerlich. Er massiert meinen Kitzler immer fester und schneller und mit seiner Zunge f*ckt er mein Loch erst langsam und dann immer schneller. Bitte nicht aufhören, gleich war ich soweit, gleich komme ich.
Mein Körper zittert vor Erregung, ich spüre wie es in mir aufsteigt. Ich würde gleich explodieren. Er immer noch mit seiner Zunge in mir und seinen Daumen auf meinem Kitzler. Mein Stöhnen wird immer lauter. Mein Atem geht immer schneller. Ich kralle mich in seinen Haaren fest. Drücke sein Gesicht noch mehr an mich. Dann überkommt es mich und schreie meine ganze Lust aus mir und erlebe einen heftigen Höhepunkt. Ich habe das Gefühl er ist endlos.
Er steht auf, schaut mir tief in die Augen, bevor er mich küsst. Ich schmecke meinen Saft. Dann flüstert er mir ins Ohr: „Wir sind da“ und ich bemerke, dass der Zug angehalten hat. Er greift in seine Tasche und befördert eine Visitenkarte hervor. „Ruf mich an, wenn du Interesse an einer Fortsetzung hast“, dabei schiebt er seine Visitenkarte in meinem BH und verlässt die Toilette. „Das werde ich“ rufe ich noch hinterher.
Ich stehe unter die Dusche und als das warme Wasser auf meine Haut prasselt, schließe ich kurz die Augen. Einzelne Momente, aus meinem Traum, tauchen vor meinem inneren Auge auf. Dieser Mann und das Geschehene auf der Toilette. Ich ermahne mich selbst, nicht zu sehr ab zu trieften, ich habe keine Zeit. Schnell seife ich meinen Körper ein, wasche mir meine Haare. Kurz noch die kleinen Stoppeln unter Achseln, Schambereich und Beine rasieren. Dann springe ich aus der Dusche und schlüpfe in meinen Bademantel. Mein Blick wandert zum Spiegel.
Genau wie in meinem Traum erblickt mich ein müdes und blasses Gesicht entgegen. Der Barbesuch hatte sich gerächt. Ich bereue es aber nicht, denn es war ein schöner und lustiger Abend gewesen mit meiner besten Freundin. Ich mag sie, denn mit ihr ist es immer lustig. Sie hatte eine Art an sich, eher ungewollt, Leute zum Lachen zu bringen. Sie war ein kleiner Tollpatsch, der selten ein Fettnäpfchen ausließ. Ich musste nochmals Lachen als ich mich an den gestrigen Abend zurück erinnere und an die Geschichte die meine Freundin zum Besten gab.
„Stell dir vor was mir mal wieder passiert ist“ schießt es aus ihr heraus als wir uns begrüßt hatten. „Du wirst dich mal wieder kaputt lachen“ warnte sie mich schon vor. „Ich bin gespannt“ gab ich zurück. „Ich hab dir doch von meinem Schwarm erzählt. Hab ihn bei Facebook geaddet und stell dir vor da hat so eine Tussi alles geliked und Kommentare drunter geschrieben. Du weißt ja wie eifersüchtig ich bin“ fing sie an zu erzählen. Ich kommentierte es mit einem kurzen Nicken. „Da hab ich ihm geschrieben: Verarschen kann ich mich selber, er solle doch mit ihr glücklich werden und das mir doch wieder zeigt das alle Männer Schweine sind und lügen“ Sie machte kurz Pause, die ich unkommentiert lies. „Ich hab also richtig Dampf abgelassen, aber so richtig, hab ihn sogar beschimpft. Und jetzt kommt der Hammer“ setzte sie fort. Dann, um die Spannung zu erhöhen, machte sie eine Pause. Ich schaute sie fragend an und war gespannt was kommen würde.
„Er hat mir dann geantwortet“ dabei überschlugen sich fast ihre Worte, sie atmete tief durch „das ist meine Schwester“ Jetzt fing ich lauthals an zu Lachen und fragte: „Du willst mir jetzt nicht erzählen du warst eifersüchtig auf seine Schwester und hast ihn deshalb fertig gemacht?“ „Ja genau so war es, woher soll ich denn auch wissen das es seine Schwester ist, er erzählt ja so gut wie nichts von sich“ so als würde sie ihr Verhalten irgendwie entschuldigen wollen. „Ja genau er ist schuld, dass Madame sich nicht unter Kontrolle hat und erst mal fragt wer die andere ist“ erwiderte ich und lachte dabei weiter. „Du bist nicht ohne Grund Miss Fettnäpfchen“ legte ich nach. „Ach das sagt gerade die Richtige Miss Fettnäpfchen“ gab sie spöttisch von sich. Sie legte ihren Kopf in ihre Hände und verzog dabei ihren Mund. Ich wusste genau was jetzt kommen würde.
