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Veröffentlicht von rainer962 am 25.07.2026

Der doppelte Paul

1578 mal gelesen 0 Kommentare 42 - 50 Min. Lesezeit
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Hallo, ich bin Sarah. Ich bin 32 Jahre alt, habe braunes halblanges Haar und braune Augen. Ich bin liiert, aber davon später.
Das Leben hält schon für jeden von uns Überraschungen parat. Du kommst an eine Kreuzung, und musst dich entscheiden; rechts oder links fahren? Ob deine Entscheidung die richtige war, siehst du oft erst nach der nächsten Kurve.
Von so einer verrückten Geschichte muss ich euch unbedingt erzählen.
Es war vor knapp zwei Jahren. Meine Freundin Melanie hatte mich zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Wir waren so 15 Gäste. Ich ließ meinen Blick über das bunte Geschehen treiben. Ich kannte alle, manche enger, manche nicht so eng. An einem der Stehtische stand ein Mann. Ich schätzte ihn so auf Mitte 30. Ich ging zu Melanie.
„Wer ist das, dort an dem Stehtisch? Den kenne ich nicht“, fragte ich sie leise. Was eigentlich nicht nötig war, weil um uns herum lauter Trubel herrschte.
„Das ist Paul. Wir waren in einer Klasse. Wir hatten vor vierzehn Tagen ein Klassentreffen und da habe ich ihn spontan eingeladen“, sie schaute mich dabei neugierig an.
„Gefällt er dir?“, stocherte sie nach. Ich spielte die Neutrale.
„Brauchst nichts sagen, ich kenne dein Beuteschema“, grinste sie mich an und zog mich zu dem Tisch.
„Hi, Paul. Darf ich dir Sarah vorstellen? Sie ist meine beste Freundin, unterhalte sie gut“, und damit verschwand sie und ließ uns allein.
Es herrschte kurz betretenes Schweigen, wir fixierten uns gegenseitig.
„Na, wie fällt dein Urteil aus?“, fragte ich ihn frech.
„Du bist ja eine ganz Direkte“, grinste er mich an. „Ich würde sagen so eins bis zwei. Und welche Note bekomme ich?“ erwiderte er spontan.
„Das sag ich dir jetzt noch nicht. Du weißt doch, Frauen müssen geheimnisvoll auf Männer wirken“, meinte ich mit einem spitzbübischen Lächeln.
„Erzähl doch mal von dir“, forderte ich ihn auf.
„Ich bin Bauingenieur und arbeite in einem Ingenieurbüro hier in der Stadt. Und du?“
„Ich bin Sekretärin bei einem Scheidungsanwalt“, erklärte ich ihm.
„Na, bei dem ganzen Elend, dass du da jeden Tag erfährst, lass mich raten: Du bist noch ledig?“
„Ja, ich bin noch Single, aber das kann sich ja schnell ändern“, lächelte ich ihn hintergründig an.
„Ja, das kann sich sehr schnell ändern“, meinte er gedehnt.
Paul gefiel mir sehr gut. Er hatte braunes Haar und braune Augen, ich meinte in ihnen Wärme und Interesse lesen zu können.
Er war nur wenig größer als ich. Ich mag Männer, die mit mir auf Augenhöhe sind. Nicht nur im übertragenen Sinne, sondern auch im realen. Ich hatte mal einen Freund, der war über einen Kopf größer als ich. Beim Küssen musste ich mir immer den Hals verrenken und bei ihm hatte ich Angst, dass er einen Buckel, vom vielen Herabblicken bekäme.
Ja, Paul gefiel mir von seinem Äußeren und wir unterhielten uns den Abend über köstlich. Mal flirteten wir miteinander, dann wieder ging das in Schäkereien über. Ich fühlte mich sehr wohl in seiner Nähe. Ich war gespannt, wie das Verabschieden werden würde. Ich wollte nicht den ersten Schritt machen. Aber er enttäuschte mich nicht. Als wir uns voneinander verabschiedeten, sah er mich mit einem Blick aus Unsicherheit und Aufregung an:
„Ich möchte dich wiedersehen“, mehr sagte er mit ernster Miene nicht.
„Ich dich auch“, sagte ich leise aufatmend zu ihm.
Jetzt strahlte er mich an, umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Wir verabredeten uns bereits für den übernächsten Tag in einem Bistro in der Stadt am Markt.
Das zweite Treffen war genauso schön wie bei Melanies Geburtstag. An Themen mangelte es uns nicht.
Ich erzählte ihm von skurrilen Fällen bei meinem Scheidungsanwalt.
„Du glaubst gar nicht, worum Menschen vor Gericht streiten“, erzählte ich ihm beim zweiten Glas Wein. „Letzte Woche hatten wir ein Paar, da ging es um die Aufteilung der Treuepunkte im Supermarkt.“ Paul verschluckte sich fast an seinem Cappuccino. „Im Ernst?
Wir mussten beide darüber sehr lachen.
Wir kamen bei unseren Themen von Hölzchen auf Stöckchen.
Dann schaute er mich spitzbübisch an und begann: „Stell dir vor“, sagte Paul und fixierte mich mit seinen braunen Augen, „ich hätte einen Zwilling. Oder jemanden, der exakt so aussieht wie ich. Würdest du den Unterschied merken?“ Ich lachte. „Natürlich. So ein charmantes Lächeln gibt es kein zweites Mal.“ Wenn ich gewusst hätte, wie sehr ich mich in diesem Moment irrte…
Die Gespräche wurden immer privater. Er erzählte mir, dass er noch eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder hätte. Ich fühlte mich immer wohler in seiner Nähe, hatte das Gefühl, wir würden uns schon ewig kennen. Er verriet mir, dass es ihm ebenso ginge. Da ich am anderen Tag noch arbeiten musste, brachte er mich gegen 23 Uhr mit seinem Auto bis zu meiner Haustür. Wir verabredeten uns für Samstag erneut. Als wir vor meinem Haus standen, dachte ich bei mir: Will er mich denn nicht endlich mal Küssen. In den Liebesfilmen, wäre das jetzt der ideale Moment. Es muss wohl Gedankenübertragung geben, denn er nahm mein Gesicht zart in beide Hände und küsste mich. Ich öffnete sofort meinen Mund für einen Zungenkuss. Als er ihn erwiderte, starteten meine bisher ruhig gebliebenen Schmetterlinge in meinem Bauch. Wärme durchflutete meinen Körper. Nach einem intensiven Reigen unserer Zungen holten wir tief Luft. Er sah mich fragend an.
Nein, heute wollte ich noch nicht mit ihm in die Kiste springen. Ich gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und öffnete die Wagentür. Als ich die Haustür aufschloss, blickte ich über die Schulter nochmal zu ihm zurück. Er blickte zu mir und ich hörte das Auto erst wegfahren als die Tür geschlossen war. An diesem Abend gingen mir viele Dinge durch den Kopf, ich konnte erst nicht einschlafen. Hatte ich mich verliebt? Mit diesem Gedanken ging ich dann doch in das Land der Träume.
Wir hatten uns für Sonntag verabredet. Paul stand pünktlich vor meiner Haustür. Ich stieg ein, sah ihn an: „Wohin willst du mich heute entführen?“, fragte ich erwartungsvoll. Er sah mich an und sagte nichts. „Und, wo bleibt der Begrüßungskuss?“, schob ich nach.
Da taute er auf, umarmte mich und gab mir einen intensiven Zungenkuss. Es wurde ein langer Kuss und mir wurde ganz warm dabei. Er hörte auf und fragte: „Magst du Fisch?“
„Ja, für abends eigentlich ideal, liegt nicht so schwer im Magen.“, erwiderte ich.
Wir fuhren zu einem nahegelegenen See mit einem hervorragenden Ruf, als Fischrestaurant.
Wir saßen an einem kleinen Tisch, uns gegenüber. Wir bestellten Scholle und dazu einen Weißwein.
