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Das Patrick-Projekt 2/5 – Freche Finger

5 von 5 Sternen
Das Patrick-Projekt 2/5 – Freche Finger

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Das Patrick-Projekt: Lockerleichte Vanilla mit einem Schuss Coming-of-Age, einer Prise Drama, und viel jugendlichem Leichtsinn auf der Sommeralm. Et voilà! Die feuchten Höschen sind angerichtet.

Was bisher geschah:
Kim, 18 und noch Jungfrau, ist auf dem Ferienhof angekommen, auf dem sie einige Wochen als Aushilfe jobben soll. Gleich am ersten Tag hat sie einige seltsame Situationen mit ihrem Chef Patrick erlebt. Hat er nun wirklich Interesse an ihr oder nicht? Die Unsicherheit treibt sie zum Wahnsinn. Sie muss es herausfinden, unbedingt! Und zwar noch in dieser Nacht!

Dingo666

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2 - DONNERSTAGNACHT

Ich liege im Bett. Ein altes Bauernmöbel, höher als mein eigenes Bett zuhause. Die frische Bettwäsche riecht gut. Nach Alpenblumen. Ist wohl nur ein Waschmittel, das ich nicht kenne. Aber ich mag das Bild, dass hier oben die Wäsche noch an langen Leinen im Wind trocknet, und dabei den Duft der Almwiesen annimmt. Die Macht der Fernsehwerbung, nehme ich an.

Der Radiowecker auf dem Nachttischchen neben mir stammt aus den Achtzigern. Er stand schon da, als ich als kleines Mädchen zum ersten Mal in diesem Zimmer übernachtet habe, und war damals bereits veraltet. Die übergroßen, roten Digitalziffern zeigen „00:55“. Ich sollte längst schlafen, aber ich bin so aufgekratzt, dass ich mich nur hin und her wälze.

Der Abend geht mir nicht aus dem Kopf. Der ganze Tag. Ein ums andere Mal erlebe ich die Szenen wieder. Patrick, wie er mir heimlich unter den Minirock guckt, und wie das meinen Schoß aufglühen lässt. Das süße Gefühl sitzt mir jetzt noch in den Knochen. Wie ich es dann darauf anlege, ihn zu einer Reaktion zu verlocken, einer Anerkennung meiner… ja, was? Meiner weiblichen Reize? Meines Erwachsenseins?

Jedenfalls habe ich mich schamlos vor ihm produziert. Bin ohne BH rumgelaufen, und später nur in Unterwäsche, als er mein Fenster reparierte. Und vorhin, beim Fernsehen im Wohnzimmer, da hat er reagiert. Hat mich angesehen, dass mir glühend heiß wurde. Und dann ist er rausgegangen und hatte danach keine Unterhose mehr unter der Jogginghose. Die Umrisse seines Penis waren genau zu erkennen.

Ich muss wieder kichern. Das war alles schon ziemlich überwältigend, denn sooo viel Erfahrung habe ich gar nicht. Auch, wenn ich immer so abgeklärt tue. Mit Ingo, meinem Ex, habe ich ein paar Monate geknutscht und gefummelt, aber nicht mit ihm geschlafen. Das hatte ich vor, wirklich! Doch dem Idioten ging es nicht schnell genug. Er hat mich kaltlächelnd fallen lassen. Wahrscheinlich wegen dieser Tina mit den großen Möpsen, die immer so affig tut. Selber schuld!

Vielleicht ganz gut so. Patrick finde ich viel interessanter. Er ist größer, stärker, sieht besser aus, und ist – nun, mein Arbeit- und Gastgeber. Wahrscheinlich traue ich mich deshalb überhaupt, diese ganzen schrägen Nummern bei ihm abzuziehen. Weil ich weiß, dass er mich immer beschützen und behüten wird. Notfalls vor mir selbst. Ist doch klar, dass zwischen uns niemals ernsthaft etwas laufen wird. Das würde er nicht tun. Schließlich ist mein Vater sein ältester Freund. Also bleibt alles hübsch ungefährlich.

Ungefährlich ja. Aber spannend. Zum wiederholten Mal fasse ich unter die Bettdecke. Mein Kätzchen ist superfeucht. Wenn ich nur außen an den Schamlippen entlang streiche, sind meine Finger total schlüpfrig. Klar werde ich feucht, wenn ich erregt bin. Aber das hier? So heftig habe ich es nur in Erinnerung, als Ingo und ich uns das erste Mal so richtig geküsst haben. Erst sanft, dann immer heißer, dann mit Zunge. Mit viel Zunge! Wir haben uns richtiggehend aufgefressen, auf dem Sofa seiner Eltern. Und als ich danach heim bin, war mein Slip komplett durchgeweicht.

Ich spiele an meinem Kitzler herum und genieße das wohlige Kribbeln. Hm. Das müsste doch Kribbler heißen, oder?

Ja, Patrick ist mein Projekt in diesem Sommer. Mein Lieblingsprojekt! Mir ist selbst noch nicht ganz klar, was das bedeutet. Ich spüre einfach, dass es so ist. So sein soll. Sein muss!

Meine Gedanken schweifen zurück zum Ausgangspunkt der ganzen Verwicklungen. Als ich mich da am Zaun der Ziegenkoppel hingekniet und vorgebeugt habe, um das Zicklein anzufassen. Patrick stand hinter mir, und im spiegelnden Lack der Autotür habe ich gesehen, dass er sich gebückt hat.

Auch jetzt erzeugt das Bild eine kleine, angenehme Welle in meinem Bauch. Ich stelle mir vor, dass ich mich noch weiter verbiege. Bis mein Po komplett offen vor ihm liegt. Meine Schenkel fallen eher dünn aus. Also sieht er meinen ganzen Schambereich, der von dem weißen Slip zu einer hübschen, gleichmäßigen Wölbung zusammengefasst ist.

