Erotische Geschichten

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Claudia – Versuchung aus der Vergangenheit 2.0

3,3 von 5 Sternen
Sie sah mich an, als wollte sie fragen: „Weißt Du noch?...“ – Oder war da nur mein Wusch der Vater des Gedankens? – Ich ging lächelnd auf sie zu: „Weißt Du noch?“, fragte ich. Sie nickte nur und antwortete: „Hättest Du Interesse, da vielleicht wieder anzuknüpfen?“ – Ich bekam einen ganz trockenen Mund bei diesen Aussichten, bei diesem ganz offensichtlichen Angebot. !“Oder hat sich Dein Frauengeschmack verändert?“, fuhr sie fort. „Nein… absolut nicht. So wie Du bist, bist Du für mich immer noch ein Traumweib! – Und was für eines! – Wenn Du nicht in der Firma wärest…“ – „Ich bin nicht mehr in der Firma. Ich bin nur heute noch hier, um mir meine Papiere zu holen. Sonst hätte ich übrigens auch nicht den Mut gehabt, Dich so direkt anzusprechen.“ – „Nur noch heute?“, fragte ich konsterniert und in meinem Kopf begann es zu rattern, die Gedanken überschlugen sich förmlich. Würde ich jetzt noch irgendwelche Bedenken haben, würde ich nicht zugreifen, sie wäre für mich und für alle Zeit verloren. „Claudia, ich…äh…ich möchte Dich heute Abend zum Essen einladen – einverstanden?“ – Sie lachte: “Besser nicht. Sieh mich an. Hab‘ so schon ein paar Pfündchen zu viel!“ – „Die aber an haargenau den richtigen Stellen!“ – „Aber mehr werden soll’s auch nicht-. Wenn Du unbedingt mit mir essen gehen möchtest, dann komm doch einfach zu mir und ich koche uns etwas. Da weiß ich dann wenigstens auch, was drin ist.“ – Es war mir völlig egal, wie mir ihre Küche schmecken würde und so sagte ich: „Einverstanden! 19:00 Uhr?“ Sie nickte und meinte geheimnisvoll: „O.k. – Und vielleicht habe ich dann sogar noch eine Überraschung für Dich!“ – Was konnte das sein? War damals doch irgendwas passiert und die Überraschung war…. Ein Kind? – Mein Kind? Oder was sonst könnte es sein? – Sie nannte mir ihre Adresse und war verschwunden. Dass an Arbeit an jenem Tage nicht mehr zu denken war, liegt auf der Hand. Unablässig konnte und musste ich nur an Sie denken und an die Überraschung…
Die Stunden zogen sich wie Kaugummi, die Minuten und Sekunden tröpfelten so langsam dahin wie zäher Ahornsirup bis es dann endlich Feierabend wurde und ich nach Hause fahren konnte, um mich frisch zu machen und umzuziehen. Dann fuhr ich noch zum Blumenladen um die Ecke und kaufte eine einzelne, langstielige Rose… Und ja: Ich hatte Herzklopfen, als ich ihren Klingelknopf drückte. Und ja: Ich war pünktlich, was bei mir nicht unbedingt selbstverständlich ist. So stieg ich denn voller Erwartung die Stufen in die zweite Etage hoch, nachdem der Summer ertönt war, der mir die Tür zu meinem Abenteuer öffnete. Sie musste mich durch den Spion gesehen haben, denn die Wohnungstür öffnete sich, noch bevor ich klopfen konnte. Und da stand sie vor mir! In demselben, silbrig glänzenden Outfit, das sie damals beim Hausfest getragen hatte. Und diesmal saß es noch enger an ihrem so herrlich runden, begehrenswerten Körper. Natürlich bemerkte sie meine jetzt schon sehnsuchtsvollen Blicke: „Überraschung gelungen?“, fragte sie und ich konnte nur nicken. „Ich weiß doch, wie Du auf das Teil damals abgefahren bist. War gar nicht so leicht, in das Ding wieder hinein zu kommen. Nicht mal mehr Höschen und BH passten mehr drunter.“ Wieder zwinkerte sie, lächelte und ihr Gesicht unter der blonden Löwenmähne zeigte wieder diese kleinen Grübchen. „Willst Du nicht endlich hereinkommen und mich begrüßen?“ – „Jjja, ja – natürlich. Und: Ich bin nicht auf das Outfit abgefahren sondern auch Dich in dem Outfit “ Sie hatte mich fast sprachlos gemacht und amüsierte sich darüber: „Ich kann mich erinnern, dass Du damals – sagen wir mal – gesprächiger und…ähh… aktiver warst…“