„Was soll ich denn jetzt nur tun? Ich hab mich total zum Affen gemacht mit der Aktion. Was ich dem alles an den Kopf geworfen habe, der muss doch denken ich hätte sie nicht mehr alle“ sie klang schon fast verzweifelt. „Tja Augen zu und durch, oder du gehst einfach so zur Tagesordnung über als wäre nichts gewesen“, war mein Rat an sie. „Ich hab mich so zum Affen gemacht, warum muss denn mir immer so was passieren“, klagte sie jetzt. „Warum immer mir?“ Ich war immer noch am Lachen. „Ja war mir klar, hab ja gesagt du wirst dich kaputt lachen“ sagte sie und musste dabei auch etwas lachen. Ich versuchte mich wieder zu beruhigen. „Süße nimm es nicht so schwer und wenn ihr mal zusammen seid dann ist das eine gute Geschichte, die ihr zu erzählen habt“ versuchte ich sie aufzumuntern. „Ja du hast gut reden, ich kann dem nie wieder Schreiben. Nein ich werde ihm auch nie wieder schreiben. Am besten ich vergesse ihn. Ich hab es ja auch schon beendet als ich noch dachte es wäre jemand anders als seine Schwester.“ gab sie zurück. Dann ein Seufzen. „Ich hab es mal wieder in Sand gesetzt, bin selber schuld. Wieso muss das immer mir passieren“ fügte sie noch hinzu.
Ich wusste dass sie das immer sagte und sich dann doch ein paar Stunden wieder bei ihm melden würde, denn sie und er konnten nicht ohne einander. Von daher machte ich mir da keine Gedanken und lenkte das Gespräch dann in eine andere Richtung. Es war wieder mal ein sehr schöner Abend gewesen und die neue Bar war von Ambiente toll. Gedämpftes Licht, viel Kerzenlicht, die Möbel waren sehr dunkel gehalten, ich tippte auf Kirschbaum. Nur eines war nicht so optimal. Die Bedienung. Wenn Blicke töten könnten wären meine Freundin und ich an diesem Abend 1000 mal gestorben. Mir war es egal, da stand ich drüber und was das Trinkgeld anbelangte, ich sag nur, selber schuld. Wer Trinkgeld will muss freundlich sein. Ich musste grinsen, denn eigentlich geht der Spruch ja anders.
Inzwischen hatte ich meinem Gesicht Farbe eingehaucht indem ich wie wild pinselte und malte. Ja ein Gesicht hatte Ähnlichkeit mit einem Kunstwerk. Das Gesicht war die Leinwand. Dann ein paar Pinselstriche und Farbe und fertig war das Bild bzw. das Gesicht. Ich war zufrieden als ich das fertige Kunstwerk im Spiegel betrachte. Meine blauen Augen waren jetzt durch Schwarzen Kajal umrandet und meine langen Wimpern wurden durch Wimperntusche verstärkt. Meine Lippen hatte ich in einem Rosa Ton bemalt. Etwas Rouge aber nur ein wenig. Ich mochte es nicht zu sehr angemalt zu wirken. Und seien wir ehrlich, Männer stehen auch eher auf Natürlichkeit wie auf mit Tonnen von Make-up. Manchmal muss man halt ein wenig nachhelfen, so ganz ohne geht dann doch nicht.
Ein Blick auf die Uhr. Verdammt, wie schnell doch die Zeit verfliegt. Ich muss jetzt wirklich einen Zahn zulegen. Schnell binde ich meine langen, nassen Haare zu einem Zopf zusammen. Zum Föhnen war keine Zeit mehr. Nur noch schnell das Kleid überwerfen, sowie die halterlosen Strümpfe, Strapsgürtel und Schuhe anziehen und fertig bin ich. Wieder ein Blick in den Spiegel. Mir gefällt was ich sehe. Mein Kleid sitzt perfekt, würde man genau hinschauen könnte man den Strapsgürtel und die halterlosen Strümpfe erkennen. Meine neuen Heels passten perfekt zum Kleid und man fühlte sich automatisch sexy. Zu guter letzt warf ich meinen Mantel über, schnappte mein Handgepäck und verließ die Wohnung.
Schneeflocken fallen vom Himmel. Mit dem Blick dem Himmel entgegen gerichtet, stand ich da und warte auf mein Taxi. Es sieht aus, als ob die Schneeflocken im Himmel tanzen, bevor sie dann auf Bäume, Autos, Straße und Gehwege zur Ruhe kommen. Jeder weiß dass sich diese Schneeflocken bilden, indem sich in den Wolken aus feinsten Tröpfchen Eiskristalle bilden. Der Gedanke, Frau Holle sitzt oben im Himmel und schüttelt ihre Betten aus, gefiel mir aber eindeutig besser. Ich musste bei dem Gedanken lächeln. Ja ich war eine Träumerin und Romantikerin.