Was, wenn ich plötzlich seine Finger spüre, die da über meine Haut streichen? Ich schlucke und muss tief einatmen. Meine Nippel werden hart, zum x-ten Mal heute, und prickeln. Ich streichle mit der anderen Hand leicht darüber, das Prickeln wird stärker. Ja – mein attraktiver Freund hat sich direkt hinter mich gekniet, und betastet mich am Poansatz, an der weichen Stelle an der Innenseite der Schenkel.

Ich spreize die Beine ein wenig und fasse mich dort an. Es ist nicht so, dass ich einen absichtlichen Entschluss gefasst hätte. Dennoch ist mir klar: Ich werde jetzt von Patrick träumen und mich dabei selbst befriedigen. Nun, warum auch nicht? Vielleicht finde ich dann Schlaf. Und ich mag es, mich zu streicheln. Da geht alles genau so schnell oder so langsam, wie ich es brauche.

Also lege ich mich entspannt zurecht und ziehe das Nachthemd ein wenig hoch. Schließe die Augen. Finde schnell zurück in meine Fantasie. Patrick streichelt jetzt meinen Slip. Ich kann seine Finger in der Mitte spüren. Er fühlt nach der Spalte, der Öffnung. Dann fasst er vorsichtig den Saum und zieht den Stoff zur Seite, an das linke Bein. Ich halte den Atem an. Er sieht nun meine nackte Vulva, direkt vor sich!

Ingo hat es immer total angemacht, wenn er mir den Slip über den Po gezogen hat. „Hmmm, das sieht wahnsinnig geil aus!“, hat er gemurmelt und mich nur an den Hüften gehalten. Mir ist heiß und kalt geworden, so unter seinen Augen.

Plötzlich muss ich genau wissen, was Ingo gesehen hat. Was Patrick gerade sieht, in meinen Träumen. Ich springe aus dem Bett und krame im Seitenfach meiner Reisetasche nach dem ansonsten nutzlosen iPhone. Kein Netz hier oben. Aber die Kamera funktioniert einwandfrei. Mit einem unterdrückten Glucksen knie ich mich auf den struppigen Bettvorleger. Der Dielenboden knarrt leise. Ich halte mir das Handy hinter den Po, und knipse zwei, drei Mal. Weiße Blitze erhellen den nächtlichen Raum.

Schnell schlüpfe ich unter die Decke und nehme meine Lieblingsposition wieder ein, den Kopf auf dem Kissen, die Beine halb gespreizt. Ich tief durch, lege die Hand auf den Unterbauch, und schalte erst jetzt das Display wieder ein. Ich schlucke trocken. Mein Intimbereich füllt fast das gesamte Bild aus. Die aufgewölbten Schamlippen glitzern feucht, und ich sehe genau den Scheideneingang. Da sind die schmalen inneren Falten ein wenig geweitet. Ein superdicker, weißlicher Tropfen klebt dazwischen, ein stummer Zeuge meiner Erregung.

Wenn Patrick das sehen würde!

„Mhhh“, entfährt es mir, und ich lasse meine Finger sanft über der Perle kreisen. Ich habe Schwierigkeiten, zurück in meine Fantasie zu finden. Doch das scheint nicht mehr so wichtig. Ein süßes Ziehen in meinem Bauch entsteht.

Draußen knarrt es laut.

Ich erstarre. Lausche. Stille. Nach mehreren Sekunden atme ich langsam aus. Im Sommer knackt und knarrt es hier immer, das weiß ich. Die Sonne heizt den alten Fachwerkbau auf, nachts kühlt er ab. Das Holz arbeitete nur. Da war niemand!

Zögernd nehme ich das Streicheln wieder auf. Das fühlt sich gut an, doch ich merke, dass ich immer noch die Ohren gespitzt halte.

Ein weiteres Geräusch. Holz. Leise.

„Komm schon! Mach dich nicht verrückt“, denke ich. Doch ich bin abgelenkt. Was, wenn Patrick sich an meine Tür geschlichen hat? Wenn er jetzt durch das altertümlich große Schlüsselloch schaut? Das war nur anderthalb Meter von mir weg, knapp oberhalb meines Bauches.

Mit Gewalt halte ich mich davon ab, den Kopf zu drehen. Rolle nur die Augen möglichst weit nach rechts. Natürlich sehe ich nichts, außer der Holztür. Das Schlüsselloch bildete einen massiven Umriss in Schwarz und hätte aufgemalt sein können.

Nach einer halben Minute habe ich mich soweit gefangen, dass ich weitermachen möchte. Da knackt es schon wieder. Entweder ein entferntes Holzstück laut, oder eines direkt vor der Tür leise, das kann ich nicht unterscheiden. Verdammt! Diese Ungewissheit bringt mich um. Ich stehe jetzt auf und schau nach!

Schon habe ich die Decke gefasst, da zögere ich. War das nicht wieder eine dieser Geschichten, die ich nicht richtig bedenke?, frage ich mich. Was, wenn mein Gastgeber wirklich da draußen vor der Tür kauert, ein Auge an das Schlüsselloch gelegt? Ich würde die Tür aufreißen und ihn ertappen. Der Ausdruck auf seinem Gesicht wäre sicher superwitzig.

Aber dann? Wie würden die Wochen danach aussehen? Mein Ferienjob? Vermutlich würde er mir total aus dem Weg gehen, wäre extrem zurückhaltend, hätte ein schlechtes Gewissen. Die Zeit wäre ein einziges, peinliches Gewürge. Nein, darauf hatte ich keine Lust.

Und umgekehrt? Wenn – wahrscheinlich – da draußen niemand war? Gut, ich wäre beruhigt. Aber würde da nicht auch etwas wegfallen? Der besondere Kitzel, beobachtet zu werden? Der Reiz der Ungewissheit?

Ich grinse breit. Hatte ich mir nicht eben noch vorgestellt, dass Patrick mich beobachtete? Das kann ich sogar richtig realistisch haben!