Schnell trat ich über die Schwelle und zog sie in meine Arme, noch bevor die Tür ins Schloss gefallen war. Sie presste ihren herrlichen Körper fest an mich, hob mir das Gesicht entgegen und öffnete leicht ihren Mund. Ich küsste sie leidenschaftlich, unsere Zungen begrüßten einander freudig, voll erwartungsvoller Zärtlichkeit und Lust, wie zwei alte Freunde, die sich nach langer Zeit wiedergefunden hatten. Meine Hände glitten auf dem silbrigen Stoff die Linien ihres Körpers auf und ab und genossen jede seiner lockenden Rundungen, nachdem ich zuvor die Rose abgelegt hatte. Nach Minuten der Leidenschaft und Zärtlichkeit befürchtete ich, langsam zittrige Knie zu bekommen, als sie auch schon fast atemlos meinte: „“Komm, lass uns rüber ins Schlafzimmer gehen, bevor uns die Beine weich werden.“
Wir hatten gerade angefangen, das fortzusetzen, was so leidenschaftlich begonnen hatte, als das Telefon klingelte. „Neiiiin! – Nicht schooon wieder!“, dachte ich und verfluchte den Apparat, denn ich wusste: solange das Miststück da Rabatz machte, würde meine Lust dem 0-Punkt entgegen streben. „Lass es klingeln solange es will, stör Dich doch nicht daran.“, meinte Claudia und schmiegte sich noch enger an mich, wenn es denn überhaupt noch möglich war. „Ich kann nicht! – Nicht solange das Teil da klingelt!“ Sie schmunzelte, als sie bemerkte: „Sensibelchen – was?“, griff zum Hörer, hob ab und… ließ ihn gleich wieder fallen. Mit der Bemerkung: „So, nun ist Ruhe!“ wälzte sie sich auf mich und meinte: „Komm, mach weiter, wo Du aufgehört hast. Das war übrigens zuletzt mein Po… Du kannst so herrlich streicheln…“ –
Als wenn der Apparat nur darauf gewartet hätte: Gerade erkundeten meine beiden Hände wieder die reizvollen Rundungen ihrer Rückseite: „Rrrrrrrrrrring - Rrrrrrrrrrring Rrrrrrrrrrring“ – Telefone in Schlafzimmern müssten verboten werden! – „Verdammtes Scheißding!“ fluchte Claudia, nahm den Hörer ab und brüllte förmlich ein „Ja!!!???“ hinein.“ Ach Du bist’s Mutter… Nein, es passt im Moment üüüberhaupt nicht. Nein, Mama. Nein, auch in einer Stunde nicht. Warum? – Also hör‘ mal! – Nein… ruf doch bitte morgen wieder an… oder übermorgen…“ –Doch Mutter (wie das bei den „Alten“ oft so ist) schien sich nicht abschütteln lassen zu wollen. So dauerte es eine ganze Weile, bis es Claudia endlich gelungen war, das Gespräch auf eine Weise zu beenden, die ihre Mutter nicht als töchterlichen „Affront“ auffassen konnte. „Jetzt hab‘ ich die Faxen aber dicke!“ Sie zog das Kabel aus der Dose. „Gute Idee.“ Ich hob den Daumen. „Vielleicht kannst Du auch mal Dein Handy…“ – „Das ist abgeschaltet. Da läuft die Mailbox. Daran hatte ich gedacht. Aber auf dem Festnetz ruft mich eigentlich keiner mehr an…außer Mutter!“
Durch diese „Intermezzi“ war unsere Stimmung jedenfalls erstmal „=0“ und der anfängliche Zauber von Erwartung, Hoffnung, Lust und Leidenschaft verflogen. „Ich hol uns mal was zu Trinken. Und zwar was Starkes“, seufzte Claudia. „Ich brauch’s jetzt nämlich …“ – „Auch Sensibelchen?“, neckte ich. Wortlos verließ sie das Zimmer, um kurz darauf mit zwei gut gefüllten Whiskygläsern zurück zu kommen. „Mir scheint, irgendjemand was was dagegen, dass wir…“ – „Psssst!“,legte sie mir den Zeigefinger auf die Lippen und hob mit der anderen Hand das Glas: „Auf uns! – Und wenn wir es wirklich wollen, wird uns kein Telefon der Welt und auch kein besetzter Mattenstapel daran hindern, uns zu genießen.“ Wieder drängte sie sich an mich, der ich auf dem Rücken lag, nahm meinen Kopf in ihre Hände und küsste mich leidenschaftlich, während sie ein Bein über mich schwang. – Endlich! – Endlich war es soweit! Nichts konnte, nichts sollte uns mehr daran hindern, was zwei Menschen tun, wenn sie sich so anziehend fanden wie wir beide. Nur: Durch die Störungen waren wir nun völlig aus der Stimmung gerissen. Und offenbar ging es nicht nur mir so. Die knisternde Spannung war jedenfalls futsch. Zumindest vorerst… So saßen wir eine Weile uns gegenüber auf dem Bett. Immer noch völlig bekleidet und tranken in kleinen Schlucken unseren Single Malt. Mit jedem Schluck und jedem Blick in ihre blauen Augen wuchs wieder etwas in mir…und an mir… So wie wir uns anschauten, brauchten wir es einander nicht zu sagen. Alles war klar zwischen uns: wir hatten uns schon damals beim Hausfest ineinander verliebt. Doch erst heute könnte daraus mehr werden… es könnte…