Der Kellner nahm die Bestellung auf, dann brachte er den gut gekühlten Wein. Als er wieder gegangen war tranken wir einen Schluck und Paul nahm meine Hände. Es fühlte sich gut an. Er sah mir tief in die Augen, was bei mir schon ein Kribbeln im Magen verursachte.
„Ich konnte gestern Abend, lange nicht einschlafen.“
„Ich auch nicht“, sagte ich mit belegter Stimme.
„Worüber hast du nachgedacht?“ fragte er.
„Ob ich mich in dich verliebt habe“, dabei versagte mir fast die Stimme.
„Mir ging es ebenso. Ich stellte mir vor, dass du neben mir liegen würdest.
Der Kellner brachte das Essen und unterbrach unser Tête-à-Tête.
Ich atmete tief durch und wir aßen erst einmal. Es war hervorragend. Dabei sahen wir uns immer wieder in die Augen.
Nach dem Essen meinte Paul: Lass uns noch ein wenig spazieren gehen. Ich kenne hier eine sehr romantische Stelle.
„Romantisch, das hört sich gut und nach mehr an“, lächelte ich ihn an.
Ja, es war eine Bucht, vom Weg nicht einsehbar. Dort stand eine Bank, mit Blick auf den ruhig daliegenden See. Er strahlte eine besondere Ruhe aus. Es war ein lauer Augustabend und es begann bereits zu dämmern.
Ich lehnte mich an Paul, spürte seine Wärme. Er nahm mich in den Arm. Ich spürte wie langsam meine Hormone ihre Arbeit aufnahmen. Ich wusste, heute wird es wahrscheinlich passieren.
Er küsste mich. Mein Mund öffnete sich willig, und unsere Zungen trafen sich in einem brennenden, ungeduldigen Rhythmus.
Dann spürte ich seine Hand auf meiner Brust. Erst zaghaft, dann doch festzudrückend. Ich stöhnte leise auf. Ich schaute ihn an. Jetzt wollte ich mein frivoles Spiel mit Worten mit ihm ausprobieren.
„Gefallen dir meine Titten?“ säuselte ich leise.
Er schaute erst verwundert, doch dann stieg er sofort in das Spiel ein.
„Sie fühlen sich gut an, etwas mehr als eine Handvoll.“
„Ja, ich bin stolz auf meine Titten. Sie sind noch sehr fest, hängen so gut wie gar nicht“, dabei warf ich ihm einen lüsternen Blick zu.
„Bist du da sehr empfindlich?“, bohrte er weiter.
„Und wie, würdest du sie gerne mal sehen und an den Nippeln lutschen?“, meinte ich mit einem kecken Augenaufschlag.
„Nichts lieber als das“, spielte er weiter.
„Aber nicht hier. Was würdest du den noch von mir sehen wollen?“, fragte ich mit schmachtender Stimme.
„Alles, ich möchte deinen Körper nackt sehen, dich streicheln, liebkosen.“
„Mehr nicht?“, fragte ich provokant.
Seine Augen flammten auf. Uns gefiel beiden das Spiel. Ich spürte, wie die Geilheit in mir anstieg. Meine ***** und mein Höschen fühlten sich feucht an. Auch ihn hatte das Wortgefecht nicht unberührt gelassen, wie mir seine ausgebeulte Hose zeigte.
Ich griff in seinen Schritt, spürte seinen erigierten Schwanz. Sah ihn mit einem hungrigen Blick an: „Worauf wartest du eigentlich noch, fahr mich nach Hause.“
Er nahm mich bei der Hand und wir gingen zum Auto. Gingen? Nein das war schon ein Dauerlauf.
Wir kamen bei mir an. Liefen die die Treppen hinauf, immer zwei Stufen nehmen. Das Feuer in uns war während der Fahrt nicht verloschen. Wir hatten uns während der Fahrt weiter mit dem Wortspiel aufgegeilt. „Hast du eine rasierte *****?“, legte dabei seine Hand auf meinen Schritt. „Das musst du schon selbst erkunden“, feixte ich ihn an. „Und du?“, auch mein Geheimnis konterte er zurück.
Dann waren wir endlich in meiner Wohnung. Ich schloss die Tür, lehnte mich dagegen.
Es war das Spiel mit dem Feuer, aber es war so wunderbar aufregend. Wir küssten uns immer wilder. Unsere Zungen wurden immer fordernder.
Ich zog mir mein T-Shirt über den Kopf, er seins. Küssend kamen wir dem Schlafzimmer immer näher. Unterwegs verloren wir unsere Hosen. Ich stand vor dem Bett, nur in BH und Slip. Ich zitterte vor Vorfreude und Aufregung. Ich öffnete den Verschluss vom BH. Zog ihn betont langsam aus, ihn dabei fest in die Augen blickend.
Dann waren sie frei. Ich sah ein Feuerwerk in seinen Augen aufblitzen.
„Die sind wirklich wunderschön, du hast vorhin nicht übertrieben.“, dabei kniete er sich hin und zog mein Höschen bis zu den Knöcheln herunter.
„Oh, doch blank rasiert“, stellte er mit einem Grinsen fest.
Ich setzte mich auf die Bettkante und zog seine Boxer herunter. Sein harter Schwanz schnellte mir entgegen. Auch er war rasiert.
Er gefiel mir. Mittelmäßige Größe. Ich sah zu ihm auf, lüstern, fordernd. Nahm seine Eier in die eine, seinen Schwanz in die andere Hand. Zog die Vorhaut ganz zurück und leckte auf der Eichel den ersten Lusttropfen ab. „Ich glaube, wir können Freunde werden“, flachste ich.
Paul stöhnte auf und warf mich rücklings ins Bett.
Seine Küsse waren hungrig, fordernd und von einer nie gefühlten Intensität.
Ich spürte seine Hände endlich auf meinen nackten Titten. Streichelnd, massierend. Meine Nippel wurden immer härter. Endlich leckte er mit der Zunge darüber. Dann saugte er intensiv an ihnen. Dieser Reiz feuerte meine Lust an, ich konnte nur noch schwer atmen, stöhnte leise vor mich hin. Ich verabschiedete mich von der Welt, alles war aus meinem Kopf verschwunden. Ich wollte nur noch die Lust spüren.
„Lusch sie fester…. ja da ist es geil….oooh“, hörte ich mich nur noch stammeln.
Er streichelte über meinen Bauch, immer tiefer, während er immer noch an meinen Nippeln knabberte. Ich stöhnte auf, konnte es nicht mehr erwarten das er endlich meine ***** fingerte. Ich fühlte schon, wie mir der Saft aus der ***** lief, über den Damm und aufs Bett tropfte.
Dann spürte ich seine Finger in mich eindringen. „F*ck mich mit deinen Fingern…. ganz tief in meine F*tze...ooohhh“, schrie ich auf. Das Wort F*tze hatte ich bisher nicht benutzt, aber es stachelte meine Geilheit noch mehr an. Er steckte seine Finger tief in mich. Dann nahm er dabei seinen Daumen und massierte damit meinen Kitzler. Ich hörte mich Stöhnen, Keuchen, Schnaufen. Dann wimmerte ich nur noch. Und dann spürte ich den Tsunami kommen. Ich schrie laut auf als der Orgasmus mich überrollte. Das zucken meines Körpers und in meiner F*tze wollten nicht aufhören. Ich lag da. Schweißperlen lagen auf meiner Stirn und meinem Körper. Paul küsste mich, und leckte über die Schweißtropfen. Langsam kam ich zu Atem. Ich schaute ihn an, und mein Blick musste wohl mehr als Worte ausgelöst haben.
Ich spürte seinen Schwanz langsam in mich eindringen. Ich wollte ihn endlich in mir spüren.
„Ooooh… ja….tiefer….f*ck mich….f*ck mich richtig durch“, stammelte ich vor lauter Geilheit. Er f*ckte wie ein Besessener. Auch in seinen Augen sah ich die pure animalische Gier. Immer schneller, heftiger. Auch er war nicht mehr Herr seiner Sinne. Und dann wurde sein Atem immer schneller, kürzer. Er schrie auf, und ich spürte wie er sein Sp*rma in mich pumpte. Mehrmals zuckte er heftig, auf mir liegend. Dann ließ er sich zur Seite fallen, heftig atmend.
