Mast im Marmorgarten
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Auf dem Sklavenmarkt von Ravenna steht der Wikinger Frode, gefesselt und nackt, zur Versteigerung. Römische Matronen mustern seinen Körper wie Vieh, bis die Witwe Adriana Valeria Paulina tausend Denare für ihn bietet und ihn in ihre Villa auf dem Palatin bringt. Dort zwingt sie ihn, zuerst ihre nor…
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Die eisernen Fesseln schnitten in Frodes Handgelenke, als der Karren über die gepflasterte Straße von Ravenna rumpelte. Drei Tage und drei Nächte hatte die Reise vom Hafen gedauert, wo die römische Galeere ihn an Land gesetzt hatte — zusammen mit zwei Dutzend anderen Männern, die aus den nördlichen Küsten verschleppt worden waren. Der Geruch von Salz und verfaultem Fisch hing noch immer in seinem Haar, vermischt mit dem stechenden Aroma von Schweiß und Angst, das die eng zusammengepferchten Gefangenen ausströmten.
Frode gehörte dem Stamm der Nordmänner an, jenen Kriegern, die die Küsten Britanniens und Galliens mit ihren Langschiffen heimsuchten. Sein Haar, die Farbe von gebranntem Kupfer, fiel ihm in verfilzten Strähnen über die Schultern. Der Bart, der sein Kinn bedeckte, war unordentlich und dicht, mehrere Wochen ohne Klinge gewachsen. Sein Körper — breit, muskulös, von der Sonne und der See gegerbt — trug die Narben zahlreicher Kämpfe. Eine besonders tiefe Kluft zog sich über seine linke Rippe, ein Andenken an eine Auseinandersetzung mit einem sächsischen Krieger, dessen Axt nur knapp sein Herz verfehlt hatte. Er war groß, größer als die meisten Römer, die er bisher gesehen hatte, und seine Schultern spannten sich wie die Balken eines Langschiffes.
Der Karren hielt. Ein rauer Stoß in die Rippen trieb ihn vorwärts, und er stolperte vom Rand des Wagens auf den steinernen Boden. Das Pflaster war glatt und warm von der Mittagssonne. Ringsum erhob sich das Gemurmel einer dichten Menschenmenge. Der Sklavenmarkt von Ravenna — ein Ort, an dem Menschen zu Vieh gemacht wurden, gehandelt nach Gewicht und Stärke und Schönheit.
Frode richtete sich auf. Seine blauen Augen, die Farbe eines winterlichen Fjordes, tasteten über den Platz. Säulengänge aus Marmor säumten die rechte Seite, davor Reihen von Holzkäfigen, in denen Männer und Frauen kauerten. Ein Auktionator in einer weißen Toga bestieg das steinerne Podium in der Mitte, seine Stimme trug über die Köpfe der Menge wie ein Ruf über stürmische Gewässer. Um ihn herum standen römische Bürger, einige in den purpurnen Streifen der Senatoren gewandet, andere in schlichterer Kleidung der Kaufleute und Grundbesitzer. Und Frauen — römische Matronen der Oberschicht, geschmückt mit Gold und Seide, ihre Gesichter hinter durchscheinenden Schleibern verborgen.
Die Luft roch nach gebratenen Nüssen, nach Weihrauch, den Sklaven in bronzenen Schalen schwangen, und nach einem süßlichen Öl, das die Händler auf die Haut ihrer Waren auftrugen, um sie glänzen zu machen wie frisch polierte Waffen.
Ein Aufseher — ein bulliger Mann mit kurzgeschorenem Haar und der Peitsche eines Ruderaufsehers — riss Frode das grobe Tuch vom Leib. Die grobe Leinwand fiel in den Staub, und Frode stand nackt auf dem Podium, die Fesseln an seinen Handgelenken über seinem Kopf an einen eisernen Ring gezogen. Das Sonnenlicht fiel gnadenlos auf seine Blöße.
Sein Körper war breit und schwer gebaut. Die Brustmuskeln wölbten sich unter der gebräunten Haut, von feinen, rötlichen Haaren bedeckt, die sich in einer Linie über seinen Bauch nach unten zogen. Sein Bauch war flach und hart, die Rippenbögen traten scharf hervor. Und zwischen seinen Beinen hing sein Gemächt schwer und ungeniert herab — das Glied dick und unbeschnitten, in einem dichten Busch von kupferrotem Schamhaar eingebettet. Die Hoden waren groß und rund, voll und schwer, in einer straffen Haut, die im Licht der Sonne schimmernd hervortrat. Sein Glied war auch im ruhigen Zustand beträchtlich — eine Tatsache, die der Auktionator mit einem wissenden Lächeln zur Kenntnis nahm.
„Seht her, römische Bürger!" Die Stimme des Auktionators schnitt durch das Gemurmel. „Ein nordischer Krieger, stark wie ein Stier, wild wie ein Wolf! Geeignet für die Arena — oder für andere, verfeinerte Vergnügungen!"
Die Menge drängte näher. Frode presste die Kiefer zusammen, als die ersten Hände ihn erreichten. Ein römischer Lanista — ein Trainer für Gladiatoren — griff sich seinen Oberarm und drückte den Muskel. „Dichter als ein iberischer Stier," murmelte der Mann und glitt mit den Fingern über Frodes Brust, prüfte die Festigkeit der Rippen, die Beweglichkeit der Schulter. Seine Hände waren rau und kallig, die eines Mannes, der mit Waffen und Männern umging.
Dann trat eine Frau heran. Frode bemerkte sie zuerst am Duft — ein Bouquet aus Rosenöl und Zedernholz, schwer und süßlich. Sie trug eine Stola aus dunkelrotem Seidenstoff, der über ihre Schultern fiel und ihre Formen betonte. Ihr Gesicht war hinter einem Schleier aus durchscheinendem Leinen verborgen, doch ihre Augen — dunkel, intelligent, mit dem kühlen Blick einer Frau, die gewohnt war, begehrenswerte Dinge zu besitzen — musterten ihn offen. Ihre Finger, geschmückt mit einem Ring aus Gold und Onyx, berührten seine Brust. Die Fingerspitzen glitten über sein Sternum, verfolgten die Linie der Narbe an seiner Rippe, dann hinab über den Bauch, wo die roten Haare dichter wurden.
Frodes Magen zog sich zusammen. Er war ein Krieger. Er hatte Männer getötet, Stürme überlebt, das Eis der nördlichen Meere gespalten. Und doch stand er hier, nackt und gefesselt, während eine römische Matrone ihn berührte wie ein Stück Fleisch auf dem Markt von Trapezunt.
„Die Narbe," sagte die Frau, ihre Stimme tief und moduliert. „Woher?"
Frode schwieg. Der Aufseher hob die Peitsche, doch die Frau winkte ab. „Er spricht nicht," sagte sie zu niemand Bestimmten. „Umso besser. Zungen sind ohnehin überbewertet."
Ihre Hand wanderte tiefer. Die Fingerkuppen strichen über den Rand seines Schamhaars, verweilten dort, und Frode spürte, wie sein Glied sich regte — ein unwillkürliches Pochen, das er verfluchte. Sein Körper gehorchte nicht seinem Willen, sondern den Berührungen dieser fremden Frau, die ihn wie einen Hengst auf dem Markt musterte.
Eine zweite Frau gesellte sich hinzu. Jünger als die erste, mit dem blassen Teint einer Patrizierin, die nie in die Sonne trat. Ihr Haar war kupferfarben gefärbt — eine Mode, die seit einigen Jahren in Rom grassierte, nachempfunden den Haaren der germanischen Sklavinnen. Ihre Hände waren schmal, die Nägel mit einer Paste aus Mennige rot gefärbt. Sie griff nach Frodes Glied, hob es in der Hand, wog es auf der flachen Palmfläche.
„Schwer," bemerkte sie. „Und unbeschnitten. Barbarisch, aber... interessant."
Ihre Finger schlossen sich um die Vorhaut und zogen sie behutsam zurück, sodass die Eichel zum Vorschein kam — dunkelrosa und glatt, feucht vom inneren Schmier. Frode atmete scharf durch die Nase ein. Das Pochen in seinem Glied verstärkte sich, das Blut strömte dorthin, und er fühlte, wie er sich versteifte — langsam, unerbittlich, wie der Mast eines Schiffes, das sich im Wind aufrichtet.
Die dritte Frau, die herantrat, war älter, mit grauen Strähnen im dunklen Haar und dem strengen Gesicht einer Vestalin, die ihren Dienst quittiert hatte. Sie trug keine Schmuckstücke außer einer einfachen Goldkette um den Hals. Ihre Hände waren trocken und kühl, als sie Frodes Hoden in die Palmfläche nahm und prüfend drückte — die Bewegung eines erfahrenen Käufers, der das Vieh auf Fruchtbarkeit und Kraft überprüfte.