Ich lege das Handy auf den Nachttisch, schiebe die Decke halb beiseite, und schließe die Lider. Also: Patrick kniet da draußen, ein Auge zusammengekniffen. Er sieht mich in grau, bei dem Halbdunkel. Meine Brüstchen, unter dem Hemdchen. Die erigierten Nippel. Meinen nackten Bauch, meine Schenkel. In dem Winkel erkennt er den Schamhügel von der Seite. Nur zwischen die Beine gucken kann er nicht.

Mit einem Seufzen nehme ich das Streicheln wieder auf. Die kühle Luft kitzelt auf der heißen Haut. Als ich an den Schamlippen spiele, erzeugt das leise Schmatzgeräusche. Mein Hals wird eng. Kann er das hören?

Natürlich nicht. Da draußen ist niemand. Aber nur mal angenommen. Huh – er hört, dass ich patschnass bin! Das Ziehen in meinem Zentrum verstärkt sich, es rieselt herrlich in den Beinen runter. Ich seufze unwillkürlich. Auch leise, aber das hört der Späher vor der Tür bestimmt. Ich grinse und seufze lauter. Meine kreisenden Finger geben immer wieder nasse Laute von sich.

Oh Gott, ist das heiß! Ich brenne innerlich. Ungeduldig zerre ich das Hemd bis zum Hals hoch, genieße die Frische an Bauch und Busen. Er kann mich jetzt praktisch komplett nackt sehen. Ich lege Daumen und Zeigefinger um den meine rechte Brust und drücke. Der kleine, straffe Hügel verformt sich, wird höher und spitzer. Die dunkle Spitze sieht aus wie ein Stiftchen. Oder eine dieser kurzen Batterien für Fotoapparate. Ja, das passt. Lang und gerade, und oben noppig aufgeworfen. Ich habe nur eine kleine Aureole, einen Rand um die Basis der Nippel. Im Moment fühlt auch der sich total hart und warzig an, und so überempfindlich wie heftige Gänsehaut.

„Mhh!“, seufze ich, nicht mehr ganz leise. Mein Körper ist von alleine in ein sanftes Schaukeln übergegangen, die Scham reibt an den Fingern. Sie will mehr. Ich auch. Ich nehme den Nippel zwischen die Fingerspitze und drücke sacht, reibe ihn vorsichtig hin und her. Das löst ein reizvolles Glühen aus. Ich drücke stärker, gegen meine Brust, und gegen meine Scham. Die Atemzüge kommen rascher. Patrick muss genau hören, wie ich immer erregter werde.

Hat er einen Mordsständer da draußen? Natürlich hat er das. Ich stelle mir vor, wie sein Ding den Stoff hochstemmt, wie vorhin im Wohnzimmer. Ah, und wie ihm das zu eng ist, zu unangenehm. Er schiebt den Bund ein wenig nach unten, befreit seine Erektion. Seinen großen, dunklen Hammer…

Ich will es. Ich will, dass er sich streichelt. Ich werfe mich herum, ziehe die Knie an, fasse mir schamlos zwischen die Beine, ein Finger dringt ein, spürt Hitze. Mit der anderen Hand presse ich die Brust, fache die stechenden Funken darin weiter an. Sie sickern angenehm in mir hinab und sammeln sich in einer Art glimmendem See in meinem Unterleib.

Patrick sieht genau zu, wie ich es mir machen. Er muss einfach die Hand um seine Rute legen und sie drücken. Muss die Haut runter und wieder rauf schieben, während er mit offenem Mund seine blutjunge Aushilfe anstarrt, die sich da entfesselt auf dem Bett vergnügt.

Ingo hat mir nie gezeigt, wie ein Mann onaniert. Ich habe ihn mal gefragt, aber er fand das peinlich. Im Internet habe ich es natürlich schon gesehen. Aber mir vorzustellen, wie da draußen, keine zwei Meter von mir weg, ein erwachsener Mann sich einen runterholt, das törnt mich ungemein an. Es knarrt erneut. Er hat gerade das Gewicht auf den anderen Fuß verlagert.

Mein Mittelfinger kreist jetzt in meinem Inneren, bis zum Ansatz in die nachgiebige Höhle gedrückt. Sehr anregend, wie sich das anfühlt, wenn ich die Muskeln anspanne. Dann wölben sich die Scheidenwände, und ich kann genau die fein gerippte Oberfläche der Schleimhaut spüren. Das, zusammen mit dem Druck der rhythmisch pressenden Handfläche auf die Perle, treibt meine Lust rasch hoch.

Ich keuche inzwischen, schnell und flach. Meine Hand ist von selbst auf meinen Hals gerutscht, ich massiere mir die Kehle. Ungeduldig, fordernd. Das fühlt sich gut an, ich drücke stärker. Der Hals wird eng, das Atmen fällt mir schwerer. Ich spüre meine Lungen, wie sie pumpen, und den Hauch eines Würgereizes. Komischerweise törnt mich das noch mehr an.

Meine Fantasie flackert, zerfließt. Ich kann die Aufmerksamkeit nicht mehr halten. Zurück bleibt nur der vage Eindruck, dass ich einem Mann absichtlich zeige, wie ich mich aufgeile, wie ich mich räkle und stöhne. Sein Auge ruht auf mir, sein imposantes Rohr ist stahlhart geschwollen.

„Jaaa…“ entfährt es mir, ich presse hart. Von beiden Seiten, mit der Hand nach unten, mit dem Becken nach oben. Mein Bett knarrt rhythmisch mit. Es untermalt meine Keuchlaute wie ein versetzt gespieltes Schlagzeug die Melodie. Ich wölbe mich, den Kopf weit zurückgelegt. Das sehnende Jucken zwischen den zusammengepressten Schenkeln wächst, weitet sich in mir aus, eine heiß aufwallende Luftblase.

Die Blase platzt. Der Orgasmus durchfährt mich wie eine Klinge, spitz, stechend, beinahe unangenehm. Ich liege steif auf dem Bett und zucke vor mich hin, in langen, automatischen Spasmen. Wohlgefühl, überall. Uhh, wie die heißen Wellen durch meine Beine laufen und sie zum Erzittern bringen.