Wir schauten uns beide selig und befriedigt an. „Na war das geil genug? Hast du dir alles ansehen können?“ spielte ich auf das Gespräch auf der Bank am See an.
Wieder und wieder küssten wir uns.
Es war für mich ein geiler Abend. Der einzige Wermutstropfen war, dass es keine zweite Runde gab. Geil genug wäre ich darauf gewesen.
Paul sagte, nachdem unser Atem und unser Puls wieder Normal waren: „Lass uns aufstehen und noch einen Schluck trinken. Ich muss morgen früh raus.“
Nach einem Glas Wein, küssten wir uns wieder intensiv und ich brachte ihn zur Tür.
Ich fragte mich: Waren wir jetzt ein Paar oder war das ein One-Night-Stand?
Am nächsten Abend klingelte es. Er stand mit einem Strauß Blumen vor mir.
Er sagte nur: „Ich möchte dich haben, sind wir ein Paar?“ ich umarmte ihn und konnte nur stammeln: „Ja, Ja, nichts Schöneres wünsch ich mir“, und Tränen liefen mir über die Wangen.
Vier Wochen später zog er bei mir ein. Seine Wohnung wollte er nicht kündigen, er meinte:
„Bei einer Scheidung gibt es das Trennungsjahr, bei uns gibt es jetzt das Kennenlernjahr.“
Nachdem wir etwa zwei Monate zusammen waren eröffnete er mir: „In zwei Wochen hat meine Mutter Geburtstag. Sie und mein alter Herr wollen dich unbedingt kennenlernen. Vorher möchte ich dir aber meinen Bruder Peter vorstellen. Er ist etwas spezieller und ich möchte nicht, dass du ihn erst auf der Feier kennenlernst. Bei meiner älteren Schwester Katharina geht das nicht. Sie wohnt und arbeitet in Aachen. Kommt extra zur Feier zu meinen Eltern, die wie ich dir erzählt habe, in Bochum wohnen. Ja, wir Kinder sind in alle Winde verstreut.“
„Was heißt spezieller? Hat er nur ein Bein, schielt er oder was“, scherzte ich neugierig.
„Ich bringe ihn morgen Abend von der Arbeit mit nach Hause. Wäre nett, wenn du uns eine Kleinigkeit zu essen machst. Dann können wir zusammen den Abend verbringen.“
Ich platzte natürlich fast vor Neugier, aber Paul ließ sich nichts entlocken. Er hatte mir auch noch nicht erzählt, wieviel Jahre Peter jünger ist. Ich bereitete für den Abend Brötchenhälften vor. Belegte sie mit Lachs, geräucherter Forelle und Schinken. Ich wusste das Paul das mochte, ich hoffte Peter auch. Dazu stellte ich Bier kalt, für Peter alkoholfreies, denn er musste ja noch nach Hause fahren.
Dann war es endlich soweit, es war 18 Uhr als es an der Wohnungstür schellte. Ich dachte noch, Paul hat doch einen Schlüssel. Ich öffnete die Tür und blieb wie vom Donner gerührt stehen. Da standen zwei identische Pauls vor mir. Einer von beiden sagte: „Mund zu Sarah.“
Ich musste erstmal schlucken. „Du hast einen Zwillingsbruder“, entfuhr es mir. „Das ist wirklich etwas Spezieller.“
Der Linke von beiden hielt mir seine Hand hin: „Ich bin Peter, der jüngere Bruder.“
Ich hatte mich nach kurzer Zeit gefangen. „Kommt rein, ich habe was zu essen zurecht gemacht.
Ja, jetzt gab es viel zu erzählen. „Wie kann ich euch den unterscheiden?“ fragte ich.
Peter drehte den Kopf und jetzt sah ich, dass er sein Haar länger trug. Er hatte sogar einen kleinen Zopf gebunden.
Aber das war auch der einzige erkennbare Unterschied. Selbst die Stimmen klangen gleich.
Wie seid ihr denn zu diesen Namen gekommen“, wollte ich wissen.
„Wir sind am 29. Juni geboren. An dem Tag ist „Peter und Paul“. Und da meine Mutter sehr religiös ist, sah sie das als Zeichen vom Himmel und nannte uns nach den Aposteln“, erklärte mir Paul.
Ich schaute Peter interessiert an. Bisher hatte ich noch kein Zwillingspaar in meinem Bekanntenkreis. Ich war neugierig, ob sie sich vielleicht im Charakter oder darin, wie sie sich gaben unterschiedlich waren. Peter schaute mir immer wieder in die Augen. Ja, da war schon der erste Unterschied. So hatte mich Paul noch nie angesehen. Ich war verunsichert, ich spürte bei diesem Blick mein Herz schneller schlagen. Ich hatte das Gefühl, das er mich genau fixierte, besonders wenn er glaubte das ich es nicht sah. Dann wieder wirkte sein Blick melancholisch. Sie mögen zwar äußerlich gleich aussehen, aber von ihrer Art, ihrem Charakter waren sie schon zu unterscheiden. Paul war der dominantere, Peter war der sensiblere Typ, er strahlte mehr Wärme aus. Ich ertappte mich dabei, dass ich den Blickkontakt zu ihm suchte. Was war mit mir los?
Nach dem Essen, tranken wir noch ein kühles Bier zusammen. Dann musste Peter leider schon gehen, er hatte noch einen Termin. Er sagte: „Ich habe dir ja vorhin erzählt, dass ich Heizungs- und Sanitärmeister bin. Der Inhaber der Firma, bei der ich arbeite will in Rente gehen und will mir den Betrieb in einem halben Jahr übergeben. Daher haben wir heute Abend noch einen Termin mit unserem Steuerberater.“
Beim Abschied umarmte er mich. Ich hatte das Gefühl, eigentlich länger als es üblich war. Er küsste mich auf die Wange. „In zwei Wochen, auf dem Geburtstag sehen wir uns wieder. Dann können wir uns weiter unterhalten. Dann kannst du mir Löcher in den Bauch fragen“, lächelte er mich an.
„Puuh, das war ja wohl der Hammer. Warum hast du mir das nicht vorher erzählt“, schmollte ich gespielt zu Paul.
„Du hast mir mal gesagt, du liebst Überraschungen.“, konterte Paul
„Ja aber da meinte ich Andere“, säuselte ich leise und schmiegte mich ganz nah an ihn.
Paul sprang aber nicht darauf an.
Abends lag ich noch lange wach. Ich dachte an Peter, das ganze Geschehen hatte mich sehr durcheinander gebracht. Warum interessierte er mich so stark? Ich musste mir eingestehen, ich wollte mehr von ihm wissen, freute mich schon darauf ihn bald wiederzusehen. Dann rief ich mich wieder zur Räson, du bist mit Paul zusammen. Endlich schlief ich ein.
Dann fuhren wir nach Bochum. Da wir in einem Außenbezirk von Düsseldorf wohnten, war das eine Fahrt von ca. einer Stunde.
Seine Eltern waren ein älteres Ehepaar, seine Mutter wurde 69 Jahre alt. Sie waren mir sofort sympathisch und ich ihnen scheinbar auch. Besonders sein Vater schien an mir Gefallen zu finden.
Und da war dann Katharina, die zwei Jahre ältere Schwester. Auch sie machte auf mich einen netten Eindruck. Ja, und nicht zu vergessen Peter. Er umarmte mich zur Begrüßung wieder recht lange und strahlte mich an.
Da ich neu in dem Familienkreis war, wurden natürlich nach dem Kaffeetrinken die Fotoalben von der Mutter hervorgeholt. Und dann wurden Anekdoten erzählt, welche die Kinder schon x-mal gehört hatten, aber sie hatten ja eine neue Zuhörerin. Eine Geschichte fand ich Lustig. Paul und Peter sind immer zum Chinesen Essen gegangen. Nicht zusammen, sondern einzeln, nacheinander. Es gab dort Buffet. Erst ging Paul sich den Bauch vollschlagen, dann ging er nach draußen und tauschte mit Peter. Dann haute sich der den Bauch voll und bezahlte dann für eine Person.