„Gesund," stellte sie fest. „Gut gebaut. Die Beine allein schon — seht, wie die Oberschenkel sich wölben. Solch ein Mann könnte eine ganze Nacht durchhalten."
Frodes Glied stand nun vollkommen aufrecht — eine mächtige Säule aus fleischlicher Härte, die sich gegen seinen Bauch lehnte. Es war lang, dick, mit bläulichen Adern, die unter der straffen Haut des Schafts hervortraten. Die Eichel war geschwollen und dunkel, die Vorhaut vollständig zurückgezogen. Sein ganzer Körper war angespannt, die Muskeln traten hervor wie das Holz eines Drachenschiffs, das gegen Wellen ankämpft. Sein Atem ging schneller, die Brust hob und senkte sich, und in seinen Augen — den blauen Augen eines Nordmanns — lag ein Ausdruck, der zwischen Wut und Demütigung schwankte.
Die Menge hatte sich zusammengedrängt. Männer und Frauen gleichermaßen starrten auf das Podium, wo der riesige Nordmann nackt und erigiert stand, seine Fesseln klirrend am eisernen Ring über seinem Kopf. Die Patrizierinnen berieten sich in leisen Stimmen, ihre Fächer flatterten, und einige von ihnen griffen erneut nach ihm — nach den Oberschenkeln, nach dem Bauch, nach der harten Säule zwischen seinen Beinen, die nun senkrecht in die Luft ragte wie ein Mastbaum.
Eine vierte Frau — eine dicke, wohlgenährte Matrone mit doppeltem Kinn und einem Lächeln, das zu viel von ihren Zähnen zeigte — trat heran und schlug mit der flachen Hand auf Frodes Gesäß. Die Haut spannte sich, der Schmerz war gering, doch die Demütigung brannte. „Fest," sagte sie. „Wie der Hintern eines kappadokischen Hengsts."
Frode schloss die Augen. Er zwang sich, nicht zu reagieren. Er war ein Sohn des Nordens, ein Mann, der den Göttern sein Blut geopfert hatte, und er würde nicht zulassen, dass diese Römer ihn brachen. Doch sein Körper gehorchte anderen Gesetzen. Die Berührungen der Frauen, ihre kühlen Finger und heißen Blicke, das Pochen in seinem Unterleib — alles verschmolz zu einem einzigen, überwältigenden Strom der Erregung, den er nicht kontrollieren konnte.
Die Auktion begann. Der Auktionator rief die Preise aus, und die Gebote stiegen — zweihundert Denare, dreihundert, fünfhundert. Frode hörte die Zahlen wie das Rauschen der Wellen, fern und unwirklich. Die Frauen, die ihn berührt hatten, blieben im Gedränge, ihre Blicke hafteten an ihm wie die Finger eines Geigers an den Saiten.
Dann — eine Stimme, klar und durchdringend, die alle anderen übertönte.
„Tausend Denare."
Stille. Die Menge drehte sich. Frode öffnete die Augen und sah sie.
Adriana.
Sie stand am Rand des Podiums, eine Gestalt in weißer Stola, die im Wind flatterte. Ihr Haar war schwarz wie die Nacht über einem Fjord, zu einem komplizierten Knoten geflochten, durch den goldene Nadeln steckten. Ihr Gesicht — oval, mit hohen Wangenknochen und einer Stirn, die weiß wie Marmor leuchtete — trug den Ausdruck einer Frau, die gewohnt war, begehrenswerte Dinge zu besitzen, ohne dafür einen Gedanken zu verschwenden. Ihre Augen waren die Farbe von Honig, bernsteinfarben und durchbohrend, und sie ruhten auf Frode mit einer Intensität, die ihm heiß über die Haut lief.
Sie war nicht allein. Hinter ihr stand eine Reihe von Sklavinnen — vier oder fünf Frauen in schlichten weißen Gewändern, die den Blick gesenkt hielten und auf ein Zeichen ihrer Herrin warteten. Und am Ende der Reihe — eine kleine, zierliche Gestalt mit aschblondem Haar und Augen, die die Farbe eines wolkenverhangenen Himmels hatten. Sünje. Eine Nordfrau, wie er, eine Sklavin im Hause einer Römerin.
Der Auktionator schluckte. „Tausend Denare? Wer —?"
„Adriana Valeria Paulina," sagte die Frau in Weiß. „Witwe des Senators Lucius Valerius. Mein Mann ist vor drei Jahren verstorben und hat mir ein beträchtliches Vermögen hinterlassen, das ich nach meinem Gefallen einsetzen darf." Sie lächelte — ein Lächeln, das kühler als der Nordwind war. „Und mein Gefallen fällt auf diesen Mann hier."
Niemand bot höher. Tausend Denare — ein Preis, der selbst für einen gut gebauten Gladiatoren erstaunlich war. Der Auktionator schlug den Hammer auf den Stein, und Frode gehörte einer Frau.
Die Fesseln wurden gelöst. Frode rieb seine Handgelenke, wo das Eisen die Haut aufgeschürft hatte, und trat vom Podium. Adriana wartete nicht auf ihn. Sie wandte sich um und ging, ihre Sklavinnen folgten ihr wie Enten einer Mutter, und Frode — der Nordmann, der Krieger, der Sohn eines Jarls — folgte ihr ebenfalls, denn er hatte keine Wahl.
Ihr Haus lag auf dem Palatin, einen der Hügel Roms, wo die Reichen und Mächtigen in Marmorvillen residierten, die den Göttern Konkurrenz machten. Das Haus der Adriana war nicht das größte, aber es war eines der schönsten — ein Bauwerk aus weißem Stein, umgeben von einem Garten, in dem Feigenbäume und Rosensträucher wuchsen, und in dessen Mitte ein Brunnen plätscherte, der das Wasser aus einer Quelle in den Hügeln bezog.
Adriana führte Frode durch die Eingangshalle, vorbei an einem Mosaik, das den Gott Bacchus in trunkenem Rausch zeigte, durch einen Korridor, dessen Wände mit Fresken bemalt waren — Szenen aus der Ilias, Helden und Götter in leuchtenden Farben. Sie sprach nicht, bis sie den Garten erreichten.
Dort wandte sie sich um. Der Abend begann zu fallen, das Licht war golden und weich, und es fiel auf Adriana wie eine Wolke aus geschmolzenem Honig. Sie blickte Frode an, und ihre bernsteinfarbenen Augen wanderten über seinen Körper — über die breite Brust, die schmalen Hüften, das Glied, das noch immer halb erigiert unter dem Rand seines groben Tuches hervorragte, das man ihm umgehängt hatte.
„Du bist ein Nordmann," sagte sie. Es war keine Frage.
Frode nickte stumm.
„Ich habe von eurer Art gehört. Krieger, die das Meer auf Schiffen aus Holz überqueren, die Klöster plündern und Könige erschlagen." Sie trat näher. Der Duft von Rosenöl umgab sie wie ein Schleier. „Mein Mann hatte einen germanischen Leibwächter. Er starb für ihn in der Schlacht. Lucius hat ihn immer gelobt — seine Treue, seine Kraft, seine..." Sie hielt inne, und ein Schatten eines Lächelns umspielte ihre Lippen. „Ausdauer."
Frode verstand die Andeutung, doch er schwieg.
Adriana wandte sich an ihre Sklavinnen. Die Frauen standen in einer Reihe am Rand des Gartens, die Köpfe gesenkt, die Hände vor dem Schoß gefaltet. Sie waren alle jung — die älteste vielleicht fünfundzwanzig, die jüngste kaum mehr als ein Mädchen. Sie trugen die schlichten weißen Gewänder der Haussklavinnen, und ihre Haare waren in einfachen Zöpfen geflochten.
„Ich habe einen neuen Sklaven," sagte Adriana, laut genug, dass alle sie hören konnten. „Einen Nordmann. Wie ihr seht, ist er... gut ausgestattet." Ihr Blick glitt über Frodes Körper, der noch immer nur spärlich bedeckt war. „Ich möchte, dass er im Garten gebraucht wird. Nicht für Arbeit — für Vergnügen. Mein Vergnügen."
Sie wandte sich an die Sklavinnen. „Wer von euch ist bereit, sich von ihm nehmen zu lassen? Hier, im Garten, vor meinen Augen?"