Ich wurde, durch das Hupen des bestellten Taxies, aufgeschreckt. Ein grinsen huscht über mein Gesicht. Bis jetzt war alles wie in dem Traum zuvor, ging mir durch den Kopf. Eine Person eilt um das Taxi herum und öffnet mir die Beifahrertür. „Guten Morgen“ gibt sie von sich. Verdutzt starre ich die Person an. Es handelt sich nicht um einen Mann, wie ich erwartet hatte, sondern eine Frau die auf den ersten Blick für einen Mann durchgehen könnte. Doch ihre Stimme verriet eindeutig, dass es sich hierbei um eine Frau handelt. „Guten Morgen“, gebe ich zurück und steige in das Taxi ein. Die Türe wird zugeschlagen und die kleine Frau rennt um das Taxi herum, und steigt ein. „Wohin?“ fragt sie kurz und knapp. „Zum Hauptbahnhof“ erwidere ich ebenso kurz und knapp.
Die Taxifahrt verläuft ohne jedes weitere Gespräch. Ich beobachte das Schneetreiben weiter und träume noch etwas vor mich hin. „Wir sind da“ werde ich aus meinen Träumereien gerissen. „20, 25 Euro“. Sie scheint nicht die große Rednerin zu sein, was mir aber auch recht ist. Ich gebe ihr 22 Euro mit den Worten „Stimmt so, schönen Tag noch“ und verlasse das Taxi. Ich höre noch wie sie mir hinter her ruft „Danke, das wünsche ich ihnen auch“.
Ich krame mein Ticket aus der Tasche und sehe vorsichtshalber nochmal nach auf welchem Gleis mein Zug abfahren wird. Gleis 8. Ich atme nochmal tief durch, weil ich weiß, dass ich jetzt, um den Zug zu erreichen, einen Zahn zulegen muss. Ich kämpfe mich durch die Menschenmenge. Manche bummeln auf dem Bahnhof umher andere wiederum scheinen es eiliger zu haben, da wird gerannt oder schnellen Schrittes umher gelaufen. Meine Schritte werden schneller, so schnell es mir möglich ist auf den Heels. Ich überlege kurz ob es nicht praktischer gewesen wäre, andere Schuhe anzuziehen aber komme zum Entschluss, nein die Heels müssen es heute einfach sein. Bahnsteig 4. Ich werde langsamer. Mein Atem geht schneller. Kurz durchatmen und weiter geht’s. Bahnsteig 5 Ich werde wieder schneller. Bahnsteig 6 Denke ich kurz nochmal an meinem Traum Bahnsteig 7. Nein ich werde jetzt nicht weiter daran denken. Bahnsteig 8 Puh geschafft. Mein Zug steht noch.
„Achtung, Achtung bitte treten sie zurück die Türen schließen“ ertönt eine Durchsage. Wie in meinem Traum denke ich. Träume können sich erfüllen das hat die Frau von der Lebensberatung gesagt. Man muss es sich nur wünschen und visualisieren dann erfüllen sie sich. Ich schließe kurz die Augen und denke daran wie mich im Traum ein gutaussehender Mann aufgefangen hatte. Innerlich sag ich zu mir, ich wünsche es mir, dabei nehme ich Anlauf und lasse mich in den Zug fliegen.
Zack liege ich auf der Nase. Kein starker, gutaussehender Mann hatte mich aufgefangen. Stattdessen ertönt Gelächter von ein paar Jugendlichen. Na toll auch noch das, denke ich mir. Ich versuche so galant wie möglich aufzustehen und sage selbstbewusst „Normal einsteigen kann jeder, das ist der neuste Trend“. Lachend und Kopfschüttelnd laufen die Jugendliche an mir vorbei und ich bin für einen kurzen Moment alleine. Wieso stand da kein Mann der mich aufgefangen hatte?? Ich hatte es mir doch so gewünscht. Und diese Frau hatte doch gesagt wenn man es sich von ganzen Herzen wünschen würde, dann erfüllt es sich genauso. Und ich hatte es mir doch so sehr von Herzen gewünscht. Was war da nur schief gelaufen? Mit diesen Gedanken mache ich mich auf in mein Abteil.
Auf den Weg in mein Abteil schimpfe ich teilweise mit mir selbst. Wieso glaubst du auch so einer, die doch nur Geld abknüpfen möchte und Leuten Dinge erzählt die sie hören wollen. Ich bin einfach zu gutgläubig. Wenn bei mir jemand überzeugend war, dann konnte er mir alles auf quatschen. Ich war so ein Ich-brauch-es-nicht-aber-ich-nehme-es-trotzdem-weil-sie-so-gut-arrgumentiert-haben-Opfer. Manche können auch so überzeugend wirken, da kann man dann einfach nicht anders.
Diese Lebensberaterin klang so was von überzeugend. Sie meinte das wäre der Schlüssel für ein erfülltes Leben. Wünsche dir was und es wird dir erfüllt. Ja klar man hat gesehen wohin das führt. Ich habe mich komplett zum Affen gemacht auch wenn es nur eine Gruppe Teenager war, die ich nie wieder in meinem Leben sehen werde, aber trotzdem es geht ums Prinzip. Ich bin aber auch selbst Schuld, warum hab ich nicht erst mal einen Blick in den Zug geworfen, ob da wirklich einer steht? Und warum finde ich jetzt das blöde Abteil nicht?