„Habt ihr diese Wechselspiele, nur beim Essen gemacht?“, fragte ich neugierig.
„Nein“, sagte Peter, es klang aber zögerlich.
Dann setzte ich mich mit Katharina zusammen, ich wollte mehr von ihr wissen.
„Was machst du beruflich?“, fragte ich neugierig.
„Ich arbeite im Aachener Klinikum als Krankenschwester“, erzählte sie.
Und wie wir Frauen so sind, hakte ich mit einer Frage sofort nach: „Und noch keinen Mann?“
„Du willst aber alles ganz genau wissen“, grinste Katharina.
„Doch ich habe vor vier Wochen einen netten Mann kennengelernt. Er arbeitet neu bei uns im Labor. Aber ich wollte ihn heute noch nicht mitbringen. Ist noch zu Frisch. Ich habe meinen Eltern bereits zwei Lebensabschnittsbegleiter vorgestellt.“
„Ach, das ist ja interessant, woran sind denn die Beziehungen denn gescheitert?“ ich konnte meine Neugier nicht unterdrücken.
„Ja, wie geht das? Das erste Jahr ist meist intensiv. Fast täglicher Sex. Aber meist nach einem Jahr, wenn der Hormonspiegel auf Normal abgesunken, stellen sich die ersten Erosionen ein. Der Sex wird weniger, manchmal sogar eintöniger. Wenn du bis zu diesem Zeitpunkt nicht Gemeinsamkeiten aufgebaut hast, wie gleiche Hobbys, man einfach gerne zusammen ist, sich dabei wohlfühlt, ist der Exitus schon vorprogrammiert.“
Während Katharinas Ausführungen sah ich, dass Peter immer wieder zu mir sah und Augenkontakt suchte. Dann lächelte er verträumt. Mehr in sich hinein, als wenn sich in seinem Kopf ein Film abspielte.
Nach Katharinas Ausführungen, wollte ich etwas Lockeres hören. Ich ging zu Peter.
„Na du Träumer“, versuchte ich ein Gespräch zu beginnen.
„Gibt es denn in deinem Leben keine Frau?“
„Wenn du meinst, ob ich eine Freundin habe, nein.“
Das hörte sich nach mehr an. Meine Neugier war wieder geweckt.
„Da höre ich ein verstecktes „Aber““, bohrte ich nach und schaute ihn dabei grinsend an.
„Ja, da gibt es jemanden den ich ganz toll finde“ druckste er herum.
„Ja weiter, weiß sie von deiner Zuneigung, warum sprichst du sie nicht darauf an?“, bohrte ich weiter.
„Nein, ich glaube nicht. Sie ist mit jemanden liiert, allerdings nicht verheiratet.“, gab er zögerlich bekannt.
„Wow, also eine unerfüllte Liebe!“ ich war Feuer und Flamme. „Oder bahnt sich da eine Affäre an?“
Peter grinste: „Nicht so neugierig“, und ließ sich wirklich nicht mehr entlocken.
Wir sprachen dann noch über nicht so heikle Themen und ich spürte von ihm wieder eine unsichtbare Anziehungskraft ausgehend. Wenn er mich, wie aus Versehen berührte, schlug mein Herz schneller.
Auch dieser Tag ging zu Ende. Paul hatte mit seinem Vater eine Flasche Weinbrand vernichtet, und war mehr als angeheitert. Ich hatte nichts getrunken, musste ja noch eine Stunde nach Hause fahren. Ich bugsierte ihn ins Bett, und kaum lag er, war er auch schon eingeschlafen.
Ich konnte noch nicht schlafen. Was für ein turbulenter Tag, so viel neue Eindrücke. Besonders Katharina hatte mich sehr beeindruckt. Neben Peter, jeder auf seine Art.
Katharinas Ausführungen über die Erosionen einer Beziehung beschäftigten mich sehr.
Und dann Peters Beichte einer unerfüllten Liebe. Wer mochte die Angebetete sein? Kannte ich sie? Gleichzeit beschlich mich bei der Vorstellung ein Hauch von Neid.
In vier Monaten würden wir uns ja auf dem Geburtstag vom Vater wiedersehen. Bis dahin konnte sich ja viel ereignen. Mit diesem Gedanken schlief ich ein.
Ja es ereignete sich viel, oder anders ausgedrückt: nichts.
Während wir die ersten Monate fast täglich abends Sex hatten, ließ scheinbar meine Anziehungskraft auf ihn nach. Der Sex fand auch immer nur im Schlafzimmer statt.
Eines Abends, wir lagen beide nebeneinander im Bett, sprach ich ihn darauf an.
„Wollen wir es nicht mal an anderen Orten machen? Spontaner, im Bad, in der Küche, im Wohnzimmer?“ Außerdem würde ich gerne mal andere Sachen ausprobieren“
„Was für andere Sachen meinst du“, fragte er schon neugieriger.
„Na, wir können es uns doch mal nur Oral machen“, ich schaute ihn dabei so lüstern wie ich konnte an.
„Ja, dazu hätte ich auch mal Lust. Fängst du an?“
Ich fing an. Ich streichelte erstmal seine Brust. Ging dann tastend tiefer. Die Vorstellung musste ihn wohl geil gemacht haben. Er hatte schon einen harten Ständer.
„Oh, da ist aber einer schon voller Vorfreude“, grinste ich ihn an.
Ich *****te ihn ein wenig, was ihm schon ein leises Stöhnen entlockte.
„Leg dich zwischen meine Beine. Ich möchte es sehen, wie du meinen Schwanz verwöhnst“, ich hörte ein gewisses Beben in der Stimme.
Ich legte mich zwischen seine Beine, schaute ihn immer wieder an, während ich zuerst seine Eier leckte, dann den Schaft mit der Zunge verwöhnte, langsam zur Spitze hoch leckend.
Als ich seine Eichel leckte, stöhnte er auf, schloss kurz die Augen.
„Nehm ihn endlich in den Mund“, hörte ich ihn mit flehender Stimme.
Dann stülpte ich meine Lippen langsam über die Eichel.
„Oooh….ja…. nehm in ganz….oh ist das geil….“, hörte ich ihn stammeln.
Ich muss gestehen ich liebte es, seinen Schwanz zu blasen, besonders wegen seiner intensiven Reaktionen. Heute wollte ich erstmals etwas zulassen, was alle Männer mochten. Wir hatten es bisher noch nicht gemacht. Ich wollte ihn in meinem Mund kommen lassen.
Ich blies seinen Schwanz immer intensiver. Nach kurzer Zeit wurde sein Atem immer kürzer, schneller.
„Oooh… weiter…. Ich komme gleich“, das war bisher das Zeichen ihn aus dem Mund zu nehmen. Diesmal nicht. Ich saugte und lutschte weiter.
Ich sah ihn dabei an. Ich sah seinen Blick aufflackern, als er begriff was sich anbahnte. Er schrie auf und schaute gebannt zu wie er seinen Samen in meinen Mund spr*tzte.
Er schaute mich immer noch erstaunt an. Sein Sp*rma schmeckte nach Eiweiß. Aber schlucken wollte ich ihn nicht. Ich öffnete den Mund und ließ den Saft langsam aus meinem Mund auf seinen Bauch tropfen.
Der Anblick schien ihn erst richtig heiß zu machen.
„Wow, du bist so ein geiles Weib“, stammelte er, mehr zu sich selbst.
Ich säuberte seinen Bauch mit Papiertüchern die wir immer neben dem Bett liegen hatten.
Ich robbte hoch und wir trafen uns zu einem langen Zungenkuss. Da ich noch Reste vom ****** im Mund hatte, schmeckte er diesen. „Schmeckt nicht ekelig“, grinste er mich an.