Stille. Die Frauen blickten auf den Boden, auf ihre Füße, auf alles außer Frode. Eine von ihnen — eine dunkelhaarige Griechin mit vollen Formen — trat einen halben Schritt zurück, als wäre Frode ein wildes Tier, das sie beißen könnte. Eine andere, eine schlanke Frau aus Gallien, wurde rot im Gesicht und wandte den Blick ab.
Dann trat eine vor. Die Kleinste von allen.
Sünje.
Sie war winzig — kaum bis zu Frodes Brust reichend. Ihr Körper war zierlich und schmal, mit kleinen, runden Brüsten, die sich unter dem dünnen Gewand abzeichneten, und schmalen Hüften, die einem Mann nicht viel Platz zum Greifen boten. Ihr aschblondes Haar fiel in einfachen Wellen über die Schultern, und ihr Gesicht — ein bleiches Oval mit sommersprossenübersäter Nase und einem Mund, der so klein war wie eine Blüte — trug den Ausdruck einer Frau, die sich entschieden hatte, ohne zu zögern. Ihre Augen, die Farbe eines wolkenverhangenen Himmels, trafen Frodes blaue Blicke, und in ihnen lag etwas, das er nicht sofort benennen konnte — etwas, das an Heimat erinnerte.
„Ich bin bereit, Domina," sagte Sünje. Ihre Stimme war leise, doch fest. Ein Nordwind in einer Stille.
Adriana lächelte. „Gut. Du warst schon immer die mutigste meiner Mädchen." Sie wandte sich an Frode. „Und du — Nordmann — wirst tun, was ich sage. Du wirst sie nehmen, hier, im Garten, auf der Bank aus Marmor. Und ich werde zusehen."
Frode starrte sie an. In seinem Inneren kämpften Wut und Verwirrung und ein dunkles, ungewolltes Verlangen, das sich wie eine Flamme ausbreitete. Er war ein Krieger, kein Spielzeug. Und doch — die Fesseln waren fort, doch die Mauern waren hoch, und die Wachen, die er am Tor gesehen hatte, trugen Schwerter und Speere. Er war ein Sklave, und Sklaven gehorchten.
Sünje trat näher. Sie zog das weiße Gewand über den Kopf, und es fiel wie ein Tuch aus Schnee zu ihren Füßen. Unter ihm trug sie nichts. Ihr Körper war klein und schmal, die Haut so blass wie der Marmor der Bank, auf die Adriana zeigte. Ihre Brüste waren klein — zwei runde Äpfel mit zarten rosa Brustwarzen, die im kühlen Abendwind hart wurden. Ihr Bauch war flach, der Nabel ein kleines Oval, und zwischen ihren Beinen, in einem spärlichen Busch aus aschblondem Schamhaar, lag der schmale Schlitz ihrer Weiblichkeit verborgen, die Schamlippen zart und geschlossen, wie die eines Mädchens, das noch nicht oft berührt worden war.
Frode atmete tief durch. Sein Glied, das sich beruhigt hatte, regte sich erneut, das Blut strömte hinein, und er spürte das vertraute, schwere Pochen in seinem Unterleib. Sünje war klein, zierlich — und er war groß, breit, schwer. Es war wie ein Sturm, der auf eine Blume traf.
Er trat auf sie zu. Sünje blickte zu ihm auf, und in ihren grauen Augen lag etwas, das über Gehorsam hinausging — ein stilles Einverständnis, ein flüchtiges Erkennen, das keine Worte brauchte. Sie waren beide Nordleute, beide Sklaven, beide Gefangene in einem Land, das nicht ihres war.
Frode legte die Hände auf ihre Schultern. Ihre Haut war kühl und glatt unter seinen rauen Fingern, und er spürte, wie sie leicht zitterte — nicht vor Angst, sondern vor Erwartung. Er glitt mit den Händen über ihre Arme, über die schmalen Rippen, über die Taille, bis er an ihren Hüften ruhte. Sie war so klein, dass er beinahe ihre Hüften mit einer Hand umspannen konnte.
Er beugte sich nieder und küsste sie. Es war kein zärtlicher Kuss — es war der Kuss eines Mannes, der zu lange allein gewesen war, der die Wärme und den Geschmack einer Frau aus dem Norden vermisst hatte. Sünje öffnete den Mund unter seinem, ihre Zunge berührte seine, und er schmeckte Honig und Brot und etwas, das nur sie sein konnte — der Geschmack von Heidekraut und Regen.
Seine Hände wanderten. Er griff nach ihren Brüsten, wog sie in den Palmflächen — sie passten gerade hinein — und rieb die Daumen über die harten Brustwarzen. Sünje atmete scharf ein, ein leises Keuchen, das in seinem Mund verschwand. Ihre kleinen Hände griffen nach seinen Schultern, hielten sich fest, und ihre Finger gruben sich in seine Muskeln.
Er kniete nieder. Der Marmor der Bank war kühl unter seinen Knien, doch er spürte es kaum. Sein Mund wanderte von ihrem Mund über das Kinn, den Hals hinab, bis er ihre Brust erreichte. Er nahm eine Brustwarze in den Mund, zog daran, und Sünje bog den Rücken durch, ihre Hände in seinem Haar vergraben. Er wechselte zur anderen, leckte und saugte, bis sie stöhnte — ein leises, feuchtes Stöhnen, das in der Stille des Gartens wie das Plätschern des Brunnens klang.
Adriana saß auf einem Stuhl aus Eisenholz am Rand des Gartens, ein Bein über das andere geschlagen, in der Hand einen Becher mit Wein, den eine Sklavin ihr gereicht hatte. Sie trank nicht. Sie sah zu.
Frodes Hände glitten über Sünjes Bauch hinab, über die sanfte Wölbung ihres Unterleibs, bis er den schmalen Spalt zwischen ihren Beinen erreichte. Er strich darüber, fühlte die Feuchtigkeit, die sich bereits gesammelt hatte — warm und glitschig wie Seetang. Sünje keuchte, als sein Finger in sie eindrang, ein einzelner Finger, der langsam in ihre Enge glitt. Sie war eng — so eng, dass sein Finger fast feststeckte, und er spürte, wie ihre Muskeln sich um ihn schlossen, zogen, zitterten.
„Mehr," flüsterte Sünje. „Bitte."
Er fügte einen zweiten Finger hinzu. Dehnung, ein leises Stöhnen, und dann — Feuchtigkeit, die sich ergoss wie eine Quelle, die im Frühling schmilzt. Er bewegte die Finger in ihr, drückte gegen die vordere Wand, wo er wusste, dass es für Frauen am besten war, und Sünje stieß einen Schrei aus, der von den Mauern des Gartens zurückgeworfen wurde.
„Jaaaaah... oh... oh Götter..."
Ihre Hände griffen nach seinem Glied. Ihre kleinen Finger konnten es kaum umspannen, und sie hielt es mit beiden Händen, als wäre es ein Schwert, das zu schwer für sie war. Ihre Augen waren weit, als sie es betrachtete — die Länge, die Dicke, die geschwollene Eichel, die dunkelrot leuchtete im Licht der untergehenden Sonne.
„Du bist... groß," flüsterte sie. Eine Untertreibung, die fast lächerlich war.
Frode hob sie auf die Bank. Sie war leicht wie eine Feder, und er legte sie auf den Rücken, die Beine gespreizt, die kleine, nasse Öffnung zwischen ihren Schenkeln ihm dargeboten wie ein Opfer. Er trat zwischen ihre Beine, sein Glied in der Hand, und führte die Eichel an ihren Eingang.
Die Berührung — heiß auf heiß, nass auf nass — ließ sie beide zittern. Frode drückte. Die Eichel glitt hinein, langsam, kämpfend gegen die Enge, die sich um ihn schloss wie eine Faust. Sünje keuchte, ihre Hände griffen nach den Rändern der Bank, die Knöchel weiß.
„Entspann dich," murmelte Frode. Die ersten Worte, die er sprach, seit er auf dem Markt gestanden hatte. Seine Stimme war tief und rau, ein Nordwind, der über Felsen strich.
Sünje atmete tief ein, und er drückte weiter — Zentimeter um Zentimeter, bis er halb in ihr war, und dann — ein Stoß — und er war ganz in ihr, bis zum Anschlag, und sein dicker Schaft dehnte sie so weit, dass sie schrie.
„Aaaah! Oh... oh... es ist... es ist zu viel..."
„Es passt," sagte er. Und er begann sich zu bewegen.
Langsam zuerst. Rhythmisch. Heraus, bis nur die Eichel in ihr war, dann hinein, bis seine Hoden gegen ihren Arsch schlugen. Sünje bog den Rücken, ihre kleinen Brüste wippten, und ihre Hände griffen nach seinen Schultern, seinen Armen, überall, wo sie Halt finden konnte.