Total angenervt und wütend auf mich selbst suche ich mein Abteil. Ich schreite eilig von einem Abteil zum anderen dabei frage ich mich: warum ich mich so abhetze? Ich war ja jetzt im Zug, verpassen konnte ich ihn also nicht mehr. Meine Schritte verlangsamen sich dabei automatisch. Endlich, da ist mein Abteil. Ich öffne die Türe und trete ein. Eine Frau, ein Mann und ein Kind starren mich an, als würde ich vom Mars kommen. Während wir uns kurz mit einem Hallo begrüßen springt das Kind, im Alter von ungefähr 7 Jahre, auf und richtet seine Wasserspritzpistole auf mich. „Hände hoch oder ich schieße“ schreit er dabei. „Franz Wilhelm würdest du das bitte unterlassen und dich wieder hinsetzen“ gibt seine Mutter von sich.
Franz Wilhelm? Wie kann man nur sein Kind so nennen, geht mir durch den Kopf. In diesem Moment sehe ich einen Strahl Wasser auf mich zukommen, der mich mitten im Schoss trifft. Ich schaue erst nach unten, dann werfe ich ihm einen bösen Blick zu. „Franz Wilhelm setz dich jetzt hin“ dabei zerrt die Frau an seinem Arm und schreit ihren Mann an „So tu doch auch mal was, es ist auch dein Sohn“ „Ist ja nur Wasser, das trocknet wieder“ sagt er grinsend. Ich lasse das ganze unkommentiert. „Die hat die Hände nicht hochgemacht“, schreit der Kleine. Ich höre noch wie seine Mutter ihn auffordert sich zu entschuldigen, als ich das Abteil verlasse.
Ich laufe den Gang entlang um eine Toilette zu suchen. Mir geht dabei durch den Kopf das ich im Traum auch Nass war, dass hatte aber andere Gründe. Eines musste ich ja klein Franz Wilhelm lassen, zielen konnte er. An der Toilette angekommen betrat ich diese. Bewusst schließe ich die Türe nicht zu. Wer weiß, dachte ich mir, vielleicht kommt es ja doch noch anders wie gedacht. Ich nehme ein Stück vom Toilettenpapier und versuche mich trocken zu legen. Dann schaue ich in den Spiegel und grinse.
In meinem Traum fing ich an mich zu streicheln als ich auf der Zugtoilette war, vielleicht sollte ich das jetzt auch tun. Zugegeben ich war nicht gerade in Stimmung dafür. Ich sollte das mit dem Wünsche erfüllen nochmals ausprobieren. Mein Wunsch ist es, dass ich von einem gutaussehenden Mann in der Toilette überrascht werde und ich meinen Traum real erleben werde. Ich wünsche es mir aus tiefstem Herzen. Dieses Mal wird es in Erfüllung gehen, da bin ich mir sicher.
Ich schließe die Augen, lasse meine Hand über meine Brust gleiten. Es fühlt sich gut an. Dabei denke ich intensiv zurück an meinem Traum und Vorfreude macht sich bereit. Meine andere Hand macht sich auf den Weg eine Etage tiefer. Zuerst streiche ich etwas über meinen Bauch, dann wandert meine Hand unter mein Kleid. Ich bemerke, dass ich nicht nur von außen Nass bin, sondern dass mein String auch leicht feucht ist. Um heraus zu finden ob die Feuchtigkeit vom nassen Kleid darüber kommt oder ob die Gedanken an den Mann meiner Träume etwas in mir ausgelöst hat, bahnt sich mein Finger unter das Höschen.
Eindeutig hat mich mein Kopfkino feucht werden lassen. Kurz öffne ich meine Augen. Ich war auf der Zugtoilette, alleine. Ich zwicke mich kurz in die Brustwarze. Schmerz lass nach, aber gut, ich bin wach, kein Traum. Ich grinse und schließe meine Augen wieder. Mit einem Finger dringe ich in mich ein und stöhne auf. Wie gut es sich anfühlt. Ich lasse den Finger ein paarmal rein und raus gleiten und ein zweiter Finger gesellt sich schließlich dazu. Dabei befreit meine andere Hand meine Brust aus dem BH-Körbchen. Ich knete die Brust erst einige male, bevor ich anfange, mit meinen Finger, die Brustwarze zu umschließen. Erst reibe ich sie zwischen den Fingern und ziehe dann erst leicht dran und es dann immer stärker werden zu lassen. Dabei fingere ich mich weiter und lasse einen dritten Finger in mich gleiten. Ich beiße mir dabei auf die Unterlippe um mein Stöhnen zu unterdrücken.