Das Blasen hatte mich nicht kalt gelassen und ich schaute ihn erwartungsvoll an. Er verstand und legte sich zwischen meine Beine. Mit der Zunge leckte er über meine Oberschenkel hoch bis zur *****. Ich zuckte zusammen als er meine Schamlippen mit der Zunge berührte. Ich spürte, wie er seinen Finger in mein F*ckloch schob. Der Saft lief nur so heraus. Er steckte seine Zunge in die Feuchte. Mein ganzer Unterkörper kribbelte. Dann ging er höher. Ich wollte das er jetzt meine Klit lecken sollte. Ich zog mit meinen Händen die Schamlippen auseinander, die Klit lag jetzt für ihn bereit. Er leckte über die Knospe. Leckte rauf und runter, mal leichter mal fester.
Ich spürte schon einen Reiz, aber nicht intensiv genug für einen Orgasmus. Wie sagt man in einem Arbeitszeugnis: „Er bemühte sich redlich“, aber es wollte nicht klappen. Irgendwie bekam er den richtigen Rhythmus nicht raus. Nach bestimmt einer gefühlten Ewigkeit sagte ich zu Ihm: „Es will nicht klappen, mach es mir mit dem Finger.“
Das klappte schon besser, der Reiz verstärkte sich zunehmend und dann spürte ich wie die extreme Anspannung einer tiefen Entspannung wich. Es wurde ein leiser Orgasmus.
Wir küssten uns danach wieder. Er schaute mich erwartungsvoll an, mit einem Blick wie Hunde ihn aufsetzten wenn sie gelobt werden wollen.
„Das war sehr schön. Auch wenn das mit dem Lecken nicht so ganz geklappt hat. Vielleicht ist es beim nächsten Mal besser“, log ich ihn an.
Danach versuchte er es auch gar nicht mehr.
So gingen die Monate dahin. In der Zeit telefonierte ich oft mit Katharina. Sie war mir eine gute Freundin geworden, auch wenn wir nur zusammen telefonierten. Sie war mein Seelentröster geworden.
Zwei Wochen vor unserem Treffen zum Geburtstag telefonierten wir wieder zusammen. Es ging vorrangig um das Geschenk für den Vater. Katharina meinte: „Der Vater ist ein begeisterter Bastler. Er mag Auto-Bausätze, die er dann zusammenbaut und farblich gestaltet. Richtig kleine Kunstwerke. Es gibt da einen Metall-Bausatz. Der kostet allerdings knapp 500 €. Aber wenn wir vier zusammenlegen ist das doch erschwinglich. Willst du dich beteiligen?“, ich sagte sofort zu.
Katharina wollte sich gerade verabschieden, da unterbrach ich sie. Sie merkte sofort, dass mir etwas auf der Seele brannte.
„Du hast mir doch bei unserem letzten Treffen von den Erosionen in einer Beziehung erzählt. Du nanntest das erste Jahr. Meinst du, dass kann auch schon früher passieren?“
„Was meinst du? Ist was mit dir und Paul passiert“, hakte sie nach.
„Frag lieber, was nicht passiert“, vertraute ich ihr an. Der abendliche Sex ist immer weniger geworden. Und seit zwei Wochen hat er mich überhaupt nicht mehr angefasst. Sagt, sie haben da ein zeitintensives Projekt, das ihm alles abverlangt. Kommt meist abends um 20-21 Uhr nach Hause, isst was und fällt dann ins Bett.“
Katharina schweigt eine kurze Zeit. „Ich versuche mal was rauszukriegen, bis wir uns in vierzehn Tagen Treffen“, versuchte sie mich zu trösten.
Aber es änderte sich nichts. Und so fuhren wir an dem Wochenende nach Bochum zum Vater.
Alle waren schon da. Auch Peter. Obwohl ich ihn jetzt fast vier Monate nicht gesehen hatte, spürte ich eine Anziehungskraft, eine unbeschreibliche Magie, als sich unsere Blicke trafen. Ich umarmte ihn zur Begrüßung und hatte das Bedürfnis ihn zu küssen. Im letzten Moment fing ich mich und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Was war das? Fragte ich mich. Ich konnte mir diesen Gefühlsausbruch nicht erklären. Ich wurde Gott sei Dank abgelenkt, als wir dem Vater das Geschenk überreichten. Er war sichtlich ergriffen, bedankte sich überschwänglich. Wir setzten uns an den gedeckten Kaffeetisch. Es wurde lebhaft geplaudert. Peter saß mir gegenüber. Er schaute mich immer wieder mit einem Gesichtsausdruck an, den ich nicht deuten konnte. Mal sinnlich, dann wieder Lustvoll, auch Begehren glaubte ich zu lesen. Auf jeden Fall machte er mich nervös, ich glaubte ein Knistern zu hören. Aber da ging wahrscheinlich wieder die Fantasie mit mir durch.
Nach dem Kaffeetrinken setzte ich mich mit Katharina zusammen. In einer Zimmerecke saßen Paul und Peter zusammen. Sie hatten die Köpfe zusammengesteckt und Paul redete intensiv auf Peter ein. Ich sah, dass Peter immer wieder den Kopf schüttelte.
Ich wurde von dem Geschehen abgelenkt, als Katharina mich fragte: „Und ist es besser geworden?“
„Nein, er sagt, das Projekt wird nächsten Samstag abgeschlossen sein und dann würde es mit uns anders werden.“
„Na, dann heißt es wohl, abwarten und Tee trinken“, erwiderte sie.
Damals ahnte ich noch nicht, was er mit anders werden meinte.
Ich unterhielt mich ein wenig mit der Mutter. Paul hatte sich wieder zu seinem Vater gesellt. Diesmal würde es wohl nicht so schlimm werden wie letztes Mal, die Weinbrandflasche war nur noch halb voll.
Plötzlich stand Peter neben mir. Ich schaute ihn an, lächelte. „Und wie geht es dir? Schon Erfolge bei deiner heimlichen Liebe?“, fragte ich frech.
„Leider nein“, schmunzelte er.
„Hast du ihr denn schon heimliche Signale geschickt?“ Frauen sind für sowas sehr sensibel.
„Ja, habe ich, bis jetzt keine Reaktion“, vermeldete er.
Ich fühlte mich sehr wohl in seiner Gegenwart, so wie es mal bei Paul war, dachte ich mit Wehmut. Als er meine Nähe spürte, merkte ich wie sich sein Atem beschleunigte. Wenn ich den schicklichen Sicherheitsabstand verließ, bemerkte ich auch bei mir, wie mein Puls schneller wurde. Ich berührte ihn leicht am Arm. Alleine diese Geste jagte mir Hitzewellen durch den Körper. Ich sah ihm ins Gesicht. Ja, jetzt konnte ich grenzenloses Begehren sehen. Dann hatte er sich wieder unter Kontrolle, schaute mich mit einem leichten Lächeln an.
Ein Gedankte durchzuckte mein Gehirn. War ich seine heimliche Liebe? Ich war total verwirrt.
Zum Glück kam Paul und fragte: „Sollen wir nach Hause? Wir brauchen ja mindestens eine Stunde.“
Wir verabschiedeten uns von allen und fuhren los.
Abends lag ich lange wach. Ich versuchte die letzte Begegnung mit Peter ins Gedächtnis zu rufen. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. War ich seine unerfüllte Liebe? Was hatten Paul so intensiv mit Peter gesprochen? Warum schüttelte Peter immer wieder den Kopf? Würden sich all diese Fragen in der Zukunft beantworten? Dann schlief ich trotz dieser Gedankenflut ein.
Ich wartete auf das nächste Wochenende. Da sollte ja alles anders werden. Am Dienstagabend sah ich, dass Paul wieder beim Friseur gewesen war. „Die Haare waren doch noch nicht so lang“, meinte ich. „Doch, ich fand, ich sah etwas ungepflegt aus“, erwiderte er schulterzuckend.
Die Woche verging wie immer, ohne nennenswerte Gesten, geschweige ein Kuss von Paul. Konnte man dieses Desinteresse alles mit dem erhöhten Arbeitsduck erklären?
Am Samstag musste Paul nochmal zur Firma. Er sagte, da würde eine Abschlussbesprechung stattfinden. Das Projekt war endlich beendet.