Das Brennen wird zu einem angenehmen, sanften Glühen in der Farbe eines ersterbenden Kaminfeuers. Dunkle, orangene Sprengsel vor dem schwarzen Hintergrund meiner geschlossenen Augenlider. Allerliebste Glühwürmchen-Funken stieben durch mein Fleisch und fächeln mit winzigen Flügelchen vor den Nervenenden. Ich seufze erleichtert und werde schlaff.

Hmmmm, das war doch mal schön! Ich kichere laut vor mich hin. Bis mir einfällt, dass Patrick das seltsam finden könnte. Also verstumme ich. Dann kichere ich wieder, absichtlich jetzt. Da draußen ist niemand, das weiß ich doch!

Mein Finger ist aufgeweicht und glitschig. Soll ich ihn ablutschen? Nein – ich mag zwar meinen eigenen Geschmack, aber nur, wenn ich heiß bin. Hinterher nicht mehr so. Ich ziehe das Nachthemd herunter und schmiere meinen Saft darauf. Dann tupfe ich meinen Schoß mit dem Saum ab. Morgen brauche ich ein neues.

Ein lautes Knacken. Ich erstarre. War das jetzt oben irgendwo, im Gebälk des Dachs? Oder…

Mir wird ganz kalt. Was, wenn mir Patrick tatsächlich zugeschaut hat? Schnell ziehe ich die Decke über mich, plötzlich wieder schamhaft. Was war nur mit mir los? War ich wirklich vor wenigen Minuten noch so aufgegeilt, dass ich einem erwachsenen Mann liebend gerne eine kleine Masturbationsshow geboten hätte? Auf der rückwärtigen Seite des Höhepunktes wirkte das plötzlich lächerlich. Mega-peinlich!

Aber er hat es ja nicht gesehen. Er schläft sicher schon. Drüben, in der anderen Ecke des Hauses. Er würde mich dort nur hören, wenn ich laut rufe.

Also Entwarnung. Alles gut, rede ich mir ein. Doch entgegen meiner Erwartung stellt sich keine Ermattung ein, kein schläfriges Wegdämmern nach einer Dosis Spaß und Entspannung. Ich liege hellwach im Bett. Zwar angenehm gewärmt von der nachklingenden Lust, aber mitnichten müde. Ich mache die Augen zu und halte still, atme nur flach. Das hilft manchmal.

Heute nicht. Seufzend wälze ich mich herum. 01:35 Uhr, sagt der Wecker.

Mein Mund ist völlig trocken. Warum habe ich keine Wasserflasche mit herauf genommen? Na gut, wenn ich ohnehin wach bin, dann kann ich auch kurz runter in die Küche und mir was holen. Vielleicht treffe ich ja auf eine der Katzen und kann sie ein wenig streicheln. Die sind nachts immer auf Tour.

Ich schiebe mich vom Bett, huschte auf den Zehenspitzen zur Tür, und öffne sie vorsichtig. Der Flur ist leer. Natürlich. Was denn sonst? Ich schleiche hinaus und in Richtung Treppe. Eine Diele ächzt unter meinem Fuß. Ich erstarre. Es ist ja völlig normal, wenn ich nachts mal in die Küche gehe, oder aufs Klo, oder? Warum muss ich mich verhalten wie ein Einbrecher?

Mit neuem Selbstvertrauen schreite ich weiter und ignoriere die Geräusche des Holzes. Auf der Treppe ist es noch lauter. Eine Stufe quietscht unter meinem Gewicht wie in einem schlechten Gruselfilm.

Unten fülle ich Leitungswasser in ein Glas und trinke es an Ort und Stelle aus. Dann gehe ich auf die Toilette, zum Pinkeln, und zum Abwischen der Rückstände meiner Aktion. Ich mag es nicht, wenn das Zeug so eintrocknete und ich am nächsten Morgen kleine Krüstchen wegrubbeln muss. Die Spülung donnert wie ein Wasserfall in der Stille der Nacht. Katzen sind keine zu sehen, auch nicht im Treppenhaus. Also stapfe ich wieder nach oben. Dabei finde ich heraus, dass die Stufen weit weniger knarrten, wenn ich die Füße dicht am Rand an der Seitenwange aufsetze.

Hm, interessant. Kann man das etwa im Flur ebenso machen? Ich balanciere von der obersten Treppenstufe auf das äußere Brett neben der Wand. Es gibt keinen Mucks von sich.

Aber das heißt doch…

Ein leises Geräusch unterbricht meine Gedanken. Es kommt von rechts. Ich lausche. Da! Da ist es wieder. Es stammt eindeutig nicht vom Haus. Ich bemerke erst, dass ich einen Entschluss gefasst habe, als ich mir dabei zusehe, wie ich mich an der Wand entlang schiebe. Nach rechts.

Ich spähe um die Ecke, die der Flur beschreibt. Auch hier Halbdunkel, mit Restlicht von den zwei kleinen Fenstern her. Ich höre es wieder, vor mir. Undeutbar, aber es erregt meine Neugier auf eine eigentümliche Weise.

Weitere sachte Schritte. Da sehe ich, dass die letzte Tür nicht völlig geschlossen ist. Die Geräusche kommen von dort. Aus dem Schlafzimmer von Patrick. Ich bleibe stehen und halte die Hand vor den Mund, um nicht aufzuschreien. Ist er… Hat er…

Langsam!, zwinge ich mich zur Ruhe. Ich drehe jetzt einfach um und gehe ins Bett. Ich schlafe! In meinem kuschligen, warmen Bett!

Stattdessen mache ich einen Schritt vorwärts. Und noch einen. Das Geräusch ist eindeutig menschlichen Ursprungs. Ich habe schon eine Ahnung, aber natürlich muss ich nachschauen. Dabei verfluche ich alle meine Vorfahren bis zurück in die Steinzeit, die mir die Gene für Neugier und Bedenkenlosigkeit vererbt haben. Sollte diese Kombi nicht längst ausgestorben sein? Blutrünstig beendet, in der Höhle eines zufällig wachen Bären oder so?