„Papa, was macht die Frau da?“ Erschrocken reiße ich meine Augen auf und wer steht vor mir? Franz Wilhelm. Ich erstarre und werde sofort knallrot. Papa von Franz Wilhelm starrt mich mit großen Augen an. Ich starre abwechselnd von kleinem Mann zum großen Mann. Stille. Ich stehe immer noch da, mit drei Finger in mir. Zum Glück wird das ganze durch mein Kleid etwas verdeckt. Was nicht verdeckt wird, ist meine Brust und die Nippel zwischen meinen Finger. Der Papa von Franz Wilhelm löst sich als erstes aus seiner Schockstarre. Er zieht kopfschüttelnd und kommentarlos seinen Sohn aus der Toilette. Ich atme aus, denn ich hatte die ganze Zeit die Luft angehalten gehabt. Oh mein Gott wie peinlich ist das denn? Das kann doch alles nicht wahr sein. Was hab ich nur gemacht?
Sofort sperre ich die Toilettentüre ab. Ich brauche sofort ein Erdloch das sich auftut und mich verschluckt. Mein Blick geht nach unten als würde ich wirklich nach einem solchen suchen. Mittlerweile habe ich meine Brust wieder eingepackt. Ich stehe einfach da und schaue mich im Spiegel an. Was hab ich nur getan? Franz Wilhelm wird wahrscheinlich immer noch seinen Papa löchern. Was wird er antworten? Wird er es seiner Frau erzählen? Erdloch wo bist du??????? Ich kontrolliere ob die Toilettentüre auch wirklich zugeschlossen ist. Sicher ist sicher.
Dann klappe ich den WC Deckel nach unten und setze mich drauf. So sitze ich einige Minuten einfach da. Was soll ich jetzt nur tun? In mein Abteil kann ich auf keinen Fall zurück. Oder soll ich einfach so tun als wäre nichts passiert und in mein Abteil gehen? Nein ausgeschlossen, mir war viel zu peinlich was Vater und Sohn gesehen hatten. Ich werde die restliche Zugfahrt einfach auf der Toilette verbringen. Genauso werde ich das machen, beschließe ich.
„Hallo? Alles ok da drin? Brauchen sie noch lange“ ertönt es von draußen und wird durch ein Klopfen untermalt. „Moment bitte kurz, bin gleich fertig“ schrei ich zurück. Jetzt hilft alles nichts, ich muss den Ort des Geschehens und des Rückzugs verlassen, ob ich will oder nicht. Keinesfalls will ich aufsehen erlangen. Ich erhebe mich, blicke nochmal kurz in den Spiegel und öffne die Türe. Ich blicke direkt in zwei blaue Augen. Ich hatte noch nie solch wunderschöne Augen gesehen. Mein Blick wandert über die Nase zum Mund. Es blitzen weiße Zähne hervor als der Mund sich zu einem Lächeln verformt. Ein junger, gutaussehender Mann steht vor mir.
Der Zug wechselt die Gleise, dadurch verliere ich das Gleichgewicht und lande in den Armen der Lächelnden. „Nicht so stürmisch“ sagt der Blauäugige, dabei lacht er. „Entschuldigung, der Zug, ich kann nichts dafür“, stammel ich, während ich mich noch immer in den Armen des Mannes befinde. „Schon gut, war doch nur ein Spaß. Darf ich?“ dabei deutet er auf die Türe, die sich bei dem Geruckel des Zuges geschlossen hatte. Ich nicke. Er lässt mich los und verschwindet in der Toilette.
Das kann alles nicht wahr sein, denke ich. Paar Minuten früher und wer weiß vielleicht wäre mein Traum in Erfüllung gegangen. Verdammt, Franz Wilhelm warum musstest du nur reinkommen. Ich stehe immer noch wie angewurzelt vor der Toilettentür. Mir kommt ein Gedanke. Ich presse mein Ohr an die Türe und versuche wahr zu nehmen was sich im inneren abspielt. Vielleicht legt er ja gerade Hand an sich. Mein Traum konnte sich immer noch erfüllen. Er hatte mich aufgefangen auch wenn es vor der Toilettentür war und nicht beim Einsteigen in den Zug. Wäre er ein paar Minuten früher gekommen dann würden wir jetzt schon ganz andere Dinge tun. Jetzt wäre es halt einfach so dass ich halt ihn dabei erwischen werde und das Ganze dann seinen Lauf nehmen würde.
Mein Ohr habe ich noch immer an die Türe gepresst, jetzt schließe ich meine Augen um mich voll und ganz konzentrieren zu können, was sich im inneren der Toilette abspielt. Stille. Keinen einzigen Ton vernehme ich. Presse mich noch dichter mit meinem Ohr an die Tür. War da ein Stöhnen? Ungläubig justiere ich mein Ohr neu. Eindeutig, ja ich höre ein Stöhnen. Mir schießen sofort Bilder in den Kopf. Bilder von einem gutaussehenden Mann, mit heruntergelassener Hose. Wie er seinen Schwanz in der Hand hält und sie vor und zurück bewegt. Bei diesen Gedanken merke ich dass ich wieder feucht werde. Ich grinse vor mich hin. Super das mit dem Wünschen scheint wohl doch zu klappen. Gut ein wenig anders wie im Traum, das muss ich zugeben, aber ist auch egal wichtig ist ja nur das der Hauptakt so stattfinden wird wie geträumt.