Schneller. Härter. Der Marmor klapperte unter ihnen, und das Plätschern des Brunnens mischte sich mit dem nassen, schmatzenden Geräusch ihres Geschlechtsverkehrs — das Geräusch von Fleisch auf Fleisch, von Nässe und Reibung und dem süßen, schmutzigen Lied der Vereinigung.
Frode griff nach Sünjes Hüften, hielt sie fest, und hämmerte in sie — einer der nordischen Stürme, die er überlebt hatte, lebendig in seinem Körper. Sünje schrie, stöhnte, wimmerte, und ihre Stimme war wie das Heulen der Winde über den Klippen.
„Ja! Ja! Oh, ja! **** mich! Härter! Bitte! Aaaah!"
Ihre enge Scham zog sich zusammen um seinen Schwanz, und er spürte, wie sie kam — eine Welle, die durch ihren kleinen Körper rann, von den Zehen bis zum Scheitel, und er hielt sie fest, während sie zitterte und schrie und sich um ihn schloss wie eine Muschel.
Er zog sich zurück. Sein Schwanz war hart und glänzend von ihrer Nässe, die Vorhaut zurückgezogen, die Eichel geschwollen und dunkelrot. Sünje lag auf der Bank, zitternd, und ein dünner Faden ihres Saftes tropfte aus ihrer geöffneten Schamöffnung auf den Marmor.
Adriana stand auf. Sie hatte den ganzen Geschlechtsverkehr beobachtet, ihr Wein unberührt in der Hand, und in ihren bernsteinfarbenen Augen lag ein Ausdruck, der über Interesse hinausging — es war Hunger.
„Du hast sie gut bedient," sagte sie. Ihre Stimme war leise, doch sie schnitt durch die Stille wie eine Klinge. „Jetzt wirst du mich bedienen."
Die Nacht fiel über Rom. Die Sterne erschienen am Himmel, und in den Gärten der Palatin-Villen zündeten die Sklaven die Öllampen an, deren flackerndes Licht die Marmorwände golden erstrahlen ließ. In Adriannas Haus war es still, bis auf das Zirpen der Zikaden und das ferne Plätschern des Brunnens.
Frode wurde in ein Schlafzimmer geführt — ein Raum, so groß wie das Langhaus seines Vaters, mit einem Bett, das fast so breit war wie ein Boot. Die Wände waren mit Fresken bemalt — Amor und Psyche, ineinander verschlungen, ein Paar in ewiger Umarmung. Die Öllampen warfen Schatten, die tanzten wie Flammen.
Adriana wartete auf dem Bett. Sie hatte die Stola abgelegt, und unter ihr trug sie ein dünnes Untergewand aus weißer Seide, das im Licht der Lampen durchscheinend wurde. Ihr Körper — schlank, mit vollen Brüsten und breiten Hüften, der Körper einer Frau, die geboren und geliebt hatte — zeichnete sich unter dem Stoff ab. Ihr Haar war aufgelöst, fiel in schwarzen Wellen über die Schultern, und ihre bernsteinfarbenen Augen glühten wie die Lampen.
„Komm her," sagte sie.
Frode trat auf das Bett zu. Sein Glied war noch immer halberigiert, dick und schwer zwischen seinen Beinen. Adriana blickte darauf, und ein Lächeln — das erste echte Lächeln, das er an ihr sah — spielte um ihre Lippen.
„Ich habe gesehen, was du mit der kleinen Sünje getan hast," sagte sie. „Ich habe gesehen, wie du sie ge****t hast, wie sie schrie und kam. Und ich sah deinen Schwanz — so groß, so hart, so mächtig." Sie leckte über die Lippen. „Ich will ihn. In mir. Jetzt."
Sie zog das Untergewand über den Kopf. Unter ihm war sie nackt. Ihre Brüste waren groß, voll und rund, mit dunklen Brustwarzen, die im Lampenlicht hart und aufgerichtet waren. Ihr Bauch war weich, ein sanfter Bogen, und zwischen ihren Beinen, in einem dichten Busch aus schwarzem Schamhaar, lag ihre Weiblichkeit — die Schamlippen voll und geschwollen, der Kitzler hart und hervortretend, und zwischen den Lippen ein schmaler Streifen Nässe, der im Licht glänzte.
Frode stieg aufs Bett. Die Matratze war weich, mit duftenden Kräutern gefüllt, und er sank ein, als wäre es eine Wolke. Adriana griff nach seinem Glied, schloss ihre Finger um den Schaft — ihre Hand war größer als Sünjes, und sie konnte ihn fast ganz umspannen — und begann zu reiben. Langsam, rhythmisch, die Vorhaut hoch und runter ziehend.
„Du bist ein barbarischer, unzivilisierter Mann," sagte sie, und ihre Stimme war heiser. „Und doch... oh, doch..." Sie beugte sich nieder und leckte über die Eichel, die noch nach Sünjes Nässe schmeckte. „Du schmeckst nach ihr. Nach der kleinen Nordfrau."
Frode stöhnte. Seine Hände griffen nach ihrem Haar, vergruben sich in den schwarzen Wellen, und er drückte seinen Schwanz tiefer in ihren Mund. Adriana nahm ihn — die Hälfte, dann mehr, ihre Lippe gedehnt und rot, und sie saugte, mit wangigen Backen und feuchtem Glucksen.
„Mmmh... mmmh..."
Dann zog sie sich zurück. „In mich," sagte sie. „Jetzt."
Frode drückte sie auf den Rücken, und sie öffnete die Beine, weit, bereit. Er legte sich zwischen ihre Schenkel, und sein Schwanz fand ihren Eingang — heiß, nass, offen wie eine Blume. Er drückte.
Adriana war nicht so eng wie Sünje, doch sie war warm und nass, und ihre Muskeln zogen an ihm, als er in sie glitt — Zentimeter um Zentimeter, bis er ganz in ihr war, bis zum Anschlag, und seine Hoden gegen ihren vollen Arsch schlugen.
„Jaaah," stöhnte sie. „Füll mich. Oh, ja. Füll mich aus."
Er begann sich zu bewegen. Langsam zuerst, dann schneller, und der Rhythmus des ****ens — das nasse Schmatzen, das Klatschen von Haut auf Haut, das Knarren des Bettes — erfüllte den Raum. Adriana bog den Rücken, ihre großen Brüste wippten, und sie griff nach Frodes Schultern, ihre Nägel sich in die Haut grabend.
„Härter," keuchte sie. „Ich bin keine zarte Blume. Ich bin eine römische Matrone. **** mich wie ein Barbar."
Frode gehorchte. Er hämmerte in sie, sein Schwanz pumpte wie ein Kolben, und jeder Stoß trieb sie tiefer in die Matratze, bis sie schrie — ein langer, zitternder Schrei, der von den Wänden zurückgeworfen wurde.
„Aaaah! Ja! Oh, Jupiter! Ja! **** mich! **** mich! Aaaah!"
Sie kam — eine Welle, die durch ihren ganzen Körper rann, und ihre Scham zog sich zusammen um seinen Schwanz, zog, zitterte, und er spürte, wie seine eigene Erregung sich aufbaute, heiß und unaufhaltsam wie eine Flut.
Er zog sich zurück. Sein Schwanz pulsierte, und der Samen schoss heraus — ein dicker, weißer Strahl, der über Adriannas Bauch und Brüste *******e, ein weiterer, der ihre Schamlippen traf, und eine dritte, die in ihren Schamhaar landete. Sie lag da, glänzend und nass, und lachte — ein tiefes, befriedigtes Lachen.
„Du bist... gut, Nordmann," sagte sie. „Sehr gut."
Frode sank neben sie auf die Matratze. Sein Atem ging schwer, seine Brust hob und senkte sich, und seine blauen Augen starrten an die Decke, wo die Fresken von Amor und Psyche in ewiger Umarmung tanzten.
Er war ein Sklave. Ein Gefangener. Ein Mann, der über das Meer verschleppt und auf einem Markt verkauft worden war, wie ein Stück Vieh. Und doch — in dieser Nacht, in diesem Bett, in dieser römischen Villa — hatte er etwas gefunden, das er nicht erwartet hatte. Eine Frau, die ihn begehrte. Eine Landsmännin, die ihn erkannte. Und einen Ort, der — obwohl er ein Gefängnis war — vielleicht, nur vielleicht, mehr Heimat war als das kalte, nördliche Meer, das er hinter sich gelassen hatte.
Die Öllampen flackerten. Die Nacht war tief und still. Und in den Armen der römischen Witwe Adriana Valeria Paulina schlief der Wikinger Frode ein, sein Schwanz noch nass von ihrem Saft, sein Körper erschöpft von einer Reise, die erst begonnen hatte.