Wir hatten unsere Gläser geleert und uns war warm geworden. Claudias Augen glänzten, als sie nun auf mich zu rutschte und sich auf meinen Schoss setzte. So nah hatte ich sie noch nie gespürt und die Vorstellung, dass sie unter ihrem „Ganzkörperkondom“ gänzlich nackt war, blieb bei mir auch nicht folgenlos. Zärtlich und doch leidenschaftlich nahm ich ihren Kopf in beide Hände und bedeckte ihr Gesicht mit zig kleinen Küssen, während ich nun in ihrer blonden Löwenmähne wühlte. Schließlich trafen sich unsere Lippen, öffneten sich, um unseren Zungen zärtliche, innige Tänze umeinander zu ermöglichen. Und diese Gefühle dabei knipsten Stück für Stück die Lämpchen der Vernunft in unseren Köpfen aus, bis wir nur noch Gefühl, nur noch Begierde, nur noch Leidenschaft waren. Claudia begann mich auszuziehen und bedeckte meinen freien Oberkörper mit Küssen, ließ ihre Zunge zart über meinen ganzen Oberkörper wandern. – „Du könntest mich jetzt auch ausziehen – musst es aber nicht! Es ginge auch so…“, flüsterte sie in mein Ohr, während sie daran knabberte. „Wie – auch so?“ – Sie zeigte es mir ich konnte sehen, dass das, was ich nur für eine Naht in ihrem hautengen Catsuit gehalten hatte, in Wahrheit ein verdeckter Reißverschluss war. „Wenn Du mich also erstmal in diesem Ding lieben willst, dann…“ meinte sie verschmitzt. Und wie ich wollte! Ich nickte also nur und Claudia öffnete den Zipper über ihrer heiligsten Stelle. Sie spreizte ihre Beine im Sitzen, rutschte das letzte Stück auf mich zu und wir wurden eins… Ich glaube, ich bin noch nie einer Geliebten so nah gewesen, war zuvor noch nie so eins, noch nie so tief mit jemandem vereint. Es gab nur noch ein „Wir“. Das „Du“ und „Ich“ war schier aufgehoben, als sie begann, sich leicht auf mir zu bewegen. Eigentlich trennte uns nur der dünne Stoff des Catsuit zwischen uns. Ich aber hatte das Gefühl, dass es gerade dieser mittelbare Kontakt war, das Gleiten meiner Hände auf dem satinähnlichen Material, der Duft, der mir in die Nase stieg, was nicht nur mich in eine Art Unendlichkeit abheben ließ, mein Gehirn völlig ausschaltete und mich nur noch Wollust in Leidenschaft und Zärtlichkeit sein ließ… Claudia bat mich flüsternd: „Bitte sei zu meinen Brüsten noch mal gaaanz lieb!“. Ich tat nichts lieber als das, streichelte diese herrlichen Wonnehügel, hob sie meinen Lippen entgegen, küsste ihre fest und hart gewordene Mitte, ließ meine Nase sie zart umrunden, als Claudia schließlich zuckte, sich wand, meinen Kopf in beide Hände nahm und mich so fest an sich presste, als wollte sie die Grenzen unserer Körper gänzlich aufheben. Sie stöhnte nur noch ein leises „Duuuu…“, das ich nur mit einem „Ja…Duuu…auch“ beantwortete…
  • Geschrieben von Kurt
  • Veröffentlicht am 29.12.2017
  • Gelesen: 5007 mal

Kommentare

  • michael471129.12.2017 17:57

    Herrlich geile Geschichte! Hast Du das so erlebt? 5* von mir!

  • CS30.12.2017 00:12

    Wenn das Lesen einer Geschichte Spaß bringt, dann muß sie gut sein!

    „Kurt“. Sie haben Potential für mehr! Mit 69 haben Sie genug erlebt, was
    sich in tolle Geschichten gießen läßt. Man darf ja ein wenig „künstlerisch“ übertreiben! Auch große Flopps sind gute Stories!!
    „Everybody meets his Waterloo“, meins war Eslöv....60er.

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