Ich drücke den Griff der Toilettentüre nach unten und tatsächlich springt die Türe auf. Er hatte nicht abgeschlossen. Voller Vorfreude was mich jetzt erwartet halte ich einen Moment inne. Gleich würde ich seine Finger auf und in mir spüren. Und nicht nur seine Finger, wie ich mich erinnere. Auch seine Faust und zu guterletzt seinen Schwanz. Orgasmus ich komme, schreie ich innerlich. Ich kann es kaum erwarten und reiße die Türe auf. Mein Blick fällt auf einen Mann, mit heruntergelassener Hose, der mich erschrocken anstarrt.
Erdloch wo bist du???? Dieser Mann steht nicht, wie von mir erwartend mit Schwanz in der Hand vor mir, sondern sitzend auf der Toilette. Augenblicklich wird mir klar dass manche Menschen auch Laute von sich geben wenn sie etwas anderes auf der Toilette verrichteten. Ich werde knallrot. Wo bleibt das verdammte Erdloch, wenn man es mal brauchte??? ? Wir starren uns an ohne etwas zu sagen. Das war so nicht geplant. Langsam erhole ich mich aus meiner Schockstarre und bringe ein „Oh Entschuldigung“ heraus. Was von mir noch mit einem „Scheiße“ kommentiert wird. Jetzt lacht er lauthals los und sagt „im wahrsten Sinne des Wortes“.
Sein Lachen ist ansteckend und wenn man genau darüber nachdenkt ist die Situation zum Brüllen, also stimme ich in sein Lachen mit ein. Ich stehend, er sitzend und so lachen wir nun auf der Toilette. Als wir aufhören zu lachen, sage ich zu ihm „Tut mir wirklich leid, sie sollten beim nächsten mal besser abschließen“, dabei drehe ich mich um und verlasse die Toilette. Ich bleibe kurz vor der Toilettentüre stehen und überlege was war jetzt peinlicher. Mich beim Selbstbefriedigen von Franz Wilhelm und Papa erwischen zu lassen oder die Situation von eben. Eindeutig das erwischen lassen.
Da fällt mir ein, dass ich nicht mehr in mein Abteil zurückgehen kann. Die Option Toilette als Rückzug fällt auch weg. Ich beschließe es mal mit dem Speisewagen zu probieren. Außerdem brauche ich jetzt unbedingt einen Drink. Im Speisewagon angekommen verschaffe ich mir erst mal einen Überblick. Der Wagen ist gut besucht, nur noch wenige Tische sind frei. Einige der Mitpassagiere sind gerade dabei zu Frühstücken. In diesem Moment wird mir bewusst das es noch früh am Morgen ist. Alkohol um diese Zeit und auf nüchternen Magen ist wohl doch keine gute Idee. Ich beschließe anstelle eines Drinks nehme ich wohl besser doch eine heiße Schokolade.
Mit meiner Tasse heißer Schokolade visiere ich einen Tisch an. Ich stelle meine heiße Schokolade ab und nehme Platz. Ich lasse das Erlebte Revue passieren, dabei muss ich laut los lachen. Die anderen Leute schauen zu mir herüber und schauen mich etwas verwirrt an. Ich versuche mich zu beruhigen und das Lachen zu unterdrücken das mir nicht gleich gelingt. Irgendwann hab ich mich wieder beruhigt und nehme einen Schluck aus meiner Tasse. Die heiße Schokolade schmeckt sehr lecker, hätte ich so nicht erwartet. Als ich meine Tasse abstelle und mein Blick wieder nach oben geht, steht ER vor mir. Er, der kurz vorhin noch sitzend vor mir auf der Toilette war. Erdloch wo bist du???
„Ist der Platz hier noch frei“ fragt er mich. Ich nicke, zu mehr bin ich gerade nicht imstande. Er bedankt sich und setzt sich neben mich. Ich starre die Tasse vor mir an. Was soll ich jetzt tun? Erste Möglichkeit: Ich stehe einfach auf und gehe. Nur wohin soll ich gehen? Zweite Möglichkeit: ich bleibe einfach sitzen, trinke meine heiße Schokolade und verhalte mich unauffällig. Dritte Möglichkeit: Ich bitte ihn zu gehen. Was aber unhöflich wäre, erst jemand Platz nehmen zu lassen und dann aufzufordern er solle wieder gehen. Ich entscheide mich für Möglichkeit Nummer zwei.
Ich merke wie ich mit meinen Füßen auf und ab wippe. Das mache ich immer so wenn ich angespannt und nervös bin. Ich versuche mich zu beruhigen indem ich mir selbst gut zu rede. Bleib ganz ruhig, es ist alles in Ordnung. Endlich bekomme ich auch meine Füße unter Kontrolle. Ich wage einen kurzen Blick neben mich, mit der Hoffnung, dass er vielleicht nicht mehr neben mir sitzt. Er sitzt da und schaut mich an. Sofort geht mein Blick wieder Richtung Tasse. Warum schaut er mich so an? Ihm scheint es wohl nicht peinlich zu sein, was vorhin passiert ist oder warum macht er das jetzt das er sich neben mich setzt und mich dann noch anschaut?? Vielleicht ist er ja auch ein Psychopath geht mir durch den Kopf.
