Erotische Geschichten

Bitte melden Sie sich an

Das Vorstellungsgespräch – Teil 1

4 von 5 Sternen
„Sehr geehrte Frau Isabelle,

Ihre Anfrage für ein „Schnupper-Praktikum“ hat mich erreicht, hierfür herzlichen Dank. Wir stehen dem stets positiv gegenüber und würden uns freuen, wenn Sie uns für eine Woche tatkräftig unterstützen. Bitte melden Sie sich am Montag, den 14.12.2020 bei uns am Empfang, unsere Frau Andrea wird Sie in Empfang nehmen und in mein Büro bringen. Ich empfehle vorab, den üblichen Business-Dresscode zu beachten. Herzlichen Dank & freundliche Grüße.“

Ich tippe die letzten Zeilen meiner E-Mail und sende sie ab. Schon wieder eine Praktikantin, denke ich und seufze leicht. Die Betreuung einer Praktikantin ist für mich immer recht aufwändig, der Nutzen aus meiner Sicht begrenzt. Aber die Geschäftsleitung möchte es nun einmal so, daher muss ich mich wohl oder übel fügen.

Ich hoffe inständig, dass die Neue eine bessere Figur macht, als ihre Vorgängerinnen. Bei unseren Praktikanten handelt es sich üblicherweise um Studierende der Hochschule unserer Stadt, im Regelfall Betriebswirtschaftslehre. Da sie meist über keine wirkliche betriebliche Praxis verfügen, gestaltet sich die Zusammenarbeit, zumindest, anfangs etwas schwierig.

Ich werfe nochmal einen Blick auf den Hefter auf meinem Schreibtisch. Süß ist sie ja schon, diese Frau Isabelle. Mitte 20, dunkelhaarig, dezent geschminkt. Und diese Augen! Sehr markant und ausdrucksstark. Ich ertappe mich dabei, einen Moment zu lange hinzusehen und maßregle mich selbst dafür. Nicht, dass das Abenteuer mit Andrea schon genug wäre, jetzt geile ich mich auch noch an irgendeiner Praktikantin auf. Ich verwerfe alle Gedanken und konzentriere mich auf meine Arbeit.

Der 14.12. ist ein recht gebrauchter Tag. Das Telefon steht nicht still und das Postfach füllt sich kontinuierlich. Mitten in meine Arbeit hinein platzt nun auch noch Andrea. Ich will sie anherrschen, besinne mich dann aber eines besseren. „Frau Isabelle für Sie.“ Ich hatte sie natürlich komplett vergessen. Eilig räume ich meinen Schreibtisch notdürftig auf und lasse bitten.

In mein Büro tritt eine junge Studentin, noch schöner als auf dem kleinen Bild in der Bewerbungsmappe. „Guten Morgen, ich bin Frau Isabelle“ haucht sie mit einer etwas mädchenhaften Stimme. Meinen Appell mit dem Business-Dresscode hat sie erfreulicherweise sehr ernst genommen. Frau Isabelle trägt eine weiße, enganliegende Bluse, deren oberster Knopf geöffnet ist. Dazu einen schwarzen Rock, der vielleicht einen Tick zu weit nördlich der Knie endet. Einen Tick, der mich allerdings augenblicklich reizt. Das Outfit wird durch eine hautfarbene Feinstrumpfhose abgerundet, jedenfalls halte ich es für eine Strumpfhose, da ich keinen Ansatz von halterlosen Strümpfen erkennen kann. Durch die klassischen schwarzen Pumps wirkt sie etwas größer, als sie tatsächlich ist.