Schon klar. Selbst diese drastische Vorstellung hält mich nicht ab. Ich weiß einfach: Ich werde keinen Frieden finden, ohne wenigstens einmal durch den Spalt gelinst zu haben. Die Aufregung sorgt für eine hübsche Gänsehaut am ganzen Körper. Meine Nippel schauen schon wieder durch den Stoff, ob sie was verpassen.

Mit äußerster Achtsamkeit schiebe ich mich an die Tür und passe auf, dass ich sie nicht berühre. Sie knarrt mit Sicherheit. In Zeitlupe spähe ich um die Kante.

Patrick sitzt mitten in seinem Bett, hinten gegen das Kopfteil gelehnt. Die Decke ist nach unten geschlagen, er ist splitternackt. In der einen Hand hält er das Handy, auf das er starrt. Der Widerschein des Displays ist die einzige Lichtquelle im Raum und taucht ihn in blasses, bläuliches Licht. Die Muskeln an seinem Oberkörper werfen konturierte Schatten.

In der anderen Hand hat er seinen Riemen und reibt diesen genüsslich.

Wow! Das ist mal ein Format! Ingos Ding war nicht unbedingt klein, zumindest hatte ich nicht den Eindruck. Aber dieser voll erigierte Männerpenis erscheint mir doppelt so groß. Doppelt so dick, mindestens. Ein kerzengerader Schaft, mit einer voluminösen, pilzförmig geformten Eichel an der Spitze. Die taucht zwischen Patrick Fingern auf und verschwindet, wieder und wieder. In der Schule hatten wir mal Staffellauf gehabt, in der zehnten Klasse. Sein Ding ruft mir das Staffelholz ins Gedächtnis. Meine Finger kitzeln bei der Erinnerung, wie ich das Holz gehalten hatte.

Patrick atmet laut, an der Grenze zum Stöhnen. Das habe ich wohl gehört. Was da auf seinem Handy läuft? Ein Pornovideo, klar. Aber was für eines? Worauf steht er so?

Hm, vielleicht will ich das gar nicht so genau wissen. Ich betrachte lieber die Szenerie. Er sieht wirklich gut aus, mit den kurzen, dunklen Haaren und dem Bart. Beides wirkt schwarz bei diesem Licht. Dann konzentriere ich mich wieder auf sein bestes Stück. Echt groß!

Unwillkürlich geht ein Schauer durch mein Inneres. Ich presse die Schenkel zusammen und lege eine Hand darauf, spüre die Schamlippen durch das Hemdchen. Habe ich das jetzt echt gedacht? Habe ich mir gerade vorgestellt, wie es wäre, dieses Riesending da in mir zu haben?!? Ich, die unberührte Jungfrau? Mit dem kleinen, unberührten Löchlein?

Ich erzittere. Das wäre schon rein anatomisch nicht möglich, bemühe ich mich um Rationalität. Das würde nie funktionieren. Alleine bei dem Gedanken zieht sich mein Bauch zusammen, und ich bekomme Bammel vor dem Schmerz.

Aber das steht ja ohnehin nicht zur Debatte. Er kann auch nicht schlafen und holt sich einen runter. Genau wie ich. Mehr nicht.

Das Video zeigt wohl eine heiße Szene. Patrick beugt sich gespannt vor und macht schneller. Leise Geräusche von seinem Rohr. Darunter kann ich die Umrisse seiner Hoden im Halbdunkel erahnen. Die sehen recht dick aus. Ingos Beutelchen war klein und straff gewesen.

Meine Nippel peinigen mich mit ihrer Härte, sie jammern nach Aufmerksamkeit. He, habe ich euch nicht schon genug gegeben? Kusch! Ich streiche nur kurz mit der Handfläche über beide Brüste. Anstatt sich zu beruhigen, jaulen die harten Stiftchen erst recht auf. Ich schlucke. Nein! Jetzt nicht!

Patrick keucht hart, seine Faust geht schnell. Ich beuge mich fasziniert vor, die Hand immer noch an die Scham gepresst. Da stöhnt er kehlig auf, versteift sich am ganzen Leib, und dann fährt ein langer Strahl aus seinem Ding, senkrecht in die Höhe. Die Ladung schwebt für einen Sekundenbruchteil und fällt mit einem nassen Geräusch auf seinen Bauch.

„Oooohhh…“ stöhnt er. Ein zweiter, ein dritter Schub wird emporgeschleudert, wenn auch nicht mehr ganz so weit. Er rubbelt immer noch, aber jetzt langsam und genüsslich. Mehr Saft nässt seine Vorderseite. Er hat die Augen geschlossen, ein entrücktes, verzerrtes Lächeln auf den Lippen.

Weg jetzt! Schnell, bevor er wieder auf seine Umgebung achtet. Zum Beispiel auf leise Trippelgeräusche im Flur.

Zwei Minuten später schließe ich mit jagendem Herzen die Tür meines Zimmers hinter mir. Ein Glucksen, ein Kichern sitzt mir im Hals. Ich wage es nicht, aus Angst, es könnte sich in brüllendes Lachen verwandelt. Meine Fingerspitzen bitzeln elektrisch.

Habe ich das gerade echt gebracht? Meinem Chef bei der Selbstbefriedigung zugesehen? Tja, das war höchst interessant und lehrreich gewesen. Doch jetzt fühle ich mich erst recht aufgekratzt und übermütig. Wie nach zwanzig Espressi zu viel. Wie soll ich in dieser Nacht je Schlaf finden?

Ich schlüpfe ins Bett. Unter der Decke ist es noch warm. Mit einem riesigen Grinsen auf den Lippen kuschle ich mich hinein und betrachte die Bilder, die sich für immer in meinen Sehnerv eingebrannt haben. Patrick, eine dunkle Gestalt, wie ein antiker Krieger. Sein Prügel, so stattlich, so elegant. Seine Bewegungen, als es ihm kam.