Gegen Mittag ging ich nochmal unter die Dusche. Als ich meine Muschi einseifte, wurde mir heiß. Fünf Wochen jetzt ohne Sex, jedenfalls mit einem Mann. Ich hatte es mir, wenn ich alleine war, fast wöchentlich selbst gemacht. Aber das war kein Ersatz. Ich überlegte, ob ich es jetzt machen sollte. Verwarf es jedoch, es sollte ja alles anders werden.
Ich trocknete mich ab. Ich zog ein weißes, vom Stoff her, sehr dünnes T-Shirt an. Meine dunklen Brustwarzen schimmerten leicht durch den Stoff. Wenn wir keinen Besuch erwarteten trug ich zu Hause meist keinen BH, irgendwie beengte er mich. Dazu zog ich eine kurze Shorts Hose an. Die mochte Paul besonders. Er sagte immer: „Darin kommt dein geiler Arsch so richtig zur Geltung.“
Gegen 14 Uhr hörte ich ihn zurückkommen.
Ich lief zur Tür und da stand Paul und strahlte mich an. Er nahm mich sofort in die Arme und küsste mich. Es war ein anfangs zaghafter Kuss, bevor sich unsere Zungen trafen, es erinnerte mich an unseren ersten Kuss.
„Ich habe uns eine Kleinigkeit zu essen gemacht. Und dabei kannst du mir ja erzählen wie es gelaufen ist, die heutige Abschlussbesprechung.
Wir saßen uns gegenüber am Esstisch. Paul schaute mich an, wie schon lange nicht mehr.
Er erzählte mir von dem Projektabschluss, das alles sehr profitabel für die Firma gelaufen sei.
Aber ich hörte ihm nur halb zu. In mir brannte ein kleines Lagerfeuer, konnte er es heute zum Flächenbrand entfachen?
Nach dem Essen lotste ich ihn zur Couch. Wir hatten eine Eckwohnlandschaft, bei der die Ecke eine Liegefläche war.
Ich hatte eine Flasche Wein vorbereitet. Und wir tranken erst mal einen Schluck. Dabei sah er mir tief in die Augen. Ein Schauer lief über meinen Körper und ich hatte nur einen Gedanken, wann küsst er mich wieder.
Dann endlich umarmte er mich. Unsere Küsse wurden inniger, fordernder. Ich spürte, wie er seine Hand auf meinen Bauch legte, dann langsam unter mein T-Shirt ging. Allein diese Geste bewirkte, dass sich meine Nippel durch den Stoff abzeichneten. Die Fünf Wochen Enthaltsamkeit forderten ihren Tribut. Das Lagerfeuer war außer Kontrolle, hatte sich zu einem Buschbrand ausgebreitet der über meinen Körper loderte.
Er ging streichelnd mit seiner Hand höher. Er berührte leicht mit einem Finger die Unterseite meiner Brüste. Ich zitterte, fragte mich, wann endlich nimmt er sie fest in die Hand. Mich machte dieses Katz und Maus Spiel verrückt und immer geiler.
Endlich, ich atmete schwer durch, er umfasste eine Titte, massierte sie, zwirbelte die Nippel. Ich stöhnte nur noch auf. Ich fühlte, wie sich der Bewusste Teil meines Gehirns sich abgeschaltet hatte. Ich gab mich der Lust hin. Fühlte nur noch Geilheit in mir.
Er schob mein T-Shirt hoch, über die Brüste und saugte meine Nippel. Ein kleiner Teil meiner bewussten Gedanken fuhren noch durch meinen Kopf: Das ist so anders, das hat er doch noch nie so gemacht. Aber auch der wurde von meiner Lust weggespült.
Er zog mir das T-Shirt über den Kopf und sagte: „Leg dich auf das Liegeteil.“
Ich war erstaunt: „Nicht ins Bett gehen?“, raunte ich nur noch. „Warum?“, entgegnete er.
Ich legte mich auf den Rücken. Er zog meine Shorts herunter. Ich stemmte meinen Po hoch, damit es schneller ging. Er legte sich neben mich. Liebkoste wieder meine Titten. Besonders an der rechten war es besonders erregend. Er streichelte über den Bauch, über die Schenkel. Dann wieder auf der Innenseite hoch, bis kurz vor meiner F*tze. Das machte er mehrmals. Wieder dieses Katz und Maus Spiel, das ich von ihm überhaupt nicht kannte. Es hatte aber eine gigantische Wirkung. Der M*sensaft, lief nur so heraus. Ich wimmerte, wann steckte er endlich seine Finger oder seinen Schwanz in mich hinein.
Er legte sich zwischen meine Beine und spreizte sie, ich spürte seine Zunge über meine Schamlippen lecken. Der Rest von meinem Gehirn dachte noch: Das hatten wir doch schon, das klappt doch nicht.
Ich spürte wie sich zwei Finger seiner Hand in meine nasse Grotte bohrten, mit der anderen Spreizte er die Schamlippen. Ich spürte seine Zunge leicht an meiner Knospe lecken. Ich schrie auf, das war ja diesmal ganz anders. Nie gekannte Reize durchströmten meinen Unterkörper. Schauer liefen durch meinen Körper, ich kann es nicht beschreiben.
Und jetzt legte er erst richtig los. Leckte mal leichter, umkreiste die Klit, dann wieder fester. Ich spürte einen nie erlebten Reiz, den ich so noch nicht erlebt hatte. Er steigerte sich immer mehr. Ich fasste seinen Kopf, drückte ihn an meine Klit, und dann spürte ich die Welle kommen. Ich schrie laut auf, als der Orgasmus mich überrollte. Ich spürte, wie die extreme Anspannung einer tiefen Entspannung wich.
Ich lag schwer atmend da, gefangen in einer tiefen, Entspannung, Befriedigung.
Ich dachte nur: Was ist mit mir geschehen. Das kann doch nicht wahr sein.
Ich schaute ihn an. Öffnete meinen Mund, ich wollte ihn jetzt unbedingt küssen. Und unsere Zungen trafen sich mit einer nie vorher empfundenen Intensität.
Sein Blick war liebevoll, weich und drückte auch bei ihm eine gewisse Befriedigung aus.
„Was war das? Sowas hast du bisher nie mit mir gemacht. Es war als wenn du ein ganz anderer wärst“, aber er ließ mich diesen Gedanken nicht weiterverfolgen. Er hatte sich zwischenzeitlich ausgezogen und sagte nur: „Dreh dich um auf den Bauch.“, ich tat es wie er es wünschte. Er spreizte meine Beine, zog meinen Po hoch in die Doggy-Stellung.
Er fasste seitlich meine Pobacken, fest. Es fühlte sich an, als steckte ich in einem Schraubstock. Und dann spürte ich, wie sein harter Schwanz meine Schamlippen teilte, langsam in meine immer noch, vom Orgasmus heiße F*tze schob. Mein Po wogte vom Aufprall. Und dann f*ckte er mich mit einer animalischen Lust, wie nie zuvor. Wir waren beide wie weggetreten. Stöhnten beide unsere Lust heraus. Er f*ckte mich mit einer nie vorher gekannten Inbrunst. Ich rieb instinktiv meinen Kitzler dabei. Auch das kannte ich nicht von mir. Je mehr ich spürte, dass er seinen Orgasmus entgegen f*ckte, rieb ich die Klit heftiger.
Und dann war der Höhepunkt erreicht, ich spürte wie er seinen Saft in mich hineinpumpte. Er stöhnte laut auf, ließ seinen Gefühlen freien Lauf. Auch ich schrie meinen Orgasmus aus mir heraus.
Wir lagen ermattet, ausgepumpt nebeneinander schwer atmend liegen. Wir schauten uns an. Konnten nur grenzenlose Befriedigung im Gesicht des anderen erkennen.