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Auf dem Sklavenmarkt von Ravenna steht der Wikinger Frode, gefesselt und nackt, zur Versteigerung. Römische Matronen mustern seinen Körper wie Vieh, bis die Witwe Adriana Valeria Paulina tausend Denare für ihn bietet und ihn in ihre Villa auf dem Palatin bringt. Dort zwingt sie ihn, zuerst ihre nor…
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Die eisernen Fesseln schnitten in Frodes Handgelenke, als der Karren über die gepflasterte Straße von Ravenna rumpelte. Drei Tage und drei Nächte hatte die Reise vom Hafen gedauert, wo die römische Galeere ihn an Land gesetzt hatte — zusammen mit zwei Dutzend anderen Männern, die aus den nördlichen Küsten verschleppt worden waren. Der Geruch von Salz und verfaultem Fisch hing noch immer in seinem Haar, vermischt mit dem stechenden Aroma von Schweiß und Angst, das die eng zusammengepferchten Gefangenen ausströmten.
Frode gehörte dem Stamm der Nordmänner an, jenen Kriegern, die die Küsten Britanniens und Galliens mit ihren Langschiffen heimsuchten. Sein Haar, die Farbe von gebranntem Kupfer, fiel ihm in verfilzten Strähnen über die Schultern. Der Bart, der sein Kinn bedeckte, war unordentlich und dicht, mehrere Wochen ohne Klinge gewachsen. Sein Körper — breit, muskulös, von der Sonne und der See gegerbt — trug die Narben zahlreicher Kämpfe. Eine besonders tiefe Kluft zog sich über seine linke Rippe, ein Andenken an eine Auseinandersetzung mit einem sächsischen Krieger, dessen Axt nur knapp sein Herz verfehlt hatte. Er war groß, größer als die meisten Römer, die er bisher gesehen hatte, und seine Schultern spannten sich wie die Balken eines Langschiffes.
Der Karren hielt. Ein rauer Stoß in die Rippen trieb ihn vorwärts, und er stolperte vom Rand des Wagens auf den steinernen Boden. Das Pflaster war glatt und warm von der Mittagssonne. Ringsum erhob sich das Gemurmel einer dichten Menschenmenge. Der Sklavenmarkt von Ravenna — ein Ort, an dem Menschen zu Vieh gemacht wurden, gehandelt nach Gewicht und Stärke und Schönheit.
Frode richtete sich auf. Seine blauen Augen, die Farbe eines winterlichen Fjordes, tasteten über den Platz. Säulengänge aus Marmor säumten die rechte Seite, davor Reihen von Holzkäfigen, in denen Männer und Frauen kauerten. Ein Auktionator in einer weißen Toga bestieg das steinerne Podium in der Mitte, seine Stimme trug über die Köpfe der Menge wie ein Ruf über stürmische Gewässer. Um ihn herum standen römische Bürger, einige in den purpurnen Streifen der Senatoren gewandet, andere in schlichterer Kleidung der Kaufleute und Grundbesitzer. Und Frauen — römische Matronen der Oberschicht, geschmückt mit Gold und Seide, ihre Gesichter hinter durchscheinenden Schleibern verborgen.
Die Luft roch nach gebratenen Nüssen, nach Weihrauch, den Sklaven in bronzenen Schalen schwangen, und nach einem süßlichen Öl, das die Händler auf die Haut ihrer Waren auftrugen, um sie glänzen zu machen wie frisch polierte Waffen.
Ein Aufseher — ein bulliger Mann mit kurzgeschorenem Haar und der Peitsche eines Ruderaufsehers — riss Frode das grobe Tuch vom Leib. Die grobe Leinwand fiel in den Staub, und Frode stand nackt auf dem Podium, die Fesseln an seinen Handgelenken über seinem Kopf an einen eisernen Ring gezogen. Das Sonnenlicht fiel gnadenlos auf seine Blöße.
Sein Körper war breit und schwer gebaut. Die Brustmuskeln wölbten sich unter der gebräunten Haut, von feinen, rötlichen Haaren bedeckt, die sich in einer Linie über seinen Bauch nach unten zogen. Sein Bauch war flach und hart, die Rippenbögen traten scharf hervor. Und zwischen seinen Beinen hing sein Gemächt schwer und ungeniert herab — das Glied dick und unbeschnitten, in einem dichten Busch von kupferrotem Schamhaar eingebettet. Die Hoden waren groß und rund, voll und schwer, in einer straffen Haut, die im Licht der Sonne schimmernd hervortrat. Sein Glied war auch im ruhigen Zustand beträchtlich — eine Tatsache, die der Auktionator mit einem wissenden Lächeln zur Kenntnis nahm.
„Seht her, römische Bürger!" Die Stimme des Auktionators schnitt durch das Gemurmel. „Ein nordischer Krieger, stark wie ein Stier, wild wie ein Wolf! Geeignet für die Arena — oder für andere, verfeinerte Vergnügungen!"
Die Menge drängte näher. Frode presste die Kiefer zusammen, als die ersten Hände ihn erreichten. Ein römischer Lanista — ein Trainer für Gladiatoren — griff sich seinen Oberarm und drückte den Muskel. „Dichter als ein iberischer Stier," murmelte der Mann und glitt mit den Fingern über Frodes Brust, prüfte die Festigkeit der Rippen, die Beweglichkeit der Schulter. Seine Hände waren rau und kallig, die eines Mannes, der mit Waffen und Männern umging.
Dann trat eine Frau heran. Frode bemerkte sie zuerst am Duft — ein Bouquet aus Rosenöl und Zedernholz, schwer und süßlich. Sie trug eine Stola aus dunkelrotem Seidenstoff, der über ihre Schultern fiel und ihre Formen betonte. Ihr Gesicht war hinter einem Schleier aus durchscheinendem Leinen verborgen, doch ihre Augen — dunkel, intelligent, mit dem kühlen Blick einer Frau, die gewohnt war, begehrenswerte Dinge zu besitzen — musterten ihn offen. Ihre Finger, geschmückt mit einem Ring aus Gold und Onyx, berührten seine Brust. Die Fingerspitzen glitten über sein Sternum, verfolgten die Linie der Narbe an seiner Rippe, dann hinab über den Bauch, wo die roten Haare dichter wurden.
Frodes Magen zog sich zusammen. Er war ein Krieger. Er hatte Männer getötet, Stürme überlebt, das Eis der nördlichen Meere gespalten. Und doch stand er hier, nackt und gefesselt, während eine römische Matrone ihn berührte wie ein Stück Fleisch auf dem Markt von Trapezunt.
„Die Narbe," sagte die Frau, ihre Stimme tief und moduliert. „Woher?"
Frode schwieg. Der Aufseher hob die Peitsche, doch die Frau winkte ab. „Er spricht nicht," sagte sie zu niemand Bestimmten. „Umso besser. Zungen sind ohnehin überbewertet."
Ihre Hand wanderte tiefer. Die Fingerkuppen strichen über den Rand seines Schamhaars, verweilten dort, und Frode spürte, wie sein Glied sich regte — ein unwillkürliches Pochen, das er verfluchte. Sein Körper gehorchte nicht seinem Willen, sondern den Berührungen dieser fremden Frau, die ihn wie einen Hengst auf dem Markt musterte.
Eine zweite Frau gesellte sich hinzu. Jünger als die erste, mit dem blassen Teint einer Patrizierin, die nie in die Sonne trat. Ihr Haar war kupferfarben gefärbt — eine Mode, die seit einigen Jahren in Rom grassierte, nachempfunden den Haaren der germanischen Sklavinnen. Ihre Hände waren schmal, die Nägel mit einer Paste aus Mennige rot gefärbt. Sie griff nach Frodes Glied, hob es in der Hand, wog es auf der flachen Palmfläche.
„Schwer," bemerkte sie. „Und unbeschnitten. Barbarisch, aber... interessant."
Ihre Finger schlossen sich um die Vorhaut und zogen sie behutsam zurück, sodass die Eichel zum Vorschein kam — dunkelrosa und glatt, feucht vom inneren Schmier. Frode atmete scharf durch die Nase ein. Das Pochen in seinem Glied verstärkte sich, das Blut strömte dorthin, und er fühlte, wie er sich versteifte — langsam, unerbittlich, wie der Mast eines Schiffes, das sich im Wind aufrichtet.
Die dritte Frau, die herantrat, war älter, mit grauen Strähnen im dunklen Haar und dem strengen Gesicht einer Vestalin, die ihren Dienst quittiert hatte. Sie trug keine Schmuckstücke außer einer einfachen Goldkette um den Hals. Ihre Hände waren trocken und kühl, als sie Frodes Hoden in die Palmfläche nahm und prüfend drückte — die Bewegung eines erfahrenen Käufers, der das Vieh auf Fruchtbarkeit und Kraft überprüfte.