Meine Finger sind schon wieder unten. Es macht einfach mehr Spaß, die Erinnerungen mit etwas Streicheln zu untermalen. Was, wenn er mich gesehen hätte? Erwischt? Oder – wenn ich ins Zimmer gegangen wäre? Hätte er aufgehört? Und ich? Was hätte ich getan.

Sofort sehe ich, wie ich zu ihm auf das Bett klettere und mich über ihn knie. Wie ich sein Ding nehme. Mich darauf setze. Mich darauf pfähle, während er mir zusieht…

„Mmmmhh…“ dringt es aus meiner Kehle. Das alles ist zu viel, zu abgefahren. Aber so sündig süß! So lockend, so fesselnd! So muss sich ein Insekt nachts auf der Autobahn fühlen, wenn das Fernlicht näher kommt. Es weiß genau, dass es in sein Verderben fliegt. Doch es kann einfach nicht anders. Das Licht ist so himmlisch hell…

Ich denke wieder an den Staffelstab. Lang und kerzengerade. Liegt genau richtig in der Hand.

Kerzengerade…

Ich reiße die Augen auf. Genau gegenüber, auf dem Fensterbrett, steht die Kerze von meinem vierzehnten Geburtstag auf einem silberfarbenen Halter. Fast unbenutzt, wir hatten sie damals nur kurz angezündet.

Nein!

Doch ich weiß es schon. Natürlich stehe ich auf, husche hinüber, und hole mir die Kerze ins Bett. Das Ganzkörperkribbeln von vorhin ist zurück und erfüllt mich mit einer süßen Verheißung.

Aufmerksam studiere ich die Kerze. Sie ist ungefähr zwanzig Zentimeter lang, und hat unten etwa zwei Zentimeter Durchmesser. Oben läuft sie konisch zu, die Spitze ist recht dünn. Ich drehe sie um und betrachte den dickeren Teil. Deutlich kleiner als das Gemächt meines Chefs. Glücklicherweise.

Ich überlege. Meistens habe ich keine Lust, mir beim Rumspielen was reinzuschieben. Ich streichle mich lieber außen, manchmal mit einem Finger drin. Aber ich habe es schon gemacht. Ab und zu bin ich total scharf darauf. In meinem Schrank zuhause, sorgfältig hinter alten Klamotten verborgen, liegt ein extradicker Filzstift mit einer hinten hübsch abgerundeten Hülse, und ein kleiner Schraubenzieher mit einem glatten, sanft gewölbten Griff. Den habe ich mal Vater aus dem Werkzeugkasten stibitzt.

Diese Kerze ist hinten ein kleines bisschen dicker als meine Spielzeuge, sollte aber problemlos gehen. Ich habe zwar noch nie mit jemand geschlafen, bin aber technisch gesehen keine Jungfrau mehr. Als ich den Schraubenzieher mit sechzehn das erste Mal ausprobiert habe, ist das Häutchen gerissen. Jedenfalls war da ein wenig Blut.

Schwer atmend hebe ich die Kerze hoch und starre darauf. Echt jetzt? Und wenn Patrick vorhin tatsächlich an der Tür war? Vielleicht kennt er ja den Trick mit den wandnahen Dielen? Vielleicht würde er wieder vorbei kommen, und mir zuschauen, wie ich mir eine Kerze einführe.

Alleine der Gedanke daran treibt mir das Blut in den Kopf. Und anderswohin. Meine Schnecke zieht sich hungrig zusammen. Verräterin! Unersättliches Biest! Nein!

Dann, ungläubig über mich selbst staunend, stehe ich auf, drücke die Klinke in Zeitlupe, und spähe hinaus. Niemand. Ich atme durch. Und lasse die Tür offen. Zusätzlich schalte ich sogar das Nachttischlämpchen an. Gelbliches Licht sickert durch den Stoffschirm, der wahrscheinlich noch aus dem 19. Jahrhundert stammt.

Das kannst du nicht machen!, schelte ich mich, als ich wieder ins Bett klettere. Warum nicht, antworte ich mir selbst. Er schläft doch längst, müde nach dem Erguss. Ist doch nur ein Spiel. Eine Einladung an meine Fantasie. Damit wird es superheiß. Vielleicht noch heißer als vorhin. Das war doch toll, oder?

Mit einem harten Schlucken treffe ich die Entscheidung. Zuerst ziehe ich das Nachthemd aus. Mir würde gleich warm genug werden. Dann schiebe ich die Decke sorgsam zur Seite. Das Kissen stelle ich aufrecht an das Kopfteil und lehne mich so ähnlich daran, wie ich es bei Patrick gesehen hatte. In dieser Stellung bilden die Beine automatisch eine Art O, die Schenkel abgespreizt, die Fersen zusammen. Ich muss kichern.

Ich lege die Kerze vor meinen Schoß. Das dicke Ende zeigt auf mich wie ein Ausrufezeichen. Schluckend vergleiche ich die Proportionen. Ja, etwa so lang wie Patrick Gerät. Und etwa halb so breit. Doch mir wird er dick genug vorkommen, das weiß ich.

Größere Vorbereitungen sind nicht notwendig. Ich bin so aufgegeilt vom ganzen Tag und insbesondere von der letzten Stunde, dass ich es kaum erwarten kann. Mit leise zitternden Fingern nehme ich die Kerze und streiche mir mit dem dickeren Ende an den Schamlippen entlang. Das Wachs ist kühl, im Vergleich zu meiner sehnsüchtig pochenden ***** . Das bringt mich auf eine Idee. Ich drücke den Schaft der Kerze der Länge nach auf den Venushügel. Die Kühle sickert in das erhitzte Fleisch und erreicht die Perle, die dort unter den Falten verborgen ist. Köstlich!

Draußen knackt Holz. Diesmal schrecke ich nicht zusammen, das kenne ich ja schon. Natürlich ist da niemand, aber es hilft ungemein bei der Vorstellung, dass Patrick da ist und mich heimlich beobachtet. Ob sein beeindruckender Schwengel so schnell wieder steif wird? Mit einem unterdrückten Kichern reibe ich die Kerne an meinem Geschlecht und sorge dafür, dass dies von der angelehnten Tür aus gut zu sehen ist.