Vielleicht bin ich auch nicht mehr so ganz normal, geht mir durch meinen Kopf. Immerhin war ich es, die sich in der Toilette selbst befriedigt hatte und dann auch noch gedacht habe, er würde es auch tun und wir würden dann hemmungslos übereinander herfallen. Was hab ich mir nur dabei gedacht? Und das schlimmste ich kann das niemanden erzählen, jeder würde mich für verrückt erklären. Wieso hatte er denn nicht abgeschlossen?? Und warum zum Teufel hatte ich nicht abgeschlossen? Mir wäre heute einiges erspart geblieben. Das alles nur wegen einem Traum.
„Papa, Papa ich will ein Eis“ ertönt es durch den Speisewagen. Oh nein Franz Wilhelm schießt es mir durch den Kopf. Ich hebe meinen Blick um mich zu vergewissern das es sich um ihn handelt und nicht um ein anderes Kind. Leider werden meine Hoffnungen dass es sich um ein anderes Kind handelt enttäuscht. Es ist Franz Wilhelm mit Papa. Es scheint ganz so als hätten sie mich noch nicht entdeckt. Ich versuche mich so klein wie möglich zu machen und drehe ihnen meinen Rücken zu. Das hat zu Folge, dass ich nun dem Toilettenmann genau gegenüber sitze und sich unsere Blicke treffen. Er grinst mich an. „Alles in Ordnung mit dir?“ fragt er mich. „Ehrlich gesagt nein“, antworte ich ihm.
„Erzähle mir es einfach, ich bin ein guter Zuhörer“ sagt er aufmuntert zu mir. Mir fällt dabei auf, wie schön seine Stimme klingt. Sie ist tief, etwas rauchig und doch samtig. Zu solchen Stimmen sage ich gerne Orgasmus Stimmen. Denn diese können eine Frau in den Orgasmus reden, und genau eine solche Stimme hat er. Ich überlege. Soll ich ihm wirklich alles erzählen, angefangen von meinem Traum bis hin zur Selbstbefriedung? Warum eigentlich nicht? Ich kenne ihn nicht und werde ihn wahrscheinlich nie wieder sehen und er denkt eh schon das ich total bekloppt bin und peinlicher kann es eh nicht mehr werden. Ich fange, nach kurzem Zögern, zu erzählen an.
Er hört nur zu. Kommentiert das ein oder andere durch ein grinsen, ein nicken und ein „Erzähle ruhig weiter“. An manchen Stellen lachen wir zusammen. „Jetzt dachte ich dass ich im Speisewagen sicher bin aber dann tauchst du auf und Franz Wilhelm mit Papa ist auch noch da. Wie gut das die Zugfahrt irgendwann auch mal enden wird“, schließe ich meine Erzählung ab. „Was eigentlich schade ist, dass wir bald da sein werden“ sagt er. Ich starre ihn an. Wie meint er das jetzt? Er lächelt mich an und steht auf. War ja klar, der denkt ich habe sie nicht mehr alle und wird jetzt die Flucht ergreifen. Würde ich an seiner Stelle auch tun.
Er greift nach meiner Hand und zieht mich nach oben zu sich. „Folge mir“, flüstert er mir zu. Ich schlucke und mein Herz schlägt schneller. Was hat er vor? Wird sich mein Traum jetzt doch erfüllen? Immerhin habe ich ihm davon erzählt, wobei ich ein paar Details ausgelassen habe. Meine Neugier und mein Wunsch treibt mich so an, dass ich ihm wortlos folge. Wir verlassen den Speisewagen und kurze Zeit später befinden wir uns auf einer Toilette wieder. Mein Atem geht schneller. Er drückt mich gegen die Wand. „Du wirst es jetzt nochmal genauso wie in deinem Traum machen und ich warte kurz draußen vor der Tür.“ Dann verlässt er die Toilette.
Ich stehe an der Wand gelehnt da. Kneife mir kurz in den Oberschenkel. Autsch, das tat weh. Ok kein Traum, das hier ist die Realität. Wie in meinem Traum fange ich an meine Brüste zu streicheln. Der Gedanke, dass er draußen vor der Tür wartet und bald herein kommen wird um mit mir all die Dinge zu tun, erregt mich sehr. Meine Nässe nimmt schnell zu. Zwei Finger bahnen sich den Weg in meine Spalte. Ich bin zu ungeduldig und zu scharf um mir erst nur einen Finger reinzuschieben. Ich bewege die Finger kurz rein und raus und nehme einen dritten dazu. Wieder bewege ich sie einige male rein und raus. Der vierte Finger gleitet in mich, als ich meine Brüste aus dem BH befreie. Meine Nippel sind schon hart und als ich sie berühre durchzuckt es mich. Ich spiele mit ihnen, indem ich sie zwischen meine Finger reibe, dann ziehe ich an ihnen. Mein Atem geht immer schneller und ich stöhne. Ich unterdrücke es nicht, denn ich weiß genau, dass er vor der Tür steht und es hört und ich will, dass er es mitbekommt.