„Gesund," stellte sie fest. „Gut gebaut. Die Beine allein schon — seht, wie die Oberschenkel sich wölben. Solch ein Mann könnte eine ganze Nacht durchhalten."
Frodes Glied stand nun vollkommen aufrecht — eine mächtige Säule aus fleischlicher Härte, die sich gegen seinen Bauch lehnte. Es war lang, dick, mit bläulichen Adern, die unter der straffen Haut des Schafts hervortraten. Die Eichel war geschwollen und dunkel, die Vorhaut vollständig zurückgezogen. Sein ganzer Körper war angespannt, die Muskeln traten hervor wie das Holz eines Drachenschiffs, das gegen Wellen ankämpft. Sein Atem ging schneller, die Brust hob und senkte sich, und in seinen Augen — den blauen Augen eines Nordmanns — lag ein Ausdruck, der zwischen Wut und Demütigung schwankte.
Die Menge hatte sich zusammengedrängt. Männer und Frauen gleichermaßen starrten auf das Podium, wo der riesige Nordmann nackt und erigiert stand, seine Fesseln klirrend am eisernen Ring über seinem Kopf. Die Patrizierinnen berieten sich in leisen Stimmen, ihre Fächer flatterten, und einige von ihnen griffen erneut nach ihm — nach den Oberschenkeln, nach dem Bauch, nach der harten Säule zwischen seinen Beinen, die nun senkrecht in die Luft ragte wie ein Mastbaum.
Eine vierte Frau — eine dicke, wohlgenährte Matrone mit doppeltem Kinn und einem Lächeln, das zu viel von ihren Zähnen zeigte — trat heran und schlug mit der flachen Hand auf Frodes Gesäß. Die Haut spannte sich, der Schmerz war gering, doch die Demütigung brannte. „Fest," sagte sie. „Wie der Hintern eines kappadokischen Hengsts."
Frode schloss die Augen. Er zwang sich, nicht zu reagieren. Er war ein Sohn des Nordens, ein Mann, der den Göttern sein Blut geopfert hatte, und er würde nicht zulassen, dass diese Römer ihn brachen. Doch sein Körper gehorchte anderen Gesetzen. Die Berührungen der Frauen, ihre kühlen Finger und heißen Blicke, das Pochen in seinem Unterleib — alles verschmolz zu einem einzigen, überwältigenden Strom der Erregung, den er nicht kontrollieren konnte.
Die Auktion begann. Der Auktionator rief die Preise aus, und die Gebote stiegen — zweihundert Denare, dreihundert, fünfhundert. Frode hörte die Zahlen wie das Rauschen der Wellen, fern und unwirklich. Die Frauen, die ihn berührt hatten, blieben im Gedränge, ihre Blicke hafteten an ihm wie die Finger eines Geigers an den Saiten.
Dann — eine Stimme, klar und durchdringend, die alle anderen übertönte.
„Tausend Denare."
Stille. Die Menge drehte sich. Frode öffnete die Augen und sah sie.
Adriana.
Sie stand am Rand des Podiums, eine Gestalt in weißer Stola, die im Wind flatterte. Ihr Haar war schwarz wie die Nacht über einem Fjord, zu einem komplizierten Knoten geflochten, durch den goldene Nadeln steckten. Ihr Gesicht — oval, mit hohen Wangenknochen und einer Stirn, die weiß wie Marmor leuchtete — trug den Ausdruck einer Frau, die gewohnt war, begehrenswerte Dinge zu besitzen, ohne dafür einen Gedanken zu verschwenden. Ihre Augen waren die Farbe von Honig, bernsteinfarben und durchbohrend, und sie ruhten auf Frode mit einer Intensität, die ihm heiß über die Haut lief.
Sie war nicht allein. Hinter ihr stand eine Reihe von Sklavinnen — vier oder fünf Frauen in schlichten weißen Gewändern, die den Blick gesenkt hielten und auf ein Zeichen ihrer Herrin warteten. Und am Ende der Reihe — eine kleine, zierliche Gestalt mit aschblondem Haar und Augen, die die Farbe eines wolkenverhangenen Himmels hatten. Sünje. Eine Nordfrau, wie er, eine Sklavin im Hause einer Römerin.
Der Auktionator schluckte. „Tausend Denare? Wer —?"
„Adriana Valeria Paulina," sagte die Frau in Weiß. „Witwe des Senators Lucius Valerius. Mein Mann ist vor drei Jahren verstorben und hat mir ein beträchtliches Vermögen hinterlassen, das ich nach meinem Gefallen einsetzen darf." Sie lächelte — ein Lächeln, das kühler als der Nordwind war. „Und mein Gefallen fällt auf diesen Mann hier."
Niemand bot höher. Tausend Denare — ein Preis, der selbst für einen gut gebauten Gladiatoren erstaunlich war. Der Auktionator schlug den Hammer auf den Stein, und Frode gehörte einer Frau.
Die Fesseln wurden gelöst. Frode rieb seine Handgelenke, wo das Eisen die Haut aufgeschürft hatte, und trat vom Podium. Adriana wartete nicht auf ihn. Sie wandte sich um und ging, ihre Sklavinnen folgten ihr wie Enten einer Mutter, und Frode — der Nordmann, der Krieger, der Sohn eines Jarls — folgte ihr ebenfalls, denn er hatte keine Wahl.
Ihr Haus lag auf dem Palatin, einen der Hügel Roms, wo die Reichen und Mächtigen in Marmorvillen residierten, die den Göttern Konkurrenz machten. Das Haus der Adriana war nicht das größte, aber es war eines der schönsten — ein Bauwerk aus weißem Stein, umgeben von einem Garten, in dem Feigenbäume und Rosensträucher wuchsen, und in dessen Mitte ein Brunnen plätscherte, der das Wasser aus einer Quelle in den Hügeln bezog.
Adriana führte Frode durch die Eingangshalle, vorbei an einem Mosaik, das den Gott Bacchus in trunkenem Rausch zeigte, durch einen Korridor, dessen Wände mit Fresken bemalt waren — Szenen aus der Ilias, Helden und Götter in leuchtenden Farben. Sie sprach nicht, bis sie den Garten erreichten.
Dort wandte sie sich um. Der Abend begann zu fallen, das Licht war golden und weich, und es fiel auf Adriana wie eine Wolke aus geschmolzenem Honig. Sie blickte Frode an, und ihre bernsteinfarbenen Augen wanderten über seinen Körper — über die breite Brust, die schmalen Hüften, das Glied, das noch immer halb erigiert unter dem Rand seines groben Tuches hervorragte, das man ihm umgehängt hatte.
„Du bist ein Nordmann," sagte sie. Es war keine Frage.
Frode nickte stumm.
„Ich habe von eurer Art gehört. Krieger, die das Meer auf Schiffen aus Holz überqueren, die Klöster plündern und Könige erschlagen." Sie trat näher. Der Duft von Rosenöl umgab sie wie ein Schleier. „Mein Mann hatte einen germanischen Leibwächter. Er starb für ihn in der Schlacht. Lucius hat ihn immer gelobt — seine Treue, seine Kraft, seine..." Sie hielt inne, und ein Schatten eines Lächelns umspielte ihre Lippen. „Ausdauer."
Frode verstand die Andeutung, doch er schwieg.
Adriana wandte sich an ihre Sklavinnen. Die Frauen standen in einer Reihe am Rand des Gartens, die Köpfe gesenkt, die Hände vor dem Schoß gefaltet. Sie waren alle jung — die älteste vielleicht fünfundzwanzig, die jüngste kaum mehr als ein Mädchen. Sie trugen die schlichten weißen Gewänder der Haussklavinnen, und ihre Haare waren in einfachen Zöpfen geflochten.
„Ich habe einen neuen Sklaven," sagte Adriana, laut genug, dass alle sie hören konnten. „Einen Nordmann. Wie ihr seht, ist er... gut ausgestattet." Ihr Blick glitt über Frodes Körper, der noch immer nur spärlich bedeckt war. „Ich möchte, dass er im Garten gebraucht wird. Nicht für Arbeit — für Vergnügen. Mein Vergnügen."
Sie wandte sich an die Sklavinnen. „Wer von euch ist bereit, sich von ihm nehmen zu lassen? Hier, im Garten, vor meinen Augen?"
Stille. Die Frauen blickten auf den Boden, auf ihre Füße, auf alles außer Frode. Eine von ihnen — eine dunkelhaarige Griechin mit vollen Formen — trat einen halben Schritt zurück, als wäre Frode ein wildes Tier, das sie beißen könnte. Eine andere, eine schlanke Frau aus Gallien, wurde rot im Gesicht und wandte den Blick ab.