Ah, dieser herrliche Hunger, diese Leere, in meinem Leib, dieses Begehren! Ich setze mich auf, bringe die Kerze an den Scheideneingang, und drücke sie ein wenig hinein. Das geht problemlos, so nass, wie ich da bin, und fühlt sich großartig an. Doch das Beste ist immer das erste Reinschieben, das weiß ich genau. Ich hole Luft und halte den Atem an. Konzentriere mich ganz auf das Bild meiner offenen Scham und der Kerze. Spüre nach dem runden Umriss zwischen den Lustlippen. Und dann führe ich den Wachsstab mit einer langen, sanften Bewegung ein.

„Hhhhhhhhh…“

Ich seufze laut, so gut ist das. Der harte Eindringling gleitet langsam in mich, berührt mich immer tiefer, immer aufreizender, immer unerhörter. Bis mehr als die Hälfte der Kerze in mir verschwunden ist, und ich spüre, wie ich das Ende der Höhle erreiche. Sanft jetzt! Nur leicht drücken, ein wenig zur Seite, nach oben.

Ahh!

Wie ich das liebe. Jetzt habe ich das Gefühl, völlig bereit zu sein. Mich ganz aufzumachen, hinzugeben. Zwar nur an ein dummes Stück Wachs, aber ich kann mir ja vorstellen, es sei was anderes. Zum Beispiel – ein gewisser, dunkler Kolben, der mir genau vor Augen steht. Ich weiß, dass der viel voluminöser ist und eigentlich gar nicht reinpasst, doch das stört in der Fantasie ja nicht. Mit geschlossenen Augen geht es noch besser. Die Kerze ein Stück zurück, und wieder tief rein. Spüren, dass dies hartes Männerfleisch ist. Nochmal! Es hilft, dass sich der Stab nicht mehr kühl anfühlt. Hey, das geht ja einfacher als mit dem Plastikgriff des Schraubenziehers zuhause. Muss ich mir merken! Zumal Kerzen in jedem Supermarkt in beliebiger Form und Größe verfügbar sind.

Zum Beispiel – in der Größe von Patricks bester Freund? Ich kichere leise vor mich hin und verstumme. Wenn ich die Kerze nach oben drücke, dann löst das ein doppeltes Prickeln aus. Zum einen vorne, am Kitzler, der dadurch einen hübschen Druck bekommt. Und zum anderen ganz innen, wo das Ende nach hinten gepresst wird. Ich stöhne laut, so gut fühlt sich das an.

Ja, genau das ist es, was ich gesucht, gebraucht habe. Ich stimuliere mich mit der Kerze, und mein Becken hat von selbst eine gegenläufige Bewegung aufgebaut. Der Sog wird stärker, mein Atem lauter. Weiter! Wo war ich gleich mit der Fantasie? Ach richtig. Patrick steht draußen, er verfolgt mit großen Augen, wie ich mich bearbeite. Ich räkle mich, dehne meinen Leib, halte ihm meinen offenen Schoß extra lasziv hin, damit er ja alles genau sieht. Ich rieche mich, meinen Schweiß, meine Lustsekrete.

Mehr!

Vor meinem inneren Auge geht die Tür auf. Patrick kommt herein, steht vor dem Bett, direkt daneben, ragt über mir auf. Sein Riemen ist bockelhart. Er hält ihn in der Hand, massiert ihn aber nicht. Sein Blick geht von meinen Augen der Länge nach über meinen ganzen arbeitenden Körper und hakt sich an der geschwollenen Scham fest. Ich ziehe die Kerze ganz heraus, zeige ihm die nasse Oberfläche, und schiebe sie dann mit einem kehligen Laut wieder in mich. Er keucht auf.

Ich blinzle. Langsam dämmert mir, dass ich die Augen schon länger offen habe. Dass mein Chef wirklich da steht und mich anschaut, mir bei der Masturbation zusieht. Ich erstarre, kann aber das schnelle Atmen nicht stoppen.

Mein Kopf ist leer. Wir sehen uns an. Ich kann mich nicht rühren. Was jetzt? Oh Gott – das ist der peinlichste Moment meines Lebens. Der gesamten menschlichen Geschichte!

Wilde Hitze schießt mir nicht nur in die Wangen, sondern über die ganze Hautoberfläche. Gibt es eine Ganzkörper-Errötung? Und warum ist das meiner ***** völlig egal? Warum juckt und zieht die, jault nach weiteren Streicheleinheiten von der Kerze?

Da nickt Patrick einmal und klettert auf das Bett, genau vor mir. Er kniet sich hin. Seine Beine sind nur eine Handbreit von meinen Füßen entfernt, doch wir berühren uns nicht. Er nimmt seinen prallen Riemen in die Hand und sieht mich an. In einer auffordernden Geste schiebt er die Hand zurück, und der dunkle Pilz erscheint und grüßt mich.

Die Reaktion von mir erfolgt völlig automatisch. Ich greife seine Bewegung auf und schiebe die Kerze tiefer. Als ich sie dann zurückziehe, geht auch er ein wenig nach hinten. Die Eichel verschwindet fast zwischen seinen Fingern.

Mir schießt es glühend heiß durch den Leib. Er will mich stoßen? Zwar nicht richtig, aber irgendwie schon? Was soll ich nur tun? Ich fühle mich wie diese Leute in den Fail-Videos, die vor einer hübschen Meeresbrandung für ein Selfie posieren, und dann von einer gewaltigen Woge überschüttet werden. Das ist alles zu viel, zu schnell, zu heftig. Mein Kopf ist gefährlich leicht. Als ob er jeden Moment abheben und davon fliegen könnte.