Jetzt schiebe ich den letzten Finger meiner Hand in mich. Es fühlt sich so wahnsinnig gut an und ich kann es kaum abwarten seine Faust in mir zu spüren. Bald wird es soweit sein. Mein Stöhnen nimmt zu, meine Nässe auch. Die Nässe bahnt sich ihren Weg entlang meiner Oberschenkel. Meine Brustwarzen sind jetzt richtig hart und stehen wie zwei Antennen ab. In meinem ganzen Leben war ich noch nie so erregt wie in diesem Augenblick. Ich habe das Gefühl zu zerspringen. In diesem Moment öffnet sich die Türe.
Er tritt herein. Das Abschließen der Türe kommentiert er mit einem „Sicher ist sicher“. Dann tritt er vor mich und schaut mir tief in die Augen. Seine Lippen kommen mir näher und er küsst mich leidenschaftlich. Seine Hand wandert dabei nach unten und ich ziehe meine Hand aus meiner Spalte um sie für seine Hand freizugeben. Er fährt einmal mit zwei Finger durch, dabei küssen wir uns weiter. Dann löst er seine Lippen von meinen und stattdessen habe ich augenblicklich seine zwei Finger, die er zuvor durch meine nasse Spalte gezogen hat, im Mund. Als ich meinen Saft schmecke, wandert meine Hand nach unten zwischen meine Beine und mach genau das gleiche. Ich tauche kurz meine Finger in mich und stecke sie in seinen Mund. Er saugt gierig an ihnen. Ich schließe kurz meine Augen. Als ich sie wieder öffne kniet er vor mir und schiebt mein Kleid etwas höher. Er zieht mir meinen String aus, den er in seiner Hosentasche verschwinden lässt. „Als kleines Andenken“ haucht er mir zu.
Er leckt mit seiner Zunge einmal durch meine Spalte bevor er sich meinem Kitzler widmet. Ich presse mein Becken nach vorne und stöhne. Er konnte wahnsinnig gut mit seiner Zunge umgehen, das hatte ich schon beim Küssen bemerkt. Er umkreist den Kitzler leicht, dann leckt er darüber mit etwas Druck um ihn daraufhin wieder zu umkreisen. Kurze Zeit später spüre ich seine Zunge tief in mir, dabei reibt er meinen Kitzler mit seinem Daumen. Gleich würde ich kommen, wenn er so weiter macht. Bitte nicht aufhören, flehe ich innerlich. Er massiert meinen Kitzler immer fester und schneller und mit seiner Zunge f*ckt er mein Loch erst langsam und dann immer schneller. Bitte nicht aufhören, gleich war ich soweit, gleich komme ich.
Mein Körper zittert vor Erregung, ich spüre wie es in mir aufsteigt. Ich würde gleich explodieren. Er immer noch mit seiner Zunge in mir und seinen Daumen auf meinem Kitzler. Mein Stöhnen wird immer lauter. Mein Atem geht immer schneller. Ich kralle mich in seinen Haaren fest. Drücke sein Gesicht noch mehr an mich. Dann überkommt es mich und schreie meine ganze Lust aus mir und erlebe einen heftigen Höhepunkt. Ich habe das Gefühl er ist endlos.
Er steht auf, schaut mir tief in die Augen, bevor er mich küsst. Ich schmecke meinen Saft. Dann flüstert er mir ins Ohr: „Wir sind da“ und ich bemerke, dass der Zug angehalten hat. Er greift in seine Tasche und befördert eine Visitenkarte hervor. „Ruf mich an, wenn du Interesse an einer Fortsetzung hast“, dabei schiebt er seine Visitenkarte in meinem BH und verlässt die Toilette. „Das werde ich“ rufe ich noch hinterher.
Kommentare
Hanna9616.11.2012 14:02
Hallo Göttin-Deluxe
schön die Fortsetzung Deiner Geschichte gelesen zu haben und von mir dafür fünf Sterne. Die Geschichte ist genau das was Du beschreibst absolut geiles Kopfkino ich freue mich schon auf die von Dir angedeutet Weiterentwicklung der Geschichte
LG Deine Hanna 96
Hanna9616.11.2012 14:02
Hallo Göttin-Deluxe
schön die Fortsetzung Deiner Geschichte gelesen zu haben und von mir dafür fünf Sterne. Die Geschichte ist genau das was Du beschreibst absolut geiles Kopfkino ich freue mich schon auf die von Dir angedeutet Weiterentwicklung der Geschichte
LG Deine Hanna 96
Marioot18.02.2013 13:48
Goöttin-Duxe...
...Du beweist eindrucksvoll das Sex und Spaß zusammen gehören. Geil geschrieben
Mario
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