Dann trat eine vor. Die Kleinste von allen.
Sünje.
Sie war winzig — kaum bis zu Frodes Brust reichend. Ihr Körper war zierlich und schmal, mit kleinen, runden Brüsten, die sich unter dem dünnen Gewand abzeichneten, und schmalen Hüften, die einem Mann nicht viel Platz zum Greifen boten. Ihr aschblondes Haar fiel in einfachen Wellen über die Schultern, und ihr Gesicht — ein bleiches Oval mit sommersprossenübersäter Nase und einem Mund, der so klein war wie eine Blüte — trug den Ausdruck einer Frau, die sich entschieden hatte, ohne zu zögern. Ihre Augen, die Farbe eines wolkenverhangenen Himmels, trafen Frodes blaue Blicke, und in ihnen lag etwas, das er nicht sofort benennen konnte — etwas, das an Heimat erinnerte.
„Ich bin bereit, Domina," sagte Sünje. Ihre Stimme war leise, doch fest. Ein Nordwind in einer Stille.
Adriana lächelte. „Gut. Du warst schon immer die mutigste meiner Mädchen." Sie wandte sich an Frode. „Und du — Nordmann — wirst tun, was ich sage. Du wirst sie nehmen, hier, im Garten, auf der Bank aus Marmor. Und ich werde zusehen."
Frode starrte sie an. In seinem Inneren kämpften Wut und Verwirrung und ein dunkles, ungewolltes Verlangen, das sich wie eine Flamme ausbreitete. Er war ein Krieger, kein Spielzeug. Und doch — die Fesseln waren fort, doch die Mauern waren hoch, und die Wachen, die er am Tor gesehen hatte, trugen Schwerter und Speere. Er war ein Sklave, und Sklaven gehorchten.
Sünje trat näher. Sie zog das weiße Gewand über den Kopf, und es fiel wie ein Tuch aus Schnee zu ihren Füßen. Unter ihm trug sie nichts. Ihr Körper war klein und schmal, die Haut so blass wie der Marmor der Bank, auf die Adriana zeigte. Ihre Brüste waren klein — zwei runde Äpfel mit zarten rosa Brustwarzen, die im kühlen Abendwind hart wurden. Ihr Bauch war flach, der Nabel ein kleines Oval, und zwischen ihren Beinen, in einem spärlichen Busch aus aschblondem Schamhaar, lag der schmale Schlitz ihrer Weiblichkeit verborgen, die Schamlippen zart und geschlossen, wie die eines Mädchens, das noch nicht oft berührt worden war.
Frode atmete tief durch. Sein Glied, das sich beruhigt hatte, regte sich erneut, das Blut strömte hinein, und er spürte das vertraute, schwere Pochen in seinem Unterleib. Sünje war klein, zierlich — und er war groß, breit, schwer. Es war wie ein Sturm, der auf eine Blume traf.
Er trat auf sie zu. Sünje blickte zu ihm auf, und in ihren grauen Augen lag etwas, das über Gehorsam hinausging — ein stilles Einverständnis, ein flüchtiges Erkennen, das keine Worte brauchte. Sie waren beide Nordleute, beide Sklaven, beide Gefangene in einem Land, das nicht ihres war.
Frode legte die Hände auf ihre Schultern. Ihre Haut war kühl und glatt unter seinen rauen Fingern, und er spürte, wie sie leicht zitterte — nicht vor Angst, sondern vor Erwartung. Er glitt mit den Händen über ihre Arme, über die schmalen Rippen, über die Taille, bis er an ihren Hüften ruhte. Sie war so klein, dass er beinahe ihre Hüften mit einer Hand umspannen konnte.
Er beugte sich nieder und küsste sie. Es war kein zärtlicher Kuss — es war der Kuss eines Mannes, der zu lange allein gewesen war, der die Wärme und den Geschmack einer Frau aus dem Norden vermisst hatte. Sünje öffnete den Mund unter seinem, ihre Zunge berührte seine, und er schmeckte Honig und Brot und etwas, das nur sie sein konnte — der Geschmack von Heidekraut und Regen.
Seine Hände wanderten. Er griff nach ihren Brüsten, wog sie in den Palmflächen — sie passten gerade hinein — und rieb die Daumen über die harten Brustwarzen. Sünje atmete scharf ein, ein leises Keuchen, das in seinem Mund verschwand. Ihre kleinen Hände griffen nach seinen Schultern, hielten sich fest, und ihre Finger gruben sich in seine Muskeln.
Er kniete nieder. Der Marmor der Bank war kühl unter seinen Knien, doch er spürte es kaum. Sein Mund wanderte von ihrem Mund über das Kinn, den Hals hinab, bis er ihre Brust erreichte. Er nahm eine Brustwarze in den Mund, zog daran, und Sünje bog den Rücken durch, ihre Hände in seinem Haar vergraben. Er wechselte zur anderen, leckte und saugte, bis sie stöhnte — ein leises, feuchtes Stöhnen, das in der Stille des Gartens wie das Plätschern des Brunnens klang.
Adriana saß auf einem Stuhl aus Eisenholz am Rand des Gartens, ein Bein über das andere geschlagen, in der Hand einen Becher mit Wein, den eine Sklavin ihr gereicht hatte. Sie trank nicht. Sie sah zu.
Frodes Hände glitten über Sünjes Bauch hinab, über die sanfte Wölbung ihres Unterleibs, bis er den schmalen Spalt zwischen ihren Beinen erreichte. Er strich darüber, fühlte die Feuchtigkeit, die sich bereits gesammelt hatte — warm und glitschig wie Seetang. Sünje keuchte, als sein Finger in sie eindrang, ein einzelner Finger, der langsam in ihre Enge glitt. Sie war eng — so eng, dass sein Finger fast feststeckte, und er spürte, wie ihre Muskeln sich um ihn schlossen, zogen, zitterten.
„Mehr," flüsterte Sünje. „Bitte."
Er fügte einen zweiten Finger hinzu. Dehnung, ein leises Stöhnen, und dann — Feuchtigkeit, die sich ergoss wie eine Quelle, die im Frühling schmilzt. Er bewegte die Finger in ihr, drückte gegen die vordere Wand, wo er wusste, dass es für Frauen am besten war, und Sünje stieß einen Schrei aus, der von den Mauern des Gartens zurückgeworfen wurde.
„Jaaaaah... oh... oh Götter..."
Ihre Hände griffen nach seinem Glied. Ihre kleinen Finger konnten es kaum umspannen, und sie hielt es mit beiden Händen, als wäre es ein Schwert, das zu schwer für sie war. Ihre Augen waren weit, als sie es betrachtete — die Länge, die Dicke, die geschwollene Eichel, die dunkelrot leuchtete im Licht der untergehenden Sonne.
„Du bist... groß," flüsterte sie. Eine Untertreibung, die fast lächerlich war.
Frode hob sie auf die Bank. Sie war leicht wie eine Feder, und er legte sie auf den Rücken, die Beine gespreizt, die kleine, nasse Öffnung zwischen ihren Schenkeln ihm dargeboten wie ein Opfer. Er trat zwischen ihre Beine, sein Glied in der Hand, und führte die Eichel an ihren Eingang.
Die Berührung — heiß auf heiß, nass auf nass — ließ sie beide zittern. Frode drückte. Die Eichel glitt hinein, langsam, kämpfend gegen die Enge, die sich um ihn schloss wie eine Faust. Sünje keuchte, ihre Hände griffen nach den Rändern der Bank, die Knöchel weiß.
„Entspann dich," murmelte Frode. Die ersten Worte, die er sprach, seit er auf dem Markt gestanden hatte. Seine Stimme war tief und rau, ein Nordwind, der über Felsen strich.
Sünje atmete tief ein, und er drückte weiter — Zentimeter um Zentimeter, bis er halb in ihr war, und dann — ein Stoß — und er war ganz in ihr, bis zum Anschlag, und sein dicker Schaft dehnte sie so weit, dass sie schrie.
„Aaaah! Oh... oh... es ist... es ist zu viel..."
„Es passt," sagte er. Und er begann sich zu bewegen.
Langsam zuerst. Rhythmisch. Heraus, bis nur die Eichel in ihr war, dann hinein, bis seine Hoden gegen ihren Arsch schlugen. Sünje bog den Rücken, ihre kleinen Brüste wippten, und ihre Hände griffen nach seinen Schultern, seinen Armen, überall, wo sie Halt finden konnte.