Aber mein Fleisch besteht auf seine Forderung: Es will die Kerze. Ich gebe sie ihm. Patrick geht mit. Und dann haben wir schon einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Wir wogen im selben Takt vor und zurück, langsam. Jedes Mal, wenn er sich den Penis durch die Hand stößt, drücke ich die Kerze tief in meinen Bauch. Und wenn er zurückgeht, ziehe ich das Ding ebenfalls halb heraus.

Wir starren uns in die Augen, beide mit offenem Mund, laut atmend. Und dann wieder auf unsere geschwollenen Geschlechtsteile. Wir sagen kein Wort. Das ist nicht notwendig. Das Tempo steigert sich völlig von selbst, ohne Entscheidung, ohne Signal. Wir sind gekoppelt, eins, gemeinsam in dieser berückenden, dunklen Blase, die uns umgibt.

Patricks Brust glänzt feucht vor Schweiß, und ich bekomme einen Hauch seines würzigen Männergeruchs in die Nase. Ob er etwas von mir riecht? Höchstwahrscheinlich, so wie mir der Saft über die Finger tropft.

Schneller. Immer schneller. Wir bearbeiten uns härter, drängender. Er legt auch die andere Hand um die Wurzel des vor und zurück zuckenden Penis, die Finger liegen auf dem Sack. Ich sehe, wie er sich dort selbst massiert. Als Antwort lasse ich die Kerze los und schmiere die nassen Finger über die aufgepumpten Brüste, die Nippel. Mein Schoß bleibt dennoch in Bewegung, lässt keinen Stoß aus. Die Kerze geht rauf und runter, umklammert von der Scheide. Patrick stößt ein kehliges Grollen aus, als er das verfolgt.

Weiter! Immer weiter! Wir nähern uns, schlucken nach Luft, unsere Stöhnlaute mischen sich. Ja. Ja! Ich will es, will es so, und lese in seinen glitzernden Augen dieselbe Sucht, dieselbe Wollust, ein Spiegel meiner eigenen.

Da werden seine Augen groß, seine Bewegungen überschlagen sich, stolpern. Meine ebenso, wir geraden aus dem Takt, egal jetzt, nur weiter, schneller, heißer, zuckender!

Ein ungläubiges Lächeln breitet sich auf seiner Miene aus, und ich spüre denselben Ausdruck auf meinem Gesicht. Wir gelangen auf den Gipfel, ohne Anstrengung. Als ob man mit dem Fahrrad die Steigung geschafft hat, und jetzt wird es flacher, die Kuppe liegt direkt vor uns, in schaudernder Schönheit…

Ein fabelhaft leichter Orgasmus überkommt mich und lässt mich innehalten. Es ist äußerlich nur ein sachtes Zittern, ein Beben an allen Gliedern. Ich liege nur da und lasse Patrick zusehen, wie die Lust mit ausfüllt bis in die Fingerspitzen. Die Hitze seiner Augen auf meiner Haut fügt dem Ganzen eine eigene, exquisite Note hinzu.

Er kommt. Ähnlich einfach, ähnlich leicht, scheint mir. Die Flüssigkeit schießt nicht mit hohem Druck heraus, wie ich es vorhin beobachtet habe. Es sprudelt, quillt, sickert weiß aus dem kleinen Schlitzchen. Ein durchgehender Schwall, anstatt einzelne Schübe. Patrick kauert nur da, verkrümmt, massiert sich den Stab in Zeitlupe, und immer mehr von seinem Saft trieft auf das Laken. Die Augen hat er dabei die ganze Zeit auf mich geheftet.

Ebenso fließend, und ebenso synchron, gleiten wir auf der anderen Seite der Kuppe hinunter. Das Fahrrad rollt von selbst, ich kann entspannen, genießen, mir den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Die Krämpfe in meiner Höhle ebben ab, ich lockere den Griff um die Kerze und seufze erlöst auf. Der Orgasmus hat die letzten Reste von Peinlichkeit weggespült. Es fühlt sich völlig normal an, hier ausgepumpt und erledigt nachzuglühen, in wortloser Verbundenheit zwischen Mann und Frau. Hm, Mädchen. Wahrscheinlich ist das nur eine Illusion. Das stört mich im Moment aber nicht, und ihn wohl ebenso wenig.

Dann blinzelt Patrick und sieht auf das befleckte Laken hinunter. Er blickt mich an. Ich zucke die Schultern und lächle ein wenig. Ein Nicken ist die Antwort. Er erhebt sich, steigt aus dem Bett, und steht da, mit hängenden Armen. Er will etwas sagen. Doch er schüttelt nur den Kopf.

Dann geht er. Einfach so. Ich liege wieder alleine im Bett. Schon frage ich mich, ob ich mir das alles nicht nur eingebildet habe, ob alles nur ein Produkt meiner überhitzten Fantasie war. Doch die nassen F***** auf dem Laken sind noch da.

Ich ziehe die Kerze heraus und zucke ein wenig zusammen. Leichter Schmerz zieht durch meinen Unterleib, löst sich aber auf, als ich bewusst entspanne.

Jetzt habe ich eine Reaktion bekommen, geht es mir schwammig durch den Kopf. War es das, was ich wollte? War dies das Ziel meines Patrick-Projekts? Ist das alles richtig so, oder drehe ich gerade völlig durch?

Zu viele Fragen, für diesen Moment, und für diese Uhrzeit. Ein gewaltiges Gähnen reißt mir den Mund auf. Auf das Nachthemd verzichte ich. Das Anziehen wäre jetzt zu kompliziert, und außerdem schwitze ich am ganzen Leib. Ich reibe mich nur kurz unten damit ab und werfe es vor das Bett. Dann schiebe ich mich nackt unter die Decke und bilde eine kleine Höhle. Behaglich. Warm. Ausgefüllt mit meinem Geruch.

Schon im Wegdämmern räkle ich mich und spüre etwas Kühles, Feuchtes an der Wade.

Ich lächle und lasse das Bein dort, wo es ist.

***

ENDE VON TEIL 2

(c) 2021 Dingo666

  • Geschrieben von Dingo
  • Veröffentlicht am 08.09.2021
  • Gelesen: 2743 mal
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