Mein Gehirn nahm langsam wieder seinen Betrieb auf. Was war da heute geschehen? War das der Grund für die Aussage: „Dann wird alles anders“
Nein, es musste was anderes sein. Als ich jetzt neben ihm lag, spürte ich noch etwas anderes. Eine neue Vertrautheit, ich fühlte mich angekommen. Ein ähnliches Gefühl hatte ich schonmal gespürt. Ich erinnerte mich. Beim letzten Treffen mit Peter auf dem Geburtstag.
Ich war total durcheinander. Was geschah hier. Ich schaute zu Paul. Ich erschrak, ich meinte zu sehen wie der Gesichtsausdruck zischen Paul und Peter wechselte.
Ich wollte aufstehen, da ja nach einem Orgasmus bei ihm Sendepause war. Paul fasste mich am Arm: „Wo willst du hin? Sollen wir nicht noch ein wenig kuscheln?“, diese Töne hatte ich ja noch nie gehört.
Ja, wir kuschelten, das ging ins streicheln über. Meine vorherigen Gedanken wurden von der Lust die ich empfand, zur Seite geschoben. Wir machten es noch zweimal. Er leckte mich intensiv, ich Ritt seinen Schwanz, wir lagen seitlich hintereinander. Er f*ckte mich und massierte meine Titten dabei. Es war überirdisch bis in die Seele gehend.
Als wir danach völlig fertig nebeneinander lagen, grinste er mich an: „So, jetzt können wir ins Bett gehen“, ich rieß die Augen auf: „Du willst doch nicht noch weiter machen?“
„Nein, ich bin vollkommen geschafft, ich möchte nur noch in deinen Armen einschlafen.
Wir gingen ins Bett und keine fünf Minuten später war er eingeschlafen.
Ich betrachtete ihn. Sein Gesicht war entspannt und friedlich, so wie man es von kleinen Babys kannte.
Jetzt endlich schaltete sich mein Gehirn auf realen Betrieb um.
Eins wurde mir klar. Das war nicht Paul, das war Peter. War das Betrug, war das Vergewaltigung, wurde ich hier nur benutz? Das waren die Gedanken die mich beschäftigten. Aber da waren noch die Gefühle, die ganz andere Fragen stellten: Der Sex war gigantisch, ganz ohne Frage. Aber die Gefühle der Geborgenheit, ihm ganz zu gehören, in seinen Augen sein Liebe zu sehen.
Ich kam zu Erkenntnis, ihm noch nicht von meinem Wissen zu erzählen. Ich wollte den Sonntag mit ihm verleben und dann mich entscheiden.
Wir erwachten beide fast gleichzeitig. Er sah mich wieder wie ein kleiner Junge an, der gerade seine Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gefunden hatte. Schlagartig wurde mir wieder klar, so hatte mich Paul noch nie angesehen.
Eigentlich hätte ich ihn aus dem Bett schmeißen müssen und danach das Wohnungsschloß austauschen, damit Paul nie mehr hereinkommen konnte. Aber ich tat es nicht. Peter war wie ein Magnet für mich.
„Ich gehe mir schon mal die Zähne putzen“, sagte ich, und spürte seine begeisterten Blick auf meinem nackten Körper als er hinter mir herblickte, als ich ins Bad ging. Gehen ist nicht der richtige Ausdruck, ich schreitete und drehte dabei meinen Po bei jedem Schritt.
Es dauerte keine Zehn Sekunden und er stand neben mir am Waschbecken und putzte sich ebenfalls die Zähne.
Als ich fertig war, ging ich in die Dusche, drehte das Wasser auf. Es war erfrischend. Er hatte sich umgedreht, lehnte mit seinem Po am Waschbecken, hatte die Arme auf der Brust verschränkt.
Ich leckte mir lasziv über die Lippen. „Du Spanner“, rief ich ihm lächelnd zu.
Ich sah seinen Schwanz noch schlaf hängen.
Jetzt machte ich die erste Showeinlage. Ich seifte genüsslich lächelnd meine beiden Titten ein. So intensiv das die Nippel hart wurden. Jetzt sah ich wie das Leben in seinem Schwanz zurückkehrte. Er schwoll an, richtete sich langsam auf.
Ich drehte mich um, bückte mich leicht und seifte Meinen Po ein. Jetzt sah ich seinen Schwanz fast zur vollen Pracht stehen. Ich setzte meinen geilsten Blick auf den ich drauf hatte, und begann dann meine ***** einzuseifen. Das ganze Spiel hatte mich so geil gemacht. Da war es wieder das Katz und Maus Spiel. Ich winkte ihn zu mir heran. Nach kurzem zögern kam er endlich lächelnd in die Duschkabine. Unsere Münder saugten sich aneinander fest. Sein Mund öffnete sich willig und unsere Zungen trafen sich in einem Brennenden, ungeduldigem Reigen.
Er drehte mich um, sagte mir: „Spreize die Beine, beug dich vor und stütze dich an der Wand ab. Ich tat es wie verlangt und fragte: „Ein Quicki?“
Er gab keine Antwort, sondern ich fühlte, wie sein Schwanz um Einlass in die Grotte der Glückseligkeit verlangte. Langsam drang er ein. Fasste mein Becken wieder wie ein Schraubstock und fing langsam, dann immer schneller mich zu f*cken.
Die Dusche lief dabei weiter. Der Duschstrahl prasselte dabei auf meinen Rücken, erzeugte dabei einen zusätzliches prickeln. „Im Regen habe ich auch noch nicht gef*ckt“, konnte ich nur bebend herausbringen. Ich wurde immer schärfer, spielte an meiner noch mit Schampon benetzter Klit, was den Reiz erhöhte. Er f*ckte mich immer schneller, keuchte und schnaufte immer lauter. Dann spürte ich ihn in mir ab********, mit einem befreienden Aufstöhnen.
Ich massierte meinen Kitzler weiter, während er in mir stecken blieb und über meinen Rücken mit den Fingernägeln kratze. Das war auch bei mir der Auslöser. Ich hatte einen Orgasmus. Dabei zog sich meine Muskulatur in meiner ***** mehrmals zusammen. Da er noch in mir steckte, war das ein Gefühl das ich nicht kannte. Es war einfach nur geil.
Er zog ihn heraus drehte mich um und küsste mich. Dann grinste er und sagte: „Quicki am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen“
Ich lächelte zurück, obwohl meine er nicht vertrieb. Ich trieb es hier mit Peter. Und der nächste Gedanke ließ mich erschaudern: Und es machte mir einen Höllen Spaß.
Nachdem wir uns abgetrocknet und angezogen hatten frühstückten wir. Er schaute mich prüfend an. „Beschäftigt dich etwas? Du siehst so nachdenklich aus.“
„Nein, nein, alles in Ordnung“, log ich.
„Weist du was? Es ist heute so ein schöner Spätsommertag. Lass uns eine Fahrradtour machen. Ich kenne hier eine romantische Wassermühle mit einem Biergarten, da fahren wir hin“
Ja gerne, das ist eine tolle Idee von dir“, das war jetzt das letzte Puzzleteil. Ich wusste, dass Paul Fahrradtouren hasste. Er fuhr überall mit seinem geliebten Auto hin.
Es war wirklich ein romantischer Ort. Im Hintergrund hörte man den Fluss, der das klappernde Mühlenrad antrieb. Wir tranken Kaffee und aßen ein stück Kuchen. Danach schlenderten wir händchenhaltend um den See. Ich spürte ein Glücksgefühl in mir, die ich in Pauls Gegenwart nicht spürte. War das die Liebe? Ich dachte nicht weiter darüber nach, sondern genoss die Gefühle die ich spürte.
Abends saßen wir eng aneinander auf der Couch. Ich sah ihn lächelnd an.
„Ein bisschen Kuscheln?“
„Ein bisschen schwitzen?“ fragte er zurück.
Ja, wir kamen zweimal an diesem Abend ins Schwitzen. Sich die Details auszumalen überlasse ich euch liebe Leser.
Der Tag ging zur neige und es war Montag. Paul, oder soll ich lieber sagen Peter fuhr zur Arbeit. Ich war gespant auf den Abend. Wer kam nach Hause? Peter oder Paul.
Heute sollte ja der Tag sein, an dem alles anders werden würde.