„Bitte, nehmen Sie Platz Frau Isabelle. Schön, dass Sie es einrichten konnten…“

Fortsetzung folgt.
  • Geschrieben von experiment123
  • Veröffentlicht am 28.04.2021
  • Gelesen: 10556 mal

Kommentare

  • Isabelle18.12.2020 18:52

    Profilbild von Isabelle

    "Bonne journée, Monsieur le Directeur" , murmele ich gerade vor mich hin. Es ist einen Tick zu leise. Denn ich bin aufgeregt.
    Weil ich tatsächlich mir alles ganz genau vorstellen kann:
    Eine weiße Bluse habe ich sowieso,
    und der schwarze Rock ... nun ja ... der ist zwar eher so im lässigen sommerlichen Stil, mit leicht gewelltem Schnitt, hübsch schwingend beim Gehen, aber ... ich trage ihn eigentlich auch gerne zu besonderen Anlässen.
    Das selbe gilt für meine hellen 15den-Nylons und die kessen KittenHeels mit süßen Absätzchen. .
    Nun stehe ich da im Büro.
    Irgendwie weiß ich nicht wohin mit den Händen, und "halte mich sozusagen an meiner kleinen Handtasche fest" .
    Mit meinem leichten französischen Akzent bedanke ich mich verlegen, dass ich vorstellig werden durfte.
    Ich kann dabei einen kleinen, verräterischen Knicks nicht ganz unterdrücken.
    Ich erröte.
    Und die 5 Sternchen für Monsieurs Geschichte sollen ablenken von meinen etwas funkelnden Blicken ...
    Isabelle.

  • Isabelle19.12.2020 10:19

    Profilbild von Isabelle

    Mit einem grübelnden Lächeln schaut ER mich einen Moment an,
    fragt dann:
    "Excusez-moi, ma chère Mademoiselle, könnte es sein, dass wir uns kürzlich im Zug gegenüber saßen??"
    Jäh überkommt mich Verlegenheit. Ja, es scheint der Herr aus dem Regionalexpress zu sein.
    Unsicher, mit leichter Nervosität, spiele ich an dem Verschluss meiner Handtasche herum. Ungeschickterweise halte ich sie etwas schräg,
    so dass mir versehentlich was herausfällt ... Auf seinen Schreibtisch.
    NEIN!
    Es sind meine Liebeskugeln, die ich eigentlich nur für verträumte Momente ganz gerne immer dabei habe.
    Ich möchte vor Scham im Boden versinken ...

  • Comtesse_Marliesa20.12.2020 12:50

    Profilbild von Comtesse_Marliesa

    Oh ... Gerät da etwa der Autor der Geschichte
    "Eine unerfüllte Fantasie..."
    mit der Autorin von
    "Ausflug in eine Orion-Geschichte"
    in eine magische Konstellation ???
    Süß!

  • experiment12330.12.2020 09:03

    Sie ist es tatsächlich. Mich überkommt eine innere Gänsehaut, als ich sie als die Dame aus dem Zug erkenne. Ob sie bemerkt hat, dass ich ich eine erotische Geschichte las, als ich ihr gegenüber saß? Meine eigene Erregung konnte ich schon immer recht passabel verstecken. Obgleich es in diesem Fall eine schier gigantische Herausforderung war. Zu lesen, wie ein junges Mädchen streng dominiert wird, während mir eine so hoch erotische Frau gegenüber sitzt. Ihre Beine in meine wohl größte Schwäche gehüllt, feines Nylon. Der gelegentliche Blickkontakt zu ihr, heimliche Beobachtungen, der Reiz des Verbotenen - welch ein sinnliches Spiel, das ich vermeintlich mit mir selber führte. Oder war sie weniger Objekt, als Protagonistin?

    Meine Gedankenblase platzt jäh, als ihre Liebeskugeln zu Boden fallen. Nach einem Moment der Konsternation sehen wir uns direkt in die Augen. Während sie verschreckt, angsterfüllt dreinblickt, steht mir der pure Wille ins Gesicht geschrieben. Denn ich weiß sofort, welche Chance sich hier spontan eröffnet.

    "Bitte, Mademoiselle, schließen Sie die Tür und nehmen Sie Platz. Wir haben zu reden."

  • Holger195301.01.2021 23:54

    Profilbild von Holger1953

    Ich stelle mir vor, daß die Koordination all dieser multiplen Persönlichkeiten irgendwann schwierig wird... Zumal, wenn immer neue hinzukommen...

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