Schneller. Härter. Der Marmor klapperte unter ihnen, und das Plätschern des Brunnens mischte sich mit dem nassen, schmatzenden Geräusch ihres Geschlechtsverkehrs — das Geräusch von Fleisch auf Fleisch, von Nässe und Reibung und dem süßen, schmutzigen Lied der Vereinigung.
Frode griff nach Sünjes Hüften, hielt sie fest, und hämmerte in sie — einer der nordischen Stürme, die er überlebt hatte, lebendig in seinem Körper. Sünje schrie, stöhnte, wimmerte, und ihre Stimme war wie das Heulen der Winde über den Klippen.
„Ja! Ja! Oh, ja! **** mich! Härter! Bitte! Aaaah!"
Ihre enge Scham zog sich zusammen um seinen Schwanz, und er spürte, wie sie kam — eine Welle, die durch ihren kleinen Körper rann, von den Zehen bis zum Scheitel, und er hielt sie fest, während sie zitterte und schrie und sich um ihn schloss wie eine Muschel.
Er zog sich zurück. Sein Schwanz war hart und glänzend von ihrer Nässe, die Vorhaut zurückgezogen, die Eichel geschwollen und dunkelrot. Sünje lag auf der Bank, zitternd, und ein dünner Faden ihres Saftes tropfte aus ihrer geöffneten Schamöffnung auf den Marmor.
Adriana stand auf. Sie hatte den ganzen Geschlechtsverkehr beobachtet, ihr Wein unberührt in der Hand, und in ihren bernsteinfarbenen Augen lag ein Ausdruck, der über Interesse hinausging — es war Hunger.
„Du hast sie gut bedient," sagte sie. Ihre Stimme war leise, doch sie schnitt durch die Stille wie eine Klinge. „Jetzt wirst du mich bedienen."
Die Nacht fiel über Rom. Die Sterne erschienen am Himmel, und in den Gärten der Palatin-Villen zündeten die Sklaven die Öllampen an, deren flackerndes Licht die Marmorwände golden erstrahlen ließ. In Adriannas Haus war es still, bis auf das Zirpen der Zikaden und das ferne Plätschern des Brunnens.
Frode wurde in ein Schlafzimmer geführt — ein Raum, so groß wie das Langhaus seines Vaters, mit einem Bett, das fast so breit war wie ein Boot. Die Wände waren mit Fresken bemalt — Amor und Psyche, ineinander verschlungen, ein Paar in ewiger Umarmung. Die Öllampen warfen Schatten, die tanzten wie Flammen.
Adriana wartete auf dem Bett. Sie hatte die Stola abgelegt, und unter ihr trug sie ein dünnes Untergewand aus weißer Seide, das im Licht der Lampen durchscheinend wurde. Ihr Körper — schlank, mit vollen Brüsten und breiten Hüften, der Körper einer Frau, die geboren und geliebt hatte — zeichnete sich unter dem Stoff ab. Ihr Haar war aufgelöst, fiel in schwarzen Wellen über die Schultern, und ihre bernsteinfarbenen Augen glühten wie die Lampen.
„Komm her," sagte sie.
Frode trat auf das Bett zu. Sein Glied war noch immer halberigiert, dick und schwer zwischen seinen Beinen. Adriana blickte darauf, und ein Lächeln — das erste echte Lächeln, das er an ihr sah — spielte um ihre Lippen.
„Ich habe gesehen, was du mit der kleinen Sünje getan hast," sagte sie. „Ich habe gesehen, wie du sie ge****t hast, wie sie schrie und kam. Und ich sah deinen Schwanz — so groß, so hart, so mächtig." Sie leckte über die Lippen. „Ich will ihn. In mir. Jetzt."
Sie zog das Untergewand über den Kopf. Unter ihm war sie nackt. Ihre Brüste waren groß, voll und rund, mit dunklen Brustwarzen, die im Lampenlicht hart und aufgerichtet waren. Ihr Bauch war weich, ein sanfter Bogen, und zwischen ihren Beinen, in einem dichten Busch aus schwarzem Schamhaar, lag ihre Weiblichkeit — die Schamlippen voll und geschwollen, der Kitzler hart und hervortretend, und zwischen den Lippen ein schmaler Streifen Nässe, der im Licht glänzte.
Frode stieg aufs Bett. Die Matratze war weich, mit duftenden Kräutern gefüllt, und er sank ein, als wäre es eine Wolke. Adriana griff nach seinem Glied, schloss ihre Finger um den Schaft — ihre Hand war größer als Sünjes, und sie konnte ihn fast ganz umspannen — und begann zu reiben. Langsam, rhythmisch, die Vorhaut hoch und runter ziehend.
„Du bist ein barbarischer, unzivilisierter Mann," sagte sie, und ihre Stimme war heiser. „Und doch... oh, doch..." Sie beugte sich nieder und leckte über die Eichel, die noch nach Sünjes Nässe schmeckte. „Du schmeckst nach ihr. Nach der kleinen Nordfrau."
Frode stöhnte. Seine Hände griffen nach ihrem Haar, vergruben sich in den schwarzen Wellen, und er drückte seinen Schwanz tiefer in ihren Mund. Adriana nahm ihn — die Hälfte, dann mehr, ihre Lippe gedehnt und rot, und sie saugte, mit wangigen Backen und feuchtem Glucksen.
„Mmmh... mmmh..."
Dann zog sie sich zurück. „In mich," sagte sie. „Jetzt."
Frode drückte sie auf den Rücken, und sie öffnete die Beine, weit, bereit. Er legte sich zwischen ihre Schenkel, und sein Schwanz fand ihren Eingang — heiß, nass, offen wie eine Blume. Er drückte.
Adriana war nicht so eng wie Sünje, doch sie war warm und nass, und ihre Muskeln zogen an ihm, als er in sie glitt — Zentimeter um Zentimeter, bis er ganz in ihr war, bis zum Anschlag, und seine Hoden gegen ihren vollen Arsch schlugen.
„Jaaah," stöhnte sie. „Füll mich. Oh, ja. Füll mich aus."
Er begann sich zu bewegen. Langsam zuerst, dann schneller, und der Rhythmus des ****ens — das nasse Schmatzen, das Klatschen von Haut auf Haut, das Knarren des Bettes — erfüllte den Raum. Adriana bog den Rücken, ihre großen Brüste wippten, und sie griff nach Frodes Schultern, ihre Nägel sich in die Haut grabend.
„Härter," keuchte sie. „Ich bin keine zarte Blume. Ich bin eine römische Matrone. **** mich wie ein Barbar."
Frode gehorchte. Er hämmerte in sie, sein Schwanz pumpte wie ein Kolben, und jeder Stoß trieb sie tiefer in die Matratze, bis sie schrie — ein langer, zitternder Schrei, der von den Wänden zurückgeworfen wurde.
„Aaaah! Ja! Oh, Jupiter! Ja! **** mich! **** mich! Aaaah!"
Sie kam — eine Welle, die durch ihren ganzen Körper rann, und ihre Scham zog sich zusammen um seinen Schwanz, zog, zitterte, und er spürte, wie seine eigene Erregung sich aufbaute, heiß und unaufhaltsam wie eine Flut.
Er zog sich zurück. Sein Schwanz pulsierte, und der Samen schoss heraus — ein dicker, weißer Strahl, der über Adriannas Bauch und Brüste *******e, ein weiterer, der ihre Schamlippen traf, und eine dritte, die in ihren Schamhaar landete. Sie lag da, glänzend und nass, und lachte — ein tiefes, befriedigtes Lachen.
„Du bist... gut, Nordmann," sagte sie. „Sehr gut."
Frode sank neben sie auf die Matratze. Sein Atem ging schwer, seine Brust hob und senkte sich, und seine blauen Augen starrten an die Decke, wo die Fresken von Amor und Psyche in ewiger Umarmung tanzten.
Er war ein Sklave. Ein Gefangener. Ein Mann, der über das Meer verschleppt und auf einem Markt verkauft worden war, wie ein Stück Vieh. Und doch — in dieser Nacht, in diesem Bett, in dieser römischen Villa — hatte er etwas gefunden, das er nicht erwartet hatte. Eine Frau, die ihn begehrte. Eine Landsmännin, die ihn erkannte. Und einen Ort, der — obwohl er ein Gefängnis war — vielleicht, nur vielleicht, mehr Heimat war als das kalte, nördliche Meer, das er hinter sich gelassen hatte.
Die Öllampen flackerten. Die Nacht war tief und still. Und in den Armen der römischen Witwe Adriana Valeria Paulina schlief der Wikinger Frode ein, sein Schwanz noch nass von ihrem Saft, sein Körper erschöpft von einer Reise, die erst begonnen hatte.
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