Er kam nach Hause und ich schaute in sein Gesicht. Das war Paul. Kein Begrüßungskuss, nichts vom vergangenen Wochenende. Er hielt sich auch gar nicht mit einer langen Vorrede auf.
„Liebe Sarah“, begann er.
„Ich habe mich entschlossen mich von dir zu trennen. Du hast ja sicher gemerkt, dass sich unser Verhältnis in letzter Zeit abgekühlt hat“, abgekühlt dachte ich bei mir, es herrschte arktische Kälte.
„Ich habe eine andere Frau kennengelernt und möchte mit ihr zusammen sein“
Wenn er dachte, jetzt würde ich mit ihm zetern oder ihn mit Vorwürfen überschütten, war er schief gewickelt. Ich blieb ganz ruhig, sagte nichts. Er fragte auch nicht nach dem vergangenen Wochenende. Er hatte, wie es schien schon emotional mit mir abgeschlossen.
„Ich habe ja noch immer meine Wohnung. Ich werde heute Abend noch dahin zurückgehen“, beendete er das Gespräch. Packte einen Koffer mit seinen Sachen. An der Tür blieb er stehen, schaute mich an. „Wir waren nicht die Seelenverwandten die wir glaubten. Es war aber eine schöne Zeit mit dir. Bitte richte nicht zu hart über mich“, er umarmte mich, gab mir einen Kuss auf die Wange und dann war er gegangen.
Ich saß da wie eine Salzsäule. Meine Gefühle fuhren mit mir Achterbahn. Sollte ich mich freuen, sollte ich traurig sein. Aber keins der Gefühle wollten sich einstellen.
Ich ging an diesem Tag sehr früh ins Bett. Mir ging es immer so; nach einschneidenden Erlebnissen musste ich immer erst eine Nacht darüber schlafen.
Am nächsten Tag, kontrollierte ich meinen privaten E-Mail-Account erst nach Feierabend zu Hause. Es war eine Mail von Peter. Als Text stand nur „ENTSCHULDIGUNG“
Eine PDF-Datei war im Anhang, mit dem Titel „Meine Beichte.“, ich öffnete sie und las dieses:


Peters Beichte
Liebe Sarah,
Als erstes möchte ich mich entschuldigen, für das was wir dir angetan haben. Aber ich muss dir unbedingt erzählen wie alles begann, es lastet mir auf der Seele.
Es begann damit, dass Paul mich dir vorstellen wollte, bevor der Geburtstag unserer Mutter war. Als sich die Tür öffnete, bliebst du wie vom Donner gerührt stehen, als du Paul zweimal sahst. Mir ging es ebenso, da stand die Frau wie ich sie mir immer in meiner Phantasie vorgestellt hatte. Danach hatten wir uns beim Abendessen einiges zu erzählt. Ich habe nur halb zugehört und konnte nur dich sehen. Deine schönen braunen Augen verzauberten mich. Hast du bemerkt wie ich immer wieder den Blickkontakt zu dir gesucht habe?
Von da an wars um mich geschehen. Du spuktest jeden Tag in meinem Kopf herum. Ich zählte die Tage, bis ich dich endlich wiedersehen würde.
Dann sahen wir uns beim Geburtstag wieder. Ich suchte deine Nähe, und es machte mich schon glücklich nur mich mit dir zu unterhalten. Als du mir dann auch noch das Geständnis meiner unerfüllten Liebe entlocktest. Warst du ja ganz aus dem Häuschen. Ich wusste nicht, war das nur weibliche Neugierde? Ich hätte dir nie anvertraut das du es warst. Du warst für mich Tabu.
Und dann Vaters Geburtstag. Der Spuk in meinem Kopf war eher mehr als weniger geworden.
Liebeskummer kannte ich nur von einer geendeten Liebe. Gab es Liebeskummer auch bei einer noch nicht begonnene Liebe?
Dann setzte sich Paul zu mir. Er gestand mir, dass er sich in eine Arbeitskollegin verguckt hatte. Sie sei ganz anders als Sarah. Er kannte sie seit vier Wochen. Er schwärmte von ihr. Der Sex mit ihr sei überirdisch. Sie sei beim Sex der dominante Part. Was ihn sehr begeisterte.
Mein Herz schlug schneller. War demnächst Sarah für mich frei. Wie würde sie reagieren, wenn ich ihr meine Liebe gestand. Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf.
Und jetzt kams! Er wollte das nächste Wochenende mit ihr verbringen um dann eine endgültige Entscheidung zu treffen. Und dann der Hammer. Er forderte von mir:
„Ich weiß nicht wie ich mich das ganze Wochenende loseisen kann. Du musst mich vertreten!“ Ich schüttelte den Kopf. „Das kann ich nicht machen, das ist Betrug an Sarah, das hat sie nicht verdient“, und wieder schüttelte ich den Kopf. Paul wusste nicht, dass du meine heimliche Liebe warst. Alles habe ich ihm nicht gesagt.
Er Bohrte weiter: „Wir haben seit vier Wochen schon keinen Sex mehr miteinander. Wenn dir das Kopfschmerzen bereiten sollte“, es bereitete mir Kopfschmerzen, aber anders als er das dachte. „Du musst einfach nur die zwei Tage da sein. Am Samstagmorgen gehe ich angeblich zur Firma. Dann tauschen wir die Kleidung und die Autos. Am Montag gehst du wie gewohnt zur Arbeit und wir tauschen die Autos zurück. Ja und noch was: Du gehst am Dienstag zum Friseur. Ich auch; dann sind wir uns perfekt ähnlich“, schloss er seinen Dialog.
Ich war hin- und hergerissen. Aber die Aussicht dir ein ganzes Wochenende nah zu sein siegte letztendlich.
Ja und dann kam für mich, und ich spürte auch für dich, das schönste Wochenende unseres Lebens.
Ich hatte geglaubt dich zu täuschen, aber wir Brüder sind uns Äußerlich ähnlich, aber in unserem Inneren sind wir komplett anders. Das musst auch du gefühlt haben. Ich bin überzeugt, du hattest schon Samstag abends den Betrug bemerkt. Warum hast du es mir nicht gesagt? Warum hast du mich nicht rausgeschmissen? Dieser Umstand macht mir aber auch wieder Hoffnung.
Ich wünsche mir so sehr, dass du mir verzeihen könntest.
Liebe Grüße Peter.

Damit endete der Brief. Ich musste erst mal meine Gefühle sortieren. Doch dann wusste ich was ich tun musste. Ich schrieb Peter eine WhatsApp- Nachricht, da er die sofort bekam. Sie bestand nur aus einem Satz: „Wo bleibst du, ich möchte dir zeigen wie ich verzeihe.“
Es dauerte eine knappe Stunde, dann klingelte es. Peter stand mit einem Strauß Blumen in der einen und mit einer Reisetasche in der anderen Hand vor meiner Tür.
Es wurde ein langer „Verzeihen-Abend“
Das ist jetzt anderthalb Jahre her. Wir sind immer noch ein Paar. Beim Sex gibt es noch keine Erosions-Erscheinungen. Ganz im Gegenteil, wir halten mit unserer beider Fantasien den Sex frisch. Zum Beispiel denken wir uns neuestens Rollenspiele aus. Auch im Alltagsleben harmonieren wir sehr zusammen. Schauen die gleichen Filme, schlendern gerne zusammen durch die Einkaufsstraßen und die Geschäfte, mögen das Meer und den Besuch von interessanten Orten und Städten.
Aber um an den Anfang meiner Geschichte zurück zu kommen, das Beispiel mit der Kreuzung. Ich war damals sicher falsch abgebogen, als ich Paul kennengelernt hatte. Aber ohne Paul hätte ich Peter nie kennengelernt. Also hat sich das vermeintlich schlechte ins gute gekehrt. Das ist mir schon oft in meinem Leben, auch bei anderen Situationen passiert.
Überlegt doch einfach mal, euch sicher auch. Das Schicksal geht manchmal einige Umwege.
Veröffentlicht von rainer962 am 25.07.2026

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